Geklonte Hunde arbeiten bald beim südkoreanischen Zoll

Die ersten geklonten Drogenspürhunde der Welt werden nun in Südkorea ausgebildet – angeblich mit guten Erfolgsaussichten.

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Die Hunde sollen ab Juni eingesetzt werden, wie der Sprecher des südkoreanischen Zolls, Lee Ho, heute erklärte. Die sieben geklonten Welpen tragen alle den Namen „Toppy“, kurz für „Tomorrow’s Puppies“, (sinngemäss «Welpen der Zukunft»). Sie waren Ende des vergangenen Jahres von drei Hunde-Leihmüttern ausgetragen worden.

Angeblich sind diese Hunde leichter zu trainieren Das weltweit einzigartige Projekt findet unter staatlicher Aufsicht statt. Um die Hunde zu erzeugen, nutzten die Forscher um Lee Byung-chun genetisches Material des Drogenspürhundes «Chase», einem Golden Retriever.

Nach der Geburt kamen das Verhalten und die Qualität der Erbanlagen der Hunde auf den Prüfstand, bevor das eigentliche Ausbildung begann. Nach Angaben des zuständigen Projektmanagers Lim Jae-yong lassen sich die Klonhunde leichter trainieren als ihre natürlich entstandenen Artgenossen.

Lee Byung-chun war Mitglied der südkoreanischen Forschergruppe gewesen, die im Jahr 2005 den ersten Klon-Hund, den Afghanen «Snuppy», produziert hatte. Nachdem der Leiter des Experiments, Hwang Woo-suk, der Fälschung von Studien überführt worden war, hatte sich Lee von ihm losgesagt.

Mal sehen wie sich diese Sache weiter entwickelt, ich halte jedenfalls nicht viel von solchen Experimenten.

Quelle: tagesanzeiger.ch
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