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Beissstatistik bei Hunden 2007 – Einteilung nach Hundetypen

Erst mals wurde jetzt eine Beissstatistik nach Hundetypen veröffentlicht. Bisher gab es unzählige Spekulationen zum Thema.

Einige Menschen verteufeln die sogenannten Listenhunde, andere wiederum den Schäferhund, der nach einer einfachen Statistik die Spitze der Beissstatistik belegt. Jedoch sollte jedem klar sein, dass die Zahlen die Häufigkeit einer Rasse nicht berücksichtigen. Zum vergleich: Im Jahr 2007 wurden ca. 16.800 Deutsche Schäferhund Welpen geboren und nur ca. 67 Welpen des American Staffordshire Terriers (Laut VDH).

Und nun zur neuen Hunde Bissstatistik 2007:
Aus der Hundebissstatistik 2007 ging hervor, dass Hunde bestimmter Hundetypen häufiger beissen als andere. Erstmals konnten die Angaben aus der Hundekennzeichnung mit den gemeldeten Bissverletzungen verglichen werden. 2007 wurden insgesamt 4291 Beissunfälle, davon 2678 beim Menschen, und 309 verhaltensauffällige Hunde gemeldet. In über 1000 Fällen verordneten die Veterinärämter sichernde Massnahmen.

Die Auswertung der Beissstatistik nach Hundetypen bestätigt die Angaben aus dem Jahr 2006. Insgesamt waren über 200 verschiedene Hundetypen in Beissunfälle involviert.

Die häufigsten Typen verursachen auch die meisten Verletzungen.

Dennoch weist die Statistik auf deutliche Unterschiede hin: Kommen im Durchschnitt auf 100 Hunde 0,9 Bisse, so sind es bei American Pitbull Terriern 8,5, bei Rottweilern 3,8, bei Dobermännern 2,6 und bei Deutschen Schäfern 2. Dabei ist zu beachten, dass Pitbulls deutlich häufiger andere Hunde beissen als Menschen.
Besonders betroffen von Hundebissen sind Kinder. Sie werden häufiger gebissen als Erwachsene und die Bissverletzungen sind gravierender. Bei Kindern unter 10 Jahren befindet sich die Bissverletzung in der Hälfte der Fälle an Kopf oder Hals. Besonders interessant: <h3>Jeder vierte Beissunfall bei Kindern wurde durch kleine Hunde verursacht. </h3>Dies macht deutlich, dass auch HalterInnen von kleinen Hunden ihre Tiere im Griff haben müssen.

Seit 2006 melden ÄrztInnen, TierärztInnen und HundeausbildnerInnen in der Schweiz Beissunfälle bei Mensch und Tier und verhaltensauffällige Hunde dem kantonalen Veterinäramt. Damit sollen verhaltensauffällige Hunde möglichst früh erkannt und entsprechende Massnahmen getroffen werden. Zudem geben die Zahlen Aufschluss über das tatsächliche Gefährdungspotenzial und bilden so die Grundlage für Massnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit.

Quelle: news.damin.ch

Interessant wäre aber mal eine Statistik über die Halter verhaltensauffälliger Hunde. Dort würde man wohl eher Anhaltspunkte für die Gründe solcher Zwischenfälle finden.

Luchse im Harz

Etwa 200 Jahre nach dem der eurasische Luchs in ganz Deutschland ausgerottet wurde, ist diese größte europäische Wildkatze wieder im Harz heimisch.

In den vergangenen 8 Jahren hat die Nationalparkverwaltung Harz 24 Luchse ausgewildert, jetzt ist dies nicht mehr nötig. Das Projekt hat vollen Erfolg: mindestens 44 Jungtiere wurden seither in Freiheit geboren und von ihren Müttern aufgezogen. Und der Luchs verbreitet sich sogar weiter – erste Tiere wurden im Solling, im Eichsfeld und dem benachbarten Thüringen gesichtet.

Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) nannte das Projekt gestern „eine Erfolgsgeschichte“. Und Ole Anders, Luchsexperte der Nationalparkverwaltung, stand der Stolz über das Luchsprojekt ins Gesicht geschrieben. Sein besonderer Liebling ist M1. M steht für  ein männliches Tier und die Eins für den ersten Luchs im Harz, der mit einem GPS-Halsband ausgestattet wurde und jetzt dem Luchsexperten erlaubt, dem Tier immer auf der Spur zu bleiben. Seit März diesen Jahres trägt M1 das Sendehalsband. Fachleute sind verblüfft, weil er durch eine Region von bis zu 200 Quadratkilometern streift.

Die Rehe in den Deustchen Wäldern müssen nun erst wieder dazulernen, denn in den vergangenen 200 Jahren fehlte dieser natürlicher Feind. Rehe sind die wichtigste Nahrungsquelle der Luchse. Ein ausgewachsener Luchs mit einem Gewicht von 20 bis 25 Kilogramm reißt pro Woche etwa ein Tier. Den Rehbestand aber gefährdet das nicht. Zum Vergleich: Allein im Landkreis Goslar schießen die Jäger jährlich etwa 2500 Tiere.

Die Jägerschaft ist am Aussiedlungsprojekt Luchs seit dem ersten Tag aktiv beteiligt. Jäger melden alle Beobachtungen über die Wildkatze an die Nationalparkverwaltung. Zwischenfälle mit Menschen sind bisher nicht bekannt geworden, Hundebesitzern wird aber empfohlen, ihre Tiere im Harz an der Leine zu führen. Im Haus der Natur in Bad Harzburg gibt es eine Luchs-Ausstellung, vier Kilometer weiter im Schaugehege Rabenklippe leben vier Luchse.

Quelle: abendblatt.de

Deutschland gilt von nun an als Tollwutfrei

Drei Jahre nach dem letzten Tollwut-Fall bei Wildtieren in Hessen und Baden-Württemberg werden die gefährdeten Gebiete aufgehoben, Deutschland ist von nun an tollwutfrei.

Der hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel teilte gestern mit, dass  Wildtiere nicht mehr geimpft werden müssen. In Hessen war der letzte Tollwutfall am 27. Juli 2005 festgestellt worden. Die konsequente Impfstrategie habe sich bewährt. Auch künftig sollen aber Füchse und andere Wildtiere auf Tollwut untersucht werden. Haustiere sollten weiterhin gegen Tollwut geimpft werden

Zwischen Dezember 2004 und Februar 2005 waren im Land neun Tollwutfälle bei Wildtieren festgestellt worden, danach keiner mehr. Im Herbst 2007 wurden in Baden-Württemberg zum letzten Mal Impfköder für Füchse ausgelegt. Die Wildtiere sind Hauptüberträger der Infektionskrankheit, die bei Mensch und Tier tödlich verlaufen kann.

Die unheilbare Tollwut wird meist von Tieren auf Menschen übertragen. In Europa ist das Virus in manchen Regionen noch unter Wildtieren wie Füchsen verbreitet, in den Tropen sind öfter auch Haustiere befallen.

Weltweit gibt es nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation jährlich 40.000 bis 70.000 Todesfälle nach Tollwut-Infektionen. Schwerpunkte sind Afrika und Asien.

Quelle: swr.de

Der grosse Hundeforum Test – 10 Foren im Vergleich

Wir haben 10 deutschsprachige Foren zum Thema Hund getestet und hier ist das Ergebnis.

Getestet wurden 7 reine Hundeforen (davon ein Fachforum) und 3 allgemeine Tierforen. Punkte gab es für Design und Werbung, Übersichtlichkeit (Gestaltung, Unterforen etc.) und Handhabung (Registrierung, Themen erstellen etc.), Problemlösung und Kompetenz, Schnelligkeit (Dauer bis zur ersten Antwort) und Anzahl der Antworten. Der Faktor Freundlichkeit sollte auch eine Rolle spielen jedoch kam gleich sehr deutlich heraus das es in allen getesteten Foren ziemlich freundlich zu geht. Die Bereiche Kompetenz und Problemlösung zählen in der Wertung doppelt, da sie für die Qualität viel wichtiger sind als z.B. Design oder Schnelligkeit.

Um die Foren gerecht mit einander vergleichen zu können wurde in allen Foren ein Thema erstellt, bei er es um eine Frage zur Hundeerziehung ging. In allen Foren wurde exakt das gleiche Thema erstellt, es wurde in allen Foren zur gleichen Zeit erstellt.

Uns ist klar, dass ein Forum nicht nur dafür da ist anderen Usern bei Problemen zu helfen, sondern das auch Informationsaustausch stattfindet oder Diskussionen geführt werden. Wir haben hier lediglich den Punkt „Hilfe bei Problemen“ getestet. Es muss auch gesagt werden, dass man die Bewertung der Foren auch in Bezug auf Benutzerzahl und Spezialisierung sehen sollte.

Getestete Foren:

Dogforum.de; Dogginator.de; Polar-Chat.de; Hundeforum.de; Tiefo.de; Tierforum.de; Haustiere.de; Dogspot.de; Dogzunited.de; Hundewelten.de

Auffällig ist, dass die 3 allgemeinen Tierforen im Bereich Übersichtlichkeit und Handhabung besser abschneiden als alle anderen Foren.
In den meisten Hundeforen gab eine sehr große Anzahl an Unterforen, durch die leider die Übersichtlichkeit leidet. Manche Unterforen überschneiden sich Inhaltlich, es ist nicht immer klar in welches Unterforum ein Thema gehört.
Die Registrierungen waren bei fast allen relativ einfach. Bei Dogginator und Dogforum ist eine kurze Vorstellung jedoch Pflicht wenn man einen Beitrag schreiben will. Etwas länger dauerte die Anmeldung bei Dogzunited.de, da man sehr viele Pflichtangaben machen muss.

Das Ergebnis:

1. Dogforum.de3.9

2. Polar-chat.de und Tierforum.de3.7

3. Dogginator.de3,6

4. Haustiere.de 3,4

5. Dogspot.de3,3

6. Hundewelten.de Forum und Dogzunited.de Forum – 3,1

7. Hundeforum.de2,6

8. Tiefo.de2,4

Die Punktevergabe und das Endergebnis in der Tabelle:
(für jeden Bereich gab es Punkt von 1-5 wobei 5 die Höchstpunktzahl ist)

Die schnellste Antwort kam bei Dogzunited.de und gleichzeitig auch die meisten Antworten (wenn auch ein paar Off topic Antworten), dafür gab es volle Punktzahl im Bereich Schnelligkeit und Anzahl.

Nur eine Antwort gab es leider bei Hundewelten.de und Tiefo.de, dafür kamen die Antworten relativ schnell.

Abzüge gab es für einige Foren mit relativ grossen Werbeflächen, wenig bis gar keine Werbung gab es auf Hundeforum.de und Hundewelten.de

Uns ist bewusst, dass die Ergebnisse zu einem anderen Zeitpunkt eventuell anders ausgefallen wären. Wir werden evtl. in einem späteren Zeitpunkt den Test wiederholen. Auch werden wir Foren aus anderen Tierbereichen testen. Dieses Testergebnis beruht ausschließlich auf unseren subjektiven Kriterien, welche wir auf alle Foren gleich angewandt haben.

Buckelwal erneut vor Rügen aufgetaucht

Eine Woche nach dem ersten Auftauchen ist ein Buckelwal erneut vor der Insel Rügen gesichtet worden (am 4. August 2008). Das Meeresmueseum von Stralsund konnte das Tier durch spezifische Kratzer an der Rückenfinne wiedererkennen. Buckelwale können jedoch nicht lange in der Ostsee verbleiben da nicht genügend Nahrung vorhanden ist.

Zum ersten Mal tauchte das ca. 12 Meter lange Tier am 25. Juli ohne Vorankündigung auf. Es wurde durch Ornithologen (Vogelkundler) entdeckt. Ein paar Tage später wurde der Wal dann in Polen gesichtet. Jetzt ist er wohl wieder zurück gekehrt meint Hr. Krügel:

„Wir hoffen, dass das Tier nun den Weg aus der Ostsee herausfindet und so eine Überlebenschance hat.“

Laut Meeresmuseum leben die zwölf bis 15 Meter großen und für ihre Walgesänge bekannten Meeressäuger üblicherweise in Küstennähe in den Ozeanen. Das jetzt vor Rügen gesichtete Tier sei vermutlich in Richtung Arktis unterwegs gewesen, um sich dort eine Fettschicht anzufressen und dann zur Fortpflanzung an den Äquator zurückzukehren. Dabei sei es wohl „falsch abgebogen“.

Die Sichtung von Buckelwalen an der deutschen Ostseeküste ist ein äußerst seltenes Ereignis: Das letzte Mal wurde dort laut Meeresmuseum vor 30 Jahren ein Tier gesehen.

Foren und Communitys für Haustier-Halter und Liebhaber

Hundehalter gehen offenbar nicht nur mit ihren Vierbeinern um den Block: Sie gehen immer öfter auch ins Internet – um Fotos und Videos ihrer Schützlinge zu veröffentlichen oder sich mit anderen Hunde-Fans auszutauschen.

Und gleichgültig ob Katze oder Kaninchen: Auch für so gut wie jedes andere Haustier gibt es eigene Communitys- und -Foren. Manche davon drehen sich gleich um eine ganze Reihe von Arten.

In zahlreichen Foren – darunter jeweils eigene für Hunde, Katzen, Kleintiere oder Reptilien – diskutieren die Nutzer oder geben sich gegenseitig Tipps.

«Wir müssen leider draußenbleiben» – dieser oft auf Hunde gemünzte Satz gilt bei der «Community HalloHund.de» für Halter aller anderen Rassen. Fans von Pudeln, Retrievern, Weimaranern und Co. finden dafür umso mehr Spaßiges und Praktisches rund um ihre Lieblingstiere. So kommt etwa die Rubrik «Hunde-Basics» mit allerhand Erziehungstipps und Rasse-Porträts daher.

Für die «Hunde-Welt» hat das Team der Webseite unter anderem Hotels auf Vierbeiner-Freundlichkeit hin unter die Lupe genommen. Im «Hunde-Markt» wiederum werden mehr oder weniger nötige Accessoires vorgestellt. Halter in spe finden dort aber auch eine umfangreiche Liste mit Hundenamen.

Und auch HalloHund – hinter der Webseite steht der Hubert Burda Verlag aus München – ermöglicht das Erstellen von Profilen, den Foto- und Video-Upload sowie das Schreiben eigener Blogeinträge. Weitere Hunde-Foren, bei denen die Diskussionsbeiträge teils im Minutentakt aufschlagen sind «dogspot.de».

Ausschliesslich um unsere vierbeinigen Samtpfoten geht es bei mietzmietz.de. Mit über 26.200 registrierten Benutzern das grösste deutschsprachige Katzenforum. In vielen Foren zu Themen Gesundheit, Ernährung, Kitten und Katzenhaltung können sich Katzenhalter und die die es werden wollen austauschen und Tipps geben.

Reichlich Betrieb herrscht auch unter «sittich-foren.de». Ganz egal ob Wellen-, Nymphen- oder auch Plattschweifsittich: Für alle haben die Betreiber eigene Diskussionsecken eingerichtet. Darüber hinaus haben die Nutzer allerdings nur noch die Möglichkeit, Bilder hochzuladen.

Mit einigen Features mehr ausgestattet ist der «Kaninchentreff.de». Hier gibt es neben dem Forum zum Beispiel einen Chat, eine umfangreiche Fragen-und-Antworten-Seite sowie eine kommentierte Liste mit Tierärzten aus ganz Deutschland, die in den Augen der Nutzer zu empfehlen sind.

In der Schweiz sitzen die Betreiber von «tierforum.de». Ihrem Namen entsprechend versteht sich die Webseite einerseits als Plattform für Diskussionen – die rege genutzt wird. Zu fast allen Haustieren können eine Menge Tipps gegeben werden. Mit über 12.000 registrierten Benutzern ist es eins der grössten allgemeinen Tierforen im deutschsprachigem Raum. Zum anderen sind die Nutzer aufgefordert, beim Aufbau einer Tier-Wiki mitzumachen – einer Wissensdatenbank, die sich Hunden, Katzen und Pferden ebenso widmet wie Frettchen, Spinnen oder Echsen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit seine Tiere in einem Tierverzeichnis einzutragen, Blogs zu schreiben oder Interessengruppen beizutreten.

Im Forum für „Problemhunde“ von «Hundewelten.de» finden verzweifelte Besitzer Tipps und Ratschläge rund um den Hund mit Schwerpunkt Verhalten.

Fans und Halter der peltzigen kleinen Chinchillas können sich im «chin-forum.de» Ratschläge holen oder sich an Diskussionen beteiligen.

Spaßiges und Praktisches rund um den Hund: www.hallohund.de

Diskussionen rund um den Hund: «Hundecommunity» Dogspot: www.dogspot.de

Alles rund um die Katze: www.mietzmietz.de

Für Fans von Sittichen: www.sittich-foren.de

Kaninchentreff: www.kaninchentreff.de

Diskussionen und Tier-Wiki: www.tierforum.de

Chinchillas Forum: www.chin-forum.de

Quelle: sueddeutsche.de

Kino: Animals in Love

Animals in Love

Am 31. Juli 2008 startet im Kino die Naturdokumentation „Animals in Love“. In diesem Film kann man Hautnah beobachten wie sich Säugetiere, Amphibien und Insekten auf der Suche nach einem Partner anstellen bzw. wie das Paarungsverhalten der verschiedenen Tierarten aussieht. Regie führt Laurent Charbonnier und der Produzent ist Jean-Pierre Bailly.

Die Musik kommt von Philip Glas, welcher es hervorragend versteht die visuelle Schönheit der Liebesgeschichten mit seiner Kompositionen zu kombinieren

Über 170 Tierarten hat Charbonnier für seine Doku „Animals In Love“ vor die Kamera bekommen. Immerhin 80 davon tauchten auch tatsächlich im Film auf. Das Projekt verschlang 500 Tage Drehzeit, in denen 80 Stunden Bildmaterial entstanden. Die Aufnahmen vom Liebesleben im Tierreich wurden in mehr als 16 Ländern bei Temperaturen von –30 °C bis +50 °C gemacht.

Der Film ist sicher kein herausragendes Werk, jedoch für einen gemütlichen Filmabend allemal geeignet.

Martin Rütter als „Der Hundeprofi“ auf VOX

Update 8.9.2008:

Aufgrund des großen Interesses am Fall von Hund „Timo“, hier ein Hinweis an unsere Leser:
Timo, der in der Sendung vom 6.9.2008 als hoffnungsloser Fall dargestellt wurde, wurde von Hundewelten.de erfolgreich therapiert. Heute zeigt er keine Aggressionen mehr gegen Mensch oder Hund.
Mehr Informationen dazu findet ihr in den Kommentaren weiter unten.

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Ab 30. August 2008 kommt die neue VOX-Coaching-Doku „Der Hundeprofi“ mit Hundetrainer Martin Rütter.

Im Mittelpunkt der Sendung steht die Therapie jeweils zweier Hunde. In der ersten Sendung hat es Martin Rütter mit Terrier Hündin Olga und Retriever-Mix Hündin Luna zu tun und vermittelt zwischen Besitzer und Hund.  Olga bellt lautstark und hat ein Problem mit Besuchern. Luna klaut essen vom Teller und springt rücksichtslos Menschen an.

Martin Rütter: „Hunde sind Persönlichkeiten, die es verdient haben, dass wir uns mit ihren Stärken und Schwächen beschäftigen.“

Die Sendung kommt ab dem 30. August immer Samstags 19:15 Uhr und verdrängt damit die Sendung „wildes Wohnzimmer“.

„Wir freuen uns, dass wir Martin Rütter für die Sendung ‚Der Hundeprofi‘ gewinnen konnten. Die große Resonanz auf ‚hundkatzemaus‘ zeigt uns, dass es ein starkes Interesse der Zuschauer gibt, mehr zum Thema Hundeerziehung zu erfahren“, sagt VOX-Redaktionsleiter Jan Biekehör.

Dann dürfen wir gespannt sein wie diese Sendung aufgebaut ist und wie die jeweiligen Probleme gelöst weren. Ich kann nur hoffen, dass in dieser Sendung nicht vorschnell zu Aversiven Hilfsmitteln gegriffen wird wie so oft bei der Tiernanny. Es wäre wirklich schön, wenn hier auch mal vermittelt wird warum der Hund so reagiert und wo genau die Fehler lagen.

Hunde im Sommer niemals im Auto lassen!

Leider gibt es im Sommer immer wieder Todesfälle, weil Hunde im Fahrzeug eingeschlossen bleiben während Herrchen/Frauchen ihren Erledigungen nachgehen. Es gilt einen Hund niemals alleine im Auto zurück zu lassen!

Dies ist deshalb so gefährlich weil die Karosserie durch die Sonnenstrahlen erwärmt wird und durch die Fenster noch verstärkt. Im Auto ensteht ein sogenannter Glashaus-Effekt, wobei sich teilweise im Auto Lufttemperaturen von bis zu 50 Grad und Oberflächentemperaturen bis zu 80 Grad auftreten können!

Viele denken wenn sie einen Spalt des Fensters offen lassen, würde dies genügen, dies ist jedoch ein Irrglaube. Der Innenraum des Fahrzeuges erwärmt sich trotzdem binnen kürzester Zeit so stark, dass es für einen Hund entsetzliche Qual bedeutet oder sogar zum Tod führt. Auch wenn das Wetter bewölkt ist heisst dies nicht das die abgegebene Strahlung nicht ausreicht den Hund in Lebensgefahr zu bringen.

Hunde haben eine konstante Körpertemperatur, steigt die Umgebungstemperatur oder ist die Luftfeuchtigkeit erhöht, versucht das Tier dies über Hecheln auszugleichen. Dies gelingt jedoch bei zu hoher Hitze (über 30 Grad) nur noch bedingt und führt dann schliesslich zu einem Hitzschlag und dem Tod des Hundes.

Tasmanische Teufel überlisten Krebs

Lange stand es schlecht um den Tasmanischen Teufel. Eine gefährliche Form von Gesichtskrebs reduzierte den Bestand um 90 % und setzte das Tier sogar auf die Rote Liste.
Der Tasmanische Teufel gehört heute aber nicht mehr zu den gefährdeten, sondern zu den bedrohten Arten.
Denn neuerdings scheinen die „Teufel“ ihren Lebenswandel an diese Bedrohung anzupassen – sie schlagen dem Krebs ein evolutionäres Schnippchen.

Und so sehen Forscher die Situation inzwischen vorsichtig optimistisch. Die Australier haben fünf Beutelteufel-Populationen untersucht und ihre Beobachtungen in „Proceedings of the National Academy of Science“ (PNAS) veröffentlicht. Sie stellten fest, dass die Tiere sich neuerdings früher paaren: Während weibliche Beutelteufel in der Vergangenheit frühestens mit etwa zwei Jahren Nachwuchs bekamen, werfen inzwischen schon einjährige Tiere zum ersten Mal. Damit stellen die Teufel sicher, dass sie überhaupt dazu kommen, Nachwuchs zu zeugen – denn wer sich einmal angesteckt hat, stirbt innerhalb weniger Monate an den Wucherungen im Gesicht.

Was soeben auf der Insel vor Australien geschieht, ist Evolution zum Anfassen und Zuschauen. „Soweit wir wissen, ist das der erste bekannte Fall, in dem eine ansteckende Krankheit Säugetiere dazu bringt, sich frühzeitig zu vermehren“, schreiben die Forscher um Menna Jones von der Universität von Tasmanien.
Eigentlich ist schon die Krankheit, die den Bestand der Tiere bedroht, ein Rätsel: Die „Devil Facial Tumor Disease“ (DFTD) ist eine ansteckende Form von Krebs. Die Gesichtstumore entstehen nicht zufällig, und sie werden auch nicht von geheimnisvollen Viren verursacht. Ansteckend sind die Krebszellen selbst – sie werden durch Bisse von Tier zu Tier übertragen. Jones und ihre Kollegen nennen es eine „ungünstige Fügung von fehlender genetischer Vielfalt und aggressivem Paarungsverhalten“.

Mit anderen Worten: Die Tasmanischen Teufel sind schon zu lange unter sich. Darunter leidet die Vielfalt der Gene für die Immunabwehr, die eigentlich fremdes Gewebe und wuchernde Zellen vernichten soll. Weil aber so viele Teufel dasselbe Immunsystem haben, sind sie auch für dieselben Krankheiten anfällig. Weil die Tiere sich in der Paarungszeit außerdem häufig raufen und beißen, stecken sie sich ständig gegenseitig mit den Krebszellen an.
Wendet nun ausgerechnet der Krebs alles zum Guten? „Wir glauben, dass der Krebs einen neuen, stark selektiven Faktor für die Veränderung des Lebenszyklus darstellt, der zu einer Population führen kann, die genetisch und demografisch robuster ist“, schreiben die Forscher. Anders ausgedrückt, sehen sie die Entwicklung vorsichtig optimistisch. Der Genpool der Tasmanischen Teufel ist zwar klein, aber nicht völlig einheitlich – die Evolution hat noch ein wenig Spielraum. Doch noch sind die letzten großen Raubbeutler nicht außer Gefahr: „Obwohl die Fähigkeit, auf frühe Vermehrung umzusteigen, den Teufeln eine Möglichkeit zum Überleben bietet, bleibt die Prognose unsicher.“

Quelle: Welt.de