Aufruf zur Kastrations-Umfrage

Die Kastration von Haustieren ist ein Thema bei dem es viele unterschiedliche Meinungen gibt. Die Gründe für oder gegen eine Kastration sind vielfältig und hängen vor allem auch von der jeweiligen Tierart ab.

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Ich möchte hier noch mal auf unsere Umfrage zur Kastration bei Haustieren aufmerksam machen.

Dazu gab es bereits im Januar ein Thema, für ein aussagekräftiges Ergebnis benötigen wir aber noch ein paar Leser die an der Umfrage teil nehmen wollen. Es sind auch nur 10 Fragen. 😉

Hier geht es zur Umfrage!

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9 Kommentare zu diesem Beitrag.

  1. Christian's Gravatar

    Autor: Christian | Datum: 1. März 2009 um 19:39

    Kastrieren ist immer so eine Sache. Ich würde sagen, dass man bei Damen, die nicht in der Zucht eingesetzt werden egal um welche Art und Rasse es sich handelt immer eine Sterilisation sinnvoll erscheint. Denn egal ob Hunde oder Katzen das ist meiner Meinung nach recht gut. Beim männlichen Tier würde ich auf jeden Fall kastrieren lassen, wenn die Art Krebsgefährdent ist. Schlimm finde ich es, wenn Bauernhofkatzen nicht sterilisiert werden, denn da werden die Kleinen ja dann meistens „entsorgt“.

  2. Stefan's Gravatar

    Autor: Stefan | Datum: 2. März 2009 um 09:47

    Hm, Christian, also ich denke, wenn möglich, sollte der Eingriff in die Natur der Tiere nicht erfolgen. Wir haben unsere Hündin jetzt in hohem Alter kastrieren lassen, aber auch nur aus dem Grund, weil sie einige gesundheitliche Probleme hatte. Andernfalls finde ich, dass der Mensch da nicht zu sehr in den normalen Ablauf eingreifen sollte. Anders sieht es sicher wieder bei freilaufenden Katzen aus, wo man sich vor übermäßiger Vermehrung schützen will. EInen Hund aber beispielsweise nur kastrieren zu lassen, weil man zu bequem ist, mit einer läufigen Hündin oder einem durchdrehenden Rüden zusammen zu leben, ist sicher der falsche Schritt.

  3. Daniel's Gravatar

    Autor: Daniel | Datum: 4. März 2009 um 21:14

    Ich sehe das anders Stefan. Man greift ja nicht ein, weil man den Tieren was schlechtes möchte. Man greift eigentlich ein um genau solche Probleme wie du hier beschreibst verhindern kann. Vor allem beim Hundedamen ist das oft der Fall, dass sie im hohen Alter dann Krebs bekommen an der Milchleiste. Und das kommt aber überwiegend vor, wenn die Damen nicht unterm Messer gelandet sind. Ich weiß nicht ob das stimmt aber das habe ich mal gehört.

  4. karsten's Gravatar

    Autor: karsten | Datum: 6. März 2009 um 02:20

    Also ich halte es auf jeden Fall für ratsam, wenn das Tier nicht als Zuchttier dient. Habe eine Hündin, die nicht kastriert ist. Jedesmal bei der Läufigkeit rasten die unkastrierten Rüden völlig aus. Das ist eine reine Quälerei. Meine Nachbarin, mit einem solchen Rüden, bringt genau das selbe Argument: Das ist gegen die Natur. Aber in der Natur hätten wir sie auch nicht an der Leine und sie könnten tun, was die Natur fordert. So ist es nur Quälerei!

  5. Marion's Gravatar

    Autor: Marion | Datum: 10. März 2009 um 08:05

    Hm, sind beides durchaus verständliche Sichtweisen. Aber dennoch birgt eine Kastration auch ein gewisses Risiko. Ich denke, da muss man genau die Vor- und Nachteile abwiegen. Und zu dem Punkt, dass die Kastration vor Krebs schützen soll, genau dieser Punkt ist wohl auch noch nicht ganz eindeutig bewiesen. Also ich wüsste nicht, wie man das Ganze halten sollte, aber ich denke, das muss man sowieso situationsbedingt entscheiden.

  6. dissel's Gravatar

    Autor: dissel | Datum: 15. März 2009 um 03:37

    Immer mehr Hündinnen erkranken an einer Pyometra ( Gebärmuttervereiterung ), dies kann vermieden werden, indem man eine Hündin mit der man nicht züchten will kastriert. Die sichere Prophylaxe einer Pyometra ist nur durch Kastration des Tieres zu erreichen.

  7. Brigitte's Gravatar

    Autor: Brigitte | Datum: 15. März 2009 um 09:58

    Das Tierelend, die Zahl der Abgabetiere in Tierheimen sowie die Zahl der „entsorgten“ Tiere ist so groß, dass über eine Kastration erst gar nicht diskutiert werden sollte.
    Die Sterilisation der Katze z.B. ist reine Tierquälerei, denn die Katze bleibt sexuell aktiv, also welchen Sinn macht das. Außerdem können durch die Dauerrolligkeit schwere Erkrankungen (z.B. Gebärmutterkrebs) auftreten.
    Allein bei dem Wort „Zuchttier“ sträuben sich meine Nackenhaare, denn diese werden zu Hunderttausenden auf einschlägigen Websites angeboten.
    Uneinsichtige Tierhalter und Tiervermehrer sollten sich intensiver mit dem Tierleid beschäftigen, und/oder eine 5jähige „Zucht“-Pause einlegen, das käme allen Tieren entgegen.

  8. Oliver's Gravatar

    Autor: Oliver | Datum: 19. März 2009 um 22:17

    „Das Tierelend, die Zahl der Abgabetiere in Tierheimen sowie die Zahl der “entsorgten” Tiere ist so groß, dass über eine Kastration erst gar nicht diskutiert werden sollte.“

    Mehr brauch meiner Meinung nach garnicht mehr gesagt werden.

  9. Anika's Gravatar

    Autor: Anika | Datum: 29. März 2009 um 21:32

    Hab an die Umfrage teilgenommen 😉
    Ich bin gegen Kastration, weil es der Eingriff in die Natur der Tiere . Bei manchen Tieren ist es aber notwendig.

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