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Autoreise mit dem Hund – was ist zu beachten

Endlich Sommerferien: Die Deutschen reisen wieder Richtung Sonne, mit Kind und Kegel – und Hund. Am liebsten fahren Hunde mit dem Auto in den Urlaub. Da kann Herrchen auf mehrstündigen Reisen anhalten und Gassi-Pausen einlegen, wo immer und wann immer er will. Wie kein anderes Haustier verdienen Hunde im Auto das Prädikat “urlaubstauglich”. Denn Bello & Co. sind zumeist begeisterte oder zumindest doch geduldige Beifahrer. Nichts spricht also dagegen, die Vierbeiner im Auto mit auf die Reise zu nehmen.

Geben Sie Ihrem Hund am Tag vor der Abreise nur wenig zu fressen, die letzte Mahlzeit spätestens vier Stunden vor Fahrtbeginn, um Übelkeit und Erbrechen vorzubeugen. Auf der Fahrt selbst sollte der Hund nicht gefüttert werden.

Legen Sie genügend Zwischenstopps ein, um dem Hund Bewegung zu gönnen und ihm etwas zu trinken zu geben. Ideal sind Fahrtpausen alle zwei Stunden.

Achten Sie darauf, dass der Hund nicht am offenen Fenster im Fahrtwind sitzt, da er sich sonst leicht eine Bindehautentzündung zuziehen kann.

Falls der Hund auf Bergstrecken viel gähnt oder hechelt, geben Sie ihm einen Kauknochen. Durch das Kauen löst sich der Druck in den Ohren.

Lassen Sie Ihren Hund niemals unbeaufsichtigt im parkenden Auto. Im Sommer entstehen im Wageninneren leicht Temperaturen von weit über 30 °C. Schon nach 15 Minuten wird diese Hitze für Hunde zur tödlichen Gefahr.

Nehmen Sie Ihren Hund während der Pausen stets an die Leine, und befestigen Sie eine Adressmarke an seinem Halsband. Wenn nicht bereits geschehen, sollten Sie Ihren Hund vor Reiseantritt bei einem Haustierregister, z. B. dem Deutschen Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes e.V. (www.tierschutzbund.de), anmelden. Dafür muss das Tier durch Tätowierung oder Chip gekennzeichnet sein. Damit steigt zumindest innerhalb Deutschlands die Chance, dass Sie Ihr Tier im Falle eines Falles schnell wieder finden.

Sicherheit geht vor!

Das sollten Hundehalter wissen: Laut Paragraph 23 der aktuellen Straßenverkehrsordnung müssen Tiere in Deutschland während des Transportes im Auto gesichert sein. Bei Verstoß kann die Auto-Unfallversicherung Schadenersatz verweigern und ein Bußgeld droht. Auch in anderen europäischen Ländern, vor allem in Italien und Spanien, wird inzwischen durch Kontrollen überprüft, ob der Hund gesichert ist, und der Verstoß geahndet. Sind die Hunde im Hinterraum des Wagens untergebracht, so sollte dieser durch ein Netz oder Gitter vom übrigen Wageninneren abgetrennt sein. Auf dem Rücksitz sollte das Tier in einer Transportbox oder mit einem speziellen Sicherheitsgeschirr im Auto sitzen.

© Juni 2008 - Fressnapf Tiernahrungs GmbH

Giftköderwarnung für Dormagen

Letzte Woche gab es eine Meldung aus Dormagen-Gohr, bei der es um Hunde mit Vergiftungserscheinungen ging. Mittlerweile sind vier Hunde an der Vergiftung gestorben, darunter auch ein ausgebildeter Blindenführhund. Die Hunde hatten auf einem Feldweg zwischen Gohr und Ramrath etwas gefressen, was offensichtlich Gift enthielt.

Bei der Absuche des Feldweges fanden Polizeibeamte weitere Köder und stellten diese sicher. Es handelt sich um Hackfleischbrocken, die bläulich aussehen und einen starken Geruch verbreiten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Um festzustellen, welches Gift hier verwendet wurde, werden die sichergestellten Köder vom Chemischen Landes- und staatlichem Veterinär- und Untersuchungsamt in Münster untersucht. Wer Hinweise zu diesem Sachverhalt geben kann, wird um einen Anruf bei der Kriminalpolizei in Dormagen, 02131/3000, gebeten.

Quelle: presseportal.de

Tiernahrung – Trend zu Billigfutter

Der Umsatz bei Tiernahrung habe im vergangenen Jahr nur noch um 0,4 Prozent zugelegt, berichtete der Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF), Klaus Oechsner:

“Gerade in den vergangenen Monaten war das deutlich zu beobachten: Die Leute greifen eher zu billigerem Futter”.

Die Hersteller führen dies unter anderem auf die zwischen 5 und 15 Prozent gestiegenen Endverbraucherpreise für Hunde-, Katzen und Kleintierfutter zurück. “In den kommenden Monaten sind aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise weitere Preiserhöhungen nicht auszuschließen”, kündigte der Vorsitzende des Industrieverbandes Heimtierbedarf an. Vor allem die Verteuerung von Getreide um bis zu 50 Prozent habe den Herstellern von Tierfertignahrung zugesetzt.

Viele Zoohandlungen haben mit Umsatzverringerung zu kämpfen und versuchen diese mit Spezialfutter etwa für ältere oder kranke Tiere auszugleichen. Eine wachsende Rolle spielt Bionahrung für Haustiere. Tierfreunde, die es sich leisten könnten, griffen auch immer öfters zu biologisch erzeugter Katzen- oder Hundekost.

Bei der Tiernahrung ist der Markt gespaltenen: Die einen setzen auf Billigprodukte und die anderen verlangen Spitzenprodukte!

Angesichts des anhalten Trends zur Kleinfamilie und der wachsenden Zahl Alleinlebender rechnet die Branche mit einer zunehmenden Zahl von Katzenhaltern in Deutschland. Die Zahl der Hauskatzen dürfte bis zum Jahr 2010 von 7,9 auf 8 Millionen steigen, prognostizierte IHV-Vertreter Müller unter Berufung auf entsprechende Marktuntersuchungen. Dagegen rechnet die Branche mit einer sinkenden Zahl von Hunden – und zwar von jetzt 5,3 auf 5,1 Millionen im Jahr 2010. Grund sei das sinkende verfügbare Einkommen vieler Haushalte.

(Quelle: ksta.de)

Leider gilt “Geiz ist geil” mittlerweile auch für viele Haustierbesitzer, dass ist bereits seit dem Boom der Billigwelpen bekannt. Sparen kann man mit dieser Einstellung jedoch nicht. Letztlich hat es doch Einfluss auf die Gesundheit des Tieres und das Geld was mit Futter und Anschaffungskosten vermeintlich gespart wurde, wird in Tierarztkosten investiert.

Hundehalter verklagen Schweizer Fernsehen

Reissen an der Leine, Kettenhalsbänder: Erziehungsmassnahmen, die Hundefreunden nahe gehen. Die Interessengruppe «Keine Gewalt an Hunden» hat Anzeige gegen den Hundecoach Heini Meier und die Redaktion «Leben live» des Schweizer Fernsehens eingereicht.

Jeden Freitagabend flimmert die Sendung «Leben live» in den Schweizer Stuben. Und jeden Feitag zittern einige Hundefreunde mit. Sie befürchten, dass die Methoden von Hundecoach Heini Meier die Laien unter den Hundehaltern im Fernsehpublikum ohne besseres Wissen zu Nachahmetäter machen könnten.

Strafanzeige eingereicht

Wie die Gruppe «Keine Gewalt an Hunden» am Samstag mitteilte, wurden die Anzeigen bei der Zürcher Staatsanwaltschaft deponiert. Hundecoach Heini Meier wird darin wiederholter Tiermisshandlung und der Redaktion «Leben live» Anstiftung zu Tiermisshandlung vorgeworfen.

In allen vier Hundecoach-Folgen seien Problemhunde ohne vorherige tierärztliche Abklärung und ohne kompetente Ursachenanalyse behandelt worden. Dabei kamen in Hundekreisen verpönte Mittel wie Kettenhalsband, Leinenruck und Stressausübung zum Einsatz. Diese Methoden würden dem Tierschutzgesetz, sämtlichen Lerntheorien und auch der ethischen Grundhaltung zum Hund als des Menschen besten Freund widersprechen.

Bei den Mitunterzeichnenden der Anzeigen handelt es sich laut Mitteilung um über 100 Fachleute, so beispielsweise den Zentralpräsidenten der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft Peter Rub.

SF lehnt Kritik ab und bringt Hunde-«Club»

Ein erster Vorstoss beim Fernsehen für eine sofortige Absetzung des Hundecoaches oder zumindest für eine konstruktive Kritik im besagten Sendegefäss wurde von der Chefredaktion abgelehnt. Damit verstösst das Fernsehen laut Ansicht der Gruppe «Keine Gewalt an Hunden» gegen seine eigenen Leitlinien und selber postulierten Verhaltensgrundsätze.

Immerhin ist man beim staatlichen Fernsehen den Hundefreunden entgegengekommen. Am kommenden Dienstag soll ein «Club» ausgestrahlt werden. Teilnehmen wird auch Hundecoach Meier. Ob die Kläger teilnehmen werden, ist noch offen.

Quelle: 20min.ch

Welpe aus Autofenster geworfen


Etwas schreckliches erlebte die kleine Terrier Mischlingshündin “Rita”, sie wurde auf einer Autobahn aus dem fahrenden Wagen geworfen.

Das Drama hatte sich auf der A 38 zwischen Kreuz Rippachtal und der Anschluss-Stelle Leuna abgespielt. „Ein alter, roter Opel bog vor mir auf den Rastplatz Saaletal ab,“ erzählt Busfahrer und Augenzeuge Klaus Bennemann (64).

„Der Wagen wurde langsamer, plötzlich flog etwas Schwarzes aus dem Fenster.“

Erst auf den zweiten Blick erkennt der Merseburger, dass es ein kleiner Hund ist: „Der Fahrer schaute sich nicht mal um, fuhr einfach weiter. Leider ging alles so schnell, dass ich nicht aufs Kennzeichen schaute.“

Bennemann sammelte den Welpen ein, brachte ihn in die Tierauffangstation Blösien (Saalekreis).

„Gott sei Dank ist die Kleine unverletzt – nur etwas verstört. Aber in ihrem Fell entdeckten wir Unmengen an Flöhen und Zecken“, erzählt Tierheim-Chefin Birgit Luka (52). Jetzt wird „Rita“ (so tauften die Mitarbeiter das Hunde-Baby) erst mal aufgepäppelt. Heute geht es zum Tierarzt.
Rita sucht nun ein liebevolles Zuhause!

Quelle: Bild.de

Hundetariner Hans Schlegel angeklagt

Der ebenso bekannte wie umstrittene Hundetrainer Hans Schlegel wurde wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz angeklagt. Es wird ihm vorgeworfen, dass bei einer Hundehalter-Prüfung zwei Zwerghasen zu Tode gekommen seien.

Die Aussagen von sieben Zeugen an der Verhandlung haben nach Ansicht des Bezirksgerichts Laufenburg nicht genügend Licht in das Dunkel um die Vorfälle vom 5. Mai 2006 gebracht.

Damals hatte der Hundetrainer Hans Schlegel in Gansingen eine sogenannte Schweizer Halterprüfung ohne bestimmte Teilnahmebedingungen bezüglich Vorbildung und Hunderasse durchgeführt.

Relativ gross war auch der Aufmarsch von Medienvertretern an der Gerichtsverhandlung: Aus der Halterprüfung hatte eine Strafanzeige von Kantonstierärztin Erika Wunderlin gegen Schlegel resultiert, nachdem sich verschiedene entsetzte Prüfungsteilnehmer bei ihr gemeldet hatten.

Um den Hunden den Jagdinstinkt abzugewöhnen, waren diese während der Prüfung unter anderem hautnah mit einer angebundenen Ziege sowie Enten und Kaninchen konfrontiert worden, die in offenen, mit einem 35 Zentimeter hohen Drahtzaun eingefassten Gehege untergebracht waren. Dabei war es zu einem Rencontre mit unerfreulichen Folgen gekommen.

Wie schwerwiegend diese Folgen waren und was genau sich überhaupt abgespielt hatte – darüber gingen und gehen die Meinungen sowohl der Zeugen als auch des Angeklagten und der Anklägerin stark auseinander. Schlegel sagt, dieser Teil der Prüfungen basiere auf einer Dissertation, von der sämtliche zuständigen Behörden Kenntnis hätten und die er schon lange ohne Zwischenfälle durchgeführt habe.

An jenem Freitag im Mai habe allerdings zweimal ein Hund Tiere zu jagen begonnen. Die Häschen hätten sich aber über den Zaun in Sicherheit bringen können, wobei eines sich ganz leicht an einer Pfote verletzt habe.

Drei Mitarbeiterinnen von Schlegel sagten ähnlich aus. Demgegenüber erklärte ein Zeuge, der als Prüfungshelfer zugegen war, er habe gesehen, wie zwei tote Hasen weggetragen worden seien, und ein Prüfungsteilnehmer betonte, dass ihm schlecht geworden sei, als er gesehen habe, wie – unter anderem durch seinen eigenen Hund – die Hasen und Enten in Angst und Schrecken versetzt worden seien.

Erika Wunderlin betonte, für diese Tiere müsse dieser 8-Stunden-Tag ein Albtraum gewesen sein, und Schlegels Vorgehen sei als grober Verstoss gegen das Tierschutzgesetz zu werten.

Das tat die Staatsanwältin denn auch: Sie beschuldigt den 50-jährigen Schlegel, für den Tod zumindest eines Kaninchens mutwillig verantwortlich gewesen zu sein sowie weitere Tiere grossem Stress und der Todesangst ausgesetzt zu haben. Sie fordert eine bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 220 Franken sowie 3000 Franken Busse.

Im Übrigen ging die Anklägerin mit dem bekanntermassen stark polarisierenden Beschuldigten nicht zimperlich um. Sie bezeichnete ihn als «selbst ernannten Cäsar der Hundeszene» und wies auf die Schlammschlachten hin, die unter gewissen kynologischen Exponenten ausgetragen werden.

«Es geht hier aber mitnichten darum, ob Schlegels Methode die einzig gute und richtige sei, sondern ausschliesslich um das Leiden, das er Tieren zugefügt hat.»

Schlegels Verteidiger fordert einen Freispruch vom Vorwurf mutwilligen Tötens eines Tieres. Hingegen habe sich sein Mandant der fahrlässigen Überanstrengung von Tieren schuldig gemacht, was er aufrichtig bereue.

«Als Hundetrainer ist er national und international erfolgreich, er gibt in seinem Unternehmen vielen Leuten Arbeit, hat einen guten Leumund und keine Vorstrafen.»

Das Gericht fällte noch kein Urteil, sondern entschied, drei weitere Zeugen, die der Verhandlung gestern teils entschuldigt, teils unentschuldigt fernblieben, anzuhören.

Quelle: azonline.ch

Die beliebtesten Hunderassen – Top 10

Was sind eigentlich die beliebtesten Hunderassen in Deutschland?

Die Spitze dieser Liste dürfte kaum jemanden überraschen, der Deutsche Schäferhund ist nach wie vor die beliebteste Hunderasse der Deutschen! Auch wenn die Welpenzahlen (laut VDH) in den letzten 11 Jahren ständig gesunken sind ( von ca. 29.800 im Jahr 1997 auf 16.900 im Jahr 2006), liegt er immer noch mit großen Abstand vorn. Die Beliebtheit dieses attraktiven Hundes liegt nicht zuletzt daran, dass dieser Hund ein echtes allround Talent ist. Er eignet sich hervorragend als Begleit- oder Familienhund, er ist ein sehr guter Gebrauchshund der als Polizei-, Zoll-, Drogen- Rettungs-, und Blindenhund Verwendung findet. Zudem lässt er sich durch eine hohe Unterordnungsbereitschaft relativ einfach erziehen. Und auf der Liste der intelligentesten Hunderassen belegt er Platz 3!

Mit ca. 7.100 Welpen im Jahr 2006 ist der Teckel, auch als Dackel bekannt, auf Platz 2 zu finden. Auf Platz 3 ist ein beliebter Jagdhund, der Deutsch Drahthaar, zu finden. Hier wurden im Jahr 2006 3.300 Welpen eingetragen.

Die Top 10 der beliebtesten Hunderasse:

Platz 1: Deutscher Schäferhund

dsh Die beliebtesten Hunderassen   Top 10

Platz 2: Teckel
dackel Die beliebtesten Hunderassen   Top 10

Platz 3: Deutsch Drahthaar

deutschdrahthaar Die beliebtesten Hunderassen   Top 10

Platz 4: Labrador Retriever

labrador Die beliebtesten Hunderassen   Top 10

Platz 5: Golden Retriever

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Platz 6: Deutscher Boxer

boxer Die beliebtesten Hunderassen   Top 10

Platz 7: Deutsche Dogge

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Platz 8: Pudel

pudel Die beliebtesten Hunderassen   Top 10

Platz 9: Englisch Cocker Spaniel

cocker Die beliebtesten Hunderassen   Top 10

Platz 10: Rottweiler

rottweiler Die beliebtesten Hunderassen   Top 10

So sah die Liste der Top 10 noch vor 10 Jahren aus:

Platz 1: Deutscher Schäferhund

Platz 2: Teckel

Platz 3: Deutsch Drahthaar

Platz 4: Pudel

Platz 5: Rottweiler

Platz 6: Deutscher Boxer

Platz 7: Englisch Cocker Spaniel

Platz 8: West Highland White Terrier

Platz 9: Berner Sennenhund

Platz 10 : Deutsche Dogge

Die ersten 3 Plätze blieben seit den letzten 10 Jahren unverändert, genau so wie der Boxer auf Platz 6. Der Pudel sinkt auf auf Platz 8 und der Rottweiler fällt von Platz 5 auf Platz 10. Die Deutsche Dogge ist in den letzten Jahren beliebter geworden und steigt von Platz 10 auf Platz 7 obwohl die Welpenzahlen nur minimal gestiegen sind (von 1.630 auf 1.680). Westi und Berner Sennenhund sind ganz aus den Top 10 verschwunden. Der Westi ist nun auf Platz 19 und der Berner Sennenhund auf Platz 12.

Die beiden Retriever Rassen sind neu in den Top 10 und haben in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen (nicht immer zum Vorteil der Rasse).

Giftköderwarnung für Nettetal

Schon wieder legte ein Unbekannter im Bereich Nettebruch/Onnert Giftköder aus.

Bekannt ist, dass vier Hunde am Montag und Dienstag vergiftet wurden, die zum Glück alle überlebten. Die Polizei, das Veterinäramt und das Ordnungsamt sind eingeschaltet und ermitteln. Im Fall der Familie Busch hatte der neunmonatige Labrador noch Glück. Am Montag machte Elke Busch wie jeden Morgen einen Spaziergang auf dem asphaltiertem Feldweg am Parkplatz Lambertuskeller Richtung Waldstück (Onnert) mit ihrem Hund. Der angeleinte Hund zog die Frau zum Feld, wo er ein Stück präparierten Fisch für kurze Zeit in die Schnauze nahm.

Elke Busch zog den Fisch aus dem Maul und warf ihn achtlos weg. Zuhause wurde das Tier in den Garten gelassen, kurz darauf aber wieder zum Fressen ins Haus gerufen. „Nachdem der Hund nicht kam, haben wir nachgesehen und das Tier in einem schlimmen Zustand vorgefunden“, erinnert sich Herbert Busch. Der Hund zitterte am ganzen Körper, konnte nicht stehen, Schaum stand vorm Mund und er konnte den „Stuhl“ nicht mehr halten.

Die Familie fuhr sofort zur Tierärztin Agnes Hennen, die den Labrador Dank der schnellen Hilfe retten konnte. „Am Montag musste ich noch zwei weitere Hunde mit Vergiftungserscheinungen behandeln“, erinnert sich die Tierärztin aus dem Sittard. „Alle Hunde zeigten Symptome, wie sie ein Schädlingsbekämpfungsmittel hervorruft, ich kann nur jedem raten, schnell zum Arzt zu gehen, sobald das Tier irgendwelche Symptome zeigt“.

 

Dass die Giftköder nicht nur eine Gefahr für Hunde sind, zeigt ein Beispiel von Dienstag: Da behandelte Tierärztin Dr. Susanne Wollborn einen Hund, der ein vergiftetes Stück Pizza mit Fisch und Muscheln gefressen hatte. Nur durch die schnelle Hilfe der Ärztin konnte das Tier gerettet werden. „Das muss ein schnell wirkendes Gift sein, das das vegetative Nervensystem angreift“, so die Ärztin.

Die Polizei appelliert die Vorfälle anzuzeigen, die Stadt stellte heute rund um das Nettebruch Warnschilder auf.

Giftköderwarnung für Zeitlarn

Ein Hundehasser legte vergiftete Köder Zeitlarn aus.

Der Täter ist bislang unbekannt. Er legte an einem Waldweg, welcher vom Hopfenweg Richtung Zeitlberg führt, neben einer Wiese Semmeln aus, in welche rotes Rattengift eingebracht war. Weitere Giftköder wurden in der Umgebung in einer Hecke aufgefunden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Hundehalter aus der Gegend sollten aufpassen das ihre Hunde nichts unbekanntes aufnehmen!

Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Regenstauf, Telefon 09402/93110.

Studie: Kinder die mit Hund aufwachsen haben vermindertes Allergierisiko

Kinder, die mit Hunden aufwachsen, haben ein geringeres Allergierisiko. Dies bestätigte nun eine Längsschnittstudie über zehn Jahre mit fast 10 000 untersuchten und befragten Kindern. Die genauen Ursachen konnte das internationale Wissenschaftlerteam um Joachim Heinrich vom Helmholtz Zentrum München jedoch noch nicht erklären. Hunde bringen mehr Dreck ins Haus, erläuterte Heinrich. Dabei kämen vermehrt Bestandteile von Bakterien, sogenannte Endotoxine in die Wohnungen. Sie können bei Kontakt mit Schleimhäuten zu Fieber führen.

«Wir haben aber gefunden, dass die Endotoxine, die für den protektiven Effekt der Hundehaltung bislang verantwortlich gemacht wurden, für den Schutz vor einer Allergie bei Hundehaltung keine Rolle spielen», sagte Heinrich der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Heinrich spekuliert, dass zahlreiche andere Faktoren wie der Umgang mit Hunden im Freien, “hundefreundliche Wohnumgebungen” oder andere bislang unbekannte Keime des Hundes zu diesen Effekten beitragen könnten. Eine abschließende Erklärung, warum die Hundehaltung das kindliche Immunsystem spezifisch gegen Allergien trainiere, bleibe offen.
«Wir haben einen sehr starken Effekt bei Hundehaltung für eine Schutzfunktion gegen Allergien festgestellt», sagte Heinrich. Eltern mit Hund müssten deshalb keine Sorgen haben, wegen eines befürchteten höheren Allergierisikos ihrer Kinder.

Es wird aber dringend davor gewarnt einen Hund zur Prävention vor Allergien anzuschaffen!

Erst im März hatten Bremer Wissenschaftler Allergikerfamilien davor gewarnt, Hunde zu halten. In solchen Familien steige für die neugeborenen Kinder das Risiko einer Erkrankung an Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen um 40 Prozent, sagte Hermann Pohlabeln vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin. Bei den anderen Familien senke ein Hund dagegen das Allergierisiko. Das Team hatte Mütter kurz nach der Entbindung und zwei Jahre später befragt.

Quelle: sueddeutsche.de