20 Sep
Auch Krähen verwenden Besteck
Nicht nur der Mensch setzt Werkzeug zu Arbeiterleichterung ein, sondern auch Krähenarten bedienen sich verschiedener Hilfsmittel bei der Nahrungserbeutung.
Wie jetzt Biologen der US-Fachzeitschrift “Science” berichten, hat eine Forschergruppe aus Oxford den Werkzeuggebrauch der Neukaledonien-Krähen näher untersucht. Diese Geradeschnabelkrähen kommen in Neukaledonien im Südpazifik vor und sind extrem schwer zu beobachten. Daher wurde bisher nur der Werkzeuggebrauch bei Krähen in Gefangenschaft untersucht.
Die Neukaledonien-Krähen benutzt Stöckchen um nach versteckten Larven in verfaulten Baumstämmen zu stochern. Wenn die Larve sich in den vermeintlichen Angreifer verbeißt, kann die Krähe den Stock herausziehen und die Larve verspeisen.
Aus vorausgegangen Versuchen weiß man das diese Fähigkeit bei den Krähen angeboren ist. Junge Krähen benutzen diese Stöckchen –Technik auch, wenn sie sich diese nicht bei anderen Krähen abgeschaut haben. Jedoch gehört natürlich jede Menge Übung dazu, um effizient so nach den Larven zu suchen. Selbst geübte Krähen wenden viel Zeit auf, um nach den Larven zu angeln. Jedoch lohnt sich der Zeitaufwand für die Krähen, da schon drei Larven am Tag ausreichen, um ihren Energiebedarf zu decken. Die Forscher untersuchten hierbei die Federn der Vögel nach bestimmten chemischen Varianten , die in den Larven vorkommen, um festzustellen was die Vögel gefressen hatten. Aus dem Ergebnis konnten sie folgern, welchen Anteil der Nahrung die Larven ausmachen.
In ihrer nächsten Studie wollen die Wissenschaftler nachweisen, das der Werkzeuggebrauch den Krähen auch dazu dient sich innerhalb der Population durchzusetzen.

Pfeilgiftfrösche sind in den Urwäldern Mittel- und Südamerikas beheimatet und die wohl giftigsten Tiere der Welt. Über seine Haut sondert er ein Sekret ab, das, wenn es in den menschlichen Blutkreislauf gerät, Einen innerhalb von nur 20 Minuten töten kann.
Der Kugelfisch versteckt in seiner Haut, Leber und Eierstöcken ein Nervengift, das auf die Körpernerven wirkt. Es führt bei vollem Bewusstsein zur vollständigen Lähmung und verhindert sowohl das Bewegen als auch das Sprechen. Ein zu spät behandeltes Opfer kann an durch die Lähmung bedingtem Atemstillstand und folgender Erstickung oder auch an Herzstillstand „verenden“. Dennoch gilt er in einigen Ländern als Delikatesse, denn bei richtiger Zubereitung kann man den Fisch tatsächlich genießen.
Sie gehört in die Familie der Würfelquallen und fühlt sich vor Allem im Pazifik (speziell australische Küsten) wohl. Das nervenangreifende Gift befindet sich in den Nesselzellen an den Tentakeln, die sich wie Feuer in die Haut brennen. Es führt zu Lähmungen der Skelett- und Herzmuskulatur und der Atmung und man kann innerhalb weniger Minuten sterben. Teilweise können schon allein der Schock und Schmerz zum Tode führen.
Die Küsten Australiens, der Philippinen, Indonesiens und Neuguineas sind ihr Zuhause. Sie gibt bei einem Biss ein starkes Nervengift ab, das durch Bakterien (nicht durch die Krake selbst) gebildet wird und im Vorderdarm und in den Speicheldrüsen sitzt.
In den tropischen Meeresregionen vorkommend gilt ihr Gift als stärkstes Schlangengift überhaupt. Nach einem Biss injizieren sie ihr Gift aus den Zähnen im Vorderteil des Maules, muss das Opfer mit Übelkeit, Erbrechen, Lähmungen der Extremitäten- und Atemmuskulatur sowie Ausfällen von Hirnnerven rechnen. Es kann auch zum Verlust der Extremitäten kommen. Auch Tod durch Atem- oder Herzlähmung ist sehr wahrscheinlich.




Neue Kommentare