Flockes erster Auftritt von Protesten begleitet

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Einen Tag bevor die kleine Eisbärin Flocke von Zoobesuchern betrachtet werden darf, durften Journalisten die ihre ersten Schritte in ihrem Gehege dokumentieren. Hunderte, aus In- und Ausland waren nur für diesen Auftritt angereist.

Begleitet wurde der Auftritt vor der Presse mit Protesten von Tierschützern, sie sind der Meinung:

„Flocke endet als psychisches Wrack“

Mit einer Mahnwache in Eisbärenkostümen haben Mitglieder der Organisation Menschen für Tierrechte vor dem Nürnberger Tiergarten gegen die ihrer Ansicht nach gnadenlose Vermarktung der kleinen Flocke protestiert.

Flocke wird als Projektionsfläche für nicht gelebte menschliche Gefühle benutzt, um Geld in die städtischen Kassen zu spülen

Tierpsychologen hingegen sind optimistisch, dass zumindest Flocke keine bleibenden Schäden davontragen wird.

Die Stadt selbst rechtfertigt den Rummel um Flocke mit einem Auftrag für den Umweltschutz: Flocke soll Botschafterin für den Klimaschutz sein.

Die Tierrechtorganisation PETA äusserte sich ebenfalls kritisch gegenüber dem Medienrummel um Flocke und Umgang einiger Zoos mit Tierbabys:

„Die Schicksale der ehemals süßen Tierbabys ähneln sich: Entweder sie führen ein trauriges Leben in Gefangenschaft oder sie verschwinden auf dubiose Weise“

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Nürnberg: Flocke auf Werbeplakaten

flocke.jpgNürnberg macht sich die Beliebtheit der kleinen Eisbärin zu nutzen. Nun wirbt die Stadt und die nähere Umgebung mit 550 Plakaten auf denen Flocke zu sehen ist. Laut der Stadt Nürnberg passe die Sympathieträgerin perfekt zum Slogan der Stadt „Kommen, staunen, bleiben“.

Der Plakatspruch „Knut war gestern“ soll auch das Selbstbewusstsein zum Ausdruck bringen.

Der Name Flocke erscheint nicht auf dem Plakat. Schließlich sei Flocke längst ein Weltstar, der für sich gar keine Reklame mehr machen müsse, meinte Zelnhefer.

Ab Freitag ist das Plakat über die Stadtreklame Nürnberg GmbH, Katzwanger Str. 146, zum Preis von 10 Euro für jedermann erhältlich. Der Erlös soll dem Tiergarten zugute kommen.

Am 9. April wird die kleine Eisbär Dame erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Zoo hat sich schon gerüstet plant eine grosse Show für die Besucher. Weitere Infos: Eisbär Flocke ab April zu sehen.

Quelle: Welt.de
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Eisbär Flocke ab April zu sehen

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Flocke, der Star des Nürnberger Tiergartens, darf wahrscheinlich ab April öffentlich bewundert werden. Der Zoo machte jedoch keine genauen Angaben, „es gibt noch keinen Termin“ hiess es.

Höchst wahrscheinlich wird das Eisbären Mädchen aber Anfang April das erste mal in der Öffentlichkeit präsentiert, der 1. April wird allerdings ausgeschlossen.

(Textquelle: dpa)

Für alle Flocke Fans gibt es nun auch ein Kartenspiel mit Motiven der kleinen Eisbärin. Von jedem Verkauften Spiel gehen übrigens 25 Cent als Spende an den Nürnberger Tiergarten.

Update 21.3.2008:

Gestern kündigte die Stadtverwaltung an, dass Flocke am 9. April erstmal der Öffentlichkeit präsentiert wird. Das Eisbärenmädchen zieht dann in ihr Freigehege um. Der Zoo rechnet an diesem Tag mit ca. 25.000 Besuchern! Der Zoo hat wird sich auf den Besucheransturm vorbereiten, es werden doppelt so viele Kassen geöffnet haben und auch mehr Toiletten werden bereit gestellt.

Eisbär Flocke: Markenrechtsstreit vor Gericht

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Markenrecht am Namen „Flocke“

Wieder Streit um einen Eisbär vor Gericht. Wie bei Knut wird nun auch wegen Eisbärenbaby Flocke um das Vermarktungsrecht gestritten. Der Grund hier führ ist der Name „Flocke“, den die Stadt Nürnberg zum Patent anmelden wollte. Die Firma Fairfield kam der Stadt jedoch zuvor. Noch bevor der Name Flocke öffentlich bekannt wurde, hat die Firma die Marke „Eisbär Flocke“ zum Patent angemeldet.

Wie schon bei Knut landet auch dieser Streit vor Gericht. Die Stadt Nürnberg wirft der Firma Marktbehinderung vor.

Wir sind gespannt wie das Treiben um Flocke weiter geht.

Update 7.3.2008:

Erfolg für den Nürnberger Tiergarten!

Im Namensstreit mit dem Allgäuer Hersteller für Kräuterbonbons gibt es jetzt ein Urteil. Die Stadt Nürnberg hat die Rechte am Namen „Flocke“ bekommen und darf diesen somit vermarkten. Zudem präzisierte das Gericht, welche Artikel in Zukunft ausschließlich von der Stadt Nürnberg mit dem Namen „Flocke“ vermarktet werden dürfen. Dazu gehören Spiele, Plüschtiere, Reisedienste, bespielte Bild- und Tonträger, aber auch Gebrauchsartikel aller Art wie Teller, Tassen, T-Shirts, Kosmetik oder Nahrungsmittel.

Zwei kleine Pandas im Nürnberger Zoo umgebracht

Kleinbären im Nürnberger Zoo aufgeschlitzt

Wie die Stadt Nürnberg mitteilt wurden am Montag 2 kleine Pandabären im Nürnberger Zoo umgebracht. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, die beiden Pandas wurden mit aufgeschlitzter Bauchdecke aufgefunden. Ein Tier sei im Stall verendet, das andere im Freien. Die Verletzungen deuten darauf hin dass ein spitzer Gegenstand im Spiel gewesen sein muss, ein Messer scheidet jedoch aus.

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Die Pandabären teilten das Gehege mit Muntjaks (kleine Hirsche) eine Verletzung durch die Hirsche könne aber weitgehend ausgeschlossen werden. Die beiden Tierarten leben auch schon seit bald 10 Jahren zusammen, ohne weitere Probleme.

Die Polizei wurde aufgrund des unklaren Vorgangs eingeschaltet.