Hai Cartoon

Mal was lustiges 😉

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© Nico Fauser / Distr. Bulls
Cartoons und Ecards

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Neue Erkenntnisse über die Wanderungen von Weißen Haien

Neue Studien, die sich mit dem Wanderverhalten von Weißen Haien beschäftigen, haben nun gezeigt, dass die gefährlichen Meeresbewohner bis zu 1200 Meter tief tauchen. Derartige Tiefen waren bis dahin noch nie bei dieser Spezies gemessen worden. Diese bisher ungeahnten Tiefseetauchgänge stehen nun im Zusammenhang mit dem Wanderverhalten der Haie.

Zu diesen Erkenntnissen kamen neuseeländische Forscher, nachdem sie in einer Testreihe mit 25 Weißen Haien, die zuvor mit modernen Sendern ausgestattet wurden, über Monate die Tiere beobachteten und die von dem Sender übermittelten Daten erfassten und auswerteten.
Von den Sendern, die sich nach maximal neun Monaten von selbst von den Meeresräubern lösen, wurden täglich über Satellit die genaue Tiefe, die Wassertemperatur sowie der exakte Aufenthaltsort der Tiere an die Forscher übermittelt.

So konnten die Wissenschaftler unter Anderem zu der Erkenntnis kommen, dass die Tiere von der neuseeländischen Küste aus teilweise Entfernungen von über 3000 Kilometern zurücklegten, um in wärmere Gebiete zu gelangen. Erstaunlich, da man vor Beginn dieser Studie dachte, dass Haie sich eher im kälteren Gewässer heimisch fühlen.
Den Testhaien wurde es demnach in den Sommermonaten vor Neuseeland zu kühl und sie bevorzugten wärmere Gebiete wie Hawaii.

Die durch diese Studie gewonnenen Erkenntnisse sind wichtig für die weitere Forschung auf diesem Gebiet. Da man schon länger herausgefunden hat, dass Haie nicht durchweg Einzelgänger sind, sondern sich auf ihren Reisen in Gruppen zusammentreffen, könnten diese neuen Ansätze wichtige Informationen zur Paarung dieser Meereslebewesen führen, die mittlerweile zu einer aussterbenden Art gehören.

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Kino: Sharkwater – Wenn Haie sterben

Ab 10. April 2008 im Kino

Das Erforschen von Haien begann für Regisseur Rob Stewart als ein Unterwasserabenteuer: Aber es wurde bald zu einer wunderschönen und gleichzeitig enorm gefährlichen Reise zum Gleichgewicht allen Lebens auf diesem Planeten.

Um die Haie sinnvoll schützen zu können, hat sich Stewart mit dem Naturschützer Paul Watson von der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) zusammengetan.

sharkwater.jpg Stewart, den Haie schon sein ganzes Leben lang faszinierten, entlarvt die immer wiederkehrenden Vorurteile und falschen Beschreibungen in den Medien. Haie gelten stets als Blut dürstende, Menschen fressende Monster. Dabei stellen sie in Wirklichkeit in erster Linie einen Meilenstein in der Entwicklung der Meere dar. Mit seinen atemberaubenden Aufnahmen entführt SHARKWATER
den Zuschauer in die Hai-reichsten Gewässer der Welt und zeigt, wie die weltweit größten Hai-Populationen, an den Beispielen der Meeresschutzgebiete um Cocos Island vor Costa Rica und der Galapagos Inseln vor Ecuador, durch Ausbeutung und Korruption systematisch zugrunde gerichtet werden.

Um die Haie sinnvoll schützen zu können, hat sich Stewart mit dem Naturschützer Paul Watson von der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) zusammengetan. Ihr schier unglaubliches Abenteuer beginnt mit der Kollision ihres Schiffes, der „Ocean Warrior“, mit den Hai-Wilderern vor der Küste
Guatemalas. Es folgen provozierte Zusammenstöße mit anderen Schiffen, Verfolgungen durch ein Kanonenboot, Mafia-ähnliche Spionage und korrupte Gerichtsverhandlungen. Als man ihnen auch noch einen versuchten Mord anhängen wollte, flüchteten sie schließlich, aus Angst um ihr Leben.

In dieser Zeit erkannte Stewart verblüfft, wie diese großartigen Lebewesen vom Raubtier zum Opfer wurden. Obwohl Haie bereits unzählige gravierende Veränderungen in der Geschichte der Erde überstanden hatten, könnten sie nun allein durch menschliche Gier in ein paar Jahren komplett ausgerottet
werden.

Die weiten Ozeane ibilden mit Abstand die größte Fläche auf der Erde, mehr als 70 Prozent des gesamten Planeten werden von Wasser bedeckt. Menschen bestimmen jetzt in vielen Aspekten das Leben in diesen Ozeanen – durch Überfi schung, Zerstörung von Lebensräumen, Verschmutzung und Klimawandel. Viele
Arten, besonders die großen Raubfische wie Thunfisch, Hai und Schildkröten sind bereits erschreckend dezimiert worden. Abgesehen von der Tatsache, dass immer mehr Arten vom Aussterben bedroht sind, ist das gesamte Ökosystem des Meeres davon betroffen. Große Raubfi sche spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die gesunde Vielfalt im Wasser aufrecht zu erhalten. Die Vernichtung einiger dieser Tiere und auch bestimmter Pfl anzenfresser hat katastrophale und nur schwer wieder umkehrbare Auswirkungen – nicht nur auf das maritime Leben, sondern auch auf das an Land.

Anmerkungen des Regisseurs

Als ich mich entschloss, SHARKWATER zu drehen, wollte ich den Menschen zeigen, was ich gesehen hatte. Ich wollte ihnen diese unglaubliche Unterwasserwelt nahe bringen, die so vollkommen anders ist als der Rest unseres Planeten. Ich hatte keine Ahnung, dass sich die Dreharbeiten zu einem vier Jahre währenden Drama entwickeln würden, das sich über 15 Länder erstrecken und beinahe mein Leben gekostet hätte. Ich begann diesen Film zu drehen, weil mich Haie seit meiner Kindheit faszinierten und mich immer diese Diskrepanz störte zwischen dem Bild, wie man Haie in der Öffentlichkeit zeigte, und dem, wie ich sie erlebt hatte.

Deswegen wollte ich einen Film drehen, der zeigt, wie Haie wirklich sind. Wunderschöne, beeindruckende Kreaturen, die keinem Menschen etwas zuleide tun. Ich wollte zeigen, wie unsere Ängste uns blind gemacht haben für die Fakten. Dass nämlich beispielsweise die Haipopulation auf der ganzen Welt
allein in den letzten 50 Jahren um 90 Prozent geschrumpft ist. Es ist eine Tatsache, dass Haie keine Menschen fressen. Es kommen mehr Menschen durch Knallkörper um als durch Haie. In Wirklichkeit haben sie Angst vor uns und sind deswegen unglaublich schwer zu filmen.

Die paar Angriffe, die gelegentlich vorgekommen sind und die von den Medien regelmäßig aufgeplustert wurden, haben die allgemeine Angst vor Haien nur verstärkt. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Es ist höchste Zeit, dass die Menschen diese Ängste hinter sich lassen und Haie in einem neuen Licht
sehen – und sich um ihr Überleben kümmern.

Während der Dreharbeiten stellte man uns alle erdenklichen Hindernisse in den Weg, eine millionenschwere Hai-Großfi scherei mit eingeschlossen, die mit allen Mitteln die Veröffentlichung dieses Films verhindern wollte. Es gab so viel Widerstand gegen unser Projekt, dass es zu einer Mission wurde, diese Industrie an den Pranger zu stellen und gleichzeitig am Leben zu bleiben.
Es gibt eine Menge, was wir von den Haien lernen können. Sie sind wunderschöne Beispiele für Lebewesen, die in vollkommenem Gleichgewicht mit der Erde leben und überleben können. Ich denke, wir brauchen ein neues Verhältnis zur Natur.

Wenn die Menschen noch länger als nur noch die nächsten 100 Jahre auf der Erde überleben möchten, sollten wir uns bald mal fragen, was wir für die Umwelt tun können.

Quelle: sharkwater.de

Was tun bei einer Begegnung mit einem Hai?

Das Tier nicht reizen und die Nerven bewahren

Die wenigsten von uns werden wohl in ihrem Leben einem Hai hautnah begegnen, jedoch was tun sollte es z.B. bei einem Tauchgang in den Ferien doch einmal passieren? Dazu liefert Christine Gstöttner, Vizepräsidentin der Organisation „Shark Project“ antworten.

Ich vergleiche das mit Hunden. Von denen soll ich auch nicht weg rennen oder ihnen das Futter wegnehmen. Bei Haien ist es nicht anders.

hai.gif

Es gilt also vorerst die Ruhe zu bewahren und nicht wild herumfuchteln oder davon schwimmen, was in Anbetracht der Situation schon etwas schwerer erscheint. Nähert sich ein Hai näher als 2 Körperlängen sollte man sich in eine aufrechte Position bringen und Arm bzw. Beinbewegungen vermeiden. Des weiteren sollte man besser in Gruppen tauchen da sich die Tiere eher an eine Einzelperson an als eine Gruppe heran wagen.

Falls man von dem Hai umkreist wird sollte man sich mit ihm mitdrehen. Der Hai versucht sich ein Bild des Unbekannten zu machen mittels seinem Seitenlinienorgan.

Niemals direkt über einem Hai aufsteigen, auch keine Kleidung mit Kontrast tragen (z.B. einen weissen Schriftzug auf einem schwarzen Tauchanzug). Dies könnte Haie anziehen da verletzte Fische weisses Fleisch zeigen.

Der Hai ist keine Bestie

Trotzdem gilt der Hai ist kein Monster, es werden jährlich nur 10 Fälle von Haiattacken gezählt, weltweit. Ausserdem sind von 500 Haiarten nur 10 für den Menschen gefährlich. Dazu nochmals Frau Gstöttner:

Haie sind keine menschenfressenden Bestien, sondern vielmehr die Meerespolizei, die alte, kranke oder überzählige Tiere frisst.