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Animal hoarding – krankhafte Tierhortung

Immer wieder haben Veterinärbehörden mit Fällen von krankhafter Tiersammlung  zu tun. Animal hoarding ist eine psychische Störung, sie ist veratwortlich dafür das Betroffene Menschen Haustiere regelrecht “sammeln” und völlig unkontrolliert halten. Dabei handelt es sich meist um unzählige Tiere, Betroffene verlieren den Überblick über ihre Tiere. Sie können sie nicht artgerecht halten und sind nicht fähig sie angemessen zu verpflegen. Die Tiere leben oft in Massen auf einen kleinen Raum verteilt,  Hygiene wird völlig vernachlässigt und es fehlt an tierärztlicher Versorgung. Die Missstände können Betroffene weder selbstständig erkennen noch beseitigen. In späten Stadien kommt es zur völligen Verwahrlosung des Tierbestandes.

In den USA, wo es jährlich über 1000 Fälle mit hunderttausenden Tieren gibt, ist diese psychische Störung ein anerkanntes Krankheitsbild, nicht Deutschland jedoch noch nicht.

Bei den betroffenen handelt es sich meist um ältere, alleinstehende Personen – meistens Frauen.  Sie sehen sich selbst als engagierte Tierschützer. Ihr Sammelverhalten verbergen diese Menschen nach außen.

Bekannt werden solche Fälle meist erst durch Nachbarn denen Lärm oder Geruch auffällt.

Als Ursache gilt vor allem Einsamkeit! Die Betroffenen haben Angst bald völlig allein und isoliert zu leben und horten somit mehr und mehr Tiere, die dabei als Partner- oder Familienersatz gesehen werden. Mit jeden neuem Tier ist ein Glücksgefühl verbunden.

Laut Wikipedia sind die am meisten betroffene Tierarten Hunde mit 46,4%-60% und Katzen mit 33,9%-65% (je nach Studie). Der schlimmste deutsche Fall betraf über 500 Hängebauchschweine, ca. 300 Pferde, mehrere Hundert andere Tiere (Ziegen, Schafe, Lamas, Geflügel). In einem anderen Fall wurden in einem Haushalt 82 lebende und 108 toten Katzen gefunden.

Kampfhund attackiert Kinder in Berlin

In Charlottenburg hat ein herrenloser Kampfhund auf einem Schulhof zwei Kinder gebissen, sowie weitere Leute angefallen. Ein 3tes Kind verletzte sich ebenfalls bei der Flucht vor dem Tier. Der Hund hatte noch die Leine an, deshalb geht die Polizei davon aus, das der Halter sein Tier nicht mehr kontrollieren konnte und weggelaufen ist.

Zuerst sprang der Pittbull mehrere Erwachsene auf der Strasse an, davon wurde jedoch keiner verletzt. Nachher rannte der Hund auf den Schulhof der Elisabeth-Oberschule und biss einem Jungen und Mädchen in den Oberkörper bzw. Arm. Beide Kinder wurden sofort ambulant ins Spital gebracht und dort versorgt. Ein herbei geeilter Polizeibeamte schoss 2x auf den Hund, verfehlte ihn aber.

Durch ein beherztes eingreifen eines anderen Polizisten (selber Hundehalter) konnte der Hund Schlussendlich gebändigt werden. Der Beamte griff das Tier am Halsband und begrub es anschliessend unter sich. Er musste fast eine Stunde ausharren bis endlich ein ausgebildeter Tierfänger den Hund abtransportieren konnte. Er wurde in ein Tierheim gebracht.

Trotz der selbstlosen Rettungsaktion wurden die Polizisten von den herumstehenden Passanten beschimpft. Der Besitzer des Kampfhundes konnte bisher noch nicht ermittelt werden.

Dem Besitzer gehört ein Hundeverbot erteilt! Wer so leichtsinnig mit einem Kampfhund umgeht, bringt alle anderen Kampfhund-Besitzer somit in Veruf.

Die 10 intelligentesten Hunderassen?

border collie2 Die 10 intelligentesten Hunderassen? Nach dem Autor des Buches “The Intelligence of Dogs”, S. Coren wird Intelligenz bei Hunden in 3 Typen unterteilt:

  • adaptive Intelligenz (Lernen, Problemlösende Fähigkeiten)
  • instinktive Intelligenz
  • Obedience Intelligenz (Folgsamkeit, Unterordnung, Arbeiten)

Die ersten beiden Typen sind individuell von Hund zu Hund verschieden, während der letzte Typ auf eine ganze Rasse zutreffen kann oder auch nicht.

Es wurden dazu Rassen auf ihre Intelligenz hin untersucht und dann in eine Reihenfolge gebracht.

Die ersten 10 Rassen haben weniger als 5 Wiederholungen gebraucht um ein Kommando zu verstehen! Auf Platz 1 befindet sich der Border Collie, nicht wirklich verwunderlich bei einer Rasse mit so einen enormen Arbeitseifer und einer hohen Lernbereitschaft. Nur der Papillon auf dem 8. Platz hat mich etwas überrascht.

Hier die Plätze 1-10 der intelligentesten Hunde:

1. Border Collie

2. Pudel

3. Deutscher Schäferhund

4. Golden Retriever

5. Dobermann

6. Shelty

7. Labrador Retriever

8. Papillon

9. Rottweiler

10. Australian Cattle Dog

Und nun zu den hintersten 10 Plätzen:

1. Shih tzu

2. Basset

3. Mastiff

4. Pekingese

5. Bloodhound

6. Barsoi

7. Chow Chow

8. Englische Bulldogge

9. Basenji

10. Afghanischer Windhund

Bei den letzten Hunden fällt auf, dass einige eigenständige Rassen dabei sind. Der Chow Chow zum Beispiel ist für seinen eigenen Willen bekannt, aber ich denke nicht das man das als “dumm” bezeichnen kann. Oder hat Intelligenz bei Hunden etwas mit ausführen von Befehlen zu tun?

Weitere Informationen zu vielen Hunderassen (Hundeseite.de)

Siebenschläfer: Nachwuchs nur in produktionsreichen Jahren der Futterbäume

siebenschlafer Siebenschläfer: Nachwuchs nur in produktionsreichen Jahren der Futterbäume“Die fetten Jahre sind vorbei”, dachte sich der Siebenschläfer und stellte die Fortpflanzung ein. So könnte eine vermenschlichte Geschichte über die kleinen heimischen Nager enden. Auch wenn Siebenschläfer so nicht denken, reagieren sie doch signifikant auf „fette“ und „dürre“ Jahre ihrer Futterbäume Buche und Eiche. Das ist aber nichts besonderes, denn viele Tierarten passen ihren Lebensrhythmus an vorhandenes Futter an. So können beispielsweise Nagetiere, aber auch Wildschweine in Jahren mit reichlichem Nahrungsangebot mehr Junge großziehen. Das Außergewöhnliche ist, dass Siebenschläfer ihren Lebensrhythmus an fette und dürre Ernte anpassen, lange bevor die Fruchtproduktion der Bäume abgeschlossen ist. Das Wiener Institut für Wildtierbiologie untersucht, wie Siebenschläfer buchstäblich “in die Zukunft sehen” können.

„Es scheint so. Denn Siebenschläfer wissen im Frühjahr, ob im Herbst genug Futter zur Aufzucht der Jungen da sein wird“

, erklärt Thomas Ruf vom Institut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Veterinärmedizinischen Uni Wien. Die Wissenschaftler vermuten hinter diesem Phänomen natürlich keine hellseherische Fähigkeiten, sondern ahnen, dass die Tiere eben auf frühe Anzeichen der Umwelt reagieren, die uns verborgen bleiben. So könnte es sein, dass die Tiere schon am Pollenflug von Buche und Eiche erkennen, wie viele Blüten geöffnet sind. Pollendetektoren der Tiere sind bisher jedoch nicht bekannt. Die Dissertantin Karin Lebl testete eine andere Theorie: Ist das Nahrungsangebot im Frühjahr ausschlaggebend für die Entscheidung, in Fortpflanzung zu investieren?

Frühjahrsfutter bestimmt Fortpflanzung

In der Natur wäre dies plausibel. Als frühe Nahrungsquelle dienen Blütenknospen und junge Früchte der Buchen und Eichen: Je mehr Knospen die Tiere finden, umso wahrscheinlicher ist es, dass eine große Zahl von Bucheckern und Eicheln genau dann reif sein wird, wenn die Jungen zur Welt kommen. „Kein anderer Winterschläfer gebärt so spät im Jahr – erst im August“, meint Claudia Bieber, die seit 15 Jahren an Siebenschläfern forscht. Nicht zufällig ist im August die Reifezeit der Bucheckern und Eicheln, deren hoher Fett- und Proteingehalt die perfekte „Power-Nahrung“ zur Aufzucht der Jungen ist. In den Experimenten von Karin Lebl wurde der Einfluss der Nahrung auf den Fortpflanzungserfolg der Siebenschläfer im selben Jahr gemessen, indem wertvolle Nahrung (Sonnenblumenkerne) zugefüttert wurde.

„Tiere, denen im Frühjahr mit Zusatzfutter ein ,fettes Jahr‘ vorgegaukelt wurde, pflanzten sich verstärkt im Herbst fort“. Es war nicht etwa der Energiegehalt des Futters oder das Körpergewicht ausschlaggebend, sondern allein die Anwesenheit von Futter war das Signal, das die Fortpflanzung auslöste. Damit war die Hypothese bestätigt, dass die Vorhersehbarkeit der herbstlichen Fortpflanzung vom Frühjahrsfutter bestimmt wird.

Wer sich im Tierreich auf Buchen und Eichen als Nahrungsgrundlage verlässt, lebt ein unregelmäßiges Leben. Diese Bäume produzieren ihre Früchte mit großer Unvorhersehbarkeit – eine Strategie gegen Fraßfeinde. In einzelnen Jahren, den Vollmastjahren, tragen alle Buchen Früchte. Der ökologische Sinn steckt in der Überproduktion: So viele Bucheckern können die Räuber gar nicht fressen, dass nicht reichlich Samen zur Baumvermehrung übrig bleiben. In „intermediären“ Jahren trägt manche Buche Früchte, manch andere nicht. So können sich Fraßfeinde nie darauf einstellen, ob im Herbst genug Nahrung da sein wird. „Die Vollmastjahre treten in unregelmäßigen Abständen alle drei bis 15 Jahre auf“, erklärt Ruf. Dies sind die Jahre, in denen Siebenschläfer ihren Nachwuchs produzieren. Je länger die Tiere auf ein Vollmastjahr warten müssen, umso älter werden sie auch, bis zu zwölf Jahre – viel älter als andere Tiere dieser Größenordnung. Siebenschläfer sterben erst, wenn sie ihren Reproduktionserfolg geschafft haben.

Rekordverdächtige Datenbasis

Die Wartezeit auf ein Fortpflanzungsjahr ist ebenso ungewöhnlich wie die lange Zeit, die Siebenschläfer im Winterschlaf verbringen. „Mit durchschnittlich acht Monaten halten sie den Weltrekord der Hibernation“, meint Bieber. Rekordverdächtig ist zudem die Datenbasis, die den Wissenschaftlern zur Verfügung steht: Schon seit 1984 führt der Niederösterreicher Franz Schieferdecker Buch über das Vorkommen von Siebenschläfern in den 200 Nistkästen, die er aus privatem Interesse an der Vogelwelt im Wienerwald rund um St. Corona am Schöpfl anbrachte. Während andere Ornithologen Siebenschläfer, die sich in den Vogelnistkästen breit machen, erschlagen, dienen Schieferdeckers Aufzeichnungen über nistende Siebenschläfer nun der wissenschaftlichen Langzeitstudie.

Quelle: diepresse.com

Geklonte Hunde arbeiten bald beim südkoreanischen Zoll

Die ersten geklonten Drogenspürhunde der Welt werden nun in Südkorea ausgebildet – angeblich mit guten Erfolgsaussichten.

Die Hunde sollen ab Juni eingesetzt werden, wie der Sprecher des südkoreanischen Zolls, Lee Ho, heute erklärte. Die sieben geklonten Welpen tragen alle den Namen “Toppy”, kurz für “Tomorrow’s Puppies”, (sinngemäss «Welpen der Zukunft»). Sie waren Ende des vergangenen Jahres von drei Hunde-Leihmüttern ausgetragen worden.

Angeblich sind diese Hunde leichter zu trainieren Das weltweit einzigartige Projekt findet unter staatlicher Aufsicht statt. Um die Hunde zu erzeugen, nutzten die Forscher um Lee Byung-chun genetisches Material des Drogenspürhundes «Chase», einem Golden Retriever.

Nach der Geburt kamen das Verhalten und die Qualität der Erbanlagen der Hunde auf den Prüfstand, bevor das eigentliche Ausbildung begann. Nach Angaben des zuständigen Projektmanagers Lim Jae-yong lassen sich die Klonhunde leichter trainieren als ihre natürlich entstandenen Artgenossen.

Lee Byung-chun war Mitglied der südkoreanischen Forschergruppe gewesen, die im Jahr 2005 den ersten Klon-Hund, den Afghanen «Snuppy», produziert hatte. Nachdem der Leiter des Experiments, Hwang Woo-suk, der Fälschung von Studien überführt worden war, hatte sich Lee von ihm losgesagt.

Mal sehen wie sich diese Sache weiter entwickelt, ich halte jedenfalls nicht viel von solchen Experimenten.

Quelle: tagesanzeiger.ch

Husky läuft fast 130 km weit nach Hause

Ein unglaublicher Fall aus den USA, der mal wieder beweist wie gut sich Hunde orientieren können.

husky Husky läuft fast 130 km weit nach Hause Die Huskydame Moon ist ihrem Besitzer Doug Dashiell an einer Raststätte in der Nähe von Railroad Valley davon gelaufen. Die Raststätte lag ca. 125 km von ihrem Zuhause in Ely entfernt. Das war für die 2 jährige Hündin aber kein Hindernis den Heimweg allein anzutreten. Sie lief den ganzen langen Weg bis nach Hause zurück, 125km durch eine Wüste und zwei Bergketten.

“Sie ist mir schon früher weggelaufen. Sie ist immer zurückgekommen”, sagte Dashiell der Zeitung «Ely Times» .

Nach einer Woche hatte der Besitzer die Hoffnung schon aufgegeben seine Hündin Moon noch wieder zu finden. Dann bekam er einen Anruf der örtlichen Tierklinik, die Hündin war wieder aufgetaucht. Sie trug eine Marke der Klinik durch sie den Besitzer schnell ausfindig machen konnte. Moon war bei einem Bewohner aus Ely untergekommen. Leider lässt sich nicht nach verfolgen welchen Weg die Hündin auf ihren Heimweg genommen hatte.

Es ist kaum zu glauben, dass die Hündin diese lange Strecke zurück gelegt hat und tatsächlich nach Hause fand, aber solche Meldungen sind gar nicht so selten. Auch Katzen wird ein gutes “Heimfindevermögen” zugesprochen. Es wird vermutet das Hunde und Katzen sich dabei am Stand der Sonne orientieren, manche sind der Meinung das Hunde auch das Erdmagneteld wahrnehmen und so einfacher nach Hause finden. Bewiesen werden konnte das aber noch nicht. Sicher ist dem Hund aber sein hervorragendes Geruchsgedächtnis dabei eine große Hilfe.

Foto: Pixelio/ Symbolbild
Quelle: sz-online.de

Giftköderwarnung für Gundheim und die VG Westhofen

“Hunde beim Spazieren gehen unbedingt an die Leine nehmen, vor allem auf freiem Feld”, rät die Polizei den Hundehaltern aus der Region!

Erst vor wenigen Tagen vermeldete die Wormser Zeitung , dass entlang der Dämme am rechten Rheinufer offenbar Giftköder ausgelegt worden waren. Zwei Hunde wurden durch die präparierten Fleischstücke vergiftet und verendeten, berichtete die Polizei.

In der Verbandsgemeinde Westhofen wurde bisher ein Hund vergiftet, bisher stehen seine Chancen die Vergiftung zu überleben zum Glück gut.

Die Polizei berichtete weiter von einem Hundehalter dessen Hund an der Gundheimer Gemarkungsgrenze zu Flörsheim-Dalsheim etwas gefressen hat, dass ihm nicht bekommen ist. In der Tierklinik wurde eine Vergiftung festgestellt.
Es stellte sich später heraus, dass es sich um ein halbes Schweinswürstchen handelte, dass mit einer im Moment noch unbekannten giftigen Substanz präpariert worden war.
Das Würstchen sei sauber mit einem Messer durchtrennt, und nicht etwa von dem Hund durchgebissen worden. Diese Wursthälfte werde nun im Polizeilabor untersucht, um festzustellen, um welche Art Gift es sich gehandelt habe.

Wer verdächtige Lebensmittelreste im Feld findet, sollte sie einpacken und bei der Polizei abgeben. Zudem sollten auch Personen, die sich auffällig benehmen, der Polizei gemeldet werden. Zuständig ist die PI Alzey, Telefon (06731) 9110.

Quelle: wormser-zeitung.de

Erneute Vorwürfe gegen Berliner Zoo Chef- auch Peta erstattet Anzeige

Die Vorwürfe gegen den Zoo-Chef Blaszkiewitz häufen sich weiter. Tiere sollen nicht artgerecht gehalten oder grundlos getötet worden sein und auch die Zucht des Berliner Zoos wurde stark kritisiert. Nach dem die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling Anzeige gegen den Zoo Chef erstattete (wir berichteten), stellt nun auch die Tierschutzorganisation PETA Strafanzeige. Blaszkiewitz sei als Zoodirektor nicht länger tragbar.

Blaszkiewitz sei möglicherweise für die “Tötung ohne vernünftigen Grund” von mehr als 150 Tieren verantwortlich, sagte der Sprecher der Tierschutzorganisation Peta, Frank Albrecht. Dafür gebe es konkrete Hinweise, die er aber nicht näher benennen wollte: “Damit wollen wir einer möglichen Manipulation vorbeugen.”

Peta fordert die Überprüfung sämtlicher Todesfälle von Tieren im Tierpark der vergangenen fünf Jahre.

Zoosprecher Detlef Untermann wies die Vorwürfe als “haltlos” zurück. Ihm sei von einer Strafanzeige bislang nichts bekannt, die Staatsanwaltschaft konnte den Eingang zunächst ebenfalls nicht bestätigten.

Albrecht sagte, man habe bewusst die Anhörung von Blaszkiewitz vor dem Gesundheitsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses am Montag abgewartet. Dort hatte der Zoologe zugegeben, jungen Katzen das Genick gebrochen zu haben. “Der Täter hat seine Tat gestanden, damit hat die Staatsanwaltschaft einen Grund für weitere Ermittlungen.” Blaszkiewitz habe die Katzen 1991 getötet, somit sei die Straftat offiziell verjährt.

Peta hat eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Monaten zahlreiche Hinweise erhalten. Es gebe die Vermutung, dass Blaszkiewitz alte Tiere als “sinnlose Fresser” empfinde und sie deshalb töte, sagte Albrecht. Auch sei auffällig, dass gerade männliche und damit für die Zucht unbrauchbare Tiere im Tierpark oft nicht überlebten.

Die Debatte um Blaszkiewitz habe dem guten Ruf von Zoo und Tierpark bereits erheblich geschadet, sagte der Vereinschef. Es gebe noch eine Reihe weiterer Gerüchte: “Ich fürchte, dass bröckchenweise noch mehr ans Licht kommt.”

Quelle: Welt.de

Bochumer Polizei sucht brutalen Tiermörder

Für die Suche nach einem brutalen Tiermörder im Ruhrgebiet setzt die Bochumer Polizei nun eine eigene Ermittlungskommission ein.

Der mysteriöse Täter hat im letzten Jahr zahlreiche Hühner, Wildvögel und Kaninchen getötet und anschließend geköpft. Die Polizei hält einen satanistischen Hintergrund für möglich.

Auf der Suche nach einem mysteriösen Tiermörder im Ruhrgebiet hat die Bochumer Polizei eine eigene Ermittlungskommission eingerichtet. Der unbekannte Täter tötete und köpfte im vergangenen Jahr in Witten, Herdecke, Bochum und Dortmund insgesamt 21 Kaninchen, drei Hühner und vier Wildvögel, wie der Bochumer Polizeisprecher Volker Schütte am Donnerstag sagte. Die Köpfe seien stets mitgenommen und das Blut aufgefangen worden. Konkrete Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang nicht.

Angesichts der Häufung der Fälle habe man nun eine Ermittlungskommission eingerichtet. Auch das gesamte Vorgehen des Täters sei beunruhigend.

„Das ist schon alles sehr seltsam“,

sagte Schütte.

„Da ist ein Mensch unterwegs, der dringend festgenommen gehört.“

Auch das Interesse der Bevölkerung an dem Fall sei riesig, fügte er hinzu. Einige Privatpersonen hätten Belohnungen ausgesetzt – jüngst erhöhte ein Essener die Summe um 500 auf 1 500 Euro.

Bei einem besonders auffälligen Fall waren im vergangenen Jahr in Witten zwei Kaninchen enthauptet und drei mitgenommen worden. Am nächsten Tag habe der Täter ein weiteres Tier enthauptet und in den Stall zurückgelegt, sagte Schütte.

„Das war natürlich sehr schlimm für die Besitzer – dass der Täter einen Tag später wieder auf ihrem Grundstück war.“

Konkrete Hinweise auf das Motiv gibt es dem Sprecher zufolge bisher nicht. Ein satanistischer Hintergrund sei angesichts des aufgefangenen Blutes und der abgetrennten Köpfe nicht auszuschließen, dies sei bislang aber reine Spekulation. Nun hoffen die Ermittler dringend auf die Hilfe von Zeugen – zumal der Täter laut Schütte durchaus auffallen könnte: Zum Auffangen des Blutes und zum Transport der Köpfe müsse er wahrscheinlich entsprechende Behältnisse bei sich tragen.

„Und es ist möglich, dass er selbst die Tatorte blutverschmiert verlässt.”

Quelle: focus.de

Es bleibt zu hoffen dieser Irrer wird baldmöglichst gefasst und eingesperrt!

Artgerechte Hamsterkäfige mit viel Abwechslung

hamsterkafig Artgerechte Hamsterkäfige mit viel AbwechslungFür die lauffreudigen kleinen Nager gibt es in Zoohandlungen bisher leider nur Käfige die alles andere als artgerecht sind (siehe Foto). Viel zu klein und aus Plastik – absolut ungeeignet für Nagetiere, die in ihrer natürlichen Umgebung wahre Marathonläufer sind.

Ein geeigneter Käfig sollte vor allem gross sein:

“Für Goldhamster empfehlen wir einen Käfig, dessen Grundfläche mindestens einen Meter lang und 50 Zentimeter breit ist. Bei der Höhe sollten es 70 Zentimeter oder mehr sein. Man sollte auch darauf achten das Luft zirkulieren kann.” sagt Henriette Mackensen vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn.

Der Käfig sollte an einem ruhigen Platz stehen, damit die nachtaktiven Nager tagsüber Ruhe haben. Um den Bewegungsdrang gerecht zu werden muss es Freilauf in der Wohnung geben.
Im Käfig sollte viel Streu vorhanden sein, damit der Hamster buddeln kann.

Auch bei dem richtigen Laufrad muss  auf die Maße geachtet werden, einen Durchmesser von 25 cm sollte es mindestens haben. Ein zu kleines Laufrad kann zu Schmerzen führen und die Wirbelsäule schädigen. Zu achten ist hier auch unbedingt darauf, dass das Laufrad keinen “Schereneffekt” hat in dem sich das Tier quetschen kann.

Hamster sind Einzelgänger und sollten allein gehalten werden, andernfalls kann es zu Kämpfen kommen.

Ein Häuschen brauchen Hamster auch, es sollte aus unbehandelten Holz sein und ein abnehmbares Dach haben. Als Nestbaumaterial empfiehlt sich Mackensen Heu, Stroh oder Zellstoff wie unbedrucktes Toilettenpapier. Hamsterwatte sollte nicht verwendet werden.

Weiter gehören ein Futternapf, eine «Nippeltränke» und eine Heuraufe in den Käfig. Äste von ungespritzten Obstbäumen zum Nagen und zur Zahnpflege dürfen auch nicht fehlen.

Plastik hat nichts im Käfig verloren, da die Tiere daran nagen und sich durch scharfe Plastikteilchen Magen und Darm verletzten können.

Quälerei sind sogenannte Hamsterkugeln oder -autos, in die die Nager gesetzt werden – darin reagieren sie in der Regel panisch.

Quelle: sueddeutsche.de