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14 Zootiere eingeschläfert – Tödliches Virus im Zoo Krefeld

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Im Zoo Krefeld (Nordrhein-Westfalen) musste gestern der gesamte Bestand Zebramangusten eingeschläfert werden. Bei zwei verendeten Tieren wurde das, für andere Raubtiere, hoch ansteckende Tierpocken-Virus festgestellt.

Um eine Ansteckungen der anderen Raubtiere zu vermeiden mussten leider alle Zebramangusten eingeschläfert werden. Für Menschen ist das Virus ungefährlich!

Weitere Vorsichtsmaßnahmen wurden getroffen (Hygieneschleuse für Tierpfleger, Desinfektion und absperren des Geheges).

Übertragen werden kann das Virus u.a. durch Ratten und Mäuse, deshalb fürchtet der Zoo nun weiter um den Bestand seiner Tiere.

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Zoo Neumünster will Geld von Werbeeinahmen für Eisbär Knut

Wie das «Flensburger Tageblatt» heute berichtet, prüft der Tierpark Neumünster eine juristische Auseinandersetzung mit dem Zoo Berlin. Es geht darum dass der Neumünster Zoo anscheinend einen Vertrag mit dem Berliner Zoo vereinbart hatte, in welchem festgehalten worden sei, dass das erste Eisbär Baby welches durch den Eisbär „Lars“ (in diesem Fall der Vater von „Knut“) Eigentum des Tierpark Neumünster werde.

”Knut”

Die Berline weisen aber in einer ersten Mitteilung die Beteiligung zurück. Der Tierpark Neumünster wird an einer Sitzung am 5. März übere weitere Schritte in diesem Fall beraten, Experten schätzen die zusätzlichen Einnahmen des Zoo Berlins durch Knut auf bis zu 5 Millionen Euro.

Man kann also gespannt sein ob der Eisbär-Streit bald vor Gericht landet, evtl. muss ja Knut selber eine Aussage tätigen *G 😉

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Kein Pelzspielzeug mehr für Hunde und Katzen

Erfolg gegen den Handel mit Tierpelz: Kein Pelzspielzeug mehr für Hunde und Katzen!

Fellmaus

Die Initiative von PETA gegen Pelzspielzeug hat Erfolge gebracht. Die führenden Hersteller für Tierspielzeug und Tierzubehör (KARLIE und TRIXIE) verzichten zukünftig auf Spielzeug mit echten Tierfellen!

Ende des vergangenen Jahres forderte die Tierrechtsorganisation die Unternehmen auf, sich umgehend von den grausamen Machenschaften der Pelzindustrie zu distanzieren, und somit ihre wahre Tierliebe unter Beweis zu stellen.

Peta Deutschland e.V bedankte sich heute bei den Geschäftsführern mit Blumensträussen.

„Wir freuen uns sehr über den mutigen Schritt von KARLIE und TRIXIE zum Pelzverzicht.“, meint Tanja Wiemann, Campaignerin von PETA Deutschland e.V. „Es ist gerade zu absurd, in einem Zoofachhandel neben lebendigen Tieren, Katzenspielzeug mit Echtfellverbrämung grausam getöteter Kaninchen anzubieten!“

Wir freuen uns, dass damit ein weiter Schritt gegen die grausame Tierquälerei gemacht wurde.

Ur-Fledermaus löst Rätsel über Echo-Ortung

Mit der bislang ältesten gefundenen Ur-Fledermaus haben Forscher ein vieljähriges Rätsel gelöst: Ein über 52 Millionen Jahre altes Fossil zeigt, dass Fledermäuse zuerst fliegen konnten und erst später die Fähigkeit zur Echo-Ortung entwickelten.

Fledermaus

Forscher um Nancy Simmons vom Amerikanischen Naturkundemuseum in New York hatten die Knochen eines Tieres untersucht, das 2003 im US-Bundesstaat Wyoming ausgegraben wurde. Die Ergebnisse der Wissenschaftler sind im britischen Fachblatt «Nature» veröffentlicht.

Onychonycteris finneyi, die vor 52,5 Millionen Jahren in einer tropischen oder subtropischen Umwelt an einem grossen See lebte und sich von Insekten ernährte, konnte zwar fliegen, aber sich noch nicht wie spätere Fledermäuse mit Ultraschall und Echo-Ortung orientieren.

Das zeigten Vergleiche mit den in der südhessischen Ölschiefergrube Messel gefundenen Fledermäusen, berichtete der an der Untersuchung beteiligte deutsche Forscher Jörg Habersetzer. Die Flugsäuger aus Messel lebten rund 5 Millionen Jahre später und verfügten über die Echo-Methode.

Deutliche Unterschiede

Ihr im Südwesten von Wyoming gefundener Vorfahr war ebenfalls eine ganz typische Fledermaus, das Skelett weist aber deutliche Unterschiede auf. Die sehr kleinen Innenohren, die Form der Gehörknöchelchen und der schwache Aufhängeapparat des Kehlkopfes sind für die Wissenschaftler Beweise, dass das Tier sich noch nicht per Echo-Ortung mit Ultraschalllauten orientieren konnte.

Sie hatte kurze Flügel und sehr lange Hinterbeine mit einer Flugmembran zwischen den Zehen. «Sie ist wahrscheinlich mit starkem Flattern geflogen, die Membran hinten diente als stabilisierendes Segel», sagte Habersetzer.

Wie sie sich orientierte und ihre Beute fing, ist allerdings nicht klar. Möglich wäre es, dass sie tagaktiv war, das Restlicht der Dämmerung nutzte oder auch nachts nach Gehör jagte wie Eulen, die auf diese Weise in der Dunkelheit Mäusen und anderen Tieren nachstellen.

Tierblog.de ist eröffnet!

Herzlich Willkommen auf Tierblog.de. Hier entsteht ein Blog rund um die Tierwelt.