Schwester von Braunbär Bruno ertrunken

Die Braunbärengeschwister haben einfach kein Glück, nach dem sowohl Bruno (JJ1) und dessen Bruder (JJ3) erschossen werden mussten, ist nun auch für Brunos Schwester vorbei. Die 2 jährige Bärin ertrank im Malfeinsee in Südtirol.

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Das ca. 90 kg schwere Tier habe bei Trient im Müll eines Hotels nach Essensresten gesucht, als Wildhüter ihr eine Betäubungsspritze versetzten. Ziel war es, dem Tier ein Halsband samt Sender zu verpassen, um es besser überwachen zu können. Die Bärin flüchtete jedoch nach dem Einstich in Richtung See. Wahrscheinlich sei sie betäubt in den See gefallen, berichtete die Zeitung „La Repubblica“. Wenig später fanden die Wildhüter das ertrunkene Tier unweit des Ufers. Es sei wahrscheinlich, dass die Bärin eine Schwester „Brunos“ gewesen sei.

Quelle: Welt.de
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Braunbär JJ3 ist nicht mehr

Was sich abgezeichnet hatte: Schweizer Jagen “JJ3″, der Bruder von Braunbär Bruno

Der Bär JJ3 ist gestern Abend im Raum Mittelbünden erschossen worden. Der Problembär hatte zuletzt jegliche Scheu vor Menschen abgelegt. Die Bündner Wildhut hat den Braunbären erlegt.

Er hatte sich in den letzten Wochen seine Nahrung systematisch in Siedlungen gesucht und trotz wiederholten Vergrämungsaktionen überhaupt keine Scheu mehr gezeigt, wie das Bundesamt für Umwelt heute mitteilte.

Der Bär JJ3 sei damit zum Sicherheitsrisiko für Menschen geworden. Die Verantwortlichen von Bund und Kanton Graubünden hätten deshalb entsprechend dem Konzept Bär Schweiz den Abschuss des Tieres beschlossen. Mit MJ4 lebt im Gebiet Engadin-Münstertal ein weiterer Bär im Kanton Graubünden, der sich bislang allerdings unauffällig verhielt.

Keine Überraschung

Der Abschuss des Braunbären «JJ3» durch die Bündner Wildhut ist keine Überraschung. Die Behörden haben wiederholt erklärt, das zweijährige männliche Tier müsse erlegt werden, wenn es nicht von Siedlungen ferngehalten werden könne.

Bevor Braunbär «JJ3» zur Strecke gebracht werden durfte, musste er vom «Problembären» zum «Risikobären» umklassiert werden. Diese Einstufung als ein Raubtier, das dem Menschen gefährlich werden kann, erfolgte in Absprache zwischen Bund und Kanton.

Mitte Dezember sagte Regierungsrat Stefan Engler, sollte «JJ3» auch nach dem Winterschlaf mehrfach in Siedlungen auftauchen, werde er getötet.

Das Amt für Jagd und Fischerei betrieb viel Aufwand, um dem ungebetenen Gast die Flausen auszutreiben. Als der Bär anfangs März sein Winterquartier verlassen hatte und sich im Albulatal, auf der Lenzerheide und in der Gegend um Savognin herumtrieb, blieben ihm Nacht für Nacht Wildhüter auf den Fersen.

«JJ3» wurde mit Gummischrot und Knallpetarden empfangen, wo immer er sich besiedeltem Gebiet und dessen Abfallkübeln näherte und gestellt werden konnte. Ein Halsband mit Sender, das ihm im Herbst verpasst worden war, ermöglichte es, seine Wanderungen zu orten.

Doch hatten die Aktionen wenig Erfolg. Engler erklärte deshalb anfangs letzter Woche, die Vergrämungen würden nur noch kurze Zeit fortgesetzt. Ein Angebot des Berner Tierparks Dählhölzli, Meister Petz Asyl zu gewähren, lehnte er ab. Das Einsperren sei keine Option, sagte auch Georg Brosi, Vorsteher des Amtes für Jagd und Fischerei.

Quelle: 20min.ch
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Schweizer Jagen „JJ3“, der Bruder von Braunbär Bruno

Schweizer jagen Brunos Bruder

Problembär Bruno macht nur noch als ausgestopfte Museums-Attraktion von sich reden. Sein Bärenbruder terrorisiert derweil munter die Schweizer. Grund genug, ihn abzuschießen.

Die Eidgenossen haben im wahrsten Sinn des Wortes die Schnauze voll von „JJ3“, wie der Braunbär offiziell heißt. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge streift das Tier ausgehungert nach dem Winterschlaf durch die Region Mittelbünden. Dabei hinterlässt er ein Bild der Verwüstung. Der Bär reiße Schafe, plündere Bienenstöcke und terrorisiere Menschen.

Baltermia Peterelli, Gemeinden-Präsident von Mittelbünden, forderte in „Bild“ den Abschuss von „JJ3“: Sein Verhalten erinnert mich an Bruno („JJ1“). Er ist völlig abnormal, kennt keine Scheu und wird immer gefährlicher. Das ist schon Menschenquälerei.“ Bruno und „JJ3“ sind die Bärenkinder der ebenfalls extrem unberechenbaren „Jurka“ aus dem italienischen Trient.

Der Politiker sorgt sich sehr um das Wohl seiner Mitmenschen, weil sich der Bär einfach nicht einfangen lasse.

„Einheimische und Touristen müssen vor diesem bösen Bären geschützt werden“,

sagte Peterelli zu „Bild“.

Quelle: focus.de