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Hundetariner Hans Schlegel angeklagt

Der ebenso bekannte wie umstrittene Hundetrainer Hans Schlegel wurde wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz angeklagt. Es wird ihm vorgeworfen, dass bei einer Hundehalter-Prüfung zwei Zwerghasen zu Tode gekommen seien.

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Die Aussagen von sieben Zeugen an der Verhandlung haben nach Ansicht des Bezirksgerichts Laufenburg nicht genügend Licht in das Dunkel um die Vorfälle vom 5. Mai 2006 gebracht.

Damals hatte der Hundetrainer Hans Schlegel in Gansingen eine sogenannte Schweizer Halterprüfung ohne bestimmte Teilnahmebedingungen bezüglich Vorbildung und Hunderasse durchgeführt.

Relativ gross war auch der Aufmarsch von Medienvertretern an der Gerichtsverhandlung: Aus der Halterprüfung hatte eine Strafanzeige von Kantonstierärztin Erika Wunderlin gegen Schlegel resultiert, nachdem sich verschiedene entsetzte Prüfungsteilnehmer bei ihr gemeldet hatten.

Um den Hunden den Jagdinstinkt abzugewöhnen, waren diese während der Prüfung unter anderem hautnah mit einer angebundenen Ziege sowie Enten und Kaninchen konfrontiert worden, die in offenen, mit einem 35 Zentimeter hohen Drahtzaun eingefassten Gehege untergebracht waren. Dabei war es zu einem Rencontre mit unerfreulichen Folgen gekommen.

Wie schwerwiegend diese Folgen waren und was genau sich überhaupt abgespielt hatte – darüber gingen und gehen die Meinungen sowohl der Zeugen als auch des Angeklagten und der Anklägerin stark auseinander. Schlegel sagt, dieser Teil der Prüfungen basiere auf einer Dissertation, von der sämtliche zuständigen Behörden Kenntnis hätten und die er schon lange ohne Zwischenfälle durchgeführt habe.

An jenem Freitag im Mai habe allerdings zweimal ein Hund Tiere zu jagen begonnen. Die Häschen hätten sich aber über den Zaun in Sicherheit bringen können, wobei eines sich ganz leicht an einer Pfote verletzt habe.

Drei Mitarbeiterinnen von Schlegel sagten ähnlich aus. Demgegenüber erklärte ein Zeuge, der als Prüfungshelfer zugegen war, er habe gesehen, wie zwei tote Hasen weggetragen worden seien, und ein Prüfungsteilnehmer betonte, dass ihm schlecht geworden sei, als er gesehen habe, wie – unter anderem durch seinen eigenen Hund – die Hasen und Enten in Angst und Schrecken versetzt worden seien.

Erika Wunderlin betonte, für diese Tiere müsse dieser 8-Stunden-Tag ein Albtraum gewesen sein, und Schlegels Vorgehen sei als grober Verstoss gegen das Tierschutzgesetz zu werten.

Das tat die Staatsanwältin denn auch: Sie beschuldigt den 50-jährigen Schlegel, für den Tod zumindest eines Kaninchens mutwillig verantwortlich gewesen zu sein sowie weitere Tiere grossem Stress und der Todesangst ausgesetzt zu haben. Sie fordert eine bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 220 Franken sowie 3000 Franken Busse.

Im Übrigen ging die Anklägerin mit dem bekanntermassen stark polarisierenden Beschuldigten nicht zimperlich um. Sie bezeichnete ihn als «selbst ernannten Cäsar der Hundeszene» und wies auf die Schlammschlachten hin, die unter gewissen kynologischen Exponenten ausgetragen werden.

«Es geht hier aber mitnichten darum, ob Schlegels Methode die einzig gute und richtige sei, sondern ausschliesslich um das Leiden, das er Tieren zugefügt hat.»

Schlegels Verteidiger fordert einen Freispruch vom Vorwurf mutwilligen Tötens eines Tieres. Hingegen habe sich sein Mandant der fahrlässigen Überanstrengung von Tieren schuldig gemacht, was er aufrichtig bereue.

«Als Hundetrainer ist er national und international erfolgreich, er gibt in seinem Unternehmen vielen Leuten Arbeit, hat einen guten Leumund und keine Vorstrafen.»

Das Gericht fällte noch kein Urteil, sondern entschied, drei weitere Zeugen, die der Verhandlung gestern teils entschuldigt, teils unentschuldigt fernblieben, anzuhören.

Quelle: azonline.ch
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Deutscher Schäferhund zum israelischsten Hund erkoren

Der deutsche Schäferhund ist bei einer Meinungsumfrage in Israel überraschend zum „israelischsten Hund“ erkoren worden. Mehr als 13 Prozent der Befragten gaben an, die deutsche Hunderasse repräsentiere den Staat Israel 60 Jahre nach der Gründung am besten, wie die Sprecherin der Hundehaltervereinigung, Limor Paldi bestätigte.

Die eigentliche nationale Hunderasse Israels, der Kanaan-Hund, schaffte es gemeinsam mit dem Golden Retriever (beide 5,2 Prozent) nur auf den fünften Platz. Auf den zweiten Platz kam der Labrador (12,2 Prozent), den dritten der Zwergpinscher (8,6 Prozent), ebenfalls eine deutsche Hunderasse.

Für die Umfrage wurden 500 Israelis befragt, die eine repräsentative Stichprobe der Bevölkerung darstellen. Anlass für die Befragung ist neben den 60-Jahrfeiern in Israel eine internationale Hundeausstellung, auf der an diesem Samstag in Tel Aviv etwa 1000 Hunde von etwa 140 Rassen um Auszeichnungen wetteifern.

Laut Hunderegister ist der deutsche Schäferhund in Israel auch der am häufigsten gehaltene Hund. „Der deutsche Schäferhund hat einen sehr stabilen Charakter, er greift nicht einfach ohne Grund an“, sagte Paldi. Angesichts der angespannten Lage in Israel seien möglicherweise viele Menschen auch an einem Wachhund interessiert.

Sie habe allerdings keine Erklärung dafür, warum der Hund ungeachtet der Geschichte – die Nazis hatten eine Vorliebe für Schäferhunde – in Israel so beliebt ist. „Wir von der zweiten und dritten Generation nach dem Holocaust sind uns der Geschichte sehr bewusst und haben all die Filme gesehen – aber trotzdem gibt es hier so viele Schäferhunde“, so Paldi.

Quelle: n-tv.de
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Die beliebtesten Hunderassen – Top 10

Was sind eigentlich die beliebtesten Hunderassen in Deutschland?

Die Spitze dieser Liste dürfte kaum jemanden überraschen, der Deutsche Schäferhund ist nach wie vor die beliebteste Hunderasse der Deutschen! Auch wenn die Welpenzahlen (laut VDH) in den letzten 11 Jahren ständig gesunken sind ( von ca. 29.800 im Jahr 1997 auf 16.900 im Jahr 2006), liegt er immer noch mit großen Abstand vorn. Die Beliebtheit dieses attraktiven Hundes liegt nicht zuletzt daran, dass dieser Hund ein echtes allround Talent ist. Er eignet sich hervorragend als Begleit- oder Familienhund, er ist ein sehr guter Gebrauchshund der als Polizei-, Zoll-, Drogen- Rettungs-, und Blindenhund Verwendung findet. Zudem lässt er sich durch eine hohe Unterordnungsbereitschaft relativ einfach erziehen. Und auf der Liste der intelligentesten Hunderassen belegt er Platz 3!

Mit ca. 7.100 Welpen im Jahr 2006 ist der Teckel, auch als Dackel bekannt, auf Platz 2 zu finden. Auf Platz 3 ist ein beliebter Jagdhund, der Deutsch Drahthaar, zu finden. Hier wurden im Jahr 2006 3.300 Welpen eingetragen.

Die Top 10 der beliebtesten Hunderasse:

Platz 1: Deutscher Schäferhund

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Platz 2: Teckel
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Platz 3: Deutsch Drahthaar

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Platz 4: Labrador Retriever

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Platz 5: Golden Retriever

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Platz 6: Deutscher Boxer

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Platz 7: Deutsche Dogge

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Platz 8: Pudel

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Platz 9: Englisch Cocker Spaniel

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Platz 10: Rottweiler

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So sah die Liste der Top 10 noch vor 10 Jahren aus:

Platz 1: Deutscher Schäferhund

Platz 2: Teckel

Platz 3: Deutsch Drahthaar

Platz 4: Pudel

Platz 5: Rottweiler

Platz 6: Deutscher Boxer

Platz 7: Englisch Cocker Spaniel

Platz 8: West Highland White Terrier

Platz 9: Berner Sennenhund

Platz 10 : Deutsche Dogge

Die ersten 3 Plätze blieben seit den letzten 10 Jahren unverändert, genau so wie der Boxer auf Platz 6. Der Pudel sinkt auf auf Platz 8 und der Rottweiler fällt von Platz 5 auf Platz 10. Die Deutsche Dogge ist in den letzten Jahren beliebter geworden und steigt von Platz 10 auf Platz 7 obwohl die Welpenzahlen nur minimal gestiegen sind (von 1.630 auf 1.680). Westi und Berner Sennenhund sind ganz aus den Top 10 verschwunden. Der Westi ist nun auf Platz 19 und der Berner Sennenhund auf Platz 12.

Die beiden Retriever Rassen sind neu in den Top 10 und haben in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen (nicht immer zum Vorteil der Rasse).

Giftköderwarnung für Nettetal

Schon wieder legte ein Unbekannter im Bereich Nettebruch/Onnert Giftköder aus.

Bekannt ist, dass vier Hunde am Montag und Dienstag vergiftet wurden, die zum Glück alle überlebten. Die Polizei, das Veterinäramt und das Ordnungsamt sind eingeschaltet und ermitteln. Im Fall der Familie Busch hatte der neunmonatige Labrador noch Glück. Am Montag machte Elke Busch wie jeden Morgen einen Spaziergang auf dem asphaltiertem Feldweg am Parkplatz Lambertuskeller Richtung Waldstück (Onnert) mit ihrem Hund. Der angeleinte Hund zog die Frau zum Feld, wo er ein Stück präparierten Fisch für kurze Zeit in die Schnauze nahm.

Elke Busch zog den Fisch aus dem Maul und warf ihn achtlos weg. Zuhause wurde das Tier in den Garten gelassen, kurz darauf aber wieder zum Fressen ins Haus gerufen. „Nachdem der Hund nicht kam, haben wir nachgesehen und das Tier in einem schlimmen Zustand vorgefunden“, erinnert sich Herbert Busch. Der Hund zitterte am ganzen Körper, konnte nicht stehen, Schaum stand vorm Mund und er konnte den „Stuhl“ nicht mehr halten.

Die Familie fuhr sofort zur Tierärztin Agnes Hennen, die den Labrador Dank der schnellen Hilfe retten konnte. „Am Montag musste ich noch zwei weitere Hunde mit Vergiftungserscheinungen behandeln“, erinnert sich die Tierärztin aus dem Sittard. „Alle Hunde zeigten Symptome, wie sie ein Schädlingsbekämpfungsmittel hervorruft, ich kann nur jedem raten, schnell zum Arzt zu gehen, sobald das Tier irgendwelche Symptome zeigt“.

 

Dass die Giftköder nicht nur eine Gefahr für Hunde sind, zeigt ein Beispiel von Dienstag: Da behandelte Tierärztin Dr. Susanne Wollborn einen Hund, der ein vergiftetes Stück Pizza mit Fisch und Muscheln gefressen hatte. Nur durch die schnelle Hilfe der Ärztin konnte das Tier gerettet werden. „Das muss ein schnell wirkendes Gift sein, das das vegetative Nervensystem angreift“, so die Ärztin.

Die Polizei appelliert die Vorfälle anzuzeigen, die Stadt stellte heute rund um das Nettebruch Warnschilder auf.

Giftköderwarnung für Zeitlarn

Ein Hundehasser legte vergiftete Köder Zeitlarn aus.

Der Täter ist bislang unbekannt. Er legte an einem Waldweg, welcher vom Hopfenweg Richtung Zeitlberg führt, neben einer Wiese Semmeln aus, in welche rotes Rattengift eingebracht war. Weitere Giftköder wurden in der Umgebung in einer Hecke aufgefunden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Hundehalter aus der Gegend sollten aufpassen das ihre Hunde nichts unbekanntes aufnehmen!

Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Regenstauf, Telefon 09402/93110.

Dortmund: VDH-Europasieger Zuchtschau 2008

Auf der grössen Hundeausstellung Europas werden in den Dortmunder Westfalenhallen vom 2.5. – 4.5. (Sonntag) die schönsten Rassehunde ausgestellt. Über 6.000 Hunde aus 240 verschiedenen Rassen werden präsentiert. Züchter aus rund 30 Ländern zeigen die schönsten Hunde Europas. Mehr als 40 000 Besucher werden erwartet.

Im Mittelpunkt der Zuchtschau steht der Wettbewerb um den Titel «VDH-Europasieger». Zudem gibt es ein umfangreiches Showprogramm mit Hunden. So sind unter anderem eine Frisbee-Show, ein Casting für potenzielle Fernsehhunde und eine Vorführung mit einer Rettungshundestaffel geplant. Auch der Besucher-Service «Welche Hunderasse passt zu mir?» wird wieder geboten.

Eine große Auswahl an Hundefutter, Snacks und Zubehör gibt es an über 120 Ständen aus Industrie und Handel. Hier werden zu günstigen Messepreisen alle Produkte, die das Hundeherz höher schlagen lassen, angeboten.

Die Zuchtschau ist täglich von 9.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt für einen Erwachsenen kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Einige Ergebnisse sind bereits bekannt:

2.5. 2008:
FCI-Gruppe 2 / FCI-Gruppenwettbewerb (Gruppe 2)
FCI-Gruppe 4 / FCI – Gruppenwettbewerb (Gruppe 4)
FCI-Gruppe 7 / FCI- Gruppenwettbewerb (Gruppe 7)

3. 5. 2008:
FCI-Gruppen 1, 6, 9

4. 5.2008:
FCI-Gruppen 3, 5, 8, 10

Best in Show (BIS):

Rasse: Saluki
Name: Dakira Sawahin
Besitzer: Hintzenberg-Freisleben Dagmar u. Völker, Karin
Land: Deutschland

Studie: Kinder die mit Hund aufwachsen haben vermindertes Allergierisiko

Kinder, die mit Hunden aufwachsen, haben ein geringeres Allergierisiko. Dies bestätigte nun eine Längsschnittstudie über zehn Jahre mit fast 10 000 untersuchten und befragten Kindern. Die genauen Ursachen konnte das internationale Wissenschaftlerteam um Joachim Heinrich vom Helmholtz Zentrum München jedoch noch nicht erklären. Hunde bringen mehr Dreck ins Haus, erläuterte Heinrich. Dabei kämen vermehrt Bestandteile von Bakterien, sogenannte Endotoxine in die Wohnungen. Sie können bei Kontakt mit Schleimhäuten zu Fieber führen.

«Wir haben aber gefunden, dass die Endotoxine, die für den protektiven Effekt der Hundehaltung bislang verantwortlich gemacht wurden, für den Schutz vor einer Allergie bei Hundehaltung keine Rolle spielen», sagte Heinrich der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Heinrich spekuliert, dass zahlreiche andere Faktoren wie der Umgang mit Hunden im Freien, „hundefreundliche Wohnumgebungen“ oder andere bislang unbekannte Keime des Hundes zu diesen Effekten beitragen könnten. Eine abschließende Erklärung, warum die Hundehaltung das kindliche Immunsystem spezifisch gegen Allergien trainiere, bleibe offen.
«Wir haben einen sehr starken Effekt bei Hundehaltung für eine Schutzfunktion gegen Allergien festgestellt», sagte Heinrich. Eltern mit Hund müssten deshalb keine Sorgen haben, wegen eines befürchteten höheren Allergierisikos ihrer Kinder.

Es wird aber dringend davor gewarnt einen Hund zur Prävention vor Allergien anzuschaffen!

Erst im März hatten Bremer Wissenschaftler Allergikerfamilien davor gewarnt, Hunde zu halten. In solchen Familien steige für die neugeborenen Kinder das Risiko einer Erkrankung an Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen um 40 Prozent, sagte Hermann Pohlabeln vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin. Bei den anderen Familien senke ein Hund dagegen das Allergierisiko. Das Team hatte Mütter kurz nach der Entbindung und zwei Jahre später befragt.

Quelle: sueddeutsche.de

Irrtümer und Ammenmärchen der Hundehaltung: Welpenschutz

Leider gibt es noch immer noch genügend Ammenmärchen in der Hundehaltung die sich hartnäckig halten. Einige bekannte Beispiele sind der Welpenschutz; den Hund mit der Nase in seinen Urin drücken damit er sauber wird oder die unlogische Aussage eine Hünmdin müsse einmal in ihrem Leben Welpen bekommen. Das ist natürlich alles Unsinn!

Hier werden nach und nach ein paar Ammenmärchen aufgeklärt, damit auch der letzte Irrglaube über Hunde endlich Geschichte ist. 😉

Der Welpenschutz

welpe.jpgSicher hat fast jeder Hundehalter schon ein mal den Satz gehört: „Da passiert nichts, der hat noch Welpenschutz!“. Aber einen Welpenschutz in dem Sinne gibt es nicht!

Leider kommt es wegen solchen Aussagen immer wieder zu Missverständnissen zwischen Hundehaltern. Der eine macht den Welpen von der Leine los und lässt ihn zu einen fremden Hund rennen, mit dem guten (aber falschen) Gewissen der hat ja Welpenschutz. Und dann passiert es, der Hund ist auf fremde Hunde vielleicht gar nicht gut zu sprechen und schnappt zu. Was bleibt ist ein verdutzter Halter (der hoffentlich dazu gelernt hat) und ein Welpe der eine negative Erfahrung gemacht hat die ihn wahrscheinlich verunsichert oder verängstigt hat und nun für sein Leben geprägt hat.

Man sollte also nie denken Welpen seien generell vor Angriffen erwachsener Hunde geschützt nur weil sie noch klein sind. Hunde haben kein Unrechtsbewusstsein. Es gibt keine Regel unter Hunden die Welpen pauschal schützt. Vor allem Hündinnen können fremden Welpen gegenüber grob werden. In Wolfsrudeln (in Gefangenschaft) kommt es sogar vor, dass fremde Welpen getötet werden.

Insgesamt genießen Welpen aus dem eigenen Rudel aber eine gewisse Narrenfreiheit, im vergleich zu ausgewachsenen Hunden. Das Bedeutet aber nicht das sie für unkorrektes Verhalten nicht auch die Konsequenzen tragen müssen. Im Hunderudel erziehen sowohl die Mutter als auch andere Rudelmitglieder die Welpen. Mit zunehmenden Alter werden diese Erziehungsmaßnahmen stärker. Ein Welpe darf sich im Rudel also oft mehr erlauben, aber auch das hat Grenzen.

Trifft ein fremder Hund auf einen Welpen gilt diese Narrenfreiheit nicht. Hier ist immer Vorsicht geboten!

Erster geklonter Hund wird nun Vater

Der Afghane „Snuppy“ wurde 2005 geklont und ist der weltweit erste Klon-Hund. Nun verkündeten südkoreanische Forscher der Staatlichen Universität Seoul am Freitag das der Rüde bald Vater wird.

Durch künstliche Befruchtung wurden nun ebenfalls geklonten Hündinnen mit dem Samen des Rüden gedeckt. Laut Angaben der Forscher ergab ein Ultraschalltest das alle Föten gesund sind. Die Geburt der Klonhund-Welpen wird zwischen dem 16. und dem 20. Mai erwartet, diese Welpen wären dann die 2. Generation Klon-Hunde. Die Forscher gaben an, dass es bei der zweiten Generation von geklonten Tieren bisher immer zu Missbildungen gekommen sei. Diese Welpen zeigten bisher aber keine Missbildungen.

Bei der Universität riefen die Presseberichte über das offenbar erfolgreiche Experiment jedoch keine Begeisterung hervor. Institutsleiter Kook Yang kündigte an, Lee für die Weitergabe der Ergebnisse an die Presse zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Es sei ein Bruch mit den Regeln der Universität, Forschungsergebnisse an die Presse zu geben, bevor die Forscher darüber in wichtigen Fachjournalen veröffentlicht hätten, sagte Kook. Die Universität hatte diese Praxis zur Vorschrift gemacht, nachdem der bekannte Klonforscher Hwang Woo Suk überführt worden war, Studien über das Klonen menschlicher embryonaler Stammzellen gefälscht zu haben. Lee gehörte auch dem Team des umstrittenen Professors an, eröffnete nach dem Fälschungsskandal aber seine eigene Arbeitsgruppe.

Erst vor kurzem haben wir über diese Forscher berichtet: Geklonte Hunde arbeiten bald beim südkoreanischen Zoll

Quelle: Nachrichten.ch

Kampfhund attackiert Kinder in Berlin

In Charlottenburg hat ein herrenloser Kampfhund auf einem Schulhof zwei Kinder gebissen, sowie weitere Leute angefallen. Ein 3tes Kind verletzte sich ebenfalls bei der Flucht vor dem Tier. Der Hund hatte noch die Leine an, deshalb geht die Polizei davon aus, das der Halter sein Tier nicht mehr kontrollieren konnte und weggelaufen ist.

Zuerst sprang der Pittbull mehrere Erwachsene auf der Strasse an, davon wurde jedoch keiner verletzt. Nachher rannte der Hund auf den Schulhof der Elisabeth-Oberschule und biss einem Jungen und Mädchen in den Oberkörper bzw. Arm. Beide Kinder wurden sofort ambulant ins Spital gebracht und dort versorgt. Ein herbei geeilter Polizeibeamte schoss 2x auf den Hund, verfehlte ihn aber.

Durch ein beherztes eingreifen eines anderen Polizisten (selber Hundehalter) konnte der Hund Schlussendlich gebändigt werden. Der Beamte griff das Tier am Halsband und begrub es anschliessend unter sich. Er musste fast eine Stunde ausharren bis endlich ein ausgebildeter Tierfänger den Hund abtransportieren konnte. Er wurde in ein Tierheim gebracht.

Trotz der selbstlosen Rettungsaktion wurden die Polizisten von den herumstehenden Passanten beschimpft. Der Besitzer des Kampfhundes konnte bisher noch nicht ermittelt werden.

Dem Besitzer gehört ein Hundeverbot erteilt! Wer so leichtsinnig mit einem Kampfhund umgeht, bringt alle anderen Kampfhund-Besitzer somit in Veruf.