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Mann hetzt seinen Hund auf ein Kind – Haftbefehl

In Berlin hetzte ein 23-jähriger Mann seinen Hund auf einen 13-jährigen. Der Junge war mit einem Freund unterwegs  nähe Alexanderplatz und wurde dort von dem Mann auf eine Zigarette angesprochen. Die beiden Jungs lehnten ab, darauf hin hetzte er seinen Mischlingshund auf die Kinder. Dabei wurde einer der beiden in den Arm und Bein gebissen und musste ins Krankenhaus gebracht weren.

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Der Übeltäter konnte glücklicherweise wenig später von der Polizei festgenommen werden.

Solche Meldungen schüren natürlich die Vorurteile die viele Leute gegenüber Hunde haben. Unverständlich was der wohl verwirrte Mann mit dieser Aktion erreichen wollte.

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Magendrehung beim Hund – ein Alptraum

magendrehung2.jpgAlptraum Magendrehung – jeden Hund kann es treffen, aber vor allem Besitzer grosser Hunde fürchten diese Erkrankung.

Bei der Magendrehung, dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei werden abgehende und ankommende Blutgefäße sowie Magen Ein- und Ausgang (Darm und Speiseröhre) abgeschnürt und unterbrochen. Das abschnüren der Blutbahnen ist besonders schlimm für den Körper des Hundes, das führt schnell zu einem Kreislaufkollaps. Durch die Verschlossenen Magenöffnungen kommt es zum Aufgasen des Magens.

Eine Magendrehung ist ein absoluter Notfall, ohne sofortige Operation führt es zwangsläufig zum Tod. Selbst bei einer erfolgreichen Operation ist noch nicht gewährleistet, dass der Hund überlebt. Oft sterben operierte Tiere in den ersten zwei Tagen nach der Operation an einer Blutvergiftung oder Herzversagen, vor allem wenn zu spät operiert wurden.

Hunde die eine Magendrehung haben zeigen Symptome, wie Unruhe, Speicheln, blasse Schleimhäute und starkes Hecheln. Die Versuche zu erbrechen bleiben ohne Erfolg, auch Wasser kann nicht mehr aufgenommen werden. Der Bauch bläht sich zunehmend auf und wird hart.

Beobachtet ein Besitzer diese Symptome sollte SOFORT ein Tierarzt aufgesucht werden, bei einer Magendrehung geht es oft um Minuten.

Die Ursachen für eine Magendrehung sind bis heute noch nicht genau geklärt. Es gibt bereits einige Studien zum Thema die immer mehr Anhaltspunkte für die Ursachen liefern. Es gibt bereits einige bekannte Risikfaktoren, wobei bestimmte Ergebnisse durch neuere Studien wiederlegt wurden. So hatten beispielsweise viele Hunde mit leerem Magen eine Magendrehung, häufig kam sie auch über Nacht. Die Hunde hatten also weder gefressen, noch getobt. Das steht der Meinung, dass Hunde die große Mengen fressen und anschließend toben ein besonders hohes Risiko hätten, entgegen.

bekannte Risiko Faktoren (laut Purdue-Universitäts-Studie):

  • Inzucht: Inzucht fördert das Risiko einer Magendrehung.

  • erkrankte Verwandte: Hat der Hund Eltern oder Geschwister die bereits eine Magendrehung hatten, ist das Risiko groß das auch dieser Hund daran erkrankt.

  • Riesenrassen: Magendrehung ist ein Problem vieler grosser Rassen. Die Deutsche Dogge steht in der Statistik an erster Stelle. Hier werden ca. 50% der Hund früher oder später eine Magendrehung bekommen. (Quelle: hundezeitung.de) Diese Statistik ist erschreckend.
  • Alte Hunde: die Bänder und Sehnen eines alten Hundes sind nicht mehr so straff wie bei einem jungen Hund, dass Bindegewebe lässt nach. Der Magen der an Bändern im Körper aufgehangen ist, kann sich dann schneller drehen. Grosse Hunde haben ab einen Alter von ca. 5 Jahren ein erhöhtes Risiko. Riesenrassen schon ab einen Alter von 3 Jahren.

  • Hunde mit einem schmaleren, tieferen Brustkorb

  • hastiges Schlingen

  • Futter:

    • Trockenfutter in dem viel Fett enthalten ist (d.h. Fett steht unter den ersten 4 Zutaten bei der Inhaltsangabe)!

    • Trockenfutter mit Zitronensäure (Ascorbinsäure), vor allem dann wenn es angefeuchtet wurde

    • grosse Mengen Futter pro Mahlzeit!

  • ängstliche oder nervöse Hunde

Wie kann man Vorbeugen?
Lieber ein paar kleine Mahlzeiten statt einer großen Füttern.
Die Zugabe von Tischresten (die für den Hundemagen geeignet sind!) zum Trockenfutter soll das Risiko verringern!

Eine Abwechslungsreiche Fütterung ist wichtig.
Kein übermäßiges Toben nach der Fütterung.

Näpfe auf den Boden stellen, nicht erhöht! Inhaltsangabe bei Trockenfutter beachten, zu fetthaltiges Futter meiden.

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Polizei Hunde der Hundestaffel Hannover gequält

Update:  Neues zur Anklage der Polizei-Hundestaffel Hannover

Unglaublicher Skandal bei der Polizeihundestaffel Hannover.

Polizisten quälten ihre auszubildenden Hunde und fügten ihnen schlimme Schmerzen zu. Das ganze wurde jetzt durch Aufnahmen bekannt, die sich auf einer DVD befinden. Darauf ist unter anderem ein Polizist zu sehen, der seinen belgischen Schäferhund mit einem Kanister schlägt, der mit Steinen gefüllt wurde. Es sollen sogar Elektroschock Geräte zum Einsatz gekommen sein. Zwei der betroffenen Ausbilder sind Mitglieder im Polizeihund Sportverein Burgdorf.

Das man in einigen wenigen Hundeausbildungsstätten immer noch mit Gewalt und veralteten Methoden vorgeht ist bekannt, doch dieser Vorfall übertrifft einiges.Das Hunde auf unberechenbare Gewalt des Hundeführers mit Aggressionen reagieren können haben die betroffenen Ausbilder anscheinend noch nie gehört. Wen wundert es, wenn die Tiere dann Verhaltensstörungen zeigen. Einige Hunde sollen sogar eingeschläfert worden sein, weil sie angeblich zu „aggressiv“ waren. Bei dem Gedanken, dass unschuldige Tiere die Unfähigkeit ihrer Ausbilder mit dem Leben bezahlen mussten, steigt mir die Wut hoch.

Man muss leider vermuten das es noch weitere Fälle dieser Art gibt, laut Polizei ist bisher aber nichts bekannt.

Drei Ausbilder wurden nun von ihrer Ausbildungstätigkeit entbunden und mussten ihre Hunde abgeben! Da kann man nur hoffen das diese Leute nie wieder einen Hund ausbilden werden.

(Quelle: Bild.de)

Update 27. Februar 2008:

Hundestaffel Skandal Hannover: Ausbilder angezeigt

Futterüberwachung per Computer: Pet Feeder

Was es nicht alles gibt. Eine Fütterungsmaschine für Tiere, welche man via Computer steuern und dabei noch kontrollieren kann ob das Tier auch gegessen hat.

pet-feeder.jpg

via neuerdings.com

Katzen noch diesen Monat kastrieren lassen

Katzen die im letzten Herbst geboren wurden sollten jetzt kastriert werden. Die meisten von ihnen werden im kommenden Frühling das erste Mal Geschlechtsreif und das bedeutet für Freigänger, dass sie mit ziemlicher Sicherheit auch für Nachwuchs sorgen werden. Einige Tierärzte warnen davor, dass dieses Jahr viele Kätzinnen ungewohnt früh Geschlechtsreif werden. Das kann ich auch bestätigen.

Auch reine Wohnungskatzen sollten kastriert werden. Unkastrierte Kater fangen mit der Geschlechtsreife an zu markieren und stärker zu riechen. Katzen werden rollig und können unüberhörbar laut werden, auch Nachts! Unkastriert können Katzen auch in eine sogenannte Dauerrolligkeit fallen, die hormonell bedingte Krankheiten mit sich bringen kann.

Warum ist das kastrieren von Katzen wichtig?

Eine unkontrollierte Vermehrung von Katzen ist ein grosses Problem und führt zu viel Tierleid. So breiten sich tödliche Katzenkrankheiten schneller aus, es kann zur Nahrungsknappheit kommen und die schnell steigende Katzenpopulation ist für viele Katzen leider auch tödlich.

In dem Katzen kastriert werden, wird die unkontrollierte Vermehrung eingedämmt.

Ein leider immer noch weit verbreitetes Ammenmärchen ist die Aussage, dass eine Katze einmal Junge bekommen muss. Das ist natürlichUnsinn. Es gibt weder gesundheitliche noch psychische Probleme wenn eine Katze keine Jungen bekommt.

Dogsitter bzw. Tiersitter ein neuer Berufszweig

Den Nebenberuf Babysitter kennt wohl jeder, in letzter Zeit nimmt aber vermehrt auch Tiersitting zu. Viele meist berufstätige Leute finden nicht genug Zeit um sich tagsüber mit ihrem Tier zu beschäftigen. In diesem Fall kommt die Tierbetreuung ins Spiel. Am meisten verbreitet dabei ist der „Hunde-Sitter“ oder auch „Dog-Walker“ genannt, er holt den Hund bei den Besitzern ab und geht mit ihm auf einen ausgedehnten Spaziergang.

Dies ist nicht zu verwechseln mit einem Hundetrainer, die Hunde sollten schon Gehorsam besitzen. Der Hund muss auch ins Rudel des jeweiligen Hundesitter passen, da die Hunde meist ohne Leine und in Gruppen unterwegs sind. Dies wird jeweils mit einem Testspaziergang überprüft.

Andere Bereiche des Tiersittings sind z.B. Urlaubsbetreuung oder Fütterung des Tieres.

Bei all diesen Angeboten sollte jedoch beachtet werden, dass es dafür keine anerkannte Zeugnisse gibt. Es gilt deshalb genau zu prüfen wem man sein Tier anvertraut. Am besten beim ersten mal dabei sein und beobachten wie sich der Tiersitter mit dem Tier anstellt. Es gibt leider auch hier schwarze Schafe die sich gerne mal überschätzen oder nicht die nötigen Fachkenntnise besitzt.

Vier Pfoten-Tipps
Informieren Sie sich ausführlich über die Kompetenz und Erfahrung des Betreuers.

Das Tier und der Betreuer sollten sich schon vorher kennen lernen.

Beobachten Sie wie sich der Betreuer im Umgang mit dem Tier verhält.

Fragen Sie nach, ob die Betreuung individuell erfolgt.

Stellen Sie eine Liste mit den Eigenheiten und Gewohnheiten Ihres Tieres zusammen.

Mann brät sich Hund seiner Nachbarin

Ein arbeitsloser Südkoreaner hat unbemerkt den Hund seiner Nachbarin gestohlen.

Der angetrunkene Mann tötete den Chihuahua und kochte ihn um ihn anschliessend zu essen. Bei den Versuch den Hund zu braten entzündete sich seine Kleidung. Durch die Rauchentwicklung riefen Nachbarn die Feuerwehr, die bei ihrer Ankunft den Mann beim braten des Hundes antraf.

Der Südkoraner hatte wohl aus Hunger gehandelt.

Kostenlose Katzenzeitung zum downloaden

Die neue unabhängige Katzenzeitung „Pfotenhieb“ bietet Katzenfreunden kostenlosen Lesespass mit vielen Informationen und neuen Erkenntnissen über Gesundheit und Ernährung.

Die Zeitung erscheint alle zwei Monate neu im Internet und wird auf der Homepage von Pfotenhieb als PDF zum Download angeboten. Die aktuelle Ausgabe ist bereits das vierte Heft.

Eine schöne Alternative für Katzenhalter und -interessierte sich Fachwissen über Katzen anzueignen.

Angst vor dem Tierarzt? Das muss nicht sein!

Hunde und Katzen, aber auch kleine Heimtiere zeigen häufig starkes Angstverhalten beim Tierarzt. Für viele Katzen beginnt der Stress bereits zu Hause: Sie geraten beim Anblick ihrer normalerweise im Keller verstauten Transportbox in Panik.

Manche Hunde betreten die Tierarztpraxis nur zitternd und mit eingeklemmter Rute. Im Behandlungszimmer angekommen, findet der Stress nicht selten Ausdruck in Angstaggression – gegenüber dem Praxispersonal und manchmal auch gegenüber dem Halter.

„Angstverhalten beim Tierarzt kann am wirkungsvollsten vorgebeugt werden, wenn bereits Welpen und Jungtiere behutsam auf den Praxisbesuch vorbereitet werden“, sagt Martina Schnell, Referentin für Heimtiere bei VIER PFOTEN. „Während des ersten Termins sollten nach Möglichkeit keine schmerzhaften Behandlungen oder Impfungen durchgeführt werden. Eine gründliche Untersuchung reicht für den Anfang. Wird das Stillhalten dann noch ausgiebig belohnt, ist ein wichtiger Grundstein für eine vertrauensvolle Beziehung zum Tierarzt gelegt.“

Welpen und Jungtiere sollten bereits zu Hause an Untersuchungen gewöhnt werden. Hochheben auf einen Tisch, Öffnen des Fangs, Kontrolle der Ohren und Pfoten und Berührungen am gesamten Körper können allmählich trainiert werden. Lässt sich das Tier solche Manipulationen bereitwillig gefallen, wird es belohnt. So lernt es, dass bestimmte Berührungen oder das Stehen auf einem Tisch auch beim Tierarzt keine Ängste auslösen müssen.

Damit Katzen ihre Transportbox nicht automatisch mit einem Tierarztbesuch verknüpfen, empfiehlt es sich, diese hin und wieder im Wohnraum aufzustellen. Ausgepolstert mit einer Decke und bestückt mit einem Leckerbissen, wird die Katze gerne hineingehen und sie nicht als Bedrohung empfinden. Nun kann die Klappe zeitweise geschlossen werden und durch das Gitter können Belohnungshäppchen gereicht werden. Im nächsten Schritt kann die Katze regelmäßig ein paar Schritte getragen werden, so dass sie sich an das Schaukeln gewöhnt.

Hat sich bei erwachsenen Tieren die Angst vor dem Tierarzt bereits etabliert, können zur Beruhigung homöopathische Mittel oder Bachblüten verabreicht werden. Beruhigende Mittel sollten jedoch immer in Absprache mit dem Tierarzt angewendet werden. Einige Tierärzte verwenden in ihrer Praxis so genannte Pheromone. Diese synthetisch hergestellten Duftstoffe können bei Hunden und Katzen eine beruhigende Wirkung auslösen, insbesondere, wenn sie zwischen den einzelnen Patienten eingesetzt werden, um die Angstgerüche des Vorgängers zu beseitigen.

„Dem Verhalten des Halters kommt eine zentrale Rolle zu, denn seine Stimmung überträgt sich auf sein Tier. Deshalb ist es sehr wichtig, dass er ruhig bleibt und dem Tier Sicherheit vermittelt. Niemals sollte er sein ängstliches Tier trösten oder gar strafen“, erklärt Martina Schnell.

Quelle: vierpfoten.de

Wieder viele Infektionen mit Hundemalaria befürchtet

auwaldzeckelv8.jpgFür das Jahr 2008 werden wieder viele Infektionen mit Babesiose, auch Hundemalaria genannt, erwartet. Babesiose ist eine Infektionskrankheit bei Hunden, die in Deutschland hauptsächlich über den Stich der Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) übertragen wird. Die Auwaldzecke hat ihre Verbreitungsgebiete in den letzten Jahren immer weiter ausgedehnt. Bis zu den 70er Jahren gab es in Deutschland keine natürlichen Populationen der Auwalzecke. Mit ihrer Ausbreitung in den Norden Europas ist sie nun auch in Deutschland Zuhause. Milde Winter, wie wir sie immer öfter haben, begünstigen die Verbreitung der Auwaldzecke. Somit werden die, von der Zecke, übertragbaren Krankheiten ein immer grösseres Problem. Jährlich infizieren sich tausende Hunde mit Babesiose, Anzahl steigend.

Unbehandelt kann die Krankheit innerhalb weniger Tage zum Tod führen. Die Infektionskrankheit führt zur Anämie, da es zur Zerstörung der roten Blutkörperchen kommt. Symptome zeigen sich vor allem in Fieber, Fressunlust und Apathie, ein paar Tage später auch durch Blut im Urin. Sollte ein Hund diese Symptome zeigen ist umgehend ein Tierarzt aufzusuchen.
Diagnostiziert werden kann die Krankheit durch eine mikroskopische Blutuntersuchung beim Tierarzt.

Hundehaltern wird empfohlen feuchte Waldgebiete zu meiden (dort fühlen sich die Blutsauger besonders wohl) und ihren Hund nach jedem Spaziergang gründlich nach Zecken abzusuchen. Bis eine Zecke zubeisst dauert es ein paar Stunden. Bei der Suche kann auch ein Flohkamm helfen.