Irrtümer und Ammenmärchen der Hundehaltung: Welpenschutz

Leider gibt es noch immer noch genügend Ammenmärchen in der Hundehaltung die sich hartnäckig halten. Einige bekannte Beispiele sind der Welpenschutz; den Hund mit der Nase in seinen Urin drücken damit er sauber wird oder die unlogische Aussage eine Hünmdin müsse einmal in ihrem Leben Welpen bekommen. Das ist natürlich alles Unsinn!

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Hier werden nach und nach ein paar Ammenmärchen aufgeklärt, damit auch der letzte Irrglaube über Hunde endlich Geschichte ist. 😉

Der Welpenschutz

welpe.jpgSicher hat fast jeder Hundehalter schon ein mal den Satz gehört: „Da passiert nichts, der hat noch Welpenschutz!“. Aber einen Welpenschutz in dem Sinne gibt es nicht!

Leider kommt es wegen solchen Aussagen immer wieder zu Missverständnissen zwischen Hundehaltern. Der eine macht den Welpen von der Leine los und lässt ihn zu einen fremden Hund rennen, mit dem guten (aber falschen) Gewissen der hat ja Welpenschutz. Und dann passiert es, der Hund ist auf fremde Hunde vielleicht gar nicht gut zu sprechen und schnappt zu. Was bleibt ist ein verdutzter Halter (der hoffentlich dazu gelernt hat) und ein Welpe der eine negative Erfahrung gemacht hat die ihn wahrscheinlich verunsichert oder verängstigt hat und nun für sein Leben geprägt hat.

Man sollte also nie denken Welpen seien generell vor Angriffen erwachsener Hunde geschützt nur weil sie noch klein sind. Hunde haben kein Unrechtsbewusstsein. Es gibt keine Regel unter Hunden die Welpen pauschal schützt. Vor allem Hündinnen können fremden Welpen gegenüber grob werden. In Wolfsrudeln (in Gefangenschaft) kommt es sogar vor, dass fremde Welpen getötet werden.

Insgesamt genießen Welpen aus dem eigenen Rudel aber eine gewisse Narrenfreiheit, im vergleich zu ausgewachsenen Hunden. Das Bedeutet aber nicht das sie für unkorrektes Verhalten nicht auch die Konsequenzen tragen müssen. Im Hunderudel erziehen sowohl die Mutter als auch andere Rudelmitglieder die Welpen. Mit zunehmenden Alter werden diese Erziehungsmaßnahmen stärker. Ein Welpe darf sich im Rudel also oft mehr erlauben, aber auch das hat Grenzen.

Trifft ein fremder Hund auf einen Welpen gilt diese Narrenfreiheit nicht. Hier ist immer Vorsicht geboten!

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Katzen noch diesen Monat kastrieren lassen

Katzen die im letzten Herbst geboren wurden sollten jetzt kastriert werden. Die meisten von ihnen werden im kommenden Frühling das erste Mal Geschlechtsreif und das bedeutet für Freigänger, dass sie mit ziemlicher Sicherheit auch für Nachwuchs sorgen werden. Einige Tierärzte warnen davor, dass dieses Jahr viele Kätzinnen ungewohnt früh Geschlechtsreif werden. Das kann ich auch bestätigen.

Auch reine Wohnungskatzen sollten kastriert werden. Unkastrierte Kater fangen mit der Geschlechtsreife an zu markieren und stärker zu riechen. Katzen werden rollig und können unüberhörbar laut werden, auch Nachts! Unkastriert können Katzen auch in eine sogenannte Dauerrolligkeit fallen, die hormonell bedingte Krankheiten mit sich bringen kann.

Warum ist das kastrieren von Katzen wichtig?

Eine unkontrollierte Vermehrung von Katzen ist ein grosses Problem und führt zu viel Tierleid. So breiten sich tödliche Katzenkrankheiten schneller aus, es kann zur Nahrungsknappheit kommen und die schnell steigende Katzenpopulation ist für viele Katzen leider auch tödlich.

In dem Katzen kastriert werden, wird die unkontrollierte Vermehrung eingedämmt.

Ein leider immer noch weit verbreitetes Ammenmärchen ist die Aussage, dass eine Katze einmal Junge bekommen muss. Das ist natürlichUnsinn. Es gibt weder gesundheitliche noch psychische Probleme wenn eine Katze keine Jungen bekommt.

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