Polizei Hunde der Hundestaffel Hannover gequält

Update:  Neues zur Anklage der Polizei-Hundestaffel Hannover

Unglaublicher Skandal bei der Polizeihundestaffel Hannover.

Polizisten quälten ihre auszubildenden Hunde und fügten ihnen schlimme Schmerzen zu. Das ganze wurde jetzt durch Aufnahmen bekannt, die sich auf einer DVD befinden. Darauf ist unter anderem ein Polizist zu sehen, der seinen belgischen Schäferhund mit einem Kanister schlägt, der mit Steinen gefüllt wurde. Es sollen sogar Elektroschock Geräte zum Einsatz gekommen sein. Zwei der betroffenen Ausbilder sind Mitglieder im Polizeihund Sportverein Burgdorf.

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Das man in einigen wenigen Hundeausbildungsstätten immer noch mit Gewalt und veralteten Methoden vorgeht ist bekannt, doch dieser Vorfall übertrifft einiges.Das Hunde auf unberechenbare Gewalt des Hundeführers mit Aggressionen reagieren können haben die betroffenen Ausbilder anscheinend noch nie gehört. Wen wundert es, wenn die Tiere dann Verhaltensstörungen zeigen. Einige Hunde sollen sogar eingeschläfert worden sein, weil sie angeblich zu „aggressiv“ waren. Bei dem Gedanken, dass unschuldige Tiere die Unfähigkeit ihrer Ausbilder mit dem Leben bezahlen mussten, steigt mir die Wut hoch.

Man muss leider vermuten das es noch weitere Fälle dieser Art gibt, laut Polizei ist bisher aber nichts bekannt.

Drei Ausbilder wurden nun von ihrer Ausbildungstätigkeit entbunden und mussten ihre Hunde abgeben! Da kann man nur hoffen das diese Leute nie wieder einen Hund ausbilden werden.

(Quelle: Bild.de)

Update 27. Februar 2008:

Hundestaffel Skandal Hannover: Ausbilder angezeigt

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57 Kommentare zu diesem Beitrag.

  1. F. Arnst's Gravatar

    Autor: F. Arnst | Datum: 24. Februar 2008 um 14:11

    …ja so ist das manchmal mit der Tierliebe, wenn der Hund nur noch als Mittel zum Zweck angesehen wird. Ich schreibe derzeit eine Artikelserie zum Thema „erfolgreiche“ Hundezucht unter:

    http://blog.filago.de/archives/287

    und bin bei meinen Recherchen auf diesen Artikel hier aufmerksam geworden.

    In einem der nächsten Teile werde ich dieses Thema mit einbinden und einen Trackback hier her setzen.

    Beste Grüsse,
    Felix

  2. Varley's Gravatar

    Autor: Varley | Datum: 24. Februar 2008 um 15:52

    Selber bin ich Hundesportlerin und bin zufällig Mitglied des PHSV Burgdorf, Kenne daher Uwe B. und die weiteren Polizisten. Die Fotos, die in den Zeitungen zu sehen waren, sind völlig harmlose Bielder von einer Schutzhundausbildung. Der Stock ist ein Softstock, der nur andeutungsweise gegeben wird, so, wie die Prüfungsordnung dieses verlangt. Selbst wenn ein Hund auf dem Wiederrist getroffen wird, verursachen diese Schläge keinerlei Schmerzen, es sei den, wenn dieser Softstock mit voller Kraft auf die Weichteile(Nieren) geschlagen wird. Der Kanister wird nur zur Geräuschkulisse eingesetzt und dient nicht dazu ein Tier zu quälen.
    Uwe B. verbot grundsätzlich jedem Hundeführer das Einsetzen eines E-Gerätes oder Stachelhalsbänder. Er ist ein ganz top Ausbilder für Hunde, sogar schwirige Hunde. Falls auf dem Video ein E-Gerät zu sehen sein sollte, könnte dieses auch ein Gerät sein, welches Wasser ausspritzt oder Ähnliches. Eine Tierquälerei hatte es auf dem Platz PHSV Burgdorf nie undzu keiner Zeit gegeben. Auch wurde niemals der Hund gequält, der eingeschläfert werden mußte. Bevor solche Behauptungen groß veröffentlicht wird, sollte doch zuvor vernünfti recherchiert werden, statt das Leben unschuldiger Bürger zu zerstören. Die gesamte Behauptung ist haltlos und wurde mit Sicherheit von einer Person an die Bild gegeben, um sich an einen der Polizisten zu rächen.
    Hunde müssen für den Polizeidienst eine entsprechende Ausbildung erhalten. Tierquälerei ist es in jedem Falle, wenn die Hunde ohne entsprechender Ausbildung zum Einsatz kommen. Also nochmals betone ich hier ganz deutlich, daß mit Sicherheit keines der Tiere von diesen Herren gewuält wurden!!!
    E. Varley

  3. Varley's Gravatar

    Autor: Varley | Datum: 24. Februar 2008 um 16:12

    Ich hoffe sehr, daß sich die Angelegenheit schnellstens aufklärt, diese Beamten weiterhin im Bereich der Hundeausbildung tätig sein werden, es gibt kaum bessere und kompetentere Ausbilder, wie zumindest Uwe B. Hoffentlich werden diese Beamten entsprechend entschädigt und deren Ruf wieder hergestellt.
    Hoffentlich wird sodann auch die Bildzeitung sich entschuldigen und dafür eine gesamte Seite der Zeitung verwerten, wie es bei diesem doch so falschem Bericht erfolgte.
    Menschen, die keinerlei Kenntnis vom Schutzhundesport haben, ohnehin nicht die Körpersprache und Signale der Hunde deuten können, selber ihren eigenen Hund nicht erziehen können, reißen am allergrößten Ihr unwissendes Mundwerk auf. Es ist wiederlich.
    Hört endlich auf über dieses Thema mit den Wölfen zu jaulen, sondern denkt mal logisch. Es ist schon schlimm genug, daß die Menschen so selbstherrlich und egoistisch geworden sind und selbst die eigene Mutter verkaufen. Es ähnelt den Stasimethoden, schlimmer kann es bald nicht werden.

  4. Günther's Gravatar

    Autor: Günther | Datum: 24. Februar 2008 um 17:17

    Tja, die gute alte Bildzeitung hat mal wieder für einen Schenkelklopfer gesorgt, der in mancher Kneipe ausgiebig diskutiert werden wird. Danke Bild! Dass es sich bei den von Uwe B. und den anderen beiden mir gut bekannten Ausbildern um gute und anerkannte Ausbilder handelt, die sowohl im Hundesport als auch im Beruf erfolgreich arbeiten muss nicht weiter erwähnt werden.

    Natürlich ist es nicht erfreulich wenn mit der „Klöterkiste“ gearbeitet werden muss, jedoch bewirkt diese im Normalfall wie bereits erwähnt einen eher akustischen Reiz als einen körperlichen. Andererseits bleiben einem kaum andere Mittel, einen Hund, der sich aufgrund seines auch antrainierten und vor allem so gewollten Verhaltens in einem Grenzbereich der Aggression befindet, zu maßregeln, bzw. unter Kontrolle zu halten. Sollte hier nun ernsthaft darüber nachgedacht werden, die betroffenen Ausbilder für ihre (in den letzten 20 Jahren erlernten) Ausbildungsmethoden zu bestrafen, so mag ich über die Konsequenzen im bundesweiten Hundesport und auch in nahezu allen anderen Diensthund-haltenden Behörden gar nicht erst nachdenken.

    Lediglich die Tatsache, dass hochrangige Personen hier urteilen und sich zu Wort melden (und damit meine ich den anderen Uwe B.), obwohl man vielleicht doch eher erst mal eine genaue Untersuchung der Vorfälle abwartet stimmt mich nachdenklich. Schlechter Start für einen neuen PP.

    Ob es nun gut für die Ausbilder ist, dass sich nun das Veterinäramt um die Vorwürfe kümmert ist fraglich. Ich hoffe für die Drei auf jeden Fall das Beste, denn man kann einen Menschen doch nicht für etwas bestrafen, was man ihm selbst zur Aufgabe gemacht hat.

    Munter bleiben!

  5. Tierbloggerin's Gravatar

    Autor: Tierbloggerin | Datum: 24. Februar 2008 um 18:43

    Hallo Varley, genau deshalb habe ich bewusst auf solche Bilder verzichtet! Die Bilder bei Bild.de werden in Verbindung mit dem Artikel öfter Mal völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Ich fand die gezeigten Bilder auch harmlos.
    Was jedoch nicht angehen kann, das die Hunde angeblich mit schweren Kanistern geschlagen worden sind und auch vor dem Einsatz von Elektroschock Geräten nicht zurück geschreckt wurde. Das ganze soll ja auf einem Video zu sehen sein, mehr ist leider nicht bekannt.
    Wir jeden falls weiter über den Fall berichten, sollte es sich wirklich „nur“ um einen Racheakt handeln, werden wir das hier auch sagen.

    Ich finde es jedenfalls richtig das solchen Meldungen zumindest nachgegangen wird, wenn es vielleicht auch ein „Fehlalarm“ war. Es gibt genug Fälle, da werden tatsächlich Tiere gequält.
    Wenn an der Sache nichts dran ist, dann wird sich das auch aufklären.

  6. F. Arnst's Gravatar

    Autor: F. Arnst | Datum: 24. Februar 2008 um 19:57

    …soweit sogut, die Bild und deren teilweisen Wahrheitsgehalt kennt man ja.

    Was aber bleibt, sind 3 dienstbefreite Beamte, geschah dies auch nur zum Schenkelklopfen und ohne jeden tatsächlichen Hintergrund?

    Grüße,
    Felix

  7. Varley's Gravatar

    Autor: Varley | Datum: 26. Februar 2008 um 17:40

    Ein Hintergrund ist mit Sicherheit gegeben. Irgend jemand plante einen Rachefeldzug, entweder gegen einen oder gegen alle drei Beamten. Aber egal. Natürlich bin auch ich dafür, Nachforschungen anzustellen, ob vielleicht doch etwas an dieser Sache dran ist. Dennoch kann es nicht sein, daß so etwas veröffentlicht wird, obwohl man nichts genaues weiß. Selbst das Video, mir nicht bekannt, könnte aus dem Zeitraum stammen, als man noch mit einem Tele arbeiten durfte. Wobei man bei der Polizeihundestaffel davon ausgehen kann, daß diese Ausbilder Fachleute sind!!!Manch einem Hundesportler ist bekannt, daß ein Tele richtig eingesetzt keinen Schaden anrichtet. Wobei auch ich dafür bin, daß nicht jeder Hundesportler ein Tele in die Finger bekommen darf.
    Kanister, 1. werden die nicht mit Steinen gefüllt, sondern mit Steinchen, das ist sehr wohl ein Unterschied, 2. selbst eine Andeutung sieht wie ein Schlag aus und muß keiner sein. Ein unwissentlicher Leie erkennt diesen Unterschied nicht. Zumindest jedoch, wenn man dieses als Tatsache in den Raum stellt, ist es ein Schlag bzw. Schläge mit einem Kanister tierquälerisch gewesen, auch wenn es tatsächlich nur andeutungsweise war.

    Günther, ich bin voll und ganz Deiner Meinung.

    Übrigens, mit Strom arbeiten: Was ist mit den Kuhweide- und Pferdezäunen, wo ein vielfaches an Strom durchgeleitet wird. Komisch daß da kein Mensch ein Wort verliert, auch das fällt unter der Rubrik Tierquälerei. Und erst recht die Tierversuche, warum bringt man diese Sache nicht groß heraus? Hier werden Tiere besucht gequält, damit wir Menschen Medikamente mit vielen Nebenwirkungen schlucken können, gegen Krankheiten, wo wir überwiegend selber dran schuld sind. Warum erlaubt man den Pharmazeutikaherstellern diese Tierversuche? Da werden tausende an Tieren gequält!!!
    Tatsache ist, daß Uwe B. verwahrloste und gequälte Tiere von Hundebesitzern weggeholt hat. Er hat ein geschultes Auge für Problemhunde um diese Probleme zu bearbeiten. Da soll mir kein Mensch kommen und sagen, daß er Hunde quält, eben so wenig, wie die anderen benannten Beamten. Wenn einer dieser Beamten solch eine Ader im Blut hätten, hätte man dieses Im Hundeschutzsport bemerkt. Ich stehe weiterhin voll hinter meiner Meinung. Selbst wenn diese Beamten rehabilitiert werden sollten, der Makel bleibt.
    Varley

  8. Tierbloggerin's Gravatar

    Autor: Tierbloggerin | Datum: 26. Februar 2008 um 18:09

    Hallo Varley,
    Ich denke eben auch nicht das 3 Ausbilder GRUNDLOS versetzt wurden.
    Und, tut mir leid, aber wenn man dort wirklich mit einem Teletaktgerät arbeitet wurde, dann sind die Ausbilder wohl keine richtigen Fachleute!! Die Benutzung eines Teletaktgerätes ist in Deutschland verboten!
    Das mit Strom gearbeitet wurde braucht man auch nicht versuchen schön zu reden.
    Hunde bildet man nicht mit Gewalt aus! Gewalt fängt da an wo Wissen aufhört!

    Natürlich sind Tierversuche grausam, aber das rechtfertigt nicht das andere Tiere mit Stromschlägen gemaßregelt werden!

    Wir warten mal ab wie sich die Sache weiter entwickelt.

  9. Varley's Gravatar

    Autor: Varley | Datum: 26. Februar 2008 um 19:51

    Hallo Tierbloggerin, das Verbot von E-Geräten besteht ERST seit ca. 2 Jahren, die Fotos und E-Gerät könnten schon ÄLTER als 2 Jahre sein. Weiter ist ein fachgerechtes Einsetzen eines E-Gerätes um etliches humaner als das Gezottel an einer Halskette. Die Polizeihunde sind keine Stubenhunde, die man mit „bitte, bitte“ anspricht, wie es der Leie macht. Solche Hunde wären im Polizeidienst unbrauchbar. Statt zu helfen, würden die Hunde die Flitze in die Ferne machen. Es müssen übertrieben „knallharte“ Hunde sein, die man natürlich anders ausbilden MUSS, und da ist ein E-Gerät fachmännisch angewandt sehr wohl das Richtige. Hast Du so ein Gerät bei Dir selber ausprobiert, ich selber ja.

    Viele Menschen entscheiden sich leider, das Tier auszusetzen oder bessere Lösung in ein Tierheim zu bringen, wenn sie mit ihrem „Bitte, bitte“ nicht weiterkommen. Dennoch brauchen die Tiere für Versuchszwecke erheblich mehr Aufmerksamkeit. Dieses Art Hilfe, den Menschen zu helfen, ist nicht human.

    Trotz des heutigen neuen Artikels über die drei Polizisten bin ich weiterhin davon überzeugt, daß die Behauptungen haltlos sind und nicht den Tatsachen entsprechen. Wenn ich diese drei Personen nicht selber kennen würde, würde ich mich aus dieser Diskussion heraushalten.
    Varley

  10. Polizeihündin110's Gravatar

    Autor: Polizeihündin110 | Datum: 26. Februar 2008 um 23:08

    also mal ein bißchen mehr Sachlichkeit. Ich verstehe Dich gar nicht, Varley. Warst Du es nicht, wo der Hund mal im Zwangsapport „so richtig“ rangenommen wurde. Wo wir alle rausgingen und wir Frauen mit Tränen in den Augen fragten: muß das sein?! Aus persönlicher Sportmotivation den Hund vor Schmerz, Angst und Qual schreien zu lassen?? Bloß damit er sich aus Angst in das Holz rettet, um seinen Seelenfrieden zu haben? Und ist Günter eigentlich Dein Mitbewohner? Ich glaube schon, oder? Übrigens: das Veterinäramt kam zu dem Schluß, das eine Straftat im Bereich Tierschutzgesetz vorliegt…. ( Hannoversche Allgemeine Zeitung in Online-Ausgabe vom 27.2.2008). Aber auch da sitzen ja nur „Sofahund-Versteher“ oder was kommt jetzt von Dir? Warum trainierst Du eigentlich nicht mehr im Verein der Beschuldigten?

  11. Varley's Gravatar

    Autor: Varley | Datum: 27. Februar 2008 um 01:39

    Da ich keinen Zwangsapport beherrsche, kann ich so etwas nie gemacht haben, und was ich nicht kann, da lasse ich die Finger von. Gesehen habe ich auch noch nicht, muß ich auch nicht. Das was gezeigt wurde, war kein Zwangsapport. Mir ist im übrigen nicht gegenwärtig, daß damals eine Person die Terrasse verlassen hatte, es hatte allen Personen interessiert und zugeschaut. Von einem Hundesportler, Älter Schule, hatte ich mir mal erzählen lassen, wie ein Zwangsapport früher gemacht wurde. Dazu möchte ich keine Ausführungen machen und selber nie durchführen, dafür wären mir meine Hunde zu schade. Meine Hunde zeigen beim Apport kein Meideverhalten, sondern erfüllen diese Aufgabe mit Schnelligkeit und Freude. Darauf bin ich sehr stolz. Ich bevorzuge meine Methode, die Du eigentlich auch immer gesehen haben dürftest, wenn Du zugesehen haben solltest. Der Weg dauert zwar länger, aber ist mit Freude gekrönt.
    Mit Sofahund fühltes Du Dich persönlich angesprochen? Wenn Du im PHSV Burgdorf als Hundeführer tätig warst, kann Dein Hund wohl kaum ein Sofahund sein?! Übrigens meine Hunde liegen auch oft auf dem Sofa! Den Sinn dieser Aussage hattest Du scheinbar falsch interpretiert. Übrigens kenne ich den Günther aus diesen Kommentaren nicht, macht nichts, kann man ja noch kennen lernen.
    Warum ich nicht mehr im PHSV Burgdorf trainiere? Ich ging davon aus, daß sich das herumgesprochen hatte.

    Unter einen Verein verstehe ich gleiche Interessen zu verfolgen, sich gegenseitig helfen und zu unterstützen. Als ich jedoch für die Prüfung meiner Hündin einige Mitglieder gebeten hatte sich wie auf einer Prüfung während des Fährtens am Straßenrand zu stellen, erhielt ich netterweise die Antwort „Nein, Deine Hunde sind ja so gut, das machen wir. Wir haben ja auch nicht die Chance so zu üben“. Bruno war der einzige, der als Richter mitkommen wollte und Karl-Heinz war leider an diesem Tage nicht dort. Ähnliche Bemerkungen hatte ich bereits von weiteren Mitgliedern später gehört, denen man Hilfe verweigerte. Das zur Vereinsgemeinschaft. Leider gönnt dort Keiner Keinem etwas. Und zum Schutzdienst, da will jeder mitmachen, ist eingeschnappt, wenn er nicht der Erste sein kann. Gleich nach dem Schutzdienst sind die Hundeführer verschwunden und der Helfer blieb stets allein zurück, außer Karl-Heinz, Uwe, meine Wenigkeit und Astrid, wenn sie dort war(ich hoffe, daß ich nun keinen vergessen habe). Zur LGA in Verstove waren nur die soeben benannten Personen, die Schwester eines Teilnehmers und natürlich der Helfer anwesend. Dabei hätten unsere Teilnehmer den Beistand von allen Mitgliedern gebrauchen können. Wäre zumindest Anstand gewesen. Weltmeister wollen alle werden, deshalb mußten diese Leute an diesen zwei Tagen üben und am Sonntag in die Fährte. Wenn Uwe im Verein ist, sind die meisten Mitglieder auch dort, auf alle Fälle sind die meisten Mitglieder da, wenn ein Helfer dort ist um wenigsten mit den Hunden Schutzdienst machen zu können. Ist kein Helfer dort, ist Ebbe auf dem Platz. Ja, bis dahin war Uwe und auch Ralf immer gut genug für alle und was ist jetzt? Dennoch ist uwe ein top Ausbilder. Ich bleibe nicht wegen Uwe weg.
    Ich arbeite seit einiger Zeit mit Hundeführern zusammen, wo man sich gegenseitig hilft und unterstützt, das gefällt mir sehr gut, das ist für mich Gemeinschaft. Varley

  12. Tierbloggerin's Gravatar

    Autor: Tierbloggerin | Datum: 27. Februar 2008 um 11:41

    Als wenn alle anderen Hunde Stubenhunde wären, mein Hund ist es nicht und mit „Bitte bitte“ brauch ich bei meinem Hund (Herdenschutzhund) auch nicht ankommen. Antiautoritäre Hundeerziehung ist genau so falsch wie die Erziehung mit Schmerzen und Gewalt! Zwischen diesen Extremen gibt es aber noch unzählige andere Möglichkeiten der Erziehung.
    Ich kann meinen Hund auch ausbilden ohne ihm Schmerzen zuzufügen, er hört nicht aus ANGST (vor den Konsequenzen), sondern weil er es gerne macht.

    Ich hab ja Verständnis dafür das Polizeihunde in Bezug auf Geräusche und Lärm desensibilisiert werden müssen. Aber mit schmerzen arbeiten muss nicht sein.

    Ein Hund wird sicher nicht dadurch „knallhart“, dass er mit zweifelhaften gewalttätigen Methoden erzogen wird.
    Das das Teletaktgerät verboten ist hat auch seinen Grund. Ich bin der Meinung das solche Mittel nichts in der Ausbildung verloren haben.

    Ich möchte das Gerät nicht an mir austesten und meinem Hund würde ich das auch nicht zumuten.

  13. andy's Gravatar

    Autor: andy | Datum: 27. Februar 2008 um 20:20

    @varley
    danke für deine worte!!! du sprichst mir voll aus der seele…

  14. F. Arnst's Gravatar

    Autor: F. Arnst | Datum: 28. Februar 2008 um 12:32

    Hallo Andy,

    dies finde ich sehr fein, dass Du dem Ganzen etwas positives abgewinnen konntest…

    Nur frage ich mich dabei, wer ausser oberer Polizeihündin, und Tierbloggerin auch nur einen kurzen Augenblick an die Seelen möglichwerweise doch mißhandelter Hunde denkt?

    Und mal ganz sachlich:

    1.) Ich bin ausgesprochen überzeugt davon, dass in unserem Rechtsstaat kein Beamter ohne trifftigen Grund von seinem Dienst suspendiert wird, sondern viel eher vom Gegenteil.

    2.) Auch das hinterletzte Märchen von angeblichen „Rachefeldzügen“ hat sicher eine gewisse nachweisbare Substanz, wenn dahinter eine Behörde entscheidet, besonders wenn es um unsere aller Polizei geht. Andernfalls sollten sich die Herrschaften und Damen hier einmal überlegen welches Bild man mit der Unterstellung von Rachefeldzügen gegenüber seinem Dienstherren malt. Wer sich hier als Beamter zum Befürworter solch einer Ausbildung macht, der verliert nicht nur das vertrauen der Bürger und damit die Basis für seinen Job, sondern schenkt seinen Kollegen einen Kelch mit recht saurem Wein für ihre künftig hofentlich ordentlich sachgerechte Arbeit ein!

    3.) …bin ich selbst nur davon überzeugt, dass Befürworter von Teletaktgeräten nicht das geringste vom Wesen eines Hundes verstehen könnnen, denn dies schliesst sich gegenseitig aus in einer verantwortungsvollen Ausbildung, dies allein schon unter tierschutzrechtlichen Gesichtspunkten.

    Und liebe Valery,

    wer hier so argumentiert wie Du es oben tust, der sollte sich einmal ernsthaft fragen womit er möglicherweise besser seine Brötchen verdienen könnte/sollte?

    Ist dein Diensthund kein hilfreicher, verlässlicher und treuer Kollege, der im Ernstfalle möglicherweise auch dein eigenes Leben beschützt?

    Benutzt du bei zweibeinigen Kollegen auch den Teletakt, wenn diese anderer Meinung sind als du?

    Ganz sachlich sage ich dir auch, dass es sicher für die Tiere besser wäre dir das Ding doch selbst mal dorthin zu schieben wo es richtig weh tut.

    Einen Hund einmal als Geschöpf mit Bedürfnissen und Enpfindungen zu betrachten, scheint weiter oben nicht in den erweiterten Sinn zu kommen?

    Beste Grüße,
    F. Arnst

  15. Varley's Gravatar

    Autor: Varley | Datum: 28. Februar 2008 um 12:42

    Hallo Tierbloggein,
    Ich meine nicht behauptet zu haben, daß alle anderen Hunde Stubenhocker sind, die ohne E-Gerät erzogen werden, um Gottes willen, habe jetzt keine Zeit nachzulesen, so war es zumindest nicht gemeint. Es gibt ebenso viele Hundehalter und Hundeführer, die mit Hunden richtig, artgerecht umgehen und erziehen. Diese Menschen schätze ich. Dennoch gibt es zu viele Menschen, die sich einen Hund anschaffen, diese wie Menschen behandeln, kopflos handeln, sich dann wundern, wenn der Hund die Rudelführung übernommen hat. Hier spreche ich keine Person an. Auch ich bin nicht für die harte Methode, erst recht nicht Schmerz und Gewalt und verabscheue so etwas. Mit Deiner Ausführung stimme ich voll überein. Übrigens finde ich es toll, daß Du mit Deinen Hund(en)auch eine Sportart machst, die zudem sehr interessant ist. Habe ich mal gesehen, weiß jedoch zu wenig darüber bzw. nichts. Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, daß ein E-Gerät richtig und sinnvoll eingesetzt besser ist als ein Erziehungshalsband, wenn nichts anderes versuchte klappt. Grenzen müssen gesetzt werden, genau da, wo eine Mißhandlung(Schmerzen)beginnt. Für mich verstehe ich den Einsatz eines E-Gerätes, dem Hund ohne Leine ein unangenehmes Gefühl zu vermitteln(kein Schmerz), um das gewünschte Verhalten zu erzielen. Die mir damals versicherte Behauptung, daß dieses Gerät wirklich keinen Schmerz verursacht, hatte ich damals an mir selber getestet und ich bereue es nicht.So kann ich mitreden. Übrigens überzeuge ich mich gern selber und glaube grundsätzlich nicht alles, was man mir erzählt. Was mir ein Hund erzählt, darauf kann ich vertrauen!
    Allerdings ist eine Ausbildungszeit von nur einem 1/2 Jahr, wie ich jetzt hörte, aus meiner Sicht zu kurz. Das ist sehr harte Arbeit für die Hunde und grenzt aus meiner Sicht ebenfalls an Tierquälerei. Wir Menschen brauche viel Zeit für unsere Berufsausbildung und den Hunden gönnt man diese Zeit derer Berufsausbildung nicht.

    Hier kommt bei mir die Frage auf, wenn wirklich Tierquälerei vorliegen sollte, wer dann der wirkliche Schuldige ist. Doch die da oben, die den Ausbildern nicht die Zeit dafür geben.
    Mir tun die Hunde sehr leid, die in Krisengebiete eingesetzt werden und vieles miterleben müssen.

    Tatsache jedenfalls ist, daß man die Ausbildung mit dem Schutzhundesport zwangsläufig in einen Topf wirft. Es sind heiße Diskussionen entfacht und große Sorge. Dagegen wert sich jeder Schutzhundesportler, auch ich. Eine Sportart, die den Hunden unglaublichen Spaß bereitet, den bestimmte Hunde auch dringend brauchen!
    Es wäre fatal, wenn den Hunden dieses genommen wird. Nicht ganz grundlos ist auf den Hundeplätzen viel Betrieb, wo ein Helfer speziell für diesen Sport zur Verfügung steht.
    Bezüglich der drei Polizisten ist das Urteil im Volke bereits gesprochen auf Grund der Berichte in der Bildzeitung. In dubio pro reo. Noch ist nichts bewiesen und daher kann es nicht sein, daß so etwas groß in die Zeitung gebracht wird, das bezeichne ich als Rufmord. Allenfalls, wenn die Tat tatsächlich nachgewiesen wurde, darf die Bild darüber berichten.
    Eine Tierquälerei, wie geschrieben, hatte ich bei keinen dieser Polizisten vernehmen können und so lange sind diese für mich unschuldig und sollten für jedermann unschuldig sein! Ich hoffe sehr, daß die wahre Wahrheit ans Tageslicht kommt und nicht ein Resultat, was sich manch einer anhand der Berichte wünscht aber nicht den wahren Begebenheiten entspricht.
    Wurden der Bildzeitung diese Infos und CD anonym zugespielt?
    Varley

  16. tierquäler's Gravatar

    Autor: tierquäler | Datum: 28. Februar 2008 um 13:34

    Hallo
    also ich versteh die ganze Aufregung überhaupt nicht.
    Das Problem ließe sich doch bei einer kleinen Demonstration ganz einfach beheben:
    Ich bewaffne mich mit einem Stock, einem Stuhl, einer Flasche oder ähnlichem, und ihr versucht mich festzunehmen. Derjenige, der die Festnahme versucht, muss halt damit rechnen, dass ich ihm ein paar Knochen breche, dass er schwerstverletzt wird.
    Und dann drehen wir die Sache rum: Ich nehm den Festzunehmenden unter Einsatz meines Diensthundes fest. Und muss auch damit rechnen, dass mein Diensthund oder ich schwerstverletzt werden.
    Ich wäre wirklich gespannt, wie so eine Lage ausgeht. Ich glaube aber, dass mein Diensthund und ich abends gesund im Bettchen liegen und mein Gegenüber ein paar gesundheitliche Probleme hat.

  17. Varley's Gravatar

    Autor: Varley | Datum: 28. Februar 2008 um 18:57

    Hallo Arnst,
    einen hundertprozentigen Ausschluß einer evtl. Mißhandlung, über sie hier diskutiert wird, hat hier niemand geschrieben. Weiter hat niemand geschrieben, daß eine Quälerei der Hunde rechtens ist. Wenn tatsächlich eine Tierquälerei gefunden haben sollte, stimmt mit Sicherheit jeder der Schreiber hier zu, daß diese Polizisten dafür bestraft werden müssen.
    Jeder Mensch hat seinen Charakter, ist auch gut so, manche positiv, manche auch negativ tendierend, leider und vollkommen ist nur „Gott“. Wo Menschen schalten und walten passieren Fehler, wobei die meisten Fehler unbeabsichtigt sind, das ist gut, daraus kann man lernen.
    Es gibt Fehler die gewollt sind, Absicht. Auch unter einer Uniform steckt NUR ein Mensch, auch die sind nicht vollkommen.
    Auch unter Polizisten gibt es Intrigenspiele, die mir bekannt sind. Ich möchte hier keine berichten. Hier war nicht ein Rachefeldzug gemeint, die die Tiere auszubaden haben, sondern, vielleicht will ein Beamter den Posten eines Kollegen, oder vielleicht ist eine verschmähte Liebe im Spiel, oder, oder…..( nur zur Verständigung mal die zwei Beispiele)

    Was den Rechtsstaat angeht, das ist ein ganz anderes Thema. Recht haben und recht bekommen sind zweierlei. Heute, vielleicht auch schon immer, regiert leider das Geld und Geld bedeutet leider auch Macht. Höre mal genauer hin, dann hörst auch Du, wie unzufrieden die Menschen mit diesem Rechtsstaat geworden sind, mit welchen Gesichtern die Menschen herumlaufen. Sicher sagst Du jetzt, jeder ist seines Glückes Schmied, richtig, aber was ist, wenn Dein Glück dem Nachbarn nicht gefällt ? (Sprichwort, damit nicht ständig falsch interpretiert wird).

    Keiner der hier beteiligten Schreibern hat bis jetzt auf den Standpunkt bestanden, daß Hunde/Tiere gequält werden müssen. Im Gegenteil. Ich selber habe sogar geschrieben, daß auch Tierversuche für Pharmaprodukte verboten werden müßten. So ein Verbot muß es nicht nur für Hunde geben, sondern für alle Tiere, denn alle Tiere haben ein Recht auf schmerzfreies Leben! Setzen wir uns doch gemeinsam dafür ein, ich meine alle Menschen!!!

    Ich finde es doch äußerst bedenklich, daß ausschließlich ein Verbot der Quälerei auf Hunde abgestellt wird und die Tierquälerei, die in Massen stattfindet – auch diese Tiere empfinden Schmerzen, wird unter den Teppich gekehrt, dazu schweigt die Menschheit. Diese Tierquäler gehen straffrei aus. Ist das fair?

    Die Zustimmung, die man mir zuteil kommen lässt, bezieht sich auf meine Ausführung des E-Gerätes, die Ausbildung des Schutzhundesportes, der Erziehung des Hundes (ich bemerke jetzt „ s c h m e r z f r e i “ dabei, damit es nicht wieder jemand in den falschen Hals bekommt).

    Die Erziehung eines Hunde ist unabdingbar, sei es als Familien-, Sport- oder Diensthund, groß oder klein. Selbstverständlich müssen entsprechend umfangreiche Kenntnisse zur Ausbildung Grundvoraussetzung sein und berücksichtigt werden, da jedes Tier ein Unikat ist also entsprechend auf den Hund eingegangen werden muß. Schön, daß Du es auch so siehst.

    Meine Hunde werden nicht mit E-Gerät ausgebildet, muß nicht sein. Im Übrigen stelle ich hier richtig, daß ich keine Kollegin der Polizei bin, habe ich nicht geschrieben. Ich bin eine Privatperson.
    Manchmal sollte man einen Satz 2 x lesen, bevor man diesen falsch wiedergibt.

    Polizei110 d ü r f t e aus der Truppe der Hundestaffel Uwe B sein. War zum PHV mit Hund, um mit Uwe zu arbeiten, nicht zum Zuschauen. Vielleicht ist sie im Nachhinein für sich zur Erkenntnis gekommen, daß in ihren Augen Tierquälerei vorliegt, dann verstehe ich nicht, warum sie dieses nicht gemeldet hatte und – Zeitung sowie Fernseher berichteten, daß von der Truppe Hundestaffel nichts derartiges bestätigt wurde. Up´s, da stolpere ich. Da harmoniert doch irgendetwas nicht?

    Deine Webseite habe ich mir angeschaut, Hunde, die ich leiden mag, die mich zum Kuscheln animieren würden, wirklich niedlich, hübsch. Dabei komme ich allerdings auch zu der Überzeugung, daß Deine Hunde in der Erziehung ganz anders aufzubauen sind als Malis, Schäferhunde, Dobermänner, Rottis, Hollendser herder. Deine süßen Hunde sind nach Durchsicht Deiner Webseite weder für den Polizeidienst geeignet noch für den Schutzhundesport.

    Hallo Tierquäler,
    Ich fürchte, daß Deine Ausführung manch einer nicht nachvollziehen kann.

    Varley

  18. andy's Gravatar

    Autor: andy | Datum: 28. Februar 2008 um 19:34

    @polizeihündin110
    du warst da? prima. ich auch! dann weist du auch, das es dort lediglich um den normalen apport ging, nichts weiter. zwangsapport, großes wort. meinst du ernsthaft, sowas wird in einem normalen hundeverein gezeigt??? sofern es einen „zwangsapport“ gibt…
    wer ist denn mit tränen in den augen fortgelaufen? was weist du, was ich nicht weis?
    weder uwe noch seine kollegen haben sich jemals irgendetwas bei uns zu schulden kommen lassen.
    also mal butter bei die fische!
    ich habe da so meine meinung wer sich an ihm und evtl. den anderen „rächen“ will für gewisse dinge….

  19. Varley's Gravatar

    Autor: Varley | Datum: 28. Februar 2008 um 21:56

    Hallo Andy,
    Habe gerade noch mal reingeschaut, danke andy, eigentlich müßte ich Dich kennen, aber weiß nicht, wer Du bist. Egal.
    Ich habe auch eine bestimmte Person in Verdacht, und hat sich im Grunde bereits bestätigt. Vielleicht meinen wir die gleiche Person!? Kam mit ihrem Hund weil sie mit ihrem Hund mit der Ausbildung selber nicht weiter kam und wußte? und Uwe um Hilfe bat.
    Ja, das sind mir die Richtigen. Erst die Hilfe annehmen und dann verpfeifen? und Behauptungen aufstellen, die bei den Haaren herbeigeführt werden! Selbst wenn auf dem Video Aussagen zu hören sein sollten, – man müßte Ärtze bei einer OP zuhören, wenn der nakotisierte Patient auf der Liege liegt, die Ärzte an dem Patient herumschnippeln, das hören würde, würde dieser die Flucht in Narkose ergreifen, dennoch wird der Patien nicht mißhandelt, geschändet oder getötet. Ich gönne Jedem nur das Beste, nur dieser Person wünsche ich gleiches (Bild). Es ist unerhört, zu was manche Menschen fähig sind, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt haben, und nicht erreichen. Ich schrieb bereits anfänglich, daß eine Intrige eine Rolle spielt, war mein erster Gedanke, als ich diesen Artikel in der Zeitung las.
    Varley

  20. tierquäler's Gravatar

    Autor: tierquäler | Datum: 29. Februar 2008 um 12:13

    @varley

    mich ärgert masslos, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. Sport- und Polizeihund sind zwei paar Stiefel.
    – ich stelle mir die Frage, wer von den Schreibern hier bereits einen Polizeihund ausgebildet und danach auch im Einsatz geführt hat?
    – wer von diesen Personen weiss eigentlich, dass in vielen Bundesländern die Polizeihunde in einem dualen System arbeiten müssen, also als Schutz- und Spezialhund? Pure Brutalität kann also gar nichts bringen.
    – dass Polizeihunde vor ihrer Ausbildung einem Eignungstest unterliegen, in dem überdurchschnittliche Triebanlagen abgefordert werden?
    – dass diesen Hunden in den wenigsten Fällen mit Hutschi-Gutschi beizukommen ist?
    – dass Polizeihunde zuhause bei ihren Polizeihundeführern leben und in ihrem familiären Umfeld sehr wohl soziales Verhalten zeigen?
    – wer möchte sich denn mal ohne Schutz von einem Polizeihund beissen lassen, der dann nicht sofort auf Kommando ablässt? Und vor allem: wie sichert der Polizeihundeführer das Kommando ab? Mit Leckerli oder Clicker? Mit Training? Aber wo sind die Trainingspartner? Man bräuchte sog. „Einweghelfer“.
    – ist bekannt, dass Polizeihunde dreimal jährlich auf ihre Leistungsfähigkeit und ihren Gehorsam überprüft werden? Dass „Aussonderung“ droht, falls die Prüfung versemmelt wird? Wohlgemerkt, der Polizeihund ist auch in die Familie des Hundeführers eingebunden.
    – dass die Hundeexpertin Feddersen-Pedersen noch nie einen Polizeihund ausgebildet oder gar geführt hat, sich aber ein Urteil erlaubt? Mit welchem Recht?
    – dass die Polizeihunde mit einem Riesenspass an ihrer Ausbildung mitmachen? Ich hab in bald 20 Jahren noch keine eingekniffene Rute gesehen.

    Dann bitte ich doch, mal den Begriff „Gebrauchshund“ zu überdenken. Durch Zucht und Auslese in Deutschland sind viele Gebrauchshunderasse eben keine Gebrauchshunde mehr, weil zu nichts mehr zu gebrauchen.
    Wie das Wort Gebrauch schon sagt, müssen die Hunde zu einer Arbeit fähig sein, und das muss den Hunden Spass machen, sie müssen Arbeitsfreude mitbringen.
    Triebanlagen müssen genutzt und in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Das ist beim Polizeihund so, beim Jagdhund und auch beim Rettungshund.

    zur Telearbeit: ich bin Befürworter des Tele’s, auf wenn jetzt viele aufheulen. Wer solch ein Gerät nicht selbst an sich ausprobiert hat, hat für mich keinerlei Berechtigung, mitzudiskutieren. Wenn ein Selbsttest erfolgt ist, natürlich jederzeit und gerne, dann wissen wir aber, von was wir reden. Stromschläge: so ein Schwachsinn! Das war vor 30 Jahren, bei den ersten Schecker-Geräten, die schon längst nicht mehr existieren.
    Seit dem Verbot arbeite ich selbstverständlich nicht mehr mit dem Gerät, um auch da keine Diskussion aufkommen zu lassen. Es ist verboten und wird auch an Schulen nicht mehr verwendet.
    Aber was ist die Konsequenz? Ein Hund mit überdurchschnittlichem Triebverhalten, wie vom Polizeihund gefordert, wird immer jagen wollen. Da geht mit sanfter Erziehung nicht viel bis gar nichts. Also müsste der Hund angeleint laufen, ein Leben lang. Aber immer angeleint im Einsatz? Geht halt auch nicht. Und wie unterbinde ich dann unerwünschtes Verhalten beim triebstarken Polizei- und Privathund? Leckerli? Clicker?
    Arbeit im Hundeverein, aber woher nehmen wir die Hasen und Rehe?
    Wenn das alles funktionieren würde, hätte ich nicht so viele Anzeigen wegen Beissvorfällen von Privathunden auf dem Schreibtisch.
    Meiner Erfahrung nach sind Polizeihundeführer absolute Hundeliebhaber, die viel vom Hund fordern, aber auch viel geben. Manch einer richtet sein ganzes Leben nach dem Hund aus. Partner Hund, im wahrsten Sinn.
    Übungen wie die mit dem Kanister halte ich für sinnvoll, um den Hund auf Einsatzlagen vorzubereiten. Die Hunde werden nun mal bei Demo’s oder Fussballspielen, gegen Personengruppen eingesetzt, um zwar in einem rechtlich streng abgesteckten Rahmen. Und das polizeiliche Gegenüber wirft halt nicht mit Wattebällchen!!!
    Hier reissen Leute das Maul auf, die noch nie in solchen Einsatzsituationen waren. Mit welcher Berechtigung? Tierschutz? Mit Sicherheit ein richtiges und wichtiges Argument. Aber mein Hund ist dazu da, mich und meine Kollegen, also Menschen -auch wenn sie in Uniform stecken- zu schützen. Dazu wird er ausgebildet und ist dazu auch zu „gebrauchen“.
    Und Menschenschutz kommt für mich immer noch vor Tierschutz.
    Allergrößten Respekt vor denen, die sich in welcher Form auch immer, mit ihren Hunden beschäftigen. Jeder arbeitet auf seine Art, hoffentlich so, dass der Hund seinem Wesen und seinen Anlagen nach ausgelastet und beschäftigt wird. Respekt vor dem Tier vorausgesetzt, kommt man nie in den Bereich der Tierquälerei.
    Aber wie schon oben geschrieben: Vergleicht nicht Äpfel mit Birnen.

  21. VPG-Freund's Gravatar

    Autor: VPG-Freund | Datum: 29. Februar 2008 um 12:20

    Hallo Erika, dein Einsatz in Sachen Hundestaffel ist zwar nett gemeint, aber ich möchte dich bitten, darüber zu schweigen. Du warst schon Jahre lang nicht mehr in Burgdorf. Es wäre schön, wenn Gras über die Sache wachsen würde und du das nicht weiter aufwirbelst und kommentierst. Du wirst es nicht schaffen einen „nichtwissenden“ Menschen zu überzeugen, dass der VPG-Sport unseren Hunden Spaß macht und keinerlei Misshandlungen beinhaltet. Danke!!

  22. mechelaar-forever's Gravatar

    Autor: mechelaar-forever | Datum: 29. Februar 2008 um 12:45

    @ tierquäler

    Applaus, endlich schreibt mal jemand worum es hier wirklich geht!!!

    Das wir Diensthunde und Sporthunde „nie“ vergleichen können oder gar dürfen.

    Der Diensthund ist und bleibt die „Lebensversicherung“ der DHF !!!

    Klasse Kommentar!!!!!!!!!!!!!

  23. Tierbloggerin's Gravatar

    Autor: Tierbloggerin | Datum: 29. Februar 2008 um 16:47

    Ich bin ja mal gespannt wie viele Leute von diesem Verein hier noch versuchen sich (auch unter mehreren Namen) zu rechtfertigen und Beiträge zu untermauern. 😉
    „Tierquäler“, was willst du uns damit sagen? Es hat doch niemand die Ausbildung eines Polizeihundes ansich kritisiert! Es geht hier NUR um diesen einen Fall, mehr nicht! Die ganze Diskussion hat doch mit dem Vorfall kaum noch etwas zu tun.
    Und das hier viele Leute immer wieder das arbeiten mit einem Teletakt gut heißen kann und werde ich wohl nie verstehen.

  24. Jethro's Gravatar

    Autor: Jethro | Datum: 1. März 2008 um 01:58

    Mann oh Mann, als ich die Diskussionsbeiträge zu diesem Thema gelesen habe, wusste ich nicht so recht, ob ich lachen oder kotzen sollte. Übrigens, ich bin kein Diensthundeführer und kein VPG-Freund – aber auch kein Verächter. Dafür aber Hundesportler durch und durch.
    Ich habe die angeblichen Vorfälle in der Hundestaffel in ALLEN Medien verfolgt und war über die Vermischung mit dem Hundesport schwer erstaunt.
    Die „Blödzeitung“ stellt in typischer Manier Behauptungen auf und versieht diese mit einem Fragezeichen. An die Stelle der Fragezeichen treten in der nächsten „Berichterstattung“ dann Insiderinformationen (das ist der Teil, den man sich bei der morgendlichen Redaktionssitzung ausdenkt um die Auflage zu steigern), jeden Tag ein bisschen dazu gemacht und fertig ist die Sensationsstory.
    Ein Blick in seriöse Zeitungen vereitelt, sich an Vorverurteilungen zu beteiligen und bleibt bei Tatsache, dass es sich um EINEN Hund gehandelt. Niemand fragt, warum ausgerechnet diese Ausbildungssequenz auf einer Schulungs-DVD festgehalten wurde und was und aus welchem Grund den potenziellen Betrachtern dieser DVD vermittelt werden sollte? Tierquälerei? – Wohl kaum! Warum gibt es eigentlich keine offizielle fundierte Stellungnahme der Polizeidirektion? Richtig! Maulkorb an alle Vorgesetzten der Ausbilder, an deren Vorgesetzte usw. Schließlich hat der Polizeipräsident gesagt, dass er keine Ahnung vom Diensthundewesen hat, es aber nicht schön aussah und die Beamten zu versetzen sind. Damit hat er seinen Allerwertesten erstmal gerettet, was eben das wichtigste für einen politischen Behördenvertreter ist. Gibt es etwa keine Vorgaben von „Oben“ wie und in welcher Zeit das Einsatzmittel Diensthund fertig zu sein hat? Die Versetzung der Beamten bezeichnet man im Fachjargon der Schachspieler übrigens als Bauernopfer. Hoffentlich wird es ein unvoreingenommer Richter sein, der die Vorfälle und Zusammenhänge be- oder verurteilt.

    Und nun zu dieser absurden Verknüpfung der Vorfälle mit dem Hundesport. Als Hundesportler sollten sich die Hundehalter verstehen, die aus Spaß an der Freude mit ihrem Vierbeiner sportliche Wettkämpfe bestreiten. Die jenigen, die im Hundesport so unter Erfolgszwang geraten sind, dass sie fragwürdige Ausbildungsmethoden für das eigene Ego anwenden, sollte sich mal fragen, was sie ursprünglich mal veranlasst hat, sich dieser Form der Freizeitgestaltung zuzuwenden. Bildet nicht den Hund aus, sondern lasst euch selber ausbilden. Der Mensch hat die tragende Rolle im Team. Und wenn der Hundesportler das nicht auf die Reihe kriegt, sollte er die Leine an den Haken hängen.

  25. F. Arnst's Gravatar

    Autor: F. Arnst | Datum: 4. März 2008 um 23:25

    …und??, viel selbstgefällige Quasselei über die verschiedensten Beweggründe warum, weshalb, weswegen …und Nichtpolizeihundeführer haben gefälligst das Maul zu halten, oder wie stellt man sich dies oben vor?

    Möglichwerweise ist so manchem Beamten aber auch schon längst der gesetzliche Rahmen etwas abhanden gekommen, unter dem Polizeihundearbeit und -ausbildung zu realisieren ist?

    Sind bestehende Dienstvorschriften zu abstrakt für deren gewissenhafte Umsetzung, oder werden diese von zu sehr selbstüberzeugten Beamten schlichtweg und bewusst ignoriert, weil man selbst es ja viel besser weiß?

    Was soll eigentlich die unsachliche Bemerkung zum Tierschutz?…gilt das Tierschutzgesetz nicht auch im Polizeidienst und dessen dazu benötigte Hunde?

    Dies sind die Fragen die es zu klären gilt, und weswegen 3 Beamte derzeit offenbar spazieren gehen dürfe – auf Kosten des Steuerzahlers, anstatt ihren Aufgaben nachzukommen.

    Daher noch einmal meine Frage:

    Glaubt wirklich jemand, dass ein Dienstherr solch eine Entscheidung ohne Grund getroffen hat?

    Bisher haben bei mir die oberen Statements lediglich dazu geführt das ich den Eindruck gewinne, drei suspendierte Beamte scheinen entschieden zu wenig.

    So wie hier argumentiert wird, würde es mich nicht wundern, wenn die Bild schon recht bald wieder ähnliche „Arbeit“ leisten darf.

    Muss man hier wirklich erklärend daran erinnern, dass Beamte Staatsdiener sind, die sich gefälligst innnerhalb eines vorher ganz klar definierten Feldes mit sehr deutlich definierten Befugnissen nach sehr eindeutig formulierten Dienstanweisungen zu bewegen haben und für die sonst ALLE anderen Gesetze und Verordnungen unseres Landes gelten, wie für alle anderen Bürger auch?

    Wo ist ein Hinweis darauf, dass solch ein Vorgang sicher sehr genau und gewissenhaft geklärt wird?

    Durch obere Stellungnahmen ist lediglich verdeutlicht worden, dass es offenbar sehr viele Polizeibeamte gibt, die ein arbeiten ausserhalb der geltenden Gesetzgebung für notwendig halten und befürworten.

    Damit tut man den in oberem Zusammenhang zur Disposition stehenden Dienstverhältnissen der 3 Beamten sicher keinen Gefallen.

    Beste Grüße,
    F. Arnst

  26. Erik Kasper's Gravatar

    Autor: Erik Kasper | Datum: 5. März 2008 um 11:10

    Mein Gott, was Du, F. Arnst, für einen überaus großen Stuß schreibst. Deine Argumentationen bisher waren völlig daneben. Du wärest für die Ausbildung eines Polizeihundes niemals geeignet. Glaube mir, es ist besser künftig keinerlei Kommentare mehr abzugeben.

  27. Tierblogger's Gravatar

    Autor: Tierblogger | Datum: 5. März 2008 um 11:41

    Wer wie viele Kommentare abzugeben hat, sollte jeder für sich entscheiden dürfen. Schöner wäre es wenn man immer den gleichen Benutzernamen bei einem Kommentar verwenden würde.

    Gruss

  28. Günther's Gravatar

    Autor: Günther | Datum: 5. März 2008 um 14:06

    Ojeoje, hier kochen die Emotionen aber ganz schön hoch. Ich weiss nicht, ob es das wert ist, sich hier gegenseitig zu diffamieren.

    Wollen wir doch mal sachlich bleiben. Natürlich gelten die Gesetze unseres Staates auch und insbesondere für unsere Polizei. Hundeausbildung (und hier meine ich konkret die Schutzdienstausbildung) ist ohne gewisse Zwänge leider nicht so recht realisierbar. Um jeden Preis die Hunde ausbilden will hier keiner. Unklar ist halt, was für die Ausbildung zulässig ist und was nicht. Im Tierschutzgesetz ist das ganze nicht so eindeutig geregelt. Vielleicht sollte man ja wirklich mal über Alternativen nachdenken. Eine Überarbeitung der DHP vielleicht? Das Kommando „Aus“ vielleicht abschaffen? Das wäre toll, dann könnte man Hunde ganz ohne Zwang ausbilden, denn das reine Beissen ist ja quasi das „nonplusultra“ für den Hund.

    Sollte jedoch ein kluger Richter nun herausfinden, dass das alles illegal ist, was man da auf dem Hundeplatz betreibt mag ich mir die Konsequenzen noch nicht so richtig ausmalen. Die Abschaffung des Diensthundewesens (zumindest der Schutzhunde), massive Einschnitte und weitere Vorurteile im Hundesport, ja nicht einmal in der Hundeschule (bei wem auch immer) dürfte ja dann Zwang zur Ausbildung von Hunden angewandt werden…

    Andererseits würden die DHF dann ihre Spezialhundaufträge auch mit Jack-Russell-Terriern fortsetzen, sie bräuchten dann keine grossen Autos mehr, ihre Lebensgefährten könnten auch mal mit dem Hund Gassi gehen, man müsste keine Fussballeinsätze oder Demonstrationen mehr bearbeiten und vermutlich auch keine Einbrecher mehr auf frischer Tat aufgreifen. Das wäre ganz schön entspannt.

    Ich bin gespannt.
    Munter bleiben!

    P.S.:

    Ach ja übrigens: Ich bin gar niemandes Lebensgefährte oder dergleichen und es macht auch wenig Sinn, sich darüber sein erbsengroßes Hirn zu zermartern. Ein Forum ist meiner laienhaften Erfahrung zufolge dafür da, um sich (anonym oder auch nicht) auszutauschen über gewisse Themen und dabei möglichst nicht zu beledigen, sondern eine gewisse Netiquette zu wahren (kann man auch Googlen!!!).

  29. Jethro's Gravatar

    Autor: Jethro | Datum: 5. März 2008 um 20:16

    „… Nun solle ein Sachverständiger untersuchen, ob die gefilmte Attacke strafrechtlich bedeutsam sei, sagte die Sprecherin. Bislang gebe es keine Anzeichen, dass Hunde körperlich verletzt wurden. Die Beamten sind vorläufig von ihren Aufgaben entbunden und verrichten Streifendienst.“ soviel zu einer sachlichen Berichterstattung des NDR als öffentlich rechtliche Medienanstalt vom 27.02.

    Den Anstoß auf die Netiquette finde ich mehr als angemessen, um nicht zusagen großartig.
    Wobei man sicherlich schließen darf, dass einer derjenigen, der mit dieser am meisten Schwierigkeiten hat, sich aus diesem Blog verabschiedet hat, denn schließlich meint er, dass „Nichtpolizeihundeführer gefälligst das Maul zu halten haben“ und damit muss er sich in erster Linie selber meinen.

  30. F. Arnst's Gravatar

    Autor: F. Arnst | Datum: 6. März 2008 um 05:09

    Hallo „Erika“,

    bist Du wirklich ganz sicher, dass es hier vordergründig um meine Person und nicht um den diskutierten Sachverhalt ging?

    Steht dein persönliches, offenbar etwas ins Blaue hinein vermutetes „Ansichtlein“ auch nur in irgendeinem Bezug zu einem möglicherweise tierschutzrechtlichen Verhalten von Polizeibeamten?

    Was hast du dazu zu sagen?

    ——————————–

    Jeder Irrtum hat drei Stufen: Auf der ersten wird er ins Leben gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen. [Franz Grillparzer]

    ——————————–

    Vielleicht interessiert mich Hundeausbildung in jeglicher Form nur sekundär, ob nun bei einer Behörde oder als sogenannter Sport in Vereinen…sondern viel mehr die überall und AUCH dort! notwendige Rücksicht auf die Unversehrtheit von Tieren?

    Hundeausbildung kann ganz viele Gesichter haben. Einen von Natur aus lernwilligen und über Erfolg und Belohnung recht leicht und einfach beeinflussbaren Gebrauchshund auszubilden ist ein Kinderspiel gegenüber einer nur halbwegs ordentlich geprägten und ohne jede Gewalt vermittelten Sozialverträglichkeit eines HSH. Ohne jede Gewalt deswegen, weil ein HSH damit kaum beeinflussbar ist. Aber auch bei diesem Thema müsste unsere „Erika von der Post“ schon wissen, wovon ich eigentlich rede. Ich würde diese gern einmal in Gegenwart eines 65 kg Do Khyi sehen, der sich nicht schlagen lässt und nur eine sehr unterschwellige Beisshemmung hat, wenn ER davon überzeugt ist, sich dies nicht gefallen lassen zu wollen.

    Hat hier schon jemals irgendwer etwas von positiver Prägung auf Basis einer konsequent umgesetzten Rangordnung gehört? Wer einen Hund schlagen muss oder diesem Schmerzen zufügen muss, damit er folgt, abrufbar ist oder ausührt, der hat keine Ahnung von Hundeausbildung, höchstens davon, was er dafür hält oder von Dritten vorexerziert bekam.

    Für mich ist es ein absolutes Armutszeugnis einen Teletakt in die Hand zu nehmen und zeugt lediglich davon,dass diese Person sich bisher nicht wirklih intensiv mit Hundeausbildung befasst hat.

    Was machen solche Leute mit Kindern, wenn diese nicht folgsam oder gelehrig sind. Geht man dort auch den kürzesten Weg über körperliche Bestrafung / in diesem Falle würde man dies Mißhandlung nennen?!

    Mit welcher nachvollziehbaren Berechtigung sollten bei Hunden andere Maßstäbe gelten?

    Abschliessend stelle ich für mich persönlich fest, dass keiner der hier Beteiligten Bezug auf die Kernfrage genommen hat.

    Ganz oben war es noch ein unsachlicher „Rachefeldzug“ gegen angeblich falsch und unbegründet beschuldigte Beamte, unten stehen dann jedoch die Ausbildungsmethoden als Rahmenbedingung zur Disposition und plötzlich in Frage?

    Ich dachte bisher immer in einer Dienstanweisung festgelegte Methoden seien für den Ausführenden verbindlich?

    Darf ich, wenn ich nachts um 3 Uhr völlig allein auf einer BAB unterwegs bin 240 Km/H fahren, in einer Zone wo lediglih 120 vorgeschrieben sind? Hat es Sinn anschliessend mit einem Richter darüber zu diskutieren, dass eine Beschränkung doch eigentlich unverhältnismässig war?

    Wo keine Freiräume sind, hat man sich an den Gegebenheiten zu orientieren, auch oder gerade als Polizeibeamter. Dies erwarte ich und viele andere Bürger, genau SO!

    Eigentlih sollten gerade Polizisten sehr genau wissen, dass oft nur angemessene Strafen zu besseren Einsichten führen, oder zumindest abschreckend wirken sollen.

    Worüber täglich Verkehrspolizten tausende von Verkehrteilnehmern belehren, soll für Beammte bei der Ausbildung von Hunden jedoch nicht mehr gelten, weil es Beamte sind?

    Ich lese da oben in vielen Sätzen eine Doppelmoral, die mir weder gefällt noch meine Akzeptanz findet.

    Wer gegen Gesetze, Verordnungen oder Dienstanweisungen verstösst, wird regelmentiert, auch wenn dies Beamte selbst tun.
    So einfach ist das!

    Beste Grüße,
    F. Arnst

  31. Polizeihündin110's Gravatar

    Autor: Polizeihündin110 | Datum: 6. März 2008 um 08:24

    Hallo allesamt,
    da ich ein paar Tage mal Ruhe einkehren lassen wollte, habe ich lediglich gelesen und Fernsehen geschaut. ach ja, und ein bißchen arbeiten mußte ich auch noch. Ja, das Thema ist immer noch akut. Erst einmal muss ich sagen, das die Ausführungen von F.Arnst die Sache gut auf den Punkt bringen.Auch wenn ein Diensthund ( oder Hündin) im Alltag auf andere Situationen treffen kann als Sporthunde, so muß man doch mal eins festhalten: für die wirklich aggressiven Situationen, wo es um grobe Gewalttäter geht, da ist doch meistens das SEK am Zug. Der normale Diensthund kommt doch höchstens bei Fußballspielen zum Einsatz, und dann auch nur zur Abschreckung. Und hier ist oft eine große Zahl an BEPO-Leuten, Einsatzhundertschaften oder Truppen von der Bundespolizei im Einsatz, weil die Fußballkrawallis oft am Bahnhof auffallen.
    Kommt es zum Beißvorfall, sieht man sich als DHF schnell als der Bösewicht, der Gebissene ist das Opfer. Interne Statistiken besagen, das ein normaler DH zu 1,82 zivilen Anbissen im Laufe einer 6 jährigen Einsatzzeit kommt. Hallo?? Hier wird ja gerade so getan, als ob der Hund an jeder Ecke seinem Mann stehen muß. Und: warum sollte ein DH einer Behörde vom Tierschutz befreit sein? Undenkbar, wenn diese Argumentation durchkommt….. dann kann ja jeder, der irgendwo mal einen Messestand bewacht hat oder an einer Disko den Türsteher gemacht hat, sagen, er bildet jetzt Diensthunde aus und prügelt nach seinem Gusto draufrum……
    Schläge mit was auch immer auf den Kopf bleiben Schläge. Auch wenn der Hund während des Schutzdienst keine Schmerzen zeigt: wir wissen alle, der eine ist weicher, der andere ist härter und wie sagt einer der nun in Kritik stehenden DHF: Trieb macht blöd. Aber wenn der Schädel hinterher geschwollen ist, soll das keine (vermeidbaren) Schmerzen produziert haben?? Und das TSG spricht von vermeidbaren Schmerzen und Qual. Und so wie ich die Sequenzen der DVD einschätze, waren hier noch lange nicht alle Ausbildungsmöglichkeiten ausgeschöpft. Vielmehr sind bzw. waren die Ausbilder einfach nicht gewillt oder in der Lage, ihre eingetrampelten Pfade zu verlassen.
    und abschließend zu Andy: was schreibst Du für ein komisches Zeug? Es war Zwangsapport. Oder was ist es, wenn der Hund mit 2 Leinen im Stachel festgemacht wird, damit er nicht die umstehenden Leute packt….. wenn er Schmerzen zugefügt bekommt über Zugzwang im Stachel nach vorne, das er schreit, sich einpisst ?? Die er nur beenden kann, wenn er sich mit festem Biß in das Holz rettet, so seinen Schmerz „ableitet“? Ich habe gesehen, wie die Steine nach dem Apport mit Sand abgefegt wurden, un den Urin zu binden….. Rührt darin bloß nicht zu sehr rum…… wenn das kein Zwangsapport ist, was dann?? Also schön bei der Wahrheit bleiben. Wenn der Staatsanwalt Bock darauf kriegt richtig tief schürft, dann rollen richtig viele Köpfe.

    Und Dir Erika sei gesagt: nein, Du warst es nicht. Und wie Du so schön sagst, wovon Du nix verstehst läßt Du die Finger von. Warum läßt Du dann nicht den Hundesport? Du warst es nicht, aber einer Deiner Vereinskollegen mit DEINER Zustimmung, DU hast daneben gestanden und hättest es beenden können. Und das war einer der nun beschuldigten Polizisten und „Hundesportler“. Also halt hier mal einfach Deine Klappe, bevor Du Dir ein Eigentor schießt. Denk einfach mal 3 Hirnwindungen weiter. Ich habe fertig.

  32. Günther's Gravatar

    Autor: Günther | Datum: 6. März 2008 um 10:23

    Aha!

    Du große Polizeihündin110. Ich merke, dass Du noch nicht in der Situation warst, in der Dich Dein Diensthund vor einer Katastrophe bewahrt hat. Du hast scheinbar noch keine Festnahme im Bahnhof abgesichert und lediglich mit einem Diensthund und einem ehemaligen SEK-Kollegen eine Festnahme abgesichert und dabei 100, mit hasserfüllten Gesichtern versehenen und sehr alkoholisierten Braunschweiger C-Fans gegenüber gestanden. Meinst Du wirklich, die Situation hätte sich mit einem Streichelhund ebenso gewährleisten lassen? Oder meinst Du nicht auch, (um mal in Deinen Worten zu sprechen) dass der ein oder andere Hund sich vielleicht vor Angst „eingepisst“ (sorry) hätte? Diensthunde sind keine Streichelhunde. Sie sollen auch keine sein.

    Der Kommentator Arnst sollte mir mal zeigen, wie man einen hochtriebigen Hund ohne gewisse Zwänge ausbildet (und dass nicht während eines ganzen Hundelebens, sondern am besten wie in der Praxis: Mit einem Anfänger als Hundeführer und einem frischen Hund, und das dann innerhalb eines Jahres oder noch besser innerhalb von 6 Monaten und anschließender bestandener DHP). Herr Arnst, ich bin gespannt.

    Die meisten DHF verbringen Teile ihrer Freizeit auf irgendwelchen Hundeplätzen. Wenn das kein Ehrgeiz ist. Sie bilden sich und ihre Hunde weiter. Sie bekommen jedoch A9 oder A10 wie jeder andere Streifenbeamte. Manche lassen sich zu Helfern oder sogar zu Ausbildern machen. Die Helfertätigkeit ist meines Erachtens der gefährlichste Job innerhalb der gesamten Polizei. Und? Gefahrenzulage??? FEHLANZEIGE! Purer Idealismus und Spaß an der Arbeit bewegt die meisten Helfer. Der Dank dafür? Ebenfalls Fehlanzeige. Die Damen und Herren (insbesondere die Damen) Hundeführer jammern sogar noch rum und erzählen dem Helfer, was er alles falsch gemacht hat und wie witzig es aussah, als er die lange Flucht nicht gestanden hat und zusammen mit dem hochbissigen Diensthund ein Knäuel gebildet hat. Haha, ich lach mich tot.

    Ach und noch was. Hat da oben tatsächlich einer die Hundearbeit im selben Atemzug mit Kindererziehung erwähnt? Das ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit! Ein Hund ist ein Hund. Bis vor kurzem wurde der Hund im BGB noch als Sache definiert. Mittlerweile wird er schon mit Kindern verglichen. Ich fasse es nicht!

    Macht mal weiter so Ihr ERZIEHUNGSPROFIS!

    Munter bleiben!
    Euer Günther

  33. F. Arnst's Gravatar

    Autor: F. Arnst | Datum: 6. März 2008 um 12:11

    Hallo Kommentator Günther,

    ist doch ganz einfach:

    1. sich nur zu Dingen austauschen wovon man über den eigenen, ganz offensichtlich sehr begrenzten Tellerrand hinweg, (wirklich) etwas versteht

    2. eigene Unsicherheiten zu Sachthemen durch gesuchtes Wissen und möglichst positiv verlaufende, eigene Erfahrungen kompensieren und immer wieder etwas DAZU lernen

    3. die drittte Sache dürfte schon völlig gegen die Wand gepredigt sein…

    Mir wird diese Diskussion hier, möglichst weit weg von den eigentlich beanstandeten und ursächlichen Handlungen, einfach viel zu unsachlich.

    Einen Beruf den man gern ausübt, sollte man so kompetent wie möglich nach aussen vertreten und nicht unbedarft öffentlich in Grund und Boden sabbeln.

    Vielleicht habe ich aber auch einfach nur viel zu weit gehende Ansprüche an die Vertreter von Gesetz und Ordnung?

    So beschränke ich mich künftig darauf, nur von meinen Kindern zu erwarten, dass diese „wissen“ und akzeptieren das Gewalt nichts weiter ist als praktiziertes Unvermögen.

    Beste Grüße,
    F. Arnst

  34. F. Arnst's Gravatar

    Autor: F. Arnst | Datum: 6. März 2008 um 12:19

    …und noch etwas:

    Wer nicht begreift, dass Kinder und Hunde den gleichen Anspruch auf einen sachgerechten Umgang und Versorgung haben, der sollte so schnell wie möglich seine Uniform tauschen und es etwas weiter südlich im Morgenland erneut versuchen.

    Das Personen wie Günther sich in unserem Lande als Beamte bezeichnen dürfen, fasse ich nicht.

    Ich fürchte, dass so manche Mülltonne kompetenter geleert wird.

  35. Günther's Gravatar

    Autor: Günther | Datum: 6. März 2008 um 12:22

    Okay!

    *link editiert* by Tierbloggerin

  36. Günther's Gravatar

    Autor: Günther | Datum: 6. März 2008 um 12:25

    Hmm…

    *link editiert* by Tierbloggerin

    Alles sehr interessant. Und nicht von mir.

    Munter bleiben!

    Euer Günther

  37. Günther's Gravatar

    Autor: Günther | Datum: 6. März 2008 um 12:27

    …und immer dran denken, lieber Felix: Immer schöne die Netiquette wahren!

  38. Tierbloggerin's Gravatar

    Autor: Tierbloggerin | Datum: 6. März 2008 um 12:30

    Hallo Günther,
    deine Links wurden entfernt. Das hat alles nichts mit diesem Thema zu tun, dass sind Streitigkeiten die Privat geklärt werden sollten und nichts auf unserem Blog verloren haben.

    Grüsse

  39. Günther's Gravatar

    Autor: Günther | Datum: 6. März 2008 um 12:41

    Werte Tierbloggerin,

    es ist doch aber interessant, Hintergründe über Kommentatoren zu erfahren, die hier permanent beleidigend zu Werke gehen. Das würde ja bedeuten, man darf hier beleidigen, jedoch keine Hintergründe ans Tageslicht bringen, indem man einfach mal den Verfasser durch die nette Suchmaschine Google jagt. Schade. Wenn dem aber so ist, lösche bitte diesen und meine letzten beiden Beiträge.

    Gruss

    Günther

  40. F. Arnst's Gravatar

    Autor: F. Arnst | Datum: 6. März 2008 um 13:59

    …es gibt auch ne Menge Links die das Gegenteil beweisen, aber was hat dies mit dem Thema hier zu tun?

    Hätte ich einen Grund meine Identität hinter einem Pseudo zu verstecken, würde ich sicher darauf zurückgreifen.

    Wer sprach hier von „Unverschämtheit“, wenn es um humane Gesichtspunkte ging?

    Beleidigend ist, was nicht zutrifft sondern lediglich darauf abzielt eine Person falsch zu eschreiben.

    Wenn sich Günther von einer Richtigstellung seiner eigenen Ansichten beleidigt fühlt, kann ich da wirklich nicht weiterhelfen.

    Ich kenne es nur zu gut, wenn im Internet die Argumente eines Gegenüber ausgehen und mancher Schreiberling keine Zustimmung findet – sind es grundsätzlich die Diskussionspartner die daran Schuld haben…

    Vielen Dank für die fehlenden Argumente,und immer schön locker bleiben!

  41. Günther's Gravatar

    Autor: Günther | Datum: 6. März 2008 um 16:20

    Beleidigend ist, was nicht zutrifft??? Aufweia, lieber Felix. Auch wenn ein dummer Mensch ein dummer Mensch ist darf ich ihn nicht einen dummen Menschen nennen! Nähere Ausführungen findest Du unter dem § 185 StGB.

  42. hallo99's Gravatar

    Autor: hallo99 | Datum: 6. März 2008 um 16:24

    Hallo ihr ALLE,

    ich kann euch nicht verstehen, ihr schiebt euch hier gegenseitig an, hebt die 3 Ausbilder in den Himmel und das alles ohne überhaupt zu wissen was auf dieser DVD überhaupt ist.
    Ich glaube schon, dass da auch was dran ist, würden die 3 Ausbilder sonst ihren Dienst jetzt wo anders verrichten müssen? Hätten sie sonst sofort ihre Hunde abgeben müssen? Fragt euch das mal, jedenfalls die die die Lobeshymnen singen!!!

    Und Polizeihündin110, wenn du das alles wirklich gesehen hast, warum hast du geschwiegen? Warum hast du diesen Uwe B. machen lassen obwohl du wusstest, dass er es dann doch immer wieder an anderen Hunden machen wird? Warum hast du nicht geredet, vielleicht wäre es dann nicht mehr zu Vorfällen gekommen und es wären vielleicht keine Diensthunde mehr gequält worden.

    Ich hoffe jedenfalls nur, wenn die Vorwürfe stimmen, dass die 3 Ausbilder mit allen Mitteln der strafrechtlichen Möglichkeiten aus dem Tierschutzgesetz belegt werden. Solche Menschen dürfen keine Hunde ausbilden!!!
    Sollte an den Vorwüfen nichts dran sein, was ich allerdings nicht so richtig glauben kann, sollten diese 3 Ausbilder wirklich rehabilitert werden, das ist man ihnen dann schuldig.

    LG

  43. tierquäler's Gravatar

    Autor: tierquäler | Datum: 19. März 2008 um 02:41

    Ich hab mir mal ’ne Pause gegönnt, um ein bisschen Abstand zu gewinnen.
    Als Polizeihundeführer -nicht aus dem Bereich Hannover-meine ich, dass es absolut richtig ist, dass unsere Arbeit kritisch beobachtet wird. Sonst besteht tatsächlich die Gefahr, über das Ziel hinauszuschiessen und zu viel von den Hunden zu verlangen. Gerade die Ausbildungmethoden und -hilfsmittel müssen ständig überdacht werden. Nur: Polizeihunde arbeiten über längere Zeit in anderen Triebbereichen als der Hund von Otto Normalverbraucher.
    Manchem Polizeihund, der eine prima Arbeit auf der Strasse verrichtet, ist nun mal nicht mit Futter und Clicker und Wattebällchen bezukommen.
    Es äussern sich hier -mit Recht- Leute, die sich den Tierschutz auf ihre Fahnen geschrieben haben. Meinen Respekt vor diesen Leuten. Aber der Denkansatz ist ist eben falsch. Versetzt euch in die Lage, jemanden mit dem Messer gestochen, eine Vergewaltigung begangen oder jemandem schwere Verletzungen beigebracht zu haben und dann kurz vor der Festnahme zu stehen. Ihr wisst, dass euch Knast droht und werdet versuchen, irgendwie wegzukommen. Und ihr nehmt dabei in Kauf, einen weiteren Menschen zu verletzen. Und bei der Festnahe trefft ihr auf einen Polizeihundeführer. Werft ihr mit Wattebäuschchen? Versucht ihr, den Hund zu streicheln, weils doch ein Tier ist, und dem darf man ja nix machen, weils ja den Tierschutz gibt?
    Hmmm, glaub ich nicht…
    Und Polizeihunde können täglich in solche Situationen kommen. Wenn da jedesmal das SEK ausrücken müsste, bräucht’s im Jahr ca. 10.000 Neueinstellungen. Vom zeitlichen Verzug gar nicht zu reden.
    Die Polizeihunde kommen in Situationen, in denen es laut ist, dreckig zugeht, mal Gegenstände fliegen, es klappert, es knallt und es wird geschrieen.
    Auf diese Situationen hin wird -mit Recht- trainiert. Und beim Training muss eine solche Situation nachgestellt werden.
    Ein Hund, der solche Situationen kennt und auch besteht, braucht einen wirklich starken Charakter. Und da sind wir wieder bei den einsetzbaren Mitteln. Der Gesetzgeber hat -fälscherlicherweise- klare Regeln gesetzt, an die wir uns halt nun mal zu halten haben.
    Ich arbeite seit dem Verbot ohne Tele, tue meinem Hund damit bestimmt nichts Gutes und denk mir: Kann mir ja eigentlich egal sein, mich beisst er nicht. Und ob er meinem Gegenüber halt ein paar Fetzen Fleisch mehr rausreisst, weil er erst mit Verzögerung ablässt, tut mir eigentlich auch nicht weh. So will es der Gesetzgeber oder er nimmt es zumindest billigend in Kauf. Weil ganz ahnungslos kann ja selbst die Politik nicht sein, oder?
    Was den Vergleich zwischen Hunden und Kindern angeht, finde ich den doch etwas daneben. Es ist mir gelungen, meine Kinder zu selbständigen, selbstbewussten und anständigen Menschen zu erziehen, auch ohne Tele-Einsatz. Aber ich habe mir nie -wirklich nie- auf der Nase rumtanzen lassen. Respekt verlangen und geben, bei Mensch wie Tier!

    Um es auf den Punkt zu bringen: Diejenigen, die sich hier vehement für den Tierschutz einsetzen, haben Recht.
    Und diejenigen, die Polizeihunde für ihre Arbeit auf der Strasse gewissenhaft vorbereiten, haben eben auch Recht. Und jetzt? Wenn jeder auf seinem Standpunkt beharrt, hilfts niemandem weiter, es sei denn, man schafft Polizeischutzhunde ab.
    Ich meine, ein Austausch ist wichtig, nicht das Beharren auf seinem Standpunkt hinsichtlich der Methoden.
    Von einem weiche ich allerdings in keinster Weise ab:
    Mein Hund muss auf der Strasse so funktionieren, dass ich mich jederzeit auf ihn verlassen kann. Darauf vertrauen meine Kollegen, und darauf vertraue auch ich.
    Ich hoffe irgendwie auf Einsehen auf beiden Seiten. Mit Respekt vor der Meinung und der Erahrung des anderen kann’s ja klappen.

  44. Ein DHF's Gravatar

    Autor: Ein DHF | Datum: 27. Juni 2008 um 17:53

    @Polizeihündin

    Riecht nach einer Strafvereitelung (im Amt), oder?

    @Rest

    Hört bitte auf an dieser Sache hochzuziehen. Diensthunde müssen anders (und zwar mit Tele und auch mit Zwängen) ausgebildet werden. Der DH muss alle Situationen des alltäglichen Dienstes beherrschen und somit muss dies trainiert werden.
    Bitte nennt mir eine andere Möglichkeit des Einwirkens, außer ordnungsgemässer Gebrauch des Tele, wenn mein Hund (im Training) einen Täter im Gebäude sucht und einen Fehler begeht oder eine andere Situation, wenn ich 30 m von ihm weg bin.

    Schade, dass hier so viele Experten, so viel Schrott schreiben.

    Bevor wieder alle schreien. Nein ich benutze kein Tele. Ist verboten, obwohl bereits in einer Bundesratsdrucksache von 12/07 „der ordnungsgemäße Gebrauch des Tele als sinnvoll und nicht verboten gilt“. Ursprung ist ein höchstrichterliches Urteil.

    Gruss ihr Hundeexperten

  45. Lisa Rontke's Gravatar

    Autor: Lisa Rontke | Datum: 30. Oktober 2008 um 18:23

    Bin auch der meinung, dass man es nicht hochziehen muss. Wir nutzen auch kein Tele..finde es auch nicht sehr sinnvoll…

    Es Grüßt
    Lisa

  46. Maik Graße's Gravatar

    Autor: Maik Graße | Datum: 3. Januar 2009 um 21:44

    Schade, dass hier manche Diensthundeführer versuchen, die Sache kleinzureden. Der Hund wurde brutal misshandelt, mit doppelter Führleine und Stachelhalsband aufgehängt. Die Klöterkiste ist irrelevant, der Rest bleibt und ist unhaltbar, unabhängig ob es um Sport oder um Diensthundeausbildung geht.

  47. Wolfgang's Gravatar

    Autor: Wolfgang | Datum: 21. Januar 2009 um 19:20

    Hier kann man einmal sehen, wie ärmlich und unterbemittelt unsere s.g. Polizei ist. Ich würde diesem Herren den Elektroschocker um sein bestes Stück legen und den Strom solange einschalten, bis er zur Frau geworden ist.
    Wer sich an Tieren vergreift, der vergreift sich auch an Frauen und Kinder …..

  48. Neues zur Anklage der Polizei-Hundestaffel Hannover – Tierblog.de's Gravatar

    […] war ein Skandal, der Tierfreunde erschütterte! Wir berichteten: Polizei Hunde der Hundestaffel Hannover gequält und Hundestaffel Skandal Hannover: Ausbilder […]

  49. Dana B.'s Gravatar

    Autor: Dana B. | Datum: 28. Januar 2009 um 19:53

    Hallo.
    Also was ich hier zum Teil les eist mehr als lächerlich 🙂
    Das war wieder so klar, dass die typischen Hundesportler ihre Vereinskollegen oder einfach nur Sportskollegen den Rücken frei halten.
    Von wegen es wird auf Hundeplätzen nicht mit Teletack oder Stachel gearbeitet, das glaubt ihr doch alle selbst nicht.
    Ich habe die BH Prüfung mit meinem Hund auf einem guten Hundeplatz gemacht und kenne auch in unserer Umgebung fast jeden Hundeplatz. Aus eigener Erfahrung (d.h sehen, hören) weiß ich wie es dort zugeht. Für mich ist der Hundesport (schutzdienst) leider oftmals , einfach nur ein Ergeizkampf für den Hundeführer und keinesfalls ein Miteinander, was auch dem Hund Freude bereitet. Selbstverständlich gibt es vereinzelte Ausnahmen, das möchte ich nicht bestreiten, doch es sind wie schon erwähnt AUSNAHMEN.
    Teletack, Stachel und andere Methoden sind leider NORMAL bei Hundesportlern und ohne Druck und Schmerz geht garkein „vernünftiger“ Schutzdienst, wird einem aber auch vorher von dem jeweiligen Helfer gesagt. Hundesportler sagen immer, sie wenden nur die nötigste Gewalt an, sodass der Hund im vollständigem Gehorsam steht, doch leider entwickeln diese Menschen dabei einen solchen Ergeiz, dass ihnen ihr Hund dann völlig egal ist.
    Leute die das hier bestreiten haben entweder keine Ahnung, sind Anfänger oder einfach nur Menschen, die davor die Augen verschließen wollen und müssen, da sie selber solche von Ergeiz ergriffenen Personen sind. Wer wirklich wissen will was auf Hundeplätzen abgeht, brauch nur 3 Monate 2 x die Woche dort hingehen und genau aufpassen und den Gesprächen lauschen;) Wieso denn sonst laufen die meisten Hunde wie ein getrimmter Zirkus Clown?? Wahrscheinlich durch gutes Zureden;) (aufpassen Ironie):D

  50. Dana B.'s Gravatar

    Autor: Dana B. | Datum: 28. Januar 2009 um 19:55

    Mein Beitrag ist nur auf die Personen gerichtet, die hier alles versuchen runter zu reden und der Meinung sind, das waren alles nur nötige und vorallem normale Schutzdienst Mittel.

    Ich vertrete natürlich die Meinung: Absolute Tierquälerei und diesen Idioten sollte nie mehr ein Tier anvertraut werden.

  51. impuls2008's Gravatar

    Autor: impuls2008 | Datum: 4. Februar 2009 um 10:40

    Komisch,

    nun sind sie auch hier nicht mehr zu lesen die Verharmloser der oberen Praktiken…und die Links zu meiner Person (die mit dem Thema in keinerlei Zusammenhang standen) – die entfernt werden mussten weil eine Stalkerin diese vorher veröffentlichte und entsprechend gerichtlich belangt wurde, existieren mittlerweile auch nicht mehr im Internet, warum wohl?

    Für mich war die obere Diskussion sehr aufschlussreich.

    Damit wurde lediglich sehr deutlich gezeigt, wie sonst auch zuhauf im Internet, dass es dabei nur selten um sachlich nachvollziehbare Standpunkte, sonden fast immer um die merkwürdigen Befindlichkeiten einzelner Menschen geht.

    Was ich vermisse:

    Was genau wurde in der Zwischenzeit vom zuständigen Gericht dazu geurteilt?
    Waren die Beamten schuldig?

  52. Katrin's Gravatar

    Autor: Katrin | Datum: 5. Februar 2009 um 21:54

    Termin läuft noch weiter bis Mitte März. War da. Staatsanwalt sah gar nich gut aus. Video mit angeblichen Quälerein gab auch nicht das her, was BILD schrieb. Beide Ausbilder gaben einleuchtende Gründe für die Spezialbehandlung. Hauptzeugin hat wohl Aangst vor der Wahrheit. Mal sehen wie es weitergeht. Und nich immer gleich verurteilen: diese Münze hat wohl zwei Seiten.

  53. Malifriend's Gravatar

    Autor: Malifriend | Datum: 8. Februar 2009 um 21:02

    Hallo Leute,da ich mit meinem Mali auch Hundesport betreibe,weis ich auch was auf so manchen Hundeplatz vor sich geht!!!
    Ich habe auch keinen Stachel oder Takker für meinen Mali benutzt,aber Hund ist nicht Hund und gerade Malis brauchen eine Profihafte Erziehung!!!
    Es gibt eine Gewaltfreie Schutzdiensterziehung eines Malis aber die dauert ewig,ich denke das da bei vielen auch das Problem ist!!!
    Wenn ich einen Hund privat im Schutzdienst ausbilde habe ich nicht diesen Druck als wenn er richtiger Polizeihund werden soll!!
    Polizeihunde müssen mehr getrimmt werden,weil sie später ganz andere Situationen erleben.
    Und unsere Hunde im Privatberreich die für Sportwettkämpfe trainiert werden,sollten nicht diesen Stress haben!!
    Ein Mali sollte ohne hin nur von ganz ruhigen und erfahrenen Leuten ausgebildet werden,da hektik bei so einer Rasse unangebracht ist!!!
    Es gibt eine Methode vernünftig mit dem Teletakker zu arbeiten und es erspart dem Hund manchmal mehr als mit dem Stachel oder das rumgewürge mit den Halsbändern!!!
    Doch das sollte nicht im privaten Berreich angewendet werden,für mich selber würde sich diese Frage niemals stellen!!!
    Wer Malis kennt,weis auch das diese Rasse oft Nerven zeigt und Dem sollte man mit Ruhe entgegen kommen!!
    Aber wie gesagt,ob Privat im Hundesport oder als richtiger Polizeihund ich denke das da die Probleme liegen!!!

  54. wer-ich-bin-das-weiß-nur-ich's Gravatar

    Autor: wer-ich-bin-das-weiß-nur-ich | Datum: 9. Februar 2009 um 19:57

    was soll man dazu sagen…. ich bin kein Gegner des TIG, aber man muß doch mal die Kirche im Dorf lassen. Hier wurde sinnlos getackert und geprügelt. Ich behaupte, aus persönlicher Aversion gegen die Hundeführerin. Die kann man nicht hauen, also nehme ich ihren Hund. Auch wenn es (bislang??) nicht zu sehen war: wer ist denn so naiv und glaubt, bei so einer Sache behauptet die Anklagebehörde Dinge, die nicht belegbar sind. Und wo ist der Unterschied, wenn ich heute meinen Hund privat führe und morgen verkaufe ich ihn an die Polizei: gilt morgen für meinen Hund ein anderes Tierschutzgesetz als heute? Alleine die Zahl der Termine zeigt doch schon, das da mehr Brisanz drinsteckt als manchem lieb ist. Und die Angeklagten ( und der 3. im Bunde, der nur noch Zeuge ist) versuchen nun auf infamste Art und Weise, einer Zeugin und der Führung alle Schuld dieser Welt anzulasten.

  55. Nur wer mich kennt weiß wer ich bin's Gravatar

    Autor: Nur wer mich kennt weiß wer ich bin | Datum: 20. März 2009 um 14:57

    Also zu erst einmal ich denke das es sich hier einfach um eine sinlose Aktion gegen die Polizeihundausbildung handelt. ich bin selber im Hundesport tätig und weiß wie schwer es ist einen guten nervenstarken Hund auszubilden und dazu benötigt man halt eine taker oder ein Stachelhalsband. Und mal ganz ehrlich ich habe es selber schon ausprobiert es ist ein kleiner elektrischer Impuls der nicht einmal so stark ist wie der an einem weidezaun, doch bin ich immer noch der Meinung das diese Geräte in Profihand gehören. Aber dies ist ein anderes Kapitel. Wenn die Stockschläge gleich verprügeln sind, dann müste jede art des VPG sports verboten werden da ja der Hund 3 Stockschläge erhält. Und was ich noch dazu schreiben wollte was soll man mit einem Polizeihund der wenn es mal so kommen sollte und eine Tritt oder schlag bekommt gleich den Schwanz einzieht. Man sollte hier wirklich mal die Kirche im dorf lassen. Und was man absulut nicht vergessen sollte der Hundeführer muß sich auf den Hund 1000% verlassen können genau so wie der und die Rückendeckung des Hundeführers benötigt. Wie gesagt ich finde diesen Artikel vollkommen übertrieben, die Verfasser machen hierdurchmehr Schaden als ein angeblicher Polizeihundeführer mit einem Stachelhalsband. …..

  56. Alina's Gravatar

    Autor: Alina | Datum: 24. März 2009 um 22:15

    Ich dachte eigentlich immer das wir Menschen uns dahingehend von anderen Tierarten abgrenzen und auch unterscheiden wollen, weil wir intelligenter sind als andere oder? Und da schaffen wir es nicht ein somit weniger intelligentes Tier dazu zu bringen nicht den Rudelchef geben zu müssen und zwar ohne Stromschläge und andere Foltermaßnahmen?

    Ist ein Hund nicht in der Lager bei einer Schlägerei die Nerven zu behalten sollte da nicht ehr die Konsequenz daraus gezogen werden, dass Hunde dafür eigentlich gar nicht geeignet sind? Was haben sie schließlich mit unseren oft dummen Auseinandersetzungen am Hut ? Nichts.

    Im Übrigen. Gehorsam klingt mir absolut nicht nach einer Zusammenarbeit, sondern nach einem Zwang. Geht das denn nicht anders? Und vorallem mit mehr Respekt? Und ich spreche von Respekt und nicht davon das der Mensch sich auf den Boden wirft und „Männchen macht“ damit der Hund auf ihn aufmerksam wird.

    Unter einen respektvollen Umgang verstehe ich, dass der Mensch es nicht als Sport ansieht mit allen Mitteln die Gefährlichkeit eines Raubtieres unter Kontrolle zu bringen. Ist es nicht möglich dann ist es eben so, deswegen Stachelhalsbänder zu rechtferigen ist unter aller Kanone…

  57. Hunter's Gravatar

    Autor: Hunter | Datum: 6. Februar 2011 um 14:48

    Liebe Leser,

    es gibt so etwas, das nennt man Kadavergehorsam. Dazu wird der jeweilige Hund ausgesucht. Und noch etwas: Mutsch und ich haben zig Hundestaffeln besucht, jeder Hundeführer trägt seinen Hund nach Hause. Vllt. denkt der eine oder andere mal weiter: Ein Hund ist eine Waffe. Punctum.

    Betreff Koralle: Die Dinger heißen nicht Stachelhalsbänder, aber danke für den Tip, Alina. Du gehörst zu denjenigen, die im Einsatz noch dann AUA plärren, wenn es um’s Ganze geht. Du bist hier fehl am Platz!!! Denk mal eine Sentenz weiter, bevor Du etwas verurteilst, was unser Leben sichert!

    MfG

    Hunter

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