Haustiere, Vögel

Wellensittich sinkt in der Gunst der Deutschen

27. März 2008
Tierblogger

Wellensittich, Kanarienvogel und Co sind in Deutschland als Haustiere im stetigen Sinkflug. Das teilte der Industrieverband Heimtierbedarf in Düsseldorf mit.

wellensittich.jpg Die Zahl der Ziervögel schrumpfte innerhalb von zehn Jahren von fünf Millionen auf zuletzt 3,4 Millionen Tiere im vorigen Jahr. Klare Ursachen für diesen Trend seien noch nicht ausgemacht, sagte ein Sprecher. Die Zahl der Katzen wächst dagegen kräftig. 1997 miauten noch 6,3 Millionen Tiere in deutschen Wohnungen, 2007 waren es dagegen schon 7,9 Millionen Stubentiger.

Bei den Hunden tat sich unterdessen wenig. Die „besten Freunde des Menschen“ liegen bei 5,3 Millionen, das sind 300 000 Tiere mehr als 1997. Die übrigen Kleintiere wie Meerschweine und Kaninchen legten von 4,5 auf 6,6 Millionen zu. Leichten Zuwachs gibt es neuerdings bei den Fischen. Die Zahl der Aquarien stieg laut den Zahlen allein 2007 von 1,95 Millionen auf 2,1 Millionen.

Für Futter, Spielzeug und anderen Bedarf ihrer Haustiere haben die Bundesbürger im vergangenen Jahr mehr als 3,3 Milliarden Euro ausgegeben. Das beste Geschäft wurde mit Katzennahrung gemacht: Für das Fressen ihrer Stubentiger gaben die Deutschen laut den Zahlen mehr als 1,2 Milliarden Euro aus. Das waren 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. 205 Millionen Euro wurden allein in Katzenstreu investiert. Bei Hundefutter blieb der Markt mit einer Milliarde Euro konstant, teilte der Verband mit. Insgesamt halten die Deutschen mehr als 23 Millionen Haustiere. In jedem dritten Haushalt lebt ein Heimtier.

Quelle: ln-online.de

Ein Gedanke zu “Wellensittich sinkt in der Gunst der Deutschen”

  • lr
    28. März 2008 um 16:03
    ↩ Antworten

    Die meisten Haustiere werden ja für die Kinder angeschafft und wie ich es zur Zeit selbst erfahre, stehen die Kleinen halt mehr auf was zum Knuddeln. Sie wollen mit dem neuen Spielzeug direkt spielen. Um mit einem Vogel etwas anfangen zu können muss er zahm sein, was Geduld erfordert. Und das haben die wenigsten Kinder.

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