Welpenverkauf im Zoohandel – bitte helft aufzuklären

Uptdate 21.1.12

Demnächst wird ein grosser Zoofachhandel (den ich nicht nennen möchte, da ich hier nicht noch unnötige Werbung machen möchte) auch Welpen anbieten. Das nicht irgendwo, sondern mitten in Deutschland! Bereits jetzt stösst das Vorhanden auf Kritik und Widerstand.

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In den deutschen Hunde- und Tierforen ist das Thema derzeit heiss diskutiert, das vorhaben wird verurteilt und es ist sogar eine Protestveranstaltung geplant. Erste Futtermittel Hersteller setzen ein Zeichen und haben sich zurück gezogen!

Es ist traurig, dass sowas in Deutschland erlaubt ist. Da arbeiten engagierte Hundefreunde an der ständig schlimmer werdenden Vermehrerwelle, es werden Gesetze gefordert, Menschen aufgeklärt, sogar in Reportagen wurde mehrfach davor gewarnt. Tierheime und Tierschützer tun ihr Bestes den schnell und unbedacht angeschafften, und genau so schnell wieder abgegebenen Hunde gerecht zu werden. Hundefreunde warnen vor Welpen aus Osteuropa aus Massenzuchten, die aus dem Autokofferraum billig verkauft werden! Sie warnen vor sogenannten Hinterhofvermehrern die ungeplant, ohne jegliches Wissen und gesundheitliche Voruntersuchungen der Eltern Welpen produzieren.

Und nun werden plötzlich Welpen mit dubioser Herkunft ganz normal und legal im Zoofachhandel verkauft?Ich frage mich, wo ist der Unterschied, ob ich einen Welpen aus einem Kofferraum heraus kaufe, oder aus einem Zooladen? Die Herkunft ist bei beiden bedenklich!

Das ist ein herber Rückschlag für alle, die sich die Mühe machen und ständig versuchen aufzuklären. Das ein Schlag ins Gesicht für die umliegenden Tierheim, die dann mit der Hundeschwemme zurecht kommen müssen. Das Schlimmste aber ist, dass die Hunde darunter leiden werden!

Woher werden die Welpen geholt? Kein seriöser Züchter wird auch nur einen Welpen über einen Zoofachhandel verkaufen wollen. Denn einem Züchter ist es sehr wichtig wo seine Welpen hinkommen.

Wer stellt eine vernünftige Sozialisation der Welpen sicher? Die meiste Zeit in einem Käfig zu sitzen, ist für die Entwicklung eines Welpen mehr als kontraproduktiv. Um sich psychisch und physisch korrekt entwickeln zu können benötigen Hunde, vor allem in dieser so wichtigen Phase, Bewegung und Reize zwar unterschiedlichster Art! Sie benötigen unterschiedliche Reize von aussen. Sie müssen die Möglichkeit haben neues zu entdecken. Vor allem aber, benötigt ein so junger Welpe viel RUHE.

Wie gut wird das Zusammenleben mit den Menschen klappen, wenn ein Welpe nicht die Voraussetzungen für eine optimale Entwicklung hat? Die Antwort auf diese Frage kann sich jeder selbst beantworten. Hinzu kommt, WER kauft in einem Zooladen einen Hund? Richtig, hauptsächlich Menschen, die nicht informiert sind! Diese Kombination ist nämlich das nächste Problem. Ein Problem, welches die Tierheime dann ausbaden können…

Die Welpen sind schlicht Mittel zum Zweck, sie werden benutzt um Umsatz zu machen, um mehr potenzielle Kunden anzulocken.

Welche Möglichkeiten gibt es, dagegen vorzugehen?: Aufklärung der Welpenkäufer! Das kann jeder Einzelne von uns! Darum meine Bitte, klärt die Leute auf.

Am Montag, dem 28. März findet eine Protestveranstaltung statt. Auf Facebook, wo die Aktion angekündigt wird, gibt es aktuell 84 zusagen!

Weitere Stellungnahmen:

VDH

Deutscher Tierschutzbund

Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe

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Aktion gegen Tiere als Ostergeschenke

Auch dieses Jahr wollen wir wieder auf die Aktion „Leckereien statt Lebewesen“ hinweisen. Wie im letzten Jahr „Keine lebenden Tiere ins Osternest!“ möchten wir auch dieses Jahr auf die Aktion aufmerksam machen. Einfach auf den Banner unten klicken für weitere Informationen.

Keine Tiere ins Osternest!

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Aufruf zur Kastrations-Umfrage

Die Kastration von Haustieren ist ein Thema bei dem es viele unterschiedliche Meinungen gibt. Die Gründe für oder gegen eine Kastration sind vielfältig und hängen vor allem auch von der jeweiligen Tierart ab.

Ich möchte hier noch mal auf unsere Umfrage zur Kastration bei Haustieren aufmerksam machen.

Dazu gab es bereits im Januar ein Thema, für ein aussagekräftiges Ergebnis benötigen wir aber noch ein paar Leser die an der Umfrage teil nehmen wollen. Es sind auch nur 10 Fragen. 😉

Hier geht es zur Umfrage!

Gegen die Ferkel-Kastration ohne Betäubung!

Wir möchten hier auf eine Aktion vom Deutschen Tierschutzbund hinweisen. Es geht um Protest gegen die Kastration von männlichen Ferkeln, die OHNE Narkose oder irgendeine Betäubung durchgeführt werden.

Diese Art der Kastration soll Zeit und Geld sparen, aber mit dem Leid der Tiere wird nicht gespart.

Um das Entstehen des typischen Ebergeruchs zu verhindern, werden hierzulande jedes Jahr mehr als 20 Millionen männliche Ferkel kastriert. Ohne Betäubung – bei vollem Bewusstsein, bei vollem Schmerz. Und das deutsche Tierschutzgesetz erlaubt diese Qual.

Höchste Zeit, etwas zu tun. Deshalb war der Protest gegen die betäubungslose Ferkelkastration auch Thema des Welttierschutztages am 4. Oktober 2008. Der Deutsche Tierschutzbund fordert die Bundesregierung und den für Tierschutz zuständige Ministerin Ilse Aigner auf: Ändern Sie das Tierschutzgesetz und verbieten Sie die betäubungslose Ferkelkastration!

Auf der Aktionsseite vom Tierschutzbund, befinden sich noch einige Tipps dazu, was jeder einzelne tun kann.

Kurzfilm zur Ferkelkastration: (Achtung: Dieser Film zeigt Szenen, die für Kinder und sensible Menschen nicht geeignet sind.) Video

Hier geht es zur Protestseite!

Umfrage zur Kastration bei Haustieren

Die Kastration von Haustieren ist ein Thema bei dem es viele unterschiedliche Meinungen gibt. Die Gründe für oder gegen eine Kastration sind vielfältig und hängen vor allem auch von der jeweiligen Tierart ab.

Wir starten ab heute eine Umfrage zum Thema „Kastration von Haustieren“. Wir würden uns freuen wenn ihr teilnehmen würdet. Die Beantwortung der Fragen dauert weniger als 2 Minuten.
Wir werden die Ergebnisse später auswerten und hier veröffentlichen.

Hier geht es zur  Umfrage


Gegen Joggingbälle bei Hamstern!

Wir möchten gerne auf eine Aktion gegen Joggingbälle bzw. Joggingkugeln bei Hamstern hinweisen.

Diese Plastikkugeln werden leider in fast jedem Zoofachhandel angeboten, sind aber alles andere als artgerecht!

Der Auslöser dieser Aktion ist vor allem der neue Disney Film „Bolt-ein Hund für alle Fälle“, in dem einer der Hauptdarsteller, Goldhamster Dino, sich hauptsächlich in einer Hamsterkugel bewegt. Es ist zu befürchten, dass die Verkaufszahlen für diese tierschutzwidrigen Joggingbälle nach diesem Film wieder steigen werden. Mit dieser Aktion soll vor allem aufgeklärt werden.

Anders als es im Film dargestellt wird, ist eine Joggingkugel für die kleinen Nager keine Freude, sondern purer Stress, der auch noch gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann.

Mehr Infos findet ihr unter diesem Link:

Hoffentlich bleibt durch diese Aktion so manchen Hamster die Joggingkugel erspart!

Ein artgerechter, grosser Hamsterkäfig statt einer kleinen, gefährlichen Plastikkugel!

Kijiji und Vier Pfoten gegen unseriösen Welpenhandel

Das Online Kleinanzeigen Portal Kijiji und Vier Pfoten machen sich gemeinsam stark gegen unseriöse Hundehändler. An gut sichtbaren Stellen finden die monatlich rund 2,8 Millionen Kijiji Besucher nun Hinweise wie man sich vor unseriösen Hundehändlern und Vermehrern schützt un welche Gefahren es gibt. Somit macht der Online Tiermarkt einen ersten Schritt gegen den illegalen Welpenhandel (wir berichteten)!

„In den vergangenen Monaten hat der illegale Welpenhandel aus Osteuropa und Afrika stark zugenommen. Als Marktführer in Deutschland und stark besuchtes Kleinanzeigenportal in den anderen deutschsprachigen Ländern wollen wir ein Zeichen setzen und unterstützen die Aufklärungskampagne der Tierschutzstiftung VIER PFOTEN, indem wir unsere Nutzer aufklären und ihnen wichtige Hinweise für den Erwerb und Verkauf von Hunden über Kijiji an die Hand geben“, sagt Heiner Kroke, Geschäftsführer von Kijiji im deutschsprachigen Raum.

Gerade in Online Tiermärkten fanden illegale Händler und sogar Betrüger immer öfter einen großen Absatzmarkt. Bleibt nur zu hoffen das Welpeninteressenten die Hinweise auch lesen und sie sich zu Herzen nehmen anstatt nur auf billige Preise zu achten. Denn bei der mangelnden Aufklärung liegt hier oft das Problem, viele Menschen wollen Rassehunde, aber für möglichst wenig Geld – ein „gefundenes Fressen“ für illegale Händler. Das diese Hunde oft schwer krank sind merken die Käufer meist zu spät, dann steigen die Tierarztkosten für das vermeintliche „Schnäppchen“ schnell in die Höhe.

„Dass Kijiji Verantwortung zeigt und unsere internationale Kampagne gegen den illegalen Welpenhandel unterstützt, ist sehr erfreulich. Wir wünschen uns ein solches Engagement auch von anderen Kleinanzeigenportalen“, so Kampagnenleiter Philipp Strohm.

Die Kijiji-Kategorie „Tiere“ zählt mit über 67.000 Anzeigen im deutschsprachigen Raum zu den beliebtesten Bereichen auf der Plattform. Hier finden Hunde, Katzen, Reptilien und Pferde ein neues Zuhause.

Eine sehr gute Aktion wie ich finde, hoffentlich ziehen andere Onlinemärkte bald nach.

Quelle: Presseportal.ch

Tierquälerei als Kunst?! Unglaublich

So eben gefunden bei Lilith’s Blog.

Letzten Sommer in Honduras anlässlich der Kunstausstellung “Bienal Centroamericana de Arte” hatte sich der Künstler Guillermo Vargas Habacuc aus Costa Rica ganz was Tolles ausgedacht. Seine große Kunst bestand darin, einen frisch von der Straße gefangenen Hund während der Ausstellung verhungern zu lassen, was ihm auch gelang. Der Künstler sagte, dieser Hund solle sterben, weil ein Mann aus Nicaragua von zwei Rottweilern getötet worden war ohne dass jemand eingegriffen hat. Dem zu verhungernden Hund gab er den Namen des getöteten Mannes: “Natividad”.

Wirklich unfassbar sowas, da ist man sprachlos. Auf der Seite findet ihr noch mehr Informationen.

Der Artikel im Spiegel dazu:
www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,512799,0


Fotos vom letzten Jahr:
elperritovive.blogspot.com/

Bei Youtube gibt es ein kurzes Video vom Hund:
www.youtube.com/watch?v=O6vP8CgTonQ

Bitte unterzeichnet die folgende Petition:
new.petitiononline.com/13031953/petition.html
Die Petition nach einer Online-Übersetzung in “deutsch” und “englisch”.
http://www.lilith-kartenlegen.de/honduras.txt

Weitere Blogs zum Thema:
http://eliwagar.typepad.com/blog/2007/10/natividad-die-k.html
http://www.ingovogelmann.com/2008/03/04/wichtig-wichtig-wichtig/
http://brainhack.de/moblog/2008/03/05/ein-tier-zu-tode-quaelen-als-kunst/

Keine lebenden Tiere ins Osternest!

Unter dem Motto „Leckereien statt Lebewesen“ führt auch dieses Jahr wieder die Seite diebrain.de eine Oster-Aktion durch.

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Worum geht es?

Zu Ostern ist in den meisten Familien viel los, es kommen Besucher und es herrscht Feierstimmung. Kleine Heimtiere wie Kaninchen aber auch Vögel, Hamster und Meerschweinchen benötigen in den ersten Tagen in der neuen Heimat viel Ruhe, um sich einleben zu können. Jeder Umgebungswechsel ist für die Tiere sehr anstrengend, die Osterfeiertage sind also nicht geeignet, um ein Kleintier in die Familie aufzunehmen.

Folgende Geschichten hören wir beim Tierschutz ein paar Tage nach den Feiertagen immer wieder: Nach kurzer Zeit ist das niedliche Tiergeschenk schon langweilig, überflüssig und unbeliebt geworden. Das niedliche Babykaninchen wurde größer, es fing vielleicht sogar an zu beißen oder aus Langeweile am Gitter des zu kleinen Käfigs zu nagen, es war nicht stubenrein und hat womöglich schon ein Kabel durch genagt, die Meerschweinchen waren zu laut, der Hamster stand erst nach 23 Uhr auf, die Mutter war allergisch gegen das neue Haustier. Und das aus kleinen, gelben und niedlichen Kücken große Hühner werden scheint sich auch noch nicht rumgesprochen zu haben – und das diese kleinen Kücken ohne entsprechende Haltung leider bei vielen Haltern kurz nach Ostern schon versterben, dass sollte doch eigentlich jedem klar sein.

Zu spät merken die neuen Tierhalter, dass so ein kleines Tierchen vielleicht doch nicht ganz passt und mehr Verantwortung und Arbeit mit sich bringt, als vorab gedacht und viele Tiere, die von liebenden Menschen verschenkt wurden und für kurze Zeit Freude brachten sind nun nur noch lästig und müssen wieder weg. Die Tierheime sind gerade nach den Feiertagen voll mit niedlichen Tierchen die unpassend verschenkt wurden. Spätestens im Sommerurlaub wird das niedliche Osterhäschen dann mit Sicherheit lästig, da sich häufig keine Urlaubspflege findet.

Deshalb empfehlen auch wir „KEINE TIERE INS OSTERNEST!