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Mode-Katzenrassen im Jahr 2011

Wenn wir schon die Mode-Hunderassen vorgestellt haben dürfen wir natürlich die Katzen nicht vergessen 😉
Ebenso im Vergleich zu 2009 -> http://www.tierblog.de/2009/01/21/top-10-der-beliebtesten-katzen-rassen/

Platz 1-30

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1. Maine Coon (2009: Platz 2) +1
2. Britisch Kurzhaar (2009: Platz 3) +1
3. Perserkatzen (2009: Platz 4) +1
4. Norwegische Waldkatze (2009: Platz 6) +2
5. Siamkatzen (2009: Platz 5)
6. Bengal Cat (2009: Platz 10) +4
7. Ragdoll (2009: Platz 8) +1
8. Birma (2009: Platz 7) -1
9. Sphynx (kanadische)
10. Neva Masquarade
11. Sibirische Katzen
12. Orientalische Kurzhaar
13. Kartäuser
14. Russisch Blau
15. Thai-Katzen
16. Exotic Shorthair
17. Türkisch Angora
18. Savannah
19. Abessinier
20. Selkirk Rex
21. Burma
22. Devon Rex
23. Somalikatzen
24. Türkisch Van
25. Balinesen
26. Dtsch. Langhaar & German Angora
27. Javanese
28. Bombay
29. Tonkanesen
30. Egyptian Mau

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Top 10 der beliebtesten Katzen-Rassen

Deutschlands beliebteste Katzenrassen!

Katzen sind laut einer Statistik des Industrieverbands Heimtiere (IVH) die beliebtesten Haustiere. In deutschen Haushalten lebten im Jahr 2006 ca. 7,8 Millionen Katzen. Wir haben eine Rangliste der beliebtesten Katzenrassen in Deutschland erstellt. Die unangefochtene Nummer eins, die Europäisch Kurzhaar (auch einfach Hauskatze genannt), dürfte keine Überraschung sein. So ziemlich alle in Deutschland frei lebende Katzen (ohne Einkreuzung anderer Rassen) zählen zu dieser Rasse. Auf Platz 2 befindet sich die Maine Coon, dicht gefolgt von der Britisch Kurzhaar auf Platz 3. Die Perser schafft Rang 4.

Die Maine Coon, die Britisch Kurzhaar und  die Perserkatze sind die mit Abstand beliebtesten, planmässig gezüchteten, Rassen in Deutschland.

Top 10:

Platz 1:Europäisch Kurzhaar (EKH)

Europäisch Kurzhaar

Platz 2: Maine Coon

Maine Coon

Platz 3: Britisch Kurzhaar (British Shorthair)

British Kurzhaar


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Australien: Kätzchen mit zwei Köpfen geboren

Spektakuläre Katzen-Geburt im australischen Perth: In einer Tierklinik ist ein Kätzchen mit zwei Köpfen, zwei Nasen, zwei Paar Augen und zwei Mündern zur Welt gekommen.

Das Tier ist eine medizinische Sensation! Das Kätzchen hat leider eine Gaumen-Spalte. Zum Glück aber ein zweites Maul mit dem es Nahrung ohne Probleme aufnehmen kann. Miauen kann das Tier aber mit beiden gleichzeitig.

„Ich habe Katzen mit zwei Schwänzen und extra Beinen gesehen. Aber sowas nicht“, sagte die Tierkrankenschwester, die bei der Geburt dabei war.

Laut www.inmycommunity.com.au will der Katzenbesitzer das Kätzchen behalten und es Mr. Men oder Quasimodo nennen.

Quelle: express.de
Quelle Foto: Poon/Community Newspaper Gr.

Sonnenbrand ist auch für Tiere eine Gefahr

Nicht nur Wir müssen unsere Haut vor der UV-Strahlung schützen, auch Hunde und Katzen sind gefährdet, einen Sonnenbrand oder sogar Hautkrebs zu bekommen. Für die Vierbeiner gelten die gleichen Schutzmaßnahmen wie bei Herrchen und Frauchen: Sonnencreme auf empfindliche Hautpartien mit wenig Fell und über die Mittagszeit ein Plätzchen im Schatten suchen.

Besonders gefährdet sind Katzen mit weißen Ohren, erklärt Tierärztin Astrid Mayr, die sich auf tierische Hautprobleme spezialisiert hat. Katzen haben an dem Ohren meist weniger Fell, solche Stellen sind gegen die gefährlichen Strahlen nicht ausreichend geschützt. Auch Hunde mit heller Haut, die gerne auf dem Rücken liegend ein Nickerchen in der Sonne machen, können leicht einen roten Bauch bekommen. Weiße Hunde- und Katzennasen kriegen ebenfalls manchmal mehr Sonne ab als gut für sie ist.

Katzenbesitzer schmieren am besten die spitzen Ohren ihrer Samtpfoten mit Sonnencreme ein – am besten Faktor 20 oder mehr. Die Rückenschläfer unter den Hunden sollte man über die Mittagszeit in den Schatten verbannen – zumindest wenn der Hund helles Fell und rosa Haut am Bauch hat wie beispielsweise Dalmatiner oder Weiße Boxer.

Ein Sonnenbrand kann bei Tieren – ebenso wie beim Menschen – schwerwiegende Folgen haben: Wenn Katzen im Sommer oft gerötete, heiße Ohr-Ränder haben, kann sich im Laufe der Jahre daraus eine chronische Entzündung entwickeln, die letztlich zur Bildung eines Tumors führt. Dann muss das Ohr amputiert werden. Auch Hunde können Hautkrebs, aber auch eine schwere Autoimmunerkrankung, die durch die Sonne verstärkt wird, bekommen. Für betroffene Tiere gebe es in den USA sogar Schutzanzüge, berichtet Mayr.

Quelle: kleinezeitung.at

Tiernahrung – Trend zu Billigfutter

Der Umsatz bei Tiernahrung habe im vergangenen Jahr nur noch um 0,4 Prozent zugelegt, berichtete der Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF), Klaus Oechsner:

„Gerade in den vergangenen Monaten war das deutlich zu beobachten: Die Leute greifen eher zu billigerem Futter“.

Die Hersteller führen dies unter anderem auf die zwischen 5 und 15 Prozent gestiegenen Endverbraucherpreise für Hunde-, Katzen und Kleintierfutter zurück. „In den kommenden Monaten sind aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise weitere Preiserhöhungen nicht auszuschließen“, kündigte der Vorsitzende des Industrieverbandes Heimtierbedarf an. Vor allem die Verteuerung von Getreide um bis zu 50 Prozent habe den Herstellern von Tierfertignahrung zugesetzt.

Viele Zoohandlungen haben mit Umsatzverringerung zu kämpfen und versuchen diese mit Spezialfutter etwa für ältere oder kranke Tiere auszugleichen. Eine wachsende Rolle spielt Bionahrung für Haustiere. Tierfreunde, die es sich leisten könnten, griffen auch immer öfters zu biologisch erzeugter Katzen- oder Hundekost.

Bei der Tiernahrung ist der Markt gespaltenen: Die einen setzen auf Billigprodukte und die anderen verlangen Spitzenprodukte!

Angesichts des anhalten Trends zur Kleinfamilie und der wachsenden Zahl Alleinlebender rechnet die Branche mit einer zunehmenden Zahl von Katzenhaltern in Deutschland. Die Zahl der Hauskatzen dürfte bis zum Jahr 2010 von 7,9 auf 8 Millionen steigen, prognostizierte IHV-Vertreter Müller unter Berufung auf entsprechende Marktuntersuchungen. Dagegen rechnet die Branche mit einer sinkenden Zahl von Hunden – und zwar von jetzt 5,3 auf 5,1 Millionen im Jahr 2010. Grund sei das sinkende verfügbare Einkommen vieler Haushalte.

(Quelle: ksta.de)

Leider gilt „Geiz ist geil“ mittlerweile auch für viele Haustierbesitzer, dass ist bereits seit dem Boom der Billigwelpen bekannt. Sparen kann man mit dieser Einstellung jedoch nicht. Letztlich hat es doch Einfluss auf die Gesundheit des Tieres und das Geld was mit Futter und Anschaffungskosten vermeintlich gespart wurde, wird in Tierarztkosten investiert.

Früherkennung von Herzerkrankungen bei Katzen durch Bluttest

Das Katzenmagazin Katze & Du berichtet über einen neuen Biomarker, der eine Früherkennung von Herzerkrankungen bei der Katze ermöglicht.

Im Zuge einer einfachen Blutuntersuchung ist es den Tierärzten seit Herbst 2007 möglich, den neuen Biomarker Nt-proBNP mitbestimmen zu lassen.

BNP ist ein myokardiales Hormon, das sehr sensibel und frühzeitig auf pathologisch erhöhte Druckverhältnisse im Herzen reagiert. Wird BNP nachgewiesen, ist eine Herzerkrankung frühzeitig erkennbar.

Durch die Früherkennung mittels Felinem CardioScreen ist es nun möglich, rechtzeitig, und nicht erst wenn unsere besten Freunde schon eine massive Einschränkung der Lebensqualität haben, therapeutisch einzugreifen, und damit das Wohlbefinden und die Lebensfreude der Katzen zu erhalten.

Bei Katzen sollten spätestens ab dem 8. Lebensjahr routinemäßig eine Vorsorgeuntersuchung (großes Blutbild, Leber-, Nierenwerte etc.) gemacht werden. Viele Katzen-Rassen weisen zudem eine vermehrte Neigung zu Herzerkrankungen auf: Maine Coon, Perserkatzen, Britisch Kurzhaar, Amerik. Kurzhaar, Rex-Katzen und Ragdoll.

Manifeste Herzerkrankungen haben oft eine ungünstige Prognose, daher kommt der Früherkennung kardialer Probleme große Bedeutung zu.

Quelle: Volksstimme.de

Angst vor Tierfängern in Menden, Eiringhausen und Region Frankfurt

Tierschutzverein warnt vor Altkleidersammlung!

Wieder einmal geht die Angst vor Tierfängern um. In den genannten Regionen sammelt das „Bolivianische Kinderhilfswerk“ wieder Altkleider und hat dazu Körbe ausgeteilt. Das Hilfswerk wird immer wieder mit unzähligen mysteriösen Katzenverschwinden in Verbindung gebracht. Wir berichteten: Mysteriöses Katzenverschwinden

Die Körbe, die auf Privatgrundstücken abgestellt wurden, um die ordnungsamtliche Genehmigungspflicht zu umgehen, sollten eigentlich am nächsten Tag abgeholt werden.

Der Tierschutzverein aus der Region sagte dazu:

Häufig seien die Körbe nur als Ablenkung gedacht. Die Tierfänger könnten beim Aufstellen der Behälter – meist in wenig auffälligen Seitenstraßen – die Lage auskundschaften und nach Katzen Ausschau halten. Beim Einsammeln der Körbe könnten Katzen dann mit Duftstoffen in, möglicherweise separate, Fahrzeuge gelockt werden.

Bewiesen wurde bisher noch nichts, dennoch sollten Katzenhalter aus den Regionen jetzt besonders auf ihre Lieblinge achten. Vor allem Nachts sollten alle Katzen im Haus bleiben!

Quelle: suederlaender-tageblatt.de

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Misteriöses Katzenverschwinden in Österreich – Tierfänger vermutet

katzi.jpgAllein in Salzburg in kürzester Zeit 200 Katzen verschwunden!

In der letzten Zeit verschwinden an verschiedenen Orten Österreichs immer mehr Katzen – ohne jede Spur. In der Stadt Salzburg verschwanden innerhalb kurzer Zeit ca. 200 Katzen, in Sollenau fehlt von ca 40 Katzen jede Spur. Auch im nahe gelegenen Leobersdorf verschwanden Katzen. Eine Besitzern erzählte von ihrer „Loona“, ein 8 Monate altes Kätzchen das ebenfalls verschwunden ist.

„Es war am Abend immer unterwegs, doch spätestens in der Früh wieder hier“

Nach ihrem verschwinden suchte die Besitzern alles ab, zu Fuss und mit dem Auto, es wurden Zettel mit einem Foto verteilt, Nachbarn befragt und Tierheime angerufen – alles vergebens. Das Kätzchen ist nun schon seit 4 Wochen weg.

Auch die anderen Katzen sind wie vom Erdboden verschluckt.
Mittlerweile werden auch Katzenfänger nicht mehr ausgeschlossen! Katzenhaltern aus betroffenen Regionen sollten besonders aufmerksam sein und ihre Katzen vor allem Nachts nicht mehr rauslassen.

Recherchen haben ergeben, das dies keine Seltenheit ist!

Unzählige ähnliche Fälle gab es auch schon in vielen Regionen Deutschlands.

Es wird spekuliert, dass die Tiere als Katzenfelldecke enden oder im Versuchslabor landen. Ein schlimmer und beunruhigender Verdacht für jeden Katzenbesitzer.

Tierschützern ist das Phänomen seit Jahren bekannt. Auffällig ist das immer wieder Spendensammlungen und Kleidersammlungen für diverse Hilfswerke mit den Verschwinden vieler Katzen in Verbindung gebracht werden. Sammelkörbe und Eimer werden ohne vorherige Anmeldung vor einigen Wohnungen aufgestellt, mit der bitte sie mit Altkleidern, Schuhen und Decken zu befüllen. Mit den Eimern, so Betroffene, verschwanden auch die Katzen!
Bestimmte Fahrzeuge sollen so präpariert sein, dass Katzen mit einen Lockstoff durch ein Loch unter dem Auto hinein gelockt werden.

Bisher konnte ein Zusammenhang mit Spendensammlern aber noch nicht eindeutig bewiesen werden.

Tierschützer raten bei einem Verdacht, die Kennzeichen der Fahrzeuge zu notieren und die Polizei zu informieren, wenn ihre Tiere verschwinden. Noch besser sei es, Anzeige wegen des Verdachts auf Haustierdiebstahl zu erstatten.

Urteil im Kater-Prozess: Katze Chico zieht nicht um

Hannovers berühmtester Kater „Chico“ darf bei seinem Herrchen bleiben: Im skurrilen Prozess um den rot-gestreiften Stubentiger hat Amtsrichter Peter Buchmann entschieden, dass das Haustier weiter bei seiner bisherigen Familie wohnen darf. Ein ehemaliger Nachbar des Besitzers von „Chico“ hatte das Tier für sich beansprucht und war vor Gericht gezogen. Die Verhandlung hatte sich über mehrere Prozesstage hingezogen, 15 Zeugen mussten über den Lebenslauf des Katers Auskunft geben.

Das Urteil wurde nicht etwa in einem großen Saal, sondern in einem schlichten Amtszimmer verkündet. Hier saß lediglich die beklagte Familie aus Seelzen bei Hannover. Der Kläger fehlte – wie auch den gesamten Prozess über. Vor dem Zimmer drängten sich Journalisten und ein Kamerateam. Buchmanns Entscheidung fiel eindeutig aus: Das Tier bleibe bei der Familie. Der Kläger habe nicht eindeutig nachweisen können, dass der Kater wirklich ihm gehöre, begründete er. Damit steht nun auch der endgültige Name des kleinen Moppels fest: „Chico“ soll er künftig heißen. Den vom Kläger benutzten Namen „Cheeko“ wird er so schnell wohl nicht mehr zu hören bekommen.

Nach der Urteilsverkündung trat den wartenden Journalisten eine gelöst wirkende Familie entgegen. „Sehr erleichtert“ sei er nun, sagte der Vater. Sein elfjähriger Sohn strahlte über das ganze Gesicht.

„Wie hätten wir ihm denn erklären sollen, wenn man ‚Chico‘ einfach weggenommen hätte?“,

fragte der Vater. Aber nun sei ja alles gut gelaufen. Auch der Mutter war die Erleichterung anzusehen. Der mit seiner Klage abgewiesene Ex-Nachbar, der mittlerweile in Barsinghausen wohnt, wollte keinen Kommentar zur Prozess-Niederlage abgeben.

„Nun wollen wir mal hoffen, dass Friede einkehrt“,

gab Richter Buchmann der Familie noch mit auf den Weg. Er spielte damit auf den großen Aufwand an, den der vermeintlich einfache Prozess um eine Katze bewirkt hatte. Allein die Verwaltungskosten dafür hätten bei mehreren hundert Euro gelegen, berichtete ein Gerichtssprecher.

So schließt mit der Urteilsverkündung ein Prozess, der in ganz Deutschland für Aufsehen sorgte. Für Buchmann hat der etwas andere „Katzenjammer“ nun erstmal ein Ende. Für ihn war es nicht der erste Nachbarschaftsstreit, der vor Gericht ausgetragen wurde.

„Mal schauen, was wir als nächstes bieten können“,

sagte er.

Quelle: n-tv.de

Links zum Thema:
http://www.dogforfun-blog.de/allgemein/gericht-entscheidet-ueber-das-sorgerecht-fuer-kater-chico.html
http://www.pfotenundfell.de/50226711/kaukasischer_katzenkreis_oder_alle_wollen_chico.php

Kassel: Kater bei Spielplatz angeschossen

Anwohner sprechen von Serie

Unbekannter zielte offenbar aus nächster Nähe auf Vellmarer Haustier.

Erst ein wilder Kampf mit einer Teppichfranse, dann ein Balanceakt über die Fensterbank und schließlich ein Sprung auf den Katzenbaum – Max tobt schon wieder durch die Wohnung der Familie Proske, als gäbe es die dunkle Schusswunde mitten in seinem schneeweißen Fell gar nicht. Nur wenn ein Fremder zu Besuch kommt, ist der Kater auffällig zurückhaltend.

„Eigentlich war Max immer sehr zutraulich“,

sagt Alexandra Proske und krault den Kopf ihres acht Monate alten Haustieres.

„Aber ich bin ja schon froh, dass er sich inzwischen überhaupt wieder streicheln lässt – nach allem, was er in den letzten Tagen erlebt hat.“

Rückblende: Am Dienstag vergangener Woche, 4. März, erfährt Alexandra Proske von ihrem Schwiegervater, dass er Max auf dem nahe gelegenen Spielplatz an der Spohrstraße gesehen hat. Sie schickt Tochter Celina los, um den Kater nachhause zu locken. Die Fünfjährige kann das Tier zunächst nicht finden, entdeckt Max schließlich blutend am Straßenrand und trägt ihn nachhause. Wenig später bestätigt ein Tierarzt, was Vater Dirk Proske bereits vermutet hat: Max wurde angeschossen.

„Ich wäre ja im Leben nicht auf die Idee gekommen, dass so ein Irrer hier auf Katzen ballert – und dann noch in der Nähe eines Spielplatzes“,

erinnert sich Alexandra Proske. Noch immer klingt die Stimme der Vellmarerin ungläubig.

„Ich verstehe einfach nicht, warum jemand so etwas tut. Wenn es mit einer herumstreunenden Katze Probleme gibt, kann man sich doch bei den Besitzern melden und darüber reden.“

Die Art der Wunde lässt laut Einschätzung des Tierarztes darauf schließen, dass der Schütze aus kurzer Distanz von etwa fünf Metern mit einer Pistole oder einem Luftgewehr direkt auf das Herz des Tieres gezielt hat. Offenbar habe sich Max jedoch plötzlich bewegt, das Projektil verfehlte das Herz und blieb in der Lunge stecken. Dort befindet es sich noch immer, eine Operation ist zu gefährlich.

„So wie es aussieht, kann Max mit der Kugel leben, aber ganz ausschließen kann man Spätfolgen nicht“,

sagt Alexandra Proske.

Belohnung von 500 Euro

Die Familie hofft nun, dass der Täter möglichst bald gefunden wird: Sie hat bei der Polizei Anzeige erstattet, in der Nachbarschaft Plakate aufgehängt und eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. In den vergangenen Tagen haben sich immer wieder andere Tierbesitzer aus der Region gemeldet, deren Katzen ebenfalls angeschossen oder vergiftet wurden. Auch in der direkten Nachbarschaft der Vellmarer Familie soll es bereits früher solche Vorfälle gegeben haben.

„Von einer Serie ist uns nichts bekannt“,

sagt dagegen Volker Pieper, Pressesprecher des Kasseler Polizeipräsidiums auf HNA-Anfrage. Richtig sei aber, dass in Vellmar und Espenau in letzter Zeit vermehrt Katzen verschwunden seien (wir berichteten). Zu einem möglichen Zusammenhang und zum Stand der Ermittlungen im Fall Max macht die Polizei derzeit keine näheren Angaben. Zuständig ist das Vellmarer Polizeirevier Nord, Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Kassel unter Tel. 0561 / 91 00 entgegen.

Quelle: hna.de