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Alarmierend: Anzahl weiblicher Flussfische steigt

Österreichs Fischerei steht vor einem beunruhigenden Phänomen: Den Flussfischern gehen schon seit geraumer Zeit deutlich mehr weibliche Tiere ins Netz als männliche. Zwei Drittel aller Flussfische sollen weiblichen Geschlechts sein.

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Man vermutet, dass dieses ungleichgewichtig durch die Verunreinigung der Gewässer mit hormonell wirkenden Substanzen verursacht wurde, die von Kläranlagen nicht ausgefiltert werden und zu einer Verweiblichung der Fischpopulationen führen können.

Nach einem Bericht von ORF-online sind bereits zwei Drittel aller Fische in fließenden Gewässern weiblichen Geschlechts. Besonders deutlich sei diese Entwicklung bei Regenbogenforellen und Äschen, sagte Karl Wögerbauer vom oberösterreichischen Fischereiverband. Jetzt soll diese Erscheinung in Österreich wissenschaftlich untersucht werden. Auch in anderen Ländern wie Großbritannien wird eine Verweiblichung von Flussfischen beobachtet. Die genauen Ursachen des Phänomens sind jedoch noch ungeklärt.

«Untersuchungen aus Deutschland und der Schweiz wollen das mit hormonaktiven Stoffen in Zusammenhang bringen», sagte Wögerbauer. Dies könnten etwa Antibiotika und Verhütungsmittel sowie Bestandteile von Reinigungsmitteln, Farbstoffen oder Pestiziden und andere Chemikalien sein, die von Kläranlagen nicht ausgefiltert werden. Einen sicheren Beweis dafür gebe es bisher allerdings nicht.

Auf die Konsumenten wirke sich die Verschiebung jedoch nicht aus, meint Wögerbauer. Die Fischweibchen schmeckten auch weder besser noch schlechter als die männliche Minderheit. Was aber auch immer der Grund für die Veränderung im biologischen Ablauf der Fische sei, es sei «mit Sicherheit ein weiteres Zeichen veränderter Umweltbedingungen», meint der Chef des Fischereiverbandes.

Quelle: Welt.de
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Hundeausstellungen 2009 – Liste aktualisiert

Ich habe es heute endlich geschafft die Liste der Hundeausstellungen zu aktualisieren. Nun findet ihr unter Tieraussstellungen -> Hundeausstellungen wieder alle Termine zu Internationalen und Nationalen Rassehundeausstellungen im Jahr 2009.

Neben Terminen, Öffnungszeiten, Verband und Tageseinteilung der FCI Gruppen findet ihr auch jeweils den Ort der Ausstellung.

Ich werde sicher auch dieses Jahr die ein oder andere Rassehundeausstellung besuchen. Natürlich gibt es dann wieder einen Beitrag mit vielen Bildern.

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Mode und Mäntelchen für den Hund

Hundekleidung – Ein Thema bei dem die Meinungen weit auseinander gehen. Aber gerade an so kalten Tagen wie diesen, denken immer mehr Menschen daran ihrem Vierbeiner einzukleiden. Doch ist das überhaupt artegrecht?

hundekleidungAls Winter-Mäntelchen oder Pelz-Jäckchen bedecken manche Hundehalter ihren Hund. Einige Hundehalter sehen sie als schmückendes Accessoires für ihre geliebten Vierbeiner. Andere sehen in ihnen eher den Schutz gegen Kälte.

Der Deutsche Tierschutzbund hatte sich kürzlich in einer Pressemitteilung gegen Winterbekleidung für Tiere ausgesprochen. Diese sei „unnötig und nicht artgerecht“, hieß es. Allenfalls auf Anweisung des Tierarztes, etwa bei Krankheiten oder Verletzungen, sollten Hunde entsprechend eingekleidet werden.
Auch kleine Hunde und Hunde ohne Unterwolle brauchen keine Kleidung. So lange ein Hund in Bewegung ist, friert er auch nicht.

Unbedingt sollten dagegen operierte und daher kahl geschorene Hunde so genannte Bodys, eine Art Ganzkörperbekleidung für Hunde, tragen, sagt Norbert Paulus, niedergelassener Tierarzt in Saarbrücken-Güdingen. Die Bekleidung diene als Schutz, der die Hunde daran hindere, an den Wunden zu lecken. Letztendlich hänge die Entscheidung, ob ein Hund eingekleidet werden soll oder nicht, von der jeweiligen Hunderasse ab, sagt Paulus.

Alte und kranke Hunde sollten keine längeren Spaziergänge machen und während dessen möglichst in Bewegung bleiben.

Hundehalter sollten genau beobachten, wann ihre Vierbeiner anfangen zu frieren und entsprechend handeln.
Nach jedem Spaziergang sollten die Hundepfoten kontrolliert und abgewaschen werden, um Streusalz zu entfernen.

Eincremen der Pfoten ist nicht nötig und kann die Pfoten unter Umständen noch empfindlicher machen.

Hunde sollten keinen Schnee fressen. Streusalz und Dreck können bei Hunden Erbrechen, Durchfälle und Magen- und Darmentzündungen auslösen.

 Quelle: saarbruecker-zeitung.de

Gegen Joggingbälle bei Hamstern!

Wir möchten gerne auf eine Aktion gegen Joggingbälle bzw. Joggingkugeln bei Hamstern hinweisen.

Diese Plastikkugeln werden leider in fast jedem Zoofachhandel angeboten, sind aber alles andere als artgerecht!

Der Auslöser dieser Aktion ist vor allem der neue Disney Film „Bolt-ein Hund für alle Fälle“, in dem einer der Hauptdarsteller, Goldhamster Dino, sich hauptsächlich in einer Hamsterkugel bewegt. Es ist zu befürchten, dass die Verkaufszahlen für diese tierschutzwidrigen Joggingbälle nach diesem Film wieder steigen werden. Mit dieser Aktion soll vor allem aufgeklärt werden.

Anders als es im Film dargestellt wird, ist eine Joggingkugel für die kleinen Nager keine Freude, sondern purer Stress, der auch noch gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann.

Mehr Infos findet ihr unter diesem Link:

Hoffentlich bleibt durch diese Aktion so manchen Hamster die Joggingkugel erspart!

Ein artgerechter, grosser Hamsterkäfig statt einer kleinen, gefährlichen Plastikkugel!

Bielefeld: Hund an vergiftetem Brot gestorben

Ein Hund hat in Bielefeld auf der Straße liegendes und offenbar vergiftetes Brot gefressen und ist daran verendet. Die Hundebesitzerin war mit ihrem zehnjährigen Mischling unterwegs, als das Tier in einem Grünstreifen die Brotscheiben entdeckte und fraß. Kurze Zeit später zeigte das Tier krankhafte Symptome.

Der aufgesuchte Tierarzt vermutete nach der Untersuchung des
Tieres, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein blutverdünnendes Gift gehandelt habe, das der Hund aufgenommen hatte.

Die Hundehalterin übergab der Polizei weitere Brotscheiben, die sie am Tatort gefunden hatte. Diese werden derzeit auf unterschiedliche Gifte durch das Veterinäramt Bielefeld untersucht.

Die Polizei rät Hundehalter besonders darauf achten, dass ihre Hunde nicht unkontrolliert Nahrung aufnehmen. Das Kriminalkommissariat 43-Brackwede hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter der Tel. (05 21) 54 50.

Quelle: nw-news.de

fröhliche Weihnachten!

Liebe Leser,

Tierblog.de wünscht allen Lesern und ihren Tieren frohe Weinachten und guten Rutsch ins neue Jahr.

Labradoodle und Goldendoodle – der neue Trend?

Im März haben wir bereits über die so genannten „Designer Hunde“ berichtet: Designerhunde – besondere Mischlinge oder Gelmacherei.

Bisher hat sich einiges getan, es gab zum Thema schon viele Reportagen Sendern wie Vox und Sat1. Und auch in den Foren häufigen sich hitzige Diskussionen um Mode Mischlinge:

Goldendoodle Züchter

Deine-Tierwelt.de

Dogforum.de

Suche Labradoodle Besitzer

Designerhunde

Dabei fallen zwei Namen besonders häufig, der Labradoodle (Kreuzung von Labrador Retriever und Grosspudel) und der Goldendoodle (Kreuzung der Rassen Golden Retriever und Grosspudel), mittlerweile gibt es sogar den Aussiedoodle (Aussie und Pudel)!

Ein Labradoodle Welpe kostet übrigens stolze 1000 – 1200€. Wenn man bedenkt das Mischlingswelpen ohne besondere (oder besonders absurde) Namen zwischen  0 und 400 € kosten. Ja, da lohnt sich das rechnen ob der ein oder andere nicht doch etwas (viel) Geld damit machen kann, was seriöse Züchter ja immer wieder abstreiten.

Liest man die Themen, so merkt man schnell das die meisten „Züchter“ dieser Mischlinge nicht gerade sparen wenn es um ein Nachschub an Welpen geht.  Oder wie kommt ein Züchter allein nach knapp einem Jahr vom A-Wurf zum R-Wurf?

Die Nachfrage noch Modemischlingen ist groß, sehr groß! Man kann hier schon von einem regelrechtem Modemischlings-BOOM sprechen. Aber nicht nur bei Doodles, sondern auch bei anderen kleinen Modemischlingen. Die Liste der Modemixe ist so lang das ich hier nicht alle erwähnen kann, und sie wird länger und länger und länger. Jeder springt auf den „Designerhunde- Zug“ auf und erfindet fast tägliche neue lustige Namen um in Zukunft mehr Geld für Mischlinge heraus zuschlagen. Aber das ist nicht mal das schlimme daran! Besonders dramatisch finde ich, dass alle Welt sofort kauft wenn es um etwas NEUES geht, eine neue Rasse, ein MODEHUND! Ja den muss man ja haben, egal wie teuer.

Für diese Rassen wird unter anderem geworben wie für ein neues Produkt. Dabei wird auch gern mal übertrieben. Bei beiden Doodles heisst es in der Rassebeschreibung die Hunde würden, dank Einkreuzung des tatsächlich nicht harrenden Pudels, keine Haare verlieren. Doch bei einem Mischling kann natürlich nie vorausgesagt werden welche Eigenschaften wie stark ausgeprägt sind. Die Doodle Mischlinge können sehr wohl haaren, wie man hier lesen kann: Labradoodle haart doch – und wie!

Dem Käufer solche Versprechungen zu machen zeugt nicht gerade von Verantwortung. Was wenn diese Menschen tatsächlich eine Hundehaar Allergie haben, und nach einigen Monaten merken, dass dieser Hund eben doch Haare verliert? Übrigens sind die meisten Allergiker nicht auf die Haare des Hundes allergisch, sondern auf die Hautschüppchen, die ein spezielles Protein enthalten. Schüppchen hat auch ein Hund der nicht haart. Schon allein deshalb sollten Allergiker bei dieser Beschreibung vorsichtig sein.

Wie bei vielen Rassen wird auch vom Labradoodle behauptet er wäre generell Kinderfreundlich und niemals aggressiv. Kein Hund und keine Rasse wird kinderfreundlich geboren, dass ist alles eine Frage von Sozialisation, Haltung und Erziehung!

Weiter wird behauptet das die Mischlinge gesünder seien als die Ausgangsrassen. Es ist ein Irrtum das Mischlinge generell gesünder seien als Reinrassige Tiere. Richtig ist, das Mischlinge eine hohe Anzahl verschiedener Allele besitzen. Ein grosser Genpool sorgt für eine bessere Anpassung an Umweltereignisse, der Hund ist weniger anfällig für Krankheiten. Jedoch vergisst man hierbei das die meisten Rassen ohnehin schon einen über einen genügend grossen Genpool verfügen, so dass dadurch keine Einschränkungen zu befürchten sind. Etwas anderes ist das bei starker Inzucht. Erbkrankheiten werden aber selbstverständlich auch bei Mischlingen weiter gegeben!

Immer wieder hört man etwas von der Anerkennung der Doodle Mischlinge in den USA. Ja, bei welchem Verein? Vereine Gründen kann jeder Mensch. Vom führenden Verein ist er jedenfalls nicht anerkennt und das ist bei Hunden welche hauptsächlich immer wieder durch das Kreuzen der Ausgangsrassen enstehen auch nicht möglich. Sowas gibt es bei Rassehunden nicht, der Doodle ist auch nicht einheitlich so wie das bei den meisten Rassen der Fall ist.

Was mir bei der ganzen Sache sauer aufstösst ist einfach die Art und Weise wie diese Hunde unter die Leute gebracht werden sollen. Ein Hund sollte kein neuer Trend sein, eine Rasse sucht man sich nicht nach Kriterien aus wie neu oder selten eine Rasse ist.

Preisgekrönter Mastino Napoletano gestohlen

Ein unbekannter Täter hat am Wochenende aus einer Hundezucht in Velden (Österreich) einen preisgekrönten Hund der Rasse Mastino Napoletano gestohlen gestohlen. Laut Angaben des Hundezüchters beträgt der Schaden 25.000 Euro.

Gestohlen wurde der Rassehund zwischen Freitagabend und Samstagmittag, gab die Polizei am Sonntag bekannt. Der Hundedieb war auf ein umzäuntes Grundstück in Velden eingestiegen und brach das Vorhängeschloss des Hundezwingers auf.

Der gestohlene Rüde ist eineinhalb Jahre alt und wiegt ganze 85 Kilo. Er trägt den Namen „Peppino vom Schloss Velden“ und ist Junior-Europasieger 2008.

Wie der Dieb den grossen, schweren Hund unerkannt entwenden konnte ist unklar.

Der Hundezüchter (47) erleidet durch die Tat einen Schaden von rund 25.000 Euro. Von Täter und Tier fehlt bisher jede Spur. Es wurde ein Finderlohn von 5.000€ ausgesetzt, wenn der Hund lebend zurück gebracht werden kann.

Quelle: kaernten.orf.at

Zürich: vier Hunderassen werden verboten

Bei den Abstimmungen im Kanton Zürich ging heute ein Kampfhundeverbot hervor! Die Stimmberechtigen haben sich deutlich für die entsprechende schärfere Hundegesetze ausgesprochen (Stimmbeteiligung 50,5%).

Anlass für die Gesetztesänderung war die Attacke eines Pitbulls in Oberglatt ZH vor drei Jahren, bei der ein Kind getötet wurde. Dass das aus dem Jahr 1971 stammende Hundegesetz aktualisiert werden muss, war denn auch kaum bestritten.

Die Änderungen sehen vor allem eine Bewilligungspflicht für das Halten von «Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotenzial» vor, aber auch ein Verbot für sogenannte Kampfhunde.

Es werden voraussichtlich die vier Rassen American Pitbull, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Staffordshire Bullterrier verboten. Bisher gilt für diese Rassen bloss eine Maulkorb- und Leinenpflicht.

Bereits im Konton Zürich lebende Hunde dieser Rasse dürfen aber weiterhin dort bleiben. Von den 60 000 Hunden im Kanton Zürich gehören heute rund 500 bis 600 Tiere zu den gefährlichen Rassen. Diese Tiere dürfen im Kanton weiterleben. Die Besitzer dieser Tiere müssten aber – bis spätestens drei Monate nach Inkrafttreten der Regelung – eine Haltebewilligung einholen.

Mit dem Verbot zieht der Kanton Zürich gleich mit den Kantonen Genf und Wallis. Dort hiessen die Stimmberechtigten im vergangenen Februar eine Initiative gut, die ein Verbot solcher Hunde verlangte. In verschiedenen weiteren Kantonen wurden bisher Verbote zwar erwogen, schliesslich aber eine Bewilligungspflicht und strenge Auflagen als sinnvoller erachtet.

Jedoch gibt es auch Zweifel an der Umsetzbarkeit Kampfhundeverbots wie Hansruedi Weinmann, Präsident der Zürcher Sektion der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft sagt. Das Gesetz sei populistisch und spiegle eine Sicherheit vor, die es nicht gebe.

Quelle: 20min.ch

Zecken im Weihnachtsbaum

Einige unschöne überraschungen gibt es jedes Jahr zu Weihnachten. Aber Zecken erwartet zu dieser Jahreszeit wohl kaum jemand!

Mit dem Weihnachtsbaum können die blutsaugenden Spinnentiere direkt ins Wohnzimmer geholt werden.

Der Parasit kann bis zu 20 Grad unter null in der Rinde von Weihnachtsbäumen überleben und so den Winter überstehen.

Norbert Satz, Zürcher Arzt und Zeckenexperte: „Immer nach den Fest­tagen gibt es neue Zeckenfälle. Ich vermute, dass sich die Parasiten in den Bäumen verkriechen. In der warmen Stube erwachen sie und meinen es sei Frühling. Dann können sie Menschen anfallen“

Die Gefahr ist jedoch nicht so gross, dass nun auf den Kauf von Weihnachtsbäumen verzichtet werdet müsste.

Am besten in den ersten Stunden, in denen der Baum im Wohnzimmer steht, vermehrt darauf achten ob sich Parasiten vom Baum absetzen.

Quelle: Blick.ch