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Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorben

Ein Hund hat in Bielefeld auf der Straße liegendes und offenbar vergiftetes Brot gefressen und ist daran verendet. Die Hundebesitzerin war mit ihrem zehnjährigen Mischling unterwegs, als das Tier in einem Grünstreifen die Brotscheiben entdeckte und fraß. Kurze Zeit später zeigte das Tier krankhafte Symptome.

Der aufgesuchte Tierarzt vermutete nach der Untersuchung des
Tieres, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein blutverdünnendes Gift gehandelt habe, das der Hund aufgenommen hatte.

Die Hundehalterin übergab der Polizei weitere Brotscheiben, die sie am Tatort gefunden hatte. Diese werden derzeit auf unterschiedliche Gifte durch das Veterinäramt Bielefeld untersucht.

Die Polizei rät Hundehalter besonders darauf achten, dass ihre Hunde nicht unkontrolliert Nahrung aufnehmen. Das Kriminalkommissariat 43-Brackwede hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Tel. cb transparent l Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbende Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenarrow Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorbenspace Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorben(05 21) 54 50cb transparent r Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorben.

Quelle: nw-news.de

fröhliche Weihnachten!

Liebe Leser,

Tierblog.de wünscht allen Lesern und ihren Tieren frohe Weinachten und guten Rutsch ins neue Jahr.

weihnachten fröhliche Weihnachten!

Labradoodle und Goldendoodle – der neue Trend?

Im März haben wir bereits über die so genannten “Designer Hunde” berichtet: Designerhunde – besondere Mischlinge oder Gelmacherei.

Bisher hat sich einiges getan, es gab zum Thema schon viele Reportagen Sendern wie Vox und Sat1. Und auch in den Foren häufigen sich hitzige Diskussionen um Mode Mischlinge:

Goldendoodle Züchter

Deine-Tierwelt.de

Dogforum.de

Suche Labradoodle Besitzer

Designerhunde

Dabei fallen zwei Namen besonders häufig, der Labradoodle (Kreuzung von Labrador Retriever und Grosspudel) und der Goldendoodle (Kreuzung der Rassen Golden Retriever und Grosspudel), mittlerweile gibt es sogar den Aussiedoodle (Aussie und Pudel)!

Ein Labradoodle Welpe kostet übrigens stolze 1000 – 1200€. Wenn man bedenkt das Mischlingswelpen ohne besondere (oder besonders absurde) Namen zwischen  0 und 400 € kosten. Ja, da lohnt sich das rechnen ob der ein oder andere nicht doch etwas (viel) Geld damit machen kann, was seriöse Züchter ja immer wieder abstreiten.

Liest man die Themen, so merkt man schnell das die meisten “Züchter” dieser Mischlinge nicht gerade sparen wenn es um ein Nachschub an Welpen geht.  Oder wie kommt ein Züchter allein nach knapp einem Jahr vom A-Wurf zum R-Wurf?

Die Nachfrage noch Modemischlingen ist groß, sehr groß! Man kann hier schon von einem regelrechtem Modemischlings-BOOM sprechen. Aber nicht nur bei Doodles, sondern auch bei anderen kleinen Modemischlingen. Die Liste der Modemixe ist so lang das ich hier nicht alle erwähnen kann, und sie wird länger und länger und länger. Jeder springt auf den “Designerhunde- Zug” auf und erfindet fast tägliche neue lustige Namen um in Zukunft mehr Geld für Mischlinge heraus zuschlagen. Aber das ist nicht mal das schlimme daran! Besonders dramatisch finde ich, dass alle Welt sofort kauft wenn es um etwas NEUES geht, eine neue Rasse, ein MODEHUND! Ja den muss man ja haben, egal wie teuer.

Für diese Rassen wird unter anderem geworben wie für ein neues Produkt. Dabei wird auch gern mal übertrieben. Bei beiden Doodles heisst es in der Rassebeschreibung die Hunde würden, dank Einkreuzung des tatsächlich nicht harrenden Pudels, keine Haare verlieren. Doch bei einem Mischling kann natürlich nie vorausgesagt werden welche Eigenschaften wie stark ausgeprägt sind. Die Doodle Mischlinge können sehr wohl haaren, wie man hier lesen kann: Labradoodle haart doch – und wie!

Dem Käufer solche Versprechungen zu machen zeugt nicht gerade von Verantwortung. Was wenn diese Menschen tatsächlich eine Hundehaar Allergie haben, und nach einigen Monaten merken, dass dieser Hund eben doch Haare verliert? Übrigens sind die meisten Allergiker nicht auf die Haare des Hundes allergisch, sondern auf die Hautschüppchen, die ein spezielles Protein enthalten. Schüppchen hat auch ein Hund der nicht haart. Schon allein deshalb sollten Allergiker bei dieser Beschreibung vorsichtig sein.

Wie bei vielen Rassen wird auch vom Labradoodle behauptet er wäre generell Kinderfreundlich und niemals aggressiv. Kein Hund und keine Rasse wird kinderfreundlich geboren, dass ist alles eine Frage von Sozialisation, Haltung und Erziehung!

Weiter wird behauptet das die Mischlinge gesünder seien als die Ausgangsrassen. Es ist ein Irrtum das Mischlinge generell gesünder seien als Reinrassige Tiere. Richtig ist, das Mischlinge eine hohe Anzahl verschiedener Allele besitzen. Ein grosser Genpool sorgt für eine bessere Anpassung an Umweltereignisse, der Hund ist weniger anfällig für Krankheiten. Jedoch vergisst man hierbei das die meisten Rassen ohnehin schon einen über einen genügend grossen Genpool verfügen, so dass dadurch keine Einschränkungen zu befürchten sind. Etwas anderes ist das bei starker Inzucht. Erbkrankheiten werden aber selbstverständlich auch bei Mischlingen weiter gegeben!

Immer wieder hört man etwas von der Anerkennung der Doodle Mischlinge in den USA. Ja, bei welchem Verein? Vereine Gründen kann jeder Mensch. Vom führenden Verein ist er jedenfalls nicht anerkennt und das ist bei Hunden welche hauptsächlich immer wieder durch das Kreuzen der Ausgangsrassen enstehen auch nicht möglich. Sowas gibt es bei Rassehunden nicht, der Doodle ist auch nicht einheitlich so wie das bei den meisten Rassen der Fall ist.

Was mir bei der ganzen Sache sauer aufstösst ist einfach die Art und Weise wie diese Hunde unter die Leute gebracht werden sollen. Ein Hund sollte kein neuer Trend sein, eine Rasse sucht man sich nicht nach Kriterien aus wie neu oder selten eine Rasse ist.

Preisgekrönter Mastino Napoletano gestohlen

mastino 293x300 Preisgekrönter Mastino Napoletano gestohlen Ein unbekannter Täter hat am Wochenende aus einer Hundezucht in Velden (Österreich) einen preisgekrönten Hund der Rasse Mastino Napoletano gestohlen gestohlen. Laut Angaben des Hundezüchters beträgt der Schaden 25.000 Euro.

Gestohlen wurde der Rassehund zwischen Freitagabend und Samstagmittag, gab die Polizei am Sonntag bekannt. Der Hundedieb war auf ein umzäuntes Grundstück in Velden eingestiegen und brach das Vorhängeschloss des Hundezwingers auf.

Der gestohlene Rüde ist eineinhalb Jahre alt und wiegt ganze 85 Kilo. Er trägt den Namen “Peppino vom Schloss Velden” und ist Junior-Europasieger 2008.

Wie der Dieb den grossen, schweren Hund unerkannt entwenden konnte ist unklar.

Der Hundezüchter (47) erleidet durch die Tat einen Schaden von rund 25.000 Euro. Von Täter und Tier fehlt bisher jede Spur. Es wurde ein Finderlohn von 5.000€ ausgesetzt, wenn der Hund lebend zurück gebracht werden kann.

Quelle: kaernten.orf.at

Zürich: vier Hunderassen werden verboten

Bei den Abstimmungen im Kanton Zürich ging heute ein Kampfhundeverbot hervor! Die Stimmberechtigen haben sich deutlich für die entsprechende schärfere Hundegesetze ausgesprochen (Stimmbeteiligung 50,5%).

Anlass für die Gesetztesänderung war die Attacke eines Pitbulls in Oberglatt ZH vor drei Jahren, bei der ein Kind getötet wurde. Dass das aus dem Jahr 1971 stammende Hundegesetz aktualisiert werden muss, war denn auch kaum bestritten.

Die Änderungen sehen vor allem eine Bewilligungspflicht für das Halten von «Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotenzial» vor, aber auch ein Verbot für sogenannte Kampfhunde.

Es werden voraussichtlich die vier Rassen American Pitbull, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Staffordshire Bullterrier verboten. Bisher gilt für diese Rassen bloss eine Maulkorb- und Leinenpflicht.

Bereits im Konton Zürich lebende Hunde dieser Rasse dürfen aber weiterhin dort bleiben. Von den 60 000 Hunden im Kanton Zürich gehören heute rund 500 bis 600 Tiere zu den gefährlichen Rassen. Diese Tiere dürfen im Kanton weiterleben. Die Besitzer dieser Tiere müssten aber – bis spätestens drei Monate nach Inkrafttreten der Regelung – eine Haltebewilligung einholen.

Mit dem Verbot zieht der Kanton Zürich gleich mit den Kantonen Genf und Wallis. Dort hiessen die Stimmberechtigten im vergangenen Februar eine Initiative gut, die ein Verbot solcher Hunde verlangte. In verschiedenen weiteren Kantonen wurden bisher Verbote zwar erwogen, schliesslich aber eine Bewilligungspflicht und strenge Auflagen als sinnvoller erachtet.

Jedoch gibt es auch Zweifel an der Umsetzbarkeit Kampfhundeverbots wie Hansruedi Weinmann, Präsident der Zürcher Sektion der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft sagt. Das Gesetz sei populistisch und spiegle eine Sicherheit vor, die es nicht gebe.

Quelle: 20min.ch

Zecken im Weihnachtsbaum

zeckenbaum 300x225 Zecken im Weihnachtsbaum Einige unschöne überraschungen gibt es jedes Jahr zu Weihnachten. Aber Zecken erwartet zu dieser Jahreszeit wohl kaum jemand!

Mit dem Weihnachtsbaum können die blutsaugenden Spinnentiere direkt ins Wohnzimmer geholt werden.

Der Parasit kann bis zu 20 Grad unter null in der Rinde von Weihnachtsbäumen überleben und so den Winter überstehen.

Norbert Satz, Zürcher Arzt und Zeckenexperte: “Immer nach den Fest­tagen gibt es neue Zeckenfälle. Ich vermute, dass sich die Parasiten in den Bäumen verkriechen. In der warmen Stube erwachen sie und meinen es sei Frühling. Dann können sie Menschen anfallen”

Die Gefahr ist jedoch nicht so gross, dass nun auf den Kauf von Weihnachtsbäumen verzichtet werdet müsste.

Am besten in den ersten Stunden, in denen der Baum im Wohnzimmer steht, vermehrt darauf achten ob sich Parasiten vom Baum absetzen.

Quelle: Blick.ch

Australien: Kätzchen mit zwei Köpfen geboren

katzchen 300x207 Australien: Kätzchen mit zwei Köpfen geborenSpektakuläre Katzen-Geburt im australischen Perth: In einer Tierklinik ist ein Kätzchen mit zwei Köpfen, zwei Nasen, zwei Paar Augen und zwei Mündern zur Welt gekommen.

Das Tier ist eine medizinische Sensation! Das Kätzchen hat leider eine Gaumen-Spalte. Zum Glück aber ein zweites Maul mit dem es Nahrung ohne Probleme aufnehmen kann. Miauen kann das Tier aber mit beiden gleichzeitig.

“Ich habe Katzen mit zwei Schwänzen und extra Beinen gesehen. Aber sowas nicht”, sagte die Tierkrankenschwester, die bei der Geburt dabei war.

Laut www.inmycommunity.com.au will der Katzenbesitzer das Kätzchen behalten und es Mr. Men oder Quasimodo nennen.

Quelle: express.de
Quelle Foto: Poon/Community Newspaper Gr.

Kino: Madagascar – Escape 2 Africa

Nach einer ereignisreichen Zeit auf Madagaskar wollen Löwe Alex, Zebra Marty, Giraffe Melman und Nilpferd Gloria wieder nach Hause – zurück in den Zoo im New Yorker Central Park. Und mit Hilfe der Pinguine, die ein altes Flugzeugwrack wieder flottmachen, stehen die Chancen für die Heimreise sogar recht gut. Dass King Julien sich und seinem Privatsekretär Maurice ebenfalls einen Platz an Bord besorgt, lässt sich nicht verhindern. Doch der Flug ist kürzer als geplant und nach einer überraschenden Landung befinden sich die Reisenden plötzlich in der Steppe Afrikas, wo Alex und seine Freunde mitten in ein neues turbulent witziges Abenteuer geraten. Prädikat “muss man sehen” ;)

Kinostart: 04.12.2008

Madagascar 2

Madagascar 2

Illegaler Welpenhandel – Transport mit 137 Welpen gestoppt

Jetzt an der Tierblog Aktion gegen illegalen Welpenhandel teilnehmen!

Es ist traurig, der Handel mit meist kranken und völlig geschwächten Welpen nimmt einfach keinen Abriss. Wir haben schön öfter darüber berichtet: Billigwelpen aus Osteuropa

Es ist schlimm, das es wirklich ein Bedarf an billigen Welpen zu geben scheint. Viele Menschen informieren sich vor der Hundeanschaffung überhaupt nicht. Es geht nur um den Preis, klein, süss, ein Rassehund und möglichst billig soll er sein. Diese Einstellung kommt den Massenvermehrern aus Osteuropa gerade recht, sie bieten Welpen als Rassehund an und das für gerade mal 100-200 €.

Die Welpen kamen aus der Slowakei und sollten per illegalen Tiertransport nach Spanien gefahren werden um dort verkauft zu werden. In Österreich wurde der Transport gestoppt, die Welpen wurden vom Grazer Tierheim Arche Noah aufgenommen und aufgepäppelt.

17 der 137 sichergestellten Welpen haben es leider nicht geschafft. Ein 18. Hund starb bei seinem neuen Besitzer, vier weitere Hunde ringen mit dem Tod. Bei der Obduktion eines Welpen konnte die hochansteckende Parvo-Virose – eine Infektionskrankheit, die vor allem den Magen-Darm-Bereich angreift – festgestellt werden. Zurzeit befinden sich noch 30 Welpen im Tierheim.

Wie viele Hunde tatsächlich von dem Virus betroffen waren, ist laut Stefan Moser, Leiter der Tierklinik in der Arche Noah, unklar. Der ähnliche Krankheitsverlauf bei vielen Welpen deute aber daraufhin, dass das Auftreten des Virus kein Einzelfall war. Der Hauptgrund für die vielen Todesfälle sei laut Moser aber die Schwächung der Tiere aufgrund ihres Alters, der frühen Trennung von der Mutter und des anstrengenden Transports.

Einige Hunde hatten Glück:

Hunderte Menschen aus ganz Österreich sind am Freitag nach Graz gekommen, um jene Welpen anzusehen oder zu kaufen. Der Ansturm sprengte den Rahmen des Tierheims Arche Noah bei Weitem. Teilweise wurden die “Tickets” für einen Platz in der Warteschlange sogar wie am Schwarzmarkt gehandelt. Das Wichtigste aber: Viele Hundebabys haben jetzt endlich Spitzenplätze.

Quelle: diepresse.com

Knuts Ziehvater Thomas Dörflein ist tot

Thomas Dörflein, Tierpfleger am Berliner Zoo, ist gestorben. Dörflein hatte 25 Jahre im Zoo gearbeitet und sich dort um Eisbär Knut gekümmert.

Der Ziehvater des weltberühmten Eisbärenbabys Knut, der Berliner Tierpfleger Thomas Dörflein, ist im Alter von nur 44 Jahren gestorben. Dies bestätigte die Berliner Polizei am Montag. Dörflein sei am Mittag leblos in einer Wilmersdorfer Wohnung gefunden wurde. Hinweise auf Fremdverschulden oder einen Selbstmord hatte die Polizei zunächst nicht. Der Pfleger hatte mit seinem aufopferungsvollen Einsatz für das verstoßene Eisbärenbaby die Herzen von Tierfreunden in aller Welt erobert.

Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz zeigte sich tief bestürzt über den Tod des Tierpflegers, der seit mehr als 25 Jahren im Zoo gearbeitet hatte.

„Das ist ein schlimmer Verlust für uns,“

sagte er der „B.Z.“.

„Aber vor allem gehört mein Mitgefühl all denen, die um ihn trauern, seiner Familie, seinen Kindern, seiner Lebensgefährtin, seinen Freunden.“

Auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, der Pate des Eisbären Knut, reagierte mit Bestürzung.

„Ich habe Thomas Dörflein im vergangenen Jahr kennen gelernt und bewundert, wie intensiv und ausdauernd er sich um Knut und die anderen ihm anvertrauten Tiere kümmerte“,

sagte Gabriel der „Neuen Presse“ in Hannover.

Als Knut am 5. Dezember 2006 geboren wurde, konnte niemand ahnen, dass das 810 Gramm leichte Pelztier zum Weltstar werden würde. Seine Eisbärenmutter Tosca hatte ihn nach der Geburt verstoßen, also übernahm Tierpfleger Dörflein die Pflege. Der Mann mit dem markanten Zopf und Bart gab Knut Tag und Nacht die Nuckelflasche, rieb ihn mit Babyöl ein und spielte ihm zum Einschlafen Lieder auf der Gitarre vor.

Die Geschichte des hilflosen Eisbärenbabys und seines Ziehvaters ging um die ganze Welt. Im Frühjahr 2007 berichteten mehrere hundert Journalisten vom ersten öffentlichen Auftritt Knuts im Bärengehege. Mit dabei natürlich auch damals sein Pfleger Dörflein und Umweltminister Gabriel. Die Videos, auf denen Dörflein mit Knut herumtollte, wurden rund um den Globus gesandt.

Schöne Gewinne mit Knut

Nach Informationen der „Welt“ wurde Dörflein 1963 in Berlin-Wedding geboren, aufgewachsen ist er in Spandau. Nach dreijähriger Lehre als Pfleger im Zoologischen Garten und dem Kennenlernen aller Reviere bekam er zunächst einen Zeitvertrag, später eine Festanstellung; zuständig für Menschenaffen, Raubtiere und Felsentiere.

Seit 1987 war Dörflein verantwortlich fürs Bärenrevier und für Wölfe, später auch für Windhunde und Nasenbären. Dörflein hat dem Bericht zufolge zwei erwachsene Kinder und wohnte zusammen mit seiner Lebensgefährtin, die einen Sohn im Grundschulalter hat.

Knut hatte sich für den Berliner Zoo als wahrer Schatz erwiesen. Erstmals in der 164-jährigen Geschichte zählte der Zoologische Garten 2007 mehr als drei Millionen Besucher, das entspricht einer Steigerung um gut 27 Prozent gegenüber 2006. Der Bilanzgewinn betrug rund 6,8 Millionen Euro.

Über Dörfleins Tod hatte zuerst die „Berliner Zeitung“ berichtet.

Quelle: focus.de

Unser Beileid an alle Angehörigen von Herrn Dörflein.