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Kritik am Eisbärenrummel in deutschen Zoos

Am kommenden Mittwoch wird das Eisbären Mädchen Flocke das erste mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlässlich dieses Auftritts kommt Kritik zum Eisbärenrummel von VIER PFOTEN. Die Tierschutzstiftung spricht sich klar gegen die Haltung und Züchtung von Eisbären in Gefangenschaft aus. Die Vermehrung und vor allem die beispiellose Vermarktung der Tiere trage keines Falls zum Schutz der Art bei.

Vielmehr wird auch Publikumsliebling “Flocke” zukünftig unter den reizarmen und beengten Bedingungen im Zoo leiden. Artgenosse Knut hat es nicht viel besser, er soll im Berliner Zoo völlig isoliert gehalten werden.

Als hoch spezialisierte Jäger sind Eisbären perfekt an das arktische Klima angepasst und leben in riesigen Streifgebieten, die leicht die Größe Islands überschreiten.

“Diese Bedingungen können in Gefangenschaft nicht annähernd nachgebildet werden”, erklärt Wildtierexperte Thomas Pietsch.
VIER PFOTEN fordert, die Zucht von Eisbären in Zoos endlich einzustellen.”

Auch in größeren Anlagen wie Nürnberg haben die Langstreckenläufer nicht die Möglichkeit ihr natürliches Verhalten auszuleben. In vielen Zoos werden die Tiere auf sterilen Betonplateaus präsentiert. Rückzugsbereiche fehlen oft gänzlich.

Auf Grundlage des so genannten Säugetiergutachtens von 1996 darf ein Eisbärenpaar in Deutschland auf gerade mal 200 Quadratmetern gehalten werden.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Eisbären für ein Leben in Gefangenschaft ungeeignet sind. Eine Untersuchung aus dem Jahre 2006 ermittelte, knapp 95 Prozent von 33 untersuchten Zoo-Eisbären weisen Stereotypien auf. “Dies ist ein erschreckend hohes Maß an Verhaltenstörungen”, sagt Pietsch. “Bei Eisbären, die wie Flocke mit der Hand aufgezogen werden, sind Verhaltensstörungen vorprogrammiert. Sie leiden unter einer Fehlprägung auf den Menschen, und ihnen fehlen grundlegende soziale Erfahrungen mit Artgenossen.

Quelle: Presseportal.de

Hundetrainer/Hundeschule: Worauf sollte geachtet werden

 2290315 Hundetrainer/Hundeschule: Worauf sollte geachtet werdenHundeschulen und Hundetrainer gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, anerkannte Abschlüsse gibt es jedoch nicht!

Da diese Berufsbezeichnung nicht geschützt ist, steht es jedem frei sich so zu nennen oder eine Hundeschule zu eröffnen! Vorgeschriebene Ausbildungen die dazu berechtigen gibt es nicht.

Um so schwieriger gestaltet sich die Wahl einer kompetenten Hundeschule. Es ist schwer selbst ernannte “Hundepsychologen” von kompetenten Trainern zu unterschieden! Vor allem “Hundeneulinge” wissen oft nicht worauf sie achten sollen.

Hier ein paar Tipps die bei der Wahl Helfen können:

Die Hundeschule/Der Trainer sollte:

- mehrjährige Erfahrungen in der Ausbildung mit Hunden haben (die Aussage “ich habe schon immer mit Hunden zusammen gelebt” reicht da nicht), eine Ausbildung sollte vorhanden und nachweisbar sein

- natürlich in der Lage sein, dass Verhalten der Hunde richtig zu deuten

- sich mit verschiedensten Hundetypen und Rassen auskennen und wissen mit ihnen umzugehen

- sein Wissen ständig erweitern und sich fortbilden

- in der Lage sein, sein Wissen verständlich an die Halter zu vermitteln, der Trainer fungiert als Lehrer für die Halter, nicht für die Hunde. Die Hauptaufgabe eines guten Trainers ist den Hundehaltern den richtigen Umgang mit dem Hund zu lehren. Er muss also vor allem mit Menschen umgehen können . Außerdem sollte er auf einzelne Probleme individuell eingehen können.

- Übungen und Verhalten des Hundes genau erklären können. Insgesamt sollte er versuchen dem Halter so viel Fachwissen wie möglich zu vermitteln

- Fragen zu seinen Erziehungsmethoden, sowie Verständnis Fragen immer beantworten können

- die Gruppengröße gering halten, mehr als 5 Hunde gleichzeitig überfordern schnell. So kommt der ein oder andere zu kurz.

- keinesfalls mit Gewalt oder Zwang arbeiten, Stachelhalsbänder, Reizstromgeräte (in Deutschland verboten!), Gebrüll und körperliche Gewalt sollten absolut tabu sein! Auch beim vorschnellen Einsatz von Hilfsmitteln wie Halti und besonders beim Sprühhalsband ist Vorsicht geraten. Methoden die dem Hund Angst oder Schmerzen bereiten sind unakzeptabel!

- ein Auge für angemessene Länge und Intensität des Trainings haben. Weder Halter, noch Hund sollten Überfordert werden. Gegebenenfalls sollten Pausen eingelegt werden.

- kein Training ohne den Besitzer machen! Der Besitzer muss lernen mit dem Hund umzugehen und ihn richtig zu erziehen. Es bringt nichts wenn der Hund nur vom Trainer erzogen wird, der Besitzer davon jedoch weiterhin nichts versteht.

Es ist sehr von Vorteil wenn sie mit ihrem Hund einige Schnupperstunden absolvieren können. Es gibt, neben Hundeschulen, übrigens auch bei sehr vielen Hundevereinen gute Angebote von kompetenten Trainern. Oft sind die Preise dort viel geringer als bei einer Hundeschule.

Bei Welpenspielgruppen sollte ebenfalls auf eine geringe Gruppengröße geachtet werden.
Hier geht es in erster Linie um den Kontakt mit anderen Artgenossen und um eine ausreichende Sozialisation! Übungen sollten nur spielerisch erfolgen, alles weitere ist schon zu viel! Eine Überforderung sollte unbedingt vermieden werden. Kein Welpe darf zu irgendetwas gezwungen werden. Ein ängstliche Welpe sollte genug Zeit bekommen sich an Hunde und Geräte zu gewöhnen. Er wird irgendwann ganz von selbst auf fremdes zu gehen. Bei übertriebenen “mobbing” einzelner Welpen sollte eingegriffen werden.

Kino: Sharkwater – Wenn Haie sterben

Ab 10. April 2008 im Kino

Das Erforschen von Haien begann für Regisseur Rob Stewart als ein Unterwasserabenteuer: Aber es wurde bald zu einer wunderschönen und gleichzeitig enorm gefährlichen Reise zum Gleichgewicht allen Lebens auf diesem Planeten.

Um die Haie sinnvoll schützen zu können, hat sich Stewart mit dem Naturschützer Paul Watson von der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) zusammengetan.

sharkwater Kino: Sharkwater   Wenn Haie sterben Stewart, den Haie schon sein ganzes Leben lang faszinierten, entlarvt die immer wiederkehrenden Vorurteile und falschen Beschreibungen in den Medien. Haie gelten stets als Blut dürstende, Menschen fressende Monster. Dabei stellen sie in Wirklichkeit in erster Linie einen Meilenstein in der Entwicklung der Meere dar. Mit seinen atemberaubenden Aufnahmen entführt SHARKWATER
den Zuschauer in die Hai-reichsten Gewässer der Welt und zeigt, wie die weltweit größten Hai-Populationen, an den Beispielen der Meeresschutzgebiete um Cocos Island vor Costa Rica und der Galapagos Inseln vor Ecuador, durch Ausbeutung und Korruption systematisch zugrunde gerichtet werden.

Um die Haie sinnvoll schützen zu können, hat sich Stewart mit dem Naturschützer Paul Watson von der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) zusammengetan. Ihr schier unglaubliches Abenteuer beginnt mit der Kollision ihres Schiffes, der „Ocean Warrior“, mit den Hai-Wilderern vor der Küste
Guatemalas. Es folgen provozierte Zusammenstöße mit anderen Schiffen, Verfolgungen durch ein Kanonenboot, Mafia-ähnliche Spionage und korrupte Gerichtsverhandlungen. Als man ihnen auch noch einen versuchten Mord anhängen wollte, flüchteten sie schließlich, aus Angst um ihr Leben.

In dieser Zeit erkannte Stewart verblüfft, wie diese großartigen Lebewesen vom Raubtier zum Opfer wurden. Obwohl Haie bereits unzählige gravierende Veränderungen in der Geschichte der Erde überstanden hatten, könnten sie nun allein durch menschliche Gier in ein paar Jahren komplett ausgerottet
werden.

Die weiten Ozeane ibilden mit Abstand die größte Fläche auf der Erde, mehr als 70 Prozent des gesamten Planeten werden von Wasser bedeckt. Menschen bestimmen jetzt in vielen Aspekten das Leben in diesen Ozeanen – durch Überfi schung, Zerstörung von Lebensräumen, Verschmutzung und Klimawandel. Viele
Arten, besonders die großen Raubfische wie Thunfisch, Hai und Schildkröten sind bereits erschreckend dezimiert worden. Abgesehen von der Tatsache, dass immer mehr Arten vom Aussterben bedroht sind, ist das gesamte Ökosystem des Meeres davon betroffen. Große Raubfi sche spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die gesunde Vielfalt im Wasser aufrecht zu erhalten. Die Vernichtung einiger dieser Tiere und auch bestimmter Pfl anzenfresser hat katastrophale und nur schwer wieder umkehrbare Auswirkungen – nicht nur auf das maritime Leben, sondern auch auf das an Land.

Anmerkungen des Regisseurs

Als ich mich entschloss, SHARKWATER zu drehen, wollte ich den Menschen zeigen, was ich gesehen hatte. Ich wollte ihnen diese unglaubliche Unterwasserwelt nahe bringen, die so vollkommen anders ist als der Rest unseres Planeten. Ich hatte keine Ahnung, dass sich die Dreharbeiten zu einem vier Jahre währenden Drama entwickeln würden, das sich über 15 Länder erstrecken und beinahe mein Leben gekostet hätte. Ich begann diesen Film zu drehen, weil mich Haie seit meiner Kindheit faszinierten und mich immer diese Diskrepanz störte zwischen dem Bild, wie man Haie in der Öffentlichkeit zeigte, und dem, wie ich sie erlebt hatte.

Deswegen wollte ich einen Film drehen, der zeigt, wie Haie wirklich sind. Wunderschöne, beeindruckende Kreaturen, die keinem Menschen etwas zuleide tun. Ich wollte zeigen, wie unsere Ängste uns blind gemacht haben für die Fakten. Dass nämlich beispielsweise die Haipopulation auf der ganzen Welt
allein in den letzten 50 Jahren um 90 Prozent geschrumpft ist. Es ist eine Tatsache, dass Haie keine Menschen fressen. Es kommen mehr Menschen durch Knallkörper um als durch Haie. In Wirklichkeit haben sie Angst vor uns und sind deswegen unglaublich schwer zu filmen.

Die paar Angriffe, die gelegentlich vorgekommen sind und die von den Medien regelmäßig aufgeplustert wurden, haben die allgemeine Angst vor Haien nur verstärkt. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Es ist höchste Zeit, dass die Menschen diese Ängste hinter sich lassen und Haie in einem neuen Licht
sehen – und sich um ihr Überleben kümmern.

Während der Dreharbeiten stellte man uns alle erdenklichen Hindernisse in den Weg, eine millionenschwere Hai-Großfi scherei mit eingeschlossen, die mit allen Mitteln die Veröffentlichung dieses Films verhindern wollte. Es gab so viel Widerstand gegen unser Projekt, dass es zu einer Mission wurde, diese Industrie an den Pranger zu stellen und gleichzeitig am Leben zu bleiben.
Es gibt eine Menge, was wir von den Haien lernen können. Sie sind wunderschöne Beispiele für Lebewesen, die in vollkommenem Gleichgewicht mit der Erde leben und überleben können. Ich denke, wir brauchen ein neues Verhältnis zur Natur.

Wenn die Menschen noch länger als nur noch die nächsten 100 Jahre auf der Erde überleben möchten, sollten wir uns bald mal fragen, was wir für die Umwelt tun können.

Quelle: sharkwater.de

Gesundheitsmesse für Haustiere

Gesundheitsmessen werden immer beliebter, für Haustiere gab es solche Messen aber bisher nicht – eine Marktlücke dachten sich wohl die Ausstellungsleiter. Die erste Messe rund um Haustiergesundheit findet am 26. und 27. April im Kongresshaus Bad Lippspringe statt.

Mehr als 30 Aussteller informieren über gesunde Tiernahrung und Ergänzungsfutter, artgerechte Tierhaltung, Tierversicherung und Pflegeprodukte. Mitgebrachte Vierbeiner bekommen einen kostenlosen Gesundheitscheck beim Ausstellungsstand des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt).
Auf dem Stand des Tier-Rehacentrums Schweda (bekannt durch seine Goldimplantate bei Hüftgelenksdysplasie), bekommen Hunde eine Untersuchung bei orthopädischen Erkrankungen.

Lebende Tiere werden auf Veranstaltung nicht verkauft!

Neben der Messe gibt es eine reihe von Vorträgen bei denen Besucher stündlich über gesunde und artgerechte Tiernahrung, Krankengymnastik für den Hund, Tierversicherung, erste Hilfe beim Hund und Allergien durch Haustiere informiert werden.
Zudem gibt es ein Rahmenprogramm für Groß und Klein: Chic, ein starker Vertreter des zentralasiatischen Owtscharka, fährt Kinder in einem kleinen Holzwagen spazieren; Besucher können auf einem Dromedar durch den Parkt reiten usw.

Die Veranstaltung ist an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt pro Person 4,- Euro. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Quelle: wochenspiegel-paderborn.de

Großer Schritt gegen HD – Anlagen für HD durch Blutproben bestimmtbar

Ein Meilenstein, nicht nur für die Tiermedizin, sondern vor allem für Züchter betroffener Rassen!

Forscher der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) haben die genetischen Ursachen für die Hüftgelenkdysplasie (HD) entdeckt! Es wurde nun ein Gen-Test entwickelt mit dem anhand einer Blutprobe schon im Welpenalter die Anlagen für HD bestimmbar sind.

Bisher konnte HD durch Röngenbilder festgestellt werden. Um eine sichere Aussage zu machen musste man mit einer Untersuchung warten bis der Hund ausgewachsen ist. Der neue Test könnte die Röntgenuntersuchung ganz ablösen, nun können Hinweise auf HD schon im Welpenalter bestimmt werden.

Viele Rassen betrifft das schmerzhafte Hüftleiden. Besonders häufig betroffene Rassen sind Mops und Englische Bulldogge, aber auch in der Deutschen Schäferhund Zucht ist HD ein Problem. Züchter arbeiten schon lange gegen die erbbare Gelenkkrankheit, Tiere die zur Zucht genommen werden müssen HD frei sein, oder dürfen nur geringfügig betroffen sein (die genauen Bestimmungen sind hier von Rasse zu Rasse unterschiedlich).

Die Krankheit entsteht durch das Zusammenwirken vieler Gene und komplexer Stoffwechselvorgänge. Für die Studie wurde das Erbgut von 1500 Tieren untersucht, zudem wurden Röntgenaufnahmen und Ahnentafeln ausgewertet.

«Wir können Züchtern nun helfen, HD zurückzudrängen»

, sagte der Leiter der Studie, Prof. Ottmar Distl, am Mittwoch am Rande einer Tagung, zu der einige Züchter ihre Tiere mitgebracht hatten. (Quelle: Welt.de)
Auf Basis der neuen Erkenntnisse sollen künftig auch Therapieansätze und Vorsorgemaßnahmen erarbeitet werden. Somit ist man bei der Bekämpfung von HD schon einen sehr großen Schritt weiter.

Für Genetiker ist der beliebteste Rassehund der Deutschen , der DSH, besonders interessant, weil Zuchtlinien seit mehr als 100 Jahren dokumentiert sind.
Am Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der TiHo wollen die Wissenschaftler jetzt die Krankheitsentstehung genauer analysieren, um die Basis für neue Vorsorge- und Therapieansätze zu liefern.

Skandal in Fressnapf-Filiale Köln-Lindweiler

Geständnis durch Filialleiter

Gas-Skandal in einer Kölner Fressnapf-Filiale. Am Mittwoch gestand Filialleiter Achim J. vermeintlich kranke Agaponiden, Nymphen- und Wellensittiche vergast zu haben, nachdem die Zeitung EXPRESS über das grausame Töten von 90 Vögeln in einer Fressnapf-Filiale in Köln berichtete.

Der Käfig als Todesfalle.

In einem Müllbeutel eingepackt “entsorgten” Mitarbeiter der Tierhandlung fast 100 vermeintlich kranke Vögel im Auftrag des Chefs, in dem aus einem Schlauch tödliches CO2-Gas einströmte. Einige Dutzend Tiere wurden auch in einen Eimer mit Deckel gesteckt, auf diese Weise vergast. Eine medizinische Behandlung der Tiere war dem Chef zu teuer.

Die „Fressnapf“-Zentrale griff hart durch.

Mit dem Veterinäramt ermittelten sie direkt vor Ort. Am Mittwoch nun gestand der Filialleiter die Vorwürfe und wurde per sofort entlassen.

„Herr Achim J. hat heute gegenüber den Tierärzten des Veterinäramtes Köln zugegeben, dass die im EXPRESS erhobenen Vorwürfe der Wahrheit entsprechen. Er hat damit die Beschuldigungen gegen ihn in vollem Maße eingeräumt“,

sagt „Fressnapf“-Sprecher Achim Schütz.

Und weiter:

„Auf Drängen der Fressnapf-Zentrale wird Herr J. aus den Vorgängen Konsequenzen ziehen und den Markt verkaufen. Die Leitung des Marktes übernimmt ab sofort die Fressnapf-Zentrale.“

Filialleiter J. steht derzeit total neben sich. Er erklärt sein „unentschuldbares Verhalten“ als „Kurzschlusshandlung“:

„Ja, ich habe die Tiere vergast. Das hätte nicht geschehen dürfen, doch bedauerlicherweise kann ich das nicht rückgängig machen.“

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn – wegen unerlaubten Tötens von 93 Sittichen.

Weitere Artikel:
Bericht 31.03.2008
Bericht 01.04.2008
Bericht 02.04.2008

Gefunden via crusta.de

Angst vor Schlangen ein Urinstinkt

Die meisten Menschen haben eine natürliche Abneigung gegenüber Schlangen. Dahinter steckt mehr als der schlechte Ruf der Schlange, die in der Bibel etwa den Sündenfall heraufbeschwor, als sie Eva überredete, in den Apfel zu beißen; auch bei anderen Kulturen und Religionen kommt das Tier schlecht weg, so zum Beispiel bei den Sufis in der islamischen Glaubenswelt, bei denen die Schlange für die niedere Triebseele steht.

Schlangen mit ihrem oft tödlichen Gift sind für den Menschen lebensgefährlich. Deshalb ist die Angst vor dem Tier lebensrettend, weil wir auf eine respektvolle Distanz zu ihm gehen und uns im Notfall durch schnelles Flüchten vor ihm schützen. Wissenschaftler der Universität von Virginia haben nun herausgefunden, dass diese beschützende Angst nicht anerzogen ist, sondern wir mit ihr zur Welt kommen. Folglich ist sie in unserem genetischen Code verankert und gehört zu unserer evolutionären Grundausstattung.

Die Psychologinnen Vanessa LoBue und Judy DeLoache wiesen das mit dem folgenden Versuch nach. Sie zeigten Erwachsenen und Kindern Bilder, die harmlose Gegenstände abbildeten und dazwischen streuten sie immer wieder eine Schlange. Ergebnis: Die Kinder, obwohl nur ein paar Jahre alt und völlig unvorbelastet, reagierten auf das Reptil instinktiv so furchtsam wie die erfahrenen Menschen.

Die Wirkung von Giften wird allgemein anhand des so genannten LD50-Wertes beurteilt. Die giftigsten Schlangen der Welt sind allesamt in Australien heimisch. Zu ihnen zählen insbesondere die an der Küste Australiens beheimateten Seeschlangen. Als giftigste aller Schlangen gilt allgemein der ebenfalls in Australien vorkommende Inlandtaipan mit einem LD50-Wert von 0,025 mg/kg (je niedriger, desto stärker das Gift). Dies ist jedoch umstritten und kann möglicherweise nicht genau festgestellt werden.

Die unterschiedlichen Bewertungen sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die LD50-Werte von Test zu Test schwanken. Dies kommt zustande, da die Werte von Tier zu Tier unterschiedlich und Messungen aufgrund physikalischer Prinzipien grundsätzlich immer fehlerbehaftet sind. Dennoch bestätigen die meisten Tests die im Artikel “Giftschlangen” aufgeführte Reihenfolge.

Hinzu kommt, dass die konkrete Wirkung eines Giftes auf einen gebissenen Menschen oder ein Tier, aufgrund derer die Beurteilung der Giftigkeit einer Schlange ebenfalls häufig vorgenommen wird, nicht unbedingt mit dem durch die LD50-Messung gewonnenen klinischen Wert des Schlangengiftes übereinstimmt. Im Gegensatz zum LD50-Wert spielen hier die aktuelle Toxizität der Schlange, Bisstiefe, Menge des inkorporierten Giftes, Stelle der Bisswunde, Reaktion des gebissenen Organismus usw. eine erhebliche Rolle.

Quelle: wikipedia.de

Quelle: pm-magazin.de

Embryo aus Mensch und Tier erschaffen

Stammzellenforschung durch britische Forscher

Eine wissenschaftliche “Sensation” ist britischen Forschern gelungen. Erstmals wurden Embryonen aus tierischem und menschlichen Erbgut geschaffen, kündigte die Universität in Newcastle am Mittwoch an.

Eizellen von Kühen
Die Wissenschaftlicher injizierten Erbgut aus menschlichen Hautzellen in die Eizellen von Kühen, um die Hybrid-Embryonen zu erzeugen. Vorher wurde daraus die tierische DNA entfernt.

Spätestens nach zwei Wochen zerstört
Die britischen Forscher betonen die Zellen nur für die Forschungszwecke eingesetzt zu haben und diese nach max. 2 Wochen zu zerstören, die Embryonen überlebten 3 Tage. Selbst nach 2 Wochen seien sie noch kleiner als ein Stecknadelkopf.

Nur ein Zellhaufen
Da tierische Eizellen im Gegensatz zu menschlichen nicht nur begrenzt zur Verfügung stehen, seien auf diese zurückgegriffen worden, teilte John Burn, Leite des Instituts mit. Er wies Kritik zurück wonach die Forschung mit Chimären unethisch sei:

“Wir haben es hier mit einem Zellhaufen zu tun, der niemals irgendwo eingepflanzt werden würde.”

Bislang keine Stammzellen
Es sei noch nicht möglich gewesen Stammzellen zu entnehmen:

“In einem nächsten Schritt sollen die Embryonen sechs Tage überleben, damit wir hoffentlich Stammzellen gewinnen können”,

so Burn.

Experiment mit Sondergenehmigung
Unter der Leitung von Lyle Armstrong (Stammzellenforscher) hatte die Embryologie-Behörde HFA für das Experiment eine Sondergenehmigung erteilt. Es sollte festgestellt werden ob sich Chimären-Stammzellen für die Behandlung bei schweren Krankheiten eignen.

Neues Gesetz geplant
In England soll ein neues Gesetz zur Stammzellenforschung vorbereitet werden, bei welchem die Erzeugung von

Chimären-Embryonen zu Forschungszwecken generell erlauben und regeln soll. Die katholische Kirche und die Gesellschaft für den Schutz ungeborener Kinder bezeichneten die Experimente als unmoralisch und forderten ein Verbot derartiger Forschungen.

Kritik
Es bleibt wirklich fraglich in welche Richtung sich die Forschung in Sachen Stammzellen entwickelt. Es müssen ganz klar abgesteckte Regeln vorhanden sein für dieses Forschungsgebiet. Ein vermischen zwischen Mensch- und Tierzellen stehen wir sehr kritisch gegenüber, auch wenn diese im Sinne der Erforschung von Medikamenten statt findet. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.

Weiterführende Informationen:
http://www.zenit.org/article-14805?l=german

Zoo Basel: junger Gepard ausgebrochen

gepard.thumbnail Zoo Basel: junger Gepard ausgebrochenAm Donnerstag Nachmittag ist im Basler Zoo ein junger Gepard aus seinem Gehege ausgebüxt. Es ist ihm gelungen beim Teichrand an der Abschrankung vorbei zu gehen. Ganz wohl war ihm, so ganz ohne Mama, in Freiheit aber anscheinend nicht. In den Videos, von baz-Leser Robert Thömmes, ist schön zu hören, wie das Jungtier nach seiner Mutter ruft.

Der Ausreisser konnte aber anschliessend wieder von Zoo Mitarbeitern in sein Gehege gebracht werden. Die Zoobesucher sowie das Tier selbst kamen bei dessen Abenteuer nicht zu schaden.

Videos von dem jungen Ausreisser:

Quelle: Baz.ch

April, April, auch in der Tierwelt *g

Stadionverbot gegen Hennes VII. – Was ist ihre Meinung?

Wie koeln.de berichtet, erwirkte der Tierschutzverband PETA am Dienstagmorgen eine einstweilige Verfügung gegen den 1. FC Köln: Maskottchen Hennes VII. darf – zumindest vorerst – nicht mehr ins Stadion geführt werden.

“Die Verantwortlichen setzen den Ziegenbock völlig grundlos einem Höllenlärm aus. Das arme Tier erhält einen wahren Adrenalinschock”, argumentierten die Tierschützer. Die Lebenserwartung von Hennes VII. sinke dadurch erheblich. Fakt ist: Der 1. FC Köln zählt zu den wenigen deutschen Profivereinen, die ein lebendiges Tier vor die Zuschauerränge führen.

Andererseits gilt Hennes VII. als der bekannteste Glücksbringer im deutschen Fußball. Könnte PETA ein dauerhaftes Stadionverbot gegen Hennes VII. durchsetzen, wäre die Bundesliga um eine Attraktion ärmer. Außerdem betonten die Verantwortlichen des 1. FC Köln, dass der Geißbock Stadionatmosphäre gewohnt sei, schließlich hätten sie ihn langsam und schonend darauf vorbereitet.

Was sagen Sie dazu? Sollten Fußballvereine auf lebendige Tiere als Glücksbringer verzichten? Möchte PETA nur Aufmerksamkeit erwecken? Schildern Sie Ihre Meinung!

Quelle: http://bz.koeln.de/2008/04/01/stadionverbot-gegen-hennes-vii-was-ist-ihre-meinung/