Gegen Joggingbälle bei Hamstern!

Wir möchten gerne auf eine Aktion gegen Joggingbälle bzw. Joggingkugeln bei Hamstern hinweisen.

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Diese Plastikkugeln werden leider in fast jedem Zoofachhandel angeboten, sind aber alles andere als artgerecht!

Der Auslöser dieser Aktion ist vor allem der neue Disney Film „Bolt-ein Hund für alle Fälle“, in dem einer der Hauptdarsteller, Goldhamster Dino, sich hauptsächlich in einer Hamsterkugel bewegt. Es ist zu befürchten, dass die Verkaufszahlen für diese tierschutzwidrigen Joggingbälle nach diesem Film wieder steigen werden. Mit dieser Aktion soll vor allem aufgeklärt werden.

Anders als es im Film dargestellt wird, ist eine Joggingkugel für die kleinen Nager keine Freude, sondern purer Stress, der auch noch gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann.

Mehr Infos findet ihr unter diesem Link:

Hoffentlich bleibt durch diese Aktion so manchen Hamster die Joggingkugel erspart!

Ein artgerechter, grosser Hamsterkäfig statt einer kleinen, gefährlichen Plastikkugel!

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Artgerechte Hamsterkäfige mit viel Abwechslung

hamsterkafig.jpgFür die lauffreudigen kleinen Nager gibt es in Zoohandlungen bisher leider nur Käfige die alles andere als artgerecht sind (siehe Foto). Viel zu klein und aus Plastik – absolut ungeeignet für Nagetiere, die in ihrer natürlichen Umgebung wahre Marathonläufer sind.

Ein geeigneter Käfig sollte vor allem gross sein:

„Für Goldhamster empfehlen wir einen Käfig, dessen Grundfläche mindestens einen Meter lang und 50 Zentimeter breit ist. Bei der Höhe sollten es 70 Zentimeter oder mehr sein. Man sollte auch darauf achten das Luft zirkulieren kann.“ sagt Henriette Mackensen vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn.

Der Käfig sollte an einem ruhigen Platz stehen, damit die nachtaktiven Nager tagsüber Ruhe haben. Um den Bewegungsdrang gerecht zu werden muss es Freilauf in der Wohnung geben.
Im Käfig sollte viel Streu vorhanden sein, damit der Hamster buddeln kann.

Auch bei dem richtigen Laufrad muss  auf die Maße geachtet werden, einen Durchmesser von 25 cm sollte es mindestens haben. Ein zu kleines Laufrad kann zu Schmerzen führen und die Wirbelsäule schädigen. Zu achten ist hier auch unbedingt darauf, dass das Laufrad keinen „Schereneffekt“ hat in dem sich das Tier quetschen kann.

Hamster sind Einzelgänger und sollten allein gehalten werden, andernfalls kann es zu Kämpfen kommen.

Ein Häuschen brauchen Hamster auch, es sollte aus unbehandelten Holz sein und ein abnehmbares Dach haben. Als Nestbaumaterial empfiehlt sich Mackensen Heu, Stroh oder Zellstoff wie unbedrucktes Toilettenpapier. Hamsterwatte sollte nicht verwendet werden.

Weiter gehören ein Futternapf, eine «Nippeltränke» und eine Heuraufe in den Käfig. Äste von ungespritzten Obstbäumen zum Nagen und zur Zahnpflege dürfen auch nicht fehlen.

Plastik hat nichts im Käfig verloren, da die Tiere daran nagen und sich durch scharfe Plastikteilchen Magen und Darm verletzten können.

Quälerei sind sogenannte Hamsterkugeln oder -autos, in die die Nager gesetzt werden – darin reagieren sie in der Regel panisch.

Quelle: sueddeutsche.de
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Vietnam verbietet Hamster

hamster.jpg Im Vietnam ist der Hamster ein sehr beliebtes Haustier, dieses Jahr wurde aber ein regelrechter „Hamsterboom“ befürchtet. Am 1. Februar begann das chinesische „Jahr der Ratte“, damit wird die steigende Beliebtheit der Hamster begründet. Seit dem sind rattenähnliche Haustiere sind in China und Vietnam der Renner. In China stieg der Preis für einen Hamster auf das sechsfache.

Die Regierung befürchtet, dass mit den Hamstern Krankheiten eingeschleppt werden könnten und greifen hart durch – Hamsterverbot im ganzen Land!

Das Verbot gilt bereits ab Heute und bei Verstoß gegen dieses Verbot muss mit hohen Bußgeldern gerechnet werden. Hamstehändler und Hamsterhalter werden ab sofort mit 30 Millionen Dong (ca. 1250€) zur Kasse gebeten. Das ist sehr viel Geld in einem Land in dem 30 Millionen Dong (laut BBC) etwa das Doppelte des durchschnittlichen Jahreseinkommens entsprechen.

Eine Massentötung der kleinen pelzigen Nager ist zum Glück nicht vorgesehen!

Quelle: stern.de

Kleintierhaltung in Mietwohnungen darf nicht generell untersagt werden

Neues Urteil zur Haltung von Kleintieren in Mietwohnungen

Laut eines Urteils des Bundesgerichtshofes dürfen Kleintiere im Mietvertrag nicht pauschal untersagt werden (§ 307 Abs. 1 Satz 1 BGB) . Bisher konnte in einem Mietvertrag die Haltung von Tieren verboten werden, eine Ausnahme bildeten bisher nur Ziervögel und Fische. Nun wurde entschieden das Kleinsäuger wie Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster ebenfalls in diese Klausel gehören und nicht pauschal verboten werden können.

Eine Klausel die das halten von Kleintieren untersagt ist demnach ungültig. Hunde und Katzen können aber weiterhin verboten werden, auch wenn es schon einige Urteile gab in denen ein so kleiner Hund wie ein Yorkshire Terrier zu Kleintieren gezählt wurde.

Ob Hunde oder Katzen gehalten werden dürfen sollte also immer mit dem Vermieter abgesprochen sein (bestenfalls Schriftlich festgehalten), um böse Überraschungen zu vermeiden. Bei Unklarheiten kann man sich auch an den Mieterschutzbund wenden.