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Beissstatistik bei Hunden 2007 – Einteilung nach Hundetypen

Erst mals wurde jetzt eine Beissstatistik nach Hundetypen veröffentlicht. Bisher gab es unzählige Spekulationen zum Thema.

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Einige Menschen verteufeln die sogenannten Listenhunde, andere wiederum den Schäferhund, der nach einer einfachen Statistik die Spitze der Beissstatistik belegt. Jedoch sollte jedem klar sein, dass die Zahlen die Häufigkeit einer Rasse nicht berücksichtigen. Zum vergleich: Im Jahr 2007 wurden ca. 16.800 Deutsche Schäferhund Welpen geboren und nur ca. 67 Welpen des American Staffordshire Terriers (Laut VDH).

Und nun zur neuen Hunde Bissstatistik 2007:
Aus der Hundebissstatistik 2007 ging hervor, dass Hunde bestimmter Hundetypen häufiger beissen als andere. Erstmals konnten die Angaben aus der Hundekennzeichnung mit den gemeldeten Bissverletzungen verglichen werden. 2007 wurden insgesamt 4291 Beissunfälle, davon 2678 beim Menschen, und 309 verhaltensauffällige Hunde gemeldet. In über 1000 Fällen verordneten die Veterinärämter sichernde Massnahmen.

Die Auswertung der Beissstatistik nach Hundetypen bestätigt die Angaben aus dem Jahr 2006. Insgesamt waren über 200 verschiedene Hundetypen in Beissunfälle involviert.

Die häufigsten Typen verursachen auch die meisten Verletzungen.

Dennoch weist die Statistik auf deutliche Unterschiede hin: Kommen im Durchschnitt auf 100 Hunde 0,9 Bisse, so sind es bei American Pitbull Terriern 8,5, bei Rottweilern 3,8, bei Dobermännern 2,6 und bei Deutschen Schäfern 2. Dabei ist zu beachten, dass Pitbulls deutlich häufiger andere Hunde beissen als Menschen.
Besonders betroffen von Hundebissen sind Kinder. Sie werden häufiger gebissen als Erwachsene und die Bissverletzungen sind gravierender. Bei Kindern unter 10 Jahren befindet sich die Bissverletzung in der Hälfte der Fälle an Kopf oder Hals. Besonders interessant: <h3>Jeder vierte Beissunfall bei Kindern wurde durch kleine Hunde verursacht. </h3>Dies macht deutlich, dass auch HalterInnen von kleinen Hunden ihre Tiere im Griff haben müssen.

Seit 2006 melden ÄrztInnen, TierärztInnen und HundeausbildnerInnen in der Schweiz Beissunfälle bei Mensch und Tier und verhaltensauffällige Hunde dem kantonalen Veterinäramt. Damit sollen verhaltensauffällige Hunde möglichst früh erkannt und entsprechende Massnahmen getroffen werden. Zudem geben die Zahlen Aufschluss über das tatsächliche Gefährdungspotenzial und bilden so die Grundlage für Massnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit.

Quelle: news.damin.ch

Interessant wäre aber mal eine Statistik über die Halter verhaltensauffälliger Hunde. Dort würde man wohl eher Anhaltspunkte für die Gründe solcher Zwischenfälle finden.

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Hunde im Sommer niemals im Auto lassen!

Leider gibt es im Sommer immer wieder Todesfälle, weil Hunde im Fahrzeug eingeschlossen bleiben während Herrchen/Frauchen ihren Erledigungen nachgehen. Es gilt einen Hund niemals alleine im Auto zurück zu lassen!

Dies ist deshalb so gefährlich weil die Karosserie durch die Sonnenstrahlen erwärmt wird und durch die Fenster noch verstärkt. Im Auto ensteht ein sogenannter Glashaus-Effekt, wobei sich teilweise im Auto Lufttemperaturen von bis zu 50 Grad und Oberflächentemperaturen bis zu 80 Grad auftreten können!

Viele denken wenn sie einen Spalt des Fensters offen lassen, würde dies genügen, dies ist jedoch ein Irrglaube. Der Innenraum des Fahrzeuges erwärmt sich trotzdem binnen kürzester Zeit so stark, dass es für einen Hund entsetzliche Qual bedeutet oder sogar zum Tod führt. Auch wenn das Wetter bewölkt ist heisst dies nicht das die abgegebene Strahlung nicht ausreicht den Hund in Lebensgefahr zu bringen.

Hunde haben eine konstante Körpertemperatur, steigt die Umgebungstemperatur oder ist die Luftfeuchtigkeit erhöht, versucht das Tier dies über Hecheln auszugleichen. Dies gelingt jedoch bei zu hoher Hitze (über 30 Grad) nur noch bedingt und führt dann schliesslich zu einem Hitzschlag und dem Tod des Hundes.

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Sonnenbrand ist auch für Tiere eine Gefahr

Nicht nur Wir müssen unsere Haut vor der UV-Strahlung schützen, auch Hunde und Katzen sind gefährdet, einen Sonnenbrand oder sogar Hautkrebs zu bekommen. Für die Vierbeiner gelten die gleichen Schutzmaßnahmen wie bei Herrchen und Frauchen: Sonnencreme auf empfindliche Hautpartien mit wenig Fell und über die Mittagszeit ein Plätzchen im Schatten suchen.

Besonders gefährdet sind Katzen mit weißen Ohren, erklärt Tierärztin Astrid Mayr, die sich auf tierische Hautprobleme spezialisiert hat. Katzen haben an dem Ohren meist weniger Fell, solche Stellen sind gegen die gefährlichen Strahlen nicht ausreichend geschützt. Auch Hunde mit heller Haut, die gerne auf dem Rücken liegend ein Nickerchen in der Sonne machen, können leicht einen roten Bauch bekommen. Weiße Hunde- und Katzennasen kriegen ebenfalls manchmal mehr Sonne ab als gut für sie ist.

Katzenbesitzer schmieren am besten die spitzen Ohren ihrer Samtpfoten mit Sonnencreme ein – am besten Faktor 20 oder mehr. Die Rückenschläfer unter den Hunden sollte man über die Mittagszeit in den Schatten verbannen – zumindest wenn der Hund helles Fell und rosa Haut am Bauch hat wie beispielsweise Dalmatiner oder Weiße Boxer.

Ein Sonnenbrand kann bei Tieren – ebenso wie beim Menschen – schwerwiegende Folgen haben: Wenn Katzen im Sommer oft gerötete, heiße Ohr-Ränder haben, kann sich im Laufe der Jahre daraus eine chronische Entzündung entwickeln, die letztlich zur Bildung eines Tumors führt. Dann muss das Ohr amputiert werden. Auch Hunde können Hautkrebs, aber auch eine schwere Autoimmunerkrankung, die durch die Sonne verstärkt wird, bekommen. Für betroffene Tiere gebe es in den USA sogar Schutzanzüge, berichtet Mayr.

Quelle: kleinezeitung.at

Autoreise mit dem Hund – was ist zu beachten

Endlich Sommerferien: Die Deutschen reisen wieder Richtung Sonne, mit Kind und Kegel – und Hund. Am liebsten fahren Hunde mit dem Auto in den Urlaub. Da kann Herrchen auf mehrstündigen Reisen anhalten und Gassi-Pausen einlegen, wo immer und wann immer er will. Wie kein anderes Haustier verdienen Hunde im Auto das Prädikat „urlaubstauglich“. Denn Bello & Co. sind zumeist begeisterte oder zumindest doch geduldige Beifahrer. Nichts spricht also dagegen, die Vierbeiner im Auto mit auf die Reise zu nehmen.

Geben Sie Ihrem Hund am Tag vor der Abreise nur wenig zu fressen, die letzte Mahlzeit spätestens vier Stunden vor Fahrtbeginn, um Übelkeit und Erbrechen vorzubeugen. Auf der Fahrt selbst sollte der Hund nicht gefüttert werden.

Legen Sie genügend Zwischenstopps ein, um dem Hund Bewegung zu gönnen und ihm etwas zu trinken zu geben. Ideal sind Fahrtpausen alle zwei Stunden.

Achten Sie darauf, dass der Hund nicht am offenen Fenster im Fahrtwind sitzt, da er sich sonst leicht eine Bindehautentzündung zuziehen kann.

Falls der Hund auf Bergstrecken viel gähnt oder hechelt, geben Sie ihm einen Kauknochen. Durch das Kauen löst sich der Druck in den Ohren.

Lassen Sie Ihren Hund niemals unbeaufsichtigt im parkenden Auto. Im Sommer entstehen im Wageninneren leicht Temperaturen von weit über 30 °C. Schon nach 15 Minuten wird diese Hitze für Hunde zur tödlichen Gefahr.

Nehmen Sie Ihren Hund während der Pausen stets an die Leine, und befestigen Sie eine Adressmarke an seinem Halsband. Wenn nicht bereits geschehen, sollten Sie Ihren Hund vor Reiseantritt bei einem Haustierregister, z. B. dem Deutschen Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes e.V. (www.tierschutzbund.de), anmelden. Dafür muss das Tier durch Tätowierung oder Chip gekennzeichnet sein. Damit steigt zumindest innerhalb Deutschlands die Chance, dass Sie Ihr Tier im Falle eines Falles schnell wieder finden.

Sicherheit geht vor!

Das sollten Hundehalter wissen: Laut Paragraph 23 der aktuellen Straßenverkehrsordnung müssen Tiere in Deutschland während des Transportes im Auto gesichert sein. Bei Verstoß kann die Auto-Unfallversicherung Schadenersatz verweigern und ein Bußgeld droht. Auch in anderen europäischen Ländern, vor allem in Italien und Spanien, wird inzwischen durch Kontrollen überprüft, ob der Hund gesichert ist, und der Verstoß geahndet. Sind die Hunde im Hinterraum des Wagens untergebracht, so sollte dieser durch ein Netz oder Gitter vom übrigen Wageninneren abgetrennt sein. Auf dem Rücksitz sollte das Tier in einer Transportbox oder mit einem speziellen Sicherheitsgeschirr im Auto sitzen.

© Juni 2008 - Fressnapf Tiernahrungs GmbH

Giftköderwarnung für Dormagen

Letzte Woche gab es eine Meldung aus Dormagen-Gohr, bei der es um Hunde mit Vergiftungserscheinungen ging. Mittlerweile sind vier Hunde an der Vergiftung gestorben, darunter auch ein ausgebildeter Blindenführhund. Die Hunde hatten auf einem Feldweg zwischen Gohr und Ramrath etwas gefressen, was offensichtlich Gift enthielt.

Bei der Absuche des Feldweges fanden Polizeibeamte weitere Köder und stellten diese sicher. Es handelt sich um Hackfleischbrocken, die bläulich aussehen und einen starken Geruch verbreiten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Um festzustellen, welches Gift hier verwendet wurde, werden die sichergestellten Köder vom Chemischen Landes- und staatlichem Veterinär- und Untersuchungsamt in Münster untersucht. Wer Hinweise zu diesem Sachverhalt geben kann, wird um einen Anruf bei der Kriminalpolizei in Dormagen, 02131/3000, gebeten.

Quelle: presseportal.de

Tiernahrung – Trend zu Billigfutter

Der Umsatz bei Tiernahrung habe im vergangenen Jahr nur noch um 0,4 Prozent zugelegt, berichtete der Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF), Klaus Oechsner:

„Gerade in den vergangenen Monaten war das deutlich zu beobachten: Die Leute greifen eher zu billigerem Futter“.

Die Hersteller führen dies unter anderem auf die zwischen 5 und 15 Prozent gestiegenen Endverbraucherpreise für Hunde-, Katzen und Kleintierfutter zurück. „In den kommenden Monaten sind aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise weitere Preiserhöhungen nicht auszuschließen“, kündigte der Vorsitzende des Industrieverbandes Heimtierbedarf an. Vor allem die Verteuerung von Getreide um bis zu 50 Prozent habe den Herstellern von Tierfertignahrung zugesetzt.

Viele Zoohandlungen haben mit Umsatzverringerung zu kämpfen und versuchen diese mit Spezialfutter etwa für ältere oder kranke Tiere auszugleichen. Eine wachsende Rolle spielt Bionahrung für Haustiere. Tierfreunde, die es sich leisten könnten, griffen auch immer öfters zu biologisch erzeugter Katzen- oder Hundekost.

Bei der Tiernahrung ist der Markt gespaltenen: Die einen setzen auf Billigprodukte und die anderen verlangen Spitzenprodukte!

Angesichts des anhalten Trends zur Kleinfamilie und der wachsenden Zahl Alleinlebender rechnet die Branche mit einer zunehmenden Zahl von Katzenhaltern in Deutschland. Die Zahl der Hauskatzen dürfte bis zum Jahr 2010 von 7,9 auf 8 Millionen steigen, prognostizierte IHV-Vertreter Müller unter Berufung auf entsprechende Marktuntersuchungen. Dagegen rechnet die Branche mit einer sinkenden Zahl von Hunden – und zwar von jetzt 5,3 auf 5,1 Millionen im Jahr 2010. Grund sei das sinkende verfügbare Einkommen vieler Haushalte.

(Quelle: ksta.de)

Leider gilt „Geiz ist geil“ mittlerweile auch für viele Haustierbesitzer, dass ist bereits seit dem Boom der Billigwelpen bekannt. Sparen kann man mit dieser Einstellung jedoch nicht. Letztlich hat es doch Einfluss auf die Gesundheit des Tieres und das Geld was mit Futter und Anschaffungskosten vermeintlich gespart wurde, wird in Tierarztkosten investiert.

Hundehalter verklagen Schweizer Fernsehen

Reissen an der Leine, Kettenhalsbänder: Erziehungsmassnahmen, die Hundefreunden nahe gehen. Die Interessengruppe «Keine Gewalt an Hunden» hat Anzeige gegen den Hundecoach Heini Meier und die Redaktion «Leben live» des Schweizer Fernsehens eingereicht.

Jeden Freitagabend flimmert die Sendung «Leben live» in den Schweizer Stuben. Und jeden Feitag zittern einige Hundefreunde mit. Sie befürchten, dass die Methoden von Hundecoach Heini Meier die Laien unter den Hundehaltern im Fernsehpublikum ohne besseres Wissen zu Nachahmetäter machen könnten.

Strafanzeige eingereicht

Wie die Gruppe «Keine Gewalt an Hunden» am Samstag mitteilte, wurden die Anzeigen bei der Zürcher Staatsanwaltschaft deponiert. Hundecoach Heini Meier wird darin wiederholter Tiermisshandlung und der Redaktion «Leben live» Anstiftung zu Tiermisshandlung vorgeworfen.

In allen vier Hundecoach-Folgen seien Problemhunde ohne vorherige tierärztliche Abklärung und ohne kompetente Ursachenanalyse behandelt worden. Dabei kamen in Hundekreisen verpönte Mittel wie Kettenhalsband, Leinenruck und Stressausübung zum Einsatz. Diese Methoden würden dem Tierschutzgesetz, sämtlichen Lerntheorien und auch der ethischen Grundhaltung zum Hund als des Menschen besten Freund widersprechen.

Bei den Mitunterzeichnenden der Anzeigen handelt es sich laut Mitteilung um über 100 Fachleute, so beispielsweise den Zentralpräsidenten der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft Peter Rub.

SF lehnt Kritik ab und bringt Hunde-«Club»

Ein erster Vorstoss beim Fernsehen für eine sofortige Absetzung des Hundecoaches oder zumindest für eine konstruktive Kritik im besagten Sendegefäss wurde von der Chefredaktion abgelehnt. Damit verstösst das Fernsehen laut Ansicht der Gruppe «Keine Gewalt an Hunden» gegen seine eigenen Leitlinien und selber postulierten Verhaltensgrundsätze.

Immerhin ist man beim staatlichen Fernsehen den Hundefreunden entgegengekommen. Am kommenden Dienstag soll ein «Club» ausgestrahlt werden. Teilnehmen wird auch Hundecoach Meier. Ob die Kläger teilnehmen werden, ist noch offen.

Quelle: 20min.ch

Welpe aus Autofenster geworfen


Etwas schreckliches erlebte die kleine Terrier Mischlingshündin „Rita“, sie wurde auf einer Autobahn aus dem fahrenden Wagen geworfen.

Das Drama hatte sich auf der A 38 zwischen Kreuz Rippachtal und der Anschluss-Stelle Leuna abgespielt. „Ein alter, roter Opel bog vor mir auf den Rastplatz Saaletal ab,“ erzählt Busfahrer und Augenzeuge Klaus Bennemann (64).

„Der Wagen wurde langsamer, plötzlich flog etwas Schwarzes aus dem Fenster.“

Erst auf den zweiten Blick erkennt der Merseburger, dass es ein kleiner Hund ist: „Der Fahrer schaute sich nicht mal um, fuhr einfach weiter. Leider ging alles so schnell, dass ich nicht aufs Kennzeichen schaute.“

Bennemann sammelte den Welpen ein, brachte ihn in die Tierauffangstation Blösien (Saalekreis).

„Gott sei Dank ist die Kleine unverletzt – nur etwas verstört. Aber in ihrem Fell entdeckten wir Unmengen an Flöhen und Zecken“, erzählt Tierheim-Chefin Birgit Luka (52). Jetzt wird „Rita“ (so tauften die Mitarbeiter das Hunde-Baby) erst mal aufgepäppelt. Heute geht es zum Tierarzt.
Rita sucht nun ein liebevolles Zuhause!

Quelle: Bild.de

Hundetariner Hans Schlegel angeklagt

Der ebenso bekannte wie umstrittene Hundetrainer Hans Schlegel wurde wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz angeklagt. Es wird ihm vorgeworfen, dass bei einer Hundehalter-Prüfung zwei Zwerghasen zu Tode gekommen seien.

Die Aussagen von sieben Zeugen an der Verhandlung haben nach Ansicht des Bezirksgerichts Laufenburg nicht genügend Licht in das Dunkel um die Vorfälle vom 5. Mai 2006 gebracht.

Damals hatte der Hundetrainer Hans Schlegel in Gansingen eine sogenannte Schweizer Halterprüfung ohne bestimmte Teilnahmebedingungen bezüglich Vorbildung und Hunderasse durchgeführt.

Relativ gross war auch der Aufmarsch von Medienvertretern an der Gerichtsverhandlung: Aus der Halterprüfung hatte eine Strafanzeige von Kantonstierärztin Erika Wunderlin gegen Schlegel resultiert, nachdem sich verschiedene entsetzte Prüfungsteilnehmer bei ihr gemeldet hatten.

Um den Hunden den Jagdinstinkt abzugewöhnen, waren diese während der Prüfung unter anderem hautnah mit einer angebundenen Ziege sowie Enten und Kaninchen konfrontiert worden, die in offenen, mit einem 35 Zentimeter hohen Drahtzaun eingefassten Gehege untergebracht waren. Dabei war es zu einem Rencontre mit unerfreulichen Folgen gekommen.

Wie schwerwiegend diese Folgen waren und was genau sich überhaupt abgespielt hatte – darüber gingen und gehen die Meinungen sowohl der Zeugen als auch des Angeklagten und der Anklägerin stark auseinander. Schlegel sagt, dieser Teil der Prüfungen basiere auf einer Dissertation, von der sämtliche zuständigen Behörden Kenntnis hätten und die er schon lange ohne Zwischenfälle durchgeführt habe.

An jenem Freitag im Mai habe allerdings zweimal ein Hund Tiere zu jagen begonnen. Die Häschen hätten sich aber über den Zaun in Sicherheit bringen können, wobei eines sich ganz leicht an einer Pfote verletzt habe.

Drei Mitarbeiterinnen von Schlegel sagten ähnlich aus. Demgegenüber erklärte ein Zeuge, der als Prüfungshelfer zugegen war, er habe gesehen, wie zwei tote Hasen weggetragen worden seien, und ein Prüfungsteilnehmer betonte, dass ihm schlecht geworden sei, als er gesehen habe, wie – unter anderem durch seinen eigenen Hund – die Hasen und Enten in Angst und Schrecken versetzt worden seien.

Erika Wunderlin betonte, für diese Tiere müsse dieser 8-Stunden-Tag ein Albtraum gewesen sein, und Schlegels Vorgehen sei als grober Verstoss gegen das Tierschutzgesetz zu werten.

Das tat die Staatsanwältin denn auch: Sie beschuldigt den 50-jährigen Schlegel, für den Tod zumindest eines Kaninchens mutwillig verantwortlich gewesen zu sein sowie weitere Tiere grossem Stress und der Todesangst ausgesetzt zu haben. Sie fordert eine bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 220 Franken sowie 3000 Franken Busse.

Im Übrigen ging die Anklägerin mit dem bekanntermassen stark polarisierenden Beschuldigten nicht zimperlich um. Sie bezeichnete ihn als «selbst ernannten Cäsar der Hundeszene» und wies auf die Schlammschlachten hin, die unter gewissen kynologischen Exponenten ausgetragen werden.

«Es geht hier aber mitnichten darum, ob Schlegels Methode die einzig gute und richtige sei, sondern ausschliesslich um das Leiden, das er Tieren zugefügt hat.»

Schlegels Verteidiger fordert einen Freispruch vom Vorwurf mutwilligen Tötens eines Tieres. Hingegen habe sich sein Mandant der fahrlässigen Überanstrengung von Tieren schuldig gemacht, was er aufrichtig bereue.

«Als Hundetrainer ist er national und international erfolgreich, er gibt in seinem Unternehmen vielen Leuten Arbeit, hat einen guten Leumund und keine Vorstrafen.»

Das Gericht fällte noch kein Urteil, sondern entschied, drei weitere Zeugen, die der Verhandlung gestern teils entschuldigt, teils unentschuldigt fernblieben, anzuhören.

Quelle: azonline.ch

Die beliebtesten Hunderassen – Top 10

Was sind eigentlich die beliebtesten Hunderassen in Deutschland?

Die Spitze dieser Liste dürfte kaum jemanden überraschen, der Deutsche Schäferhund ist nach wie vor die beliebteste Hunderasse der Deutschen! Auch wenn die Welpenzahlen (laut VDH) in den letzten 11 Jahren ständig gesunken sind ( von ca. 29.800 im Jahr 1997 auf 16.900 im Jahr 2006), liegt er immer noch mit großen Abstand vorn. Die Beliebtheit dieses attraktiven Hundes liegt nicht zuletzt daran, dass dieser Hund ein echtes allround Talent ist. Er eignet sich hervorragend als Begleit- oder Familienhund, er ist ein sehr guter Gebrauchshund der als Polizei-, Zoll-, Drogen- Rettungs-, und Blindenhund Verwendung findet. Zudem lässt er sich durch eine hohe Unterordnungsbereitschaft relativ einfach erziehen. Und auf der Liste der intelligentesten Hunderassen belegt er Platz 3!

Mit ca. 7.100 Welpen im Jahr 2006 ist der Teckel, auch als Dackel bekannt, auf Platz 2 zu finden. Auf Platz 3 ist ein beliebter Jagdhund, der Deutsch Drahthaar, zu finden. Hier wurden im Jahr 2006 3.300 Welpen eingetragen.

Die Top 10 der beliebtesten Hunderasse:

Platz 1: Deutscher Schäferhund

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Platz 2: Teckel
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Platz 3: Deutsch Drahthaar

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Platz 4: Labrador Retriever

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Platz 5: Golden Retriever

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Platz 6: Deutscher Boxer

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Platz 7: Deutsche Dogge

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Platz 8: Pudel

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Platz 9: Englisch Cocker Spaniel

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Platz 10: Rottweiler

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So sah die Liste der Top 10 noch vor 10 Jahren aus:

Platz 1: Deutscher Schäferhund

Platz 2: Teckel

Platz 3: Deutsch Drahthaar

Platz 4: Pudel

Platz 5: Rottweiler

Platz 6: Deutscher Boxer

Platz 7: Englisch Cocker Spaniel

Platz 8: West Highland White Terrier

Platz 9: Berner Sennenhund

Platz 10 : Deutsche Dogge

Die ersten 3 Plätze blieben seit den letzten 10 Jahren unverändert, genau so wie der Boxer auf Platz 6. Der Pudel sinkt auf auf Platz 8 und der Rottweiler fällt von Platz 5 auf Platz 10. Die Deutsche Dogge ist in den letzten Jahren beliebter geworden und steigt von Platz 10 auf Platz 7 obwohl die Welpenzahlen nur minimal gestiegen sind (von 1.630 auf 1.680). Westi und Berner Sennenhund sind ganz aus den Top 10 verschwunden. Der Westi ist nun auf Platz 19 und der Berner Sennenhund auf Platz 12.

Die beiden Retriever Rassen sind neu in den Top 10 und haben in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen (nicht immer zum Vorteil der Rasse).