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Mode-Hunderassen im Jahr 2009

Immer wieder gibt bestimmte Hunderassen die plötzlich in Mode kommen, sei es durch irgendein Kinofilm, durch Serien, nacheifern einiger Prominenter oder einfach weil es gerade „Trend“ ist. Das alles sind sicher die schlechtesten Gründe sich einen Hund anzuschaffen. Meistens wird hier nicht lange über die Hundeanschaffung nachgedacht und ein gutes Zusammenleben geht früher oder später schief.

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Wenn eine Rasse zur Mode wird ist das immer schlecht. Die Vermehrer entdecken Trends schnell und wollen natürlich Geld machen in dem sie zu Hauf Hundewelpen produzieren und, noch schlimmer, diese  auch noch zu Hauf los werden!

Aber welche Rassen sind eigentlich gerade in Mode? Dazu habe ich mich mal in allen Online-Tiermärkten umgesehen und eine kleine Statistik erstellt. Letztens haben wir ja wieder über die beliebtesten Hunde Deutschlands berichtet. Diese Zahlen beruhen aber nur auf der VDH-Welpenstatistik. Nun gibt es aber noch unzählige andere Rassezuchtvereine und leider auch genügend Menschen die Welpen ohne Papiere „vermehren“. Die verändern die Statistik natürlich enorm.

Immer wieder wird auch behauptet die Statistik vom VDH kann nicht stimmen, da wohl kaum jemand den Deutsch Drahthaar (Platz3) sieht, dafür aber unzählige Chihuahuas. Das kommt wohl daher, dass einfach viel weniger Chihuahua Züchter im VDH züchten und die meisten Hunde wohl auch keine Papiere haben!

Mal sehen ob diese Statistik näher an dem dran ist, was man so tagtäglich auf der Strasse sieht!?

Modehunde 2009:

Platz 1: Chihuahua

chihuahua

Platz 2: Labrador Retriever

Platz 3: Jack Russell Terrier

jack-russell

Platz 4: Yorkshire Terrier

Platz 5: Fränzösische Bulldogge

Platz 6: Deutscher Schäferhund

Platz 7:  Mops

Platz 8:  Australian Shepherd

Platz 9: Golden Retriever

Platz 10: English Bulldog

Platz 11: Dackel

Platz 12: Shih Tzu

Überraschend?

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Vitamin K3 im Hundefutter

Vitamin K3 im Hundefutter – harmlos oder gefährlich?

hundefutterWer sich intensiv mit den mehr oder weniger guten Inhaltsstoffen in Trockenfutter beschäftigt, stösst früher oder später auch auf die vielen Informationen zu Vitamin K3. Wenn man das Internet danach durchsucht, wird man schnell fündig. Auf unzähligen Seiten gibt es Informationen, aber vor allem viele Diskussionen in den Tier- und Hundeforen. Sofort stolpert man in Verbindung mit diesem künstlichem Vitamin über Worte wie gefährlich, schädlich, schlecht, ja sogar krebserregend! Doch wie viel davon entspricht der Wahrheit? Nicht viel, wenn man sich mal ausführlich informiert und nicht nur auf das hört, was der ein oder andere Internetuser mal irgendwo aufgeschnappt hat.
Aber immer der Reihe nach… nicht jeder weiss worum es überhaupt geht, was Vitamin K3 überhaupt ist und wo es verwendet wird.

Was ist Vitamin K3?

Vitamin K3 (Menadion) ist ein Zusatzstoff, der in vielen Futtermitteln für Heim- und Nutztiere verwendet wird. Es ist ein künstliches Vitamin. Im Tierfutter werden dabei Mengen von gerade mal 1-8 mg eingesetzt. Der Körper braucht Vitamin K zur Blutgerinnung.

Warum ist Vitamin K3 so in Verruf geraten?

Vitamin K3 wurde in der Humanmedizin und in Lebensmitteln in Deutschland verboten. Bei Neugeborenen (Menschen!) wurde Vitamin K3, vor dem Verbot,  zur Vorbeugung gegen Gelbsucht parenteral gespritzt! Dabei wurden etliche schädliche Nebenwirkungen ermittelt. Hier sollte jedoch beachtet werden, dass dabei in ganz anderen Mengen gearbeitet wurde. Noch dazu wurde dieses Vitamin gespritzt! Das bedeutet, dass es weder im Magen-Darm-Trakt verarbeitet werden konnte, noch von der Leber verstoffwechselt werden konnte. Es landete ohne Umwege im Blut und hat somit natürlich eine ungemein höhere Wirkung, als es wenn es über das Futter (Weg über Magen, Darm und Leber) und noch dazu in geringen Mengen aufgenommen wird.

Wenn man die ganzen Diskussionen im Internet zu K3 liest, fällt schnell auf das sich fast alle auf eine einzige Quelle beziehen – ein Futtermittelhersteller…..

In vielen Foren wird meist völlig unbegründet gegen dieses Vitamin  gewettert. Kaum einer kann gute Gründe bringen. Meist wird es nur weiter erzählt, vom hören-sagen. Und das sich Ammenmärchen und Fehlinformationen im Internet rasant verbreiten ist ja schon länger bekannt.

Irgendwann kam sogar die Behauptung auf K3 sei krebserregend. Dazu gibt es jedoch keinerlei Hinweise oder wissenschaftliche Belege.

Ist K3 nun gefährlich oder harmlos?
Wie bereits im letzten Abschnitt aufgeführt, sind die Argumente gegen Vitamin K3 haltlos. Die damalige Verwendung und Wirkung ist überhaupt nicht übertragbar.

Hinzu kommen noch weitere Fakten und sogar wissenschaftliche Studien, die eindeutig beweisen das Vitamin K3 im Tierfutter keinerlei Schäden verursacht!

Es gibt viele Mineralien und Vitamine die in hohen Mengen schädlich sind. Man denke nur mal daran, was passieren würde wenn man in grossen Mengen Kochsalz NaCl konsumiert. Vitamin A und andere fettlösliche Stoffe sind wichtig in der Ernährung, aber auch diese Vitamine sind in hohen Mengen schädlich, da sie sich in der Leber anlagern und Schäden verursachen.

Wie so oft ist die Menge entscheidend!

Und da wären wir auch gleich bei einer der wissenschaftlichen Studien:

Schon vor 5 Jahren hat die Arbeitsgemeinschaft für Wirkstoffe in der Tierernährung (AWT) versuche mit der Gabe von Vitamin K3 gemacht und dazu eine Stellungnahme gegeben. Dort heisst es:

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das essentielle Vitamin K3 im Futter für
Vögel und monogastrische Haustiere vor allem für die Blutgerinnung eingesetzt wird.
Negative Auswirkungen wurden bisher nicht festgestellt. Daher sind die in der EU und
den USA futtermittelrechtlich zugelassenen Vitamin K3 –Verbindungen sicher und
zuverlässig.

(Quelle: ARBEITSGEMEINSCHAFT FÜR WIRKSTOFFE IN DER TIERERNÄHRUNG e.V.: Statement zu Vitamin K3 (Menadion)

Bei verschiedenen Tieren wurden Untersuchen mit der Gabe von 1000 mg/kg Futter gemacht, ohne jede schädliche Wirkung. Im Futter werden lediglich 1-8 mg/kg verwendet.

2003 wurde am Institut für Tierernährung der Tierärztlichen Hochschule Hannover eine Dissertation vorgelegt (Prof. Dr. Kamphues), mit dem Ergebnis:

„Zweifel an der Verträglichkeit üblicher Dosierungen von Vitamin K3 im Futter müssen als absolut nicht substantiiert bewertet werden“

Auch bei einem Expertengespräch (August 2004) beim Bundesamt für Risikoeinschätzung (BfR) kam man zu dem Entschluss das Vitamin K3 keine Gefahr darstellt.

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Die Panikmache wie sie teilweise im Internet getrieben wird, ist absolut unbegründet und verunsichert viele Hundehalter zu unrecht.  Letztlich steht es jedem selbst frei, welches Futter er wählt. Jedoch sollte nicht immer alles blind geglaubt werden. Dann doch ieber selbst informieren und sich eine eigene Meinung bilden.

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Giftköderwarnung für Geldern

Das Gelderner Ordnungsamt warnt vor giftigen Fleischködern im Bereich des Hartefelder Wasserwerks. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurde der Hund eines Spaziergängers durch ein dort ausgelegtes Fleischstück vergiftet. Offensichtlich wurde es extra für herumstromernde Hunde ausgelegt.
Der Hund überlebte die Attacke, weil er schnell tierärztlich behandelt werden konnte. Obwohl die Umgebung des Wasserwerks untersucht wurde, ist laut Stadt nicht auszuschließen, dass noch weitere Giftköder ausliegen.

Die Stadtverwaltung bittet dringend darum, Hunde an die Leine zu nehmen. Hinweise zu der Tat erbitten das Gelderner Ordnungsamt unter Tel. 02831 1250

Ebenfalls in Hartefeld waren vor rund zwei Jahren Katzen von Giftködern betroffen. Einige Tiere verendeten damals. „Aber ein Zusammenhang mit dem aktuellen Fall besteht wohl nicht“, teilte der städtische Pressesprecher Herbert van Stephoudt mit.
In Wachtendonk wurden Hundehalter durch Giftattacken mehrmals in Angst und Schrecken versetzt. Weitere Vorfälle ereigneten sich im Wachtendonker Außenbereich.

Im Februar 2006 ging ein Hund an einem Giftköder ein, den er auf dem Nierswanderweg an der L 140 gefressen hatte. Ein weiterer Giftanschlag in Wachtendonk ereignete sich Ende Juli 2007.

Kino-Film: Das Hundehotel

„Das Hundehotel – kein Streuner wird weggeschickt“  ab 5. Februar im Kino!

Die 16-jährige Andi und ihr Bruder Bruce sind Waisenkinder. Aber sie haben einen treuen Begleiter, ihren Hund Friday. Als ihre Pflegeeltern ihnen verbieten, Friday zu behalten, beschließen die Geschwister, für ihn ein neues Heim zu finden. Ihre Idee: Aus einem leer stehenden Hotel soll ein Abenteuerpark für Vierbeiner werden. Bald laufen ihnen herrenlose Hunde aller Rassen zu. Die anfängliche Freude weicht der Angst, entdeckt zu werden, denn die Nachbarn werden auf das Hundehotel aufmerksam. Mit viel Erfindungsreichtum versuchen Andi und Bruce ihr Projekt zu retten. Denn ihr Motto lautet: Kein Streuner wird weggeschickt!

„Das Hundhotel“ ist eine Abenteuer-Komödie für die ganze Familie. Mit Emma Roberts („Wild Child“, „Aquamarine“) hat Regisseur Thor Freudenthal in seinem Filmdebüt ein gutes Händchen bewiesen. Mit dabei Lisa Kudrow („P.S. I Love You“, „Friends“) und Don Cheadle („Ocean’s Thirteen“, „Hotel Rwanda“).

Der Trailer zum Film:

Und hier geht es zur Homepage des Films. Dort findet ihr auch alle Hunde, darunter Hunde der Rassen English Bulldog, Chinese Crested, Mops Pudel und andere Hunderassen.

Fakten:
Originaltitel:Hotel for Dogs
Jahr/Land: 2009 / USA
Darsteller: Emma Roberts, Jake T. Austin, Kyla Pratt, Lisa Kudrow, Kevin Dillon, Don Cheadle
Genre: Komödie
Regie: Thor Freudenthal
100 Minuten

Quelle Bild.de

Hund und Kind – Regeln und Ratschläge für das Zusammenleben

hundundkindWenn Kindern die Möglichkeit haben mit Hunden aufzuwachsen, ist das natürlich etwas sehr schönes. Für ein problemloses und harmonisches Zusammenleben mit Kind und Hund ist es aber immer wichtig einige Regeln einzuhalten!

Hauptverantwortlich für den Hund und ein angenehmes Zusammenleben sind dabei die Eltern!

Was Eltern beachten sollten:

  1. Lassen sie Hund und Kind niemals zusammen allein!   Das ist eine der wichtigsten Regeln, denn hierbei passieren die meisten Unfälle. Egal wie lieb, freundlich und zuverlässig ihr Hund ist. Wer Hund und Kind zusammen alleine lässt handelt unverantwortlich
  2. Hunde sind kein Spielzeug! Achten Sie darauf das der Hund mit Respekt behandelt wird!
  3. Lassen Sie dem Hund immer eine Rückzugsmöglichkeit.
  4. Kennen und achten Sie auf die Körpersprache ihres Hundes, so sehen Sie schnell wenn es ihm zuviel wird und sie können ihn aus dieser Situation „heraus holen“
  5. Beim Fressen und Schlafen sollte der Hund immer seine Ruhe haben
  6. Für die Erziehung des Hundes sind nur Sie allein verantwortlich und nicht das Kind

Was Eltern wissen sollten:

  • kein Hund kommt kinderfreundlich oder kinderfeindlich auf die Welt! Jede Rasse kann kinderfreundlich sein! Das ist eine Frage von Sozialisation, Erziehung, Haltung und Umgang mit dem Hund.
  • Stellen Sie eine klare Rangordnung sicher
  • Sicher dulden Hunde einiges, aber alles hat Grenzen! Warten sie nicht bis diese erreicht sind.
  • Informieren Sie sich ausreichend über Beschwichtigungssignale

Was Kinder lernen müssen:

  • Respekt im Umgang mit Lebewesen
  • Ruhezeiten des Hundes akzeptieren
  • den Hund in ruhe fressen lassen und nicht versuchen ihm das Futter wegzunehmen
  • Umarmungen mögen die meisten Hunde nicht, sondern empfinden das eher als Bedrängnis
  • nicht alle Hunde sind freundlich und möchten gestreichelt werden
  • niemals versuchen raufende Hunde zu trennen

Was Kinder bei fremden Hunden beachten sollten:

  • Fremde Hunde niemals streicheln, ohne den Besitzer zuvor zu fragen
  • Fremde Hunde möglichst nicht starr in die Augen schauen
  • Wenn der Besitzer es erlaubt, zuerst vorsichtige Kontaktaufnahme, den Hund zum Beispiel schnüffeln lassen
  • niemals vor einem Hund davon laufen, egal wie groß die Angst ist. Ein davon laufen könnte den Hund zum nach jagen animieren

Hier gibt es vom VDH eine sehr schöne Broschüre für Kinder zum Thema Umgang mit dem Hund:  Broschüre VDH

Neue Hunderassen – welche gibt es?

Zur Zeit gibt es 356 von der FCI anerkannte Hunderassen. Immer wieder gibt es Hunderassen die erst durch die FCI anerkannt werden müssen. Die  Fédération Cynologique Internationale (FCI) ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 84 Mitglieds- und Partnerländer.
Zur Zeit gibt es unter den anerkannten Rassen 11 provisorisch anerkannte Rassen. Die vorläufige Anerkennung wurde an einer Sitzung des FCI Vorstandes am 9. und 10. November 2005 in Brüssel entschieden. Die neuen Rassen warten nun auf ihre definitive Anerkennung. Vorläufig oder provisorisch anerkannte neue Rassen unterliegen einer Einschränkung, so dürfen sie auf Ausstellungen zum Beispiel nicht den Titel CACIB erhalten. Sie sind aber berechtigt FCI Titel zu erhalten.  (Quelle: FCI)

Wir möchten euch die neuen Hunderassen hier kurz vorstellen, sowie ihre Eingliederung. Eine ausführlichere Beschreibung jeder einzelnen Hunderasse folgen hier im Blog nach und nach.

Die neuen, vorläufig anerkannten, Rassen:

FCI- Gruppe 1: Hütehunde und Treibhund:

  • Berger Blanc Suisse (Weisser Schweizer Schäferhund) –seit Nov. 2002 vorläufig anerkannt unter der Nummer 347
  • Ciobanesc Romanesc Mioritic (Mioritic) – seit Jul. 2005  vorläufig anerkannt unter der Nummer 349
  • Ciobanesc Romanesc Carpatin (Carpatin) – seit Jul. 2005  vorläufig anerkannt unter der Nummer 350

FCI-Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde

  • Dogo Canario (Kanarische Dogge oder Alano) –      seit Jun. 2001  vorläufig anerkannt unter der Nummer 346
  • Cimarrón Uruguayo  – s     eit Feb. 2006  vorläufig anerkannt unter der Nummer 353
  • Tornjak – seit Jun. 2007  vorläufig anerkannt unter der Nummer 355
  • Dansk-svensk Gårdshund –   seit Jul. 2008  vorläufig anerkannt unter der Nummer 356

FCI-Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp

  • Taiwan Dog (Taiwanhund)  –   seit Nov. 2004 vorläufig anerkannt unter der Nummer 348

FCI-Gruppe 6: Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen

  • Gończy Polski  –    seit Nov. 2004 vorläufig anerkannt unter der Nummer 348

FCI-Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde

  • Russiky Toy (Russischer Toy Terrier)  –    seit Feb. 2006 vorläufig anerkannt unter der Nummer 354$

Hier geht es zu einer Hunderassen Übersicht.

Die Top 10 der beliebtesten Hunderassen in den USA

Nach dem wir im letztem Jahr über die  „Top 10 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland“ berichtet hatten, gibt es heute die Top  10 der häufigsten Hunderassen in Amerika.

Am Mittwoch veröffentlichte der American Kennel Club (AKC) eine Rangliste der häufigsten Hunderassen.  Der AKC erstellt seit dem Jahr 1884 Ranglisten. Damals, vor 125 Jahren, war der Pointer am populärsten, der auf der gegenwärtigen Liste einen bescheidenen 111. Platz belegt hat.

Bereits zum 18. Mal infolge ist der Labrador Retriever die mit Abstand beliebteste Hunderasse in den USA. In Deutschland belegt der Labrador den Rang 4, stieg aber in den letzten Jahren immer weiter auf. Der Yorkshire Terrier, der es in Deutschland nicht unter die ersten 10 schafft, ist in den USA auf Platz 2.

Platz 1: Labrador Retriever

Labrador

Platz 2: Yorkshire Terrier

yorki

Platz 3: Deutscher Schäferhund

schaferhund


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Neues zur Anklage der Polizei-Hundestaffel Hannover

Es war ein Skandal, der Tierfreunde erschütterte! Wir berichteten:

Polizei Hunde der Hundestaffel Hannover gequält und Hundestaffel Skandal Hannover: Ausbilder angezeigt

Drei Ausbilder der Polizeihunde-Staffel Hannover sollen den Diensthund „Jonny“  mit brutalen und unzulässigen Erziehungsmethoden gequält haben. Die beschämenden Szenen wurden sogar auf einer DVD festgehalten, die als Lehrfilm für angehende Hundeausbilder genutzt werden sollte!  Die DVD wurde nach bekannt werden des Falls vom Veterinäramt ausgewertet.

Nach monatelangen Ermittlungen gibt es nun Ergebnisse: Die Staatsanwaltschaft Hannover klagt jetzt zwei der drei Ausbilder, Uwe B. und Stefan S., wegen Tierquälerei an.

Oberstaatsanwalt Thomas Klinge zu BILD.de:

„Natürlich bekommt ein Polizeihund eine andere Ausbildung, als ein normaler Hund. Aber Experten haben festgestellt, dass die Methoden über ein vertretbares Maß hinausgegangen sind. Dem Tier wurden wiederholt erhebliche Schmerzen zugefügt“

Ausbilder Uwe B. werden zwei Fälle von Tierquälerei vorgeworfen:

● Mit einem sogenannten „Stachelwürger“ (Stachelhalsband) soll er dem belgischen Schäferhund über längere Zeit den Hals zugedrückt haben.

● Mit einem Stromimpulsgerät soll er dem Tier schwere Stromstöße verpasst haben.

Kollege Stefan S. soll dem Hund mit einem mit Kieselsteinen und Holzstücken gefüllten Plastikkanister mehrfach auf den Kopf geschlagen haben. Dabei wurde „Jonny“ laut Staatsanwaltschaft erheblich verletzt – der Kopf war dick geschwollen, ein Auge zu.

Zum Prozessauftakt stritten die Beteiligten zunächst um die Aussage der Hauptbelastungszeugin – einer Kollegin der beiden 50 und 39 Jahre alten angeklagten Polizeibeamten.

Die Verteidiger stellten zum Prozessauftakt einen Befangenheitsantrag gegen die Vorsitzende Richterin, weil sie die Videobefragung der Zeugin in einem Nebenraum genehmigt hatte. Die Diensthundeführerin hatte das Verfahren ins Rollen gebracht und wollte ihren Kollegen im Gerichtssaal nicht unter die Augen treten. Über den Antrag wurde noch nicht entschieden. „Die Zeugin muss die belastende Aussage im Gerichtssaal wiederholen und sich direkt den Fragen der Staatsanwaltschaft und Verteidigung stellen“, sagte der Anwalt eines Angeklagten, Jörg von Storren.

Die Polizisten sind seit Bekanntwerden der Vorwürfe von ihren Aufgaben in der Hunde-Staffel entbunden – sie wurden in den Streifendienst versetzt. Außerdem mussten sie ihre Diensthunde abgeben.

„Daran ändert sich bis zum Abschluss des Verfahrens nichts. Dann werden wir auch prüfen, wie es weitergeht“, erklärt Polizeisprecher Stefan Wittke.

Bei einer Verurteilung droht den beiden Ausbildern bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

Die Beamten beharren auf ihrem Standpunkt, es handele sich nicht um Tierquälerei.

Hier noch mal das Video zum Bericht vom Februar 2008:

Quelle: Bild.de

Hundeausstellungen 2009 – Liste aktualisiert

Ich habe es heute endlich geschafft die Liste der Hundeausstellungen zu aktualisieren. Nun findet ihr unter Tieraussstellungen -> Hundeausstellungen wieder alle Termine zu Internationalen und Nationalen Rassehundeausstellungen im Jahr 2009.

Neben Terminen, Öffnungszeiten, Verband und Tageseinteilung der FCI Gruppen findet ihr auch jeweils den Ort der Ausstellung.

Ich werde sicher auch dieses Jahr die ein oder andere Rassehundeausstellung besuchen. Natürlich gibt es dann wieder einen Beitrag mit vielen Bildern.

Fuchsstaupe gefährdet Hunde

Im Berliner Gebiet sind Füchse an der Staupe verendet. Bereits vor zwei Wochen meldete Schöneiche bei Berlin tote Tiere. Die Virusinfektion kann auch auf Hunde übergreifen.  Schon seit dem Frühjahr gebe es mehr Fälle als sonst. Jetzt sei es noch schlimmer geworden. „Mittlerweile ist jeder zweite Fuchs, der uns gebracht wird, von der Staupe befallen“, sagt Wittstatt vom Berliner Institut für Lebensmittel, Arzneimittel und Tierseuchen.

„Ich hätte Bauchschmerzen, meinen Hund derzeit durchs Unterholz laufen zu lassen“, sagt Ulrich Wittstatt.

Die Krankheit kann sich sehr schnell ausbreiten, weil die Population der Füchse ungewöhnlich hoch sei. Die Tiere haben sich an die Stadt angepasst und werden nicht mehr geschossen. Außerdem werden sie nicht mehr von der Tollwut bedroht. Der letzte Fall in Berlin ist 1996 aufgetreten. Der Staupe-Virus wird über Tröpfcheninfektion übertragen, zum Beispiel über den Kot der befallenen Tiere.

Symptome:

Husten, Atembeschwerden, Durchfall oder Erbrechen. Gefährdet sind auch Marder, Waschbären und anderes Raubwild.

Die Staupe kann nicht auf Menschen übergreifen, und auch Haustiere sind sicher – bis auf Hunde, sofern sie nicht geimpft sind. „Viele Halter verzichten auf die Impfung“, sagt Wolfgang Schröter, Amtstierarzt in Treptow-Köpenick. Sie kostet Geld und ist freiwillig. Die Nachlässigkeit kann jedoch tödlich enden. Selbst wenn die Tiere die Krankheit überleben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Folgeschäden wie etwa Epilepsie zurückbleiben. Doch nicht nur Hunde in den waldreichen Außenbezirken von Berlin sollten geschützt sein. „Füchse kennen keine Scheu vor Menschen und kommen auch mitten in die Stadt“, warnt Schröter.

Quelle: tagesspiegel.de