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Zoo Osnabrück: Wolf wieder eingefangen

Wolfsrüde Roy wieder zurückgebracht.

wolf Zoo Osnabrück: Wolf wieder eingefangen Rüde Roy ist wieder da. Susanne Klomburg, Direktorin des Osnabrücker Zoos, ist die Erleichterung anzusehen. Der Wolf hatte am Dienstag Arbeiten am Gehegezaun zum Ausbruch genutzt und war viele Kilometer Richtung Süden gelaufen. Am Mittwochvormittag dann gab ein Landwirt in Georgsmarienhütte dem Fänger-Team um Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder den Tipp, wo sich das Tier aufhielt. Heino Krannich, der in Hanstedt (Kreis Uelzen) als Freiberufler einen Tierparkservice betreibt, stöberte mit seinem Hund Watson Wolf Roy in einem Wiederaufforstungsbereich auf und betäubte ihn mit einem gezielten Schuss.

“Hier im Zoo ist ja jeden Tag etwas los”, sagt Klomburg trocken. Aber diese Aufregung hätte sie sich gerne erspart. Was in dem Wolfsgehege vor sich gegangen ist, weiß ihr Team nicht genau. “Das Rudel war unruhig”, berichtet die Tierparkchefin. Nachdem er sein Gehege verlassen hatte, streifte Roy zunächst noch durch den Zoo, Pfleger versuchten ihn zu fangen, doch irgendwie gelang dem Wolf die Flucht aus der Anlage. Auf seinem Weg durchquerte er ein nahe gelegenes Einkaufszentrum und einen stark befahrenen Autobahnzubringer – ohne ernsthaft Schaden zu nehmen. Nur eine kleine Verletzung an seinem Hinterlauf bringt Roy von seinem Ausflug mit.

Bis heute hat er Zeit, sich zu erholen. Dann muss er wieder in sein Rudel. “Die anderen Tiere sind extrem unruhig”, so Klomburg. Noch sei er Chef in dem sechsköpfigen Verband. Aber sollten die rangniederen Tiere seine Schwäche spüren, könnte es zu Machtkämpfen kommen, fürchtet die Zoochefin. Roys Sohn habe schon gezeigt, dass er es auf die Führungsposition im Rudel abgesehen habe. “Hoffentlich ist Roys Autorität stark genug, um einen Tag Abwesenheit auszuhalten”, sagt Klomburg. Von dem Tier sei zu keiner Zeit Gefahr ausgegangen. Den Vorschlag einiger Naturschützer, Roy im Osnabrücker Land auszuwildern, hält sie für einen “eklatanten Fehler”. Die Region sei viel zu dicht besiedelt für einen frei lebenden Wolf.

Quelle: abendblatt.de

Mann warf Katzenbaby aus dem Fenster – Gerichtsurteil

Gerichtsurteil gefällt

In Türkheim (Bayern) hatte ein Familienvater anscheinend aus Wut ein Kätzchen aus dem Fenster des ersten Stocks geworfen. Das Katzenbaby hat leider den Sturz nicht überlebt. Der Mann wurde jetzt vom Amtsgericht Memmingen zu 3 Monaten auf Bewährung verurteilt.

Der Mann zeigte sich jedoch wenig einsichtig. Seine lapidare Aussage:

“Die Katze hat fünf Junge gehabt, aber die wären eh alle eingegangen, weil sie die Mutter nicht hat trinken lassen”,

Dies lies jedoch der Richter, Hr. Stefan Nielsen, nicht durchgehen. Ob die Kätzchen überlebt hätten oder nicht würde keine Rolle spiele.

Zitat: “Das war Tierquälerei und die ist strafbar.”

Grund für den Wutanfall des vierfachen Vaters im April vergangenen Jahres war, dass die Polizei sein Auto stilllegen wollte.

Wenig Einsicht

Dann ist er wohl komplett ausgerastet und warf das kleine Lebewesen wutentbrannt aus dem Fenster. Dies jedoch war dem Mann nicht genug obwohl das Kätzchen schon tot war, rannte der Familienvater raus und nahm das Kätzchen aus den Händen seiner Frau und knallte es nochmals mit voller Wucht auf den Boden. Auf die Frage des Richters, ob es ihm denn wenigstens leid tue, folgte kein klares “Ja”, sondern “ein bisschen”.

Wahrlich kein leichter Fall für einen Richter. Der Angeklagte scheint allgemein ein Problem mit Autoritäten zu besitzen. Bei der letzten Verurteilung wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung hatte er mit einem Baseballschläger den Gerichtsvollzieher bedroht, nur weil dieser ihm den Strom sperren wollte.

Er war deshalb noch auf Bewährung bei der neuerlichen Straftat im April. Nur die 4 Kinder und seine Frau retteten den Mann vor dem Gefängnis.

Das zu milde Urteil lautet 3 Monate auf Bewährung.

Tierquälerei als Kunst?! Unglaublich

So eben gefunden bei Lilith’s Blog.

Letzten Sommer in Honduras anlässlich der Kunstausstellung “Bienal Centroamericana de Arte” hatte sich der Künstler Guillermo Vargas Habacuc aus Costa Rica ganz was Tolles ausgedacht. Seine große Kunst bestand darin, einen frisch von der Straße gefangenen Hund während der Ausstellung verhungern zu lassen, was ihm auch gelang. Der Künstler sagte, dieser Hund solle sterben, weil ein Mann aus Nicaragua von zwei Rottweilern getötet worden war ohne dass jemand eingegriffen hat. Dem zu verhungernden Hund gab er den Namen des getöteten Mannes: “Natividad”.

Wirklich unfassbar sowas, da ist man sprachlos. Auf der Seite findet ihr noch mehr Informationen.

Der Artikel im Spiegel dazu:
www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,512799,0…

Fotos vom letzten Jahr:
elperritovive.blogspot.com/

Bei Youtube gibt es ein kurzes Video vom Hund:
www.youtube.com/watch?v=O6vP8CgTonQ

Bitte unterzeichnet die folgende Petition:
new.petitiononline.com/13031953/petition.html
Die Petition nach einer Online-Übersetzung in “deutsch” und “englisch”.

http://www.lilith-kartenlegen.de/honduras.txt

Weitere Blogs zum Thema:
http://eliwagar.typepad.com/blog/2007/10/natividad-die-k.html
http://www.ingovogelmann.com/2008/03/04/wichtig-wichtig-wichtig/
http://brainhack.de/moblog/2008/03/05/ein-tier-zu-tode-quaelen-als-kunst/

Kleintierhaltung in Mietwohnungen darf nicht generell untersagt werden

Neues Urteil zur Haltung von Kleintieren in Mietwohnungen

Laut eines Urteils des Bundesgerichtshofes dürfen Kleintiere im Mietvertrag nicht pauschal untersagt werden (§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB) . Bisher konnte in einem Mietvertrag die Haltung von Tieren verboten werden, eine Ausnahme bildeten bisher nur Ziervögel und Fische. Nun wurde entschieden das Kleinsäuger wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster ebenfalls in diese Klausel gehören und nicht pauschal verboten werden können.

Eine Klausel die das halten von Kleintieren untersagt ist demnach ungültig. Hunde und Katzen können aber weiterhin verboten werden, auch wenn es schon einige Urteile gab in denen ein so kleiner Hund wie ein Yorkshire Terrier zu Kleintieren gezählt wurde.

Ob Hunde oder Katzen gehalten werden dürfen sollte also immer mit dem Vermieter abgesprochen sein (bestenfalls Schriftlich festgehalten), um böse Überraschungen zu vermeiden. Bei Unklarheiten kann man sich auch an den Mieterschutzbund wenden.

Designer Hunde – besondere Mischlinge oder Geldmacherei?

puggle Designer Hunde   besondere Mischlinge oder Geldmacherei?Die sogenannten Designerhunde werden immer bekannter und beliebter. Dabei handelt es sich lediglich um Mischlinge aus zwei Rassen die für sehr viel Geld verkauft werden. Bekannte “Desginerhunde” sind zum Beispiel Labradoodle (Labrador-Pudel Mischling), Puggle (Beagle-Mops Mischling, siehe Foto) oder Goldendoodle (Golden Retriever-Pudel Mischling). Sehr beliebt sind Kreuzungen mit dem Pudel. “Züchter” dieser Hunde versprechen oft die besten Eigenschaften, so wird damit geworben das sie perfekte Familienhunde und absolut Kinderfreundlich seien, keinen Jagdtrieb haben und die besten Charaktereigenschaften von beiden Rassen vereinen, manche sollen sogar für Allergiker geeignet sein.

Doch, kann man solche Versprechen wirklich halten?

Nein! Natürlich kann bei Mischlingen niemand vorher sagen welche Eigenschaften, sei es vom Körperbau oder vom Wesen, vererbt und weitergegeben werden. Es wäre naiv zu glauben, bei diesem Mischlingen würden nur die positiven Eigenschaften vererbt. So manch einer hat da schon böse Überraschungen erlebt.
Bei einem Beagle-Mops Mischling kann also genau so gut der Jagd- und Meutetrieb des Beagles durchkommen, oder die Atemprobleme vom Mops, dank der kurzen Schnauze.
Zum Problem wird das ganze dann, wenn unwissende Hundekäufer diesen Versprechen glauben und dann enttäuscht sind wenn der Hund nicht “funktioniert” und nicht die versprochen Eigenschaften zeigt. Kein Hund wird als freundlicher Familienhund geboren, aber er kann es werden wenn er sehr gut sozialisiert und erzogen wird.

Vorsicht bei Hunden die für Allergiker geeignet sein sollen:

Es gibt zwar Pudel Mischlinge die, wie reinrassige Pudel, wenig oder gar nicht haaren. Das bedeutet aber nicht das sie pauschal für alle Menschen mit Hundeallergie geeignet sind.Es gibt Labradoodle, die weniger haaren, andere haaren sehr viel, jedoch reagieren viele nicht auf die Haare der Hunde allergisch, sondern auf Hautschuppen und Speichel.

Die Zuchtziele solcher “Züchter” sind in meinen Augen äußerst fragwürdig. Gesundheit scheint, zumindest beim Beagle-Mops Mischling, nicht im Vordergrund zu stehen. Zudem stellt sich die Frage warum man neue “Rassen” erfinden muss. Reichen die bisherigen nicht mehr aus, oder lässt sich Neues einfach besser verkaufen?
Leider schließen sich diesem Trend auch immer mehr Vermehrer an, denen es dabei nur um Profit geht.

Weitere Beispiele für Designer Mischungen:

Pudel + Cocker Spaniel = Cockapoo (oder Spoodle)
Pudel + Cavalier King Charles Spaniel = Cavapoo (oder Cavadoodle oder Cavoodle)
Pudel + Dackel = Doxiepoo (oder Doodle)
Pudel + Malteser = Maltipoo (oder Moodle)
Pudel + Schnauzer = Schnoodle
Pudel + Yorkshire Terrier = Yorkiepoo

Und zum Schluss noch ein lesenswerter Artikel zu anderen “neuen Rassen”:

Neue Rassen braucht kein Mensch

Hundehaftpflicht bzw. Hundehaftpflichtversicherung

Hundeversicherung


 Hundehaftpflicht bzw. Hundehaftpflichtversicherung

Wenn unser geliebter Vierbeiner etwas anstellt, dann schützt eine Hundversicherungen. Vor allem die Hundehaftpflichtversicherung kann einen vor finanziellen Folgen schützen. Die Versicherung schützt einen bei grösseren Beträgen welche z.B. bei einem Autounfall oder Personenverletzung schnell mal in die tausende Euro schnellen. Man rechne nur mal Schmerzensgeld, Behandlungskosten und Verdienstausfall zusammen.

Früher war die Haftpflicht für Hunde noch freiwillig, heute ist sie jedoch in den meisten Teilen Deutschlands Pflicht, explizit bei gefährlich eingestuften Hunden (Kampfhunde). In Berlin oder Hamburg ist die Hundehaftpflichtversicherung sogar für alle Hunderassen erforderlich. Momentan gilt dies für alle seit 2005 neu erworbenen Hunde, ab 2010 ist jedoch dann eine generelle Versicherungspflicht fällig.

Eine Hundeversicherung ist in anderen Städten meist nur für Kampfhunde pflicht. Es ist jedoch an der Tagesordnung dass viele Hundehaftpflichtversicherungen Kampfhunde nicht versichern. Es werden teilweise sogar ganze Hunderassen ausgeschlossen.

Der Halter schützt nicht nur sich durch eine Hundehaftpflicht sondern auch andere Personen, z.B. bei einer Urlaubsbetreuung des Hundes. Es werden jedoch nur Schäden abgedeckt die der Hund des Halters verursacht. Verletzungen welche das Tier dem Besitzer zufügt sind nicht versichert.

Es gibt sogar Versicherungen welche zahlen wenn der Halter gegen Pflichten wie Maulkorb oder Leinenzwang verstösst.


 Hundehaftpflicht bzw. Hundehaftpflichtversicherung

Stuttgart: Sorge um entführten Pinguin

pinguin Stuttgart: Sorge um entführten PinguinLetzte Woche wurde der Brillenpinguin “Babe” aus der Wilhelma in Stuttgart gestohlen.

Für die 4 jährige Pinguin Dame ist das lebensgefährlich, denn bei falscher und nicht artgerechter Haltung hat sie keine Überlebenschance. Seit dem Raub sind schon 7 Tage vergangen und die Sorge um “Babe” wächst.

Babe war einer der zutraulichsten Pinguine im Gehege und liess sich auch gerne mit den Besuchern fotografieren. Vielleicht war es die Zutraulichkeit die dazu führte, dass ausgerechnet Pinguin Dame Babe von den 55 Pinguinen gestohlen wurde. Brillen-Pignuine stehen auf der ganzen Welt unter Naturschutz.

Bisher gibt es keine Hinweise auf ihren Verbleib, die Polizei bittet um Hinweise. Der Zoo hofft, dass der Dieb die Pinguin Dame aus Mitleid wieder zurück bringt.

München: Vergabe des Superdog Award 2008

hunde11 München: Vergabe des Superdog Award 2008Am Wochenende war es wieder so weit, bei der Internationalen Hundeausstellung in der Olympiahalle München waren über 2.200 Hunde aus 220 Rassen zu bewundern. Neben der Ausstellung der einzelnen Rassen wurde zum 5. Mal der Super-Dog-Award 2008 an den schönsten Hund vergeben.

Vor den Zuschauern bewiesen die Hunde Geschicklichkeit, Gehorsam , Spürfähigkeit sowie ihr Showtalent und natürlich ihre Schönheit. Die beiden Tagessieger kämpften am Schluss um den Titel “Super-Dog 2008″.

Vorführungen im Hundesport gab es auch, so zeigten viele Hunde beim Hunderennen, Agility, Trick Dogging, Dog Dancing, Obedience und Flyball was sie drauf haben.

Wie bei jeder Hundeausstellung gab es auch bei der IHA 2008 wieder unzählige Stände die mehr oder weniger Sinnvolles Hundezubehör verkaufen.
Sueddeutsche.de berichtete, dass neben Leinen, Futter und Leckerlies auch Farbpuder gegen graue Haare, Strasshalsbändern oder gar Hundeparfum angeboten wurde. Wir denken, Parfum und Puder braucht kein Hund! Für die empfindliche Hundenase eine Beleidigung! icon wink München: Vergabe des Superdog Award 2008 Hunde haben eben ein anderes Empfinden was guten Geruch angeht.
Verkäufer argumentieren dann gerne mal damit, dass der Hund dadurch perfekter wird und so der Standard erreicht wird. Manipulationen sollten aber bei einer Ausstellung nichts zu suchen haben, das macht die Gene auch nicht besser und bringt der Rassehundezucht nichts.

Die nächste Internationale Hundeausstellung findet am 15./16. März in Offenburg statt. Wir werden dabei sein und natürlich darüber Berichten.

Die Hälfte alle Tierarten ist gefährdet, warnen Umweltschützer

Tierarten sind gefährdet

Am Beispiel des Laubfrosch warnen Umweltschützer über die Gefährdung von vielen Tierarten. In den 1970er Jahren gab es z.B. in Hamburg noch ganze Populationen von Laubfröschen. Inzwischen gibt es nur noch wenige Bestände.

Die laubgrünen Amphibien stehen in der Hamburger Liste der bedrohten heimischen Arten ganz oben – als „vom Aussterben bedroht“. Welche ökologische Uhr da tickt, haben jetzt Umweltschützer am „Tag des Artenschutzes“ deutlich gemacht. Gut die Hälfte aller untersuchten Tier- und Pflanzenarten sei gefährdet, heißt es beim Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND).

„Das ist nicht nur ein Problem für Hamburg, sondern für ganz Deutschland“,

sagt BUND-Naturschutzexperte Friedrich Wulf.

Bereits in Hamburg ausgestorben sind etwa Sumpfschildkröte, Feuersalamander, Wechselkröte und Rotbauchunke. Als unmittelbar vom Aussterben bedroht gelten neben dem Laubfrosch Kreuzotter und Knoblauchkröte. Insgesamt wurden 88 Prozent der Amphibienarten in Hamburg in die Gefährdungskategorien der „Roten Liste“ eingestuft.

Vögeln geht es nicht besser

Auch den Vögeln geht es kaum besser. Der Kiebitz-Bestand ging in den vergangenen 30 Jahren um 35 Prozent zurück. Jetzt erwischt es sogar den einst am weitesten verbreiteten Haussperling. Während der Spatz im Bundesdurchschnitt nach wie vor den ersten Platz in einer Rangskala der am häufigsten gezählten Vogelarten belegt, rangiert er in Hamburg auf Platz fünf. Vor zwei Jahren noch flatterte er auf Rang 3. Nabu-Chef Stephan Zirpel kommentiert den Sinkflug des Singvogels so: „Er hat es offensichtlich in Hamburg äußert schwer, sich zu behaupten, weil ausreichend Lebensraum für ihn fehlt.“

In den letzten Jahrzehnten hätten Häusersanierungen und Fassadenversiegelungen dazu geführt, dass dieser Vogel weniger Nistplätze finde. Umweltschutzorganisation wie der BUND fordern nun, dass die Bundesregierung den Artenschutz verbessert und die europäischen Naturschutzrichtlinien umsetzt.

Quelle: welt.de

Grunewald: Pony von Hunden zu Tode gehetzt

Beim Ausritte der Kindergruppe des Reitclubs Grunewald ist ein Pony zu Tode gehetzt worden. Aus dem Wald sprangen zwei frei laufende Jack-Russell-Terrier aus dem Gebüsch und sprangen die Pferde an, die Hundebesitzer konnten nichts mehr machen. Die Ponys warfen die Kinder ab und rannten in den Wald.

Als Stunden später die Ponys zurückkehrten, fehlte eines mit dem Namen “Räuber”. Es erlitt einen Lungenriss und lag blutend im Wald. Das Pferd musste eingeschläfert werden.

Das Gebiet rund um den Pferdehof ist eine der grössten Hundefreilaufzonen des Grunewalds. Birgit Lenzen (44), Vizechefin des Reitclubs:

„Jeder kennt das Problem mit den frei laufenden Hunden – aber niemand handelt!“

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung schreibt vor:

„Hunde müssen immer im Einwirkungsbereich des Halters sein und jederzeit zurückgerufen werden können. Andernfalls sind sie auch in Auslaufgebieten anzuleinen.“

Lenzen klagt an:

„Beides war nicht der Fall“

Doch Halter und Hunde verschwanden nach dem Vorfall. Es ist zu hoffen die Besitzer werden noch gefunden. Trotzdem sollte man jetzt nicht wieder alle Halter pauschal verurteilen.