Trier: Marder legt Stromversorgung lahm

8000 Haushalte ohne Strom

Am frühen Morgen hat in Trier ein Marder einen grösseren Stromausfall erzeugt. Etwa 8’000 Haushalte in den Stadtteilen Trier-Biewer und Trier-Nord waren betroffen.

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Das Tier turnte an einem Transformator eines Umspannwerkes herum, dabei berührten sich zwei Kabel welche einen Kurzschluss auslösten. Zuerst hieß es fälschlicherweise der Marder habe in ein Kabel gebissen.

Nach Angaben eines Sprechers war der Schaden nach 40 Minuten behoben. Der Marder überlebte den Ausflug nicht, er starb an einem Stromschlag.

Marder sind des öfteren für grössere Stromausfälle verantwortlich, da sie sich gerne in Umspannwerken tummeln. Im letzten Sommer führte ein Marder in Landau zu einem grösseren Stromausfall. Im Herbst versetzte ein Tier in Rostock zwei Stadtteile in Dunkelheit.

Die Marder (Mustelidae) sind eine Familie hundeartiger Raubtiere (Carnivora). Während zur Familie der Marder unter anderem auch Otter, Dachse, Iltisse und Wiesel gehören, sind in der Umgangssprache mit „den Mardern“ meistens die Echten Marder (Martes) – unter anderem mit Stein- und Baummarder – gemeint. Die Skunks oder Stinktiere, die früher ebenfalls zu den Mardern gerechnet wurden, werden heute meist als eigene Familie betrachtet.

Marder sind nahezu weltweit verbreitet, sie fehlen lediglich im australisch-ozeanischen Raum, auf Madagaskar, den karibischen und anderen abgelegenen Inselgruppen. Sie bewohnen eine Vielzahl von Habitaten, meiden jedoch in der Regel allzu trockene Lebensräume. Viele Arten sind auf die Nähe von Wasser angewiesen und leben entlang Flüssen und Seen, einige auch an Meeresküsten. Bei den Ottern ist diese Affinität zum Wasser am stärksten ausgeprägt, der Seeotter bewohnt sogar das offene Meer des Nordpazifiks.

Quelle: wikipedia.de

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