Immer weniger Hühner stammen aus Käfighaltung

Ein positiver Trend zeichnet sich bei der kommerziellen Hühnerhaltung ab: Seit dem Verbot der Käfighaltung, das am 1. Januar 2009 in Kraft trat, ist die Zahl der Hühner in Legebatterien drastisch gesunken. Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, verringerte sich die Zahl der Hühner in konventioneller Käfighaltung bis Dezember 2009 um 60 Prozent auf 7,5 Millionen. Im Gegenzug stieg die Zahl der in Bodenhaltung lebenden Legehennen im Vergleich zum Vorjahr um 85 Prozent an. Ein leichter Rückgang von 1,5 Prozent war bei der Freilandhaltung zu verzeichnen.

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Der Stempel auf dem Ei verrät dem Verbraucher, aus welcher Haltung es stammt. Eine „0“ weist auf ökologische Produktion hin. Bei einer „1“ wurde das Ei von einer Henne in Freilandhaltung gelegt. Eine „2“ steht für Bodenhaltung. Bei einer „3“, die der Verbraucher jedoch immer seltener auf einem Ei zu sehen bekommt, wurde die Henne im Käfig gehalten.

Aber auch wenn die klassischen Legebatterien mittlerweile verboten sind, gibt es für Tierschützer trotzdem weiterhin Anlass zur Kritik. Die Kleingruppenhaltung, bei der die Hühner etwas mehr Fläche, Sitzstangen, Legenester und Einstreu vorfinden, bleibt weiterhin erlaubt. Zudem wird nur etwa jedes zweite Ei, was hierzulande gekauft wird, auch in Deutschland produziert.

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1 Kommentar zu diesem Beitrag.

  1. andreas's Gravatar

    Autor: andreas | Datum: 2. März 2010 um 17:02

    Das ist eine sehr gute Nachricht finde ich. Ich finds einfach Grausam wie mit den Hühner teilweise umgegangen wird. Meine Eier kaufe ich eigentlich ausschlieslich beim Bauern, kostet zwar mehr. aber da weis man was man hat. Das sollten mal mehr Menschen machen, da isst man lieber nur einmal in der Woche ein Ei, aber hat dafür auch was gescheites.

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