Neue Erkenntnisse über die Wanderungen von Weißen Haien

Neue Studien, die sich mit dem Wanderverhalten von Weißen Haien beschäftigen, haben nun gezeigt, dass die gefährlichen Meeresbewohner bis zu 1200 Meter tief tauchen. Derartige Tiefen waren bis dahin noch nie bei dieser Spezies gemessen worden. Diese bisher ungeahnten Tiefseetauchgänge stehen nun im Zusammenhang mit dem Wanderverhalten der Haie.

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Zu diesen Erkenntnissen kamen neuseeländische Forscher, nachdem sie in einer Testreihe mit 25 Weißen Haien, die zuvor mit modernen Sendern ausgestattet wurden, über Monate die Tiere beobachteten und die von dem Sender übermittelten Daten erfassten und auswerteten.
Von den Sendern, die sich nach maximal neun Monaten von selbst von den Meeresräubern lösen, wurden täglich über Satellit die genaue Tiefe, die Wassertemperatur sowie der exakte Aufenthaltsort der Tiere an die Forscher übermittelt.

So konnten die Wissenschaftler unter Anderem zu der Erkenntnis kommen, dass die Tiere von der neuseeländischen Küste aus teilweise Entfernungen von über 3000 Kilometern zurücklegten, um in wärmere Gebiete zu gelangen. Erstaunlich, da man vor Beginn dieser Studie dachte, dass Haie sich eher im kälteren Gewässer heimisch fühlen.
Den Testhaien wurde es demnach in den Sommermonaten vor Neuseeland zu kühl und sie bevorzugten wärmere Gebiete wie Hawaii.

Die durch diese Studie gewonnenen Erkenntnisse sind wichtig für die weitere Forschung auf diesem Gebiet. Da man schon länger herausgefunden hat, dass Haie nicht durchweg Einzelgänger sind, sondern sich auf ihren Reisen in Gruppen zusammentreffen, könnten diese neuen Ansätze wichtige Informationen zur Paarung dieser Meereslebewesen führen, die mittlerweile zu einer aussterbenden Art gehören.

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Schwarzes Fell bei Wölfen durch Kreuzungen mit Hunden

wolfWölfe mit schwarzem Fell haben ihre besondere Fellfarbe aller Wahrscheinlichkeit nach durch Kreuzung mit Hunden erhalten, von denen sie auch abstammen. In Journal „Science“ berichtete eine Gruppe um Gregory Barsh von der Stanford University (US-Staat Kalifornien) darüber. Das gelte für die Wölfe und angeblich sogar für Kojoten Nordamerikas und die Wölfe in Italien, erklären die Forscher nach ihren genetischen Untersuchungen.

Erst vor kurzem hatten andere Wissenschaftler bei Hunden jene Mutation beschrieben, die zum schwarzen Fell führt. Jetzt zeigt Tovi Anderson, dass diese Mutation bei Wölfen und Kojoten den gleichen Effekt hat. Durch den Vergleich der feinen Unterschiede in den Genen aller drei Arten zeigte sich, dass die Mutation der Hunde die älteste ist, was beweist dass die Mutation sich von den Hunden aus verbreitet haben muss!

Das schwarze Fell bringt Vorteile in dunklen Wäldern

Die schwarzen Wölfe sind besonders in Wäldern häufig, während in der offenen Tundra vor allem heller gefärbte Raubtiere unterwegs sind – dort wäre die dunkle Färbung von Nachteil, da ihr Fell zu auffällig wär. Weil der Lebensraum Tundra aber abnehme, könnte die vom Hund „eingeschleppte“ dunkle Farbe den Wölfen im Wald sogar einen Vorteil verschaffen. Hund und Wolf haben enge Verbindungen. Wölfe wurden irgendwann vor 15.00 bis 40.00 Jahren in Ostasien zum Haushund. Dieser besiedelte dann mit dem Menschen vom Nordosten Asiens über die Behringstraße Amerika und trug seine Mutation in die dort lebenden Wölfe, vermutlich irgendwann in der Zeit von 12.00 oder 14.00 Jahren.

Quelle: n-tv.de

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Embryo aus Mensch und Tier erschaffen

Stammzellenforschung durch britische Forscher

Eine wissenschaftliche „Sensation“ ist britischen Forschern gelungen. Erstmals wurden Embryonen aus tierischem und menschlichen Erbgut geschaffen, kündigte die Universität in Newcastle am Mittwoch an.

Eizellen von Kühen
Die Wissenschaftlicher injizierten Erbgut aus menschlichen Hautzellen in die Eizellen von Kühen, um die Hybrid-Embryonen zu erzeugen. Vorher wurde daraus die tierische DNA entfernt.

Spätestens nach zwei Wochen zerstört
Die britischen Forscher betonen die Zellen nur für die Forschungszwecke eingesetzt zu haben und diese nach max. 2 Wochen zu zerstören, die Embryonen überlebten 3 Tage. Selbst nach 2 Wochen seien sie noch kleiner als ein Stecknadelkopf.

Nur ein Zellhaufen
Da tierische Eizellen im Gegensatz zu menschlichen nicht nur begrenzt zur Verfügung stehen, seien auf diese zurückgegriffen worden, teilte John Burn, Leite des Instituts mit. Er wies Kritik zurück wonach die Forschung mit Chimären unethisch sei:

„Wir haben es hier mit einem Zellhaufen zu tun, der niemals irgendwo eingepflanzt werden würde.“

Bislang keine Stammzellen
Es sei noch nicht möglich gewesen Stammzellen zu entnehmen:

„In einem nächsten Schritt sollen die Embryonen sechs Tage überleben, damit wir hoffentlich Stammzellen gewinnen können“,

so Burn.

Experiment mit Sondergenehmigung
Unter der Leitung von Lyle Armstrong (Stammzellenforscher) hatte die Embryologie-Behörde HFA für das Experiment eine Sondergenehmigung erteilt. Es sollte festgestellt werden ob sich Chimären-Stammzellen für die Behandlung bei schweren Krankheiten eignen.

Neues Gesetz geplant
In England soll ein neues Gesetz zur Stammzellenforschung vorbereitet werden, bei welchem die Erzeugung von

Chimären-Embryonen zu Forschungszwecken generell erlauben und regeln soll. Die katholische Kirche und die Gesellschaft für den Schutz ungeborener Kinder bezeichneten die Experimente als unmoralisch und forderten ein Verbot derartiger Forschungen.

Kritik
Es bleibt wirklich fraglich in welche Richtung sich die Forschung in Sachen Stammzellen entwickelt. Es müssen ganz klar abgesteckte Regeln vorhanden sein für dieses Forschungsgebiet. Ein vermischen zwischen Mensch- und Tierzellen stehen wir sehr kritisch gegenüber, auch wenn diese im Sinne der Erforschung von Medikamenten statt findet. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel.

Weiterführende Informationen:
http://www.zenit.org/article-14805?l=german