10
Jan
Autor: Tierblogger - Kategorie: Tierblog. 0 Kommentare
Da wir momentan nicht soviel Zeit haben das Blog zu pflegen, wollen wir allen Lesern die Möglichkeit bieten Artikel bei Tierblog.de einzureichen. Die Artikel werden nach einer kleinen Prüfung freigeschaltet. Pro Artikel sind max. 2 Links erlaubt.
Hier gehts zum Formular -> http://www.tierblog.de/mitmachen/
Grüsse
Tierblog.de
Durch die TierZeit-Serie brauchen wir momentan keine weiteren Artikel.
19
Nov
Autor: Tierblogger - Kategorie: Zootiere. 0 Kommentare
Großbrand im Karlsruher Zoo: Feuer wurde vermutlich vorsätzlich gelegt
Karlsruhe – In der Nacht zum Samstag tötete ein Brand im Streichelzoo des Zoologischen Gartens zahlreiche Tiere, darunter 26 Schafe, Alpakas, Shetlandponys, Zwergziegen und Zwergesel. Den Brand hatten Anwohner kurz nach 4 Uhr morgens gemeldet. Beim Eintreffen der mehr als 100 Rettungskräfte stand der Streichelzoo bereits vollständig in Flammen – das Feuer griff inzwischen auf das Elefantenhaus über. Die dort untergebrachten Elefanten, Flusspferde und Flamingos konnten von Pflegern noch rechtzeitig gerettet werden. Die Tauben brachten sich selbst in Sicherheit.
Inzwischen äußerte sich ein Polizeisprecher zu den Ereignissen: Es könne Brandstiftung als Unfallursache nicht ausgeschlossen werden. Der Brand zweier Müllcontainer in einem Hinterhof nicht weit vom Tatort entfernt wirft weitere Fragen auf: Dieser wurde kurz nach dem Großbrand gemeldet. Allerdings könne ebenso ein technischer Defekt für den Unfall verantwortlich sein, so der Sprecher. Experten nehmen am Montag die Ermittlungen auf – bereits am Nachmittag könnten erste Ergebnisse vorliegen.
Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Euro. Vermutlich entfachte sich das Feuer im Futterlager des Zoos, in dem man Heu lagerte. Der Zoo soll – so Zoo-Direktorin Gisela von Hegel – bereits am 14. November wiedereröffnet werden.
9
Okt
Autor: Tierblogger - Kategorie: Hunde. 3 Kommentare
Jährlich sterben weltweit 1,3 Millionen Menschen an Lungenkrebs und es gibt eine große Dunkelziffer. Die Überlebenschance bei dieser Krankheit liegt bei 15-20%. Bei Früherkennung sind es 70%.
Um diese Früherkennung zu fördern gab es eine Studie mit Hunden. Der Lungenfacharzt Rainer Ehmann entdeckte eines Tages einen Aufsatz eines schweizer Arztes, der beschrieb, dass sein Hund bei Tuberkulosepatienten immer bellte, und eine amerikanische Studie mit Hunden, die krebskranke Personen von gesunden unterscheiden konnten.
Also, beschloss Ehmann eine eigene Studie zu starten: ab Oktober 2009 erschnüffelten Bonny und Kessy (Schäferhunde), Hector (Labrador) und Benny (Australian Shepherd) aus dem Hundezentrum in Löffingen im Schwarzwald im Labor Proben von Krebskranken Patienten. Man stellte insgesamt fünf Röhrchen mit vier Proben von gesunden und einer Probe eines wirklich kranken Patienten auf. Die Hunde haben die Proben der krebskranken Patienten sehr sicher erkannt.
Dennoch gibt es Skeptiker und in nächster Zeit werden die Hunde noch nicht zur Diagnostik eingesetzt werden, da die Ergebnisse zu ungenau sind und sich schwer überprüfen lassen. Doch es gibt Hoffnung: Ehmann verfolgt seine Theorie, eventuell wird er die Studie im größeren Maße fortsetzen.
Schließlich werden Hunde heutzutage auch schon teilweise in der Diagnostik von Epilepsie und Diabetes eingesetzt.
20
Sep
Autor: Tierblogger - Kategorie: Wildtiere. 1 Kommentar
Nicht nur der Mensch setzt Werkzeug zu Arbeiterleichterung ein, sondern auch Krähenarten bedienen sich verschiedener Hilfsmittel bei der Nahrungserbeutung.
Wie jetzt Biologen der US-Fachzeitschrift “Science” berichten, hat eine Forschergruppe aus Oxford den Werkzeuggebrauch der Neukaledonien-Krähen näher untersucht. Diese Geradeschnabelkrähen kommen in Neukaledonien im Südpazifik vor und sind extrem schwer zu beobachten. Daher wurde bisher nur der Werkzeuggebrauch bei Krähen in Gefangenschaft untersucht.
Die Neukaledonien-Krähen benutzt Stöckchen um nach versteckten Larven in verfaulten Baumstämmen zu stochern. Wenn die Larve sich in den vermeintlichen Angreifer verbeißt, kann die Krähe den Stock herausziehen und die Larve verspeisen.
Aus vorausgegangen Versuchen weiß man das diese Fähigkeit bei den Krähen angeboren ist. Junge Krähen benutzen diese Stöckchen –Technik auch, wenn sie sich diese nicht bei anderen Krähen abgeschaut haben. Jedoch gehört natürlich jede Menge Übung dazu, um effizient so nach den Larven zu suchen. Selbst geübte Krähen wenden viel Zeit auf, um nach den Larven zu angeln. Jedoch lohnt sich der Zeitaufwand für die Krähen, da schon drei Larven am Tag ausreichen, um ihren Energiebedarf zu decken. Die Forscher untersuchten hierbei die Federn der Vögel nach bestimmten chemischen Varianten , die in den Larven vorkommen, um festzustellen was die Vögel gefressen hatten. Aus dem Ergebnis konnten sie folgern, welchen Anteil der Nahrung die Larven ausmachen.
In ihrer nächsten Studie wollen die Wissenschaftler nachweisen, das der Werkzeuggebrauch den Krähen auch dazu dient sich innerhalb der Population durchzusetzen.
8
Sep
Autor: Tierblogger - Kategorie: Frösche, Wildtiere. 0 Kommentare
Fast wäre dieser Fund den deutschen und malaysischen Forschern im Kubah-Nationalpark auf Borneo unbemerkt geblieben. Doch die ausgeprägten Laute führten sie schließlich doch zu dem im schlichten braun gehaltenen kleinsten Frosch der Welt. Auch wenn es sich eher um eine Wiederentdeckung dieser Amphibienart als um eine Neuentdeckung handelt, sorgt der Fund dieses winzigen Frosches, der die Größe einer Erbse besitzt, für Furore. Die früheren Exemplare dieser Frosch-Art wurden fälschlicher Weise für Jungtiere einer anderen Spezies gehalten. Heute ist klar, dass die Winzlinge, die im Dschungelboden zwischen den gefährlichen fleischfressenden Kannenpflanzen leben, nur bis 13 Millimeter groß werden. Ihren Nachwuchs legen sie am Rand dieser Pflanze ab. In der Kannenflüssigkeit wachsen dann die kleinen Kaulquappen heran. Um sich überhaupt ein Bild des Mini-Frosches machen zu können, brachten Indraneil Das und sein Kollege Alexander Haas ihn dazu auf ein weißes Stück Stoff zu hüpfen, da er auf dem Unterholz des Dschungels so gut wie nicht zu erkennen war. Die Forscher tauften die wiederentdeckte Amphibienart in Anlehnung an die Pflanze, in der sie ihre Eier ablegen, auf den Namen Microhyla nepenthicola.
Da die Amphibien zu den bedrohten Tierarten gehören, sind die Wissenschaftler über solch einen Fund besonders froh. Borneo ist jedoch auch für seine außergewöhnlichen Froschfunde bekannt. Es ist noch nicht allzu lange her, als ein fliegender Frosch, sowie ein Frosch ohne Lunge entdeckt worden sind.
2
Aug
Autor: Tierblogger - Kategorie: Tierblog. 0 Kommentare
Liebe Blogleser
Wie ihr sicher bemerkt habt haben wir jetzt auch den Flattr-Button versuchsweise eingebunden. Ich denke es muss nicht mehr viel über dieses Phänomen erzählt werden. Wer trotzdem noch nicht weiß was das soll kann sich im Netz kundig machen -> http://www.taz.de/6/hilfe/flattr/ oder http://www.flattr.com
Gruss
Euer Tierblog.de
2
Aug
Autor: Tierblogger - Kategorie: Allgemein, Wildtiere. 0 Kommentare
Ein internationales Forscherteam entdeckte auf der philippinischen Insel Luzòn einen bisher unbekannten Riesen-Waran.
Die Echse wird bis zu zwei Meter lang und ernährt sich vorwiegend von Früchten. Auffällig ist eine grelle schwarz und goldgelb gefleckte Rückenzeichnung. Das Erbgut des urzeitlichen Vegetariers unterscheidet sich stark von der DNA bekannter Waran-Arten.
Die Männchen besitzen einen doppelten Penis, den sie abwechselnd nutzen können. Die neu identifizierte Spezies kommt nur im nördlichen Teil der philippinischen Insel Luzòn vor, deren noch fast unerforschte Wälder sie kaum verlässt. Wahrscheinlich ein Grund dafür, dass sie bis jetzt noch nicht entdeckt wurde.
Der trotz seiner leuchtenden Färbung unauffällig und zurückgezogen lebende Waran hält sich hauptsächlich auf Bäumen auf . So reduziert er die Anzahl seiner Fressfeinde, zu denen auch die Ureinwohner der Insel gehören. Ihnen dürfte die maximal 10 Kilo schwere Echse bereits länger bekannt sein, gehört sie doch auf Grund ihres Geschmacks zu ihren begehrteren Beutetieren.
Der optisch ungewöhnliche Waran erhielt von den Forschern den Namen Varanus bitatawa. Da sein Lebensraum stark begrenzt ist, fürchten Forscher, die Echse könne, kaum entdeckt, aussterben.
Große unbekannte Tierarten werden heute leider nur noch sehr selten entdeckt. So ist der auffällig gefärbte, scheue Vegetarier eine “beispiellose Überraschung” und verdienter Lohn langer mühseliger Forschungsarbeiten.
10
Jul
Autor: Tierblogger - Kategorie: Allgemein, Hunde, Katzen, Wildtiere. 1 Kommentar
Der Mensch hat es leicht. Ist es ihm zu heiß, so trinkt er einfach ein kalte Cola, nimmt ein kaltes Bad, oder geht ins Freibad. Außerdem hat ihm die Natur ein ausgeklügeltes Kühlungssystem geschenkt: Er schwitzt.
Doch nicht nur Menschen leiden an der bedrückenden Hitze der letzten Tage, vor allem Tiere haben es oft schwer.
Hunde zum Beispiel können nicht schwitzen, und versuchen sich durch andauerndes Hecheln zu kühlen. Auch die Redewendung „schwitzen wie ein Schwein“, ist in diesem Sinne nicht korrekt. Schweine haben von Natur aus nur sehr wenige Schweißdrüsen und müssen sich somit auch auf anderem Wege vor der Hitze schützen. Daher leben sie – wann immer möglich – ihre Badeleidenschaft aus. Sie suhlen sich in Tümpeln und schützen ihre Haut durch den Schlamm gleichermaßen vor Parasiten und Sonne: Eine natürliche Sonnencreme!
Auch Katzen leiden unter der Hitze. Da auch sie nicht schwitzen können, kühlen sie sich vor allen Dingen dadurch, dass sie sich selber ihr Fell lecken. Daher sollte man ihnen immer genügend kaltes Wasser zur Verfügung stellen.
Einige Wildtiere sind besonders clever: Sie bauen sich eigene Verstecke, und müssen sich somit nicht andauernd auf die Suche nach schattigen Plätzen machen. Eichhörnchen zum Beispiel ziehen sich in ihre Kugelnester in luftiger Höhe zurück, Dachse und Füchse bleiben in ihren kühlen, unterirdischen Bauten.
2
Jul
Autor: Tierblogger - Kategorie: Tier des Monats. 0 Kommentare
Eine Besonderheit in der Tierwelt stellt wohl zweifelsfrei das Seepferdchen dar. Allein vom Aussehen, der Größe und der Lebensart, hat es sehr wenig mit einem Pferd gemein. Lediglich die Kopfform ähnelt einem Pferd.
Das Seepferdchen ist eine Fischart und lebt ausschließlich im Meer. Obwohl es bis an die hundert verschiedene Arten gibt, sind die Tiere gefährdet. Da Seepferdchen sich im Seegras mit ihrem Wickelschwanz gut verankern können, ist der Rückgang der Seegraswälder und das Überfischen an der Populationsgefährdung schuld. Seepferdchen schwimmen aufrecht im Wasser und bewegen sich mit ihrer, wie ein Propeller arbeitenden Rückenflosse fort. Ihr Körper ist mit einem Hartschalenpanzer umgeben, weshalb sie kein Freßobjekt für andere Fischarten sind.

Ihre Fortpflanzung ist sehr bemerkenswert. Bei der Paarung tanzen Männchen und Weibchen mit ihren Schwänzen umschlungen und beim hin und her wiegen preßt das Weibchen seine Eier aus einer Legeröhre in den Brutsack des Männchens. Dieser Beutel enthält innen ein weiches, stark durchblutetes und gut gefüttertes Gewebe, was einer Plazenta gleichkommt und mehr als 400 Eier aufnehmen kann. Nur die Männchen tragen die Eier aus, bis sich die Larven voll entwickelt haben und durch Reiben des Brutbeutels an Steinen und Muscheln wird die zahlreiche Nachkommenschaft nach und nach ins Wasser entlassen.
Ihr Lebensraum ist das Flachwasser an Küsten in fast allen tropischen und gemäßigten Meeren. Mit ihrer röhrenförmigen Schnauze nehmen die wenige mm bis 30 cm großen Tierchen Plankton und Kleinkrebse als Nahrung auf.
17
Jun
Autor: Tierblogger - Kategorie: Haustiere. 1 Kommentar
Anfang Juli beginnen die Sommerferien und jedes Jahr aufs Neue zeigt sich an Autobahnparkplätzen das gleiche Horrorszenario. An Bäumen angebundene Hunde, die verstört und halb verdurstet auf die Rückkehr ihres Besitzers warten. Der allerdings ist auf und davon und hat sich seines für ihn lästigen Problems kurz vor dem Urlaub auf höchst unmoralische Weise entledigt.
Nicht nur das ein solches Vorgehen absolut gewissenlos ist und manche ihr Tier nicht einmal anbinden, wobei es so Gefahr läuft überfahren zu werden, es ist strafbar. Auch wenn Tiere vor dem Gesetz immer noch als „Sache“ gelten, ist es laut Tierschutzgesetz verboten ein Tier auszusetzen und zieht eine gehörige Strafe nach sich.
Leider ist es sehr schwierig die Täter auf frischer Tat zu ertappen, sich das Kennzeichen des Autos zu notieren und Anzeige zu erstatten. Daher sollte man auf seinem eigenen Weg in den Urlaub an Rastplätzen die Augen und Ohren offen halten. Vielleicht dringen Winseln oder verzweifeltes Jaulen aus dem nahe liegenden Waldstück oder gar aus Mülleimern.
In jedem Fall sollte man bei Beobachtung eines verdächtigen Fahrzeuges, was ein Tier hinterlässt umgehend die Polizei informieren und wenn möglich das Tier einfangen und ins Tierheim bringen. Die Zeit sollte man sich nehmen und das grausame Verenden der Hunde und Katzen somit verhindern.
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