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Zoo Zajac Duisburg Welpen, Nein Danke!

Update; 2.2.12: Der VDH untersagt Mitgliedern den Verkauf von Welpen an Zajac, mehr dazu auf der Facebook Seite des VDH.

Update, 23.1.12.: auch ein sehr interessanter Artikel zum Thema: Welpen bei Zoo Zajac

 

Bezugnehmend auf unseren älteren Artikel -> Welpenverkauf im Zoohandel – bitte helft aufzuklären!  möchten wir alle aufrufen keine Hunde oder Katzen bei Zoo Zajac Duisburg zu kaufen! Leider ist der Verkauf seit Gestern angelaufen und anscheinend lässt sich Herr Zajac nicht von seinem Plan abbringen. Das nun wieder Hunde und Katzen im Zoohandel verkauft werden ist ein herber Rückschritt. Wir denken es kann nur eine Einsicht geben wenn so viele Leute wie möglich ihren Unmut kund tun und diesen Laden boykottieren!peta protest gegen zoo zajac duisburg Zoo Zajac Duisburg Welpen, Nein Danke!

Das Geschäft kann nur laufen, wenn es tatsächlich auch Menschen gibt die dort einen Hund oder eine Katze kaufen! Niemand sollte so etwas unterstützen! Die vielen Gründe dafür findet ihr bereits im Artikel oben. Mit jedem Kauf eines Welpen wird das Geschäft angekurbelt und es kommt ein neuer Welpe aus dubioser Herkunft nach.

Es gibt zwei Seiten die dieses Treiben bedienen, zum einen die bereits erwähnten Käufer – zum anderen aber auch durch die Vermehrer, die ihren Welpen sowas antun. Das kein Züchter seine Welpen irgendwo abschiebt, wo sie isoliert leben und an irgendeinen x-beliebigen Besitzer verscherbelt werden, dürfte klar sein. Wer sich auf so etwas einlässt ist ganz klar KEIN ZÜCHTER!  In den letzten Artikeln war immer wieder zu lesen, welche Hunde bereits zum Verkauft stehen. Darunter auch Labradoodle von Barbara Fehr aus der sogenannten “Labradoodle Puppy Ranch”. Nachzulesen ist das in diesem Artikel. Sie selbst macht kein Geheimnis daraus, dass auf der “Puppy Ranch” innerhalb von 3 Monaten 4 Würfe fallen. Damit macht sie den Massenzuchtanalagen aus Osteuropa Konkurrenz. Interessant wäre auch zu wissen, wie viele Hündinnen da Monat für Monat herhalten müssen. Interessant jedenfalls, dass sie ihre Homepage mal eben vom Netz genommen hat, vor einigen Tagen funktionierte diese noch.

Die übrig gebliebenen Welpen wird sie dank Zajac jetzt noch einfacher und deutlich unkomplizierter los. Das denken sich wohl auch einige andere, die dieses Angebot nutzen.

Im Onlinemarkt Deine-Tierwelt wurden schon kräftig Anzeigen geschaltet: Wir kaufen Hundewelpen… Der Onlinemarkt nimmt diese Anzeigen natürlich nicht heraus und unterstützt damit die ganze Sache noch.

Hundetrainer Martin Rütter, der im ZooZajac Hausverbot hat, gab dazu bereits ein lesenswertes Interview: Interview mit Martin Rütter

Soziale Intelligenz von Hunden

Hunde verstehen kommunikative Signale des Menschen erstaunlicherweise besser als Menschenaffen und übertreffen zum Teil sogar Kleinkinder. Ist diese soziale Intelligenz nun eine Eigenheit des Haushundes, oder hat Fido das schon von seinen wölfischen Vorfahren mitgebracht? In einer Studie untersuchten Wissenschaftler, inwiefern Hunde und Wölfe diese Eigenschaften teilen.

Sie unterzogen verschiedene Gruppen von Hunden oder Wölfen einem so genannten Objekt-Wahl-Test: Sie versteckten in einem von zwei identischen Behältern eine Belohnung. Der Proband durfte dann eines der Gefäße auswählen. Wählte er das Gefäß, das die Belohnung enthielt, durfte er sie behalten. Der Experimentator gab dabei eine kleine Hilfestellung: entweder deutete er auf das “richtige” Gefäß, berührte es oder sah es einfach nur an.

Es zeigte sich, dass das Verstehen kommunikativer Signale des Menschen eine typische, angeborene Eigenschaft des Haushundes ist: Die Mehrzahl der Hunde versteht die Signale und erhält die Belohnung. Im Gegensatz dazu verstehen es Wölfe nicht, diese kommunikativen Gesten für sich zu nutzen und schneiden im Test entsprechend schlechter ab.

Wölfe sind aber nicht dümmer als Hunde. Das wurde in einem Test herausgefunden, in dem nicht-soziales Leistungen gefordert waren, wie etwa Erinnerungsvermögen. Hier schneiden die Wölfe genauso gut ab wie die Hunde.

Welpen schneiden im Test nicht schlechter ab als erwachsene Haushunde. Dabei spielt das Alter der Welpen keine Rolle und auch nicht, wie sie ihr bisheriges Leben verbracht hatten. Es ist egal, ob die Welpen mit intensivem oder spärlichem Kontakt zum Menschen aufgewachsen waren. Einen Lerneffekt kann man daher ausschließen.

Quelle: The Domestication of Social Cognition in Dogs Brian Hare, Michelle Brown, Christina Williamson and Micheáel Tomasello Science 2002 (298): 1634-1636

Gastbeitrag von Lyn Zientz: http://www.wer-ist-fido.de

Hunde haben Autoverbot in Sommerhitze

Jeder kennt das, mit dem Hund schnell noch Einkaufen fahren. Ein Hunde ( alle Tiere ) erleiden in der Sommerhitze im Auto Todesqualen und können den Hitzetod erleiden. Deshalb liebe Tierfreunde,Ihr Haustier nicht im Auto zum Einkaufen mitnehmen. Wo gerade noch Schatten war, kann in kurzer Zeit schon die Sonne scheinen.

Hier einige Regeln für den Halter:

  • Immer genügend Wasser mitführen, dass Tier bei längeren Autofahrten immer bei Pausen ( mindestens nach 1 1/2 Stunden ) mit Auslauf und frischen Wasser versorgen.
  • Aufpassen, das dass Tier keiner Zugluft ausgesetzt ist.
  • Wichtig ist auch die tägliche Fellpflege, wie zum z.B. beim Chow-Chow der ein dichtes Fell hat das tägliche Bürsten und einmal wöchentlich die Unterwolle durchkämmen.
  • Bei jeder Autofahrt das Tier etwas beobachten, sollte das Tier stark japsen, dass Fell mit einem nassen Handtuch kühlen. ( Kopf, Bauch und Pfoten )
  • Spaziergänge in den frühen morgen und späten Abendstunden machen, sonst nur kurze Gänge.
  • Zuhause die Pfoten mit Wasser kühlen.
  • Wenn Sie die Ratschläge beachten, wird Ihr Tier es Ihnen danken.

    Gastbeitrag von Lotar Mucke: http://www.shivas-welt.jimbo.com/

    Welpenverkauf im Zoohandel – bitte helft aufzuklären

    Uptdate 21.1.12

    Demnächst wird ein grosser Zoofachhandel (den ich nicht nennen möchte, da ich hier nicht noch unnötige Werbung machen möchte) auch Welpen anbieten. Das nicht irgendwo, sondern mitten in Deutschland! Bereits jetzt stösst das Vorhanden auf Kritik und Widerstand.

    In den deutschen Hunde- und Tierforen ist das Thema derzeit heiss diskutiert, das vorhaben wird verurteilt und es ist sogar eine Protestveranstaltung geplant. Erste Futtermittel Hersteller setzen ein Zeichen und haben sich zurück gezogen!

    Es ist traurig, dass sowas in Deutschland erlaubt ist. Da arbeiten engagierte Hundefreunde an der ständig schlimmer werdenden Vermehrerwelle, es werden Gesetze gefordert, Menschen aufgeklärt, sogar in Reportagen wurde mehrfach davor gewarnt. Tierheime und Tierschützer tun ihr Bestes den schnell und unbedacht angeschafften, und genau so schnell wieder abgegebenen Hunde gerecht zu werden. Hundefreunde warnen vor Welpen aus Osteuropa aus Massenzuchten, die aus dem Autokofferraum billig verkauft werden! Sie warnen vor sogenannten Hinterhofvermehrern die ungeplant, ohne jegliches Wissen und gesundheitliche Voruntersuchungen der Eltern Welpen produzieren.

    Und nun werden plötzlich Welpen mit dubioser Herkunft ganz normal und legal im Zoofachhandel verkauft?Ich frage mich, wo ist der Unterschied, ob ich einen Welpen aus einem Kofferraum heraus kaufe, oder aus einem Zooladen? Die Herkunft ist bei beiden bedenklich!

    Das ist ein herber Rückschlag für alle, die sich die Mühe machen und ständig versuchen aufzuklären. Das ein Schlag ins Gesicht für die umliegenden Tierheim, die dann mit der Hundeschwemme zurecht kommen müssen. Das Schlimmste aber ist, dass die Hunde darunter leiden werden!

    Woher werden die Welpen geholt? Kein seriöser Züchter wird auch nur einen Welpen über einen Zoofachhandel verkaufen wollen. Denn einem Züchter ist es sehr wichtig wo seine Welpen hinkommen.

    Wer stellt eine vernünftige Sozialisation der Welpen sicher? Die meiste Zeit in einem Käfig zu sitzen, ist für die Entwicklung eines Welpen mehr als kontraproduktiv. Um sich psychisch und physisch korrekt entwickeln zu können benötigen Hunde, vor allem in dieser so wichtigen Phase, Bewegung und Reize zwar unterschiedlichster Art! Sie benötigen unterschiedliche Reize von aussen. Sie müssen die Möglichkeit haben neues zu entdecken. Vor allem aber, benötigt ein so junger Welpe viel RUHE.

    Wie gut wird das Zusammenleben mit den Menschen klappen, wenn ein Welpe nicht die Voraussetzungen für eine optimale Entwicklung hat? Die Antwort auf diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. Hinzu kommt, WER kauft in einem Zooladen einen Hund? Richtig, hauptsächlich Menschen, die nicht informiert sind! Diese Kombination ist nämlich das nächste Problem. Ein Problem, welches die Tierheime dann ausbaden können…

    Die Welpen sind schlicht Mittel zum Zweck, sie werden benutzt um Umsatz zu machen, um mehr potenzielle Kunden anzulocken.

    Welche Möglichkeiten gibt es, dagegen vorzugehen?: Aufklärung der Welpenkäufer! Das kann jeder Einzelne von uns! Darum meine Bitte, klärt die Leute auf.

    Am Montag, dem 28. März findet eine Protestveranstaltung statt. Auf Facebook, wo die Aktion angekündigt wird, gibt es aktuell 84 zusagen!

    Weitere Stellungnahmen:

    VDH

    Deutscher Tierschutzbund

    Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe

    Mode-Hunderassen im Jahr 2011

    Wiedermal eine aktualisierte Liste zu den Mode-Hunderassen. (Hier findet ihr die letzte von 2009 -> http://www.tierblog.de/2009/09/25/mode-hunderassen-im-jahr-2009/

    Platz 1 – 100 (Rassebeschreibung und Bilder findet man auf Hundeseite.de)

    1. Chihuahua (2009: Platz 1)
    2. Labrador (2009: Platz 2)
    3. Yorkshire Terrier (2009: Platz 4) -1
    4. Französische Bulldoggen (2009: Platz 5) +1
    5. Deutscher Schäferhund (2009: Platz 6) +1
    6. Jack Russell Terrier (2009: Platz 3) -3
    7. Australian Shepherd (2009: Platz icon cool Mode Hunderassen im Jahr 2011 +1
    8. Mops (2009: Platz 7) -1
    9. Golden Retriever (2009: Platz 9)
    10. Rottweiler (2009: Platz Nicht in Liste)
    11. Shih-Tzu
    12. Dackel
    13. English Bulldog
    14. Bolonka Zwetna
    15. Deutsche Dogge
    16. Malteser
    17. Havaneser
    18. Rhodesian Ridgeback
    19. Collie
    20. Pudel
    21. Dobermann
    22. Cavalier King Charles Spaniel
    23. Zwergpinscher
    24. Border Collie
    25. Beagle
    26. Boxer
    27. Berner Sennenhund
    28. Bulldogge
    29. (Siberian) Husky
    30. Staffordshire Terrier
    31. West Highland White Terrier
    32. Malinois
    33. Miniature Bullterrier
    34. Prager Rattler
    35. Weißer Schäferhund
    36. American Bulldog
    37. Altdeutscher Schäferhund
    38. Dalmatiner
    39. English Cocker Spaniel
    40. Riesenschnauzer
    41. Deutsche Spitze
    42. Papillon (kont. Zwergspaniel)
    43. Zwergpudel
    44. Dogo Canario
    45. Shar-Pei
    46. American Pit Bull Terrier
    47. Pekinesen
    48. Hovawart
    49. Zwergschnauzer
    50. Bordeauxdoggen
    51. Tibet Terrier
    52. Neufundländer
    53. Bichon Frisé
    54. Chinese Crested
    55. Shetland Sheepdog (Sheltie)
    56. Magyar Vizsla
    57. Bearded Collie
    58. Weimaraner
    59. Akita Inu
    60. Cane Corso
    61. Schweizer Sennenhund
    62. Irish Wolfhound
    63. Lhasa Apso
    64. Shiba Inu
    65. Bernhardiner
    66. Cairn Terrier
    67. Kangal
    68. Coton de Tulear
    69. Appenzeller Sennenhund
    70. Bullmastiff
    71. American Cocker Spaniel
    72. Deutscher Pinscher
    73. Alaskan Malamute
    74. Kaukasischer Owtscharka
    75. Briard
    76. Deutsch Drahthaar
    77. Flat Coated Retriever
    78. Leonberger
    79. Australian Cattle Dog
    80. Foxterrier
    81. Whippet
    82. Airedale Terrier
    83. Irish Setter
    84. Landseer
    85. Münsterländer
    86. Deutsch Kurzhaar
    87. Entlebucher Sennenhund
    88. Do Khyi
    89. Gordon Setter
    90. Mittelschnauzer
    91. Basset Hound
    92. Bobtail
    93. Mittelasiatischer Owtscharka
    94. Dogo Argentino
    95. Eurasier
    96. Kleinpudel
    97. Pyrenäen-Schäferhund
    98. Bologneser
    99. Kuvasz
    100. Presa Canario

    Vergiftung durch Pflanzen beim Hund

    Es gibt einige Gärtner, bzw es wird oft in Gärten Gesundheitsschädliche Pflanzen gepflanzt um durch diese,da Sie verschiedene Insekten vertreiben, weniger schädliche Insekten im Garten zu haben.
    Diese Pflanzen werden aber nicht Oftmals aus absicht gepflanzt meist ist es Unwissenheit.
    Hier einige solcher Pflanzen.

    Narzissen
    Fingerhut
    Robinie
    Rhododendren
    Azalee
    Mistel
    Eiche
    Rittersporn

    Hunde können sich deshalb an vielen Pflanzen vergiften,evtl. indem Sie solche Pflanzen fressen.
    Außerdem könnten Sie auf Blätter tretten und sich danach die Pfoten ablecken. Wasser von solchen Pflanzen trinken aber es gibt noch vielerlei andere möglichkeiten wie ein Hund sich von diesen Pflanzen vergiften könnte.
    Falls sich ein Hund vergiftet sind Anzeichen unter anderem Erbrechen,was auch ein Symptome von Würmern bei Hunden ist, Schwindelgefühl, kurzzeitige Taub und Blindheit.
    Er läuft unter Umständen gegen Gegenstände oder läuft unüberlegt umher. Großteils haben sie auch Krämpfe.
    Vergiftungen können sehr Gefahrvoll sein, teilweise sogar tödlich.
    Für den Fall, dass Sie wissen an was ihr Hund sich vergiftet haben könnte müssen Sie aufjedefall eine Probe davon mit zum Tierarzt nehmen, den Sie aufjedenfall so schnell wie möglich aufsuchen müssen.
    Während Sie auf den Weg zum Tierarzt sind sollten Sie schon telefonisch mit ihm, oder eine Nothilfe Station kontakt aufnehmen und erfragen was Sie tun sollten. Denn es gibt verschiedene Gifte und bei einigen ist es zum Beispiel Angebracht durch Reize ein Erbrechen auszulösen.

    Es gibt noch viele andere Pflanzen an denen sich ein Hund vergiften könnte aber auf jeden Fall ist bei einer Vergiftung nicht zu spaßen, daher sollte man lieber so schnell wie nur möglich zu einem Tierarzt gehen.

    Gastbeitrag von Domenic: http://www.wurmkur-bei-dem-hund.de/

    Zahnpflege bei Hunden ist sinnvoll

    Zahnpflege bei Hunden spielt bei der Erhaltung der Gesundheit eine wichtige Rolle. Dennoch wird Zahnpflege immer noch vernachlässigt. Viele Hundebesitzer achten auf eine gesunde Ernährung und eine regelmäßige Fellpflege, vergessen aber dabei, dass eine richtige Zahnpflege ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit ihres Hundes leistet.

    Zahnpflege bei Hunden verhindert nicht nur Mundgeruch, sondern kann – wie beim Menschen auch – vor Herz- und Kreislauferkrankungen oder Schwangerschaftsproblemen schützen. Am besten beginnen Hundebesitzer schon im Welpenalter mit der Zahnpflege, um ihren Hund an das Ritual zu gewöhnen. Spezielle Zahnpasten mit fleischigem Geschmack helfen bei der Gewöhnung. Kann sich der Hund im ersten Schritt nicht mit der Zahnbürste anfreunden, hilft eine Zahnfleischmassage mit den Fingern. 30 Sekunden für jede Seite ist ausreichend. Empfohlen wird mindestens einmal die Woche. Die tägliche Gabe natürlicher Kauartikel wie Pansen, Sehnen oder ähnlichem unterstützen ebenfalls eine gesunde Zahnflora.

    Gastbeitrag von Sabine Reng: http://www.puppyundprince.de

    Hunde diagnostizieren Lungenkrebs

    Jährlich sterben weltweit 1,3 Millionen Menschen an Lungenkrebs und es gibt eine große Dunkelziffer. Die Überlebenschance bei dieser Krankheit liegt bei 15-20%. Bei Früherkennung sind es 70%.

    Um diese Früherkennung zu fördern gab es eine Studie mit Hunden. Der Lungenfacharzt Rainer Ehmann entdeckte eines Tages einen Aufsatz eines schweizer Arztes, der beschrieb, dass sein Hund bei Tuberkulosepatienten immer bellte, und eine amerikanische Studie mit Hunden, die krebskranke Personen von gesunden unterscheiden konnten.

    Also, beschloss Ehmann eine eigene Studie zu starten: ab Oktober 2009 erschnüffelten Bonny und Kessy (Schäferhunde), Hector (Labrador) und Benny (Australian Shepherd) aus dem Hundezentrum in Löffingen im Schwarzwald im Labor Proben von Krebskranken Patienten. Man stellte insgesamt fünf Röhrchen mit vier Proben von gesunden und einer Probe eines wirklich kranken Patienten auf. Die Hunde haben die Proben der krebskranken Patienten sehr sicher erkannt.

    Dennoch gibt es Skeptiker und in nächster Zeit werden die Hunde noch nicht zur Diagnostik eingesetzt werden, da die Ergebnisse zu ungenau sind und sich schwer überprüfen lassen. Doch es gibt Hoffnung: Ehmann verfolgt seine Theorie, eventuell wird er die Studie im größeren Maße fortsetzen.
    Schließlich werden Hunde heutzutage auch schon teilweise in der Diagnostik von Epilepsie und Diabetes eingesetzt.

    Tierische Hitzestrategien

    Der Mensch hat es leicht. Ist es ihm zu heiß, so trinkt er einfach ein kalte Cola, nimmt ein kaltes Bad, oder geht ins Freibad. Außerdem hat ihm die Natur ein ausgeklügeltes Kühlungssystem geschenkt: Er schwitzt.

    Doch nicht nur Menschen leiden an der bedrückenden Hitze der letzten Tage, vor allem Tiere haben es oft schwer.
    Hunde zum Beispiel können nicht schwitzen, und versuchen sich durch andauerndes Hecheln zu kühlen. Auch die Redewendung „schwitzen wie ein Schwein“, ist in diesem Sinne nicht korrekt. Schweine haben von Natur aus nur sehr wenige Schweißdrüsen und müssen sich somit auch auf anderem Wege vor der Hitze schützen. Daher leben sie – wann immer möglich – ihre Badeleidenschaft aus. Sie suhlen sich in Tümpeln und schützen ihre Haut durch den Schlamm gleichermaßen vor Parasiten und Sonne: Eine natürliche Sonnencreme!

    Auch Katzen leiden unter der Hitze. Da auch sie nicht schwitzen können, kühlen sie sich vor allen Dingen dadurch, dass sie sich selber ihr Fell lecken. Daher sollte man ihnen immer genügend kaltes Wasser zur Verfügung stellen.

    Einige Wildtiere sind besonders clever: Sie bauen sich eigene Verstecke, und müssen sich somit nicht andauernd auf die Suche nach schattigen Plätzen machen. Eichhörnchen zum Beispiel ziehen sich in ihre Kugelnester in luftiger Höhe zurück, Dachse und Füchse bleiben in ihren kühlen, unterirdischen Bauten.

    Twitter für Hunde

    Unglaublich, aber wahr, der amerikanische Spielwarenhersteller Mattel wollen tatsächlich einen Tier-Gadget auf den Markt bringen, der es nun auch den Hunden ermöglichen soll zu twittern. Dieser Chip für das Halsband, mit dem Namen “Puppy Tweed”, soll es den Hunden ermöglichen sich der Internet-Welt mitzuteilen.

    Die Los Angeles Times berichtete wie es funktionieren soll:

    twitter 300x300 Twitter für Hunde
    Man soll einen kleinen Plastikchip an das Halsband des Hundes anbringen, welcher via USB-Funkempfänger mit dem Computer verbunden wird. Dieser Chip wertet dann die Bewegungen und Laute des Hundes aus, welche dann in eine von 500 vorgefertigten Botschaften umgewandelt und auf dem Twitter-Profil des Hundes veröffentlich werden.
    So soll jedem dann die Gelegenheit gegeben sein, ihren Hund jederzeit quasi im Auge zu haben, wenn man bei der Arbeit ist oder aus anderen Gründen den Hund zuhause lassen musste. Damit die Menschen mehr mit dem Hund interagieren können – Kommunikation ist halt alles.

    Ob dieser “Puppy Tweed” jemals Deutschland erreichen wird ist unklar, weil ähnlichen Ideen, wie zum Beispiel der “Dog Translator” als Applikation für den iPhone, schon der große kommerzielle Erfolg verwehrt wurde. In Amerika soll er im Herbst in den Handel kommen.