EU stoppt Verkauf von Kosmetik welche an Tieren getestet wurde

In Europa gehört der Verkauf von tiergetesteten  Kosmetikartikeln und  Inhaltsstoffen bald der Vergangenheit an. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche bezeichnet dies als Meilenstein. Aber es gibt auch Kritik: es wäre schwer Überprüfbar und die Kriterien sind „schwammig“. Die Regelungen würden kaum helfen, wirklich Tierleben zu retten und den Verbraucher zu schützen.

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Am 11. März 2009 tritt im Rahmen der 7. Änderung der Kosmetikrichtlinie* das Verbot von Tierversuchen für kosmetische Inhaltsstoffe sowie der Vermarktung von an Tieren getesteten Kosmetikprodukten und –rohstoffen in Kraft.

Trotz des großen Erfolgs, dass künftig zumindest laut Gesetz EU-weit kein Handel mit Kosmetik betrieben werden darf, für die zuvor Tieren die Haut oder Augen verätzt wurden, ist nach Einschätzung der Ärzte gegen Tierversuche die Frage nach der praktischen Umsetzung ein kritischer Punkt. Denn unklar ist, ob und wie das Verbot kontrolliert werden kann und wird.

Dass überhaupt Tierversuche für Kosmetik durchgeführt werden, ist der Profitgier der Hersteller zuzuschreiben. Diese überschwemmen den Markt mit immer neuen Cremes und Duschgels, die niemand braucht. Für zahllose Tiere bedeutet das einen grausamen Tod und für den Verbraucher trotzdem keine Sicherheit. Denn die Tierversuche dienen einzig der rechtlichen Absicherung der Produkterfinder im Falle von Gesundheitsschäden, heißt es von Seiten des Ärzteverbandes.

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Zürich: vier Hunderassen werden verboten

Bei den Abstimmungen im Kanton Zürich ging heute ein Kampfhundeverbot hervor! Die Stimmberechtigen haben sich deutlich für die entsprechende schärfere Hundegesetze ausgesprochen (Stimmbeteiligung 50,5%).

Anlass für die Gesetztesänderung war die Attacke eines Pitbulls in Oberglatt ZH vor drei Jahren, bei der ein Kind getötet wurde. Dass das aus dem Jahr 1971 stammende Hundegesetz aktualisiert werden muss, war denn auch kaum bestritten.

Die Änderungen sehen vor allem eine Bewilligungspflicht für das Halten von «Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotenzial» vor, aber auch ein Verbot für sogenannte Kampfhunde.

Es werden voraussichtlich die vier Rassen American Pitbull, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Staffordshire Bullterrier verboten. Bisher gilt für diese Rassen bloss eine Maulkorb- und Leinenpflicht.

Bereits im Konton Zürich lebende Hunde dieser Rasse dürfen aber weiterhin dort bleiben. Von den 60 000 Hunden im Kanton Zürich gehören heute rund 500 bis 600 Tiere zu den gefährlichen Rassen. Diese Tiere dürfen im Kanton weiterleben. Die Besitzer dieser Tiere müssten aber – bis spätestens drei Monate nach Inkrafttreten der Regelung – eine Haltebewilligung einholen.

Mit dem Verbot zieht der Kanton Zürich gleich mit den Kantonen Genf und Wallis. Dort hiessen die Stimmberechtigten im vergangenen Februar eine Initiative gut, die ein Verbot solcher Hunde verlangte. In verschiedenen weiteren Kantonen wurden bisher Verbote zwar erwogen, schliesslich aber eine Bewilligungspflicht und strenge Auflagen als sinnvoller erachtet.

Jedoch gibt es auch Zweifel an der Umsetzbarkeit Kampfhundeverbots wie Hansruedi Weinmann, Präsident der Zürcher Sektion der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft sagt. Das Gesetz sei populistisch und spiegle eine Sicherheit vor, die es nicht gebe.

Quelle: 20min.ch
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Ebay verbietet endlich Handel mit Hunde- und Katzenfell

Endlich wieder eine gute Nachricht!

Das Online-Auktionshaus Ebay will in seinem deutschsprachigen Angebot keine Versteigerungen mehr zulassen, in denen Haustierhäute feilgeboten werden. Ebay kommt damit einer EU-Regelung zuvor. Tierschützer warnen vor einer „Katzenmafia“.

Hunde- und Katzenfell darf im Internet-Auktionshaus Ebay demnach ab sofort nicht mehr angeboten werden. Für Tierbesitzer und Tierschützer ist das eine ernste Angelegenheit: Haustierhäute sind heute eine begehrte Handelsware. So wurden bei Ebay zum Beispiel Katzenfell-Decken verkauft, die angeblich gegen Rheuma helfen sollen.

Ebay kommt mit der Ankündigung einer EU-Richtlinie zuvor: Die Agrarminister der Europäischen Union haben am 26. November 2007 ein EU-Importverbot für Hunde- und Katzenfelle beschlossen. Dies sei ein „großer Erfolg für den Tierschutz„, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) damals. Ende 2008 tritt die Regelung in Kraft.

Einem Bericht der „Ostsee-Zeitung“ zufolge ist in Deutschland derzeit bereits eine „Katzenmafia“ am Werk, die der internationalen Handelssperre zuvorkommen will, indem sie heimische Hauskatzen einfängt, tötet und abzieht. Die Zeitung berichtet über gehäutete Tierkadaver in Müllcontainern.

Die „Tageszeitung“ aus Berlin veröffentlichte im Dezember 2007 eine Schätzung, der zufolge jedes Jahr zwei Millionen Hunde und Katzen zu Spielzeug, Rheumadecken und Lederaccessoires verarbeitet werden. Gerade die angeblich der Rheumabekämpfung dienliche Katzenfelldecke bringt Haustiere in Lebensgefahr – dabei gibt es keinerlei Anhaltspunkte, dass Katzenfell hier tatsächlich mehr hilft als irgendeine andere Art von wärmendem Umschlag.

Unter das Ebay-Verbot fallen sämtliche Produkte aus dem Fell, etwa Pelze, Kleidungsstücke mit Pelzbesatz, Pelzdecken und Spielzeug. Zwar gehörten Hunde und Katzen nicht zu den geschützten Tierarten; sie würden aber oft auf grausame Weise getötet, um an das Fell heranzukommen, hieß es zur Begründung.

Bei Online-Apotheken und Versandhäusern sind unterdessen nach wie vor Katzenfelle zu haben – ab einem Preis von etwa 24 Euro für ein katzengroßes Stück. „Das Katzenfell dient zur lokalen Behandlung schmerzender Körperpartien“, steht in einer online einzusehenden Produktbeschreibung. „Die wärmende Wirkung ist wohltuend und entspannend für schmerzende Gelenke und verspannte Muskeln.“ Die allerdings ließe sich auch mit einer schlichten Wolldecke herstellen.

Quelle: Web.de / SPIEGEL ONLINE

„Killerhunde“ verbieten? – Diskussion auf Bild.de

Auf Bild.de hatte man gestern die Möglichkeit an einer Umfrage teilzunehmen und seine Meinung zum Thema „Kampfhunde“ zu verkünden. Natürlich wollte auch ich mich nicht enthalten und schrieb einen, sehr sachlichen, Beitrag. Leider wurde er nicht freigeschalten. Beiträge in denen Sätze vorkamen wie „Die Viehcher sollte man alle einschläfern“ wurden aber freigeschaltet. Da frage ich mich was das mit freier Meinungsäußerung zu tun hat, wenn dort ausgesucht wird welche Meinungen veröffentlicht werden und welche nicht gelten?

Zum Glück gab es auch einige vernünftige und gut durchdachte Kommentare. Aber viele schrien gleich nach einschläfern, verbieten oder gar erwürgen. Speziell in diesen Kommentaren wird nur von gefährlichen Bestien gesprochen, von denen dachte niemand an die wirklich Schuldigen. Gefährlich sind die, die den Hund zu dem gemacht haben. Die Einführung eines Hundeführerscheins wäre vielleicht ganz sinnvoll. Da sind uns die Schweizer schon einen Schritt voraus, dort ist der Hundeführerschein ab September nämlich Pflicht.

Vielleicht wurde mein Kommentar aber auch nicht freigeschalten, weil ich die Titelwahl „Killerhunde“ kritisiert habe. Diese Titewahl beeinflusst die Kommentare doch von vornherein, die Diskussion beginnt nicht von einem neutralen Standpunkt aus – nein, es wird gleich eine Richtung mitgegeben. Das ganze drängt den Ruf dieser Hunde nur weiter in eine Ecke, in die sie nicht gehören. Das ganze wird noch ein bisschen verschärft in dem man ein Bild, von einem bellenden Hund neben den Schriftzug „Killerhunde“ setzt. Die Zähne sind zu sehen – der muss ja gefährlich sein.

Auch das man in den Niederlanden bereits wieder an die Abschaffung den Pitbull Verbots denkt, da es keinen Rückgang an Beissvorfällen gab, will man wohl nicht hören.

Ein Verbot dieser Hunde bringt nichts, denn man fängt da an einer ganz falschen Stelle an was zu tun!

Vietnam verbietet Hamster

hamster.jpg Im Vietnam ist der Hamster ein sehr beliebtes Haustier, dieses Jahr wurde aber ein regelrechter „Hamsterboom“ befürchtet. Am 1. Februar begann das chinesische „Jahr der Ratte“, damit wird die steigende Beliebtheit der Hamster begründet. Seit dem sind rattenähnliche Haustiere sind in China und Vietnam der Renner. In China stieg der Preis für einen Hamster auf das sechsfache.

Die Regierung befürchtet, dass mit den Hamstern Krankheiten eingeschleppt werden könnten und greifen hart durch – Hamsterverbot im ganzen Land!

Das Verbot gilt bereits ab Heute und bei Verstoß gegen dieses Verbot muss mit hohen Bußgeldern gerechnet werden. Hamstehändler und Hamsterhalter werden ab sofort mit 30 Millionen Dong (ca. 1250€) zur Kasse gebeten. Das ist sehr viel Geld in einem Land in dem 30 Millionen Dong (laut BBC) etwa das Doppelte des durchschnittlichen Jahreseinkommens entsprechen.

Eine Massentötung der kleinen pelzigen Nager ist zum Glück nicht vorgesehen!

Quelle: stern.de