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Hundeausstellungen 2009 – Liste aktualisiert

Ich habe es heute endlich geschafft die Liste der Hundeausstellungen zu aktualisieren. Nun findet ihr unter Tieraussstellungen -> Hundeausstellungen wieder alle Termine zu Internationalen und Nationalen Rassehundeausstellungen im Jahr 2009.

Neben Terminen, Öffnungszeiten, Verband und Tageseinteilung der FCI Gruppen findet ihr auch jeweils den Ort der Ausstellung.

Ich werde sicher auch dieses Jahr die ein oder andere Rassehundeausstellung besuchen. Natürlich gibt es dann wieder einen Beitrag mit vielen Bildern.

Mode und Mäntelchen für den Hund

Hundekleidung – Ein Thema bei dem die Meinungen weit auseinander gehen. Aber gerade an so kalten Tagen wie diesen, denken immer mehr Menschen daran ihrem Vierbeiner einzukleiden. Doch ist das überhaupt artegrecht?

hundekleidung Mode und Mäntelchen für den HundAls Winter-Mäntelchen oder Pelz-Jäckchen bedecken manche Hundehalter ihren Hund. Einige Hundehalter sehen sie als schmückendes Accessoires für ihre geliebten Vierbeiner. Andere sehen in ihnen eher den Schutz gegen Kälte.

Der Deutsche Tierschutzbund hatte sich kürzlich in einer Pressemitteilung gegen Winterbekleidung für Tiere ausgesprochen. Diese sei “unnötig und nicht artgerecht”, hieß es. Allenfalls auf Anweisung des Tierarztes, etwa bei Krankheiten oder Verletzungen, sollten Hunde entsprechend eingekleidet werden.
Auch kleine Hunde und Hunde ohne Unterwolle brauchen keine Kleidung. So lange ein Hund in Bewegung ist, friert er auch nicht.

Unbedingt sollten dagegen operierte und daher kahl geschorene Hunde so genannte Bodys, eine Art Ganzkörperbekleidung für Hunde, tragen, sagt Norbert Paulus, niedergelassener Tierarzt in Saarbrücken-Güdingen. Die Bekleidung diene als Schutz, der die Hunde daran hindere, an den Wunden zu lecken. Letztendlich hänge die Entscheidung, ob ein Hund eingekleidet werden soll oder nicht, von der jeweiligen Hunderasse ab, sagt Paulus.

Alte und kranke Hunde sollten keine längeren Spaziergänge machen und während dessen möglichst in Bewegung bleiben.

Hundehalter sollten genau beobachten, wann ihre Vierbeiner anfangen zu frieren und entsprechend handeln.
Nach jedem Spaziergang sollten die Hundepfoten kontrolliert und abgewaschen werden, um Streusalz zu entfernen.

Eincremen der Pfoten ist nicht nötig und kann die Pfoten unter Umständen noch empfindlicher machen.

Hunde sollten keinen Schnee fressen. Streusalz und Dreck können bei Hunden Erbrechen, Durchfälle und Magen- und Darmentzündungen auslösen.

 Quelle: saarbruecker-zeitung.de

Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorben

Ein Hund hat in Bielefeld auf der Straße liegendes und offenbar vergiftetes Brot gefressen und ist daran verendet. Die Hundebesitzerin war mit ihrem zehnjährigen Mischling unterwegs, als das Tier in einem Grünstreifen die Brotscheiben entdeckte und fraß. Kurze Zeit später zeigte das Tier krankhafte Symptome.

Der aufgesuchte Tierarzt vermutete nach der Untersuchung des
Tieres, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein blutverdünnendes Gift gehandelt habe, das der Hund aufgenommen hatte.

Die Hundehalterin übergab der Polizei weitere Brotscheiben, die sie am Tatort gefunden hatte. Diese werden derzeit auf unterschiedliche Gifte durch das Veterinäramt Bielefeld untersucht.

Die Polizei rät Hundehalter besonders darauf achten, dass ihre Hunde nicht unkontrolliert Nahrung aufnehmen. Das Kriminalkommissariat 43-Brackwede hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Tel. cb transparent l Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbende Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenarrow Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorben(05 21) 54 50cb transparent r Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorben.

Quelle: nw-news.de

Labradoodle und Goldendoodle – der neue Trend?

Im März haben wir bereits über die so genannten “Designer Hunde” berichtet: Designerhunde – besondere Mischlinge oder Gelmacherei.

Bisher hat sich einiges getan, es gab zum Thema schon viele Reportagen Sendern wie Vox und Sat1. Und auch in den Foren häufigen sich hitzige Diskussionen um Mode Mischlinge:

Goldendoodle Züchter

Deine-Tierwelt.de

Dogforum.de

Suche Labradoodle Besitzer

Designerhunde

Dabei fallen zwei Namen besonders häufig, der Labradoodle (Kreuzung von Labrador Retriever und Grosspudel) und der Goldendoodle (Kreuzung der Rassen Golden Retriever und Grosspudel), mittlerweile gibt es sogar den Aussiedoodle (Aussie und Pudel)!

Ein Labradoodle Welpe kostet übrigens stolze 1000 – 1200€. Wenn man bedenkt das Mischlingswelpen ohne besondere (oder besonders absurde) Namen zwischen  0 und 400 € kosten. Ja, da lohnt sich das rechnen ob der ein oder andere nicht doch etwas (viel) Geld damit machen kann, was seriöse Züchter ja immer wieder abstreiten.

Liest man die Themen, so merkt man schnell das die meisten “Züchter” dieser Mischlinge nicht gerade sparen wenn es um ein Nachschub an Welpen geht.  Oder wie kommt ein Züchter allein nach knapp einem Jahr vom A-Wurf zum R-Wurf?

Die Nachfrage noch Modemischlingen ist groß, sehr groß! Man kann hier schon von einem regelrechtem Modemischlings-BOOM sprechen. Aber nicht nur bei Doodles, sondern auch bei anderen kleinen Modemischlingen. Die Liste der Modemixe ist so lang das ich hier nicht alle erwähnen kann, und sie wird länger und länger und länger. Jeder springt auf den “Designerhunde- Zug” auf und erfindet fast tägliche neue lustige Namen um in Zukunft mehr Geld für Mischlinge heraus zuschlagen. Aber das ist nicht mal das schlimme daran! Besonders dramatisch finde ich, dass alle Welt sofort kauft wenn es um etwas NEUES geht, eine neue Rasse, ein MODEHUND! Ja den muss man ja haben, egal wie teuer.

Für diese Rassen wird unter anderem geworben wie für ein neues Produkt. Dabei wird auch gern mal übertrieben. Bei beiden Doodles heisst es in der Rassebeschreibung die Hunde würden, dank Einkreuzung des tatsächlich nicht harrenden Pudels, keine Haare verlieren. Doch bei einem Mischling kann natürlich nie vorausgesagt werden welche Eigenschaften wie stark ausgeprägt sind. Die Doodle Mischlinge können sehr wohl haaren, wie man hier lesen kann: Labradoodle haart doch – und wie!

Dem Käufer solche Versprechungen zu machen zeugt nicht gerade von Verantwortung. Was wenn diese Menschen tatsächlich eine Hundehaar Allergie haben, und nach einigen Monaten merken, dass dieser Hund eben doch Haare verliert? Übrigens sind die meisten Allergiker nicht auf die Haare des Hundes allergisch, sondern auf die Hautschüppchen, die ein spezielles Protein enthalten. Schüppchen hat auch ein Hund der nicht haart. Schon allein deshalb sollten Allergiker bei dieser Beschreibung vorsichtig sein.

Wie bei vielen Rassen wird auch vom Labradoodle behauptet er wäre generell Kinderfreundlich und niemals aggressiv. Kein Hund und keine Rasse wird kinderfreundlich geboren, dass ist alles eine Frage von Sozialisation, Haltung und Erziehung!

Weiter wird behauptet das die Mischlinge gesünder seien als die Ausgangsrassen. Es ist ein Irrtum das Mischlinge generell gesünder seien als Reinrassige Tiere. Richtig ist, das Mischlinge eine hohe Anzahl verschiedener Allele besitzen. Ein grosser Genpool sorgt für eine bessere Anpassung an Umweltereignisse, der Hund ist weniger anfällig für Krankheiten. Jedoch vergisst man hierbei das die meisten Rassen ohnehin schon einen über einen genügend grossen Genpool verfügen, so dass dadurch keine Einschränkungen zu befürchten sind. Etwas anderes ist das bei starker Inzucht. Erbkrankheiten werden aber selbstverständlich auch bei Mischlingen weiter gegeben!

Immer wieder hört man etwas von der Anerkennung der Doodle Mischlinge in den USA. Ja, bei welchem Verein? Vereine Gründen kann jeder Mensch. Vom führenden Verein ist er jedenfalls nicht anerkennt und das ist bei Hunden welche hauptsächlich immer wieder durch das Kreuzen der Ausgangsrassen enstehen auch nicht möglich. Sowas gibt es bei Rassehunden nicht, der Doodle ist auch nicht einheitlich so wie das bei den meisten Rassen der Fall ist.

Was mir bei der ganzen Sache sauer aufstösst ist einfach die Art und Weise wie diese Hunde unter die Leute gebracht werden sollen. Ein Hund sollte kein neuer Trend sein, eine Rasse sucht man sich nicht nach Kriterien aus wie neu oder selten eine Rasse ist.

Preisgekrönter Mastino Napoletano gestohlen

mastino 293x300 Preisgekrönter Mastino Napoletano gestohlen Ein unbekannter Täter hat am Wochenende aus einer Hundezucht in Velden (Österreich) einen preisgekrönten Hund der Rasse Mastino Napoletano gestohlen gestohlen. Laut Angaben des Hundezüchters beträgt der Schaden 25.000 Euro.

Gestohlen wurde der Rassehund zwischen Freitagabend und Samstagmittag, gab die Polizei am Sonntag bekannt. Der Hundedieb war auf ein umzäuntes Grundstück in Velden eingestiegen und brach das Vorhängeschloss des Hundezwingers auf.

Der gestohlene Rüde ist eineinhalb Jahre alt und wiegt ganze 85 Kilo. Er trägt den Namen “Peppino vom Schloss Velden” und ist Junior-Europasieger 2008.

Wie der Dieb den grossen, schweren Hund unerkannt entwenden konnte ist unklar.

Der Hundezüchter (47) erleidet durch die Tat einen Schaden von rund 25.000 Euro. Von Täter und Tier fehlt bisher jede Spur. Es wurde ein Finderlohn von 5.000€ ausgesetzt, wenn der Hund lebend zurück gebracht werden kann.

Quelle: kaernten.orf.at

Zürich: vier Hunderassen werden verboten

Bei den Abstimmungen im Kanton Zürich ging heute ein Kampfhundeverbot hervor! Die Stimmberechtigen haben sich deutlich für die entsprechende schärfere Hundegesetze ausgesprochen (Stimmbeteiligung 50,5%).

Anlass für die Gesetztesänderung war die Attacke eines Pitbulls in Oberglatt ZH vor drei Jahren, bei der ein Kind getötet wurde. Dass das aus dem Jahr 1971 stammende Hundegesetz aktualisiert werden muss, war denn auch kaum bestritten.

Die Änderungen sehen vor allem eine Bewilligungspflicht für das Halten von «Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotenzial» vor, aber auch ein Verbot für sogenannte Kampfhunde.

Es werden voraussichtlich die vier Rassen American Pitbull, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Staffordshire Bullterrier verboten. Bisher gilt für diese Rassen bloss eine Maulkorb- und Leinenpflicht.

Bereits im Konton Zürich lebende Hunde dieser Rasse dürfen aber weiterhin dort bleiben. Von den 60 000 Hunden im Kanton Zürich gehören heute rund 500 bis 600 Tiere zu den gefährlichen Rassen. Diese Tiere dürfen im Kanton weiterleben. Die Besitzer dieser Tiere müssten aber – bis spätestens drei Monate nach Inkrafttreten der Regelung – eine Haltebewilligung einholen.

Mit dem Verbot zieht der Kanton Zürich gleich mit den Kantonen Genf und Wallis. Dort hiessen die Stimmberechtigten im vergangenen Februar eine Initiative gut, die ein Verbot solcher Hunde verlangte. In verschiedenen weiteren Kantonen wurden bisher Verbote zwar erwogen, schliesslich aber eine Bewilligungspflicht und strenge Auflagen als sinnvoller erachtet.

Jedoch gibt es auch Zweifel an der Umsetzbarkeit Kampfhundeverbots wie Hansruedi Weinmann, Präsident der Zürcher Sektion der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft sagt. Das Gesetz sei populistisch und spiegle eine Sicherheit vor, die es nicht gebe.

Quelle: 20min.ch

Illegaler Welpenhandel – Transport mit 137 Welpen gestoppt

Jetzt an der Tierblog Aktion gegen illegalen Welpenhandel teilnehmen!

Es ist traurig, der Handel mit meist kranken und völlig geschwächten Welpen nimmt einfach keinen Abriss. Wir haben schön öfter darüber berichtet: Billigwelpen aus Osteuropa

Es ist schlimm, das es wirklich ein Bedarf an billigen Welpen zu geben scheint. Viele Menschen informieren sich vor der Hundeanschaffung überhaupt nicht. Es geht nur um den Preis, klein, süss, ein Rassehund und möglichst billig soll er sein. Diese Einstellung kommt den Massenvermehrern aus Osteuropa gerade recht, sie bieten Welpen als Rassehund an und das für gerade mal 100-200 €.

Die Welpen kamen aus der Slowakei und sollten per illegalen Tiertransport nach Spanien gefahren werden um dort verkauft zu werden. In Österreich wurde der Transport gestoppt, die Welpen wurden vom Grazer Tierheim Arche Noah aufgenommen und aufgepäppelt.

17 der 137 sichergestellten Welpen haben es leider nicht geschafft. Ein 18. Hund starb bei seinem neuen Besitzer, vier weitere Hunde ringen mit dem Tod. Bei der Obduktion eines Welpen konnte die hochansteckende Parvo-Virose – eine Infektionskrankheit, die vor allem den Magen-Darm-Bereich angreift – festgestellt werden. Zurzeit befinden sich noch 30 Welpen im Tierheim.

Wie viele Hunde tatsächlich von dem Virus betroffen waren, ist laut Stefan Moser, Leiter der Tierklinik in der Arche Noah, unklar. Der ähnliche Krankheitsverlauf bei vielen Welpen deute aber daraufhin, dass das Auftreten des Virus kein Einzelfall war. Der Hauptgrund für die vielen Todesfälle sei laut Moser aber die Schwächung der Tiere aufgrund ihres Alters, der frühen Trennung von der Mutter und des anstrengenden Transports.

Einige Hunde hatten Glück:

Hunderte Menschen aus ganz Österreich sind am Freitag nach Graz gekommen, um jene Welpen anzusehen oder zu kaufen. Der Ansturm sprengte den Rahmen des Tierheims Arche Noah bei Weitem. Teilweise wurden die “Tickets” für einen Platz in der Warteschlange sogar wie am Schwarzmarkt gehandelt. Das Wichtigste aber: Viele Hundebabys haben jetzt endlich Spitzenplätze.

Quelle: diepresse.com

Fuchsstaupe gefährdet Hunde

Im Berliner Gebiet sind Füchse an der Staupe verendet. Bereits vor zwei Wochen meldete Schöneiche bei Berlin tote Tiere. Die Virusinfektion kann auch auf Hunde übergreifen.  Schon seit dem Frühjahr gebe es mehr Fälle als sonst. Jetzt sei es noch schlimmer geworden. “Mittlerweile ist jeder zweite Fuchs, der uns gebracht wird, von der Staupe befallen”, sagt Wittstatt vom Berliner Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen.

“Ich hätte Bauchschmerzen, meinen Hund derzeit durchs Unterholz laufen zu lassen”, sagt Ulrich Wittstatt.

Die Krankheit kann sich sehr schnell ausbreiten, weil die Population der Füchse ungewöhnlich hoch sei. Die Tiere haben sich an die Stadt angepasst und werden nicht mehr geschossen. Außerdem werden sie nicht mehr von der Tollwut bedroht. Der letzte Fall in Berlin ist 1996 aufgetreten. Der Staupe-Virus wird über Tröpfcheninfektion übertragen, zum Beispiel über den Kot der befallenen Tiere.

Symptome:

Husten, Atembeschwerden, Durchfall oder Erbrechen. Gefährdet sind auch Marder, Waschbären und anderes Raubwild.

Die Staupe kann nicht auf Menschen übergreifen, und auch Haustiere sind sicher – bis auf Hunde, sofern sie nicht geimpft sind. “Viele Halter verzichten auf die Impfung”, sagt Wolfgang Schröter, Amtstierarzt in Treptow-Köpenick. Sie kostet Geld und ist freiwillig. Die Nachlässigkeit kann jedoch tödlich enden. Selbst wenn die Tiere die Krankheit überleben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Folgeschäden wie etwa Epilepsie zurückbleiben. Doch nicht nur Hunde in den waldreichen Außenbezirken von Berlin sollten geschützt sein. “Füchse kennen keine Scheu vor Menschen und kommen auch mitten in die Stadt”, warnt Schröter.

Quelle: tagesspiegel.de

Giftköder Warnung für Senden Raum Ulm

In Senden hat offenbar erneut ein Hunde-Hasser zugeschlagen. Hundebesitzer fanden gestern früh einen Köder hinter dem großen Fußballplatz in Wullenstetten.

Es handelte sich um mehrere Scheiben Salami, die mit einem blau-lila Pulver versetzt waren. Die Hundestaffel der Weißenhorner Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Offenbar handelt es sich um das verbotene Pflanzenschutzmittel “E 605 forte”, das in Deutschland seit 2002 verboten ist. Die Polizei ght daher davon aus, dass es sich um Restbestände handelt. In den letzten Jahren waren immer wieder solche Giftköder im Raum Senden aufgetaucht.

Hundebesitzer sollen daher mit stärkerer Vorsicht ihren Vierbeiner Gassiführen.

Quelle: kanal8.de

Schweizer Herdenschutzhunde sollen Sachsens Schafe schützen

Im Bundesland Sachsen ist der Wolf schon seit einiger Zeit zurück gekehrt. Zur Zeit leben in dem Freistaat derzeit vier Wolfsrudel, in denen vermutlich insgesamt 12-17 erwachsene Wölfe und eine unbekannte Zahl von Welpen leben. Es besteht nun bei Schäfern wieder der Bedarf die Schafherden vor Übergriffen zu schützen. Seit Juni gab es 10 Angriffe auf Herden, dabei kam es zum Verlust von 31 Tieren.  Aber zum Glück bemüht sich das Bundesland Sachsen um ein friedliches Zusammenleben zwischen Schäfer und Wolf.

Zum Schutz der Schafe wurden als erste Maßnahme Schutzzäune (aus Stromführenden Netzen) aufgestellt. Jedoch haben einige der Wölfe bereits gelernt über diese Zäune zu gelangen. Nun sollen Herdenschutzhunde die Schafherden vor Wölfen schützen. Wie gut das klappt, ist schon seit längerer Zeit aus der Schweiz bekannt (Wir berichteten: Einsatz von Herdenschutzhunden bringt Erfolg)

Seit letzter Woche sind in Sachsen nun 3 Herdenschutzhunde aus der Schweiz im Einsatz. Es handelt sich dabei um Hunde der Rasse Maremmano Abruzzese. Zwei Erwachsene Hunde und ein Jungtier. Die Kosten für den Einsatz übernimmt die sächsische Naturschutzverwaltung.

“Die Herdenschutzhunde aus der Schweiz sollen nicht nur die Wölfe abwehren, sondern auch eine Impulswirkung auf unsere sächsischen Schäfer ausüben. Wenn sich der Wolf erst an das Schaf als eine leichte Beute gewöhnt, dann jagt er nicht mehr das Reh im Wald. Eine solche Entwicklung müssen wir unbedingt verhindern” sagte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer.

Nach einer Pilotphase soll überprüft werden, ob der Freistaat eine eigene mobile Gruppe von Herdenschutzhunden aufstellt.

Quelle: leipzig-seiten.de

Auch N-tv.de berichtete über die Herdenschützer aus der Schweiz, bezeichnete diese jedoch fälschlicherweise als Hütehunde. Das wird leider sehr oft verwechselt, dabei sind die Aufgaben beider Hundegruppen völlig verschieden. An dieser Stelle noch mal der große Unterschied zwischen Herdenschutzhunden und Hütehunden.

Herdenschutzhunde sind ausschließlich dazu da die Herde vor Raubtieren oder auch Dieben auf zwei Beinen zu schützen. Sie treiben die Herde nicht! Sie sind die meiste Zeit mitten in der Herde und arbeiten völlig selbstständig. Für ihre Arbeit brauchen die großen und kräftigen Hunde also keine Befehle vom Schäfer. Die Hunde arbeiten hauptsächlich mit Abschreckung um Angriffe von vornherein zu vermeiden.

Der Hütehund ist die “Rechte Hand” des Schäfers. Er treibt die Hunde und hält sie zusammen. Er arbeitet mit dem Schäfer zusammen und muss dabei auf die Befehle des Schäfers hören. Hütehunde sind eher mittelgross und sehr wendig und schnell, sie haben eine hohe Lernfähigkeit.