Supermarkt-Mitarbeiter wurde von Giftspinne gebissen

In letzter Zeit scheint es gefährlicher zu sein in einem Supermarkt zu arbeiten als in einem Terraristik-Fachgeschäft *g. Dazu passt auch folgende Meldung.

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Giftspinne aus Bananenkiste

Ein 32-jähriger Mann ist gestern bei Rott am Inn bei Rosenheim. beim auspacken von Bananenkisten, aus Kolumbien, von einer Spinne gebissen worden. Die Spinne (Gattung der Loxosceles) muss wohl mit importiert worden sein. Der Mann handelte zum Glück geistesgegenwärtig und fing die Spinne trotz Schmerzen ein.

In einer Plastiktüte überreichte er, der erstaunten Polizei, das Spinnentier. Er wurde darauf sofort ins Krankenhaus gebracht und dort behandelt.

Problematisch war vor allem das bestimmen der genauen Spinnenart, deshalb wurde das Tier gleich nach München in die toxikolgische Abteilung geschickt, diese fanden dann die genaue Spezies heraus. Das Tier ist eher Nacht aktiv und eigentlich in den tropischen Gefilden von Südamerika zuhause, ebenso ist die Spinne eher scheu und beisst nur zu wenn sie sich stark bedrängt fühlen.

Laut Aussagen des Münchner Klinikums Rechts der Isar, stand glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr für den 32-jährigen.

Der Mann befindet sich auch schon wieder auf dem Weg der Besserung, ausser einer leichten Lähmung im Arm ist er nur mit einem Schrecken davon gekommen. Die Spinne wurde in Alkohol ertränkt und konserviert.

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