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Stuttgart: Sorge um entführten Pinguin

pinguin.jpgLetzte Woche wurde der Brillenpinguin „Babe“ aus der Wilhelma in Stuttgart gestohlen.

Für die 4 jährige Pinguin Dame ist das lebensgefährlich, denn bei falscher und nicht artgerechter Haltung hat sie keine Überlebenschance. Seit dem Raub sind schon 7 Tage vergangen und die Sorge um „Babe“ wächst.

Babe war einer der zutraulichsten Pinguine im Gehege und liess sich auch gerne mit den Besuchern fotografieren. Vielleicht war es die Zutraulichkeit die dazu führte, dass ausgerechnet Pinguin Dame Babe von den 55 Pinguinen gestohlen wurde. Brillen-Pignuine stehen auf der ganzen Welt unter Naturschutz.

Bisher gibt es keine Hinweise auf ihren Verbleib, die Polizei bittet um Hinweise. Der Zoo hofft, dass der Dieb die Pinguin Dame aus Mitleid wieder zurück bringt.

Noch ein Eisbärbaby! „Wilbär“ in Stuttgart vorgestellt

Der Name ist „Wilbär“

wilbar.jpg Der Zoologisch-Botanische Garten „Wilhelma“ in Stuttgart hat sein Geheimnis gelüftet. Es gibt Nachwuchs bei den Eisbären. Schon am 12. Januar ist ein Eisbärjunge geboren, der Name ist Wilbär.

Nach dem ganzen Rummel um Knut und Flocke hat die Wilhelma darauf verzichtet das freudige Ereignis früher bekannt zu geben.

Dem Eisbärbaby geht es gut sagt der Direktor, Dieter Jauch. Wilbär wird durch seine Eisbärenmutter Corinna grossgezogen und es gibt keinerlei Probleme. Der Vater ist das Männchen Anton.
Wilbär wird ab April zu bewundern sein. Bis dorthin bleiben die Eisbären noch geschützt. Der Name Wilbär wurde schon mal vorsichtshalber geschützt, nicht dass ein Markenrechtsstreit wie bei Flocke entsteht (wir berichteten).

Die Internetseite der Wilhelma scheint momentan überlastet. 

Eisbär Knut schnappte nach einem Jungen

Laut Bild-Zeitung klopfte ein kleiner Junge mehrmals gegen die Glaswand des Geheges von Eisbär Knut. Dieser schnellte aus dem Wasser und versuchte nach dem jungen zu schnappen, was natürlich aussichtslos war angesichts des 4cm dicken Schutzglas. Die Besuchermenge erschrak ziemlich bei dieser Aktion, der Junge blieb jedoch cool und klopfte weiter gegen die Scheibe, was dem Eisbären überhaupt nicht passte und er deshalb noch ein paar mal versuchte gegen die Scheibe zu schnappen.

Knut ist und bleibt einfach ein Raubtier und es ist wohl nicht auszuschliessen, dass er den Jungen gefressen hätte, wäre dieser nicht geschützt gewesen.

Dies ist auch die Meinung von Knuts Tierarzt André Schüle:

„Es ist egal, ob Eisbären in Gefangenschaft geboren und von Hand aufgezogen werden. Sie bleiben wegen ihrer Kraft und der scharfen Zähne hochgefährlich – auch, wenn sie nur spielen wollen. Es sind Fleischfresser. Bei Gelegenheit und Hunger würde ein Eisbär auch Menschen fressen.“

Vielleicht ist der Eisbär auch einfach genervt von dem ständigen zur schau stellen, wäre jedenfalls nicht verwunderlich.

Zwei kleine Pandas im Nürnberger Zoo umgebracht

Kleinbären im Nürnberger Zoo aufgeschlitzt

Wie die Stadt Nürnberg mitteilt wurden am Montag 2 kleine Pandabären im Nürnberger Zoo umgebracht. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, die beiden Pandas wurden mit aufgeschlitzter Bauchdecke aufgefunden. Ein Tier sei im Stall verendet, das andere im Freien. Die Verletzungen deuten darauf hin dass ein spitzer Gegenstand im Spiel gewesen sein muss, ein Messer scheidet jedoch aus.

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Die Pandabären teilten das Gehege mit Muntjaks (kleine Hirsche) eine Verletzung durch die Hirsche könne aber weitgehend ausgeschlossen werden. Die beiden Tierarten leben auch schon seit bald 10 Jahren zusammen, ohne weitere Probleme.

Die Polizei wurde aufgrund des unklaren Vorgangs eingeschaltet.

Zoo Krefeld – Zebramanguste ist Einschläferung entkommen

Gestern haben wir über den Zoo Krefeld berichtet, dort mussten am 13.2.  alle Zebramangusten eingeschläfert werden, nachdem der tödliche Tierpocken-Virus festgestellt wurde.

Heute wurde jedoch bekannt, dass eins der Tiere sich vor den Pflegern versteckte und somit der Einschläferung entkam, als hätte er gewusst was ihn erwartet.  Es wurde jetzt eine Falle mit Futter aufgestellt um auch den letzten einzufangen. Nun heisst es warten, bis das Tier Hunger bekommt und in die Falle geht.

Es gelten weiter besondere Schutzmaßnahmen. Das ansteckende Virus ist vor allem für Katzenartige Tiere gefährlich. Der Zoo hofft nun, dass es keine weiteren Tiere angesteckt werden.

14 Zootiere eingeschläfert – Tödliches Virus im Zoo Krefeld

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Im Zoo Krefeld (Nordrhein-Westfalen) musste gestern der gesamte Bestand Zebramangusten eingeschläfert werden. Bei zwei verendeten Tieren wurde das, für andere Raubtiere, hoch ansteckende Tierpocken-Virus festgestellt.

Um eine Ansteckungen der anderen Raubtiere zu vermeiden mussten leider alle Zebramangusten eingeschläfert werden. Für Menschen ist das Virus ungefährlich!

Weitere Vorsichtsmaßnahmen wurden getroffen (Hygieneschleuse für Tierpfleger, Desinfektion und absperren des Geheges).

Übertragen werden kann das Virus u.a. durch Ratten und Mäuse, deshalb fürchtet der Zoo nun weiter um den Bestand seiner Tiere.