Martin Rütter als „Der Hundeprofi“ auf VOX

Update 8.9.2008:

Anzeige:

Aufgrund des großen Interesses am Fall von Hund „Timo“, hier ein Hinweis an unsere Leser:
Timo, der in der Sendung vom 6.9.2008 als hoffnungsloser Fall dargestellt wurde, wurde von Hundewelten.de erfolgreich therapiert. Heute zeigt er keine Aggressionen mehr gegen Mensch oder Hund.
Mehr Informationen dazu findet ihr in den Kommentaren weiter unten.

———-

Ab 30. August 2008 kommt die neue VOX-Coaching-Doku „Der Hundeprofi“ mit Hundetrainer Martin Rütter.

Im Mittelpunkt der Sendung steht die Therapie jeweils zweier Hunde. In der ersten Sendung hat es Martin Rütter mit Terrier Hündin Olga und Retriever-Mix Hündin Luna zu tun und vermittelt zwischen Besitzer und Hund.  Olga bellt lautstark und hat ein Problem mit Besuchern. Luna klaut essen vom Teller und springt rücksichtslos Menschen an.

Martin Rütter: „Hunde sind Persönlichkeiten, die es verdient haben, dass wir uns mit ihren Stärken und Schwächen beschäftigen.“

Die Sendung kommt ab dem 30. August immer Samstags 19:15 Uhr und verdrängt damit die Sendung „wildes Wohnzimmer“.

„Wir freuen uns, dass wir Martin Rütter für die Sendung ‚Der Hundeprofi‘ gewinnen konnten. Die große Resonanz auf ‚hundkatzemaus‘ zeigt uns, dass es ein starkes Interesse der Zuschauer gibt, mehr zum Thema Hundeerziehung zu erfahren“, sagt VOX-Redaktionsleiter Jan Biekehör.

Dann dürfen wir gespannt sein wie diese Sendung aufgebaut ist und wie die jeweiligen Probleme gelöst weren. Ich kann nur hoffen, dass in dieser Sendung nicht vorschnell zu Aversiven Hilfsmitteln gegriffen wird wie so oft bei der Tiernanny. Es wäre wirklich schön, wenn hier auch mal vermittelt wird warum der Hund so reagiert und wo genau die Fehler lagen.

Anzeige:

Teilen:




Trackback URL | Tags: | | | |

Ähnliche Artikel:

157 Kommentare zu diesem Beitrag.

  1. Martina's Gravatar

    Autor: Martina | Datum: 30. Juli 2008 um 14:32

    Lohnt sich auf jeden Fall -die bücher übrigens auch!!!

    ;);-);o)

  2. lu's Gravatar

    Autor: lu | Datum: 25. August 2008 um 07:29

    sicherlich sind solche sendung zur information und veranschaulichung von problemen gut geeignet. allerdings lehrt die erfahrung, dass leien, die sich berufen sehen, den profis „nachzueifern“ und somit – oftmals – die dinge noch verschlimmern.

    somit bin ich kein freund von solchen sendungen, weil den tieren in den wohnzimmern der leute nicht – wirklich – geholfen wird!

  3. Dörte K.'s Gravatar

    Autor: Dörte K. | Datum: 30. August 2008 um 19:38

    Ich suche schon sehr lange einen Hundeprofi und bin von Hr. Rütters Arbeit sehr begeistert.
    Wüste gern, wie man ihn tel. oder per mail erreichen kann, um unser Hundeproblem zu schildern.
    Danke!

  4. Iocor's Gravatar

    Autor: Iocor | Datum: 1. September 2008 um 10:16

    @dörte: Martin selbst wirst du nicht erreichen! Aber einen seiner Trainer (von ihm ausgebildet) garantiert!
    Such dir unter http://www.d-o-g-s.net das nächstgelegene Zentrum raus und ruf dort an.

  5. steven's Gravatar

    Autor: steven | Datum: 2. September 2008 um 22:31

    wie kann man mit herrn martin rütter kontakt aufnehmen?

  6. Maya's Gravatar

    Autor: Maya | Datum: 2. September 2008 um 22:38

    Die erste Sendung war eigentlich gar nicht schlecht.

    Dörte und Steven ich glaube kaum das ihr Martin Rütter so einfach erreicht. Aber warum muss es ausgerechnet er sein? 😉 Es gibt überall Trainer die euch bei euren Problemen helfen können, manchmal hilft auch der Austausch mit anderen Hundebesitzern. (z.b. bei http://www.Tierforum.de)

  7. steven's Gravatar

    Autor: steven | Datum: 3. September 2008 um 21:09

    hallo maya.ja das mag schon sein aber eine praktische anleitung wäre bei meinem fall schon sehr angebracht.

  8. Nadine's Gravatar

    Autor: Nadine | Datum: 5. September 2008 um 14:33

    Hallo Zusammen, ich finde die Sendung super! Mache gerade bei einer Trainerin von ihm aus Köln mit meinem Hund Training und es macht einfach nur Spaß. Lohnt sich! Liebe Grüße Nadine

  9. Silke's Gravatar

    Autor: Silke | Datum: 6. September 2008 um 23:09

    Hallo!!!
    Habe heute abend die Folge mit Timo und Haferkamps gesehen. Und muß sagen bin ziemlich enttäuscht.
    Meines Erachtens hat er Ihnen überhaupt keine Verhaltenstips zu Ihrem Verhalten bezüglich des Hundes gegeben:
    Timo fühlt sich ja verantwortlich für seine Herrchen und verteidigt deswegen, er hat sie weder darauf hingewiesen, dass man bei Fehlverhalten nicht streicheln soll noch dass Sie dem Hund die Last der
    Veranwortung nehmen müssen, und ihm klarmachen müssen dass sie verantwortlich für ihn sind. Er hat sie ohne weitere Hilfestellung sitzen lassen und eine Besitzerwechsel vorgeschlagen. Warum sollte Timo seinen nächsten Besitzer nicht verteidigen, wenn dieser nicht anders mit ihm umgeht. Und warum sollten die Haferkamps den anderen Umgang mit ihrem Hund nicht ebenso lernen können.

    Hut ab vor den Haferkamps die in dieser scheinbar ausweglosen Situation und mit Druck des Fernsehens zu ihrem Hund standen. Sie sollten so schnell wie möglich eine anderen Hundetrainer aufsuchen.

  10. Tierbloggerin's Gravatar

    Autor: Tierbloggerin | Datum: 7. September 2008 um 00:26

    Hallo Silke,
    da kann ich dir nur zustimmen, genau das habe ich mich auch gefragt.

  11. kaninchen's Gravatar

    Autor: kaninchen | Datum: 7. September 2008 um 09:17

    Hallo, bin der gleichen Meinung. Es ist schade, dass ein Martin Rütter die Leute so abspeisst. Eigentlich wäre es ganz einfach gewesen, man müsste nur die Menschen zur Brust nehmen. Die Probleme entstehen nur am Ende der Leine. Bin enträuscht. Aber bei solchen Sendungen werden die Menschen und Hunde genau ausgesucht. Es ist ja ein richtiges Casting.

  12. Joe's Gravatar

    Autor: Joe | Datum: 7. September 2008 um 10:20

    Ansage an alle die den Rütter als Hundeprofi sehen:
    Last die Finger davon und sucht euch einen wirklichen Profi!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  13. Vertico's Gravatar

    Autor: Vertico | Datum: 7. September 2008 um 11:09

    Die Vorstellung gestern Abend “ Der Hundeprofi “ war einfach nur peinlich.
    Ein solcher Hund sollte doch genau eine Herrausforderung für einen Hundeprofi sein.
    Und dabei gibt es solch wirkungsvolle, gewaltfreie Methoden um dieses Problem innerhalb einer Woche in den Griff zu bekommen
    Ich würde gern mit den Haltern Kontakt aufnehmen und ihnen helfen

  14. Stefanie Weinrich's Gravatar

    Autor: Stefanie Weinrich | Datum: 7. September 2008 um 20:29

    Der dort gezeigte Hund Timo wurde nach den Dreharbeiten des Herrn Rütter von uns (Hundewelten.de) therapiert, die Halter haben mich angerufen weil sie den Hund nicht verlieren wollten. Der Hund lebt heute Aggressionsfrei ggü. Menschen und Artgenossen und die Bestätigung der Halter in schriftform ist über ist eine Woche alt. Im Mai habe ich dort therapiert und Herrn Rütter bescheid gesagt dass der Hund entgegen seiner Aussage wieder okay ist. Schwupps rief die Produktionsfirma Encanto bei mir an und war sehr aufgeregt, imerhin haben die Geld da reingesteckt. Nun ich werde mit der Familie eine Gegendarstellung drehen. Schwer zwar da die in Italien wohnen und nur wochenweise in Deutschland sind aber das lass ich mir nicht nehmen.

    Die Familie Hawerk….aus Dortmund fühlt sich sehr benutzt und hat dies ggü. der Produktionsfirma zum Ausdruck gebracht. Herr Rütter wollte sich bei Ihnen melden nach meinem Gespräch mit ihm, nichts ist passiert. Aber da man sein Filmmaterial nun zusammen hat…

    Stefanie Weinrich, Hundewelten

  15. anne's Gravatar

    Autor: anne | Datum: 8. September 2008 um 09:54

    Hallo,
    war früher begeisterter Rütter-Fan, seit dieser Sendung bin ich nur noch geschockt.Gerade wenn man bedenkt, dass er am Anfang sagt, dass er eher die Menschen als die Hunde therapiert… Welch Hohn! Egal bei welchem Fall (obwohl der Fall Timo am schlimmsten war) fielen mir spontan Dinge ein, die man machen könnte, dem Menschen und dem Hund zu helfen (obwohl ich keine Hundetrainerin bin, aber seit 14 Jahren Hunde habe und ganz ganz viel gelesen und viele Seminare besucht habe).
    Sein Tipp bei der Rhodesian Ridgeback Hündin, sie (zu bekannten) Leuten während des Urlaubs zu geben, war ebenso wie die Empfehlung, Timo abzugeben, einfach für mich ein Zeichen der Unfähigkeit. Auch bei dieser Hündin hätte man noch viel mehr machen können (im Auto füttern etc.)

    Toll, dass Du Timo und seinen Leuten helfen konntest und zieh es durch!
    Einem solchen „Hundetrainer“ wie R. sollte wirklich Paroli geboten werden.
    Das Schlimme ist nur, dass sehr viele Leute diese Sendung sehen und diese vielleicht nicht kritisch hinterfragen.

    Ich für meinen Teil hab von dieser Sendung die Nase gestrichen voll.
    Lieben Gruß
    Anne

  16. Katja's Gravatar

    Autor: Katja | Datum: 8. September 2008 um 10:26

    Hallo Stefanie,

    Dein Kommentar hat mich sehr erleichtert.
    Ich habe am Samstag die Sendung gesehen und war echt entsetzt über die Ratschläge von Herrn Rütter.
    Ich hab schon verzweifelt überlegt, wie man die Familie erreichen kann damit die auf keinen Fall Ihren Hund hergeben sondern sich an einen Trainer wenden der Ahnung hat!!!

    Ich spreche da aus Erfahrung da ich selbst 2 dt. Dogge Rüden habe ( beide aus zweiter Hand mit diversen Problemen) die inzw. wunderbar erzogen sind und jegliche Aggression abgelegt haben!!!

    Besonders schlimm finde ich, daß viele Leute sich die Sendung ansehen und dann auch alles glauben was der erzählt.

    Toll, daß Du Timo helfen konntest!! Ich freue mich auf die Gegendarstellung!! Kann es kaum erwarten.

    Katja Uhl

  17. Ulrike's Gravatar

    Autor: Ulrike | Datum: 8. September 2008 um 11:37

    Hallo,
    Ich kann nur zustimmen, war völlig entsetzt.Man kann nur hoffen, dass niemand mehr bei Martin Ruetter Hilfe sucht nach dieser katastrofalen Sendung. Die armen Hunde und Besitzer.
    Ich fand auch sehr merkwuerdig, warum Herr Ruetter so darauf bestand, die R.R.Huendin bei seinen Bekannten zu lassen. Also da steckt doch was dahinter, und sei es nur Geldmacherei. Hoffe nur, dass alles mit rechten Dingen zuging.Persönlich hätte ich lieber auf den Urlaub verzichtet als mich von meinem Hund zu trennen, Zumal ich denke, dass es ueberhaupt kein Problem gewesen wäre, der Huendin Freude am Autofahren zu vermitteln.
    Viele Gruesse Ulrike

  18. Sylvia's Gravatar

    Autor: Sylvia | Datum: 8. September 2008 um 14:01

    Hallo!
    Auch ich hatte eigentlich immer eine gute Meinung von Herrn Rütter was sich nach der Sendung am Samstag aber grundlegend geändert hat!
    Inkompetenz und Desinteresse an Mensch und Tier wurde hier von Herrn Rütter in einer unglaublichen Arroganz demonstriert!
    Es ist im Fall Timo nicht zu einem hilfreichen Therapieansatz gekommen im Gegenteil,die Besitzer wurden vorgeführt! Das Verhalten des Rüden ist sicherlich problematisch aber ein völlig natürliches Verhalten für einen gesunden und wesenstarken Rüden der fälschlicherweise glaubt Rudelführer zu sein und Verantwortung übernehmen zu müssen. Den Besitzern den Weg zu zeigen die Rangordnung zu ändern -das wäre,die lösbare, Aufgabe eines guten Hundetrainers gewesen!
    Hut ab vor den Besitzern von Timo die sich von Herrn Rütter nicht blenden ließen!
    Im Fall der RR-Hündin wußte man nicht ob man lachen oder weinen sollte, die Ratschläge von Herrn Rütter wären wohl in der versteckten Kamera ein großer Lacherfolg! Aber die eigentliche Ursache des Problems der Hündin hat Herr Rütter nicht erkannt nein im Gegenteil er hat sofort ein Pflegestelle parat nun so wird mehrmals verdient, tut mir leid es so sagen zu müssen!
    Nach über 35 Jahren Zucht und Ausbildung von Gebrauchshunden bin ich entsetzt über die Einstellung eines Herrn Rütter – Mensch und Tier – gegenüber !
    Es gibt millionen von Tätigkeiten auf dieser Welt die Herr Rütter machen kann aber bitte keine Hunde und Menschen therapieren !
    Es ist nur schade, daß VOX sich dazu hergibt die Herrn Rütter die Plattform hierfür zu bieten!

    tut mir leid aber das mußte heraus
    Sylvia

  19. Silke's Gravatar

    Autor: Silke | Datum: 8. September 2008 um 21:28

    Hallo Ihr alle!!

    Das sind ja gute Nachrichten über Timo.
    Sehr schön, dass sich die Hawerkamps an jemand anders gewendet haben.
    Bin wirklich erleichtert, auch darüber wie Ihr Euch alle geäußert habt.
    Sehr beruhigend.

    Gehe jetzt mal auf die Hundewelten Seite!

  20. Gaby  Zimmer's Gravatar

    Autor: Gaby Zimmer | Datum: 9. September 2008 um 09:46

    Mit sehr großem Interesse habe ich die Sendung vom 06.09. gesehen. Ich war entsetzt. Hut ab vor der Familie , die Timo nicht abgegeben haben. Ich arbeite seit 10 Jahren beruflich mit Hunden und habe sehr viel mit solchen Hunden zu tun. Herr Rütter verkauft sich gut. Kompetent ist er nicht.

    Durch solche Arbeitsweisen bekommen Hundeschulen einen schlechten Ruf.
    Mit freundl. Grüßen
    G.Zimmer

  21. Lilli's Gravatar

    Autor: Lilli | Datum: 9. September 2008 um 11:12

    Hallo liebe Hundefreunde,
    als ich in der letzten Woche diese Sendung sah, habe ich auf meinem Sofa getobt! Was bitte ist das für ein „Tiertrainer“ der ohne eine Therapie und ohne auch nur einen Versuch dem Hund zu helfen, sagen kann, dass Timo ein hoffnungsloser Fall sei???
    Er hat einige Tests gemacht und damit ist die Diagnose des bösen, nicht zu rettenden Hundes klar? Das kann es doch nicht sein!
    Wie man sieht, wurde Timo ja doch erfolgreich therapiert. Hätten die Besitzer auf den „Trainer“ gehört und sie ihn abgegeben hätten, wäre genau dieser Mann schuld an einem weiteren verstörten Tierheimhund! Und den hätte man dann auch gleich einschläfern lassen können.
    Auch bei dem Ridgeback, ich habe den Namen vergesse, habe ich mich sehr aufgeregt. Der Hund hat keinen Bock in das Auto zu steigen, also ist es unmöglich ihm das beizubringen!? Es wurde ja rein gar nichts getan. Der Hund kann kein Auto fahren, also weg damit , Punkt. Das kann es doch auch nicht sein. Er hat nicht einen Handschlag getan um etwas zu unternehmen.. Ich bin absolut schockiert über diese Sendung!
    Es gibt viele sehr gute Hundetrainer und -therapeuten, die diese Sendung wirklich bereichern würden und dann so etwas..

    Liebe Grüße,
    Lilli

  22. Eva's Gravatar

    Autor: Eva | Datum: 9. September 2008 um 13:28

    Hallo bin ich froh das viele meinen Meinung zu diesen Psychologischen Hundeprofi teilen, ich hoffe das diese Sendung abgeschafft wird !
    der richtet nur schaden an!
    dachte ich springe in denn Fernseher über soviel Blödsinn was der Typ von sich gegeben hat!

  23. Barbara's Gravatar

    Autor: Barbara | Datum: 10. September 2008 um 09:05

    Rütter hat doch mit keinem Wort erwähnt, dass man dem Hund nicht helfen kann.

    Nur, DIESE Halter waren definitiv nicht geeignet, den Hund aus seinem Schlamassel zu holen. Im Gegenteil, einen Großteil seines Fehlverhaltens haben sie ihm antrainiert. Und wenn ihr richtig zugesehen/-gehört hättet, hättet ihr vielleicht noch den Schlusssatz mitbekommen, dass der Hund nach dem Urlaub auf jeden Fall weg kommt in eine andere Familie. Und das ist aus verhaltenstherapeutischer Sicht der einzige Weg, langfristig einen üblen Beißvorfall zu vermeiden (und somit das Leben des Hundes zu erhalten). Bei diesem Ehepaar ist er eine unkontrollierte Waffe, weil die nix geregelt bekommen … und auch nicht werden, weil die ECHTE Einsicht nach wie vor nicht vorhanden war. Alles nur Blabla.

    Therapiert werden muss in solchen Fällen der Halter, und die waren nicht wirklich therapierbar!

  24. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 11. September 2008 um 23:27

    M. Rütter hätte ich beim Hund TIMO empfohlen … wenn er gefragt hätte ..
    ——————————————————————————

    …. hat er nicht, und deshalb ist es vielleicht interessant wie es konkret funktionieren würde wenn man einen anderen Weg dabei geht.

    Ich möchte mich an den überflüssigen kritischen

    „Eimer-über-Martin Rütter-ausschütten“

    nicht beteiligen, weil ich denke das ER auch das Wohl der Hunde – wie sehr viele hier- verfolgt und zum Ziele hat.
    Das er Geld dafür nimmt ist doch normal, oder geht hier jemand umsonst Arbeiten?
    Kritisieren kann man durchaus, aber das WIE ist dabei zu beachten.
    Ich möchte mich nicht auf Kritik beschränken und schreibe deshalb eine mögliche (meine)Alternative.

    Und nun MEINE ERFAHRUNG-EMPFEHLUNG :

    Nach meiner Erfahrung kommt es doch nicht darauf an wie schnell das Verhalten des Hundes TIMO umgelenkt werden konnte, sondern DAS es einen Weg gibt eine rasche Wendung herbei zu führen, und den Problem-Stress effektiv vom Halse haben.

    Das Halter-Paar wird sich bestimmt sehr freuen, das Ihr TIMO nun doch nicht die Bestie von Hund ist, wie er Millionen Zuschauern vorgeführt wurde.

    Nach meiner Erfahrung im Umgang mit Hundehaltern, die solche Probleme im Umgang mit Ihrem Hund haben, würde ich zuerst F+H an die Hand nehmen und Sie ganz praktisch Anleiten.
    Aus lauter Liebe zum Hund wird vergessen dem Hund aufzuzeigen wie wir Halter uns den Spaziergang vorstellen.
    Man läuft buchstäblich in die Richtung in die der Hund gerade möchte/hinzieht.
    Das bedeutet der Hund entscheidet und bestimmt die Aktivitäten, und wenn man dieses falsche Grundverhalten des Halters verändert, muss der Hund sich am Leinen-Halter orientieren weil der die Aktivitäten nun selber aktiv entscheidet, und sofort muss der Hund sich an F+H orientieren was gerade statt findet und weiter in der Folge stattfinden wird!
    Nach dem gleichen Prinzip wird so einem Hund aktiv gezeigt wie er sich in allen täglich vorkommenden Lebens-Situationen nach unserem Wunsch zu verhalten hat.
    Für den Hund bedeutet es das sein bisheriges nicht gewünschte Eigenleben nicht mehr stattfindet, und gewünschtes Eigenleben weiter stattfindet, weil F+H gleich bleibend aktiv nun die Geschehnisse bestimmt!!!
    HUND und HALTER haben die ROLLEN GETAUSCHT !!!
    War vorher der Hund der aktive in der Team-Beziehung, ist es nun F+H, aber nicht nur für 1 Tag.

    Der Hund braucht nicht mehr „die Entscheidungen treffen“ weil F+H dies nun aktiv tun, und nicht mehr hinter dem Hund hertrotten, wie bisher!!!

    Nicht gewünschtes Verhalten einschränken/nicht zulassen/stark abblocken, und gewünschtes Verhalten fördern und fordern, und positiv und aktiv belohnen!

    Die gezeigten Aggressionen ausleben ist somit nicht mehr nötig, weil diese in gewünschtes Verhalten umgelenkt werden. An der Stelle nimmt sich der Hund sofort zurück weil wir Ihm das Alternativ-Verhalten im Augenblick aktiv zeigen/vorgeben werden!

    Die Therapie (zeigen WIE, WANN, WO ) erfolgte ohne jegliche Gewalt (Schmerz, Zwang, oder Hilfsmittel wie Stachelhalsband, Elektro-Sprühbänder, usw. .)
    Wichtige Ressourcen wie Sozialkontakte, Fressen, Freilauf, Spielzeug, Spaziergang-Aktivitäten werden sehr aktiv vom F+H verwaltet und individuell zugeteilt.
    Individuelle Wünsche des Hundes werden stets mit berücksichtigt, wenn diese nicht gerade dem Augenblick-Wunsch des F+H entgegen stehen.

    Es findet somit eine ganz individuelle Verhaltenslenkung bei F+H statt und gleichzeitig beim Hund.
    Dies ohne Stress und Druck, und schnell entsteht eine entspannte Gesamt-Lebenssituation, die der Grund dafür ist, dass die Verhaltens-Erfolge am Hund so rasch eintreten.

    Es lohnt sich sein Eigenverhalten zu Überdenken und statt mühevolles Üben, Üben, Üben, endlich einfach mal UMDENKEN sich ……….. auf einen erfolgreichen Weg machen.
    Das schöne ist, weil das Verhältnis zwischen Hund + Halter so entspannter sich nun darstellt, kann der Hund auch eine Seite/Dinge zeigen die er bisher nicht darstellen konnte.

    Das Hundehalter-Verständnis muss geschult werden, und der Hund bringt fasst ALLES schon mit, darf unser Herz im Sturm erobern, und wir dürfen dabei knuddeln/streicheln/schmusen ohne unsere Position aufgeben zu müssen!!!

    Es lohnt sich !

    WUFF

    MASSA und sein SAMMY

  25. Gabi Schäfer's Gravatar

    Autor: Gabi Schäfer | Datum: 13. September 2008 um 16:25

    Ihr habt vollkommen recht.Ein Hundetrainer ist eigentlich da um Mensch und Tier bei problemen zu helfen.Die Hawerkamps sind so tierlieb und retteten diesen Hund erst.Sie haben Timo zum Glück nicht abgegeben!So was von einen Martin Rütter zu hören ist schlimm.Der Timo hätte sein da sein im Tierheim gefristet.Da sitzen schon genug schwierige Fälle!Ein Glück haben die hawerkamps nicht aufgegeben und hilfe gefunden.

  26. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 25. September 2008 um 21:22

    Hallo, Barbara,
    wie willst du eigentlich aufgrund einiger Szenen in einer TV-Sendung die Qualifikation eines Hundehalters beurteilen. Sicherlich haben diese Halter Fehler gemacht, was ihnen auch klar war, sonst hätten sie sich keine Hilfe geholt. Wenn du den Beitrag von Frau Weinrich richtig gelesen hättest, dann könntest du wissen, dass dieser Hund Timo genau bei DIESEN Haltern heute ohne Maulkorb gefahrlos geführt wird. Es hat eine Therapie stattgefunden, in denen Hund und Haltern geholfen wurde, indem bei den Haltern ein Umdenken im Umgang stattgefunden hat, somit das Verhalten dem Hund gegenüber verändert wurde und dieser aus einer Verantwortung entlassen wurde, der er nicht gewachsen war. Dazu bedurfte es einer Therapie, die an der Ursache ansetzt, anstatt Symptome zu behandeln (wie es in der selben Folge bei dem RR stattgefunden ohne Erfolg stattgefunden hat), und die die direkt an Hund und Halter arbeitet und nicht aus 15m Entfernung. Wenn man sich als jemand, der mit Problemhunden arbeitet, nicht herantraut, sollte man über einen Berufswechsel nachdenken, nicht aber den Hunderhaltern sagen, dass sie nichts taugen, ohne ihnen eine Chance zu geben. Das geht am Problem vorbei.
    Liebe Grüße,
    Baccie

  27. Nachbar's Gravatar

    Autor: Nachbar | Datum: 7. Oktober 2008 um 17:54

    Gegendarstellung zum Thema „TIMO“

    Leider kenne ich das Video vom 06.09.08 nicht – nur vom Erzählen und den Reaktionen im Internet.

    Aber ich kenne den Hund und dessen Halter vom Gardasee persönlich!

    Scheinbar hat VOX hier etwas zusammengeschnitten und anders dargestellt als es der Realität entspricht. Die fehlenden Hintergrundinformationen, die auch scheinbar im Film nicht gegeben waren, verfälschen die Darstellung dieses Hundes total.
    Denn sonst würde im Internet nicht ständig eine „Bemitleidung der Halter“ und „wüste Anschuldigungen gegen Herrn Rütter“ in den Hundeforen beschrieben werden.

    Das Tier ist eine tickende Zeitbombe und deswegen möchte ich eine Gegendarstellung hinterlegen, denn eine „erfolgreiche Therapie“ nach 4 Tagen – wie es in vielen Foren behauptet wird – hat hier bestimmt nicht stattgefunden. Der Hund ist nach wie vor genauso aggressiv.

    Hat man erwähnt, dass der Hund mittlweile schon 6mal, mich eingeschlossen, gebissen hat? Und das ist nur die Anzahl der Beißunfälle, die mir vom Gardasee bekannt sind. Was evtl. in Deutschland vorgefallen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Wir haben aber alle den gleichen Fehler gemacht und die Vorfälle verschwiegen, ja sogar auf Bitten der Halterin, im Krankenhaus gelogen und die Bisswunden auf einen unbekannten Hund geschoben.

    Deshalb finde ich das „gespielte Entsetzen“ der Halterin im Video (hat man mir erzählt) mehr als verlogen, denn der Hund fällt alles an, was sich um ihn herum bewegt.

    Von einer artgerechten Haltung kann hier auch nicht die Rede sein. Die Familie wohnt in einem kleinen, ca. 25-30 qm, Appartement in einem Mehrfamilienhaus am Gardasee. Dort ist der Hund ständig angeleint. Der dazugehörige Gemeinschaftsgarten kann auch nicht genutzt werden, da sich dort andere Menschen, vor allem Kinder und andere Hunde befinden. Das Tier hat keinerlei Auslauf, beim Gassigehen wird er ständig in Körpernähe (maximal 1 m Abstand) gehalten. Schon aus Kraftgründen ist die Halterin nicht zu mehr fähig. Sie kann den Hund nur mit Leckerlis besänftigen, um vorausahnende kritische Situationen zu vermeiden oder zumindest zu dämpfen.

    Eine Sozialisierung hat hier niemals stattgefunden – eine Gemeinschaft mit anderen Hunden ist nicht möglich – auch hier wird gebissen.

    Sämtliche Nachbarn und Freunde haben sich zurückgezogen, da alle nur Angst vor dem Hund haben. Das spricht doch schon für sich?

    Die Aussage des Herrn Rütter, dass der Hund neue Besitzer braucht, ist vollkommen richtig.
    Da die jetzigen Halter mit dem Tier überhaupt nicht umgehen können und vor allem, ihm nicht das bieten, was er unbedingt braucht:
    • eine deutliche und klare Führung
    • eine Therapie und Training mit fachkundigen Trainern, die Ihre Ausbildung nicht in nur 3 Tagen abgeschlossen haben
    • genügend Auslauf
    • Sozialkontakte mit anderen Gefährten
    • geistige Forderung

    kurz gesagt, einfach ein schönes Hundeleben sollte er haben!!!

    Mit freundlichem Gruß
    ein nicht genannt wollender (was man evtl. verstehen kann) Nachbar

  28. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 7. Oktober 2008 um 19:30

    Mit freundlichem Gruß
    ein nicht genannt wollender (was man evtl. verstehen kann) Nachbar

    ID 268

    Hallo Du anonymer Nachbar.

    Finde ich nicht in Ordnung wenn man solches schreibt und damit in die Welt hinaus posaunt und dann nicht den überprüfbaren Namen nennt.

    Ich halte deshalb diese Schilderung als getürkt und eher nicht der Wahrheit entsprechend.

    WUFF

    MASSA und sein SAMMY

  29. Nachbar's Gravatar

    Autor: Nachbar | Datum: 8. Oktober 2008 um 05:33

    Hallo Massa,
    ich habe für diese Reaktion Verständnis. Aber hier gilt der Spruch „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,
    wenn es dem Nachbarn nicht gefällt!“
    Ich wäre glücklich, wenn das alles nur „getürkt“ wäre, denn dann bräuchten wir keine Angst vor Timo haben – im Gegensatz zur virtuellen Welt im Internet, sind wir in der Realität mit dem Tier tatsächlich konfrontiert. Und wenn man dann die „heile Welt Sprüche“ liest, kann es einem schon mal vergehen.

    Gruß – Nachbar

    PS: ist der Name „Massa“ überprüfbarer als „Nachbar“, hätte es etwas gebracht, wenn ich „Emil“ oder „Emilie“ geschrieben hätte? Da ich nicht lügen wollte und irgend ein Pseudonym verwendet habe, zeigt doch, dass ich mir Gedanken dazu gemacht habe.

  30. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 8. Oktober 2008 um 23:34

    Wenn man etwas daran ändern will, und wenn ich einen Nachbarn hätte dessen Hund umsich beisst, dann ändert man das und steht als „Handelnder“ dahinter.
    Ein Nachbar der seine Nachbarn in solcher Weise belästigt muss zuerst helfend und dann erst mit nötigem Zwang/Nachdruck dazu gebracht werden, WENN die von Dir geschilderten Angaben stimmen……. .
    Für mich immer noch ganz großes ? .

    Gibt es da kein AMT das solche Dinge richtig händeln kann, wenn die zuerst vorgetragene Bitte den Hund zu sichern/und auch artgerecht Halten nicht gehört wird?

    Sicherlich soll man mit seinen Nachbarn in Frieden zusammen leben, und das gilt für jeden Bewohner. Könnte ja auch sein das Du handels wie Du handelst weil Du den öffentlichen Hund nicht in Deiner Nähe haben willst.

    Was mich stört ist „Deine Sensation-Darstellung“ der Geschichte…..

    Sollte der Hund vom „Ordnungsamt“ sichergestellt werden, würde ich Dir Deine Darstellung glauben wollen.

    Hätte gute Lust die Angelegenheit selber zu überprüfen, aber dafür ist mir der Weg einfach zu weit.

    Therapiere selbst Problem-Hundehalter, und wenn mich meine Erfahrung nicht täuscht könnte man………. (siehe meine Beschreibung hier einige Beiträge weiter oben!).

    LG, und wenn es wirlich nötig ist dann handle, ohne herum zu meckern.

    ERFOLG kommt von TUN !!!

    WUFF

    MASSA und sein SAMMY

  31. Babsi's Gravatar

    Autor: Babsi | Datum: 9. Oktober 2008 um 09:27

    Hallo allerseits.
    Was geht denn hier ab? Timo hatte wenns hoch kommt 20 Minuten Sendezeit! Glauben die Rütter-Lästermäuler tatsächlich, dass Herr Rütter in dieser Zeit Hund u. Halter eingeschätzt hat? Es scheint ja so. Kein Wunder, dass auch der Aussage einer Frau sie habe Timo in 3 Tagen (in Worten: DREI TAGEN) therapiert geglaubt wird. Bildet doch Eure Meinung mal selbst.
    Dazu könnte auch gehören, sich mal zu informieren, wieviele Tage/Stunden Herr Rütter tatsächlich mit der Timo-Familie verbracht hat. Gesunde Skepsis ist absolut angebracht, natürlich! Man sollte aber auch wissen, dass hinter den Dingen meist mehr steckt. Ich habe nachgefragt u. weiß nun, dass Familie u. Hund über mehrere Tage/Wochen, über mehrere Stunden getestet u. trainiert wurden.
    Wer mal einen Vortrag von Martin Rütter besucht hat, der weiß: was der Mann erzählt hat Hand u. Fuß – es wird alles erklärt u. nachvollziehbar für jeden gemacht – Fragen sind jederzeit erlaubt u. erwünscht. Aus diesem Grund traue ich ihm durchaus zu, diesen Hund mit diesen Menschen innerhalb weniger Wochen einschätzen zu können.
    Ich habe eher Probleme mit Hunde/Menschen?-Trainern, die sich ihr Wissen in 3 – 4 Tagesseminaren angeeignet haben u. dann tatsächlich glauben, sie könnten andere therapieren.
    Ich möchte auch mal darauf hinweisen, dass eine Therapie NIEMALS in 3 – 4 Tagen erfolgreich sein kann. Vergleicht das doch mal mit Menschen die einen Therapeuten aufsuchen. Keiner kommt nach 3 Tagen raus u. sagt: Ich bin geheilt. Son Quatsch u. wer das glaubt: Sorry du armer Mensch, du hast noch viel zu lernen.
    Viel Spaß beim Weiterlästern:
    Weder Freund noch Feind von Herrn Rütter!

  32. Heike's Gravatar

    Autor: Heike | Datum: 10. Oktober 2008 um 20:33

    Hallo alle Miteinander,

    vielleicht sollte man in der Tat darüber nachdenken in den eigenen Reihen nach Defiziten zu suchen anstelle Mitbewerber schlecht zu machen.

    Jeder tut und setzt um was er gelernt hat. Es gibt keinen „Hundegott“ und es sollte auch kein Besser oder Schlechter im Raum stehen.

    Letztenendes sind die meisten um das Wohlergehen unserer Hunde in unserer Gesellschaftsform besorgt und arbeiten an einer Verbesserung für alle Beteiligten.

    Wer es nötig hat seine Mitbewerber dermaßen zu denunzieren, sollte sich erst einmal Gedanken machen wie aus 200 Ausgebildeten Therapeuten lediglich 7 (in Worten SIEBEN)sich der eigenen „Gemeinschaft?“ anschliessen und man möge sich auch die Frage über die ersichtliche Fluktuation stellen…..

    Bitte: Man kehre erst einmal vor der eigenen Haustüre bevor man bei Anderen nach Defiziten sucht. Und nur gut, dass hier nicht die Admingewalt der Löschung und Sperrung zum Tragen kommen kann.

    Mit hundefreundlichen Grüßen
    Heike Beuse

  33. Nanna's Gravatar

    Autor: Nanna | Datum: 10. Oktober 2008 um 22:37

    Hallo,

    ich habe den Hund Timo nie persönlich kennengelernt und
    ich denke der Großteil von euch hier auch nicht.
    Ausschnitte in einer Fernsehsendung und Worte von einer Person die ich nicht kenne, das Timo in 4 Tagen geheilt wurde ! Das reicht nicht aus um ein Urteil abzugeben.

    Es ist schon erstaunlich, wie schnell Menschen zu beeinflussen sind ! Und wie schnell das Beil geschwungen wird, wo wir doch alle nicht unfehlbar sind !?

    Über ein miteinander und Verständnis würden sich sicher auch eure Tiere freuen.

    Ich wünsch Euch allen alles Gute !
    Lieben Gruß
    Nanna

  34. Lulu's Gravatar

    Autor: Lulu | Datum: 18. Oktober 2008 um 17:01

    Hallo zusammen,

    auch mir erscheint die Aussage, dass Timo bereits „nach 4 Tagen…“ mehr als unglaubwürdig.
    Die Schilderung von „Nachbar“ finde ich dagegen so interessant wie erschreckend und beängstigend. Lieber Nachbar, falls Du kein Fake sein solltest, möchte ich Dir und den anderen Nachbarn dringend raten, Euch – besonders im Sinne Eurer Kinder und nicht zuletzt des Hundes – amtliche Hilfe zu holen. Einerseits kann ich nachvollziehen, dass Ihr geschwiegen, ja sogar gelogen habt. Andererseits finde ich es doch unverantwortlich der Gesellschaft gegenüber.
    Ich bin selbst Hundehalter und habe wie viele andere auch oftmals mit entsprechenden Anfeindungen seitens der Bevölkerung zu leben. (Anm.: Meine Hunde sind weder aggressiv noch sonst verhaltensauffällig.) Wenn ich nun aber lesen muss, dass Betroffene solche Beißattacken unter den Teppich kehren, kann ich so manchen Unmut in der Gesellschaft dann doch sehr gut verstehen. Also bitte, handelt einfach, statt zu warten, bis vielleicht das Schlimmste passiert ist. Dann hilft alles nix mehr.

    Wie über Herrn Rütter hier und anderswo teilweise geurteilt und der Stab gebrochen wird, ist schon befremdlich. Ich kann mir nur eine wirkliche Meinung bilden, wenn ich etwas selbst und hautnah erlebt habe. Anscheinend haben viele Internetuser das alles direkt erlebt. Anders kann ich mir die wüsten Beschimpfungen, die teilweise schon in Rufmord ausarten, nicht erklären.

    Gruß
    Lulu

  35. susisorglos's Gravatar

    Autor: susisorglos | Datum: 21. Oktober 2008 um 05:24

    Hallo,
    als einfacher Hundebesitzer kommt mir die Sendung eigentlich so vor, als sollte einmal klargemacht werden, dass ein Hund kein Spielzeug oder Kinderersatz ist. Mir erscheint es so, als suchen sich die Menschen ihre Hunde aus mit merkwürdigen Vorstellungen. Auch wenn mir ein Hund wie Timo noch so leid tut, ich muss doch wissen, ob ich mit einem grossen dominanten Hund klarkomme. Wenn ich einen Hund zum schmusen möchte, ist ein Jackrussel auch nicht passend. Ich habe einen Schäferhund(8J.),einen Rauhaarteckel(9J) und einen Scotchterrier (2,5j). Ich habe sie alle nach ihrem Charakter ausgesucht und nicht weil sie in Mode oder so hübsch sind. Wenn diese Sendung es schafft den Zuschauern klarzumachen, was ein Hund im Haus bedeutet, gibt es vielleicht weniger Problemhunde und das wäre doch gut.

  36. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 21. Oktober 2008 um 11:48

    Ich war, ehrlich gesagt, als ich die Sendung gesehen hatte, auch sehr schockiert über das Handeln von Martin Rütter. Aber nach und nach und mit weiteren Hintergrundinformationen, kann ich es voll und ganz nachvollziehen. Dummerweiße wurde die Sendung so zusammengeschnitten, dass sie zum Nachteil von Herrn Rütter ausfiel. Nachdem ich auch die weiteren Sendungen gesehen und weitere Infos erhalten habe, kann ich sagen, dass ich zu 100% glaube, dass er richtig gehandelt hat.
    Ehrlich gesagt musste ich schon schmunzeln, als ich von S. Weinrich hier las, dass sie den Hund innerhalb weniger Tage therapiert haben will musste ich schon sehr schmunzeln. 😀 Wer weiß, was ein Problemhund ist, der weiß auch, dass ein Problemhund niemals innerhalb weniger Tage therapiert werden kann. Das ist schlicht und ergreifend nicht möglich!
    Wieso Herr Rütter sich daraufhin nicht gemeldet hat kann ich gut verstehen: auch er wird gewusst haben, was er von der Aussage zu halten hat. *gg*
    Sorry für meinen Sarkasmus, aber den konnte ich mir bei einer solchen Selbstdarstellung wirklich nicht verkneifen.
    Aber wenn jemand behauptet, er könne innerhalb 3 Tagen einen Menschen zum Problemhundberater ausbilden, dann schafft der auch sicher innerhalb 3 Tagen aus einem Problemhund einen ganz normalen Familienhund zu machen. *lach*
    Weiterhin viel Spaß beim Lästern und Verdummen lassen!

    LG

  37. Esther Wagler's Gravatar

    Autor: Esther Wagler | Datum: 21. Oktober 2008 um 12:53

    Hallo zusammen,

    auch ich habe die Sendung mit großem Interesse gesehen und werde nicht über Herrn Rütter herfallen… Meiner Meinung nach hat er genau das Richtige getan, Timo ist, wenn er bei seinen jetzigen Besitzern bleibt eine tickende Zeitbombe, auf jeden Fall. Herr Rütter hat das einzig richtige getan und empfohlen einen anderen Besitzer zu suchen. Er ist durchaus in der Lage mit seiner Erfahrung die Situation richtig einzuschätzen und er hat genügend Menschenkenntniss, sonst hätte er auch nicht erkannt, dass die Halter von Timo sehr absolut ungeeignet sind, einen solchen Hund zu halten. Wo war die Arroganz von Seiten des Herrn Rütter? Ich konnte keine feststellen. Man sollte Arroganz nicht mit Stabilität und Konsequenz verwechseln, das passiert sehr oft…

    Vielleicht hätte man eine Lösung finden können, aber ich weiß selbst, aus eigener Erfahrung wie schwierig es ist, ein solches Verhalten der Besitzer umzupolen, aber niemals in einem Zeitraum von wenigen Tagen oder 2-3 Monaten. Wenn ein Verhalten in dieser Art und Weise wie Timo es an den Tag legt, gefestigt ist, spielt es eine ganz entscheidende Rolle, ob die Besitzer wirklich dazu bereit sind, sich 100% umzustellen. Zudem, wenn bekannt ist, dass er schon gebissen hat, ist die Zeitbombe ja wohl schon explodiert. Muss es, damit die Besitzer wach werden erst solche Verletzungen geben, dass ein Mensch danach entstellt ist??? Niemand denkt in erster Linie an eine gewalttätige Lösung, aber ich kenne selbst genügend Hundehalter, die super Klasse sind und einen perfekten Umgang mit den Tieren pflegen, aber bei Extremfällen greifen sie auch zu einer anderen Methode, die nicht immer gewaltfrei ist. Komischerweise klappt dadurch die Umerziehung perfekt und Hund und Besitzer müssen sich nicht trennen.

    Das soll nicht heißen, dass nur Gewalt eine Lösung ist, aber manche heikle Situationen bei aggressiven Hunden erfordern blitzschnell eine Reaktion, die einem so ranghohen Hund (wohlgemerkt über Menschen)die nicht immer ganz gewaltfrei sein kann. Aus einem Schnappen wird schnell auch mal ein Biss, vielleicht muss dieser bei einem erwachsenen Menschen nicht immer genäht werden, wie sieht es aber bei Kindern aus???

    Durch seine vielen „Kunden“ die er hat, stößt er immer wieder auf Menschen, die völlig uneinsichtig sind und die vor allem keine Ahnung haben, dass ein Hund in einer Familie ein Freund ist, was aber noch lange nichts damit zu tun hat, dass er dann behandlet wird, als wäre er ein Blümchen rühr mich nicht an… Dabei entwickeln sich Hunde, die so werden wie Timo… Ich kenne viele solcher Hunde und auch Pferde, die einfach zugetextet werden und wo jegliche Konsequenz in der Erziehung gefehlt hat. „Ach, das sehen wir nicht so eng, das darf er“, und dann, wenn der Hund zugeschnappt hat, dreht sich der Besitzer auch noch weg und geht eine andere Richtung, weil er völlig überfordert ist mit der Reaktion. Pfui, wer hier sagt, aber die armen Besitzer. Sie machen ein Tier zu dem was es ist.

    Tiere sind weder ein Kinderersatz, wie man das auch sehr häufig bei Pferdefrauen sehen kann, noch sind sie ein Spielzeug, da gebe ich susisorglos absolut recht. Denn in den falschen Händen, auch ohne Prügel und ständigen Stress entstehen solche Hunde wie Timo, die nie gelernt haben sich unterzuordnen… und auch bei der Auswahl des Hundes sollte wirklich Wert darauf gelegt werden, dass die Besitzer mit einem Hund nicht überfordert werden, und ob sie bei einem Hund, der viel Action, Bewegung und viele Aufgaben braucht, auch wirklich dazu bereit sind diese Zeit und Geduld zu investieren. Dazu gab es auch ein schönes Beispiel mit Herr Rütter, bei der die Hundebesitzerin keine Lust hatte ihren jagenden Hund durch Spiele und als Jagdpartner davon abzubringen. Hier ist doch bei der Vermittlung des Hundes schon ein extremer Fehler passiert. Wie kann man einen solchen Hund an eine so unerfahrene Frau vermitteln, die nur einen Hund gesucht hat, der sie anständig auf Spaziergängen begleitet… Da kann man nur mit dem Kopf schütteln…

    Also würde ich es schön finden, wenn einige von hier sich darüber mal Gedanken machen würden.

    Gruß

    Esther

  38. Bully's Gravatar

    Autor: Bully | Datum: 22. Oktober 2008 um 18:41

    Hallo Leute,
    bin heute das erste mal auf diese Seite gestossen weil ich einfach mal Martin Rütter gegooglet habe.
    Über die Sache mit Timo war ich auch irritiert, denn grundsätzlich denke ich das so ein „Profi“ dieses Problem, ob nun beim Hund oder Mensch liegend, lösen können sollte.
    Entsetzt bin ich aber auch über die Tatsache das M.Rütter ein Franchaiseunternehmen aus der Hundeerziehung gemacht hat.
    Sicher wir alle wollen mit unserer Arbeit Geld verdienen, aber muß man in diesem Bereich auf reinen Kommerz setzen.
    Es gibt Berufe die eine gewisse „Berufung“ als Grundlage haben sollten.
    Ich war von verschiedenen Erziehungsansätzen ganz angetan, wenn auch nicht mit allem einverstanden. Habe selber schon mein Lebenlang mit Hunden zu tun und auch etliche erzogen, aber für mich stand immer das Tier an erster Stelle und nicht die Kohle.
    Sonst wär ich heute Reicher und nicht nur an Erfahrung 😉

    Gruß

  39. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 23. Oktober 2008 um 11:07

    @Bully: Da muss ich dir aber sagen, dass es heutzutage Gang und Gebe ist sein Konzept als Franchis anzubieten! Das machen sehr viele Hundeschulen, aber auch Unternehmen wie z.B. Fressnapf und Co. Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, was daran verwerflich sein soll. Man bietet einem „Anfänger“ ein erfolgreiches Konzept an, sodass dieser sich sein Unternehmen nicht von Grund auf erbauen muss – was ist daran schlimm? *grübel*
    Gerade, wenn es um ein erfolgreiches und aktuelles Konzept zur Hundeerziehung geht, dann finde ich das nur lobenswert, dass in ganz Deutschland zu verbreiten, denn leider gibts ja noch viel zu viele Hundeplätze und -Schulen mit Uralt-Ansichten und Kasernentrill. Von daher verstehe ich dein Entsetzen nicht wirklich.

    LG

  40. Lulu's Gravatar

    Autor: Lulu | Datum: 23. Oktober 2008 um 12:10

    @Bully
    Ach, und die zahlreichen Buchautoren, Hundeschulen /-trainer (mit teilweise mehr oder weniger fragwürdigen Methoden), Hundehotelbetreiber etc. etc… setzen nicht auf Kommerz?

    Gruß
    Lulu

  41. yokoto's Gravatar

    Autor: yokoto | Datum: 27. Oktober 2008 um 15:22

    Tja, der bissige Hund. Ich muss leider sagen, dass ich auf meinen Spaziergängen mit meinem „Problem-Tierheimhund“ mittlerweile so vielen selbsternannten Hundeflüsterern/Therapeuten/Gutmenschen/Esoterikern begegnet bin, dass mir ihre Kommentare zum Halse heraushängen. Und nach sechs Monaten konsequenter Erziehung, Beibehaltung eines gewissen ruhigen aber konsequenten Stils dürfen Sie dreimal raten, wessen Hund jetzt auf den ersten Pfiff oder den ersten Ruf folgt. Ja, es ist mein kleiner „Problemhund“, den ich von der Leine lassen sollte (am 1. Tag???), dem ich mehr vertrauen sollte (warum?); dem ich eine reinhauen sollte (wohin genau, damit es wirkt?); dem ich das andere Auge auch noch ausstechen sollte (ja, auch das gab es zu hören); dem ich dies/das/jenes/ antun oder nicht antun sollte… u.v.a.m. von Leuten vorgetragen, die vor allem drei Sätze können: 1. meiner macht nix; 2. das hat er ja noch nie gemacht; 3. meiner muss im Park nicht an die Leine und wenn Ihrer auch nicht an der Leine wäre, dann wäre der nicht aggressiv an der Leine. Chapeau! Freunde der kultivierten Vierbeiner!
    Ach ja, und hier mein Lieblingssatz: Ihr Scheißköter kläfft doch, warum sollte ich dann meinen Hund (freilaufend) zurückpfeifen? (vielleicht, weil er sonst gleich Hackfleisch ist, wenn er noch näher rankommt, und Sie mir keine Chance lassen, das Feld zu räumen?!)

    Sagen wir doch mal: Danke fürs Gespräch. Und, um auf Herrn Rütter zurückzukommen. Seine Ansage im Fall Timo war vor allem eines: richtig. Und dass er nicht mit weit mehr Druck auf die völlig inkompetenten Halter eingewirkt hat, war beinahe unverantwortlich von ihm. Ich halte Nachbars Darstellung für wahr – und genau die Haltung, die sie da über die Halter beschrieb, war in der Sendung zu sehen. Das Geflenne und Geheule, die übertriebene Ratlosigkeit seitens der Halter (Gutmenschenquark) – Leute, die ein großes Drama darbringen; Leute, die eigentlich genau wissen, dass sie absoluten Mist gebaut haben und nicht einsehen wollen, dass sie sich an die eigene Nase packen sollten. Dass da nach drei Tagen ein anderer Trainer der Messias gewesen und die Wunderheilung bewerkstelligt haben soll, wage ich zu bezweifeln.

    Und jetzt nur noch eines: aus rein marketingtechnischen – und imagegründen würde ich Herrn Rütter raten, seine Caster mal ordentlich an die Leine zu nehmen. Noch ein paar von diesen Irren in der Sendung, und Rütter verliert komplett seine Reputation. Nicht, weil er nix kann, sondern, weil die Leute nicht gewillt sind, mitzuarbeiten. Die denken wahrscheinlich alle – der Rütter kommt und die Töle macht, was sie soll. Zudem ist die Sendung schlecht produziert, wenig kompetent betextet – was dabei rauskommt, hat man ja gesehen.
    Also Rütter: Back to the roots. Keine Schlampereien am Objekt mehr. Suchen Sie sich selbst aus, mit wem Sie arbeiten können und wollen, sonst haben Sie nur noch hoffnungslose Problemfe(ä)lle, die schwimmen dann mit Ihnen weg, und Ihre ganze schöne Arbeit ist zum Teufel. Fernsehen ist ein eigenes Medium, mit eigenen Fallstricken. Das fängt mit Ihrer Unrasiertheit an, und endet in halbgaren Dokus, in denen Sie offensichtlich nicht zeigen können, worum es wirklich geht.

    In diesem Sinne: Sammelt die Hinterlassenschaften Eurer Hunde ein (wird sehr vernachlässigt); lasst sie nirgends dort laufen, wo es nicht erlaubt ist; haltet Erziehung nicht für die schlechteste Erfindung der Welt und Konsequenz nicht für Gewalt; behandelt Eure Hunde wie Hunde und nicht wie Spielzeug, Langeweilevertreiber oder Kinderersatz.

    Schönen Tach noch vom komplett undemokratischen Rudel
    wünscht
    yokoto

  42. Doggi's Gravatar

    Autor: Doggi | Datum: 28. Oktober 2008 um 09:24

    Hallo,
    seid Ihr alle Hundeexperten!Jeder weiß es besser.

    Recht hat der Nachbar, und Herr Rütter.
    Schutz der anderen Menschen steht an erster Stelle!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  43. Lulu's Gravatar

    Autor: Lulu | Datum: 28. Oktober 2008 um 14:23

    Bravo Yokoto!
    Dem kann man nix mehr hinzufügen.

    LG
    Lulu

  44. Lilli's Gravatar

    Autor: Lilli | Datum: 28. Oktober 2008 um 18:40

    Hallo an alle,
    ich verstehe folgende Aussagen hier nicht ganz:

    „Ehrlich gesagt musste ich schon schmunzeln, als ich von S. Weinrich hier las, dass sie den Hund innerhalb weniger Tage therapiert haben will musste ich schon sehr schmunzeln.“

    „Dass da nach drei Tagen ein anderer Trainer der Messias gewesen und die Wunderheilung bewerkstelligt haben soll, wage ich zu bezweifeln.“

    Hat irgendjemand gesagt dass Timo drei Tage lang therapiert wurde? Das denunziert doch die Therapeuten von Hundewelten.de, insbesondere Frau Weinrich. Sie schreibt im September dass sie Timo nach der Sendung ab Mai therapiert hat. Das sind beachtliche fünf Monate!
    Aber wird unterstellt dass in drei Tagen therapiert wird. Also, ich wüsste nicht warum ich Frau Weinrich keinen Glauben schenken sollte.
    Tschuldigung, entweder habe ich hier was überlesen, oder irgendjemand hat sich da was ausgedacht.
    Das sind momentan nur meine Gedanken..

    LG,
    Lilli

  45. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 28. Oktober 2008 um 20:31

    Hallo, Lilli,
    wenn du dich mehr für die Arbeit von Frau Weinrich und Hundewelten interessieren solltest, dann schau doch einfach heute abend mal auf Sat1 die 24St-Reportage an. Da wird ein Bericht über ihre Arbeit gezeigt.
    Liebe Grüße,
    baccie

  46. Lulu's Gravatar

    Autor: Lulu | Datum: 28. Oktober 2008 um 22:28

    @Lilli
    Ich erlaube mir, das Original-Posting von Stefanie Weinrich direkt aus dem Forum von Hundewelten-deutschland.de hierein zu kopieren. Gleichlautender Text wurde von Frau Weinrich in diversen Foren gepostet. Dort schreibt sie selbst – wie Du ja gleich selbst lesen kannst – von 4 TAGEN!!!

    Original-Posting von S. Weinrich:
    „Richtigstellung:
    Entgegen den von Herrn Rütter getroffenen Aussagen, Timo sei bösartig erklären wir, dass der Hund Timo nach den Vox Dreharbeiten von Hundewelten erfolgreich therapiert worden ist. Die Hundehalter haben um eine Begutachtung und Therapie gebeten, diese ist im Mai 2008 durchgeführt worden. Der Hund greift nach 4 Tagen sprach-, hilfsmittel sowie gewaltfreier Verhaltenstherapie nach SDTS keinen Besucher mehr an und wird seitdem auch ohne Maulkorb gehalten. Besuchern ist es wieder möglich, die Wohnung ohen Gefahr zu betreten, der Hund lässt sich anfassen und zeigt dabei keinerlei Aggressionen mehr.

    Stefanie Weinrich
    Problemhundetherapeutin – Hundewelten Deutschland“

  47. Lulu's Gravatar

    Autor: Lulu | Datum: 29. Oktober 2008 um 01:49

    Jau, und schon wieder hat Hundewelten einen aggressiven Hund binnen „3 Tagen therapiert“… So war es heute bzw. gestern auf SAT.1 in der 24 Stunden-Reportage zu sehen… Wer’s glaubt… Und wenn das mal keine tickenden Zeitbomben sind, also diese „therapierten“ Hunde. Da wurde Verhalten unterdrückt, unterdrückt und nochmals unterdrückt. Ich konnte nicht erkennen, dass Hund in diesem Moment in die Entspannung ging…

    Lulu

  48. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 29. Oktober 2008 um 17:01

    Also, ganz ehrlich: Ich hab’s mir auch mal angetan und die Sendung angesehen. Wurde der Satz „Der Hund hat Aggression gegen Menschn.“ bei dem Border-Mix eigentlich bevor sie ihn so drangsaliert hat aufgenommen oder danach? Gezeigt wurde es zuvor, nachvollziehen kann ich es erst hinterher. Ich weiß nicht, was vorgefallen ist, während die Kameras aus waren und leider konnte man auch nicht alles sehen, aber ich hab keine Ahnung, wie die gute Frau W. auf die Idee kommt, dass der Hund Aggression gegen Menschen hat. Das er ein Kind gebissen hat, wusste sie ganz sicher vorher und das muss noch lange nicht heißen, dass er deswegen Menschen gegenüber Aggressionen hat. Alles, was ich sehen konnte, war ein recht ausgeprägtes Territorialverhalten und eine große Unsicherheit Menschen, wie auch Hunden gegebenüber. Die Dramatik, die Frau W. versucht hat herüber zu bringen, fand ich nicht wirklich gerechtfertigt und sehr schlecht gespielt.
    Und was mich auch wundert: wenn der Hund wirklich eine Aggression Menschen gegenüber hat, dann 1. Warum? und 2. Wie kann man DAS in 3 Tagen therapieren? Mit auf den Hund zulaufen? Klar, da wird das Vertrauen ohne Ende gestärkt.

    Entschuldigt, eigentlich gehört das hier nicht rein, aber ich bin so wütend und schockiert über das, was ich da gesehen habe.

    Und klar, Hunde haben keine Emotionen. Komisch, sie haben aber doch einen Mandelkern in ihrem Hirn (auch Corpus amygdaloideum oder Amygdala genannt), der für die Emotionen da ist – selbst Aggression und Angst sind Emotionen.

    Mir scheints, als würde Frau W. so derbe gegen Vermenschlichung kämpfen wollen, dass sie dem Hund versucht alles ab zu sprechen, was auch nur annähernd menschlich ist. *kopfschüttel*

    So und nun ist Schluss – jetzt geh ich mit meinem Hund kuscheln, der das sehr genießt. Ach nee, stimmt ja, Hunde kennen ja keine Treue und Liebe. *tststs*

  49. Lulu's Gravatar

    Autor: Lulu | Datum: 29. Oktober 2008 um 23:34

    Terrier, dem ist nichts hinzuzufügen. Daumen hoch!

  50. AJ's Gravatar

    Autor: AJ | Datum: 3. November 2008 um 09:34

    Alles ein wenig verwirrend!

    Ich sehe mir eigendlich regelmäßig die diversen Hundeerziehungsshows an, aber ich sehe sie nicht als von Gott gegeben an! Wie alle es eigentlich selbst wissen, Fernsehen ist zum verdrehen der Tatsachen. die Sendungen sollen provozieren und zum Nachdenken anregen, und je mehr Menschen sich jetzt in den Foren des Internets die Schnäuzchen zerreißen, um so mehr Menschen schauen sich zum Vergleich die nächsten Sendungen an! Und wie nennt man das dann? Richtig! EINSCHALTQUOTE! Fein gemacht!

    Man kann noch so viele Sendungen sehen und Bücher lesen von allen Hundeprofis und Hundeflüsterern, wenn man sich intensiv mit seinem Hund beschäftigt, ihn aufmerksam beobachtet und ihm gibt was er braucht,und sich dann und wann einmal die eine oder andere für plausibel und vertretbar gehaltene Erziehungsmethode herauspickt, dann lebt man ruhiger und zufriedener mit seinem Vierbeiner.
    Meine alte Hundeomi(16J), die ich vor ca. 4 J. zu mir nahm, darf aufs Sofa,denn da wollen wir kuscheln, und sie darf spazieren wo, wielange und wann sie will, denn ich bin froh, daß sie das überhaupt noch will und Lust am Leben hat! Und das hat nichts mit Dominanzverhalten zu tun, eher vielleicht mit würdevollem Leben und Altern,gepaart mit etwas Altersstarrsinn.Ich kann weder uneingeschränkt Martin R.`s noch Stefanie W.´s oder sonstige Hundeerziehungsmethode uneingeschränkt verwenden. Da helfen keine Leckerlis und Spiel-Gummischläuche, denn mein altes Mädchen steht da nicht drauf, schwerhörig und fast blind ist sie auch,aber wir kommen trotzdem sehr gut zurecht!
    Aber deswegen verdamme ich keinen „Hundeprofi“,weil man von vornherein wissen sollte, daß jeder Hund ein Individuum ist, und bei dem einen hilft die eine, bei dem anderen die nächste Methode, und wie bei meinem, die eigene!

    Liebe Grüße und habt euch lieb!

  51. Ronja's Gravatar

    Autor: Ronja | Datum: 16. November 2008 um 13:17

    Ich kann mich Terrier nur anschließen ich selbst habe die Sedung Sat1,24Stunden Reportage gesehen wäre beinahe geplatzt vor Wut wie mit dem Hund umgesprungen wurde.Und Hunde habe ja laut Hundewelten.de auch keine Emotionen und das Hunde ihre Menschen auch nicht lieben ist auch im Forum von Hundewelten.de nachzulesen.Da fragen ich mich ja schon warum mich meine Hunde freudig begrüßen wenn ich nachhause komme,Hunde wie auch andere Tiere sind Lebewesen und keine Roboter.Bei Hundewelten.de kann mann sich innerhalb von 3 Tagen zu einem Problemhundeberater ausbilden lassen.Von diesen selbst ernannten möchte gern Hundtrainern halte ich überhaubt nicht,s den mehr ist für mich Hundewelten.de nicht.Lieber gehe ich zu einem richtigen Hundetrainer der es richtig in einer Ausbildung gelernt hat,und nicht in 3 Tagen.

    Liebe Grüße Ronja

  52. Caro's Gravatar

    Autor: Caro | Datum: 3. Januar 2009 um 19:31

    Zu der Sendung:

    HundKatzeMaus vom 03.01.2009 eine Frage:

    Was ist eigentlich aus dem Ridgeback Filou geworden,ich weiß das es eine Wiederholung war aber ich hoffe das Der Hund endlich richtige Besitzer gefunden hat.

    caro

  53. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 4. Januar 2009 um 20:35

    Hi zusammen,
    möchte hier mal den Kritikern des Hr. Martin Rütter zur Seite stehn. Denn wie schon mehrfach angedeutet wurde hat der gute Mann keinerlei fundierte Kenntnisse über Hunde hat. Ihm geht es mit Sicherheit nur darum schnelles Geld auf Kosten anderer zu verdienen.Wenn ich allein Tierpsychologisch lese dann frage ich mich wann und wo er das erlernt hat. Hat jemals einer seine Zeugnisse oder Qualifikationen darüber gesehn?? Vieleicht sollte er erstmal die zwei Golden Retriever seiner Tante erziehen. Das die nicht mehr über Couch und Tisch gehen. Und sein Onkel nicht hunderte von Euros bezahlen muß um den einen der zwei ständig aus dem Tierheim zu holen weil er wieder mal weggelaufen ist. Ich würde keinen Cent in die dubiosen Psycho Kenntnisse des Herrn verschwenden

  54. Dina's Gravatar

    Autor: Dina | Datum: 4. Januar 2009 um 23:03

    NA na na,

    lieber Homberger…
    Der gute Herr Rütter hat ein Studium an der ATN in der Schweiz über mehrere Jahre und mehrere Tausend Euro absolviert und danach/dabei mehrere Praktika in verschiedenen Stationen gemacht.
    Bevor man über jemanden meckert, sollte man vielleicht mal etwas über ihn herausfinden…
    So auch über die Frau Weinreich…mich wundert auf ihrer Seite schon ihre Werbung in eigener Sache „von Frau zu Frau“…was hat das da zu suchen???
    Ich konnte über sie noch nicht in Erfahrung bringen, WOHER sie ihre Kenntnisse hat…
    Sie hat vor ein paar Jahren aus quasi „Langerweile“ damit angefangen.
    M. Rütter beschäftigt sich seit fast 20 Jahren intensiv mit Hunden etc.

    ICh bin der Meinung, er hat sicher die ein oder andere Fehlentscheidung getroffen, das ist menschlich und sollte verhindert werden, geht aber nicht immer. Schließlich muss man sich ja für IRGENDETWAS entscheiden.
    Sein Pech nur: es war im Fernsehen…
    Mich interessiert übrigens auch brennend, was mit dem Rhodesian-Mix geworden ist.

    Ich hoffe auf etwas mehr Besinnlichkeit (auch wenn Weihnachten bereits vorbei ist) und Ruhe,

    viele Grüße

    Dina.

  55. wicca's Gravatar

    Autor: wicca | Datum: 4. Januar 2009 um 23:40

    Nur kurz zum vorigen Beitrag:

    Keine Ahnung, ob es besagte Tante, Onkel + Retriever gibt, aber selbst wenn das stimmt, kann ein Hr. Rütter die Hunde nicht erziehen, sondern nur den Haltern zeigen wie es geht (mit dem Tier dauerhaft arbeiten muss man als Besitzer nach erfolgter Anleitung immer noch selbst) und wenn die daran kein Interesse hegen, ist Blut doch nicht dicker als Wasser… 😉

  56. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 5. Januar 2009 um 19:46

    Zur Wicca und Dina mal eben antworten, das ich ihn wirklich und wahrhaftig kenne kannst Du getrost glauben, auch seinen Vater Jürgen der bei den Stadtwerken Duisburg gearbeitet hat usw. und wie schon erwähnt, der Sinn seines Lebens bestand seit jeher darin anderen Leuten schnellstmöglich das Geld aus besagter Börse zu holen. Es gab mal einen Motivationstrainer der Leute richtig fit machen sollte für ihre Karriere und auf genau dieser Schiene reitet der Maestro Rütter auch. Und ich stelle in allen Foren fest das es zu einem überwiegenden Teil Frauen sind die auf seine locker legere Art reinfallen bzw. sich davon einlullen lassen Und Frage an Dina hast Du seine Zeugnisse gesehn?? Warum stell er sie nicht mal zur Ansicht in seine Seite ein. Und warum liest man in seinem Gästebuch nur die Hurra-Rufer. Einem normal denkenden Erdenbürger würde das suspekt vorkommen. Aber der größte Teil der Schreiber hier oder in andren Foren kommt mir vor wie `ne Herde Lemminge. War bei dem Motivationstrainer genau so, bis er vor den Kadi kam und dann schrien alle laut auf.

  57. Heike's Gravatar

    Autor: Heike | Datum: 5. Januar 2009 um 23:24

    Guten Abend mal wieder in die Runde,

    macht es wirklich Sinn die Leute auseinander zu nehmen?
    Sicher sollte jeder abwägen welcher Weg für sich und seinen Hund der Beste ist. Auch sicher ist es bei Leibe nicht einfach auf der Suche die Kompetenz zu erkennen.

    Ich denke man sollte Kritik ruhig ausprechen/-schreiben, aber dabei muss man doch nicht gleich das Beil schwingen. Wie bereits oben schon einmal von mir geschrieben…. Jeder kann nur DAS weitergeben was er selber weiß und gelernt hat. Ein Geschäftsmann/-frau zieht sich halt aus dem Markt was der Verbraucher wünscht.

    Jemand der sich den Hunden verschrieben hat und etwas positiv verändern möchte wird sicher nicht den Weg des Profites gehen, sondern den Weg für unsere Hunde. Langfristig wird so wohl eher eine globale positive Veränderung statt finden können und dabei profitiert der Hund, der Hundehalter und auch der Nichthundehalter.

    Meine persönliche Meinung:
    Einen Hund mit Bällchen bei ungewünschten Verhaltensweisen abzulenken und bei Aggressionen einen Ball oder was auch immer als Ersatz zu bieten ist nicht nur am Ziel vorbei, sondern auch brandgefährlich. Dadurch lösen sich die Probleme für den Hundehalter nicht. Warum? Hat doch im Fernsehen funktioniert?

    Nein…. hat es nicht. Für den Moment ist der Ball bei Distanz wichtiger, aber wird die Distanz kleiner, wird der Hund wieder „ticken“ MÜSSEN, weil sich die Ursache nicht verändert hat, sondern nur in der Situation am Symptom gearbeitet wurde. Wer genau hingeschaut hat, konnte eine große Distanz zu den Auslösern erkennen und wer ein wenig von Hundeverhalten und Ausdruck/Körpersprache versteht konnte erkennen, dass das Thema sich bei weitem so nicht lösen läßt.

    Dennoch wird Herr Rütter von seinem Tun überzeugt sein, denn das ist es was er gelernt haben muss.
    Also kann man es doch auch nicht verurteilen.

    Auch ellen lange Auszeichnungen, Urkunden, Referenzen sagen NICHTS aber auch gar nichts über die Kompetenz des Menschen aus. Hundeverstand ist es, was Kompetenz ausmacht. Jeder der anfängt mit irgendwelchen Hilfsmitteln zu arbeiten, ist bereits am Ende seines Latein. Schade für die Hunde und auch Hundehalter, aber zu mind. 90% Realität.

    Ich persönlich würde mich sehr freuen wenn unsere Fachwelt ein wenig offen wäre für den Weg des Hundes, anstatt immer gegen ihn zu arbeiten.

    Das musste mal wieder raus :-))

    VG
    Heike

  58. Dina's Gravatar

    Autor: Dina | Datum: 5. Januar 2009 um 23:54

    Nö, Zeugnisse habe ich nicht gesehen, aber wenn man an der ATN studiert, kriegt man halt so dies oder das mit.

    Ich finde das mit dem „Frauen“ und „einlullen“ ganz schön krass gesagt…ich würde mir auch nicht heraus nehmen, zu sagen, Männer wären eben „neidisch“ auf sein lockeres Auftreten.
    Spielt ja auch alles keine Rolle, wer wen warum sympathisch findet oder nicht.

    Über seine Familienverhältnisse zu spekulieren, bringt ja nun auch nichts. Vielleicht würde er ja auch gern die HUnde in seiner Familie in eins A Familienhunde verwandeln, allerdings haben da die Besitzer (ob nun Familie oder nicht) noch ein Wort mitzureden. Who knows?

    Was du nun mit dem Gästebuch meinst, verstehe ich nicht so ganz…ich bin kein großer Freund von den Dingen, weil da meiner Meinung nach IMMER nur Lobhudeleien und Lobreden drin enthalten sind. Wer würde sich schon trauen, dort etwas Negatives hineinzuschreiben? Das wird dann entweder von den Anhängern wegdiskutiert oder gelöscht!

    Und bevor du dir die Mühe machst, uns alle hier weiterhin zu beleidigen: solltest du deine Zunge nicht besser unter Kontrolle haben, so gehe doch bitte deiner Wege.

  59. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 6. Januar 2009 um 15:29

    Hallo ,

    wicca
    meinte am 4. Januar 2009 – 23:40 Uhr
    Nur kurz zum vorigen Beitrag:

    Keine Ahnung, ob es besagte Tante, Onkel + Retriever gibt, aber selbst wenn das stimmt, kann ein Hr. Rütter die Hunde nicht erziehen, sondern nur den Haltern zeigen wie es geht (mit dem Tier dauerhaft arbeiten muss man als Besitzer nach erfolgter Anleitung immer noch selbst) und wenn die daran kein Interesse hegen, ist Blut doch nicht dicker als Wasser…

    ID 342

    UND DAS IST DER GRUND ALLER PROBLEMATIC; MAN ARBEITET FASST NUR AM HUND HERUM UND WENN DIE KAMERA AUS IST; WEISS DER HUNDEHALTER NICHT WAS ER GENAU UND KONSEQUENT TUN MUSS.

    WUFF

    MASSAvonSAMMY

  60. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 6. Januar 2009 um 21:41

    @homberger: Hihi, ich find dich amüsant! Nur, weil du vielleicht ihn und seinen Vater „von weiten“ kennst, heißt das noch lange nicht, dass er so sein muss, wie du es darstellst. Mich und meinen Vater kennen auch viele „vom sehen“, aber wissen noch lange nicht, wie ich wirklich bin. 😉

    Erst möchtest du wissen, ob und woher der Herr Rütter sein Wissen hat, dann reicht dir das nicht aus. Ich glaube nicht, dass er sich erlauben kann (wo er doch so bekannt ist) zu behaupten, dass er an der ATN studiert hat und es gar nicht schlimm. Dieser Schwindel wäre wohl recht schnell aufgedeckt, meinst du nicht. 😉

    Deine Teste, dass „die Frauen für den Rütter schwärmen“ mag vielleicht auf den kurzen Blick so scheinen. Aber vielleicht ist es auch so, dass Männer auf seine gut ankommende Art einfach nur neidisch sind – so, wie man es bei dir im übrigen auch VERMUTEN könnte (will dir ja nichts unterstellen)?! Dementsprechend könnte man auch behaupten, dass Männer den Rütter doof finden, weil sie lieber auf den Hundeplatz eiern, dem Köter einen Stachler überziehen und über ihren kräftigen Hund ihren Egotrip fahren. *gg* Siehste, ist alles Auslegungs- und Einbildungssache.

    @Heike: Alternativverhalten (wie die Konzentration auf den Ball) und das belegen einer negativen Situation mit positiven Reizen um eine Gegenkonditionierung zu erreichen sind ein guter Weg ein Problem in den Griff zu bekommen. Ich selbst arbeite damit sehr erfolgreich. Nur leider wurde es im TV einfach nur blöde rübergebracht und funktionierte, durch falsche Durchführung, auch nicht wirklich.
    Und – natürlich wird zu Beginn erst mit großer Distanz gearbeitet. Ist doch ansich logisch. 😉 Die Distanz wird nach und nach verringert, immer soweit, wie der Hund noch ansprechbar ist und sich auf die Alternative konzentrieren kann.
    Wie gesagt: wer einmal damit erfolgreich gearbeitet hat, der wird verstehen, wie und das es funktioniert. 😉

    So, und bevor ich jetzt zum Rütter-Fan (oder „Anschmachter“) erklärt werde, betone ich nochmal, dass auch ich ihn nicht zu 100% gut finde und gewisse Dinge ganz anders angehen würde.

    LG und schönen Abend

  61. Heike's Gravatar

    Autor: Heike | Datum: 7. Januar 2009 um 08:53

    Hallo Terrier,

    sicher funktioniert diese Art der Ablenkung in manchen Situationen und bis zu einer gewissen Distanz. Ist der Auslöser für den Hund allerdings wichtiger, wird er sich immer für den Auslöser entscheiden und nicht für seinen Ball. Hat man einen stark ressourcenkontrollierenden Hund, wird hier das Ganze noch zusätzlich wichtig gemacht. Es bleibt ein ziemliches Risiko und kann gut gehen, muss aber nicht.

    Die angesprochene Gegenkonditionierung funktioniert nur, wenn auch ein Objekt als Ventil geboten wird. Der Hund hat aber grundsätzlich zu seinem Verhalten kein generelles Alternativverhalten lernen können. Heißt ursächlich verändert sich nichts… heißt weiter… es kann 10 x mit Ball gut gehen und beim 11 Auslöser geht er doch wieder vor. Setzt voraus, dass der Hundehalter nach wie vor stets einen Rundumblick haben muss um frühzeitig handeln zu können. 🙂
    Der Mensch muss agieren (seinen Hund ansprechen, ablenken, Kommando geben etc.) alleine diese Tatsache belegt das Defizit in der Arbeit zu solch einer Gegenkonditionierung.

    Fakt ist doch, dass der Hund hier entscheidet ob er gegen einen Kontrahenten vorgehen und klären muss, oder ob seine Beute (Ball) momentan wichtiger ist. Aus Hundesicht vollkommen logisch und artgerecht. Aus Menschensicht nicht duldbar, da es Gefahren mit sich bringt.

    Fraglich bei diesen Beute (Ballgeschichten) ist…. was wenn der Hund sein Objekt nicht zur Verfügung hat und in der Nähe Kinder mit einem Ball spielen? Mmmhhh….. nicht gut. Hat er doch gelernt Ball = Ventil … Ball = wichtige Ressource – was wird er wohl tun?

    Weiter frage ich mich wo und wie die Veränderung der Ursache statt findet. Hat man die Ursache überhaupt beachtet?

    Weiter fraglich – welche Rolle spielt der Hundehalter? Den Ballwerfer? Oder spielt er noch eine andere Rolle für den Hund? 🙂
    Wie wäre denn mal die Ausgangsbasis wenn der Hundehalter im übertragenen Sinne der Ball wäre???? 🙂 Ich meine anstatt die Alternative Ball zu nehmen, würde der Hund genauso gut die Alternative Hundehalter nehmen. Sofern dieser von seinem Trainer angeleitet wird Führung zu übernehmen. Und genau dies ist die Aufgabe eines guten Trainers.

    VG
    Heike

  62. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 7. Januar 2009 um 09:31

    @ Terrier wie war das noch : für den der nicht lesen kann ist fühlen keine Schande gell. Soviel zu dem „evtl. von weitem kennst“. Nochmals zu Deinem Verständniss Ich bin im weiteren Sinne ein „Freund“ des Hauses und kenne ihn quasi seit er in die Pampers gepupst hat. Und wenn ich Dir sage das ihn Hunde früher nicht fasziniert haben das er „Fachliteratur“ darüber fast verschlungen hat wie es so schön geschrieben steht sondern er höchstens versucht hat sie zu ärgern dann kannst Du das beruhigt glauben. Und das er einfach nur einen übersteigerten Geltungsdrang hat das wissen auch andere die ihn von klein auf kennen. Und ob die Frauen für ihn schwärmen ist mir auch Wurscht, das war nur darauf bezogen das sie ihre Schwärmerei für ihn mit seinen tatsächlichen Fähigkeiten bezogen auf Tierpsychologie verwechseln. Und last but not least: Ich hatte von 2 1/2 Jahre einen altdeutschen Schäferhund den ich durch Zufall übernommen hatte um ihn vor seinem wüsten Besitzer zu schützen. Und dieser Hund hat ohne Schule oder gezielte Erziehung sondern nur aus dem täglichen Leben heraus einen „Gehorsam“ entwickelt das für alles im Prinzip ein Schnippen mit dem Finger genügte. Er ist mir mit knapp drei Jahren an Darmverschlingung gestorben und ich habe zwei Tage Rotz und Wasser geheult das er nicht mehr ist. Noch heute wird es mir mulmig um das Herz wenn ich `nen altdeutschen sehe und dieses ganze Gefasel mit Hundeschule usw. die finde ich zum Kotzen. Wer kein Gespür und keine Hand hat für den Umgang und die Haltung eines Hundes der wird es auch in Schulen oder Lehrgängen nicht lernen, das kommt von innen her.Soviel nochmal zur Erklärung

  63. Bully's Gravatar

    Autor: Bully | Datum: 7. Januar 2009 um 11:04

    Homberger der letzte Satz spricht mir aus der Seele. Denn ich finde es laufen heute mehr Leute mit Hunden rum die überhaupt kein Verständniss und Gefühl im Umgang mit Hunden haben als die bei denen man die Harmonie zwischen Hund und Halter spürt.
    Ich möchte keine Automaten Hunde haben die nur noch tun was ich ihnen sage. Ein bischen Eigeninnovation können sie gerne behalten. Wenn ich die Sprache meiner Hunde verstehe kann ich auch mit ihnen klar kommen. Viel wichtiger wäre mal ne bessere Aufklärung und besseres Überlegen wenn sich einer einen Rassehund anschafft. Die Leute hohlen sich reine Arbeitshunde oder starke Laufhunde und wundern sich das sie nicht klar kommen weil sie die Hunde nicht auslasten im Rahmen ihrer Rassespezifischeneigenschaften.
    Außerdem ist manchmal ein großes Risiko bei der Ausstrahlung der Sendungen über Hundeerziehung, ich sehe das grad bei uns in der Nachbarschaft. Die Leute benutzen ein Halti ohne wirklich Ahnung zu haben wie es geht. Der Hund wird gar nicht mehr am Halsband angeleint und am Halti wird rumgerissen wie verrückt.
    Sie sehen anscheinend so Sendungen und halten sich selbst fürn Hundeprofi.
    Meinungsmäßig würde ich sagen, Leben und Leben lassen, jeder kann ja seine Meinung haben aber wenns geht nicht zu lasten der Hunde

    LG
    und schönen Tag noch

  64. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 7. Januar 2009 um 20:25

    @Heike: Wie würdest DU denn ein solches Problem in Agriff nehmen?!
    (Nochmal, so, wie Rütter es in der Sendung gemacht hat, würde ICH es auch keinesfalls tun – nur nochmal als Anmerkung.)

    @Homberger: Zeig mir doch mal direkt die Stelle, wo du schriebst, dass du „im weitesten Sinne ein Freund des Hauses“ bist und Rütter kennst, seit er „in die Windeln gepupst hat“! Denn mir unterstellen, dass ich nicht lesen kann, ist nicht wirklich der Bringer, wenn man vorher nicht wirklich geschrieben hat, was man hinterher vorwirft. 😉

    Schön, wenn du mit dem Hund so gut klar kamst – aber ich finde noch immer, dass Hunde viel zu komplex sind, als dass man alles von alleine weiß! Denn, wenn ich Chinesisch und den Umgang mit Chinesen lernen möchte, dann geh ich auch zu einem Kurs und lasse es mir, von erfahrenen Menschen, beibringen. So entstehen kaum Missverständnisse und ich kann Probleme vermeiden. 😉
    Denn ICH bin nicht so vermessen und bilde mir ein „hündisch“ und den korrekten Umgang mit Hunden mit Löffeln gefressen zu haben. Kann ich gar nicht, weil ich ein grund anderes Lebewesen bin, als ein Hund.

    @Bully: Ich stimme dir zu – die Verwendung von Hilfsmitteln und ihre Darstellung als Allheilmittel (was aber eher bei „Hundenanny“ und dem Blödsinn passiert) ist wirklich unter aller … . Jeder Blödmann meint dann „Ach, kauf ich mir ein Halti und zieh halt bissl dran herum, dann lösen sich die Probleme von allein.“.

    Das Hundeschulen aber sinnlos / überflüssig sind sehe ich so nicht. Sicher, einige Trainer sollten lieber etwas anderes tun, weil sie rein gar keinen Plan von dem haben, was sie da tun. Aber der Umgang und die Lebensumstände im Zusammenleben Mensch-Hund haben sich in den letzten Jahren so verändert (Hunde sind plötzlich keine Hofhunde mehr, die nebenher laufen), dass ich schon finde, dass GUTE Hundeschulen ihre Berechtigung haben und wichtig sind!

  65. Heike's Gravatar

    Autor: Heike | Datum: 7. Januar 2009 um 21:59

    Hallo Terrier,

    eine Anleitung kann ich an dieser Stelle nicht geben (wäre wie im Fernsehen…. man macht es so nach wie man es versteht), aber grundsätzlich ist der Hundehalter schon mal neben (nicht einen Meter entfernt, sondern direkt neben) seinem Hund. Der Hund gesichert über die Leine und dann wird nur auf das Verhalten des Hundes reagiert. Kein an der Leine ziehen, keine Kommandos, keine Verbote sondern ebenso körperaktiv wie es der Hund vorgibt. Der Hund benötigt die Chance sich zurück zu nehmen und genau dabei kann sich der Hund belohnen. Wie sich die Vorgehensweise gestaltet bestimmt ebenfalls der Hund – nicht der Mensch. Es ist genauso individuell wie jeder einzelne Hund es auch ist.
    Dies zur direkten Konfrontation.

    Parallel muss sich aber so Einiges im Umgang mit dem Hund MIT verändern. Der Hundehalter muss lernen sein Verhalten gegenüber dem Hund umzustellen und zwar global.
    Heißt: ein Hund der z.B. terretoriale Aggressionen zeigt… kurz am Zaun verbellt… Besucher nicht duldet etc. – der darf das Verhalten erst einmal zeigen, dann wird er auch noch am Zaun dafür einmal gelobt…. ja ganz richtig – er wird gelobt. Dann nimmt der HH ihn mit und gibt ihm eine Alternative (z.B. bringt man ihn zu seinem Liegeplatz und lobt dort wieder oder er kann sich neben dem HH plazieren und sich hier für ruhiges überlassendes Verhalten Bestätigung abholen)
    Das ist noch nicht alles…. aber weiter werde ich hier nicht ausführen 🙂

    Fakt ist:
    -Ablenkung = kein anhaltender Erfolg = kein effektives Lernen
    -Bestrafung = erzeugt Meideverhalten = kein Vertrauen in die Führung des Menschen = Pulverfass
    -Kommando = Problem bleibt bestehen und ist lediglich bei Kommandogabe kontrolliert wenn der Mensch schneller war als der Hund = Stress = Mangel an Umsetzung

    In allen drei beschriebenen Fakten ist dennoch das Ziel verfehlt. Das Ziel heißt: Hund überlass die Verantwortung deinem Menschen, denn dieser ist in der Lage die Situation zu kontrollieren.

    Das Ziel ist sehr schnell erreicht ohne das man negativ auf den Hund einwirken, oder irgendwelche Ablenkungsmanöver starten muss. Geschweige denn benötigt man Stimme, Clicker, Halti und Co.

    —————–

    🙂 lasst mir den Rütter mal leben…. er ist auch nur ein Mensch und kocht mit Wasser 🙂
    Viele Wege führen bekanntlich nach Rom – welchen man nimmt, muss Jeder selber entscheiden.

    In diesem Sinne noch einen schönen Abend

  66. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 8. Januar 2009 um 14:03

    Terrier, Deiner Neugier Befriedigung verschaffen: Vater Jürgen bei den Stadtwerken Duisburg gearbeitet zum zweiten mal verheiratet. Schwester Astrid. Erst in Rumeln Kaldenhausen gewohnt Dann hat Vater auf der Halener Str. in Dbg. Homberg gebaut. Konnte das Haus nicht komplett halten und verkaufte oberen Etagen an seinen Schwager (gebürtiger Ösi) Herbert Tante Gerlinde Cousin Marc Cousine Antje Kurz darauf übernahm Onkel auch die untere Wohnung. Genug Kenntnisse??14

  67. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 9. Januar 2009 um 01:02

    @Homberger
    Was ist das eigentlich für eine Art, persönliche Details aus dem Leben anderer Preis zu geben. Ich bin sicherlich kein Rütter-Fan, aber das finde ich komplett daneben. Gib deine Kritik sachlich kund, aber das ist ein absolutes No-go! Niemanden hier gehen die Familienverhältnisse von M. Rütter etwas an, es sei denn, er veröffentlicht sie selber.
    LG, baccie

  68. Esther Wagler's Gravatar

    Autor: Esther Wagler | Datum: 9. Januar 2009 um 20:23

    Hallo,

    ich finde es gut, wenn sich die Menschen so viele Gedanken machen, dass spricht von regem Interesse… und fördert die Kommunikation…

    Um noch mal auf das leidige Thema zurück zu kommen, ich selbst habe in Punkto Tiernaturheilkunde ein Studium gemacht, an einer sehr guten Uni, aber… Das was man daraus mit nimmt, ist absolut kein Garant für gute Leistungen am Tier. Jedes Tier tickt anders, ob psychisch oder physisch gesehen, lernen tut man erst durch die ERFAHRUNG, da nutzen einem auch viele Studien nichts… Leider ist das so. Egal wie gut eine Schule ist, das Tier selbst verdreht auch dort viele Behauptungen, von daher ist eine intensive Beschäftigung und ein intensives Lernen und danach das Begreifen viel wichtiger, Studium hin oder her.
    Trotz allem braucht es Fortbildungen, was ich persönlich für ganz wichtig halte. In denen lernt man oft mehr, wie während dem Studium oder bei den angebotenen Praktika, bei denen oft 20-35 Schüler um einen Proff stehen, davon unterhalten sich 10 auf eigene Faust, 10 sind hundemüde und der Rest wissbegierig ohne Ende. Haste da noch Worte, von wegen wie wichtig ein Studium ist.

    Suchst du dann Seminare oder Fortbildungen, bei denen maximal 3-4 Leute in die Mangel genommen werden fährst du dafür oft hunderte von Kilometern und zahlst viele Euros, aber oft bringt das deutlich mehr wie das Studium selbst…

    Wollte ich nur mal so einwerfen.

    An alle liebe Grüße

    Esther

  69. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 10. Januar 2009 um 13:11

    @Heike: Da du gerade auf den wichtigsten Punkt der „Therapie“ nicht eingehst, kann ich leider auch nicht sagen, ob dieser Weg besser oder schlechter ist, als dass, was ich oder Rütter oder sonstwer macht. 😉

    @Homberger: Sorry, aber ich sehe es immer noch so: nur weil ich die Familienverhältnisse (von aussen) kenne, heißt das noch lange nicht, dass ich wirklich weiß, wie jemand ist! Ich kenne hier auch viele Familienverhältnisse (es wird einem ja auch viel zugetragen) von Nachbarn und dergleichen und dennoch weiß ich bei den Meisten ganz sicher nicht, wie sie wirklich sind.

    Im Übrigen geht es auch nicht darum, dass du hier Details äußerst, was ich unter aller Würde finde. Sondern darum, dass so mancher meint, er kenne jemand und kann ihn schön negativ hinstellen, nur weil er gewisse Dinge der Familie weiß.

    Letzten Endes ist es MIR auch völlig Wurscht, wie der Herr Rütter persönlich ist, weil ich mit ihm nichts zu tun habe – die Hauptsache ist, dass er seine Arbeit gewissenhaft und individuell macht, immer zum Wohl des Hundes. Und das tut er mal mehr, mal weniger.

    @Esther Wagler: Das Tierpsychologie / Hundepsychologie – Studium an der ATN ist ein Fernstudium und man wird individuell betreut.

    Ich denke, er hat in seinen 20 (?) Jahren, in denen er nun mit Hunden arbeitet, schon einige Erfahrungen machen können.

    Und nun wünsche ich Homberger noch viel Spaß beim Lästern (Woher kommt nur diese negative Einstellung, wenns angeblich kein Neid ist?!) und schmunzel weiter. *gg*

  70. Heike's Gravatar

    Autor: Heike | Datum: 10. Januar 2009 um 21:33

    Hallo Terrier,

    ich denke ich bin schon sehr auf die Therapieform eingegangen.
    Eine genaue Anleitung wirst Du nicht bekommen können. Wir haben es mit Lebewesen zu tun und diese verhalten sich individuell in jeder Situation unterschiedlich. Würde man hergehen und via Ferne Anweisungen erteilen, läuft man Gefahr das sich das Verhalten verschlimmert. Es gibt keine Anleitung…. der Hund zeigt was zu tun ist 🙂

    MfG
    Heike Beuse

  71. Esther Wagler's Gravatar

    Autor: Esther Wagler | Datum: 11. Januar 2009 um 08:08

    Hallo,

    Terrier: Ich werde oft auf das Studieren angesprochen, welche Form man denn nun wählen soll, in manchen Foren sind gerade die Fernstudien ziemlich verpönt, denn jeder denkt sich, Hallo, ein Fernstudium, das ist doch nichts halbes und nichts ganzes… Klar auch hier gibt es wie bei einem Studium wo du einmal im Monat ein Wochenende Sa und So von 9 bis um 17 Uhr sitzt, bessere und schlechtere. Es geht vielleicht mehr darum, dass man es niemandem Recht machen kann. Es wird immer wieder Menschen geben, die sich darüber das Maul zerreissen, wenn sie hören, dass man als „LAIE“ ohne Studium der Tiermedizin ein Fernstudium oder Wochenendstudium gemacht hat. Viele Menschen sind immer noch der Meinung, dass man, egal ob man als THP oder als Tierpsychologe arbeitet, nichts wert ist, weil dazu mindestens ein Studium zum Veterninärmediziner oder ein Studium der Biologie gehört…
    Wie oft hörst du, dass all die Studien der Naturheilkunde hinfällig sind ohne ein Studium der Vet-Medizin oder ein Biologie-Studium? Ich höre das sehr oft und nicht freundlich…

    Homberger: Das mit deinem Schäferhund tut mir sehr leid. Wir haben einen, der nun 13 Jahre alt ist und er wird nicht mehr lange leben. Diesen Hund werde ich nie vergessen, es gibt keine andere Hunderasse wie den Schäferhund, der so leicht zu führen ist. Sie sind treue Seelen par Excellence, kommt aber immer darauf an, wer sein Besitzer ist, genau wie bei allen anderen Hunderassen. Wir haben auch noch einen Foxterrier hier im Haus. Ich mag ihn nicht, er ist eifersüchtig, drängt sich immer in alles rein, fällt unseren Hund aus Eifersucht von hinten an, so dass er zusammenbricht usw. usw. Aber ich kenne auch eine Jack Russel Dame, die ich unendlich mag, sie hat einen sehr liebenswerten Charakter. Gut vielleicht kenne ich nur 20 Schäferhunde, die ein unendlich gutmütiges Wesen haben, wenn man dann als Vergleich nur einen solchen Terrier wie wir zu Hause haben, dann mag sich das ungerecht anhören, aber durch diesen Hund blicke ich automatisch skeptisch auf die Rasse Foxterrier… übrigends der Vorgänger war ganz genauso…

    Auch ich finde es nicht gut, wenn so viel über Herrn Rütter von Homberger hergezogen wird, könnte durchaus sein, dass er neidisch ist, aber das kann man nur mutmaßen… Niemand kennt ihn persönlich, aber eines ist sicher, er ist ein netter Mensch und kompetent genug, einzuschätzen, was passieren kann, wenn man eine solche tickende zeitbombe hat.

    Von diesen Wunderheilungen höre ich auch immer mal wieder, und finde das sehr bedenklich… und ich gebe Heike recht, denn es gibt keine Patentlösungen für die Erziehung oder Umerziehung eines Hundes… Wir haben bei uns um die Ecke einen Hundeplatz, geneuer gesagt einen Schäferhunde Verein. Ich hab dort mal ganz am Anfang zusehen dürfen, was dort abläuft in Bezug auf die „Abrichtung“ eines Wach- oder Gebrauchshundes, wie es immer so schön formuliert wird. Ich bin kein Mensch von lauten Worten, aber die Kommandos dort werden regelrecht gebrüllt, da man gerade Schäferhunde durch dieses Brüllen bei der Ehre packt. Ich findes es eigentlich lachhaft, sorry, denn wir mussten unseren Schäferhund nie abrichten, er hat von alleine sein Revier und unser zu Hause bewacht…

    Liebe Grüße

    Esther

  72. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 21. Januar 2009 um 16:01

    Zufälligerweise habe ich gestern eine Reportage auf Sat1 gesehen.

    In dieser Sendung ging es darum, Menschen zu helfen, die Probleme mit ihrem Hund haben. Und ohne jetzt irgendeine Wertung abgeben zu wollen, fand ich es sehr interessant, dass doch tatsächlich einer der beiden Familien geraten worden ist, einen Hund abzugeben, da diese Aggressionen in frühester Prägephase entstanden sind. Und selbst eine der Therapeutinnen hätte in der Vergangenheit bereits einen eigenen Hund abgeben müssen, da auch dieser nicht therapierbar war.

    Ich habe bisher nichts darüber gelesen, dass dies durch die Zuschauer kritisiert wird wie es in Timos Fall bei Herrn Rütter war. Herr Rütter hat einfach nur deutlich ausgesprochen, dass diese Konstellation Tier/Halter nicht funktioniert und keineswegs, dass der Hund nicht therapierbar wäre. Was bei vielen Zuschauern Empörung hervorrief, da Herr Rütter sich in ihren Augen nicht die Mühe machte helfen zu wollen. Dass jetzt aber ein Hund auf Empfehlung der Personen abgegeben werden soll, die einen anderen Hund (Timo), nach eigener Aussage, in unveränderter Halter/Hund-Konstellation gut therapieren konnten, finde ich sehr interessant.

    Scheinbar wird es eher akzeptiert, wenn man mit wissenschaftlich klingenden Worten jongliert wie „Prägephase“ als wenn man frei heraussagt, dass da was nicht passt. Zumal man als Laie ja nicht immer unbedingt die Möglichkeit hat, nachzuvollziehen, ob die gemachten Aussagen tatsächlich stimmen. Aber es hört sich nunmal besser an. Sowas kann dann jeder nachvollziehen. Ich kenne mich nicht so gut aus, aber könnte es bei Timo nicht auch daran liegen, dass da mal was in der Prägephase schief gegangen ist?

    Und ich möchte auch nicht wissen, wieviel in dieser Reportage zurechtgeschnitten worden ist, damit der Zuschauer in eine gewisse Richtung gelenkt wird. Da wird Sat1 auch nicht anders sein als Vox oder sonst irgendein Sender.

    Auch fand ich sehr interessant zu sehen, dass bereits einer der beiden Fälle nicht therapierbar war, zumindest nicht in dieser Konstellation. Also konnte nur einem von zwei Haltern geholfen werden, und dass wo doch immer so großen Wert darauf gelegt wird, dass man 97% aller Halter helfen kann. Ich würde sagen, dass dies sicherlich nicht aus Eigeninitiative der gezeigten Therapeutinnen kam, sondern eine Vorgabe des Senders war. Was tut man also nicht alles für’s Fernsehen!
    Andernfalls kann ich es nicht nachvollziehen, da dadurch ja nicht unbedingt die 97% bestätigt werden. Der Zuschauer also eher nachdenklich wird, ob das mit den 97% überhaupt stimmen kann, da durch diese Sendung ja ein anderes Bild vermittelt worden ist.

    Ich finde es immer sehr schade, wenn Menschen, die ja eigentlich alle das gleiche Ziel haben, so aufeinander losgehen. Zumal ich dabei sagen muss, dass ich in den Foren, wo es um Rütter vs. hundewelten ging, komischerweise immer nur aus dem „Lager“ der hundewelten-Anhänger wüste Beschimpfungen gelesen habe.

    Ohne ein Rütter-Fan zu sein, finde ich diese aufdringliche Art bestimmter Personen sich, in jedem Forum in dem es um Hunde geht, kundtzutun eher unsympatisch. Überall war nachzulesen, dass dieser Hund doch in 4 Tagen therapiert werden konnte.
    Bin ich mir meiner Sache sicher, dann kommen die Menschen schon von alleine, dafür muss ich nicht so massiv verkünden, dass ich etwas hinbekommen habe, was ein anderer nicht geschafft hat. Aber das ist meine persönliche Meinung.

    Mein Fazit ist: Das bestimmt beide Seiten Erfolge erzielen und dies sei ihnen auch gegönnt. Und jeder, der auf die Hilfe angewiesen ist, der sollte sich dahin wenden, wo er sich am besten aufgehoben und verstanden fühlt. Aber auf die los zugehen, die etwas anders machen, dass ist wirklich überflüssig.
    Dadurch bekommt man als Leser das Gefühl, dass es den Beteiligten nicht nur um den Hund geht, sondern vielmehr um das eigene Ego.

    Freundliche Grüße

  73. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 21. Januar 2009 um 16:45

    @bongi
    Ohne jetzt auf das Für und Wider der einzelnen Therapieformen eingehen zu wollen, jede Therapie hab ihre Begrenzungen, welcher Natur die auch immer sein mögen, genauso, wie jede ihre Vorzüge hat.
    Aber in dem Punkt, dass es wenig Sinn macht, aufeinander einzuhacken, geb ich dir vollkommen recht. Letztlich macht man sich damit unglaubwürdig und ruiniert sich damit am Ende selbst den Ruf. Im Grunde sollte doch jedem hier der entspannte Umgang zwischen Hund und Halter am Herzen liegen und egal aus welcher Richtung ein Therapeut, Tierpsychologe oder was auch immer kommt, sind sie auch alle nur Menschen und damit fehlbar. Wichtig ist es meines Erachtens, dass am Hund gewaltfrei gearbeitet wird und ohne technische Hilfsmittel, einem Tier also nicht unnötige Schmerzen zugefügt werden. Ansonsten steht und fällt die Möglichkeit des Therapieerfolges oft mit der Leistungsfähigkeit, leider manchmal auch -bereitschaft des Hundehalters. Und da ist es doch dann gut, wenn man dann die Möglichkeit hat, auf eine andere Methode auszuweichen.
    Wenn aber ein Fehlverhalten wirklich geprägt ist, dann kann man es nicht mehr wirklich umlenken, sondern als HH nur lernen, es zu handeln und das stelle ich mir mit zwei geprägten Hunden und einem Kleinkind nicht einfach vor. Aber ich war nicht dabei und kann die Situation nicht auf Grund von ein paar Ausschnitten beurteilen. Allerdings möchte ich jetzt nicht in der Haut dieser jungen Frau stecken, eine solche Entscheidung treffen zu müssen. Ist sicher nicht so einfach.
    LG

  74. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 21. Januar 2009 um 17:44

    @baccie

    Ich danke dir für deine Antwort. Es hat mich wirklich sehr gefreut, dein Kommentar zu lesen, weil ich in allen Punkten einfach nur mit dir übereinstimmen kann.

    Was du über die Hilfsmittel sagst, dass spricht auch mir aus tiefstem Herzen, aber da mein Kommentar eh schon viel zu lang war, hatte ich es weggelassen. Dass ist aber natürlich ein sehr wichtiger Punkt und wenigstens in diesem, stimmen die beiden Seiten ja überein. Und das ist schon sehr zu begrüßen, da man ja regelmäßig zu Sehen bekommt, dass auch gerade bei Coaches, die im Fernsehen auftreten, anders gearbeitet wird.

    Ich hoffe wirklich, dass es noch viele mehr gibt, die so denken wie du.

    LG

  75. Esther Wagler's Gravatar

    Autor: Esther Wagler | Datum: 21. Januar 2009 um 19:18

    Hallo,

    die ATN ist das Schweizer Gegenstück zu der Deutschen ATM… gut finde ich, dass sie nun mitlerweile Homöopathie mit einem Tierpsychologie Studium verbinden… Die ATM und ATN machen sicher ihre Arbeit gut und gehören zu den Besten, mein Studienplatz war auch die ATM was nutz es aber, wenn man hier mit 30 Studenten um ein Pferdchen steht, mal ehrlich wer kann da noch was lernen???

    Terrier gebe ich recht, der Hund entscheidet maßgeblich wie man verfahren kann. Wenn Halter und Hund dann noch zusammen kommen ohne dass sie es wollten, und der Halter nicht mit dem Charakter des Hundes konform gehen kann, dann würde ich auch dem Halter den Rat geben, dass Tier in entsprechende Hände zu geben, denn in erster Linie geht es um das Tier. Dann lieber ein neues zu Hause finden, wie zusehen, dass der Hund immer gefährlicher wird, oder das der Halter irgendwann die Nerven verliert und den Hund schlecht behandelt. Das hat kein Tier verdient. Ich muss grinsen, wenn ich den Namen Terrier lese, wir haben hier ein Exemplar, einen Foxterrier, um den sich keiner kümmern kann oder will, anstatt ihn zu vermitteln muss der arme Hund hier rumhocken und sich zu Tode langweilen, und wer Terrier kennt, der weiß was denen alles in den Sinn kommt, wenn sie unterbeschäftigt sind… armes Tier…

    Aber dafür gibt es ja die „Spezialisten“, sonst hätten die ja bald keine Arbeit mehr…

    Liebe Grüße

    Esther

  76. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 24. Januar 2009 um 16:12

    @Esther: Der Name kommt daher, weil ich ebenfalls einen Terrier habe – einen Parson Russell Terrier. 😉 Aber keinesfalls unterfordert. *gg*

    @Bongi: Jaja, die liebe 24Stunden-Reportage. Ach, was wurde da schon in den letzten Tagen wieder in den Foren (begründeter Weiße!!!) geschimpft. Übrigens habe ich das Statement der betreffenden jungen Frau gelesen, die entsetzt und überaus wütend war, wie die Reportage zusammen geschnitten war! Die Umstände, unter denen die Tiere leben, waren völlig falsch vermittelt und so einige Einzelheiten rausgeschnitten (z.B. das die Hasen ansich nicht so leben – im Sommer sogar im Garten in einem großen 2 x 2m Gehege und dergleichen). Außerdem war eine der „Therapeutinnen“ Tage vorher bei ihr und meinte, dass BEIDE Hunde THERAPIERBAR sind. Dann kommt die „nette“ Frau Weinrich – Fernsehteam hinzu und plötzlich sind es die absoluten Biester.

    Aber, dass kennen wir ja von denen. *ironischlach*

    Was ich aber an den Hundewelten-Leuten immer soooooooooo abgrundtief schlecht finde, ist ihre Überheblichkeit und ihre herablassende Art. Sind sie wirklich so erfolgreich um sich das leisten zu können?! Oder besser gesagt: Wie lange wollen sie noch erfolgreich sein, wenn sie sich so aufführen?! Und das im Fernsehen!!

    Ich bleibe dabei: Ich finde ihren Umgang mit Hunden wie Menschen absolut indiskutabel, ihre Aussagen völlig widersprüchlich und falsch (jaja, ein Hund muss nur 1 Stunde am Tag beschäftigt werden, die restlichen 23 schlafen – wollen die, dass sich die Leute weitere Problemhunde ranzüchten?!!). Außerdem scheinen sie totale Kontrollfreaks zu sein und daher den Hunden alles zu untersagen. Dabei ist Selbständigkeit und Eigeninitiative bei Hunden überhaupt nichts Schlimmes – man muss es nur lenken können (wie würden sonst z.B. Jagdhunde arbeiten, wenn sie das nicht wären?!) und dass können beide nicht. Das spricht für sich.

    Liebe Grüße

  77. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 25. Januar 2009 um 16:08

    Ich sehe das ganz genau wie homberger. Und jeder der Rütter wirklich näher kennt, weiss, dass das zu 100 Prozent genau so ist. Ich kenne ihn auch länger und habe haargenau die gleichen Erfahrungen gemacht. Und irgendwann wird dieses schöne Luftschloss das er aufgebaut hat auch zerplatzen. Aber solange wird er eben weiter die Leute blenden, die unbesehen alles glauben, was ihnen jemand erzählt. Für mich irgendwie unbegreiflich.

  78. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 26. Januar 2009 um 11:39

    Wer glaubt denn etwas unbesehen?!
    Nur, weil wir uns nicht auf das Niveau herunter lassen und euch glauben, was ihr hier verbreiten wollt meint ihr, dass wir den Rütter alle mal eben verehren?!

    Wer sich von irgendwas blenden läßt ist selber Schuld und auch bei der Hundeerziehung unter der Mithilfe eines Hundetrainers ist immer noch Mitdenken und Hinterfragen nötig und das tun wir sicher auch bei Herrn Rütter.
    Was allerdings bei ihm privat abläuft oder wie er privat zu Menschen ist, ist mir sowas von egal, weil es darum geht, dass er Leuten hilft mit ihren Hunden umgehen zu können. Und das macht er bisher besser, als all die Hundenannys, die vorher so in der Flimmerkiste zu sehen waren.

    Daher: bitte schreibt hier konstruktive Kritik zu seiner ARBEIT oder lasst es bleiben.
    Was wer wo und wann privat macht ist mir Wurst und wer sich auf das Niveau herabläßt öffentlich über das Privatleben solcher Leute herzuziehen, der sollte sich erstmal an die eigene Nase packen, denn für mich sagt das eine Meeeenge über diese Person aus. B-D

    Liebe Grüße

  79. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 26. Januar 2009 um 15:00

    @Terrier
    Suuuuper. Dem hab ich nichts hinzu zu fügen.
    LG, baccie

  80. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 26. Januar 2009 um 17:54

    Es geht überhaupt nicht um sein Privatleben, sondern um dass was er als Trainer verbreitet und verkörpert. Das ist einfach nicht ehrlich und authentisch. Das ist eben meine Meinung, nachdem ich ihn vor und nach dem Fernsehrummel kenne. Ich war bei ihm ihm Training, ich kenne seine Trainer und viele Leute die bei ihm trainiert haben. Aber es soll ruhig jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Es ist eben einfach nur erstaunlich wie es manche Leute schaffen, allein durch ihre Aussagen und durch das was über das Fernsehen verbreitet wird, eine Realität aufzubauen, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat. Komisch ist nur, dass niemand der hier schreibt wirklich bei Rütter im Training war und aus eigener Erfahrung berichten kann, wie toll das doch alles geklappt hat. Nachdem es doch über 5000 zufriedene Hundehalter waren, frage ich mich, wo die alle sind…
    Ich will Rütter auch gar nichts. Aber wenn man manchmal so liest, kann man eben nicht anders als ein paar Worte zu verlieren.

  81. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 1. Februar 2009 um 16:34

    @duisburger: Es hat doch auch keiner behauptet, dass er spitze ist. Das du bei ihm trainiert hast erwähnst du z.B. auch zum ersten Mal. Was hat dir denn nicht gepasst, am Training?

    Und natürlich kann man nur beurteilen, ob das authentisch und ehrlich ist, was Rütter „verkörpert“ (bin mir jetzt nicht sicher, was genau du damit meinst), wenn man ihn mal live erlebt hat. Aber um all das ging es doch eigentlich gar nicht!

  82. KangalMix's Gravatar

    Autor: KangalMix | Datum: 1. Februar 2009 um 20:41

    Hallo,
    ich bin neu hier und habe ein Forum gesucht, um meinen Ärger über die letzte „Therapie“ von DINA los zu werden. Was der sogenannte Hundeprofi mit dieser Frau und dem Hund gemacht hat, ist meiner Meinung nach gefährlich hoch drei für Hund und Radfahrer. Es kann doch nicht sein, dass ein Hund nur am Halsband mit einer Leine am Fahrrad geführt wird. Leider sieht man das immer noch bei Vielen. Von einem Profi hätte ich erwartet, dass er dem Hund ein Geschirr anlegt und an dem Fahrrad ein spezielles Gerät für Hunde (meistens „Springer“ genannt) montiert. Diese Geräte gibt es im Fachhandel für ca. 50 – 80 Euro. Nur damit ist es für Hund und Radfahrer sicher!!!

  83. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 1. Februar 2009 um 21:42

    Hallo Kangalmix,

    Was Du da empfiehlst ist nicht sooo gut.

    Hund am Rad laufen lassen, nur mit Halsband damit der Kopf immer in die Richtung gelenkt wird/werden kann, ist RICHTIG !

    Der Hund darf sich am Rad „keine eigene Richtung aussuchen dürfen“ , und das kann er wenn er im Geschirr hängt.
    Ausserdem behindert ein Geschirr bei laufen!

    IMMER zu Ende denken bevor man „etwas Falsches“ empfiehlt!

    WUFF

    MASSAvonSAMMY

  84. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 2. Februar 2009 um 16:32

    @Massa: Nein, da kann ich dir nicht zustimmen.
    Ich wüsste

    1. nicht wo ein Geschirr beim Laufen behindert (mein Hund trägt ausschließlich Geschirr) und

    2. nicht was „Kopf lenken“ mit „Leinenführkeit“ zu tun hat.

    Um einen Hund zu lenken bedarf es Kommunikation (er kann nunmal keine Gedanken lesen) und keiner körperlichen Eingriff!!
    Wenn ich mit meinem Hund nicht kommunizieren kann oder will, dann ist das arm, mehr nicht.
    Oder ziehst du dein Kind etwas auch andauernd am Arm durch die Gegend, statt ihm zu sagen, wohin du gehst?! *kopfschüttel*

    @KangalMix: Jap, ich stimme dir absolut zu. Ein Springer wäre hier sehr angebracht gewesen! Der Aufbau des „Am Fahrrad laufen“ war sehr gut gemacht, so hätte ich es auch getan, aber eben mit Geschirr und am Springer!

  85. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 2. Februar 2009 um 19:30

    Hallo Terrier,

    Ob Du meiner Auffassung zustimmst oder nicht ist hier nicht das Thema.

    Läuft der Hund am Geschirr kann er seitlich den Kopf aus der Fahrt-Richtung nehmen, wenn er da plötzlich einen Duft in die Nase bekommt.
    Dann könnte er im schlimmsten Falle den Fahrer aus der Balance bringen, bis zum Sturz vom Rad.
    Solange das Rad rollt muss der Hund laufen, und darf keine Alternative haben nach seinen Wünschen (eigener Kopf) sich zu Verhalten.
    Der Fahrer muss das Tempo so gestalten das es für den Hund Freude macht und viele Kurzstopp und Pause zum Schnüffeln lassen, selbstverständlich einlegen.

    Rollt das Rad darf es nur in die Richtung gehen in die das Rad rollt, ohne AUSNAHME !!!!!

    Berichte Dir aus der Praxis von „mehreren Tausend Fahrrad-Kilometern mit Hund am Rad“.

    Desweiteren hat das FÜHREN am RAD nichts mit der Leinenführigkeit im Allgemeinen zu tun.
    Gefährlich kann es werden wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht.

    Meist/fasst immer sitzen die Geschirre am Körper nicht richtig (Paßform ist gemeint) und dann wenn Du mal genau hinschaust, hängen die Bänder zur Seite.

    Der Hund muss das ALLES aushalten was WIR HH uns so ausdenken.

    Will Dich nicht überzeugen, und berichte Dir aus meiner reichhaltigen Erfahrung „MIT HUND AM RAD!“

    LG

    WUFF

    MASSAvonSAMMY

  86. KangalMix's Gravatar

    Autor: KangalMix | Datum: 7. Februar 2009 um 17:34

    @MASSA: Ich glaube, ein Hund kann auch am Halsband einen Geruch in die Nase bekommen und dann einen „eigenen Kopf“ kriegen. Wenn er dann plötzlich stehen bleibt, ist das am Geschirr aber deutlich besser. Idealerweise läuft er natürlich immer nur in die Fahrrichtung. Das kriege ich aber durch Kommunikation deutlich besser hin, als durch ein Halsband. Wenn, dann musst du ein Halti benützen, nur damit kannst du die Richtung des Kopfes bestimmen, ist aber am Fahrrad nicht besonders gut zu handhaben.
    Ausserdem habe ich den Eindruck, dass du dich nicht mit besonderen Form eines Springers beschäftigt hast. Diese Form verhindert, dass der Radfahrer ins schlingern oder aus dem Gleichgewicht kommt. Genau deshalb gibt es die Dinger.
    Zum Thema Geschirre: Ein Geschirr muss natürlich dem Hund richtig passen.

  87. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 8. Februar 2009 um 22:27

    Weil die „Springer soooo praktisch sind “ haben Hundehalter bereits das Sollbruchstück herausgeknotet. Warum wohl?
    Wieviel Springer hast Du im Straßenbild gesehen?

    Die Erfindung ist nach meiner Erfahrung eine gefährliche Angelegenheit, aber ich habe kein Problem damit wenn Du „DIE DINGER“ anpreist..

    Der Hund darf keine ……………………….. bringt eh nicht!

    WUFF

    MASSAvonSAMMY

  88. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 14. Februar 2009 um 12:29

    Wen es interessiert, der lese den Bonner Generalanzeiger zum Thema „Rütter Bonner Hundeschulen Projekt gescheitert“. Das ist aus meiner Sicht nur der Anfang und bezeugt genau das was ich weiter oben schrieb.

  89. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 24. Februar 2009 um 12:43

  90. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 26. Februar 2009 um 06:54

    Ja, was soll man noch großartig sagen??? Wahrscheinlich wird das jetzt von den Rütter-Fans kommen das es ein Irrtum sein muß, denn das Sie nur für dumm verkauft wurden um an Ihr Geld zu kommen werden Sie gewiß nicht zugeben. Nun ja vielleicht können Sie ja `n Spendenaufruf machen für die Arbeitnehmer des Herrn Rütter die nun auf der Straße stehn. Wie sagt man so schön?? „Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum“ gell??? Und beim „Maddin“ da trifft das zu wie die Faust auf`s Auge.

    Grüßle z`samma

  91. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 27. Februar 2009 um 17:14

    😀 Herrje, Homberger und Duisburger (vielleicht seit ihr aber auch nur eine Person?! *gg*) ihr müsst es ja nötig haben!! 😀
    Nur zur Info, in diesem anderen Bericht (in oben erwähnter Zeitung) stand geschrieben, dass die Mitarbeiter bereites anderweitige Stellen haben.

    Im Übrigen: Es interessiert mich soviel, wie wenn ein Reissack in China umfällt, ob die Firma des Herrn Rütter, des Herrn Müller oder des Herrn Meier insolvent ist oder sein müsste oder werden wird!

    HIER ging es um das Training und die Methoden und um nichts anderes.
    Erst, seit „ihr Beiden“ hier auftaucht wird über so einen nebensächlichen Mist „diskutiert“!

    Ob die Rütter-Fans, hier habe ich noch keinen weiter angetroffen, sich das jetzt schön reden oder nicht ist mir ebenfalls schnurz-piepe!

    Ich würde euch / dich nun bitten deine Herzkampagnen (aus welchen persönlichen Gründen auch immer du sie führst) woanders auszutragen (wenn du das nicht schon tust, was ich mir problemlos vorstellen kann) und hier endlich mal zum Punkt zurück zu kommen!

    Im Übrigen spricht auch dieses hetzerische „Seht nur, … der Rütter,… der ist pleite,…. *hechel*“ wieder einmal wunderbar für sich. *gg*
    Da weiß man, was man von solchen Menschen halten muss. 😛

    Wer es nötig hat (vorallem dauernd) zu suchen, wann ein anderer wieder einen Fehler macht / dem anderen etwas misslingt, tut mir einfach nur leid.

    Entweder ist das großer Neid oder Ablenkung von den eigenen Fehlern!

    Viel Spaß noch! *gg*

  92. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 27. Februar 2009 um 18:43

    Bravo, Terrier,
    dem habe ich nichts hinzu zu fügen. Diese Hetzkampagne gehört hier wirklich nicht hin. Sachliche Auseinandersetzung mit diversen Erziehungsmethoden, ok. Da kann jeder was von lernen. Aber was einem diese hämische Schadenfreude bringen soll ist mir echt ein Rätsel.
    LG

  93. Helene's Gravatar

    Autor: Helene | Datum: 2. März 2009 um 20:10

    Also ich finde Martin Rütter irre gut. Habt ihr mehr erfahrung in Hundeerziehung als er. Wenn nein dann würde ich nicht lästern.Und etwas von ihm lernen.Lg Helene

  94. Helene's Gravatar

    Autor: Helene | Datum: 2. März 2009 um 20:25

    Hallo ihr lieben bin sehr erfahren was Hunde betrieft arbeite seit meiner Kindheit mit Schäferhunden habe eine Tiertrainerprüfung hinter mir. Ich finde Martin Rütter gut. Er macht es mit einer totalen ruhe und das ist wichtig.Denn stäss überträgt sich auf das Tier.Habe selber einen Schäferhund und einen Bernhardinerwelpen ich habe keine probleme mit ihnen.Lg Helene

  95. Helene's Gravatar

    Autor: Helene | Datum: 3. März 2009 um 07:45

    Hallo Joe ich habe über deinen Bericht gelesen.Herr Martin Rütter ist ein Spitzen Hundetrainer. du wirst so schnell keinen besseren finden. Nun dann würde ich nicht so große Sprüche machen. Sprecht dann darüber wenn ihr mehr erfahrung habt wie Martin Rütter.Er hat noch jeden Hund so hingebracht wie er wollte und das auf seiner sanften art oder.also bitte keine vorurteile über Martin Rütter wenn ihr es nicht besser könnt Lg Leni

  96. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 4. März 2009 um 15:22

    Also dass Homberger und ich EINE Person sein sollen ist Quatsch.

    Und was die anderen Dinge betrifft. Diejenigen die sich hier am meinsten aufregen sind die, die weder DOGS genau kennen, noch Herrn Rütter genau kennen, noch irgendetwas über seineFirmen/Mitarbeiter wissen.

    Sonst würden sie nämlich verstehen dass das alles zusammenhängt und man nicht eines vom anderen trennen kann. Was das mit einer hetzkampagne zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Ich würde nie abstreiten dass Herr Rütter Fähigkeiten im Bereich der Hundeausbildung hat. Die hat er sicher, aber was er daraus macht ist eine andere Frage…

    Und für mich fängt es eben schon damit an wenn man sagt man hat Tierpsychologie studiert und hat es nicht, oder man sagt man hat ein Jahr lang Dingos beobachtet nur weil man in Australien vielleicht mal welchen begegnet ist usw. usw.

    Das ist eine Grundeinstellung…

    @terrier: es steht nirgendwo in einem Artikel dass die Mitarbeiter weiter für ihn arbeiten…lediglich dass ihnen gewisse Jobs angeboten worden sind…

  97. Helene's Gravatar

    Autor: Helene | Datum: 4. März 2009 um 21:07

    Hallo Terrier Was du glaubst oder nicht ist mir sowas von egal. Ich habe sehr viel erfahrung mit Hunden. Arbeite seit Jahren mit Schäferhunden.Zu eurem Gespräch will ich nichts sagen.Ich denke nur meinen teil. Einer gescheiter als der andere cool.Ich finde Martin Rütter Sehr gut .Aber wenn ich oft in der Sendung sehe wie sich die Leute bei den Aufgaben anstellen die Rütter aufgibt bekomm ich einen dicken Hals.die einfachsten aufgaben kriegen manche nicht mal hin. Da versteh ich Rütter gerne wenn er sich mal aufregt.Das ist meine Meihnung und die darf ich wohl vertreten oder Lg Helene

  98. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 5. März 2009 um 09:15

    Also was jetzt die Geschichte mit den entlassenen Mitarbeitern hier soll, ist mir auch völlig schleierhaft.

    Ist er jetzt deswegen ein schlechter Hundetrainer oder gar schlechter Mensch? Ich kenne Herrn Rütter nur aus dem Fernsehen und kann mir also kein Gesamtbild machen, ob er jetzt so gut ist wie es im Fernsehen immer dargestellt wird. Aber dieser Zeitungsbericht trägt da jetzt ja mal so gar nicht zu bei, weder positiv noch negativ.

    @Terrier: Ich habe das übrigens auch gelesen, dass alle Mitarbeiter anderweitig untergekommen sind. Da dachte ich noch „wenigstens etwas“.

    Es ist schon richtig, dass man auch mal hinter die Fassade gucken sollte. Aber mir ist doch wichtiger Firmen zu meiden, die die Menschenrechte oder das Tierschutzgesetz verletzen. Die die Umwelt in hohem Maße und mit System verschmutzen….

    Und das mal eine Geschäftsidee nicht funktioniert oder die wirtschaftliche Lage schlechter wird und man Mitarbeitern kündigen muss, dass kann jedem passieren. Wenn ich die immer alle boykottieren würde, dann wüsste ich nicht wo ich noch kaufen sollte. Und um es ganz überspitzt zu sagen: bei Herrn Rütter bekam man zumindest nicht zu hören, dass er seine Mitarbeiter bespizelt hat, sich Scheinselbständig gemacht hat um staatliche Förderung zu erhalten, er hat auch seine Firma nicht in den Osten verlegt, um für die ersten 10 Jahre Geld aus Deutschland zu bekommen und dann dort nochmal abzusahnen. Er fördert keine Kinderarbeit und er setzt seine Mitarbeiter keinen krebserregenden Substanzen aus…

    Man sollte mal besser dieses hohe Maß bei Firmen des täglichen Lebens ansetzen. Das würde auf jeden Fall mehr bringen. Und wie gesagt, dafür Sorge zu tragen dass z.B. Hühner für eine Fastfoodkette nicht mehr bei lebendigem Leib überbrüht werden, ein großer Tierfutterhersteller keine grausamen Versuche mehr an seinen „Testhunden und -katzen“ vornimmt oder die großen Sportbekleidungshersteller endlich nicht mehr durch Kinder produzieren lassen, ist mir persönlich wichtiger als ob ein Herr Rütter mit seiner Firma auf die Schnauze fällt.

    Was mich aber noch interessieren würde, woher die Info stammt, dass er gar nicht Tierpsychologie studiert hat.

    LG Bongi

  99. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 5. März 2009 um 10:38

    Es geht nicht darum, dass er die Mitarbeiter entlassen hat. Warum hat er sie entlassen? Weil seine Hundeschulen nicht genug Kunden anziehen. Und warum ziehen sie nicht genug Kunden an? Weil eben nicht Herr Rütter, der sich so wahnsinnig gut verkaufen kann, die Trainerstunden gibt, sondern seine Trainer. Und die tun das nach seinen Vorgaben (DOGS). Eine Philosophie, die eben keine ist.

    Aber es stimmt schon, im Rahmen so eines Blogs würde es viel zu weit führen sich damit auseinanderzusetzen, denn das würde voraussetzen, dass die Mitlesenden sich sowohl mit dem System DOGS als auch mit den anderen Umständen auseinandergesetzt hätten und das kann man wohl weder erwarten noch voraussetzen.

    Wenn es darum geht sich mit einzelnen Trainingssequenzen aus seiner Sendung zu beschäftigen, sind solche Dinge tatsächlich fehl am Platz.

    @bongi Du kannst Herrn Rütter ja gerne mal anschreiben, wo genau er den in der Schweiz studiert hat….aber das ist ja noch das wenigste…

  100. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 5. März 2009 um 10:40

    Ach ja, nur um kein falsches Bild aufkommen zu lassen. Unter Herrn Rütters Trainern gibt es mit Sicherheit gute.

  101. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 5. März 2009 um 11:17

    Das Martin Rütter angeblich kein Studium der Tierpsychologie absolviert haben soll, find ich schon ne krasse Behauptung. Das grenzt an Rufschädigung. Mit solchen Äußerungen sollte man doch bitte etwas vorsichtiger sein. Ich find es sehr erschreckend, was für eine Richtung diese Diskussion einschlägt. Ich bin ganz bestimmt kein Rütter-Fan, kenne ihn nicht persönlich und mag mir kein Urteil auf Grund schlecht geschnittener Fernseh-Sendungen machen. Das seine Firma den Bach runter gegangen ist, ist zwar hart für alle, die davon direkt oder indirekt betroffen sind, aber in der derzeitigen Wirtschaftslage leider kein Einzelfall. Jeder der im Moment selbstständig ist, wird das bestätigen können.

    Ging es in diese Diskussion nicht eigentlich ursprünglich darum, sich über seine Trainingsmethoden auszutauschen? Ob man die nun gut findet oder nicht, sei jetzt mal dahin gestellt. Auch wenn manche Trainer bei manchen Hunden vielleicht anders vorgehen würden, macht das aus Martin Rütter doch noch lange keinen schlechten Trainer. Ich denke, selbst wenn man fünf Leute aus seinen eigenen Reihen auf einen Hund ansetzen würde, würden sie mit Sicherheit nicht alle auf die gleiche Art an das Problem herangehen, weil trotz gleicher Ausbildung jeder doch individuell arbeitet, so wie es zu einem selber passt. Ich hätte wohl manche Dinge auch anders gemacht, aber ich hab auch eine ganz andere Ausbildung durchlaufen und jeder kann nur das anwenden, was er gelernt hat.

    Wie gesagt, die Trainingsmethoden des Herrn Rütter zu beurteilen maße ich mir nicht an, da ich ihn nur aus den Fernseh-Sendungen kenne. Aber hat eigentlich mal irgendjemand darüber nachgedacht, dass man es Herrn Rütter sehr hoch anrechnen sollte, dass er die Arbeit mit Problemhunden bei uns überhaupt gesellschaftsfähig gemacht hat. Was ist denn vor 20 Jahren noch mit solchen Hunden in der Regel passiert, die z.B. ihren eigenen Besitzer angegriffen haben, aus welchen Gründen auch immer? Die konnten doch noch von Glück sagen, wenn sie ins TH kamen oder eingeschläfert wurden. Wie viele wurden erschlagen oder anderswie qualvoll getötet, oder ausgesetzt oder was auch immer noch. Damals hat doch kaum einer zugegeben, mit einem Hund ein Problem zu haben. In diesem Punkt hat die Öffentlichkeitsarbeit des Herrn Rütter, ob man ihn nun gut findet oder nicht, ganz schön was bewegt. Und davon profitieren doch letztlich alle, die in diesem Bereich arbeiten.

    Und letztlich kochen wir alle doch nur mit Wasser, jeder wird hin und wieder Dinge falsch machen und Menschen haben nun mal nicht nur Stärken sondern eben auch Schwächen. Leider lassen sich die Schwächen besser ausschlachten um sich selbst ins rechte Licht zu Rücken, wie dieser Thread an manchen Stellen wieder mal eindrucksvoll beweist. Schade eigentlich.

    Nachdenkliche Grüße, Antje

  102. Esther Wagler's Gravatar

    Autor: Esther Wagler | Datum: 5. März 2009 um 13:13

    Hallo Helene,

    bin ich froh, dass ich heute doch mal wieder hier rein geschaut habe, und war total happy, als ich gelesen habe, dass du dich intensiv mit Schäferhunden befasst… FREU RIESIG…:-))) Könntest du mir deine E-MAIL-ADRESSE aufschreiben, ich hab ein paar Fragen an dich… Geht um Schäferhunde, ich bin dabei eine eigene Seite für sie auf zumachen, da wir unseren TEDDY am 22. 1. dieses Jahres verloren haben…

    Ich würde mich riesig freuen, wenn ich mit dir Kontakt aufnehmen könnte…

    Liebe Grüße

    Esther

  103. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 5. März 2009 um 13:56

    Sorry, das habe ich dann falsch verstanden. Für mich hörte es sich nämlich so an, als ob man wüsste, dass Herr Rütter nicht studiert hätte.

    Zitat: „Und für mich fängt es eben schon damit an wenn man sagt man hat Tierpsychologie studiert und hat es nicht,[..]“

    Dann wäre das, was er auf seiner Homepage stehen hätte nämlich schlichtweg falsch. Nicht dass er sich Tierpsychologe nennt, da diese Berufsbezeichnung wohl immer noch nicht geschützt ist, aber die Angabe, dass er in der Schweiz studiert hat.

    Es ist halt kein Studium wie man es kennt. Es findet an keiner Uni oder FH statt. Wurde aber als Fernstudiengang in Deutschland zugelassen. Es gibt ja schließlich auch Fernunis ins Deutschland. Aber es ist nunmal auch so, dass man Tierpsychologie in der Form nicht an einer Uni studieren kann. Ich studiere Biologie und alles was man in dem Zusammenhang studieren kann, ist Verhaltensbiologie. Da wird dann z.B. untersucht wie Vögel sich am Magnetfeld orientieren. Dafür zieht man sie auf, macht ein paar Versuche mit ihnen, um anschließend ihre Gehirne zu untersuchen. Es ist halt nicht die Idylle, die man sich vorstellt: „Och, ich beobachte jetzt mal ein paar Vögelchen oder ein paar Hündchen.“ Dafür werden kaum Fördermittel zur Verfügung gestellt. Es gibt sicherlich auch Forscher, bei denen es sich auf das Beobachten beschränkt, aber wie der Weg bis dahin aussah, dass sagt kein Mensch.
    Oder der Tiermediziner, der sich auf Verhalten spezialisiert hat. Der musste aber in seiner Grundausbildung auch Sachen machen, die nicht jedermanns Sache sind.

    „Mit dem in Kraft treten der neuen Tierärztlichen Approbationsordnung (TAppO) im November 1999 müssen nicht mehr, wie bisher sechs Wochen im Schlachthof absolviert werden, sondern nur noch drei.“

    „An allen Hochschulen werden natürlich gestorbene, eingeschläferte oder Schlachttiere für chirurgische Übungen verwendet. Darüber hinaus wird aber auch an lebenden klinikeigenen Tieren oder Schlachttieren geübt, die während der Narkose eingeschläfert werden.“

    Ohne jetzt die abwerten zu wollen, bei denen das zur Ausbildung gehört(e) , aber für mich wäre das auch absolut nichts, ich bin froh, dass ich das nicht machen muss. Und ich finde es völlig legitim, wenn es Menschen gibt, die sich eine Alternative überlegt haben, in der das Töten von Tieren nicht zur Ausbildung gehört, auch wenn die Ausbildung bei einigen nicht so hoch angesehen ist wie das Studium an Uni/FH.

    LG Bongi

  104. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 5. März 2009 um 14:22

    Und ob es sich um eine Philosophie handelt oder nicht, möchte ich nicht beurteilen.

    Aber das die Erwartungshaltung der Hundehalter groß ist, kann man ihm meiner Meinung nach nicht anlasten. Viele gehen einfach mal davon aus, dass sie auch von einem Herrn Rütter „bedient“ werden und der Termin muss am Besten schon in der nächsten Woche sein. Dass das nicht funktionieren kann….ein bißchen gesunder Menschenverstand hilft, um das zu verstehen.

    Schließlich erwarte ich auch nicht, dass Monty Roberts höchstpersönlich aus Kalifornien anreist und mein Pferd trainiert.

    LG
    Bongi

  105. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 5. März 2009 um 14:34

    Genau das ist ja der Punkt. Dass man Herrn Rütters Ruf nicht schädigen möchte/darf…daher kann man viele Dinge halt nicht offen aussprechen.

    Ich kann nur sagen, wer wissen will ob Herr Rütter studiert hat (und ich weiss genau welches „Studium“ der Tierpsychologie in der Schweiz gemeint ist), sollte ihn einfach mal auf eine seiner Veranstaltungen fragen…ich kenne die Antwort auch so….

    Und ganz allgemein: Man kann alles mögliche behaupten, was man nicht alles studiert hat, wo man nicht alles Hunde beobachtet hat, wieviele Hundebücher man schon in der Jugend gelesen habe…usw.
    das ist nicht strafbar….

  106. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 5. März 2009 um 19:12

    Aber wo ist das Problem?

    Nur weil es kein Studienfach an einer Universität gibt, dass sich Tierpsychologie schimpft?
    Ob man sein Studium nun aktzeptiert oder nicht, wenn er Hunden und seinen Haltern helfen kann, selbst wenn es nur einer unter zehn ist, dann ist das doch schon ein Erfolg für das eine Hund-/Halterpaar.

    An unserer Uni befindet sich ein Forscher, der sich ein 2. Standbein mit der tierpsychologischen Beratung aufbauen will. Tagsüber quält er als Verhaltensforscher Wirbeltiere, abends berät er dann Tierhalter. Da ist es mir persönlich lieber, wenn dann jemand nicht an einer Uni studiert hat und sich auf dem Gebiet nur weitergebildet hat als sowas. Und ist der Studierte wirklich besser? Hat der wirklich mehr Ahnung? Während des Studiums besteht nicht wirklich die Möglichkeit zu sagen, dass man eine bestimmte Tierart erforschen möchte. Also kann es sein, dass man während seines Studiums keinen einzigen Hund zu sehen bekommt. Was qualifiziert einen Verhaltensforscher dann mehr als einen Hundepsychologen?

    Und vorallem, an wen sollte man sich sonst wenden? Ich hab zwar schon eine studierte Hundetrainerin gefunden, aber die hat Biologie an einer gewöhnlichen Uni studiert und hat daran noch das „Studium“ an der Akademie in der Schweiz angeschlossen.

    Und wenn jemand seine Sache gut macht, also zur Zufriedenheit von Hund und Halter ist es doch völlig wurscht, ob studiert oder nicht.

    Und der Vorteil ist doch beim Rütter der, dadurch dass er so oft im TV zu sehen ist, hat jeder die Möglichkeit vorher schonmal zu Überlegen, ob er prinzipiell mit der Rütterart klarkommt oder nicht. Und wenn nicht, dann gehe ich da nicht hin und wenn doch und ich im Verlauf merke, dass das nichts für mich ist, dann lass ich ab da die Finger davon. Und ich maße mir jetzt einfach mal an zu behaupten, dass weder Hund noch Halter einen seelischen oder körperlichen Schaden davon tragen werden.

    Ich lass mich aber auch gerne durch Tatsachen eines Besseren belehren.

    LG Bongi

  107. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 5. März 2009 um 19:46

    Hui, hier ist ja was los! 😀

    Zitat Helene:
    „Hallo Terrier Was du glaubst oder nicht ist mir sowas von egal. Ich habe sehr viel erfahrung mit Hunden. Arbeite seit Jahren mit Schäferhunden.Zu eurem Gespräch will ich nichts sagen.Ich denke nur meinen teil. Einer gescheiter als der andere cool.“

    Was hast du denn nun mit mir?! *grübel*
    Worauf bezieht sich das von dir an mich geschriebene???

    Ich versteh gar nicht, welches Problem du mit mir hast!
    Und was du mit „Zu eurem Gespräch will ich nichts sagen. Ich denke mir meinen teil. Einer gescheiter als der andere cool.“ meinst, würde mich auch mal interessieren.

    Das, was ich bisher von dir gelesen hat, hat mich nicht wirklich beeindruckt – im Gegenteil.

    Aber vielleicht hast du ja auch Homberger oder Duisburger oder wen auch immer gemeint.
    Ich bin mir jedenfalls keiner Schuld bewusst. 😉

    @duisburger: Welches Studium ist denn nun gemeint?!
    Ich wüsste nicht, welches es noch gäbe, was viiiiel schlechter ist, aber auch in der Schweiz.

    Mensch, dauernd irgendwelche Halbaussagen und Hetzerein. Entweder „Butter bei die Fische“ oder es sollte jetzt wirklich mal gut sein!

    Wieso sollte Rütter denn keine Philosophie haben?!

    Was willst du dem Mann eigentlich noch alles absprechen?!

    Und warum hast du denn nun so einen Hass (oder was auch immer) auf ihn???

    Hat er dir im Sandkasten mal die Burg kaputt gemacht oder hast du wirklich einen Grund dafür. Bisher siehts einfach nur nach Neid / Eifersucht oder was auch immer aus. Einen wirklichen Grund dafür konnte ich bisher nicht erkennen. Würde mich aber mal interessieren – vielleicht kann man dich DANN ja besser verstehen.
    (Genau wir Homberger, übrigens.)

  108. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 5. März 2009 um 20:44

    Ich sage doch gar nichts gegen das Studium in der Schweiz.

    Und ich sagte doch auch dass ich weiss welches Studium damit gemeint ist.

    Aber Herr Rütter wird weder zu diesem Studium noch zu IRGENDEINEM anderen irgendeine Aussage machen können. Dabei bleibe ich.
    Wer das nicht glaubt kann ihn ja fragen.

    Und deutlicher kann/muss ich doch nicht werden, oder?

    @terrier Ich habe keinen Hass auf Rütter. Ich habe durch Zufall hier reingelesen und ich konnte einfach nicht anders als ein paar Worte zu schreiben. Neid habe ich auch keinen. Komisch dass sowas überhaupt unterstellt wird.

    Ja ich bin enttäuscht. Ja ich habe viel gesehen, gehört, erlebt, aber das kann ich hier nicht äußern.

    Und damit ist es jetzt auch gut.

  109. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 5. März 2009 um 21:00

    Klasse, Terrier,
    dem kann ich mich nur anschließen.
    Geht’s hier eigentlich wirklich noch um die Therapie von Problemhunden oder darum, jemanden durch den Kakao zu ziehen wo immer es nur geht. Komm mir langsam vor wie im Kindergarten.

    So langsam nervts

  110. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 6. März 2009 um 07:06

    Zum Abschluss.

    Ob und was Herr Rütter studiert hat wird letztendlich nur er selbst wissen.

    Und da er es ja auf seiner homepage geschrieben hat….wird es wohl so sein

  111. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 6. März 2009 um 20:36

    da ist ja grad der Teufel los hier. Wenn ich das alles so lese dann frage ich mich nur wie sich manche Leute doch durch so bissle „schöntuerei“ beeinflussen lassen. @ baccie mal ganz kurz gefragt, Du hast ja geschrieben es wäre schon fast Rufmord anzuzweifeln das der besagte Herr Rütter der mal auf der Halener Str. 64 gewohnt hat vielleicht gar nicht studiert hat. Und was ist es wenn er die Leute wie schon öfters im Lenben nur verkackeiert hat oder in hochdeutsch“ für dumm verkauft“ ?? Es geht wohl nicht in Eure Köpfe das er ein Mensch ist der nur seinen Profit aus einer Sache zu ziehen versucht und alles andre geht ihm kalt und knapp am Allerwertesten vorbei. Und das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    àsta la vista

  112. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 6. März 2009 um 21:18

    Wo du mich schon direkt ansprichst, Homberger, hat sich meine Aussage nicht auf die Angaben, wo er mal gewohnt hat oder sonst was (die Adresse seh ich jetzt sowieso das erste Mal), sondern darauf, dass behauptet wurde, dass Herr Rütter nicht studiert hätte. So etwas zu verbreiten, ohne einen Beweis, find ich schon bedenklich. Ob das Institut, wo er studiert hat nun gut ist oder nicht, darüber erlaube ich mir kein Urteil, kann ich gar nicht.
    Ich versteh es eh nicht, warum es dich und Duisburger so in Rage versetzt, wenn sich jemand positiv über Martin Rütter äußert. Wenn ihr mit ihm aus welchen Gründen auch immer, nicht klar gekommen seid, mag ja sein. Aber es gibt eben genug Leute, die mit ihm klar kommen. Dass heißt dann noch lange nicht, dass die alle nicht ganz auf der Höhe sind. Die einen kommen halt miteinander aus, andere nicht. Und diese Entscheidung muss jeder für sich selber fällen. Was habt ihr denn von diesem ganzen Gehetze? Habt ihr es euch zum Ziel gesetzt, ihm das Geschäft zu versauen oder was ist das Motiv für diesen ganzen Quatsch? Wenn ich mich recht entsinne, ging es in dieser Diskussion ursprünglich mal um seine Art der Therapie, ob man damit übereinstimmt oder nicht, ob andere vielleicht an manche Sachen anders herangehen oder so in der Art. Vielleicht könnte man ja einfach mal zu diesem sachlichen Austausch zurück kehren. Wenn ihr ein persönliches Problem mit Herrn Rütter habt, dann klärt es doch bitte mit ihm selbst und mischt hier nicht das Forum damit auf. Ich bin gehöre nun wirklich nicht zur Fan-Gemeinde des Herrn Rütter, aber diese Seitenhiebe nützen hier niemandem etwas und gehen zumindest mir ziemlich auf den Senkel.

  113. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 6. März 2009 um 21:49

    Hallo Ihr lieben „Dickbrett-Bohrer in Sachen Hunde-Umerziehung“.

    Worum geht es eigentlich????

    Ob einer sympatisch ist , welche Bücher er geschrieben hat, sich gebildet hat, Studium an einer weltbekannten Fakultät absolviert hat, eine Firma gründet, eine Um-organisation eines Systems vor nimmt, ob er vor der Pleite steht, Geschäftspartner sich umorientieren,…..und ….. und…….???

    NEIN, doch eher nicht!

    All das wird den Hundehalter nicht interessieren , der sich auf den Weg gemacht hat die Probleme die er mit seinem Hund hat , ENDLICH lösen zu wollen.

    Ihm kommt es darauf an wie+wann das Wunder in seiner Mensch+Hund-Beziehung passiert.
    Er hofft auf ein Wunder welches von Dauer ist, und wie man in den TV-Sendungen leider gezeigt hat sind die Rütter-Wunder offenbar ausgeblieben.

    Das beschädigt sein Image, und nährt den Zweifel an seiner Leistung.

    Nach welcher Methode eine Hundeschule arbeitet ein Trainer aggiert, interessiert den hilfesuchenden Hundehalter eigentlich ernsthaft erst, wenn sein Problem sich in die richtige Richtung entwickelt und täglich KLEINER wird.
    DENN ALLE BEHAUPTEN stehts, dass Sie „den Stein des Weißen gefunden haben“….. und komm zu mir und ……..und geistreiche Namen und Bezeichnungen werden ausgedacht und dann …. zuviele herbe Enttäuschungen stellen sich ein.

    ALLE „Hunde-Spezialisten“ und die, die sich dafür halten sollen daran gemessen werden was Sie an Problemlösung erreichen können.
    Sofort , und nicht nach Wochen, Monaten oder Jahren, muss das Resultat zu sehen sein.
    „ZAHLBAR nur bei ERFOLG ! “ ; dann würde sich die „Spreu vom Weizen ganz schnell trennen“, und die Hunde und Ihre Halter wären die großen Gewinner, wenn am Hund nicht mehr herumgezerrt wird, und der Hundehalter schnell ein glücklicher HH wird.

    Auch schön eingerahmte Zertifikate , Urkunden und Schleifen über vergangene Wettkämpfe sind nicht das Maß der Dinge.
    Der Erfolg jetzt , den Hund aus dem Hamsterrad heraus zu führen, ist die tägliche nachgewiesene Qualifikation die es zu pflegen gilt.

    Die Meßlatte sehr hoch legen und den Sumpf der „Heilsbringer/möchtegerne Trainer“ austrocknen bringt erst und steigert dann auch die Qualität !!!

    Legt man die Meßlatte nur so hoch das man sagt : Wenn ein Martin Rütter (oder Andere) sich in die TV-Öffentlichkeit begibt und seine Lösungsergebnisse ins Wohnzimmer des Hundehalters schickt,
    und der zunächst motiviert zuschaut um dann festzustellen, dasssss war wohl soooo nicht zum brüllen.ist das kontraproduktiv .
    Wo sind die Schlangen von anstehenden Hundehaltern die in großem Vertrauen vor den „Rütter-Hundeschulen“ ungeduldig um Einlass bitten und betteln.

    Das gilt für „Jede/n “ der sich mit der Materie beschäftigt.

    Bei mir darf der „Kunde“ erst bezahlen wenn der ein Erfolgserlebnis hat, und die hat er bestimmt!!!

    DAS ist SAUBERES ARBEITEN im Sinne vom hilfesuchenden Hundehaltern seriös zu helfen.

    Mir geht es um die Qualität, und die muss jeder Bringen, wenn nicht dann ……… !!!!!!

    Warum das Privatleben von Rütter so in den Fokus gerückt wird, ist doch eher eine Aufgabe für die Bildende Zeitung.
    Wer auf den Berg steigt muss den Wind dort auch aushalten können. Und wie man ja weiss ist es am Berg-Gipfel eisig und glatt, und jeder Tritt ist nicht ohne Risiko.

    Mitleid will Rütter bestimmt nicht haben, ab Ihn hier in den Dreck ziehen wollen….. WOFÜR ???

    Er kann was er kann, und was es ist zeigt die Meßlatte die offenbar auch für „Ihn“ gilt !

    Ich wünsche Ihm als Mensch Alles Gute und endlich Erfolge die solche, bei näherem Hinsehen auch immer noch sind!!!

    WUFF

    MASSAvonSAMMY

  114. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 8. März 2009 um 13:29

    @Duisburger:

    Nochmal:

    NENNE DOCH BITTE ENDLICH DAS STUDIUM, WELCHES DU MEINST, DAS RÜTTER BESUCHT HAT!!!

    (Vielleicht wird dieses Frage nun endlich nicht mehr, gewollt, übersehen!)

    Ich kann auch sagen: „Es ist nicht das, was ihr denkt!“, aber wenn ich das behaupte, dann muss ich auch sagen können, welches stattdessen gemeint ist! Ich kenne nämlich kein anderes!!!

    Also, BITTE! Nenne doch dann auch endlich die Fakten! Sonst ist das, was du die ganze Zeit abläßt, erst recht lächerlich und noch unglaubwürdiger als bisher schon.

    LG

  115. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 8. März 2009 um 16:11

    Ich weiss nicht was ich noch sagen soll.

    Ich meine KEINES stattdessen.

    Deutlicher kann ich doch nicht werden, ohne mich hier auf irgendwelches Glatteis zu begeben.

    Das kann man jetzt verstehen oder auch nicht.

  116. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 8. März 2009 um 17:32

    Aha, deine Beiträge kamen immer so rüber, dass wir denken, er hat das Studium besucht, was sehr gut ist und er hat aber ein ganz anders absolviert.

    Du meinst also, er hat gar keines gemacht. So sieht die Sache schon etwas anders aus.

  117. micha's Gravatar

    Autor: micha | Datum: 10. März 2009 um 22:02

    Mein Gott müsst ihr Langeweile haben…

    Sorry, aber es ist ja so peinlich, dass es einem die Schamesröte ins Gesicht treibt. Kleine Jungs, die vor Neid auf Rütter platzen und sich damit wichtig tun, dass sie ihn aus der Kindheit kennen.
    Absurd!!!
    Geht mit den Hunden spazieren und geniesst das Leben. Welche Verbitterung hier mancher hat, ist schon eklatant…

    Ich freu mich über Rütters Sendungen, über seine Fachkompetenz. Aber auch über die Kompetenz der vielen, vielen anderen gute Trainer in Deutschland.
    Wems nicht passt was der Mann erzählt, EINFACH umschalten und gut is….

  118. Esther Wagler's Gravatar

    Autor: Esther Wagler | Datum: 12. März 2009 um 12:54

    Hallo Micha,

    du sprichst mir aus der Seele, schade, wie sich da alles entwickelt hat…

    Esther

  119. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 12. März 2009 um 13:51

    Sich selbst auf diese Art verteidigen zu müssen finde ich eigentlich peinlicher 🙂

  120. Helene's Gravatar

    Autor: Helene | Datum: 12. März 2009 um 14:25

    HALLO Micha Auch ich freue mich auf seine Sendung,wäre schön wenn es noch mehr solche Tainer geben würde. Lg Helene

  121. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 12. März 2009 um 18:24

    @duisburger: Wie meinst du das?

  122. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 12. März 2009 um 19:59

    Mich interessiert `n Schiet was der Rütter an Geschäften macht oder nicht. Von mir war es lediglich als Hinweis das er eine linke Bazille ist den nur das Geld anderer Leute interessiert und der dafür seine Großmutter an den Teufel verkaufen würde. Und das sein angebliches Fachwissen nur vorgegaukelt ist. Denn schon seine Aussage er hätte sich schon in seiner Jugend mit Hunden beschäftigt ist gelogen. Da hat er sie oft genug,auch in meiner Gegenwart bis aufs Blut gereizt. Also macht keinen Messias aus ihm.

  123. Helene's Gravatar

    Autor: Helene | Datum: 12. März 2009 um 23:12

    Hallo Hornberger hast du beweiße das du so über Rütter herziehen kannst.Kennst du Rütter bersöhnlich, wenn nein würde ich still sein. Warum soll es das nicht geben, das er sich in seiner jugend mit Hunden beschäftigt hat,auch ich lebe seit meiner Kindheit mit Schäferhunden.Auch ich habe als Kind mal den Hund geärgert das kommt vor, deshalb Arbeite ich troztem mit Hunden , mann wird ja reifer oder nicht.Wenn du damit ein problem hast schalte deinen Ferhnseher aus wäre doch eine lösung nicht war.Lg Helene

  124. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 13. März 2009 um 09:21

    @Homberger: Also von Jugend war glaube ich nie die Rede. Es hieß eigentlich immer, dass Rütter seit über 18 Jahren mit Hunden arbeitet und da er Baujahr 1970 ist (was ich eben nachgeschaut habe) sollte er etwa mit 20 damit angefangen haben. 😉

    Im Übrigen muss ich sagen: Wenn man Fachwissen so gut vorgaukeln kann wie er, dann zieh ich den Hut. Denn vieles, was er sagt, hat Hand und Fuss. Ich denke NICHT, dass man sowas mal eben aus Intuition erzählt – da gehört schon ein bisschen Hintergrund dazu. Außerdem konnte man in den letzten 5 Jahren einen Wandel in seiner Methodik beobachten – auch das wird nicht mal eben so passiert sein, sondern ebenfalls einen gewissen Hintergrund haben.

    Aber bevor ich mich über einen Herrn Rütter aufrege, der den Leuten angeblich das Geld aus den Taschen ziehen will – und wo die Leute absolut mit einverstanden sind und extra zu ihm kommen -, rege ich mich doch lieber über die Bankheinis auf, die das Geld der Leute verzockt haben – was diese Leute ganz sicher nicht wollten!! 😛

    Wie du siehst: Das Böse ist immer und überall. 😀

  125. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 5. April 2009 um 12:07

    Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass auf Rütters Seite auf einmal nichts mehr davon zu lesen ist, dass er an der ANT studiert hat. Soviel dazu 🙂

  126. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 5. April 2009 um 13:32

    @ Helene nochmal damit Du es begreifst, ich kenne die ganze Familie including Stiefmutter,Onkel Tante, Cousin Cousin etc höchstpersönlich und privat. Über viele Jahre. Und schon sein Vater der bei den Stadtwerken Duisburg arbeitete verstand es immer andre für sich arbeiten zu lassen und davon Profit zu ziehen. Nun gebont??

  127. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 5. April 2009 um 13:48

    und jetzt?

  128. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 5. April 2009 um 15:11

    Informationen, die die Welt nicht braucht!

  129. Ritter's Gravatar

    Autor: Ritter | Datum: 5. April 2009 um 20:58

    Also ich finde das schon interessant zu wissen… wird wohl nicht grundlos sein

  130. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 6. April 2009 um 10:28

    @Ritter: Ich wüsste zwar nicht, was DARAN (Vater bei Stadtwerke, Homberger kennt Familie,…) interessant ist *kicher*, aber manche brauchen eben Storys über andere, um sich von ihrem eigenen Leben abzulenken. 😀

    @duisburger: Wie standest du nochmal im Verhältnis zum Rütter?
    Im Übrigen stand auf der HP, meines Wissens nach, noch NIE, dass er bei ATN (nicht ANT *zwinker*) studiert hat!!

  131. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 6. April 2009 um 11:51

    Es ging darum ob er ein Studium der Tierpsychologie in der Schweiz gemacht hat oder nicht. Und er hat es anders als er vorher behauptet hat nicht. Deswegen spreche ich ihm nicht seine Qualität als Hundetrainer ab. Aber sowas ist eine Einstellungssache. Und zieht sich durch alle Bereiche…

  132. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 6. April 2009 um 15:10

    Also wenn man das alleine als Beweis dafür nimmt, dass Herr Rütter niemals in der Schweiz Tierpsychologie studiert hat und die Tatsache, ob oder ob nicht eine so große Rolle für einen persönlich spielt, dann würde ich mich umgehend an das öffentlich rechtliche Fernsehen wenden, da die ja anscheinend bei der Produktion einer Ausgabe von „Planet Wissen“ über Herrn Rütter dermaßen geschlammt haben, dass auf der Internetseite folgendes nachzulesen ist:

    „Aber bevor der erwachsene Martin Rütter Tierpsychologe wurde, studierte er zunächst Diplomsport in Köln. Ursprünglich wollte er nämlich mal ein “seriöser Sportjournalist“ werden. Doch Hunde spielten zu dieser Zeit längst eine Hauptrolle in seinem Leben.Und so studierte er an einer Privatakademie für Tierheilkunde in der Schweiz Tierpsychologie, auch wenn das Diplom in Deutschland nicht anerkannt wird.“

    Die Linksammlung dieser Sendung verweist übrigens auch auf die Akademie in der Schweiz, aber das mag ja noch nichts heißen.

    Ich kann dazu nur die Aussagen einiger Vorredner unterstützen, wenn jemand etwas macht und das ist gut, dann ist völlig egal, welchen Titel er trägt. Und ich persönlich bräuchte da auch schon handfestere Beweise für, dass Herr Rütter sich so einem Schwindel bedient hätte .

  133. w.Meyer's Gravatar

    Autor: w.Meyer | Datum: 6. April 2009 um 17:13

    Herr Rütter ist als recht kompetent einzustufen.
    Alle Ausbilder der Welt kochen nur mit Wasser, Rütter auch. Weshalb die Aufregung?

    Und was die Geldeinnahmen als Betrieb angeht: Neidisch??

    Gruss WM
    Diensthundeführer & Fachausbilder im milit. Diensthundewesen iR.

  134. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 6. April 2009 um 17:57

    @ Terrier: Ich danke dir. Hab schon an mir selbst gezweifelt, da ich den Namen der Akademie bisher auch nicht auf der Homepage gefunden hatte. Wollte mich aber auch nicht soweit aus dem Fenster lehnen, und das 100%-ig beschwören, dass der da niemals stand, es hätte ja sein können, dass ich den einfach immer überlesen habe.

  135. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 6. April 2009 um 20:15

    Es spielt keine so große Rolle für mich, diese Sache ist eher eine Kleinigkeit unter vielen, aber so typisch für Herrn Rütter. Und Beweise brauche ich nicht da ich ohnehin weiss was ich weiss. Ich wollte es hier nur geschrieben haben, weil ich mich vorher an der Diskussion beteiligt hatte…

  136. duisburger's Gravatar

    Autor: duisburger | Datum: 6. April 2009 um 20:23

    @ terrier

    Ja es stimmt auf der homepage stand nie ATN (entschuldige es war tatsächlich ein Tippfehler :-)) sondern nur Studium an einer Privatakademie in der Schweiz, das spielt aber auch keine Rolle…

    Und in welchem Verhältnis ich zu ihm stand, geht wohl niemanden etwas an 🙂

    Ich finde es wirklich lustig, dass einem immer irgendwelche unlauteren Motive oder Nichtwissen oder andere Dinge unterstellt werden, nur weil man sich über bestimmte Sachen äussert

  137. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 7. April 2009 um 19:29

    Ihr könnt euch doch gerne über Sachen äußern, dass tun wir alle hier.
    Aber wenn jemand so penetrant nach Fehlern, Ungereimtheiten und Negativ-Publicity bei einem anderen Menschen sucht, dann ist das schon merkwürdig …
    Bis ihr Beiden hier ankamt ging es um Rütters Fälle und Arbeitsweiße – seit ihr da seit, geht es aber um Dinge, die uns andere hier gar nicht interessieren.
    Ob der Rütter nun früher Hunde geärgert hat und ob er das Talent „Leute auszunehmen“ nun von seinem Vater geerbt hat, der bei den Stadtwerken gearbeitet hat … Wen interessierts?! Einzig euch und irgendwie beginnt man nach einer Weile sich seinen Teil darüber zu denken.

    Mich interessiert nicht, was der Bäcker nebenan macht oder ob der Vater meiner Hausärztin schon ein Ausbeuter war; Solange die Leistung stimmt, die mir entgegen gebracht wird (was bei Rütter ja, laut Kundenmeinung, größtenteils so zu sein scheint), dann soll doch jeder so leben und sein, wie er ist!! *kopfschüttel*

    LG

  138. Marco's Gravatar

    Autor: Marco | Datum: 12. Juli 2009 um 20:09

    Guten Abend,

    Herr Rütters Qualifikation besteht aus einem bei der ATN absolvierten Fernlehrgang in Tierpsychologie, die jeder Sonderschüler mit ein wenig Zeit absolviert. Allein dass er, laut eigenen Angaben, dafür 3 Jahre gebraucht hat ist ein Armutszeugnis vor dem Herrn.

    Soviel zu seiner grandiosen Kompetenz.

    Er hat es geschafft sich selbst und sein angeblich revolutionäres D.O.G.S. – System zu vermarkten, allein dafür gebührt ihm Respekt.

    Sein am Hund orientiertes Führungssystem, wie er es nennt, bzw. dessen Inhalte, sind so alt wie die Hundeerziehung selbst, nur Herr Rütter hat es geschafft im deutschsprachigen Raum medial Aufmerksamkeit damit zu erlangen. Sein must-have-as-Schwiegersohn-Naturell und sein zugegeben durchaus vorhandener Charme spricht dabei sowohl die ältere als auch jüngere Generation an. Hauptsächlich aber natürlich die weiblichen Generationenvertreter. 😉

    Sicherlich ist nicht alles was Herr Rütter vermittelt falsch. Es gibt sicher Hundehalter, die können, nach Einschätzung einiger gesehener Sendungen meinerseits, durchaus den ein oder anderen Tip aus seinen Sendungen für sich mitnehmen. Nur sollte man auch Herrn Rütter und seine Tips und Tricks hinterfragen und vielleicht nicht gleich mit seinem aufbrausenden Schnuffi zum Tierarzt laufen wenn Herr Rütter am Abend vorher mal wieder einem Frauchen eines etwas dominanteren Rüden empfohlen hat ihn kastrieren zu lassen.

    Summa summarum, Herr Rütter ist sicher kein schlechter Mensch und er will, davon gehe ich jetzt einfach mal aus, das beste für „seine“ Hunde. Ob er aber zu den Besten seiner Zunft gehört darüber lässt sich streiten. Ich bezweifele es.

    Grüße aus dem Norden Deutschlands.

    Marco

  139. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 14. Juli 2009 um 18:49

    …die Leute wollen es einfach nicht verstehen… er hat schon früher Leute gelinkt wenn er `ne Möglichkeit sah und er tut es heute mit 100%tiger Sicherheit noch genau so. Wie nannte man in der frühen Deutschen Geschichte so leutz?? Oder war es nur ein Märchen *gggg* „der Rattenfänger von Hameln“ gell? Oder war es doch Homberg 😉 ;-p ;-p

  140. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 20. Juli 2009 um 08:54

    Und du, lieber Homberger, schreibst hier scheinbar die unendliche Geschichte, oder?! 😉
    Meine Güte, muss der Rütter dir saftig eins reingewürgt haben, dass du es einfach nicht gut sein lassen kannst. B-)
    Bedauernswert ….

  141. Maria's Gravatar

    Autor: Maria | Datum: 20. Juli 2009 um 19:10

    @ homberger

    Was meinst du damit „er hat andere Leute gelinkt“?

  142. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 20. Juli 2009 um 19:41

    @ Terrier, bist Du an seinem Umsatz beteiligt?? Das Du ihm so die Fahne hältst?? Er kann mir nichts tun da ich mit ihm gar keine privaten Kontakte pflegen würde. Mit Nassauern und Schmarotzern kann ich überhaupt nicht.

  143. JRT's Gravatar

    Autor: JRT | Datum: 20. Juli 2009 um 21:12

    @ homberger, du scheinst wirklich ein immenses problem zu haben, dass du auch vor übler nachrede nicht zurückschreckst. aber ich wollte ja eigentlich kein weiteres trollfutter auslegen…

  144. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 22. Juli 2009 um 16:34

    @Homberger: Nö, überhaupt nicht. Wie sollte ich, ich kenne ihn gar nicht. Ich find es nur lustig, dass du es so nötig hast, immer wieder zu sticheln und immer wieder jemanden so arg abzuwerten. 😀
    Wie gesagt; da scheint dir einer mächtig eins reingewürgt zu haben, dass das so tiefe Wunden gekratzt hat. B-)
    Aber ich finde es wirklich unterhaltsam, deine Beiträge zu lesen. 😉

  145. Hans's Gravatar

    Autor: Hans | Datum: 4. August 2009 um 15:47

    Für Herrn Rütter sind die Hunde doch nur ein Instrument um sich selbst gut zu verkaufen. Wären es nicht die Hunde könnte er genauso gut über Kaninchen oder weisse Mäuse sprechen, wenn er damit die gleiche Aufmerksamkeit bekommen würde. Er steht gern auf der Bühne, er hört sich selbst gern reden und anscheinend macht er das nicht soo schlecht, denn sonst würden die Leute ja nicht hingehen. Ein passionierter Hundetrainer ist er mit Sicherheit nicht, denn sonst wäre es nicht sein höchstes Glück Abend für Abend die gleichen Anekdoten zum Besten zu geben, von denen ich annehme dass er nur ein Bruchteil überhaupt so erlebt hat. Dann würde er lieber Hunde trainieren, sich mit Hunden beschäftigen, halt die Arbeit an der Basis machen. Dass er Vorträge oder mal ne Fernsehsendung macht ist ja o.k., aber er tut doch gar nichts anderes mehr. Und auch auf seiner Internetseite konnte ich hauptsächlich was vom Franchising, Events, Medienauftritten usw. lesen. dazu noch einen Shop, wo es natürlich seine T-Shirts und allen möglichen anderen „nützlichen“ Kram in tausend Variationen zu kaufen gibt. Alles was unter dem Namen „Rütter“ kommt ist doch nur noch Teil einer riesengroßen Verkaufsmenagerie und sonst gar nichts.
    Ich habe hier sehr oft das Wort „Neid“ gelesen. Wer soll denn neidisch auf sowas sein? Doch nur Menschen mit einem übersteigerten Selbstbild, die Lust haben sich ständig selbst poduzieren zu müssen. Gut, man mag vielleicht den ein oder anderen Euro mehr damit verdienen als andere. aber wer sich wirklich mit Hunden und ihrem Verhalten auseinandersetzen will oder „Hunde und ihre Menschen“ trainieren, wie es bei Herrn Rütter doch so schön heisst, der hat doch gar keinen Bock auf so ein Leben!

    Schönen Gruß
    Hans

  146. Homberger's Gravatar

    Autor: Homberger | Datum: 7. August 2009 um 06:21

    @ Hans, das Posting war vergebliche Liebesmüh 😉 😉 die sind hier alle so fasziniert vom Maddin seine Aussagen das kein klarer sachlicher gedanke mehr in die Hirne reinpaßt. Und denen verständlich zu machen das sie im grunde genommen nur abgezockt werden das ist Eulen nach Athen tragen. Die werden nie begreifen das an Franchise nur einer verdienen kann und das ist der Maddin. Oder kennt jemand Leute die mit Avon oder Amway Produkten wohlhabend geworden sind?? Aber grad die Damenwelt lauscht halt gern seiner sonoren Stimme und läßt sich mit ein paar locker-lässigen Pointen um den kleinen Finger wickeln. Das ist in etwa so wie mit Heiratsschwindlern, erst wenn man ihnen das ganze Gesparte abgeluchst swchreien Sie: haltet den Dieb…

    und nun zerreißt mich wieder in der Luft für meine Meinung ;-p ;-p ;-p

  147. Terrier's Gravatar

    Autor: Terrier | Datum: 7. August 2009 um 18:12

    😀 Lieber Homberger, wenn du die Frauenwelt schlecht redest, wirst du auch nicht besser. 😀
    Ich würde mir Rütter nicht als Trainer wählen. Nicht, weil er Franchies anbietet – welches gutlaufende Unternehmen macht das heutzutage nicht – sondern weil er nicht so arbeitet, wie ich es gern hätte. Und wenn du meinst, dass der moppelige Rütter, mit seinen gegelten (oder sind sie doch fettig?) Haaren und seiner, wie du sagst, sonoren Stimme (die ich eher für einschläfernd als anregend empfinde) Frauen um den Verstand bringt … *kicher* 😀

    Du scheinst also weder zu verstehen, zu welch großen Denkleistungen Frauen fähig sind, noch was wirkliche Frauentypen sind. 😉

    Naja und ihr Männer laßt euch ja nach Scheidungen und Kinderzeugung auch gerne das Geld aus der Tasche klagen, nicht wahr?! 😛

    Aber immer wieder lustig zu lesen, dass sich hier die Männer über Rütter und seinen Erfolg (bei Frauen) aufregen. Übrigens sind die meisten Hundebesitzer, die nicht nach Dominanztrill trainieren – und somit leider in Rütters „Beuteschema“ 😀 fallen – Frauen. Warum? Weil sie vielleicht hinterfragen, nicht nur draufhauen. 😉

    Und nun wird niemand in der Luft zerrissen (wäre doch langweilig, wenn wir alle einer Meinung wären), sondern der tätschelt mal seinen Vierbeiner. 😛

  148. Bongi's Gravatar

    Autor: Bongi | Datum: 7. August 2009 um 19:14

    Seine Meinung darf doch hier jeder vertreten, aber wenn jemand so tut, als ob er die Weisheit mit Löffeln gegessen hätte und allen anderen, die anderer Meinung sind, unterstellt, dass sie naiv sind, dann muss man damit rechnen, dass das nicht gut ankommt und das nicht nur bei der Damenwelt.

    Und mittlerweile sollte doch auch dem Letzten hier klar geworden sein, dass es sich hier nicht um gehirnlose Groupies handelt, die ohne Sinn und Verstand alles abnehmen, was man ihnen verkauft. Auch wenn man hier gerne so dargestellt wird, nur weil man nicht ins gleiche Horn blasen will wie hier so manche. Was aber auch ziemlich auffällig ist, dass einige es nicht gut sein lassen können und die ganze Zeit Stimmung machen wollen, ohne ein einziges vernünftiges Argument zu bringen und sich dann noch darüber beschweren, dass sie hier keiner versteht.

    Immer wieder schön ist auch zu lesen, dass andere Menschen meinen darüber urteilen zu müssen wie viel Promotion o.ä. denn noch annehmbar ist und wie viel zu übertrieben ist. Hört sich ein bißchen nach den ganzen Nachbarschaftsstreits an, wo der eine dem anderen vorschreiben will, wie oft er grillen darf oder das der Hahn erst ab 8 Uhr krähen darf. Find ich nur witzig, weil die Wenigsten von sich behaupten können, dass sie Dinge ausschlagen nur weil es zuviel sein könnte. Jeder meint doch, dass es ihm dann wohl zusteht und sieht zu, wo er bleibt. Und bei einem Rütter ist das halt in einem größeren Maßstab. Und solange er gefragt ist, nutzt er das eben auch aus.

    Und das man sich hier über Franchise so aufregt ist auch sehr seltsam. Im Pferdesport ist das nix neues, läuft gut und es regt sich vorallem niemand auf.

    Aber man kann es halt nicht allen immer recht machen.

  149. MASSA's Gravatar

    Autor: MASSA | Datum: 7. August 2009 um 19:32

    Hallo Hans,

    nun kommst Du aber doch gegenüber Deiner Beteuerung ganz schön neidisch rüber!!!

    M.Rütter hat im Gegensatz zu Dir zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, das richtige Getan und dafür lieben Ihn die Menschen.

    Selbst wenn es eine solche Entzückung besonders in der Damenwelt hervor ruft, ist das doch völlig in Ordnung.
    Rütter lässt sich für eine Leistung bezahlen und das ist doch üblich, oder gehst Du umsonst Arbeiten?

    Den Vergleich mit Heiratschwindlern ist völlig daneben, und wenn ein Möchtegerntrainer/in freiwillig einen Vertrag mit seiner Gesellschaft abschließt, wurde keiner dazu gezwungen.
    In Deutschland haben wir Vertrags-Freiheit und wenn Franchise nicht Dein Ding ist, solltest Du anderen die Freude daran zugestehen.

    Ich finde es gut das der „Auftritt von M. Rütter“ den allgemeinen HH /die Hundehalter-Gemeinde wachrüttelt etwas für Ihre Probleme im Umgang mit dem eigenen Hund zu tun um HARMONIE in die Beziehung von H+HH zu bringen.

    Leider sind die bisherigen TV-Auftritte sowas von daneben wenn man zweimal hinschaut, und die Probleme leider nicht realzufriedenstellend gelöst.
    Die Qualität der Erziehungsmaßnahmen sind nichtmal ausreichend, und auf die Kastration zu setzen und den Hund mit Ansage zu traumatisieren darf nicht die Lösung sein.
    Lieschen Müller ahmt die zu Ihr ins Wohnzimmer gesendete „ANLEITUNG“ nach, und die Hunde müssen es dann übersich ergehen lassen.

    Solches TUN bewirkt dann, weil ES wie am TV gezeigt nicht funktioniert, das die gestressten Hundehalter sich effektive Hilfe suchen müssen um die nun vermehrten Hunde-Probleme in den Griff zu bekommen.

    Schau mal unter

    http://www.hundeversteher-nrw.de

    da kann ich dann dem irritierten Hundehalter sofort auf die Sprünge helfen.

    M. Rütter hat einen Trend für sich genutzt und tut fasst nichts Böses, und dafür hat er meine Anerkennung!

    Martin mach weiter so, weil es das Trend-Geschäft aktiv belebt.

    WUFF

    MASSA von SAMMY

  150. Jontev's Gravatar

    Autor: Jontev | Datum: 14. August 2009 um 07:12

    Servus Leute, bin ganz neu hier.

    Wollte mal fragen, habt ihr „unlängst“ dieWiederholung vom Rütter mit den zwei Hunden in einer Wohnung gesehen, ein kleiner, der „Fall“ war groß, wuschelig, sah aus wie ein Riesenbotail/Briard Mischung und halt recht ungebärdig. Sprang vorm Rausgehen ganz hektisch herum usw usw, sollte also zu einem angenehmen „Familienmitglied“ gemacht werden. Sorry, dass ich es nicht besser schildern kann, würde mich aber riesig interessieren, was IHR davon haltet.

  151. Biertischgarnituren's Gravatar

    Autor: Biertischgarnituren | Datum: 15. August 2009 um 01:00

    Keine Ahnung, ob es besagte Tante, Onkel + Retriever gibt, aber selbst wenn das stimmt, kann ein Hr. Rütter die Hunde nicht erziehen, sondern nur den Haltern zeigen wie es geht (mit dem Tier dauerhaft arbeiten muss man als Besitzer nach erfolgter Anleitung immer noch selbst) und wenn die daran kein Interesse hegen, ist Blut doch nicht dicker als Wasser…

  152. Anti Emo's Gravatar

    Autor: Anti Emo | Datum: 19. August 2009 um 03:09

    Was ist eigentlich aus dem Ridgeback Filou geworden,ich weiß das es eine Wiederholung war aber ich hoffe das Der Hund endlich richtige Besitzer gefunden hat.

  153. baccie's Gravatar

    Autor: baccie | Datum: 19. August 2009 um 09:18

    Ich kann es nicht genau sagen, aber ich meine, in irgendeinem Forum gelesen zu haben, dass der Hund zum Zeitpunkt der ersten Ausstrahlung schon vermittelt war. Bin mir aber nicht ganz sicher.

  154. Diana's Gravatar

    Autor: Diana | Datum: 26. September 2009 um 18:38

    hallo!
    Ich bin echt entsetzt darüber wie man Herrn Rütter hier so schlecht macht, das geht ja gar nicht.
    Ich habe auch alle Sendungen verfolgt und ich habe auch eine Bekannte die Herrn Rütter um Hilfe gebeten hat, er hat mehr wie sein Handwerk gelernt und weis auch was er macht.
    Hier habe ich ehr den Eindruck das man ihm seinen Erfolg (den er nun mal hat) nicht gönnt.
    Ich bin mit Herrn Rütter und seiner Arbeit mehr als zufrieden, aber wenn einer nun mal etwas vorplappert ziehen alle nach, anstatt mal einmal zu überlegen warum hat er denn diesen Erfolg das kommt ja wohl auch nicht von ungefähr.

  155. Webdesigner aus Köln's Gravatar

    Autor: Webdesigner aus Köln | Datum: 29. Juni 2010 um 02:14

    Habe Herr Rütter seine Folgen auch gesehen ich bin mir nicht sicher ob bei dem alles koscher ist…aber ich weiss, dass der Filou einen neuen Besitzer gefunden hat. =)

  156. Rosi's Gravatar

    Autor: Rosi | Datum: 21. September 2010 um 21:38

    Es gibt immer noch Menschen die keine eigene Meinung haben ,sich auf das Geschwätz anderer hört. Der Hund Timo tat mir nur leid.Die Menschen tuen ihm nicht gut. Es kommt so weit,das er noch durch seine Akro u. Beissatacken eingeschläfert wird,wenn er nicht in die richtigen Hände kommt.Martin Rütter hat es schon richtig gemacht. Mein Hund brauchte auch eine andere Führung,weil wir nicht wissen wo er vorher war. Man konnte seine Füße nicht anfassen,über seinen Kopf streicheln,,,, wollte sofort nach uns schnappen.Nach 6 Monaten Arbeit ist es uns gelungen. Schmusen,Kuscheln,Knuddeln und kann die Füßchen nehmen streicheln und hin und her drehen. Ich schaue mir Martin Rütter´s Sendungen an,,,,habe viel daraus gelernt. Wer seine Sendung nicht richtig verfolgt,,,hat sie nicht verstanden. Er ist spitze. Habe bei WKW suche Freune u. die du kennst in meine Gruppe geholt. ……Matrin Rütter…… so heißt die Gruppe.
    Ich habe noch keinen gehört,der ihn nicht mag,,,Das gegenteil ist angesagt…

  157. jenifer's Gravatar

    Autor: jenifer | Datum: 22. September 2010 um 13:08

    Ich suche schon sehr lange einen Hundeprofi und bin von Hr. Rütters Arbeit sehr begeistert.
    Wüste gern, wie man ihn tel. oder per mail erreichen kann, um unser Hundproblem zu schildern.
    Ich würde mich echt freuen wenn sich jemand bei mir meldet
    Danke!

Einen Kommentar schreiben