Bei Kärnten wurde ein Wolf gesichtet

Diese Aussage scheint absurd, zumal es in Österreich seit 1850 keine Wölfe mehr in freier Natur gibt. Doch ein Jäger in Glödnitz bei Gurktal konnte, mit Hilfe einer Fotofalle ein Beweisfoto schießen.
Der in Kärnten bekannte Bärenanwalt, Bernhard Gutleb ist sogar davon überzeugt, dass es sich nicht nur um einen Wolf handelt, sondern um drei Wölfe. Diese Ansicht vertritt er, weil er bereits bei einem Projekt ein ähnliches Foto von einem Wolf fotografierte. Inzwischen sei aber bei einem Test von Losungsproben herausgekommen, dass es sich um drei verschiedene Tiere handelt. Ungewöhnlich ist, dass diese Genproben Auskunft darüber gaben, dass es sich um drei unterschiedliche Wolfpopularitationen handelt. Es sei jeweils ein Wolf aus der Balkanpopulation, Apenninpopulation und aus der Karpatenpopulation. Da es sich bei den Tieren um Männchen handelt, muss man noch nicht davon ausgehen, ein Wolfsrudel in Kürze dort zu finden. Allerdings geht man davon aus, dass in ungefähr zehn bis zwanzig Jahren, ebenfalls weibliche wölfe den weg nach Kärnten finden und dann dort Rudel entstehen. Angst braucht der Mensch allerdings nicht zu haben, da der Wolf sehr scheu ist und sich vor dem Menschen versteckt hält.

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Schwarzes Fell bei Wölfen durch Kreuzungen mit Hunden

wolfWölfe mit schwarzem Fell haben ihre besondere Fellfarbe aller Wahrscheinlichkeit nach durch Kreuzung mit Hunden erhalten, von denen sie auch abstammen. In Journal „Science“ berichtete eine Gruppe um Gregory Barsh von der Stanford University (US-Staat Kalifornien) darüber. Das gelte für die Wölfe und angeblich sogar für Kojoten Nordamerikas und die Wölfe in Italien, erklären die Forscher nach ihren genetischen Untersuchungen.

Erst vor kurzem hatten andere Wissenschaftler bei Hunden jene Mutation beschrieben, die zum schwarzen Fell führt. Jetzt zeigt Tovi Anderson, dass diese Mutation bei Wölfen und Kojoten den gleichen Effekt hat. Durch den Vergleich der feinen Unterschiede in den Genen aller drei Arten zeigte sich, dass die Mutation der Hunde die älteste ist, was beweist dass die Mutation sich von den Hunden aus verbreitet haben muss!

Das schwarze Fell bringt Vorteile in dunklen Wäldern

Die schwarzen Wölfe sind besonders in Wäldern häufig, während in der offenen Tundra vor allem heller gefärbte Raubtiere unterwegs sind – dort wäre die dunkle Färbung von Nachteil, da ihr Fell zu auffällig wär. Weil der Lebensraum Tundra aber abnehme, könnte die vom Hund „eingeschleppte“ dunkle Farbe den Wölfen im Wald sogar einen Vorteil verschaffen. Hund und Wolf haben enge Verbindungen. Wölfe wurden irgendwann vor 15.00 bis 40.00 Jahren in Ostasien zum Haushund. Dieser besiedelte dann mit dem Menschen vom Nordosten Asiens über die Behringstraße Amerika und trug seine Mutation in die dort lebenden Wölfe, vermutlich irgendwann in der Zeit von 12.00 oder 14.00 Jahren.

Quelle: n-tv.de

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Schweizer Herdenschutzhunde sollen Sachsens Schafe schützen

Im Bundesland Sachsen ist der Wolf schon seit einiger Zeit zurück gekehrt. Zur Zeit leben in dem Freistaat derzeit vier Wolfsrudel, in denen vermutlich insgesamt 12-17 erwachsene Wölfe und eine unbekannte Zahl von Welpen leben. Es besteht nun bei Schäfern wieder der Bedarf die Schafherden vor Übergriffen zu schützen. Seit Juni gab es 10 Angriffe auf Herden, dabei kam es zum Verlust von 31 Tieren.  Aber zum Glück bemüht sich das Bundesland Sachsen um ein friedliches Zusammenleben zwischen Schäfer und Wolf.

Zum Schutz der Schafe wurden als erste Maßnahme Schutzzäune (aus Stromführenden Netzen) aufgestellt. Jedoch haben einige der Wölfe bereits gelernt über diese Zäune zu gelangen. Nun sollen Herdenschutzhunde die Schafherden vor Wölfen schützen. Wie gut das klappt, ist schon seit längerer Zeit aus der Schweiz bekannt (Wir berichteten: Einsatz von Herdenschutzhunden bringt Erfolg)

Seit letzter Woche sind in Sachsen nun 3 Herdenschutzhunde aus der Schweiz im Einsatz. Es handelt sich dabei um Hunde der Rasse Maremmano Abruzzese. Zwei Erwachsene Hunde und ein Jungtier. Die Kosten für den Einsatz übernimmt die sächsische Naturschutzverwaltung.

„Die Herdenschutzhunde aus der Schweiz sollen nicht nur die Wölfe abwehren, sondern auch eine Impulswirkung auf unsere sächsischen Schäfer ausüben. Wenn sich der Wolf erst an das Schaf als eine leichte Beute gewöhnt, dann jagt er nicht mehr das Reh im Wald. Eine solche Entwicklung müssen wir unbedingt verhindern“ sagte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer.

Nach einer Pilotphase soll überprüft werden, ob der Freistaat eine eigene mobile Gruppe von Herdenschutzhunden aufstellt.

Quelle: leipzig-seiten.de

Auch N-tv.de berichtete über die Herdenschützer aus der Schweiz, bezeichnete diese jedoch fälschlicherweise als Hütehunde. Das wird leider sehr oft verwechselt, dabei sind die Aufgaben beider Hundegruppen völlig verschieden. An dieser Stelle noch mal der große Unterschied zwischen Herdenschutzhunden und Hütehunden.

Herdenschutzhunde sind ausschließlich dazu da die Herde vor Raubtieren oder auch Dieben auf zwei Beinen zu schützen. Sie treiben die Herde nicht! Sie sind die meiste Zeit mitten in der Herde und arbeiten völlig selbstständig. Für ihre Arbeit brauchen die großen und kräftigen Hunde also keine Befehle vom Schäfer. Die Hunde arbeiten hauptsächlich mit Abschreckung um Angriffe von vornherein zu vermeiden.

Der Hütehund ist die „Rechte Hand“ des Schäfers. Er treibt die Hunde und hält sie zusammen. Er arbeitet mit dem Schäfer zusammen und muss dabei auf die Befehle des Schäfers hören. Hütehunde sind eher mittelgross und sehr wendig und schnell, sie haben eine hohe Lernfähigkeit.

Zoo Basel: Junge stürzt in das Wolfsgehe

Aufregung im Basler Zoo: Ein 10- jähriger Junge fiel in den Wassergraben des Wolfsgeheges, einer der Wölfe rannte zu dem Jungen und biss ihn in den Kopf.

Ein Zoobesucher konnte den Jungen aus dem Wasser ziehen, während eine 14-jährige Helferin aus dem Kinderzoo mit ihrem Rucksack nach der Wölfin schlug und sie damit von weiteren Angriffen abhielt. Das teilte die Staatsanwaltschaft des Schweizer Kantons Basel-Stadt mit.

Der Junge erlitt aber keine schweren Verletzungen. Er gehörte zu einer Schulklasse aus dem Kanton Freiburg, die für den Zoobesuch nach Basel gereist war. Schüler und Lehrer wurden durch den psychologischen Dienst der Kantonspolizei betreut. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein. Das Gehege und der Zaun seien intakt gewesen, hieß es beim Zoo.Laut Sprecherin Tanja Dietrich handelt es sich um den ersten Unfall im 25 Jahre alten Wolfsgehege mit seinem 1,37 Meter tiefen Wassergraben. Das dreijährige Weibchen lebe dort mit seinen beiden ausgewachsenen Jungen. Die Tiere seien grundsätzlich nicht aggressiv und würden vom Wärter im Gehege gefüttert. Beim Sturz des Jungens in den Wassergraben bekamen die Tiere vermutlich Angst und wollten deshalb ihr Territorium verteidigen, wie Dietrich erklärte.

Quelle: spiegel.de

Wolf büxt wieder aus Osnabrücker Zoo aus

Wolf Roy fühlt sich im Osnabrücker Zoo offenbar nicht sonderlich wohl.

Das Raubtier büxte am Montag zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen aus einem Gehege aus (wir berichteten), wie die Polizei mitteilte. Nach Angaben einer Zoosprecherin hatte Roy einen Elektrozaun abgerissen und war hinübergesprungen. An der anschließenden Suchaktion beteiligten sich neben Mitarbeitern des Tierparks neun Polizeistreifen.Weil das Tier in unmittelbarer Nähe der Autobahn 33 umherstreifte, wurde die Fahrbahn in Richtung Diepholz aus Sicherheitsgründen für etwa fünf Minuten gesperrt. Nach knapp zweistündiger Flucht trieben Polizisten den Wolf zu einem Tierpfleger, der ihn mit einem Kescher einfing. Dann wurde Roy betäubt und in den Zoo zurückgebracht.

Es sei unklar, weshalb der Wolf erneut ausgebrochen sei, sagte die Zoosprecherin. Die erste Flucht war ihm Anfang März während Reparaturarbeiten am Gehege gelungen. Im Rudel habe es zwar Reibereien um die Alphaposition gegeben, das sei aber normal, sagte die Sprecherin. Roy könne vorerst nicht ins Gehege zurück. Man habe ihn separat in einem Käfig untergebracht, der eigentlich für Tiger gedacht sei.

Auch ein männlicher Nachkomme von Roy war schon einmal aus dem Zoo geflüchtet. Im Januar 2007 war Wolf Welpi entlaufen, als Orkan «Kyrill» einen Zaun umgeworfen hatte.

Quelle: die-topnews.de

Zoo Osnabrück: Wolf wieder eingefangen

Wolfsrüde Roy wieder zurückgebracht.

Wolf Rüde Roy ist wieder da. Susanne Klomburg, Direktorin des Osnabrücker Zoos, ist die Erleichterung anzusehen. Der Wolf hatte am Dienstag Arbeiten am Gehegezaun zum Ausbruch genutzt und war viele Kilometer Richtung Süden gelaufen. Am Mittwochvormittag dann gab ein Landwirt in Georgsmarienhütte dem Fänger-Team um Zooinspektor Hans-Jürgen Schröder den Tipp, wo sich das Tier aufhielt. Heino Krannich, der in Hanstedt (Kreis Uelzen) als Freiberufler einen Tierparkservice betreibt, stöberte mit seinem Hund Watson Wolf Roy in einem Wiederaufforstungsbereich auf und betäubte ihn mit einem gezielten Schuss.

„Hier im Zoo ist ja jeden Tag etwas los“, sagt Klomburg trocken. Aber diese Aufregung hätte sie sich gerne erspart. Was in dem Wolfsgehege vor sich gegangen ist, weiß ihr Team nicht genau. „Das Rudel war unruhig“, berichtet die Tierparkchefin. Nachdem er sein Gehege verlassen hatte, streifte Roy zunächst noch durch den Zoo, Pfleger versuchten ihn zu fangen, doch irgendwie gelang dem Wolf die Flucht aus der Anlage. Auf seinem Weg durchquerte er ein nahe gelegenes Einkaufszentrum und einen stark befahrenen Autobahnzubringer – ohne ernsthaft Schaden zu nehmen. Nur eine kleine Verletzung an seinem Hinterlauf bringt Roy von seinem Ausflug mit.

Bis heute hat er Zeit, sich zu erholen. Dann muss er wieder in sein Rudel. „Die anderen Tiere sind extrem unruhig“, so Klomburg. Noch sei er Chef in dem sechsköpfigen Verband. Aber sollten die rangniederen Tiere seine Schwäche spüren, könnte es zu Machtkämpfen kommen, fürchtet die Zoochefin. Roys Sohn habe schon gezeigt, dass er es auf die Führungsposition im Rudel abgesehen habe. „Hoffentlich ist Roys Autorität stark genug, um einen Tag Abwesenheit auszuhalten“, sagt Klomburg. Von dem Tier sei zu keiner Zeit Gefahr ausgegangen. Den Vorschlag einiger Naturschützer, Roy im Osnabrücker Land auszuwildern, hält sie für einen „eklatanten Fehler“. Die Region sei viel zu dicht besiedelt für einen frei lebenden Wolf.

Quelle: abendblatt.de