Grunewald: Pony von Hunden zu Tode gehetzt

Beim Ausritte der Kindergruppe des Reitclubs Grunewald ist ein Pony zu Tode gehetzt worden. Aus dem Wald sprangen zwei frei laufende Jack-Russell-Terrier aus dem Gebüsch und sprangen die Pferde an, die Hundebesitzer konnten nichts mehr machen. Die Ponys warfen die Kinder ab und rannten in den Wald.

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Als Stunden später die Ponys zurückkehrten, fehlte eines mit dem Namen „Räuber“. Es erlitt einen Lungenriss und lag blutend im Wald. Das Pferd musste eingeschläfert werden.

Das Gebiet rund um den Pferdehof ist eine der grössten Hundefreilaufzonen des Grunewalds. Birgit Lenzen (44), Vizechefin des Reitclubs:

„Jeder kennt das Problem mit den frei laufenden Hunden – aber niemand handelt!“

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung schreibt vor:

„Hunde müssen immer im Einwirkungsbereich des Halters sein und jederzeit zurückgerufen werden können. Andernfalls sind sie auch in Auslaufgebieten anzuleinen.“

Lenzen klagt an:

„Beides war nicht der Fall“

Doch Halter und Hunde verschwanden nach dem Vorfall. Es ist zu hoffen die Besitzer werden noch gefunden. Trotzdem sollte man jetzt nicht wieder alle Halter pauschal verurteilen.

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