Urteil im Kater-Prozess: Katze Chico zieht nicht um

Hannovers berühmtester Kater „Chico“ darf bei seinem Herrchen bleiben: Im skurrilen Prozess um den rot-gestreiften Stubentiger hat Amtsrichter Peter Buchmann entschieden, dass das Haustier weiter bei seiner bisherigen Familie wohnen darf. Ein ehemaliger Nachbar des Besitzers von „Chico“ hatte das Tier für sich beansprucht und war vor Gericht gezogen. Die Verhandlung hatte sich über mehrere Prozesstage hingezogen, 15 Zeugen mussten über den Lebenslauf des Katers Auskunft geben.

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Das Urteil wurde nicht etwa in einem großen Saal, sondern in einem schlichten Amtszimmer verkündet. Hier saß lediglich die beklagte Familie aus Seelzen bei Hannover. Der Kläger fehlte – wie auch den gesamten Prozess über. Vor dem Zimmer drängten sich Journalisten und ein Kamerateam. Buchmanns Entscheidung fiel eindeutig aus: Das Tier bleibe bei der Familie. Der Kläger habe nicht eindeutig nachweisen können, dass der Kater wirklich ihm gehöre, begründete er. Damit steht nun auch der endgültige Name des kleinen Moppels fest: „Chico“ soll er künftig heißen. Den vom Kläger benutzten Namen „Cheeko“ wird er so schnell wohl nicht mehr zu hören bekommen.

Nach der Urteilsverkündung trat den wartenden Journalisten eine gelöst wirkende Familie entgegen. „Sehr erleichtert“ sei er nun, sagte der Vater. Sein elfjähriger Sohn strahlte über das ganze Gesicht.

„Wie hätten wir ihm denn erklären sollen, wenn man ‚Chico‘ einfach weggenommen hätte?“,

fragte der Vater. Aber nun sei ja alles gut gelaufen. Auch der Mutter war die Erleichterung anzusehen. Der mit seiner Klage abgewiesene Ex-Nachbar, der mittlerweile in Barsinghausen wohnt, wollte keinen Kommentar zur Prozess-Niederlage abgeben.

„Nun wollen wir mal hoffen, dass Friede einkehrt“,

gab Richter Buchmann der Familie noch mit auf den Weg. Er spielte damit auf den großen Aufwand an, den der vermeintlich einfache Prozess um eine Katze bewirkt hatte. Allein die Verwaltungskosten dafür hätten bei mehreren hundert Euro gelegen, berichtete ein Gerichtssprecher.

So schließt mit der Urteilsverkündung ein Prozess, der in ganz Deutschland für Aufsehen sorgte. Für Buchmann hat der etwas andere „Katzenjammer“ nun erstmal ein Ende. Für ihn war es nicht der erste Nachbarschaftsstreit, der vor Gericht ausgetragen wurde.

„Mal schauen, was wir als nächstes bieten können“,

sagte er.

Quelle: n-tv.de

Links zum Thema:
http://www.dogforfun-blog.de/allgemein/gericht-entscheidet-ueber-das-sorgerecht-fuer-kater-chico.html
http://www.pfotenundfell.de/50226711/kaukasischer_katzenkreis_oder_alle_wollen_chico.php

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Katzenmörder wird zu 7 Monaten Haft verurteilt

Am 24.Aug. 2007 warf Torsten F. seinen Kater „Popeye“ vor Wut aus dem Fenster im 5. Stock eines Plattenbaus. Popeye wurde nur 2 Jahre alt. Der süße schwarz-weiße Kater starb qualvoll.

Gestern wurde der Besitzer des Katers zu 7 Monaten Haft verurteilt und zwar nicht zur Bewährung! Endlich mal ein Urteil das nicht nur eine Bewährungshaft oder eine viel zu geringe Geldstrafe beinhaltet. Die Staatsanwaltschaft hatte lediglich eine Geldstrafe von 1000€ gefordert! Aber Richterin Monika Pelcz war zum Glück anderer Meinung: „Man muss ein Zeichen setzen. Menschen, denen es schlecht geht, dürfen Frust und Wut nicht an den Schwächsten auslassen!. 

Torsten F. war wütend über den Dreck den sein Kater Popeye gemacht hatte. Kurz darauf packte er den hilflosen Kater und schmiss ihn aus dem Fenster. Eine Nachbarin beobachtete ihn vom Balkon aus, er habe das Tier erst getreten und warf es dann herunter. DieNachbarin wollte dem Kater helfen, aber leider starb er kurz nach ihrer Ankunft auf dem Hof.

Vor Gericht versuchte der Katzenmörder seine grausame Tat auch noch mit einer Kurzschlussreaktion zu rechtfertigen.

Man kann nur hoffen das dieses Urteil andere Tierquäler abschreckt.

Quelle: Bild.de
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