Seiten: Vorherige 1 2 3 ... 18 19 20 21 22 ... 27 28 29 Nächste

Großer Schritt gegen HD – Anlagen für HD durch Blutproben bestimmtbar

Ein Meilenstein, nicht nur für die Tiermedizin, sondern vor allem für Züchter betroffener Rassen!

Forscher der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) haben die genetischen Ursachen für die Hüftgelenkdysplasie (HD) entdeckt! Es wurde nun ein Gen-Test entwickelt mit dem anhand einer Blutprobe schon im Welpenalter die Anlagen für HD bestimmbar sind.

Anzeige:

Bisher konnte HD durch Röngenbilder festgestellt werden. Um eine sichere Aussage zu machen musste man mit einer Untersuchung warten bis der Hund ausgewachsen ist. Der neue Test könnte die Röntgenuntersuchung ganz ablösen, nun können Hinweise auf HD schon im Welpenalter bestimmt werden.

Viele Rassen betrifft das schmerzhafte Hüftleiden. Besonders häufig betroffene Rassen sind Mops und Englische Bulldogge, aber auch in der Deutschen Schäferhund Zucht ist HD ein Problem. Züchter arbeiten schon lange gegen die erbbare Gelenkkrankheit, Tiere die zur Zucht genommen werden müssen HD frei sein, oder dürfen nur geringfügig betroffen sein (die genauen Bestimmungen sind hier von Rasse zu Rasse unterschiedlich).

Die Krankheit entsteht durch das Zusammenwirken vieler Gene und komplexer Stoffwechselvorgänge. Für die Studie wurde das Erbgut von 1500 Tieren untersucht, zudem wurden Röntgenaufnahmen und Ahnentafeln ausgewertet.

«Wir können Züchtern nun helfen, HD zurückzudrängen»

, sagte der Leiter der Studie, Prof. Ottmar Distl, am Mittwoch am Rande einer Tagung, zu der einige Züchter ihre Tiere mitgebracht hatten. (Quelle: Welt.de)
Auf Basis der neuen Erkenntnisse sollen künftig auch Therapieansätze und Vorsorgemaßnahmen erarbeitet werden. Somit ist man bei der Bekämpfung von HD schon einen sehr großen Schritt weiter.

Für Genetiker ist der beliebteste Rassehund der Deutschen , der DSH, besonders interessant, weil Zuchtlinien seit mehr als 100 Jahren dokumentiert sind.
Am Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der TiHo wollen die Wissenschaftler jetzt die Krankheitsentstehung genauer analysieren, um die Basis für neue Vorsorge- und Therapieansätze zu liefern.

Anzeige:

Teilen:

Skandal in Fressnapf-Filiale Köln-Lindweiler

Geständnis durch Filialleiter

Gas-Skandal in einer Kölner Fressnapf-Filiale. Am Mittwoch gestand Filialleiter Achim J. vermeintlich kranke Agaponiden, Nymphen- und Wellensittiche vergast zu haben, nachdem die Zeitung EXPRESS über das grausame Töten von 90 Vögeln in einer Fressnapf-Filiale in Köln berichtete.

Der Käfig als Todesfalle.

In einem Müllbeutel eingepackt „entsorgten“ Mitarbeiter der Tierhandlung fast 100 vermeintlich kranke Vögel im Auftrag des Chefs, in dem aus einem Schlauch tödliches CO2-Gas einströmte. Einige Dutzend Tiere wurden auch in einen Eimer mit Deckel gesteckt, auf diese Weise vergast. Eine medizinische Behandlung der Tiere war dem Chef zu teuer.

Die „Fressnapf“-Zentrale griff hart durch.

Mit dem Veterinäramt ermittelten sie direkt vor Ort. Am Mittwoch nun gestand der Filialleiter die Vorwürfe und wurde per sofort entlassen.

„Herr Achim J. hat heute gegenüber den Tierärzten des Veterinäramtes Köln zugegeben, dass die im EXPRESS erhobenen Vorwürfe der Wahrheit entsprechen. Er hat damit die Beschuldigungen gegen ihn in vollem Maße eingeräumt“,

sagt „Fressnapf“-Sprecher Achim Schütz.

Und weiter:

„Auf Drängen der Fressnapf-Zentrale wird Herr J. aus den Vorgängen Konsequenzen ziehen und den Markt verkaufen. Die Leitung des Marktes übernimmt ab sofort die Fressnapf-Zentrale.“

Filialleiter J. steht derzeit total neben sich. Er erklärt sein „unentschuldbares Verhalten“ als „Kurzschlusshandlung“:

„Ja, ich habe die Tiere vergast. Das hätte nicht geschehen dürfen, doch bedauerlicherweise kann ich das nicht rückgängig machen.“

Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn – wegen unerlaubten Tötens von 93 Sittichen.

Weitere Artikel:
Bericht 31.03.2008
Bericht 01.04.2008
Bericht 02.04.2008

Gefunden via crusta.de

Anzeige:

Teilen:

Angst vor Schlangen ein Urinstinkt

Die meisten Menschen haben eine natürliche Abneigung gegenüber Schlangen. Dahinter steckt mehr als der schlechte Ruf der Schlange, die in der Bibel etwa den Sündenfall heraufbeschwor, als sie Eva überredete, in den Apfel zu beißen; auch bei anderen Kulturen und Religionen kommt das Tier schlecht weg, so zum Beispiel bei den Sufis in der islamischen Glaubenswelt, bei denen die Schlange für die niedere Triebseele steht.

Schlangen mit ihrem oft tödlichen Gift sind für den Menschen lebensgefährlich. Deshalb ist die Angst vor dem Tier lebensrettend, weil wir auf eine respektvolle Distanz zu ihm gehen und uns im Notfall durch schnelles Flüchten vor ihm schützen. Wissenschaftler der Universität von Virginia haben nun herausgefunden, dass diese beschützende Angst nicht anerzogen ist, sondern wir mit ihr zur Welt kommen. Folglich ist sie in unserem genetischen Code verankert und gehört zu unserer evolutionären Grundausstattung.

Die Psychologinnen Vanessa LoBue und Judy DeLoache wiesen das mit dem folgenden Versuch nach. Sie zeigten Erwachsenen und Kindern Bilder, die harmlose Gegenstände abbildeten und dazwischen streuten sie immer wieder eine Schlange. Ergebnis: Die Kinder, obwohl nur ein paar Jahre alt und völlig unvorbelastet, reagierten auf das Reptil instinktiv so furchtsam wie die erfahrenen Menschen.

Die Wirkung von Giften wird allgemein anhand des so genannten LD50-Wertes beurteilt. Die giftigsten Schlangen der Welt sind allesamt in Australien heimisch. Zu ihnen zählen insbesondere die an der Küste Australiens beheimateten Seeschlangen. Als giftigste aller Schlangen gilt allgemein der ebenfalls in Australien vorkommende Inlandtaipan mit einem LD50-Wert von 0,025 mg/kg (je niedriger, desto stärker das Gift). Dies ist jedoch umstritten und kann möglicherweise nicht genau festgestellt werden.

Die unterschiedlichen Bewertungen sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass die LD50-Werte von Test zu Test schwanken. Dies kommt zustande, da die Werte von Tier zu Tier unterschiedlich und Messungen aufgrund physikalischer Prinzipien grundsätzlich immer fehlerbehaftet sind. Dennoch bestätigen die meisten Tests die im Artikel „Giftschlangen“ aufgeführte Reihenfolge.

Hinzu kommt, dass die konkrete Wirkung eines Giftes auf einen gebissenen Menschen oder ein Tier, aufgrund derer die Beurteilung der Giftigkeit einer Schlange ebenfalls häufig vorgenommen wird, nicht unbedingt mit dem durch die LD50-Messung gewonnenen klinischen Wert des Schlangengiftes übereinstimmt. Im Gegensatz zum LD50-Wert spielen hier die aktuelle Toxizität der Schlange, Bisstiefe, Menge des inkorporierten Giftes, Stelle der Bisswunde, Reaktion des gebissenen Organismus usw. eine erhebliche Rolle.

Quelle: wikipedia.de

Quelle: pm-magazin.de

Embryo aus Mensch und Tier erschaffen

Stammzellenforschung durch britische Forscher

Eine wissenschaftliche „Sensation“ ist britischen Forschern gelungen. Erstmals wurden Embryonen aus tierischem und menschlichen Erbgut geschaffen, kündigte die Universität in Newcastle am Mittwoch an.

Eizellen von Kühen
Die Wissenschaftlicher injizierten Erbgut aus menschlichen Hautzellen in die Eizellen von Kühen, um die Hybrid-Embryonen zu erzeugen. Vorher wurde daraus die tierische DNA entfernt.

Spätestens nach zwei Wochen zerstört
Die britischen Forscher betonen die Zellen nur für die Forschungszwecke eingesetzt zu haben und diese nach max. 2 Wochen zu zerstören, die Embryonen überlebten 3 Tage. Selbst nach 2 Wochen seien sie noch kleiner als ein Stecknadelkopf.

Nur ein Zellhaufen
Da tierische Eizellen im Gegensatz zu menschlichen nicht nur begrenzt zur Verfügung stehen, seien auf diese zurückgegriffen worden, teilte John Burn, Leite des Instituts mit. Er wies Kritik zurück wonach die Forschung mit Chimären unethisch sei:

„Wir haben es hier mit einem Zellhaufen zu tun, der niemals irgendwo eingepflanzt werden würde.“

Bislang keine Stammzellen
Es sei noch nicht möglich gewesen Stammzellen zu entnehmen:

„In einem nächsten Schritt sollen die Embryonen sechs Tage überleben, damit wir hoffentlich Stammzellen gewinnen können“,

so Burn.

Experiment mit Sondergenehmigung
Unter der Leitung von Lyle Armstrong (Stammzellenforscher) hatte die Embryologie-Behörde HFA für das Experiment eine Sondergenehmigung erteilt. Es sollte festgestellt werden ob sich Chimären-Stammzellen für die Behandlung bei schweren Krankheiten eignen.

Neues Gesetz geplant
In England soll ein neues Gesetz zur Stammzellenforschung vorbereitet werden, bei welchem die Erzeugung von

Chimären-Embryonen zu Forschungszwecken generell erlauben und regeln soll. Die katholische Kirche und die Gesellschaft für den Schutz ungeborener Kinder bezeichneten die Experimente als unmoralisch und forderten ein Verbot derartiger Forschungen.

Kritik
Es bleibt wirklich fraglich in welche Richtung sich die Forschung in Sachen Stammzellen entwickelt. Es müssen ganz klar abgesteckte Regeln vorhanden sein für dieses Forschungsgebiet. Ein vermischen zwischen Mensch- und Tierzellen stehen wir sehr kritisch gegenüber, auch wenn diese im Sinne der Erforschung von Medikamenten statt findet. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.

Weiterführende Informationen:
http://www.zenit.org/article-14805?l=german

Zoo Basel: junger Gepard ausgebrochen

gepard.jpgAm Donnerstag Nachmittag ist im Basler Zoo ein junger Gepard aus seinem Gehege ausgebüxt. Es ist ihm gelungen beim Teichrand an der Abschrankung vorbei zu gehen. Ganz wohl war ihm, so ganz ohne Mama, in Freiheit aber anscheinend nicht. In den Videos, von baz-Leser Robert Thömmes, ist schön zu hören, wie das Jungtier nach seiner Mutter ruft.

Der Ausreisser konnte aber anschliessend wieder von Zoo Mitarbeitern in sein Gehege gebracht werden. Die Zoobesucher sowie das Tier selbst kamen bei dessen Abenteuer nicht zu schaden.

Videos von dem jungen Ausreisser:

Quelle: Baz.ch

April, April, auch in der Tierwelt *g

Stadionverbot gegen Hennes VII. – Was ist ihre Meinung?

Wie koeln.de berichtet, erwirkte der Tierschutzverband PETA am Dienstagmorgen eine einstweilige Verfügung gegen den 1. FC Köln: Maskottchen Hennes VII. darf – zumindest vorerst – nicht mehr ins Stadion geführt werden.

“Die Verantwortlichen setzen den Ziegenbock völlig grundlos einem Höllenlärm aus. Das arme Tier erhält einen wahren Adrenalinschock”, argumentierten die Tierschützer. Die Lebenserwartung von Hennes VII. sinke dadurch erheblich. Fakt ist: Der 1. FC Köln zählt zu den wenigen deutschen Profivereinen, die ein lebendiges Tier vor die Zuschauerränge führen.

Andererseits gilt Hennes VII. als der bekannteste Glücksbringer im deutschen Fußball. Könnte PETA ein dauerhaftes Stadionverbot gegen Hennes VII. durchsetzen, wäre die Bundesliga um eine Attraktion ärmer. Außerdem betonten die Verantwortlichen des 1. FC Köln, dass der Geißbock Stadionatmosphäre gewohnt sei, schließlich hätten sie ihn langsam und schonend darauf vorbereitet.

Was sagen Sie dazu? Sollten Fußballvereine auf lebendige Tiere als Glücksbringer verzichten? Möchte PETA nur Aufmerksamkeit erwecken? Schildern Sie Ihre Meinung!

Quelle: http://bz.koeln.de/2008/04/01/stadionverbot-gegen-hennes-vii-was-ist-ihre-meinung/

Wolf büxt wieder aus Osnabrücker Zoo aus

Wolf Roy fühlt sich im Osnabrücker Zoo offenbar nicht sonderlich wohl.

Das Raubtier büxte am Montag zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen aus einem Gehege aus (wir berichteten), wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben einer Zoosprecherin hatte Roy einen Elektrozaun abgerissen und war hinübergesprungen. An der anschließenden Suchaktion beteiligten sich neben Mitarbeitern des Tierparks neun Polizeistreifen.Weil das Tier in unmittelbarer Nähe der Autobahn 33 umherstreifte, wurde die Fahrbahn in Richtung Diepholz aus Sicherheitsgründen für etwa fünf Minuten gesperrt. Nach knapp zweistündiger Flucht trieben Polizisten den Wolf zu einem Tierpfleger, der ihn mit einem Kescher einfing. Dann wurde Roy betäubt und in den Zoo zurückgebracht.

Es sei unklar, weshalb der Wolf erneut ausgebrochen sei, sagte die Zoosprecherin. Die erste Flucht war ihm Anfang März während Reparaturarbeiten am Gehege gelungen. Im Rudel habe es zwar Reibereien um die Alphaposition gegeben, das sei aber normal, sagte die Sprecherin. Roy könne vorerst nicht ins Gehege zurück. Man habe ihn separat in einem Käfig untergebracht, der eigentlich für Tiger gedacht sei.

Auch ein männlicher Nachkomme von Roy war schon einmal aus dem Zoo geflüchtet. Im Januar 2007 war Wolf Welpi entlaufen, als Orkan «Kyrill» einen Zaun umgeworfen hatte.

Quelle: die-topnews.de

Misteriöses Katzenverschwinden in Österreich – Tierfänger vermutet

katzi.jpgAllein in Salzburg in kürzester Zeit 200 Katzen verschwunden!

In der letzten Zeit verschwinden an verschiedenen Orten Österreichs immer mehr Katzen – ohne jede Spur. In der Stadt Salzburg verschwanden innerhalb kurzer Zeit ca. 200 Katzen, in Sollenau fehlt von ca 40 Katzen jede Spur. Auch im nahe gelegenen Leobersdorf verschwanden Katzen. Eine Besitzern erzählte von ihrer „Loona“, ein 8 Monate altes Kätzchen das ebenfalls verschwunden ist.

„Es war am Abend immer unterwegs, doch spätestens in der Früh wieder hier“

Nach ihrem verschwinden suchte die Besitzern alles ab, zu Fuss und mit dem Auto, es wurden Zettel mit einem Foto verteilt, Nachbarn befragt und Tierheime angerufen – alles vergebens. Das Kätzchen ist nun schon seit 4 Wochen weg.

Auch die anderen Katzen sind wie vom Erdboden verschluckt.
Mittlerweile werden auch Katzenfänger nicht mehr ausgeschlossen! Katzenhaltern aus betroffenen Regionen sollten besonders aufmerksam sein und ihre Katzen vor allem Nachts nicht mehr rauslassen.

Recherchen haben ergeben, das dies keine Seltenheit ist!

Unzählige ähnliche Fälle gab es auch schon in vielen Regionen Deutschlands.

Es wird spekuliert, dass die Tiere als Katzenfelldecke enden oder im Versuchslabor landen. Ein schlimmer und beunruhigender Verdacht für jeden Katzenbesitzer.

Tierschützern ist das Phänomen seit Jahren bekannt. Auffällig ist das immer wieder Spendensammlungen und Kleidersammlungen für diverse Hilfswerke mit den Verschwinden vieler Katzen in Verbindung gebracht werden. Sammelkörbe und Eimer werden ohne vorherige Anmeldung vor einigen Wohnungen aufgestellt, mit der bitte sie mit Altkleidern, Schuhen und Decken zu befüllen. Mit den Eimern, so Betroffene, verschwanden auch die Katzen!
Bestimmte Fahrzeuge sollen so präpariert sein, dass Katzen mit einen Lockstoff durch ein Loch unter dem Auto hinein gelockt werden.

Bisher konnte ein Zusammenhang mit Spendensammlern aber noch nicht eindeutig bewiesen werden.

Tierschützer raten bei einem Verdacht, die Kennzeichen der Fahrzeuge zu notieren und die Polizei zu informieren, wenn ihre Tiere verschwinden. Noch besser sei es, Anzeige wegen des Verdachts auf Haustierdiebstahl zu erstatten.

Germany’s Next Tierquäler?

«Germany’s Next Topmodel»-Kandidatin Gisele verweigert allenthalben die Arbeit. Für einmal aber hatte sie mit ihren Zweifeln aber Recht, denn das Foto-Shooting mit Tieren stösst auf Kritik…

Gisele ist eine Heulsuse: Die GNTM-Kandidatin ist hoch emotional und psychisch vielleicht nicht die Stabilste. Doch für einmal konnten einige der Zuschauer ihre Reaktion verstehen, denn das Fotoshooting mit (jungen) Tieren hat auch andere Kritiker auf den Plan gerufen.

«Da habe ich das erste mal gemerkt, wie die mit dem umgehen»

Bei eisiger Kälte drehten die Models in spe auf den belebten Strassen New Yorks mit einer Dogge, einem Falken, einem Schimpansen und einem Löwenbaby. Für Gisele eigentlich ein Grund zur Freude. «Bei mir geht das Herz auf, wen ich mit Tieren zu tun habe». Dann aber zögert sie.

«What’s the matter? Are you scared?»,

fragt die Aufnahmeleiterin.

Nein, Angst hat Gisele nicht.

«Ich liebe Affen, ich war so glücklich, aber dann kam ich in die Realität zurück, da habe ich das erste mal gemerkt, wie die mit dem umgehen.»

Das Tier tat Gisele Leid.

«Ich möchte den halt nicht so hin- und herziehen. So wie die den anfassen, das ist nicht so meine Art. Ich bin nicht so dafür, dass man die Tiere hier draussen in der Kälte hat.»

Das könne vielleicht eine Dogge vertragen, vielleicht ein Löwe, aber kein Schimpanse.

Das sagt die Expertin

Das ein Löwenbaby niedrige Temperaturen mag, darf allerdings auch bezweifelt werden. 20minuten.ch fragte bei der Expertin Karin Isler nach, die Oberassistentin beim Anthropologischen Institut der Universität Zürich ist.

«Dass der Schimpanse an der Hand eines Models laufen muss, ist an und für sich keine Tierquälerei»,

lautet ihre erste Antwort.

Aber: «Die eigentliche Qual sind die Lebensumstände eines solchen Schimpansenbabys. Er wächst nicht in einem Schimpansen-Verband auf, wie er es in der freien Natur oder im Zoo tun würde, sondern mit Menschen. Solche Tiere werden später im Erwachsenenalter so aggressiv, dass sie nicht mehr unter Menschen leben können. Man kann sie aber auch nicht mehr in einem Schimpansenverband integrieren, da sie gegenüber ihren Artgenossen nicht sozialisiert sind. Anders bei vielen Tieren ist bei Menschenaffen das Sozialverhalten nicht instinktiv, sondern angelernt.»

Reizthema: Tiere in der Unterhaltung

Die Arbeit mit Tieren zu Unterhaltungszwecken ist – gerade wenn sie klein sind – immer ein Reizthema. Vielleicht haben Klum und Co aber auch schon mit Protesten gerechnet: Wer das Shooting im Internet auf der Webseite des Topmodels kritisieren will, kommt nicht weit: Derartige Kommentare werden gelöscht. Was halten die 20minuten.ch-User von der Geschichte: Wir da viel Lärm um Nichts gemacht oder war die Szene eine unnötige Quälerei von Tieren?

Quelle: 20min.ch

Kanada: Robbenjagd geht wieder los

Am kommenden Freitag beginnt in Kanada wieder das abschlachten hunderttausender Sattelrobben.

275.000 Robben sind zur Tötung freigegeben wurden, das sind 5.000 mehr als im letztem Jahr. Dabei wurde die Quote zuletzt noch gesenkt wegen schlechter Eisbedingungen. Die Regierung in Kanada begründet die Erhöhung mit einem zurückgehen des Kabeljau-Bestands. Sie macht die große Sattelrobben Population für den Rückgang verantwortlich.

Wie jedes Jahr gab es wieder viele Proteste von Tierschützern.

Die kanadische Regierung erließ neue Auflagen für die Jäger, die eine Lizenz beantragt haben: Sie wurden am Dienstag angewiesen, den Robben die Schlagadern unter den Schwimmflossen zu durchtrennen. Damit solle sichergestellt werden, dass die Tiere wirklich tot sind, wenn ihnen das Fell abgezogen wird. Tierschützer betrachteten dies jedoch keineswegs als humane Regelung und reagierten empört.

Es bedeute lediglich, dass Verbluten nun zum Bestandteil des grausamen Tötungsprozesses geworden sei, erklärte Rebecca Aldworth, Kanada-Referentin der amerikanischen Organisation Humane Society. Sie zeigte sich schockiert darüber, dass ein Land, das weltweit als modern und aufgeschlossen gelte, solch „archaisches Abschlachten“ weiterhin gestatte.

Robbenjagd, von den Gegnern häufig abwertend als Robbenschlachten bezeichnet, ist die intensive Jagd auf Robben. Dabei machen sich die Robbenjäger die Tatsache zunutze, dass viele Robben zur Fortpflanzungszeit in Kolonien leben. Vor allem auf Inseln hatten die Robben vor dem Menschen nie Feinde zu fürchten und lassen sich daher problemlos töten. Die Tötung erfolgt teilweise noch durch Metallstangen, sogenannte Hakapiks, also stumpfe Waffen, um das Fell nicht durch Einschusslöcher zu entwerten. Überwiegend sind die Jäger heute aber auf die Nutzung von Schusswaffen übergegangen.

Kritik:
Seit Jahren protestieren Tierschützer gegen die Robbenjagd; der Internationale Tierschutzfonds, Greenpeace und weitere Umweltorganisationen sehen darin sinnlose Massaker. Bilder von Robbenbabys, die mit Hakapiks blutig erschlagen wurden, gingen durch die weltweiten Medien. Die Jagd auf ganz junge „Whitecoats“ wurde daraufhin in Kanada 1987 offiziell verboten. Greenpeace nimmt die traditionelle Selbstversorgung der Inuit von der Kritik aus und konzentriert sich auf die professionelle Massenschlachtung von Robben. Strittig ist insbesondere, inwiefern die Robbentötung für Felle moralisch gerechtfertigt ist und die Tiere sofort tot sind. Auch zweifeln Kritiker an, ob die Robben tatsächlich den Fischbestand der Region gefährden und verweisen auf die Überfischung durch auswärtige Hochseeflotten. Als ökonomische Alternative wird auf die touristische Attraktion der Tierwelt verwiesen.

Bereits 1976 protestierte die Schauspielerin Brigitte Bardot gegen Umfang und Methoden der Robbenjagd und machte diese einer weltweiten Öffentlichkeit erst bekannt. Der Ex-Beatle Paul McCartney und Heather Mills ließen sich zur medialen Unterstützung des Protests vor Beginn der Jagdsaison 2006 mit Robbenbabys fotografieren.

Quelle: wikipedia.de