7
Mai
Autor: Tierbloggerin - Kategorie: Tierschutz, Wildtiere. 0 Kommentare
Es ist Wurfzeit für Wildtiere im Wald und in der Stadt. Überall zeigen sich junge Füchse und Rehe. Wildhüter warnen: auf keinen Fall anfassen oder gar mitnehmen! Auch wenn die Tiere oft hilflos wirken, ist es doch meistens nicht so. Oft ist die Mutter nicht weit von ihrem Nachwuchs entfernt und kehrt bald zurück.
Knut und Flocke beeinflussen das Tierleben in der Stadt: Seit die Bilder der jungen Eisbären um die Welt gingen, habe das Aufpäppeln von jungen Wildtieren in Zürich spürbar zugenommen.
“Die Leute wissen nicht, wie sie mit den Tieren vor ihrer Haustür umzugehen haben, sie verhätscheln sie, das ist ihr sicherer Tod – und unser Frust.” sagt Wildhüter Stefan Dräyer
Häufig werden Füchslein bei Tierärzten abgegeben, weil die Leute sie mit Kätzchen oder Hundewelpen verwechselten, nach Hause trügen und mit ihnen dann nicht fertig würden.
Was viele offensichtlich nicht wissen: Nach dem Kontakt mit dem Menschen verstossen die Elterntiere ihre Jungen. Diese sind aber auf Muttermilch angewiesen, werden heimatlos und verhungern, sie haben keine Überlebenschance. Die Wildhüter müssen die geschwächten Tiere abschiessen. Auch Enten und andere Vögel erleiden häufig das gleiche Schicksal. Nach erfolgloser Aufzucht landen sie in der Voliere am Mythenquai und können auch dort nicht mehr gerettet werden.
Quelle: tagesanzeiger.ch
24
Apr
Autor: Tierbloggerin - Kategorie: Haustiere, Krankheiten, Tierschutz. 0 Kommentare
Immer wieder haben Veterinärbehörden mit Fällen von krankhafter Tiersammlung zu tun. Animal hoarding ist eine psychische Störung, sie ist veratwortlich dafür das Betroffene Menschen Haustiere regelrecht “sammeln” und völlig unkontrolliert halten. Dabei handelt es sich meist um unzählige Tiere, Betroffene verlieren den Überblick über ihre Tiere. Sie können sie nicht artgerecht halten und sind nicht fähig sie angemessen zu verpflegen. Die Tiere leben oft in Massen auf einen kleinen Raum verteilt, Hygiene wird völlig vernachlässigt und es fehlt an tierärztlicher Versorgung. Die Missstände können Betroffene weder selbstständig erkennen noch beseitigen. In späten Stadien kommt es zur völligen Verwahrlosung des Tierbestandes.
In den USA, wo es jährlich über 1000 Fälle mit hunderttausenden Tieren gibt, ist diese psychische Störung ein anerkanntes Krankheitsbild, nicht Deutschland jedoch noch nicht.
Bei den betroffenen handelt es sich meist um ältere, alleinstehende Personen – meistens Frauen. Sie sehen sich selbst als engagierte Tierschützer. Ihr Sammelverhalten verbergen diese Menschen nach außen.
Bekannt werden solche Fälle meist erst durch Nachbarn denen Lärm oder Geruch auffällt.
Als Ursache gilt vor allem Einsamkeit! Die Betroffenen haben Angst bald völlig allein und isoliert zu leben und horten somit mehr und mehr Tiere, die dabei als Partner- oder Familienersatz gesehen werden. Mit jeden neuem Tier ist ein Glücksgefühl verbunden.
Laut Wikipedia sind die am meisten betroffene Tierarten Hunde mit 46,4%-60% und Katzen mit 33,9%-65% (je nach Studie). Der schlimmste deutsche Fall betraf über 500 Hängebauchschweine, ca. 300 Pferde, mehrere Hundert andere Tiere (Ziegen, Schafe, Lamas, Geflügel). In einem anderen Fall wurden in einem Haushalt 82 lebende und 108 toten Katzen gefunden.
19
Apr
Autor: Tierbloggerin - Kategorie: Giftköder, Haustiere, Hunde, Tierschutz. 0 Kommentare
“Hunde beim Spazieren gehen unbedingt an die Leine nehmen, vor allem auf freiem Feld”, rät die Polizei den Hundehaltern aus der Region!
Erst vor wenigen Tagen vermeldete die Wormser Zeitung , dass entlang der Dämme am rechten Rheinufer offenbar Giftköder ausgelegt worden waren. Zwei Hunde wurden durch die präparierten Fleischstücke vergiftet und verendeten, berichtete die Polizei.
In der Verbandsgemeinde Westhofen wurde bisher ein Hund vergiftet, bisher stehen seine Chancen die Vergiftung zu überleben zum Glück gut.
Die Polizei berichtete weiter von einem Hundehalter dessen Hund an der Gundheimer Gemarkungsgrenze zu Flörsheim-Dalsheim etwas gefressen hat, dass ihm nicht bekommen ist. In der Tierklinik wurde eine Vergiftung festgestellt.
Es stellte sich später heraus, dass es sich um ein halbes Schweinswürstchen handelte, dass mit einer im Moment noch unbekannten giftigen Substanz präpariert worden war.
Das Würstchen sei sauber mit einem Messer durchtrennt, und nicht etwa von dem Hund durchgebissen worden. Diese Wursthälfte werde nun im Polizeilabor untersucht, um festzustellen, um welche Art Gift es sich gehandelt habe.
Wer verdächtige Lebensmittelreste im Feld findet, sollte sie einpacken und bei der Polizei abgeben. Zudem sollten auch Personen, die sich auffällig benehmen, der Polizei gemeldet werden. Zuständig ist die PI Alzey, Telefon (06731) 9110.
Quelle: wormser-zeitung.de
18
Apr
Autor: Tierbloggerin - Kategorie: Tierschutz, Zootiere. 1 Kommentar
Die Vorwürfe gegen den Zoo-Chef Blaszkiewitz häufen sich weiter. Tiere sollen nicht artgerecht gehalten oder grundlos getötet worden sein und auch die Zucht des Berliner Zoos wurde stark kritisiert. Nach dem die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling Anzeige gegen den Zoo Chef erstattete (wir berichteten), stellt nun auch die Tierschutzorganisation PETA Strafanzeige. Blaszkiewitz sei als Zoodirektor nicht länger tragbar.
Blaszkiewitz sei möglicherweise für die “Tötung ohne vernünftigen Grund” von mehr als 150 Tieren verantwortlich, sagte der Sprecher der Tierschutzorganisation Peta, Frank Albrecht. Dafür gebe es konkrete Hinweise, die er aber nicht näher benennen wollte: “Damit wollen wir einer möglichen Manipulation vorbeugen.”
Peta fordert die Überprüfung sämtlicher Todesfälle von Tieren im Tierpark der vergangenen fünf Jahre.
Zoosprecher Detlef Untermann wies die Vorwürfe als “haltlos” zurück. Ihm sei von einer Strafanzeige bislang nichts bekannt, die Staatsanwaltschaft konnte den Eingang zunächst ebenfalls nicht bestätigten.
Albrecht sagte, man habe bewusst die Anhörung von Blaszkiewitz vor dem Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am Montag abgewartet. Dort hatte der Zoologe zugegeben, jungen Katzen das Genick gebrochen zu haben. “Der Täter hat seine Tat gestanden, damit hat die Staatsanwaltschaft einen Grund für weitere Ermittlungen.” Blaszkiewitz habe die Katzen 1991 getötet, somit sei die Straftat offiziell verjährt.
Peta hat eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Monaten zahlreiche Hinweise erhalten. Es gebe die Vermutung, dass Blaszkiewitz alte Tiere als “sinnlose Fresser” empfinde und sie deshalb töte, sagte Albrecht. Auch sei auffällig, dass gerade männliche und damit für die Zucht unbrauchbare Tiere im Tierpark oft nicht überlebten.
Die Debatte um Blaszkiewitz habe dem guten Ruf von Zoo und Tierpark bereits erheblich geschadet, sagte der Vereinschef. Es gebe noch eine Reihe weiterer Gerüchte: “Ich fürchte, dass bröckchenweise noch mehr ans Licht kommt.”
Quelle: Welt.de
18
Apr
Autor: Tierblogger - Kategorie: Allgemein, Tierschutz. 0 Kommentare
Für die Suche nach einem brutalen Tiermörder im Ruhrgebiet setzt die Bochumer Polizei nun eine eigene Ermittlungskommission ein.
Der mysteriöse Täter hat im letzten Jahr zahlreiche Hühner, Wildvögel und Kaninchen getötet und anschließend geköpft. Die Polizei hält einen satanistischen Hintergrund für möglich.
Auf der Suche nach einem mysteriösen Tiermörder im Ruhrgebiet hat die Bochumer Polizei eine eigene Ermittlungskommission eingerichtet. Der unbekannte Täter tötete und köpfte im vergangenen Jahr in Witten, Herdecke, Bochum und Dortmund insgesamt 21 Kaninchen, drei Hühner und vier Wildvögel, wie der Bochumer Polizeisprecher Volker Schütte am Donnerstag sagte. Die Köpfe seien stets mitgenommen und das Blut aufgefangen worden. Konkrete Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang nicht.
Angesichts der Häufung der Fälle habe man nun eine Ermittlungskommission eingerichtet. Auch das gesamte Vorgehen des Täters sei beunruhigend.
„Das ist schon alles sehr seltsam“,
sagte Schütte.
„Da ist ein Mensch unterwegs, der dringend festgenommen gehört.“
Auch das Interesse der Bevölkerung an dem Fall sei riesig, fügte er hinzu. Einige Privatpersonen hätten Belohnungen ausgesetzt – jüngst erhöhte ein Essener die Summe um 500 auf 1 500 Euro.
Bei einem besonders auffälligen Fall waren im vergangenen Jahr in Witten zwei Kaninchen enthauptet und drei mitgenommen worden. Am nächsten Tag habe der Täter ein weiteres Tier enthauptet und in den Stall zurückgelegt, sagte Schütte.
„Das war natürlich sehr schlimm für die Besitzer – dass der Täter einen Tag später wieder auf ihrem Grundstück war.“
Konkrete Hinweise auf das Motiv gibt es dem Sprecher zufolge bisher nicht. Ein satanistischer Hintergrund sei angesichts des aufgefangenen Blutes und der abgetrennten Köpfe nicht auszuschließen, dies sei bislang aber reine Spekulation. Nun hoffen die Ermittler dringend auf die Hilfe von Zeugen – zumal der Täter laut Schütte durchaus auffallen könnte: Zum Auffangen des Blutes und zum Transport der Köpfe müsse er wahrscheinlich entsprechende Behältnisse bei sich tragen.
„Und es ist möglich, dass er selbst die Tatorte blutverschmiert verlässt.”
Quelle: focus.de
Es bleibt zu hoffen dieser Irrer wird baldmöglichst gefasst und eingesperrt!
11
Apr
Autor: Tierbloggerin - Kategorie: Haustiere, Hunde, Tierschutz. 3 Kommentare
Wieder einmal sind Tierfänger unterwegs, diesmal in Keilberg (Raum Regensburg) wo sie es auf Hunde abgesehen haben!
Hundehaltern aus der Gegend wird zur Vorsicht geraten, vor allem sollten Hunde in der nächsten Zeit nicht unbeaufsichtigt in den Garten gelassen werden.
Zwei Hund wurden vergangene Woche in ein Auto gelockt und verfrachtet. Besonders dreist – die Tierfänger lockten die Hund direkt aus privaten Gärten. Anwohner haben nun Angst um ihre Vierbeiner und lassen sie nicht mehr unbeaufsichtigt in den Garten.
Der Fall der Hundefänger hatte Irritationen ausgelöst. Obwohl Tierschutzverein und andere Quellen berichtet hatten, die Polizei sei eingeschaltet, war die Sache in der Inspektion selbst nicht bekannt. Am Freitag meldete sich die Familie, deren Hund beinahe verschleppt worden wäre, und klärte einige Widersprüche.
Die Verschleppung zweier Hunde konnte zum Glück noch in letzter Sekunde verhindert werden:
Ein Mann erhielt an 3. April am Handy einen Anruf von einer Frau : „schick’ di, dei Hund sitzt scho in am weißen Auto.“ Der Keilberger fuhr schnurstracks heim und sah vor seinem Grundstück einen weiß lackierten Golf mit Regensburger Kennzeichen, auf dem Rücksitz: zwei Hunde. Er stellte sein Auto quer, zwang das Paar anzuhalten und die Tiere frei zu lassen. Neben seiner Jessy, einem Mischling, war auch der Hund seiner Nachbarn in den Golf verfrachtet worden. Das Paar machte sich aus dem Staub.
„Mein Mann hat sich später geärgert, dass er nicht die Polizei gerufen oder sich das Kennzeichen aufgeschrieben hat. Aber er war so erleichtert, dass Jessy frei ist, dass er einfach nicht dran dachte“
erzählte die Frau des Betroffenen.
Quelle: mittelbayerische.de
9
Apr
Autor: Tierbloggerin - Kategorie: Haustiere, Katzen, Tierschutz. 2 Kommentare
Tierschutzverein warnt vor Altkleidersammlung!
Wieder einmal geht die Angst vor Tierfängern um. In den genannten Regionen sammelt das “Bolivianische Kinderhilfswerk” wieder Altkleider und hat dazu Körbe ausgeteilt. Das Hilfswerk wird immer wieder mit unzähligen mysteriösen Katzenverschwinden in Verbindung gebracht. Wir berichteten: Mysteriöses Katzenverschwinden
Die Körbe, die auf Privatgrundstücken abgestellt wurden, um die ordnungsamtliche Genehmigungspflicht zu umgehen, sollten eigentlich am nächsten Tag abgeholt werden.
Der Tierschutzverein aus der Region sagte dazu:
Häufig seien die Körbe nur als Ablenkung gedacht. Die Tierfänger könnten beim Aufstellen der Behälter – meist in wenig auffälligen Seitenstraßen – die Lage auskundschaften und nach Katzen Ausschau halten. Beim Einsammeln der Körbe könnten Katzen dann mit Duftstoffen in, möglicherweise separate, Fahrzeuge gelockt werden.
Bewiesen wurde bisher noch nichts, dennoch sollten Katzenhalter aus den Regionen jetzt besonders auf ihre Lieblinge achten. Vor allem Nachts sollten alle Katzen im Haus bleiben!
Quelle: suederlaender-tageblatt.de
>
8
Apr
Autor: Tierbloggerin - Kategorie: Eisbären, Tierschutz, Zootiere. 0 Kommentare

Einen Tag bevor die kleine Eisbärin Flocke von Zoobesuchern betrachtet werden darf, durften Journalisten die ihre ersten Schritte in ihrem Gehege dokumentieren. Hunderte, aus In- und Ausland waren nur für diesen Auftritt angereist.
Begleitet wurde der Auftritt vor der Presse mit Protesten von Tierschützern, sie sind der Meinung:
“Flocke endet als psychisches Wrack”
Mit einer Mahnwache in Eisbärenkostümen haben Mitglieder der Organisation Menschen für Tierrechte vor dem Nürnberger Tiergarten gegen die ihrer Ansicht nach gnadenlose Vermarktung der kleinen Flocke protestiert.
“Flocke wird als Projektionsfläche für nicht gelebte menschliche Gefühle benutzt, um Geld in die städtischen Kassen zu spülen“
Tierpsychologen hingegen sind optimistisch, dass zumindest Flocke keine bleibenden Schäden davontragen wird.
Die Stadt selbst rechtfertigt den Rummel um Flocke mit einem Auftrag für den Umweltschutz: Flocke soll Botschafterin für den Klimaschutz sein.
Die Tierrechtorganisation PETA äusserte sich ebenfalls kritisch gegenüber dem Medienrummel um Flocke und Umgang einiger Zoos mit Tierbabys:
“Die Schicksale der ehemals süßen Tierbabys ähneln sich: Entweder sie führen ein trauriges Leben in Gefangenschaft oder sie verschwinden auf dubiose Weise”
6
Apr
Autor: Tierbloggerin - Kategorie: Eisbären, Raubtiere, Tierschutz, Zootiere. 0 Kommentare
Am kommenden Mittwoch wird das Eisbären Mädchen Flocke das erste mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlässlich dieses Auftritts kommt Kritik zum Eisbärenrummel von VIER PFOTEN. Die Tierschutzstiftung spricht sich klar gegen die Haltung und Züchtung von Eisbären in Gefangenschaft aus. Die Vermehrung und vor allem die beispiellose Vermarktung der Tiere trage keines Falls zum Schutz der Art bei.
Vielmehr wird auch Publikumsliebling “Flocke” zukünftig unter den reizarmen und beengten Bedingungen im Zoo leiden. Artgenosse Knut hat es nicht viel besser, er soll im Berliner Zoo völlig isoliert gehalten werden.
Als hoch spezialisierte Jäger sind Eisbären perfekt an das arktische Klima angepasst und leben in riesigen Streifgebieten, die leicht die Größe Islands überschreiten.
“Diese Bedingungen können in Gefangenschaft nicht annähernd nachgebildet werden”, erklärt Wildtierexperte Thomas Pietsch.
“VIER PFOTEN fordert, die Zucht von Eisbären in Zoos endlich einzustellen.”
Auch in größeren Anlagen wie Nürnberg haben die Langstreckenläufer nicht die Möglichkeit ihr natürliches Verhalten auszuleben. In vielen Zoos werden die Tiere auf sterilen Betonplateaus präsentiert. Rückzugsbereiche fehlen oft gänzlich.
Auf Grundlage des so genannten Säugetiergutachtens von 1996 darf ein Eisbärenpaar in Deutschland auf gerade mal 200 Quadratmetern gehalten werden.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Eisbären für ein Leben in Gefangenschaft ungeeignet sind. Eine Untersuchung aus dem Jahre 2006 ermittelte, knapp 95 Prozent von 33 untersuchten Zoo-Eisbären weisen Stereotypien auf. “Dies ist ein erschreckend hohes Maß an Verhaltenstörungen”, sagt Pietsch. “Bei Eisbären, die wie Flocke mit der Hand aufgezogen werden, sind Verhaltensstörungen vorprogrammiert. Sie leiden unter einer Fehlprägung auf den Menschen, und ihnen fehlen grundlegende soziale Erfahrungen mit Artgenossen.
Quelle: Presseportal.de
3
Apr
Autor: Tierblogger - Kategorie: Tierschutz, Vögel. 2 Kommentare
Geständnis durch Filialleiter
Gas-Skandal in einer Kölner Fressnapf-Filiale. Am Mittwoch gestand Filialleiter Achim J. vermeintlich kranke Agaponiden, Nymphen- und Wellensittiche vergast zu haben, nachdem die Zeitung EXPRESS über das grausame Töten von 90 Vögeln in einer Fressnapf-Filiale in Köln berichtete.
Der Käfig als Todesfalle.
In einem Müllbeutel eingepackt “entsorgten” Mitarbeiter der Tierhandlung fast 100 vermeintlich kranke Vögel im Auftrag des Chefs, in dem aus einem Schlauch tödliches CO2-Gas einströmte. Einige Dutzend Tiere wurden auch in einen Eimer mit Deckel gesteckt, auf diese Weise vergast. Eine medizinische Behandlung der Tiere war dem Chef zu teuer.
Die „Fressnapf“-Zentrale griff hart durch.
Mit dem Veterinäramt ermittelten sie direkt vor Ort. Am Mittwoch nun gestand der Filialleiter die Vorwürfe und wurde per sofort entlassen.
„Herr Achim J. hat heute gegenüber den Tierärzten des Veterinäramtes Köln zugegeben, dass die im EXPRESS erhobenen Vorwürfe der Wahrheit entsprechen. Er hat damit die Beschuldigungen gegen ihn in vollem Maße eingeräumt“,
sagt „Fressnapf“-Sprecher Achim Schütz.
Und weiter:
„Auf Drängen der Fressnapf-Zentrale wird Herr J. aus den Vorgängen Konsequenzen ziehen und den Markt verkaufen. Die Leitung des Marktes übernimmt ab sofort die Fressnapf-Zentrale.“
Filialleiter J. steht derzeit total neben sich. Er erklärt sein „unentschuldbares Verhalten“ als „Kurzschlusshandlung“:
„Ja, ich habe die Tiere vergast. Das hätte nicht geschehen dürfen, doch bedauerlicherweise kann ich das nicht rückgängig machen.“
Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn – wegen unerlaubten Tötens von 93 Sittichen.
Weitere Artikel:
Bericht 31.03.2008
Bericht 01.04.2008
Bericht 02.04.2008
Gefunden via crusta.de
Neue Kommentare