Tiger wohlmöglich durch Funksender getötet

In Bangladesch wurde das Projekt zur Erforschung von Wanderwegen der bedrohten Königstiger eingestellt. Wildhüter sehen einen Zusammenhang zwischen dem Tod von 2 bengalischen Tigern und dem Funksender welchen die Tiere um den Hals gebunden hatten.

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Ein Beamter des Forstes hat am Samstag mitgeteilt, dass ein Tiger zu schwächeln begann als man ihm mit einem solchen Funksender ausgestattet hat. Jetzt wird vorerst die genaue Todesursache untersucht, da einige Experten zusammenhängende mit dem Sender sehen.

Das Projekt diente dazu die Lebensgewohnheiten der nur noch fast 700 Königstiger in dem Gebiet zu erforschen, da nur sehr wenig bekannt ist über die Tiger dort. Das geschlossene Mangrovenwald-Gebiet befindet sich der Küste entlang beim indischen Westbengalen bis nach Bangladesch. Tierexperten schätzen den Bestand von bengalischen Königstigern nur noch auf 5’000-6’000. im Jahre 1900 sollten noch 100’000 Königstiger gelebt haben.

Der Königstiger (Panthera tigris tigris) ist nach dem Sibirischen Tiger die größte Unterart des Tigers. Er ist die auf dem Indischen Subkontinent verbreitete Tiger-Unterart und wird auch Bengaltiger oder Indischer Tiger genannt.

Der männliche Königstiger wird von der Schnauzen- bis zur Schwanzspitze gemessen zwischen 275 und 295 cm lang (in Ausnahmefällen über 300 cm), die Tigerinnen erreichen 240–265 cm. Das Gewicht der Männchen liegt zwischen 180 und 258 kg, das der Weibchen zwischen 130 und 265 kg. Die Schulterhöhe liegt zwischen 90 und 100 cm.Die Grundfarbe des Fells ist ein leuchtendes Rot-Gold. Die Bauchseite des Tigers ist weiß. Die relativ breiten, schwarzen Querstreifen ziehen sich vom Kopf über den ganzen Körper bis zur Schwanzspitze, und auch die Hinterbeine sind in gleicher Weise gestreift.

Nur beim Königstiger kommen in der Natur vereinzelt die sog. „Weißen Tiger“ vor, Teilalbinos, die seit den 1950er Jahren in USZoos, später von Zirkussen und Schaustellern weitergezüchtet wurden. Die heute unter dem Namen „Weißer Tiger“ (weiß mit schwarzen Streifen), „Schneetiger“ (ganz weiß), „Goldener Tiger“ (gelb mit blassen Streifen) usw. bekannten Show-Tiere sind eigens gezüchtete Farbformen, in die teilweise Sibirische Tiger eingekreuzt wurden; sie stellen keine eigenen Arten dar.

Quelle: Wikipedia.de

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1 Kommentar zu diesem Beitrag.

  1. Pakistans letzte Leoparden – Webmaster's Gravatar

    Autor: Pakistans letzte Leoparden - Webmaster | Datum: 19. April 2008 um 01:03

    Also, dass Tiere durch ihre Senderhalsbänder verenden hören, lese ich gerade zum ersten mal. Diese Methode wird doch weltweit bei einer Vielzahl von Tierarten erfolgreich eingesetzt. Sei es der Wolf, der Elefant oder eben auch der Tiger.

    Auch wenn es für die 2 Tiere natürlich schrecklich ist, hoffe ich inständig, dass es sich bei dem Vorfall um einen Fehler bei der Anbringung gehandelt hat und die Tiere normalerweise nicht durch ihre Senderhalsbänder beeinträchtigt werden – oder gar an diesen sterben können.

    Das wäre für den Artenschutz auf jeden Fall ein herber Rückschlag. Denn nur wenn die Wanderrouten der Tiere bekannt sind, können auch die Habitate der Tiere effektiv geschützt werden. Hoffen wir das beste.

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