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Schwere Vorwürfe gegen Berliner Zoo – Zootiere geschlachtet

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Grünen-Abgeordnete erstattet Anzeige!

Der Berliner Zoo wurde in Bezug auf Tierhaltung und Tierzucht gleich mehrfach scharf kritisiert. Der unglaubliche Vorwurf: der Berliner Zoo soll 9 Tiger und Jaguare an eine chinesische Tierfarm gegeben haben, wo sie wahrscheinlich zu Potenzmittel verarbeitet wurden. Zwei unterschiedliche Raubkatzenarten (Panther und Javaleopard) sollen gekreuzt worden sein, der unerwünschte Nachwuchs wurde angeblich an einen Zoohändler abgegeben.

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„Dabei hat man Nachwuchs produziert, den man nicht braucht und der dann beim Tierhändler landet und danach im Schlachthaus.“ sagte die Grünen Abgeordnete Claudia Hämmerling.

Ein Flusspferd und eine ganze Kragenbären Familie landete über einen Tierhändler bei einem belgischen Schlachthaus. Das konnte über Zuchtbucheinträge bewiesen werden!

Claudia Hämmerling erstattete Anzeige wegen Verstoßes gegen Tierschutz- und Grundgesetz.

Die meisten Vorwürfe weist der Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz zurück, bestätigt aber das eine Kragenbären Familie an einen Tierhändler abgegeben wurde. Auch das Tiere nach China vermittelt wurden streitet er nicht ab:

„Das geschah immer in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz, das uns die Bescheide gemäß des Washingtoner Artenschutzgesetzes ausgestellt hat.“

Blaszkiewitz stritt auch die Verpaarung zweier unterschiedlicher Katzenarten ab. Er behauptet, das es sich bei dem Javaleoparden um einen normalen Leoparden handelte. Demnach sind beide Tiere einer Art, nur mit einer unterschiedlicher Fellfarbe.

Hämmerling bezieht sich bei ihrer Aussage über die Kreuzung auf Mitarbeiter und Zoounterlagen.

Aber das war immer noch nicht alles, Eisbär Knut soll vollkommen isoliert gehalten werden:

„Knut wird praktisch in Isolationshaft gehalten. Er ist ganz allein und müsste viel mehr beschäftigt werden, zumindest müsste er mehr Spielzeug erhalten.“ so Hämmlering

Zudem wird kritisiert, dass der Zoo sich nicht um die Zusammenführung mit einer Eisbärin gekümmert habe.

Auch in der Elefanten-Zucht sollen Fehler gemacht worden sein. So wurden Elefantenkühe, laut Hämmerling, viel zu früh gedeckt, und Inzucht betrieben. Allgemein gebe es zuviel Nachwuchs bei den Elefanten.

Update 29.3.2008:

Zoo-Direktor gesteht 4 Katzen getötet zu haben

Zoo- und Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz gestand die Tötung von 4 kleinen Katzen. Vor 17 Jahren entdeckte er im lamahaus 4 kleine Verwilderte Kätzchen, er tötete sie eigenhändig in dem er ihnen „fachmännisch das Genick brach“!

Der Sprecher des Berliner Tierschutzvereins, Marcel Gäding, sagte, es gebe inzwischen Informationen, wonach es sich „nicht um einen Einzelfall gehandelt hat“. Die Tierschützer seien derzeit im Gespräch mit mehreren Ex-Mitarbeitern des Tierparks. Gäding sagte: „Das jahrelange Schweigen unter Blaszkiewitz ist durchbrochen.“

Nach diesem Geständnis wird der Zoo-Direktor nun per E-mail bedroht.

Quelle: Welt.de
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Nürnberg: Flocke auf Werbeplakaten

flocke.jpgNürnberg macht sich die Beliebtheit der kleinen Eisbärin zu nutzen. Nun wirbt die Stadt und die nähere Umgebung mit 550 Plakaten auf denen Flocke zu sehen ist. Laut der Stadt Nürnberg passe die Sympathieträgerin perfekt zum Slogan der Stadt „Kommen, staunen, bleiben“.

Der Plakatspruch „Knut war gestern“ soll auch das Selbstbewusstsein zum Ausdruck bringen.

Der Name Flocke erscheint nicht auf dem Plakat. Schließlich sei Flocke längst ein Weltstar, der für sich gar keine Reklame mehr machen müsse, meinte Zelnhefer.

Ab Freitag ist das Plakat über die Stadtreklame Nürnberg GmbH, Katzwanger Str. 146, zum Preis von 10 Euro für jedermann erhältlich. Der Erlös soll dem Tiergarten zugute kommen.

Am 9. April wird die kleine Eisbär Dame erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Zoo hat sich schon gerüstet plant eine grosse Show für die Besucher. Weitere Infos: Eisbär Flocke ab April zu sehen.

Quelle: Welt.de
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Zoo Magdeburg: Luchs-Weibchen ausgerissen

Rätsel um ausgerissenes Luchs-Weibchen aus Magdeburger Zoo

Die Flucht eines jungen Luchses aus seinem Gehege gibt dem Magdeburger Zoo weiter Rätsel auf.

„Wir können uns noch nicht erklären, wie das Tier entkommen konnte“,

sagte Marketingleiterin Katrin Demco am Dienstag. Das Gehege sei neu, die Sicherheitsvorkehrungen alle intakt gewesen. Die Zoologen vermuten, dass das Weibchen trotzdem über den rund drei Meter hohen Zaun geklettert ist.

„Wahrscheinlich war der Impuls des Elektrozauns nicht stark genug, um es abzuschrecken“,

erklärt Demco. Die Raubkatze war in der Nacht zu Gründonnerstag aus dem Zoo verschwunden. Am Montag wurde sie am nahe gelegenen Neustädter See gesehen.

Das 2007 im Dortmunder Zoo geborene Karpartenluchs-Weibchen war erst in der Woche vor Ostern nach Magdeburg gekommen. In dem Gehege lebte es zusammen mit einem gleichaltrigen Männchen. Für Menschen ist das entflohene Tier ungefährlich.

„Luchse sind scheu, deshalb wird es sich eher verkriechen“,

sagte Demco. Die Zoologen hoffen, dass sich der Luchs während der Nahrungssuche zeigt und dann eingefangen werden kann. Er könne aber in der Freiheit durchaus überleben, sagte Demco.

So ist es wahrscheinlich auch zwei kleinen Luchsen ergangen, die vor mehreren Wochen aus dem städtischen Wildpark in Wernigerode im Harz ausbrachen. Alle Versuche, die im Herbst geborenen Jungtiere zu fangen, schlugen nach Angaben der Stadtverwaltung fehl. Mittlerweile wurden sie seit längerem nicht mehr gesehen. Deshalb gehen die Experten davon aus, dass sich die Luchse ein neues Revier im Nationalpark Harz gesucht haben.

Quelle: lvz-online.de

Belgien: Drei seltene weiße Löwen geboren

Der Zoo in nordflämischen Olmen (Belgien) teilte heute mit, dass es besonders seltenen Löwennachwuchs gegeben hat. Vor einer Woche brachte die Löwin „Ashanti“ insgesamt 5 weiße Löwenbabys zur Welt, von denen jedoch nur 3 überlebten. Die überlebenden Welpen werden nun mit der Hand grossgezogen, da die Mutter anscheinend nicht genügend Milch hat.

Beide Eltern der Löwenbabys waren weiß und leben seit 2005 im Zoo Olmen. Die weiße Farbe ist die Folge einer Genmutation, die die Einlagerung von Melanin im Fell stört oder ganz verhindert.

Über den Nachwuchs freut sich der Zoo ganz besonders, denn weiße Löwen sind sehr selten. Schätzungen zufolge gibt es nur noch ca. 200 weiße Löwen von denen alle in Gefangenschaft leben. Um sie vor dem Aussterben zu bewahren wird alles getan und eine erfolgreiche Zucht in diesem Zoo ist daher umso besser.

Eisbär Flocke ab April zu sehen

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Flocke, der Star des Nürnberger Tiergartens, darf wahrscheinlich ab April öffentlich bewundert werden. Der Zoo machte jedoch keine genauen Angaben, „es gibt noch keinen Termin“ hiess es.

Höchst wahrscheinlich wird das Eisbären Mädchen aber Anfang April das erste mal in der Öffentlichkeit präsentiert, der 1. April wird allerdings ausgeschlossen.

(Textquelle: dpa)

Für alle Flocke Fans gibt es nun auch ein Kartenspiel mit Motiven der kleinen Eisbärin. Von jedem Verkauften Spiel gehen übrigens 25 Cent als Spende an den Nürnberger Tiergarten.

Update 21.3.2008:

Gestern kündigte die Stadtverwaltung an, dass Flocke am 9. April erstmal der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Eisbärenmädchen zieht dann in ihr Freigehege um. Der Zoo rechnet an diesem Tag mit ca. 25.000 Besuchern! Der Zoo hat wird sich auf den Besucheransturm vorbereiten, es werden doppelt so viele Kassen geöffnet haben und auch mehr Toiletten werden bereit gestellt.

Vogelpark Schotten: 1 Känguruh wieder eingefangen

Mehrstündige Jagd am Vogelsberg

Von den acht vermissten Kängurus aus dem Vogelpark Schotten werden immer noch sieben gesucht. Nur eines der Beuteltiere konnte am Wochenende mit einem Netz eingefangen werden. Das war allerdings gar nicht einfach.

kanguruh.jpgDrei Stunden lang bemühten sich sieben Vogelpark-Mitarbeiter und ein Tierarzt, das Känguru zu erwischen. Doch immer wieder hüpfte das Tier davon. Schließlich tappte es doch in eine Falle aus Netzen, die normalerweise zum Fischfang verwendet werden. Mit einem Blasrohr wurde daraufhin das erschöpfte Kanguru betäubt – und in ein Quarantänegehege gebracht. Dort soll es wieder aufgepäppelt werden.

Zum Verbleib der anderen sieben entwischten Kängurus machte die Polizei am Sonntag keine Angaben. Wer die Tiere sieht, soll sich an die Polizei in Schotten oder Lauterbach wenden.

Ein ungewöhnlicher Diebstahl

Die acht Kängurus waren in der Nacht zum Freitag angeblich von Dieben aus dem Schottener Vogelpark geholt und zunächst in einen Schuppen gesperrt worden. Eines der Tiere entwischte dabei. Autofahrer rieben sich am Freitag verwundert die Augen, als sie ein Känguru an der viel befahrenen Straße zwischen Rüdingshain und Schotten entlang hüpfen sahen.

Wie und warum die anderen Kängurus aus dem Tierpark verschwunden sind, ist derzeit noch völlig unklar. Die Spurensuche der Ermittler läuft noch. Wie der Sprecher des Polizeipräsidiums Osthessen, Martin Schäfer, der hr-Sendung „maintower“ sagte, müssen sich die Täter wegen besonders schwerem Einbruchdiebstahl verantworten. „Was wir uns aber alle fragen ist: Was macht man mit einem gestohlenen Känguru?“

Bei den Tieren handelt es sich vorwiegend um so genannte Bennet-Kängurus. Zwei von ihnen tragen Kleintiere in ihrem Beutel.

Die Kängurus gehören zu den Attraktionen des Vogelparks Schotten. An Ostern soll der Park, der von einer Behinderteneinrichtung betrieben wird, wieder öffnen.

Quelle: hr-online.de

Zoo Stuttgart: Elefant stürzte in Graben der Anlage

t_ele.jpg Heute stürzte einer der Elefanten der Wilhelma Stuttgart in den Graben der Anlage. Besucher informierten Zoomitarbeiter über das Unglück, dass sie am Mittag ereignete. Vertraute Pfleger, Helfer, Zoologin und Direktor machten sich sofort auf den Weg dem Dickhäuter zu helfen  und aus seiner Lage zu befreien.

Ausgerechnet „Vilya“ die Elefanten-Senorin hat es erwischt. Mit ihren 58 Jahren ist sie nicht nur eines der ältesten Zootiere der Wilhelma, sondern auch der älteste Zoo-Elefant Europas.  Wahrscheinlich wurde sie im Streit mit ihren Artgenossinnen in den Graben geschubst.

Der Elefanten Dame musste schnellstmöglich geholfen werden, da durch das große Gewicht im liegen Organe gequetscht werden könnten. Die Feuerwehr wurde zu Hilfe geholt und in zwei Stündiger arbeit Tragegurte unter „Vilya“ platziert um sie aufzurichten. Anschliessend wurde sie von den Pflegern zurück auf die Anlage geführt.  „Vilya“ hatte Glück das sie ohne große Verletzungen und mit dem Leben davon gekommen ist.

Quelle: Wilhelma Stuttgart 

Eisbär Flocke: Markenrechtsstreit vor Gericht

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Markenrecht am Namen „Flocke“

Wieder Streit um einen Eisbär vor Gericht. Wie bei Knut wird nun auch wegen Eisbärenbaby Flocke um das Vermarktungsrecht gestritten. Der Grund hier führ ist der Name „Flocke“, den die Stadt Nürnberg zum Patent anmelden wollte. Die Firma Fairfield kam der Stadt jedoch zuvor. Noch bevor der Name Flocke öffentlich bekannt wurde, hat die Firma die Marke „Eisbär Flocke“ zum Patent angemeldet.

Wie schon bei Knut landet auch dieser Streit vor Gericht. Die Stadt Nürnberg wirft der Firma Marktbehinderung vor.

Wir sind gespannt wie das Treiben um Flocke weiter geht.

Update 7.3.2008:

Erfolg für den Nürnberger Tiergarten!

Im Namensstreit mit dem Allgäuer Hersteller für Kräuterbonbons gibt es jetzt ein Urteil. Die Stadt Nürnberg hat die Rechte am Namen „Flocke“ bekommen und darf diesen somit vermarkten. Zudem präzisierte das Gericht, welche Artikel in Zukunft ausschließlich von der Stadt Nürnberg mit dem Namen „Flocke“ vermarktet werden dürfen. Dazu gehören Spiele, Plüschtiere, Reisedienste, bespielte Bild- und Tonträger, aber auch Gebrauchsartikel aller Art wie Teller, Tassen, T-Shirts, Kosmetik oder Nahrungsmittel.

Zoo Osnabrück: Wolf wieder eingefangen

Wolfsrüde Roy wieder zurückgebracht.

Wolf Rüde Roy ist wieder da. Susanne Klomburg, Direktorin des Osnabrücker Zoos, ist die Erleichterung anzusehen. Der Wolf hatte am Dienstag Arbeiten am Gehegezaun zum Ausbruch genutzt und war viele Kilometer Richtung Süden gelaufen. Am Mittwochvormittag dann gab ein Landwirt in Georgsmarienhütte dem Fänger-Team um Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder den Tipp, wo sich das Tier aufhielt. Heino Krannich, der in Hanstedt (Kreis Uelzen) als Freiberufler einen Tierparkservice betreibt, stöberte mit seinem Hund Watson Wolf Roy in einem Wiederaufforstungsbereich auf und betäubte ihn mit einem gezielten Schuss.

„Hier im Zoo ist ja jeden Tag etwas los“, sagt Klomburg trocken. Aber diese Aufregung hätte sie sich gerne erspart. Was in dem Wolfsgehege vor sich gegangen ist, weiß ihr Team nicht genau. „Das Rudel war unruhig“, berichtet die Tierparkchefin. Nachdem er sein Gehege verlassen hatte, streifte Roy zunächst noch durch den Zoo, Pfleger versuchten ihn zu fangen, doch irgendwie gelang dem Wolf die Flucht aus der Anlage. Auf seinem Weg durchquerte er ein nahe gelegenes Einkaufszentrum und einen stark befahrenen Autobahnzubringer – ohne ernsthaft Schaden zu nehmen. Nur eine kleine Verletzung an seinem Hinterlauf bringt Roy von seinem Ausflug mit.

Bis heute hat er Zeit, sich zu erholen. Dann muss er wieder in sein Rudel. „Die anderen Tiere sind extrem unruhig“, so Klomburg. Noch sei er Chef in dem sechsköpfigen Verband. Aber sollten die rangniederen Tiere seine Schwäche spüren, könnte es zu Machtkämpfen kommen, fürchtet die Zoochefin. Roys Sohn habe schon gezeigt, dass er es auf die Führungsposition im Rudel abgesehen habe. „Hoffentlich ist Roys Autorität stark genug, um einen Tag Abwesenheit auszuhalten“, sagt Klomburg. Von dem Tier sei zu keiner Zeit Gefahr ausgegangen. Den Vorschlag einiger Naturschützer, Roy im Osnabrücker Land auszuwildern, hält sie für einen „eklatanten Fehler“. Die Region sei viel zu dicht besiedelt für einen frei lebenden Wolf.

Quelle: abendblatt.de

Stuttgart: Sorge um entführten Pinguin

pinguin.jpgLetzte Woche wurde der Brillenpinguin „Babe“ aus der Wilhelma in Stuttgart gestohlen.

Für die 4 jährige Pinguin Dame ist das lebensgefährlich, denn bei falscher und nicht artgerechter Haltung hat sie keine Überlebenschance. Seit dem Raub sind schon 7 Tage vergangen und die Sorge um „Babe“ wächst.

Babe war einer der zutraulichsten Pinguine im Gehege und liess sich auch gerne mit den Besuchern fotografieren. Vielleicht war es die Zutraulichkeit die dazu führte, dass ausgerechnet Pinguin Dame Babe von den 55 Pinguinen gestohlen wurde. Brillen-Pignuine stehen auf der ganzen Welt unter Naturschutz.

Bisher gibt es keine Hinweise auf ihren Verbleib, die Polizei bittet um Hinweise. Der Zoo hofft, dass der Dieb die Pinguin Dame aus Mitleid wieder zurück bringt.