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Braunbär JJ3 ist nicht mehr

Was sich abgezeichnet hatte: Schweizer Jagen “JJ3″, der Bruder von Braunbär Bruno

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Der Bär JJ3 ist gestern Abend im Raum Mittelbünden erschossen worden. Der Problembär hatte zuletzt jegliche Scheu vor Menschen abgelegt. Die Bündner Wildhut hat den Braunbären erlegt.

Er hatte sich in den letzten Wochen seine Nahrung systematisch in Siedlungen gesucht und trotz wiederholten Vergrämungsaktionen überhaupt keine Scheu mehr gezeigt, wie das Bundesamt für Umwelt heute mitteilte.

Der Bär JJ3 sei damit zum Sicherheitsrisiko für Menschen geworden. Die Verantwortlichen von Bund und Kanton Graubünden hätten deshalb entsprechend dem Konzept Bär Schweiz den Abschuss des Tieres beschlossen. Mit MJ4 lebt im Gebiet Engadin-Münstertal ein weiterer Bär im Kanton Graubünden, der sich bislang allerdings unauffällig verhielt.

Keine Überraschung

Der Abschuss des Braunbären «JJ3» durch die Bündner Wildhut ist keine Überraschung. Die Behörden haben wiederholt erklärt, das zweijährige männliche Tier müsse erlegt werden, wenn es nicht von Siedlungen ferngehalten werden könne.

Bevor Braunbär «JJ3» zur Strecke gebracht werden durfte, musste er vom «Problembären» zum «Risikobären» umklassiert werden. Diese Einstufung als ein Raubtier, das dem Menschen gefährlich werden kann, erfolgte in Absprache zwischen Bund und Kanton.

Mitte Dezember sagte Regierungsrat Stefan Engler, sollte «JJ3» auch nach dem Winterschlaf mehrfach in Siedlungen auftauchen, werde er getötet.

Das Amt für Jagd und Fischerei betrieb viel Aufwand, um dem ungebetenen Gast die Flausen auszutreiben. Als der Bär anfangs März sein Winterquartier verlassen hatte und sich im Albulatal, auf der Lenzerheide und in der Gegend um Savognin herumtrieb, blieben ihm Nacht für Nacht Wildhüter auf den Fersen.

«JJ3» wurde mit Gummischrot und Knallpetarden empfangen, wo immer er sich besiedeltem Gebiet und dessen Abfallkübeln näherte und gestellt werden konnte. Ein Halsband mit Sender, das ihm im Herbst verpasst worden war, ermöglichte es, seine Wanderungen zu orten.

Doch hatten die Aktionen wenig Erfolg. Engler erklärte deshalb anfangs letzter Woche, die Vergrämungen würden nur noch kurze Zeit fortgesetzt. Ein Angebot des Berner Tierparks Dählhölzli, Meister Petz Asyl zu gewähren, lehnte er ab. Das Einsperren sei keine Option, sagte auch Georg Brosi, Vorsteher des Amtes für Jagd und Fischerei.

Quelle: 20min.ch
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Schweizer Jagen „JJ3“, der Bruder von Braunbär Bruno

Schweizer jagen Brunos Bruder

Problembär Bruno macht nur noch als ausgestopfte Museums-Attraktion von sich reden. Sein Bärenbruder terrorisiert derweil munter die Schweizer. Grund genug, ihn abzuschießen.

Die Eidgenossen haben im wahrsten Sinn des Wortes die Schnauze voll von „JJ3“, wie der Braunbär offiziell heißt. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge streift das Tier ausgehungert nach dem Winterschlaf durch die Region Mittelbünden. Dabei hinterlässt er ein Bild der Verwüstung. Der Bär reiße Schafe, plündere Bienenstöcke und terrorisiere Menschen.

Baltermia Peterelli, Gemeinden-Präsident von Mittelbünden, forderte in „Bild“ den Abschuss von „JJ3“: Sein Verhalten erinnert mich an Bruno („JJ1“). Er ist völlig abnormal, kennt keine Scheu und wird immer gefährlicher. Das ist schon Menschenquälerei.“ Bruno und „JJ3“ sind die Bärenkinder der ebenfalls extrem unberechenbaren „Jurka“ aus dem italienischen Trient.

Der Politiker sorgt sich sehr um das Wohl seiner Mitmenschen, weil sich der Bär einfach nicht einfangen lasse.

„Einheimische und Touristen müssen vor diesem bösen Bären geschützt werden“,

sagte Peterelli zu „Bild“.

Quelle: focus.de

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Kino: Sharkwater – Wenn Haie sterben

Ab 10. April 2008 im Kino

Das Erforschen von Haien begann für Regisseur Rob Stewart als ein Unterwasserabenteuer: Aber es wurde bald zu einer wunderschönen und gleichzeitig enorm gefährlichen Reise zum Gleichgewicht allen Lebens auf diesem Planeten.

Um die Haie sinnvoll schützen zu können, hat sich Stewart mit dem Naturschützer Paul Watson von der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) zusammengetan.

sharkwater.jpg Stewart, den Haie schon sein ganzes Leben lang faszinierten, entlarvt die immer wiederkehrenden Vorurteile und falschen Beschreibungen in den Medien. Haie gelten stets als Blut dürstende, Menschen fressende Monster. Dabei stellen sie in Wirklichkeit in erster Linie einen Meilenstein in der Entwicklung der Meere dar. Mit seinen atemberaubenden Aufnahmen entführt SHARKWATER
den Zuschauer in die Hai-reichsten Gewässer der Welt und zeigt, wie die weltweit größten Hai-Populationen, an den Beispielen der Meeresschutzgebiete um Cocos Island vor Costa Rica und der Galapagos Inseln vor Ecuador, durch Ausbeutung und Korruption systematisch zugrunde gerichtet werden.

Um die Haie sinnvoll schützen zu können, hat sich Stewart mit dem Naturschützer Paul Watson von der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) zusammengetan. Ihr schier unglaubliches Abenteuer beginnt mit der Kollision ihres Schiffes, der „Ocean Warrior“, mit den Hai-Wilderern vor der Küste
Guatemalas. Es folgen provozierte Zusammenstöße mit anderen Schiffen, Verfolgungen durch ein Kanonenboot, Mafia-ähnliche Spionage und korrupte Gerichtsverhandlungen. Als man ihnen auch noch einen versuchten Mord anhängen wollte, flüchteten sie schließlich, aus Angst um ihr Leben.

In dieser Zeit erkannte Stewart verblüfft, wie diese großartigen Lebewesen vom Raubtier zum Opfer wurden. Obwohl Haie bereits unzählige gravierende Veränderungen in der Geschichte der Erde überstanden hatten, könnten sie nun allein durch menschliche Gier in ein paar Jahren komplett ausgerottet
werden.

Die weiten Ozeane ibilden mit Abstand die größte Fläche auf der Erde, mehr als 70 Prozent des gesamten Planeten werden von Wasser bedeckt. Menschen bestimmen jetzt in vielen Aspekten das Leben in diesen Ozeanen – durch Überfi schung, Zerstörung von Lebensräumen, Verschmutzung und Klimawandel. Viele
Arten, besonders die großen Raubfische wie Thunfisch, Hai und Schildkröten sind bereits erschreckend dezimiert worden. Abgesehen von der Tatsache, dass immer mehr Arten vom Aussterben bedroht sind, ist das gesamte Ökosystem des Meeres davon betroffen. Große Raubfi sche spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die gesunde Vielfalt im Wasser aufrecht zu erhalten. Die Vernichtung einiger dieser Tiere und auch bestimmter Pfl anzenfresser hat katastrophale und nur schwer wieder umkehrbare Auswirkungen – nicht nur auf das maritime Leben, sondern auch auf das an Land.

Anmerkungen des Regisseurs

Als ich mich entschloss, SHARKWATER zu drehen, wollte ich den Menschen zeigen, was ich gesehen hatte. Ich wollte ihnen diese unglaubliche Unterwasserwelt nahe bringen, die so vollkommen anders ist als der Rest unseres Planeten. Ich hatte keine Ahnung, dass sich die Dreharbeiten zu einem vier Jahre währenden Drama entwickeln würden, das sich über 15 Länder erstrecken und beinahe mein Leben gekostet hätte. Ich begann diesen Film zu drehen, weil mich Haie seit meiner Kindheit faszinierten und mich immer diese Diskrepanz störte zwischen dem Bild, wie man Haie in der Öffentlichkeit zeigte, und dem, wie ich sie erlebt hatte.

Deswegen wollte ich einen Film drehen, der zeigt, wie Haie wirklich sind. Wunderschöne, beeindruckende Kreaturen, die keinem Menschen etwas zuleide tun. Ich wollte zeigen, wie unsere Ängste uns blind gemacht haben für die Fakten. Dass nämlich beispielsweise die Haipopulation auf der ganzen Welt
allein in den letzten 50 Jahren um 90 Prozent geschrumpft ist. Es ist eine Tatsache, dass Haie keine Menschen fressen. Es kommen mehr Menschen durch Knallkörper um als durch Haie. In Wirklichkeit haben sie Angst vor uns und sind deswegen unglaublich schwer zu filmen.

Die paar Angriffe, die gelegentlich vorgekommen sind und die von den Medien regelmäßig aufgeplustert wurden, haben die allgemeine Angst vor Haien nur verstärkt. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Es ist höchste Zeit, dass die Menschen diese Ängste hinter sich lassen und Haie in einem neuen Licht
sehen – und sich um ihr Überleben kümmern.

Während der Dreharbeiten stellte man uns alle erdenklichen Hindernisse in den Weg, eine millionenschwere Hai-Großfi scherei mit eingeschlossen, die mit allen Mitteln die Veröffentlichung dieses Films verhindern wollte. Es gab so viel Widerstand gegen unser Projekt, dass es zu einer Mission wurde, diese Industrie an den Pranger zu stellen und gleichzeitig am Leben zu bleiben.
Es gibt eine Menge, was wir von den Haien lernen können. Sie sind wunderschöne Beispiele für Lebewesen, die in vollkommenem Gleichgewicht mit der Erde leben und überleben können. Ich denke, wir brauchen ein neues Verhältnis zur Natur.

Wenn die Menschen noch länger als nur noch die nächsten 100 Jahre auf der Erde überleben möchten, sollten wir uns bald mal fragen, was wir für die Umwelt tun können.

Quelle: sharkwater.de

Wolf büxt wieder aus Osnabrücker Zoo aus

Wolf Roy fühlt sich im Osnabrücker Zoo offenbar nicht sonderlich wohl.

Das Raubtier büxte am Montag zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen aus einem Gehege aus (wir berichteten), wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben einer Zoosprecherin hatte Roy einen Elektrozaun abgerissen und war hinübergesprungen. An der anschließenden Suchaktion beteiligten sich neben Mitarbeitern des Tierparks neun Polizeistreifen.Weil das Tier in unmittelbarer Nähe der Autobahn 33 umherstreifte, wurde die Fahrbahn in Richtung Diepholz aus Sicherheitsgründen für etwa fünf Minuten gesperrt. Nach knapp zweistündiger Flucht trieben Polizisten den Wolf zu einem Tierpfleger, der ihn mit einem Kescher einfing. Dann wurde Roy betäubt und in den Zoo zurückgebracht.

Es sei unklar, weshalb der Wolf erneut ausgebrochen sei, sagte die Zoosprecherin. Die erste Flucht war ihm Anfang März während Reparaturarbeiten am Gehege gelungen. Im Rudel habe es zwar Reibereien um die Alphaposition gegeben, das sei aber normal, sagte die Sprecherin. Roy könne vorerst nicht ins Gehege zurück. Man habe ihn separat in einem Käfig untergebracht, der eigentlich für Tiger gedacht sei.

Auch ein männlicher Nachkomme von Roy war schon einmal aus dem Zoo geflüchtet. Im Januar 2007 war Wolf Welpi entlaufen, als Orkan «Kyrill» einen Zaun umgeworfen hatte.

Quelle: die-topnews.de

Giftköderwarnung für Höflein – Gifteier ausgelegt

Vor kurzem wurden in Höflein (Bezirk Bruck an der Leitha, Niederösterreich) zum wiederholten Mal mit Gift präparierte Eier gefunden. Schon letztes Jahr und 2004 wurden in Höflein Giftköder ausgelegt. Die zehn Eier wurden am Rande eines Windschutzstreifens gefunden.

Die Hühnereier wurden mit dem Pestizid Carbofuran präpariert. Carbofuran ist ein sehr gefährliches Gift, das bei Tieren zu einem qualvollen Tod führt. Es wird häufig für Giftköder missbraucht und ist in der EU bereits verboten.

Es wird befürchtet, dass Wildtiere, insbesondere Greifvögel, den Ködern zum Opfer fallen könnten. Aber auch Haustiere könnten an die Köder gelangen. Hundehaltern wird zur Vorsicht geraten.

Quelle: ORF.at

USA: Stachelrochen springt in Ausflugsboot und erschlägt Frau

Bizarrer Unfall auf hoher See: Ein riesiger Rochen ist vor der Südküste Floridas in ein Ausflugsboot gesprungen und hat dabei eine Frau an Bord erschlagen.

„Alles deutet darauf hin, dass sie durch den Zusammenprall mit dem gefleckten Adlerrochen starb“,

sagte Jorge Pino von der örtlichen Wildschutz-Behörde. Das 35 Kilogramm schwere Tier sei mit voller Wucht auf den Kopf der 55-Jährigen gefallen, die zum Sonnenbaden an Deck des Bootes lag.

Die Frau aus dem Bundesstaat Michigan starb, bevor Rettungskräfte das Boot erreichen konnten. Den Behörden zufolge war sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester zu dem Ausflug nahe der Inselgruppe Florida Keys aufgebrochen.

Nach Angaben von Naturschützern sind Rochen normalerweise harmlose Tiere, die ihre giftigen Stachel nur zur Selbstverteidigung nutzen und äusserst selten Menschen angreifen. Der gefleckte Adlerrochen ist in dieser Gegend heimisch. Er kann eine Spannweite von bis zu drei Metern erreichen.

Die Gattung Stachelrochen (Dasyatis) gehört ebenso wie die Fleckenstechrochen (Taeniura) zur Familie der Stechrochen (Dasyatidae). Namensgebend für die Stachelrochen ist ihr langer, mit Giftstacheln bewehrter Schwanz.

Merkmale
Stachelrochen sind Rochen mit breiten, flachen Brustflossen, die ihnen einen rautenförmigen Körperumriss verleihen. Einige Arten besitzen eine Spannweite von mehr als 1,5 Metern.

Die auf der Bauchseite gelegenen Kiemen werden mit Hilfe paariger Atemlöcher hinter den Augen (auf der Rückenseite) mit Wasser versorgt. Das Maul befindet sich auf der Unterseite. Zahlreiche stumpfe Zähne dienen dem Aufbrechen von Schalentieren.

Die meisten Stachelrochen sind in warmen, flachen Gewässern anzutreffen, während der warmen Jahreszeit dringen sie in gemäßigtere Regionen vor. Stachelrochen sind ovovivipar: Die voll entwickelten Embryonen schlüpfen bei der Eiablage.

In europäischen Küstengewässern lebt der bis zu 2,5 Meter lange Gewöhnliche Stechrochen (Dasyatis pastinaca). Er wird auch Europäischer Stechrochen oder Feuerflunder genannt. 60 Prozent seiner Länge nimmt der Schwanz mit dem Stachel ein. Betrachtet man nur den Körper, so ist der Stachelrochen 1,2 mal so breit wie lang.

Giftstachel
Der lange, flossenlose, peitschenartige Schwanz ist an seinem Ende mit scharfen, manchmal auch mit Widerhaken versehenen Stacheln bewehrt. Diese Stacheln sind mit Giftdrüsen verbunden und können auch dem Menschen tödliche Verletzungen zufügen.

Quelle: wikipedia.de

Der bekannte Tierexperte Steve Irwin starb auch nach einem Angriff durch einen Stachelrochen:

Steve Irwin starb bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef an den Folgen des Stichs eines Stachelrochens ins Herz. Er soll über dem Rochen geschwommen sein, als dieser mit dem Stachel in Irwins Brust stach. Für die Filmaufnahme, auf der zu sehen ist, wie Irwin sich den Stachel aus der Brust zieht, bevor er das Bewusstsein verloren hat, wurden bis zu 600.000 Euro geboten.

Steve Irwin hinterlässt seine Frau Terri sowie seine beiden Kinder, Bindi Sue und Robert Clarence.

Irwin wurde auf dem Gelände des Australia Zoo beigesetzt, der genaue Ort des Grabes ist nur dem engsten Familienkreis bekannt. Das Angebot für ein Staatsbegräbnis lehnte die Familie in seinem Sinne ab, da er sich stets als ordinary bloke („normaler Typ“) gesehen habe. Die Nachricht von Irwins Tod löste vor allem in Asien und in den angelsächsischen Ländern Bestürzung aus.

In den Tagen nach Irwins Tod wurden an der Küste von Queensland mehrere tote und verstümmelte Stachelrochen gefunden, denen ihre Stachel herausgeschnitten wurden. Umweltschützer von Irwins Stiftung „Wildlife Warrior“ gehen davon aus, dass fanatische Irwin-Anhänger Rache geübt hatten.

Quelle: wikipedia.de

Quelle: baz.ch

Trier: Marder legt Stromversorgung lahm

8000 Haushalte ohne Strom

Am frühen Morgen hat in Trier ein Marder einen grösseren Stromausfall erzeugt. Etwa 8’000 Haushalte in den Stadtteilen Trier-Biewer und Trier-Nord waren betroffen.

marder.jpg

Das Tier turnte an einem Transformator eines Umspannwerkes herum, dabei berührten sich zwei Kabel welche einen Kurzschluss auslösten. Zuerst hieß es fälschlicherweise der Marder habe in ein Kabel gebissen.

Nach Angaben eines Sprechers war der Schaden nach 40 Minuten behoben. Der Marder überlebte den Ausflug nicht, er starb an einem Stromschlag.

Marder sind des öfteren für grössere Stromausfälle verantwortlich, da sie sich gerne in Umspannwerken tummeln. Im letzten Sommer führte ein Marder in Landau zu einem grösseren Stromausfall. Im Herbst versetzte ein Tier in Rostock zwei Stadtteile in Dunkelheit.

Die Marder (Mustelidae) sind eine Familie hundeartiger Raubtiere (Carnivora). Während zur Familie der Marder unter anderem auch Otter, Dachse, Iltisse und Wiesel gehören, sind in der Umgangssprache mit „den Mardern“ meistens die Echten Marder (Martes) – unter anderem mit Stein- und Baummarder – gemeint. Die Skunks oder Stinktiere, die früher ebenfalls zu den Mardern gerechnet wurden, werden heute meist als eigene Familie betrachtet.

Marder sind nahezu weltweit verbreitet, sie fehlen lediglich im australisch-ozeanischen Raum, auf Madagaskar, den karibischen und anderen abgelegenen Inselgruppen. Sie bewohnen eine Vielzahl von Habitaten, meiden jedoch in der Regel allzu trockene Lebensräume. Viele Arten sind auf die Nähe von Wasser angewiesen und leben entlang Flüssen und Seen, einige auch an Meeresküsten. Bei den Ottern ist diese Affinität zum Wasser am stärksten ausgeprägt, der Seeotter bewohnt sogar das offene Meer des Nordpazifiks.

Quelle: wikipedia.de

Weisser Orca – Foto von seltenem Wal gelungen

Wissenschaftlich gesehen sensationelle Fotos sind der Crew eines Forschungsschiffs vor Alaska gelungen: Sie zeigen einen weißen Orca (oder Großen Schwertwal), zum letzten Mal wurde ein Tiere mit einer solchen Farbgebung 2001 in der Region gesichtet.

Die Forscher waren auf der Oscar Dyson, einem Schiff der Nationalen Ozeanographie- und Wetter-Behörde der USA, vor der Inselgruppe der Aleuten bei Alaska unterwegs, als der weiße Orca auftauchte.

Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, stellten die Wissenschaftler fest, dass der Wal kein reiner Albino sein dürfte, denn bis auf eine reinweiße Stelle ist er gelb-graun. Das wird als gutes Zeichen für das Tier gewertet, denn reine Albinos hätten üblicherweise Gesundheitsprobleme und nur eine geringe Lebenserwartung, so Forscher John Durban gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

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Quelle: krone.at

USA: Golfprofi erlegt Falken mit Golfball

Tierschützer fordern Haftstrafe

Orlando (USA). Tripp Isenhour muss sich mit harten Anschuldigungen von Tierschützern auseinandersetzen. Der US-Golfprofi hatte in einem Naturschutzgebiet einen Falken mit einem Golfball erlegt, nun wird Isenhour Absicht vorgworfen. Tierschützer werfen Isenhour Verstoß gegen das Artenschutzgesetz vor, ihm könnte dafür sogar eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr Gefängnis drohen.

Isenhour weist die Vorwürfe zurück und zeigt sich „extrem bestürzt“ über den Tod des Vogels. Der Falke war im Dezember vergangenen Jahres auf die kuriose Weise ums Leben gekommen. Laut Vorwürfen soll der Vogel angeblich bei Aufnahmen für ein Golf-Lehrvideo auf der Anlage des Grand Cypress Club in Orlando die Beteiligten gestört haben.

Nach Angaben eines Mitglieds der Aufnahme-Crew soll sich Isenhour zunächst dem rund 250 Meter entfernten Vogel genähert und vergeblich Bälle in dessen Richtung geschlagen habe. Später sei das Tier bis auf 70 Meter an die Filmcrew herangekommen und erneut mit Golfbällen attackiert worden. Isenhours zehnter Schlag sei dann der tödliche Treffer gewesen.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich ihn treffe“,

wird der 39-Jährige von einem „Tatzeugen“ zitiert.

Isenhour bestreitet den Vorsatz:

„Es war keine Böswilligkeit. Ich wollte ihn nur verjagen, nicht treffen. Meine Familie und ich lieben Tiere. Wir haben daheim drei Katzen.“

Quelle: rp-online.de

Zoo Osnabrück: Wolf wieder eingefangen

Wolfsrüde Roy wieder zurückgebracht.

Wolf Rüde Roy ist wieder da. Susanne Klomburg, Direktorin des Osnabrücker Zoos, ist die Erleichterung anzusehen. Der Wolf hatte am Dienstag Arbeiten am Gehegezaun zum Ausbruch genutzt und war viele Kilometer Richtung Süden gelaufen. Am Mittwochvormittag dann gab ein Landwirt in Georgsmarienhütte dem Fänger-Team um Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder den Tipp, wo sich das Tier aufhielt. Heino Krannich, der in Hanstedt (Kreis Uelzen) als Freiberufler einen Tierparkservice betreibt, stöberte mit seinem Hund Watson Wolf Roy in einem Wiederaufforstungsbereich auf und betäubte ihn mit einem gezielten Schuss.

„Hier im Zoo ist ja jeden Tag etwas los“, sagt Klomburg trocken. Aber diese Aufregung hätte sie sich gerne erspart. Was in dem Wolfsgehege vor sich gegangen ist, weiß ihr Team nicht genau. „Das Rudel war unruhig“, berichtet die Tierparkchefin. Nachdem er sein Gehege verlassen hatte, streifte Roy zunächst noch durch den Zoo, Pfleger versuchten ihn zu fangen, doch irgendwie gelang dem Wolf die Flucht aus der Anlage. Auf seinem Weg durchquerte er ein nahe gelegenes Einkaufszentrum und einen stark befahrenen Autobahnzubringer – ohne ernsthaft Schaden zu nehmen. Nur eine kleine Verletzung an seinem Hinterlauf bringt Roy von seinem Ausflug mit.

Bis heute hat er Zeit, sich zu erholen. Dann muss er wieder in sein Rudel. „Die anderen Tiere sind extrem unruhig“, so Klomburg. Noch sei er Chef in dem sechsköpfigen Verband. Aber sollten die rangniederen Tiere seine Schwäche spüren, könnte es zu Machtkämpfen kommen, fürchtet die Zoochefin. Roys Sohn habe schon gezeigt, dass er es auf die Führungsposition im Rudel abgesehen habe. „Hoffentlich ist Roys Autorität stark genug, um einen Tag Abwesenheit auszuhalten“, sagt Klomburg. Von dem Tier sei zu keiner Zeit Gefahr ausgegangen. Den Vorschlag einiger Naturschützer, Roy im Osnabrücker Land auszuwildern, hält sie für einen „eklatanten Fehler“. Die Region sei viel zu dicht besiedelt für einen frei lebenden Wolf.

Quelle: abendblatt.de