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Dortmund: VDH-Europasieger Zuchtschau 2008

Auf der grössen Hundeausstellung Europas werden in den Dortmunder Westfalenhallen vom 2.5. – 4.5. (Sonntag) die schönsten Rassehunde ausgestellt. Über 6.000 Hunde aus 240 verschiedenen Rassen werden präsentiert. Züchter aus rund 30 Ländern zeigen die schönsten Hunde Europas. Mehr als 40 000 Besucher werden erwartet.

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Im Mittelpunkt der Zuchtschau steht der Wettbewerb um den Titel «VDH-Europasieger». Zudem gibt es ein umfangreiches Showprogramm mit Hunden. So sind unter anderem eine Frisbee-Show, ein Casting für potenzielle Fernsehhunde und eine Vorführung mit einer Rettungshundestaffel geplant. Auch der Besucher-Service «Welche Hunderasse passt zu mir?» wird wieder geboten.

Eine große Auswahl an Hundefutter, Snacks und Zubehör gibt es an über 120 Ständen aus Industrie und Handel. Hier werden zu günstigen Messepreisen alle Produkte, die das Hundeherz höher schlagen lassen, angeboten.

Die Zuchtschau ist täglich von 9.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt für einen Erwachsenen kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Einige Ergebnisse sind bereits bekannt:

2.5. 2008:
FCI-Gruppe 2 / FCI-Gruppenwettbewerb (Gruppe 2)
FCI-Gruppe 4 / FCI – Gruppenwettbewerb (Gruppe 4)
FCI-Gruppe 7 / FCI- Gruppenwettbewerb (Gruppe 7)

3. 5. 2008:
FCI-Gruppen 1, 6, 9

4. 5.2008:
FCI-Gruppen 3, 5, 8, 10

Best in Show (BIS):

Rasse: Saluki
Name: Dakira Sawahin
Besitzer: Hintzenberg-Freisleben Dagmar u. Völker, Karin
Land: Deutschland

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Das grösste Auge der Welt – Untersuchung eines Riesen-Kalmars

Mit einem Durchschnitt von 27 Zentimetern hat ein gefangener Riesen-Kalmar nach Angaben neuseeländischer Biologen die größten Augen von allen Lebewesen der Welt.

Die Forscher, die den Giganten aus den Meerestiefen vor der Antarktis untersuchen, erklärten am Mittwoch nach dem Auftauen der Kreatur, es handele sich um das «einzig intakte Auge» eines Riesen-Kalmars, das je gefunden wurde. «Es ist spektakulär», sagte Kat Bolstad von der Universität Auckland.
Neuseeländischen Fischern war das fast 500 Kilogramm schwere und acht Meter lange Tier im vergangenen Jahr ins Netz gegangen. Es ist das schwerste jemals gefangene Exemplar. Der Kalmar, der bis zu 2.000 Meter tief tauchen kann, wollte einen Seehecht verspeisen, den die Fischer gerade am Haken hatten. Nach seinem Fang wurde der Riese tiefgefroren und ins Nationalmuseum nach Wellington gebracht.
Bei dem Tier handelt es sich um einen Koloss-Kalmar (Mesonychoteuthis hamiltoni). Vermutlich sei das Tier ein Weibchen, doch ganz sicher seien sich die Forscher noch nicht, sagte Bolstad.

Quelle: pr-inside.com
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Studie: Kinder die mit Hund aufwachsen haben vermindertes Allergierisiko

Kinder, die mit Hunden aufwachsen, haben ein geringeres Allergierisiko. Dies bestätigte nun eine Längsschnittstudie über zehn Jahre mit fast 10 000 untersuchten und befragten Kindern. Die genauen Ursachen konnte das internationale Wissenschaftlerteam um Joachim Heinrich vom Helmholtz Zentrum München jedoch noch nicht erklären. Hunde bringen mehr Dreck ins Haus, erläuterte Heinrich. Dabei kämen vermehrt Bestandteile von Bakterien, sogenannte Endotoxine in die Wohnungen. Sie können bei Kontakt mit Schleimhäuten zu Fieber führen.

«Wir haben aber gefunden, dass die Endotoxine, die für den protektiven Effekt der Hundehaltung bislang verantwortlich gemacht wurden, für den Schutz vor einer Allergie bei Hundehaltung keine Rolle spielen», sagte Heinrich der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Heinrich spekuliert, dass zahlreiche andere Faktoren wie der Umgang mit Hunden im Freien, „hundefreundliche Wohnumgebungen“ oder andere bislang unbekannte Keime des Hundes zu diesen Effekten beitragen könnten. Eine abschließende Erklärung, warum die Hundehaltung das kindliche Immunsystem spezifisch gegen Allergien trainiere, bleibe offen.
«Wir haben einen sehr starken Effekt bei Hundehaltung für eine Schutzfunktion gegen Allergien festgestellt», sagte Heinrich. Eltern mit Hund müssten deshalb keine Sorgen haben, wegen eines befürchteten höheren Allergierisikos ihrer Kinder.

Es wird aber dringend davor gewarnt einen Hund zur Prävention vor Allergien anzuschaffen!

Erst im März hatten Bremer Wissenschaftler Allergikerfamilien davor gewarnt, Hunde zu halten. In solchen Familien steige für die neugeborenen Kinder das Risiko einer Erkrankung an Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen um 40 Prozent, sagte Hermann Pohlabeln vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin. Bei den anderen Familien senke ein Hund dagegen das Allergierisiko. Das Team hatte Mütter kurz nach der Entbindung und zwei Jahre später befragt.

Quelle: sueddeutsche.de

Affe läuft frei im Schwarzwald – Herkunft unbekannt

In Donaueschingen bei der Gauchachtalbrücke haben Spaziergänger am Sonntag einen Berberaffen entdeckt. Das Tier hält sich immer noch dort auf, die Herkunft des Tieres ist aber ein Rätsel. Am Sonntagnachmittag klingelt das Telefon im Polizeirevier Donaueschingen. Aufgeregt berichten Spaziergänger davon, dass sie unterhalb der Gauchachtalbrücke bei Döggingen, auf der alten B 31, einen Affen gesehen haben:

„Er schwingt sich hier von Ast zu Ast.“

Beamten rücken aus, um den mysteriösen Fall zu überprüfen. Tatsächlich handelt es sich nicht um einen schlechten Scherz: Zwischen Tannen und Eichen hockt ein Äffchen.

Die Polizei ist in diesem Fall zunächst ratlos. Ein Tierpfleger vom Tierpark Löffingen stellte klar, dass das Tier nicht aus dem Park stamme. Nun wird es knifflig für Polizei und Affe.

Denn laut den Beamten gibt der Tierpfleger eine beunruhigende Prognose ab. Wenn das Tier eingefangen und zu Artgenossen gesperrt werden würde, bedeute dies sein sicheres Ende – die anderen Affen würden ihn als „Eindringling“ in ihrer Gruppe betrachten und nicht besonders freundschaftlich behandeln.

Die Versuche, den kleinen Primaten dingfest zu machen, scheitern ohnehin – als der Sonntag zu Ende geht ist er immer noch auf freien Händen und Füßen.

„Es ist gar nicht so einfach mit dem Vieh“, heißt es bei der Polizei Donaueschingen am Montag auf Anfrage von schwarzwaelder-bote.de. Zwar halte sich das Sorgenkind noch immer bei der Gauchachtalbrücke auf, doch ob man ihn einfängt oder nicht, das solle das Veterinäramt entscheiden.

Dort herrscht zunächst Erstaunen über den freien Affen. Bislang sei er noch nicht von dem Fall unterrichtet worden, meint Norbert Admaski vom Veterinäramt Donaueschingen. Für ihn steht aber fest, dass man den Affen nicht frei rumlaufen lassen kann, er vermutet das das Tier verhungern wird.
Der Affe müsse eingefangen und sein Gesundheitszustand überprüft werden. Und natürlich sei es dringend notwenig, herauszufinden, wem der Affe gehört.

Seine Herkunft ist aber nach wie vor ein Rätsel, es wird nirgends ein Affe vermisst.

Findet sich kein Besitzer, heißt es wohl Klappe zu, Affe tot – der Ausreißer wird laut Polizei wohl eingeschläfert. Dazu muss er aber erst mal gefangen werden.

Bei der Affenjagd will die Polizei die Öffentlichkeit raushalten: Es werde eindringlich davor gewarnt, sich dem Affen zu nähern, da er sehr bissig sein könnte, heißt es in einer Warnung. Hinweise über die Herkunft werden allerdings gerne entgegengenommen. Unter 0771 / 83 78 30 soll dem Affenzirkus damit möglichst bald ein Ende bereitet werden.

Irrtümer und Ammenmärchen der Hundehaltung: Welpenschutz

Leider gibt es noch immer noch genügend Ammenmärchen in der Hundehaltung die sich hartnäckig halten. Einige bekannte Beispiele sind der Welpenschutz; den Hund mit der Nase in seinen Urin drücken damit er sauber wird oder die unlogische Aussage eine Hünmdin müsse einmal in ihrem Leben Welpen bekommen. Das ist natürlich alles Unsinn!

Hier werden nach und nach ein paar Ammenmärchen aufgeklärt, damit auch der letzte Irrglaube über Hunde endlich Geschichte ist. 😉

Der Welpenschutz

welpe.jpgSicher hat fast jeder Hundehalter schon ein mal den Satz gehört: „Da passiert nichts, der hat noch Welpenschutz!“. Aber einen Welpenschutz in dem Sinne gibt es nicht!

Leider kommt es wegen solchen Aussagen immer wieder zu Missverständnissen zwischen Hundehaltern. Der eine macht den Welpen von der Leine los und lässt ihn zu einen fremden Hund rennen, mit dem guten (aber falschen) Gewissen der hat ja Welpenschutz. Und dann passiert es, der Hund ist auf fremde Hunde vielleicht gar nicht gut zu sprechen und schnappt zu. Was bleibt ist ein verdutzter Halter (der hoffentlich dazu gelernt hat) und ein Welpe der eine negative Erfahrung gemacht hat die ihn wahrscheinlich verunsichert oder verängstigt hat und nun für sein Leben geprägt hat.

Man sollte also nie denken Welpen seien generell vor Angriffen erwachsener Hunde geschützt nur weil sie noch klein sind. Hunde haben kein Unrechtsbewusstsein. Es gibt keine Regel unter Hunden die Welpen pauschal schützt. Vor allem Hündinnen können fremden Welpen gegenüber grob werden. In Wolfsrudeln (in Gefangenschaft) kommt es sogar vor, dass fremde Welpen getötet werden.

Insgesamt genießen Welpen aus dem eigenen Rudel aber eine gewisse Narrenfreiheit, im vergleich zu ausgewachsenen Hunden. Das Bedeutet aber nicht das sie für unkorrektes Verhalten nicht auch die Konsequenzen tragen müssen. Im Hunderudel erziehen sowohl die Mutter als auch andere Rudelmitglieder die Welpen. Mit zunehmenden Alter werden diese Erziehungsmaßnahmen stärker. Ein Welpe darf sich im Rudel also oft mehr erlauben, aber auch das hat Grenzen.

Trifft ein fremder Hund auf einen Welpen gilt diese Narrenfreiheit nicht. Hier ist immer Vorsicht geboten!

Erster geklonter Hund wird nun Vater

Der Afghane „Snuppy“ wurde 2005 geklont und ist der weltweit erste Klon-Hund. Nun verkündeten südkoreanische Forscher der Staatlichen Universität Seoul am Freitag das der Rüde bald Vater wird.

Durch künstliche Befruchtung wurden nun ebenfalls geklonten Hündinnen mit dem Samen des Rüden gedeckt. Laut Angaben der Forscher ergab ein Ultraschalltest das alle Föten gesund sind. Die Geburt der Klonhund-Welpen wird zwischen dem 16. und dem 20. Mai erwartet, diese Welpen wären dann die 2. Generation Klon-Hunde. Die Forscher gaben an, dass es bei der zweiten Generation von geklonten Tieren bisher immer zu Missbildungen gekommen sei. Diese Welpen zeigten bisher aber keine Missbildungen.

Bei der Universität riefen die Presseberichte über das offenbar erfolgreiche Experiment jedoch keine Begeisterung hervor. Institutsleiter Kook Yang kündigte an, Lee für die Weitergabe der Ergebnisse an die Presse zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Es sei ein Bruch mit den Regeln der Universität, Forschungsergebnisse an die Presse zu geben, bevor die Forscher darüber in wichtigen Fachjournalen veröffentlicht hätten, sagte Kook. Die Universität hatte diese Praxis zur Vorschrift gemacht, nachdem der bekannte Klonforscher Hwang Woo Suk überführt worden war, Studien über das Klonen menschlicher embryonaler Stammzellen gefälscht zu haben. Lee gehörte auch dem Team des umstrittenen Professors an, eröffnete nach dem Fälschungsskandal aber seine eigene Arbeitsgruppe.

Erst vor kurzem haben wir über diese Forscher berichtet: Geklonte Hunde arbeiten bald beim südkoreanischen Zoll

Quelle: Nachrichten.ch

Animal hoarding – krankhafte Tierhortung

Immer wieder haben Veterinärbehörden mit Fällen von krankhafter Tiersammlung  zu tun. Animal hoarding ist eine psychische Störung, sie ist veratwortlich dafür das Betroffene Menschen Haustiere regelrecht „sammeln“ und völlig unkontrolliert halten. Dabei handelt es sich meist um unzählige Tiere, Betroffene verlieren den Überblick über ihre Tiere. Sie können sie nicht artgerecht halten und sind nicht fähig sie angemessen zu verpflegen. Die Tiere leben oft in Massen auf einen kleinen Raum verteilt,  Hygiene wird völlig vernachlässigt und es fehlt an tierärztlicher Versorgung. Die Missstände können Betroffene weder selbstständig erkennen noch beseitigen. In späten Stadien kommt es zur völligen Verwahrlosung des Tierbestandes.

In den USA, wo es jährlich über 1000 Fälle mit hunderttausenden Tieren gibt, ist diese psychische Störung ein anerkanntes Krankheitsbild, nicht Deutschland jedoch noch nicht.

Bei den betroffenen handelt es sich meist um ältere, alleinstehende Personen – meistens Frauen.  Sie sehen sich selbst als engagierte Tierschützer. Ihr Sammelverhalten verbergen diese Menschen nach außen.

Bekannt werden solche Fälle meist erst durch Nachbarn denen Lärm oder Geruch auffällt.

Als Ursache gilt vor allem Einsamkeit! Die Betroffenen haben Angst bald völlig allein und isoliert zu leben und horten somit mehr und mehr Tiere, die dabei als Partner- oder Familienersatz gesehen werden. Mit jeden neuem Tier ist ein Glücksgefühl verbunden.

Laut Wikipedia sind die am meisten betroffene Tierarten Hunde mit 46,4%-60% und Katzen mit 33,9%-65% (je nach Studie). Der schlimmste deutsche Fall betraf über 500 Hängebauchschweine, ca. 300 Pferde, mehrere Hundert andere Tiere (Ziegen, Schafe, Lamas, Geflügel). In einem anderen Fall wurden in einem Haushalt 82 lebende und 108 toten Katzen gefunden.

Kampfhund attackiert Kinder in Berlin

In Charlottenburg hat ein herrenloser Kampfhund auf einem Schulhof zwei Kinder gebissen, sowie weitere Leute angefallen. Ein 3tes Kind verletzte sich ebenfalls bei der Flucht vor dem Tier. Der Hund hatte noch die Leine an, deshalb geht die Polizei davon aus, das der Halter sein Tier nicht mehr kontrollieren konnte und weggelaufen ist.

Zuerst sprang der Pittbull mehrere Erwachsene auf der Strasse an, davon wurde jedoch keiner verletzt. Nachher rannte der Hund auf den Schulhof der Elisabeth-Oberschule und biss einem Jungen und Mädchen in den Oberkörper bzw. Arm. Beide Kinder wurden sofort ambulant ins Spital gebracht und dort versorgt. Ein herbei geeilter Polizeibeamte schoss 2x auf den Hund, verfehlte ihn aber.

Durch ein beherztes eingreifen eines anderen Polizisten (selber Hundehalter) konnte der Hund Schlussendlich gebändigt werden. Der Beamte griff das Tier am Halsband und begrub es anschliessend unter sich. Er musste fast eine Stunde ausharren bis endlich ein ausgebildeter Tierfänger den Hund abtransportieren konnte. Er wurde in ein Tierheim gebracht.

Trotz der selbstlosen Rettungsaktion wurden die Polizisten von den herumstehenden Passanten beschimpft. Der Besitzer des Kampfhundes konnte bisher noch nicht ermittelt werden.

Dem Besitzer gehört ein Hundeverbot erteilt! Wer so leichtsinnig mit einem Kampfhund umgeht, bringt alle anderen Kampfhund-Besitzer somit in Veruf.

Die 10 intelligentesten Hunderassen?

border-collie2.jpg Nach dem Autor des Buches „The Intelligence of Dogs“, S. Coren wird Intelligenz bei Hunden in 3 Typen unterteilt:

  • adaptive Intelligenz (Lernen, Problemlösende Fähigkeiten)
  • instinktive Intelligenz
  • Obedience Intelligenz (Folgsamkeit, Unterordnung, Arbeiten)

Die ersten beiden Typen sind individuell von Hund zu Hund verschieden, während der letzte Typ auf eine ganze Rasse zutreffen kann oder auch nicht.

Es wurden dazu Rassen auf ihre Intelligenz hin untersucht und dann in eine Reihenfolge gebracht.

Die ersten 10 Rassen haben weniger als 5 Wiederholungen gebraucht um ein Kommando zu verstehen! Auf Platz 1 befindet sich der Border Collie, nicht wirklich verwunderlich bei einer Rasse mit so einen enormen Arbeitseifer und einer hohen Lernbereitschaft. Nur der Papillon auf dem 8. Platz hat mich etwas überrascht.

Hier die Plätze 1-10 der intelligentesten Hunde:

1. Border Collie

2. Pudel

3. Deutscher Schäferhund

4. Golden Retriever

5. Dobermann

6. Shelty

7. Labrador Retriever

8. Papillon

9. Rottweiler

10. Australian Cattle Dog

Und nun zu den hintersten 10 Plätzen:

1. Shih tzu

2. Basset

3. Mastiff

4. Pekingese

5. Bloodhound

6. Barsoi

7. Chow Chow

8. Englische Bulldogge

9. Basenji

10. Afghanischer Windhund

Bei den letzten Hunden fällt auf, dass einige eigenständige Rassen dabei sind. Der Chow Chow zum Beispiel ist für seinen eigenen Willen bekannt, aber ich denke nicht das man das als „dumm“ bezeichnen kann. Oder hat Intelligenz bei Hunden etwas mit ausführen von Befehlen zu tun?

Weitere Informationen zu vielen Hunderassen (Hundeseite.de)

Siebenschläfer: Nachwuchs nur in produktionsreichen Jahren der Futterbäume

siebenschlafer.jpg„Die fetten Jahre sind vorbei“, dachte sich der Siebenschläfer und stellte die Fortpflanzung ein. So könnte eine vermenschlichte Geschichte über die kleinen heimischen Nager enden. Auch wenn Siebenschläfer so nicht denken, reagieren sie doch signifikant auf „fette“ und „dürre“ Jahre ihrer Futterbäume Buche und Eiche. Das ist aber nichts besonderes, denn viele Tierarten passen ihren Lebensrhythmus an vorhandenes Futter an. So können beispielsweise Nagetiere, aber auch Wildschweine in Jahren mit reichlichem Nahrungsangebot mehr Junge großziehen. Das Außergewöhnliche ist, dass Siebenschläfer ihren Lebensrhythmus an fette und dürre Ernte anpassen, lange bevor die Fruchtproduktion der Bäume abgeschlossen ist. Das Wiener Institut für Wildtierbiologie untersucht, wie Siebenschläfer buchstäblich „in die Zukunft sehen“ können.

„Es scheint so. Denn Siebenschläfer wissen im Frühjahr, ob im Herbst genug Futter zur Aufzucht der Jungen da sein wird“

, erklärt Thomas Ruf vom Institut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Veterinärmedizinischen Uni Wien. Die Wissenschaftler vermuten hinter diesem Phänomen natürlich keine hellseherische Fähigkeiten, sondern ahnen, dass die Tiere eben auf frühe Anzeichen der Umwelt reagieren, die uns verborgen bleiben. So könnte es sein, dass die Tiere schon am Pollenflug von Buche und Eiche erkennen, wie viele Blüten geöffnet sind. Pollendetektoren der Tiere sind bisher jedoch nicht bekannt. Die Dissertantin Karin Lebl testete eine andere Theorie: Ist das Nahrungsangebot im Frühjahr ausschlaggebend für die Entscheidung, in Fortpflanzung zu investieren?

Frühjahrsfutter bestimmt Fortpflanzung

In der Natur wäre dies plausibel. Als frühe Nahrungsquelle dienen Blütenknospen und junge Früchte der Buchen und Eichen: Je mehr Knospen die Tiere finden, umso wahrscheinlicher ist es, dass eine große Zahl von Bucheckern und Eicheln genau dann reif sein wird, wenn die Jungen zur Welt kommen. „Kein anderer Winterschläfer gebärt so spät im Jahr – erst im August“, meint Claudia Bieber, die seit 15 Jahren an Siebenschläfern forscht. Nicht zufällig ist im August die Reifezeit der Bucheckern und Eicheln, deren hoher Fett- und Proteingehalt die perfekte „Power-Nahrung“ zur Aufzucht der Jungen ist. In den Experimenten von Karin Lebl wurde der Einfluss der Nahrung auf den Fortpflanzungserfolg der Siebenschläfer im selben Jahr gemessen, indem wertvolle Nahrung (Sonnenblumenkerne) zugefüttert wurde.

„Tiere, denen im Frühjahr mit Zusatzfutter ein ,fettes Jahr‘ vorgegaukelt wurde, pflanzten sich verstärkt im Herbst fort“. Es war nicht etwa der Energiegehalt des Futters oder das Körpergewicht ausschlaggebend, sondern allein die Anwesenheit von Futter war das Signal, das die Fortpflanzung auslöste. Damit war die Hypothese bestätigt, dass die Vorhersehbarkeit der herbstlichen Fortpflanzung vom Frühjahrsfutter bestimmt wird.

Wer sich im Tierreich auf Buchen und Eichen als Nahrungsgrundlage verlässt, lebt ein unregelmäßiges Leben. Diese Bäume produzieren ihre Früchte mit großer Unvorhersehbarkeit – eine Strategie gegen Fraßfeinde. In einzelnen Jahren, den Vollmastjahren, tragen alle Buchen Früchte. Der ökologische Sinn steckt in der Überproduktion: So viele Bucheckern können die Räuber gar nicht fressen, dass nicht reichlich Samen zur Baumvermehrung übrig bleiben. In „intermediären“ Jahren trägt manche Buche Früchte, manch andere nicht. So können sich Fraßfeinde nie darauf einstellen, ob im Herbst genug Nahrung da sein wird. „Die Vollmastjahre treten in unregelmäßigen Abständen alle drei bis 15 Jahre auf“, erklärt Ruf. Dies sind die Jahre, in denen Siebenschläfer ihren Nachwuchs produzieren. Je länger die Tiere auf ein Vollmastjahr warten müssen, umso älter werden sie auch, bis zu zwölf Jahre – viel älter als andere Tiere dieser Größenordnung. Siebenschläfer sterben erst, wenn sie ihren Reproduktionserfolg geschafft haben.

Rekordverdächtige Datenbasis

Die Wartezeit auf ein Fortpflanzungsjahr ist ebenso ungewöhnlich wie die lange Zeit, die Siebenschläfer im Winterschlaf verbringen. „Mit durchschnittlich acht Monaten halten sie den Weltrekord der Hibernation“, meint Bieber. Rekordverdächtig ist zudem die Datenbasis, die den Wissenschaftlern zur Verfügung steht: Schon seit 1984 führt der Niederösterreicher Franz Schieferdecker Buch über das Vorkommen von Siebenschläfern in den 200 Nistkästen, die er aus privatem Interesse an der Vogelwelt im Wienerwald rund um St. Corona am Schöpfl anbrachte. Während andere Ornithologen Siebenschläfer, die sich in den Vogelnistkästen breit machen, erschlagen, dienen Schieferdeckers Aufzeichnungen über nistende Siebenschläfer nun der wissenschaftlichen Langzeitstudie.

Quelle: diepresse.com