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Flossen-Prothese für Schildkröte

Künstliche Flosse für Allison

Nach einer Attack eines hungrigen Raubtiers, hat die Meeresschildkröte Alisson nur noch 1 von ihren ursprünglich 4 Flossen. Touristen fanden das Tier am Strand und brachten die Schildkröte in die Rettungsstation im texanischen South Padre Island (USA).

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Dort wird Allison seit mittlerweile zwei Jahren aufgepäppelt. Die Retter um Jeff George setzen grosse Stücke auf sie: Die Meeresschildkröte könnte die erste ihrer Art sein, die mit einer Flossen-Prothese wieder seetauglich gemacht wird!

Momentan kann das arme Tier höchstens im Kreis schwimmen und zum Atmen muss sie ihren viereinhalb Kilo schweren Körper mit dem Kopf vom Boden ihres Beckens abdrücken. Jetzt soll Allison zur bionischen Schildkröte werden (nein kein Ninja Turtle). Ein Experten-Team der Prothesen-Spezialistin Sudarat Kiat-amunay, aus der Uni Texas, meldete sich freiwillig um eine künstliche Flosse links hinten an der Schildkröte zu befestigen. Dies ist möglich da Allison dort einen knöchernen Stumpf besitzt, dieser könnte evtl. die Proteste halten und ist auch soweit von Allisons Mund entfernt, so dass sie die Proteste nicht abbeissen kann.

Die künstliche Flosse soll aus dem gleichen Material (Silikon) gefertigt werden wie sie auch bei Menschen zum Einsatz kommt. Es wird zuerst getestet wie sich die Flosse bei Meerwasserbedingungen verhält. Der Aufwand erscheint doch recht gross zur Rettung einer einzelnen Schildkröte jedoch ist Kiat-amunay äussert motiviert und hofft zukünftig auch weiteren Schildkröten helfen zu können.

Allison wäre die erste Schildkröte mit einer Prothese, jedoch nicht das erste Tier. Es gibt 2 Delphine (in Japan+Florida) die bereits künstliche „Körperteile“ besitzen.

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Was tun bei einer Begegnung mit einem Hai?

Das Tier nicht reizen und die Nerven bewahren

Die wenigsten von uns werden wohl in ihrem Leben einem Hai hautnah begegnen, jedoch was tun sollte es z.B. bei einem Tauchgang in den Ferien doch einmal passieren? Dazu liefert Christine Gstöttner, Vizepräsidentin der Organisation „Shark Project“ antworten.

Ich vergleiche das mit Hunden. Von denen soll ich auch nicht weg rennen oder ihnen das Futter wegnehmen. Bei Haien ist es nicht anders.

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Es gilt also vorerst die Ruhe zu bewahren und nicht wild herumfuchteln oder davon schwimmen, was in Anbetracht der Situation schon etwas schwerer erscheint. Nähert sich ein Hai näher als 2 Körperlängen sollte man sich in eine aufrechte Position bringen und Arm bzw. Beinbewegungen vermeiden. Des weiteren sollte man besser in Gruppen tauchen da sich die Tiere eher an eine Einzelperson an als eine Gruppe heran wagen.

Falls man von dem Hai umkreist wird sollte man sich mit ihm mitdrehen. Der Hai versucht sich ein Bild des Unbekannten zu machen mittels seinem Seitenlinienorgan.

Niemals direkt über einem Hai aufsteigen, auch keine Kleidung mit Kontrast tragen (z.B. einen weissen Schriftzug auf einem schwarzen Tauchanzug). Dies könnte Haie anziehen da verletzte Fische weisses Fleisch zeigen.

Der Hai ist keine Bestie

Trotzdem gilt der Hai ist kein Monster, es werden jährlich nur 10 Fälle von Haiattacken gezählt, weltweit. Ausserdem sind von 500 Haiarten nur 10 für den Menschen gefährlich. Dazu nochmals Frau Gstöttner:

Haie sind keine menschenfressenden Bestien, sondern vielmehr die Meerespolizei, die alte, kranke oder überzählige Tiere frisst.

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Tiger wohlmöglich durch Funksender getötet

In Bangladesch wurde das Projekt zur Erforschung von Wanderwegen der bedrohten Königstiger eingestellt. Wildhüter sehen einen Zusammenhang zwischen dem Tod von 2 bengalischen Tigern und dem Funksender welchen die Tiere um den Hals gebunden hatten.

Ein Beamter des Forstes hat am Samstag mitgeteilt, dass ein Tiger zu schwächeln begann als man ihm mit einem solchen Funksender ausgestattet hat. Jetzt wird vorerst die genaue Todesursache untersucht, da einige Experten zusammenhängende mit dem Sender sehen.

Das Projekt diente dazu die Lebensgewohnheiten der nur noch fast 700 Königstiger in dem Gebiet zu erforschen, da nur sehr wenig bekannt ist über die Tiger dort. Das geschlossene Mangrovenwald-Gebiet befindet sich der Küste entlang beim indischen Westbengalen bis nach Bangladesch. Tierexperten schätzen den Bestand von bengalischen Königstigern nur noch auf 5’000-6’000. im Jahre 1900 sollten noch 100’000 Königstiger gelebt haben.

Der Königstiger (Panthera tigris tigris) ist nach dem Sibirischen Tiger die größte Unterart des Tigers. Er ist die auf dem Indischen Subkontinent verbreitete Tiger-Unterart und wird auch Bengaltiger oder Indischer Tiger genannt.

Der männliche Königstiger wird von der Schnauzen- bis zur Schwanzspitze gemessen zwischen 275 und 295 cm lang (in Ausnahmefällen über 300 cm), die Tigerinnen erreichen 240–265 cm. Das Gewicht der Männchen liegt zwischen 180 und 258 kg, das der Weibchen zwischen 130 und 265 kg. Die Schulterhöhe liegt zwischen 90 und 100 cm.Die Grundfarbe des Fells ist ein leuchtendes Rot-Gold. Die Bauchseite des Tigers ist weiß. Die relativ breiten, schwarzen Querstreifen ziehen sich vom Kopf über den ganzen Körper bis zur Schwanzspitze, und auch die Hinterbeine sind in gleicher Weise gestreift.

Nur beim Königstiger kommen in der Natur vereinzelt die sog. „Weißen Tiger“ vor, Teilalbinos, die seit den 1950er Jahren in USZoos, später von Zirkussen und Schaustellern weitergezüchtet wurden. Die heute unter dem Namen „Weißer Tiger“ (weiß mit schwarzen Streifen), „Schneetiger“ (ganz weiß), „Goldener Tiger“ (gelb mit blassen Streifen) usw. bekannten Show-Tiere sind eigens gezüchtete Farbformen, in die teilweise Sibirische Tiger eingekreuzt wurden; sie stellen keine eigenen Arten dar.

Quelle: Wikipedia.de

Kleinstes Pterosaurier-Fossil in China entdeckt

Sieht irgendwie gruselig aus das Tierchen?

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Das Reptil mit einer Flügelspannweite von nur rund 25 Zentimetern klammerte sich mit seinen Krallen an Zweige und schnappte mit einem langen, dolchartigen Schnabel nach Insekten. Die Gruppe um Xiaolin Wang von der chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking wählte den lateinischen Namen Nemicolopterus crypticus (etwa: fliegender, versteckt lebender Waldbewohner).

Gefunden auf: german.china.org.cn

Ur-Fledermaus löst Rätsel über Echo-Ortung

Mit der bislang ältesten gefundenen Ur-Fledermaus haben Forscher ein vieljähriges Rätsel gelöst: Ein über 52 Millionen Jahre altes Fossil zeigt, dass Fledermäuse zuerst fliegen konnten und erst später die Fähigkeit zur Echo-Ortung entwickelten.

Fledermaus

Forscher um Nancy Simmons vom Amerikanischen Naturkundemuseum in New York hatten die Knochen eines Tieres untersucht, das 2003 im US-Bundesstaat Wyoming ausgegraben wurde. Die Ergebnisse der Wissenschaftler sind im britischen Fachblatt «Nature» veröffentlicht.

Onychonycteris finneyi, die vor 52,5 Millionen Jahren in einer tropischen oder subtropischen Umwelt an einem grossen See lebte und sich von Insekten ernährte, konnte zwar fliegen, aber sich noch nicht wie spätere Fledermäuse mit Ultraschall und Echo-Ortung orientieren.

Das zeigten Vergleiche mit den in der südhessischen Ölschiefergrube Messel gefundenen Fledermäusen, berichtete der an der Untersuchung beteiligte deutsche Forscher Jörg Habersetzer. Die Flugsäuger aus Messel lebten rund 5 Millionen Jahre später und verfügten über die Echo-Methode.

Deutliche Unterschiede

Ihr im Südwesten von Wyoming gefundener Vorfahr war ebenfalls eine ganz typische Fledermaus, das Skelett weist aber deutliche Unterschiede auf. Die sehr kleinen Innenohren, die Form der Gehörknöchelchen und der schwache Aufhängeapparat des Kehlkopfes sind für die Wissenschaftler Beweise, dass das Tier sich noch nicht per Echo-Ortung mit Ultraschalllauten orientieren konnte.

Sie hatte kurze Flügel und sehr lange Hinterbeine mit einer Flugmembran zwischen den Zehen. «Sie ist wahrscheinlich mit starkem Flattern geflogen, die Membran hinten diente als stabilisierendes Segel», sagte Habersetzer.

Wie sie sich orientierte und ihre Beute fing, ist allerdings nicht klar. Möglich wäre es, dass sie tagaktiv war, das Restlicht der Dämmerung nutzte oder auch nachts nach Gehör jagte wie Eulen, die auf diese Weise in der Dunkelheit Mäusen und anderen Tieren nachstellen.